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Kein Durchbruch ohne IMAP Unterstützung


16.11.2010 16:57 - Gestartet von darcduck
Egal ob ePost oder de-mail, beides wird sich m.E. nicht durchsetzen, wenn dort nur auf ein geschlossenes Webinterface gesetzt wird.

Sicher 80% der Nutzer mögen ein Webinterface ganz gut finden, weil ihnen die richtige Einrichtung eines eMail-Programs schwerfällt. Aber genau diese 80% werden doch den Service nur sporadisch nutzen.

Die 20% die das ganze System wirklich tragbar machen, sind Firmen und Privatnutzer, die wirklich damit arbeiten wollen. Und für die gibt es eigentlich schon eine Lösung, nämlich eMail Protokolle und zertifizierte/signierte und verschlüsselte eMails.

de-mail Provider oder ePost sollten also nur als eMail Provider mit zusätzlichem Zertifikat und Zwangssignatur von eMails auftreten.

Natürlich kann man auf eine serverseitige Speicherung wohl nicht verzichten um die Rechtssicherheit herzustellen. Aber ein Webinterface zu den ganzen gespeicherten Daten ist doch zweitrangig. Wichtig ist, dass der Service über Standardprotokolle abgewickelt werden kann.

Bin gespannt wie es bei de-mail gelöst sein wird. Einer Abrufpflicht über ein Webinterface werd ich mich jedenfalls nicht unterwerfen. Dann bleib ich lieber beim Briefkasten.
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[1] Inspektor antwortet auf darcduck
11.12.2010 13:54
Genau so sehe ich das auch. Und 55 Cent für nen Brief sind voll OK. Und Telefax sowie Einschreiben lassen mich gut ohne E-Postbrief leben.
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[1.1] mikiscom antwortet auf Inspektor
25.02.2011 13:05
Stimme hier auch voll zu.

Wer in Punkto Sicherheit noch eins drauf setzen will, kann mit Datei-Verschlüss­elungsprogrammen den virtuellen Umschlag schließen und 100%ig sicher stellen, dass ihn bis zum Empfänger niemand geöffnet hat. Selbst wenn der irgendwann geknackt würde, gehen bis da hin einige Zeit ins Land. Und der eigentliche Transportweg E-Mail bleibt nach wie vor kostenlos, unabhängig von der Menge.
Das Passwort für die verschlüsselte Datei kann man dann z. B. per Telefon oder SMS übertragen.