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und viele sind pleite durchs Handy


01.10.2000 21:51 - Gestartet von hdontour
....leider haben sich viele Jugendliche nicht im Griff und sind quasi pleite durch das Handy...
Schade, aber leider ist es die Wahrheit
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[1] Lars antwortet auf hdontour
01.10.2000 22:12
Benutzer hdontour schrieb:

....leider haben sich viele Jugendliche nicht im Griff und sind quasi pleite durch das Handy...
Schade, aber leider ist es die Wahrheit

Dazu haben viele dann auch noch einen für sie alles andere als optimalen Tarif (z.B. D2 Fun) und die Einstellung "Wenn ich telefonieren will, dann telefoniere ich!" (auch in die E-Netze).

Gruß
Lars
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[1.1] atrejuu antwortet auf Lars
01.10.2000 22:33
Benutzer Lars schrieb:

Dazu haben viele dann auch noch einen für sie alles andere als optimalen Tarif (z.B. D2 Fun) und die Einstellung "Wenn ich telefonieren will, dann telefoniere ich!" (auch in die E-Netze).

Gruß
Lars

Hallo Lars,

der falsche Tarif?
Wohl weniger, denn die meisten Jugendlichen
haben keine andere Wahl als auf die Prepaid-Karten zurückzugreifen, da man erst ab 18 volljährig ist
und ohne Einschränkung geschäftsfähig, also auch
ein Girokonto eröffnen kann, ohne dass die Eltern
zustimmen müssen. Dieses Girokonto ist Voraussetzung
für Langzeitverträge.

Die Guthabenkarten dagegen sind für alle geeignet,
die bedingt geschäftsfähig sind.
Hier greift der "Taschengeldparagraph", der besagt,
dass beschränkt Geschäftsfähige Kaufverträge
abschliessen dürfen, wenn sie die Ware oder
Dienstleistung aus EIGENEN MITTELN bezahlen.

Oder einfach gesagt: Gegen Barzahlung kriegt
man theoretisch alles, man darf nur eben keine
finanziellen Verpflichtungen eingehen.

Wer trotzdem den Tarif wechseln will, muss schon
die Eltern in die Richtung bearbeiten, dass sie
der Eröffnung eines Girokontos und dem Abschluss
eines Langzeitvertrages zustimmen. Aber ich glaube,
da ist der Verschuldung erst recht Tür und Tor
geöffnet.

Insofern sind die Guthabenkarten schon OK, weil
man wirklich nur soviel vertelefoniert, wie man
vorher bezahlt hat... wenn man mal von den kleinen
Abrechungsschweirigkeiten für SMS bei D1 und D2
absieht.

atrejuu
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[1.1.1] Pleite
Onkel Gregor antwortet auf atrejuu
02.10.2000 13:38
Hallo zusammen,

es stimmt, dass viele Jugendliche, vorallem die User unter 16 Jahren, die Kosten für Telefonate mit prepaidkarten unterschätzen. Dazu kommt dann auch noch der große Fehler, dass die SM´s ( immerhin 39 Pf. pro Stück, mit dem preis könnte man mit sek.genau abrechnenden TK-Anbieter zur Hauptzeit 4-5 min. telefonieren ) nur im Bündel abgerechnet werden. Wohl doch nicht ganz die "volle Kostenkontrolle"...

Gruß

Onkel Gregor
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[2] stschulze antwortet auf hdontour
02.10.2000 09:18
Benutzer hdontour schrieb:

....leider haben sich viele Jugendliche nicht im Griff und sind quasi pleite durch das Handy...
Schade, aber leider ist es die Wahrheit

Andere sind Pleite durch Zigaretten, einen neuen Pulli, Geld für's Weggehen, was auch immer.

Das Handy kann man da nur bedingt für schuldig machen. Die Ursache ist wohl eher eine andere.

Stefan