Diskussionsforum
  • 15.07.2010 13:14
    klaussc schreibt

    AGB: Postfach soll/muss täglich kontrolliert werden!

    Zitat aus den AGB:

    6.3 Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen Machtbereich an, zu dem er Zugang hat und das für die Kommunikation mit anderen Nutzern oder Kommunikationspartnern bestimmt ist. Der Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren. Von einer regelmäßigen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS mit elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher spätestens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen. Beim Geschäftskunden ist von einer regelmäßigen Kenntnisnahme bei Eingang innerhalb der üblichen Geschäftszeiten am gleichen Werktag auszugehen, ansonsten mit Beginn der Geschäftszeiten am darauf folgenden Werktag.
    ----------------­------------------------
    Zitat Ende

    Wohlgemerkt, die Briefe können nur über die Onlineplattform der Post abgefragt werden... also nix pop3 oder imap

    Gruß
    Klaus
  • 16.07.2010 11:41
    Tom_Richter antwortet auf klaussc
    Benutzer klaussc schrieb:
    > Zitat aus den AGB:
    >
    6.3 Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen
    >
    Machtbereich an,

    Danke für das Zitat samt Quellenangabe, vielleicht öffnet das manchen die Augen dafür, worauf sie sich einlassen, wenn sie sich einen de-mail-Account zulegen.

    Ob dieser Passus jetzt in den AGB steht, und/oder gesetzlich verankert wird, ist egal. Aber dass es einzig und allein Verschulden des Empfängers ist, wenn er eine de-mail nicht oder nicht rechtzeitig zur Kenntnis nimmt, ergibt sich bereits zwingend aus der seitens der Regierung beabsichtigten *Rechtssicherheit* der de-mail.

    Wenn ein Brief nachweislich in Deinen Briefkasten geworfen wird, ist es Deine Schuld, wenn Du ihn nicht zur Kenntnis nimmst, aus welchen Gründen auch immer. Genau dasselbe soll jetzt kostengünstiger auch per Mail ermöglicht werden.

    Noch ist keiner gezwungen, sich darauf einzulassen. Ich brauche einen de-Mail-Account so dringend wie eine verharmlosend "elektronische Gesundheitskarte" genannte zentrale Speicherung meiner medizinischen Daten.

    Tom
  • 17.07.2010 16:17
    klaussc antwortet auf stefanniehaus
    Benutzer stefanniehaus schrieb:
    > Einmal zur Klarstellung:
    >
    > Die AGB gehören zu dem Post-Dienst EPost. Dieser hat mit der
    >
    de-Mail nichts am Hut!

    Das stimmt, das ist ja auch das Forum zu EPost, der vorige Beitrag passte nur nicht 100% dazu.

    Die AGB des de-Mail Dienstes sind noch die für die Testphase, darin habe ich nichts Vergelichbares gefunden.

    Aber die Sache ansich lässt kaum eine andere Lösung zu, da ja garantiert werden soll, dass die Mail rechssicher angekommen ist, und dazu muss der Kunde eine solche Nachricht kurzfristig lesen, oder eben wenigstens akzeptieren das sie in seinem eigenen Bereich angekommen ist, mit allen Konsequenzen.

    Ich für meinen Teil sehe gar nicht ein, warum ich mich unter diesen Umständen verpflichen soll meinen Rechner nahezu täglich zu nutzen um eventuell DE-Mails und epost-Mails zu empfangen...

    Gruß
    Klaus
  • 17.07.2010 22:15
    chl antwortet auf klaussc
    > Ich für meinen Teil sehe gar nicht ein, warum ich mich unter
    >
    diesen Umständen verpflichen soll meinen Rechner nahezu täglich
    >
    zu nutzen um eventuell DE-Mails und epost-Mails zu empfangen...


    Aber doch wirklich nur, wenn ich die Mail-Adresse an jemanden anderen weitergegeben und bekannt gemacht habe. Ansonsten wird das Postfach eben nicht kontrolliert und Ruhe ist!
  • 18.07.2010 10:34
    klaussc antwortet auf chl
    Benutzer chl schrieb:
    > > Ich für meinen Teil sehe gar nicht ein, warum ich mich unter
    > >
    diesen Umständen verpflichen soll meinen Rechner nahezu täglich
    > >
    zu nutzen um eventuell DE-Mails und epost-Mails zu empfangen...
    >
    >
    > Aber doch wirklich nur, wenn ich die Mail-Adresse an jemanden
    >
    anderen weitergegeben und bekannt gemacht habe. Ansonsten wird
    >
    das Postfach eben nicht kontrolliert und Ruhe ist!

    Das hast Du falsch verstanden. Du gibst der Post deinen "alternativen Briefkasten" bekannt, und genau von diesem Zeitpunkt an kann die Post dort Nachrichten von allen Nutzern ihres Dienstes zustellen. Du weißt also gar nicht von wem Du alles Nachrichten für das Postfach erhalten wirst.

    Neben Firmen und Behörden natürlich auch von privaten Nutzer des Dienstes. So kann ich mir z.B. auch vorstellen, dass zukünftig Werbung im Postfach landet, denn auch dies ist ja grundsätzlich vorgesehen. Lediglich "anonyme Absender" wird es (im Gegensatz zur normalen email) nicht geben.

    Vorstellen könnte ich mir auch, das Werbung verbilligt nur an Inhaber von epost-Fächern verschickt wird...

    Gruß
    Klaus
  • 18.07.2010 17:02
    chl antwortet auf klaussc
    Ja, aber es gibt doch die Option, dass meine Mailadresse für andere epost-Benutzer NICHT sichtbar ist, so dass ich mein Postfach z.B. nur für den Versand nutzen werde. Und auch nur dann, wenn es benötigt wird.
  • 18.07.2010 17:27
    klaussc antwortet auf chl
    Benutzer chl schrieb:
    > Ja, aber es gibt doch die Option, dass meine Mailadresse für
    >
    andere epost-Benutzer NICHT sichtbar ist, so dass ich mein
    >
    Postfach z.B. nur für den Versand nutzen werde. Und auch nur
    >
    dann, wenn es benötigt wird.

    Die Mailadresse braucht auch nicht sichtbar sein, es reicht doch wenn der Absender an deine Postadresse sendet und die Post dann an die epost-Adresse zustellt.

    Hast Du das Fach musst Du auch nachsehen wenn Du nichts Wichtiges versäumen willst!

    Eine Nutzung nur für den Versand würde ich mal eher ausschließen, da hat doch dann die Post (fast) nichts mehr von.

    Kannst ja mal in den AGB suchen.

    Gruß
    Klaus
  • 24.07.2010 21:39
    chl antwortet auf klaussc
    Ich hab's irgendwie immer noch nicht verstanden:
    Ein realer Brief an meine Hausadresse darf doch die Post niemals öffnen, einscannen und dann elektronisch an meine elektronische Mailadresse senden?
    Bzw. die Post selber entscheidet doch nicht über die Art der Zustellung (physikalisch/elektronisch)??
  • 25.07.2010 00:30
    Telly antwortet auf chl
    Benutzer chl schrieb:
    > Ich hab's irgendwie immer noch nicht verstanden:
    >
    Ein realer Brief an meine Hausadresse darf doch die Post
    >
    niemals öffnen, einscannen und dann elektronisch an meine
    >
    elektronische Mailadresse senden?
    > Bzw. die Post selber entscheidet doch nicht über die Art der
    >
    Zustellung (physikalisch/elektronisch)??

    Also nehmen wir mal an, ich hätte ein E-Postfach und Du nicht. Dann könnte ich Dir auf elektronischem Wege einen E-Postbrief schicken. Dieser würde dann in der Tat ausgedruckt, einkuvertiert und Dir durch Deinen bekannten Postboten überbracht/eingeworfen werden.

    So solls kommen, wenn ich es richtig verstanden habe.

    Folgendes habe ich nur im Fernsehen gesehen und gibt es mitlerweile in Amerika. Inwiefern das in Deutschland von wem auch immer in Planung ist, weiß ich nicht.

    Also gleiche Annahme wie oben. Ich könnte dann als "elektronischer Kunde" meinen Anbieter beauftragen, dass sämtliche Post, die mir auf althergebrachte Weise zugestellt werden soll, künftig vom Anbieter aufgemacht, eingescannt und mir elektronisch zur Verfügung gestellt wird. Das wäre dann ein weiterer Schritt in Richtung "papierlosen Büros".

    Ob ich das gut finden soll, weiß ich noch nicht. So frage ich mich, wie das dann mit wichtigen Dokumenten ist, die man nun schriftlich oder physisch haben muss. Beispielsweise auch die neue Kreditkarte oder Dokumente vom Notar.

    Telly
  • 25.07.2010 17:22
    hrgajek antwortet auf Telly
    SMS-Alarmierung/AGBs täglich reinschauen
    Hallo,

    epost bietet "kostenlos" an, eine SMS zu verschicken, wenn eine Nachricht im ePost-Fach liegt. Falls das zuverlässig funktionieren würde, wäre das ein gangbarer Weg.

    Ich habe eine epost-Adresse, aber das Prozedere ist denkbar umständlich und "normale" e-mails an die epost-Adresse kommen zeitverzögert mit "kann nicht zugestellt werden" (laienhaft ausgedrückt) zurück.

    Ich hatte früher schon eine epost-Adresse und fand die Idee eigentlich sinnvoll eine Adresse zu haben, bei der klar ist, mit wem man es zu tun hat.

    Auch die Idee des Systemwechsels e-mail - Papiermail finde ich prinzipiell nicht verkehrt.

    Nur wie die das im Moment machen, ist es nicht praxisgerecht.
    Nett ist ja, daß man parall eine @dp-mail-Adresse (für "normale e-mails") bekommt.
    Wenigstens die müßte per POP3/IMAP abfragbar sein inkl. Kopie einer epost-Mail, damit man die nicht "verpasst"



  • 25.07.2010 18:00
    handytim antwortet auf hrgajek
    Benutzer hrgajek schrieb:
    > epost bietet "kostenlos" an, eine SMS zu verschicken,
    >
    wenn eine Nachricht im ePost-Fach liegt. Falls das zuverlässig
    >
    funktionieren würde, wäre das ein gangbarer Weg.

    Falls... Damit kommt man seiner vertraglichen Pflicht, das Postfach täglich zu checken, nicht nach.


    > Ich habe eine epost-Adresse, aber das Prozedere ist denkbar
    >
    umständlich und "normale" e-mails an die
    >
    epost-Adresse kommen zeitverzögert mit "kann nicht
    >
    zugestellt werden" (laienhaft ausgedrückt) zurück.

    Völlig unprofessionell.


    > Ich hatte früher schon eine epost-Adresse und fand die Idee
    >
    eigentlich sinnvoll eine Adresse zu haben, bei der klar ist,
    >
    mit wem man es zu tun hat.

    War das die "lebenslange" Email-Adresse, die irgendwann von der Post gekündigt wurde?


    > Auch die Idee des Systemwechsels e-mail - Papiermail finde ich
    >
    prinzipiell nicht verkehrt.

    Das ist das einzige, was ich einigermaßen akzeptabel finde.


    > Nur wie die das im Moment machen, ist es nicht praxisgerecht.
    >
    Nett ist ja, daß man parall eine @dp-mail-Adresse (für
    >
    "normale e-mails") bekommt.
    > Wenigstens die müßte per POP3/IMAP abfragbar sein inkl. Kopie
    >
    einer epost-Mail, damit man die nicht "verpasst"

    Die Anmeldung ist völlig hirnrissig. Wieso verschickt man zig Briefe mit unterschiedlichen TANs und Aktivierungskennungen? Soll das Sicherheit suggerieren? Zuerst Postident und dann nochmal eine Adress-TAN? Viel zu aufwendig und kompliziert.

    Nachdem ich die Anmeldung durchgeführt hatte, musste ich feststellen, dass der Dienst alles andere als ausgereift ist. Die Webseite ist äußerst langsam. Eine Einbindung in Mailprogramme (meinetwegen mit PGP-Verschlüsselung) ist nicht möglich. Das nervt im täglichen Einsatz.

    Also habe ich das ePost-Konto wieder gekündigt. Wenn man dies macht, treten noch mehr Fehler zutage. Beispielsweise kann ich meine Dokumente noch bis zum "01.04.1970" einsehen. Auch kann man theoretisch seine Kündigung "widerrufen", was aber mit der Meldung "Es ist ein Fehler aufgetreten." endet.

    Idee nett, Umsetzung äußerst mangelhaft.
  • 25.07.2010 18:18
    spunk_ antwortet auf hrgajek
    Benutzer hrgajek schrieb:

    > umständlich und "normale" e-mails an die
    >
    epost-Adresse kommen zeitverzögert mit "kann nicht
    >
    zugestellt werden" (laienhaft ausgedrückt) zurück.

    "normale" mails an die dp-Adresse kommen auch nicht an:

    Fehlermeldung:
    ##
    <xxx.yyyyy@dp-mail.de>:
    62.50.33.52_does_n­ot_like_recipient./Remote_host_said­:_550_5.1.­1_<xxx.yyyyy@dp-mail.de>:_Recipien­t_address_­rejected:_­User_unkno­wn_in_rela­y_recipient_table/Giving_up_on_62.50.33.52./
    ##

    war nur eine Test-Nachricht. tut trotzdem nicht.


    > Auch die Idee des Systemwechsels e-mail - Papiermail finde ich
    >
    prinzipiell nicht verkehrt.

    für reine Informationen geht das - sobald es darum geht Waren zu senden ist das System tot (und sei es nur ein Gutschein - es wird nie funktonieren diesen zu scannen und zu versprechen das Original zu verichten. der versendete gutschein wird nie Gültigkeit erlangen)


  • 30.07.2010 23:32
    Serviceteam E-POSTBRIEF antwortet auf klaussc
    Benutzer klaussc schrieb:
    >
    > Die Mailadresse braucht auch nicht sichtbar sein, es reicht
    >
    doch wenn der Absender an deine Postadresse sendet und die Post
    >
    dann an die epost-Adresse zustellt.
    >

    Hallo klaussc,

    an dieser Stelle muss ich Ihnen widersprechen. Gibt der Nutzer nicht sein OK für eine Veröffentlichung seiner E-POSTBRIEF Adresse im Adressverzeichnis, dann wird die Deutsche Post AG keinen E-POSTBRIEF sondern immer den klassischen Brief zustellen.

    Darüber hinaus gibt es eine neue FAQ zu unseren AGB, die im Besonderen auf Anmerkungen zu folgenden Punkten eingeht:

    - tägliche Kontrolle des E-POSTBRIEF Eingangs
    - Besonderheiten beim Löschen von Daten
    - Weitergabe von Daten an Dritte
    - Briefgeheimnis und Datenschutz beim E-POSTBRIEF

    Mit freundlichen Grüßen

    Philipp Schwertner vom Serviceteam E-POSTBRIEF
  • 06.08.2010 09:04
    klaussc antwortet auf Serviceteam E-POSTBRIEF
    Benutzer Serviceteam E-POSTBRIEF schrieb:
    > Benutzer klaussc schrieb:
    > >
    > > Die Mailadresse braucht auch nicht sichtbar sein, es reicht
    > >
    doch wenn der Absender an deine Postadresse sendet und die Post
    > >
    dann an die epost-Adresse zustellt.
    > >
    >
    > Hallo klaussc,
    >
    > an dieser Stelle muss ich Ihnen widersprechen. Gibt der Nutzer
    >
    nicht sein OK für eine Veröffentlichung seiner E-POSTBRIEF
    >
    Adresse im Adressverzeichnis, dann wird die Deutsche Post AG
    >
    keinen E-POSTBRIEF sondern immer den klassischen Brief
    >
    zustellen.
    >
    > Philipp Schwertner vom Serviceteam E-POSTBRIEF

    Wenn ich Sie richtig verstehe hieße dass, das ein Nutzer des epost-Dienstes (z.B. eine Versicherung die mir eine Rechnung schicken möchte) der Post den Auftrag erteilt mir diese Rechnung zuzustellen.

    Die Post kennt mich als angemeldeten Nutzer des epost-Dienstes, schickt mir diese Rechnung aber weiterhin in Papierform, weil ich meine Adresse nicht veröffentlicht habe?

    Wenn das so wäre habe ich das Produkt tatsächlich falsch verstanden.

    Gruß
    KlausSc
  • 25.07.2010 20:58
    oeieae antwortet auf klaussc
    Hallo Leute,

    seit vielen Jahren habe ich ein Postfach, mit dem ich rechtsverbindliche Nahcrichten empfangen kann. Daher tue ich gut daran, möglichst täglich diese Postfch auf neue INhalte zu prüfen. Dieses Postfach ist übrigen real räumlich und besteht aus einem metallenen Kasten. Er befindet sich vor dem Hauseingang.
    Was ich damit sagen wollte: Rechtlich verbindliche Nachrichten zu empfangen hat jeder akzeptiert, der einen Briefkasten besitzt und die Adresse an andere weiter gibt. Und jetzt solle das das ganze in juristisch verglichbarer Qualität geben, und eine Menge Leute regen sich darüber auf. Leute wenn ihr Angst vor der Verantwortung habe Nachrichten verbindlich zu erhalten, schraubt Eure Briefkästen ab !!!


    Benutzer klaussc schrieb:
    > Zitat aus den AGB:
    >
    > 6.3 Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen Machtbereich
    >
    an, zu dem er Zugang hat und das für die Kommunikation mit
    >
    anderen Nutzern oder Kommunikationspartnern bestimmt ist. Der
    >
    Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich
    >
    den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren. Von einer
    >
    regelmäßigen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS mit
    >
    elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher
    >
    spätestens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen.
    >
    Beim Geschäftskunden ist von einer regelmäßigen Kenntnisnahme
    >
    bei Eingang innerhalb der üblichen Geschäftszeiten am gleichen
    >
    Werktag auszugehen, ansonsten mit Beginn der Geschäftszeiten am
    >
    darauf folgenden Werktag.
    > ----------------­------------------------
    > Zitat Ende
    >
    > Wohlgemerkt, die Briefe können nur über die Onlineplattform der
    >
    Post abgefragt werden... also nix pop3 oder imap
    >
    > Gruß
    > Klaus
  • 29.07.2010 22:02
    Andi9 antwortet auf oeieae
    Hi

    Benutzer oeieae schrieb:
    > seit vielen Jahren habe ich ein Postfach, mit dem ich
    >
    rechtsverbindliche Nahcrichten empfangen kann. Daher tue ich
    >
    gut daran, möglichst täglich diese Postfch auf neue INhalte zu
    >
    prüfen. Dieses Postfach ist übrigen real räumlich und besteht
    >
    aus einem metallenen Kasten. Er befindet sich vor dem
    >
    Hauseingang.
    > Was ich damit sagen wollte: Rechtlich verbindliche Nachrichten
    >
    zu empfangen hat jeder akzeptiert, der einen Briefkasten
    >
    besitzt und die Adresse an andere weiter gibt. Und jetzt solle
    >
    das das ganze in juristisch verglichbarer Qualität geben, und
    >
    eine Menge Leute regen sich darüber auf. Leute wenn ihr Angst
    >
    vor der Verantwortung habe Nachrichten verbindlich zu erhalten,
    >
    schraubt Eure Briefkästen ab !!!

    Genau das hab ich auch. Es funktioniert ohne PC, Strom oder Internet. Was man leider von dem EPost-Postfach nicht behaupten kann.

    Deshalb werde ich meine Vorregestrierung nicht einlösen.

    Ich habe die Post angeschrieben und gefragt ob der Service auch nutzbar wäre ohne Post zu empfangen.
    Antwort: Ein nichtssagender Bausteinebrief.

    Naja die reg meines Names gilt ja bis Ende des Jahres. Vielleicht ändert sich ja was bis dahin.

    Gruß
    Andi
  • 29.07.2010 23:04
    Finio antwortet auf oeieae
    Benutzer oeieae schrieb:
    > Hallo Leute,
    >
    > seit vielen Jahren habe ich ein Postfach, mit dem ich
    >
    rechtsverbindliche Nahcrichten empfangen kann. Daher tue ich
    >
    gut daran, möglichst täglich diese Postfch auf neue INhalte zu
    >
    prüfen. Dieses Postfach ist übrigen real räumlich und besteht
    >
    aus einem metallenen Kasten. Er befindet sich vor dem
    >
    Hauseingang.
    > Was ich damit sagen wollte: Rechtlich verbindliche Nachrichten
    >
    zu empfangen hat jeder akzeptiert, der einen Briefkasten
    >
    besitzt und die Adresse an andere weiter gibt. Und jetzt solle
    >
    das das ganze in juristisch verglichbarer Qualität geben, und
    >
    eine Menge Leute regen sich darüber auf. Leute wenn ihr Angst
    >
    vor der Verantwortung habe Nachrichten verbindlich zu erhalten,
    >
    schraubt Eure Briefkästen ab !!!
    >
    Wenn der Briefträger nicht bis zum Briefkasten kommt und den Brief einwirft, weil es aus technischen Gründen nicht geht, ist der Brief auch nicht in meinem Briefkasten/Postfach. Laut den AGB darf aber der ePost-Dienst bis zu 18 Tagen offline sein, obwohl ich dazu verpflichtet werde, täglich nachzuschauen, ob ich Mails erhalten habe - geht dies aber aus technischen Gründen nicht, sei es, dass mein Internetzugang Probleme bereitet (wenn beispielsweise bei Baumaßnahmen in der Nachbarschaft ein Kabel beschädigt wird) oder was auch immer, stehe ich mit ePost weitaus schlechter da (außerdem kann ich bei Krankheit oder Urlaub keinen Nachbarn, Verwandten, Freund oder Bekannten darum bitten, meinen Briefkasten zu leeren, weil ich meine Zugangsdaten nicht weitergeben darf). Diesbezügliche Bedenken sind also nachvollziehbar und gerechtfertigt.
  • 30.07.2010 12:45
    hrgajek antwortet auf Finio
    Hallo,

    > Laut den
    >
    AGB darf aber der ePost-Dienst bis zu 18 Tagen offline sein,
    >
    obwohl ich dazu verpflichtet werde, täglich nachzuschauen, ob
    >
    ich Mails erhalten habe - geht dies aber aus technischen
    >
    Gründen nicht, sei es, dass mein Internetzugang Probleme
    >
    bereitet (wenn beispielsweise bei Baumaßnahmen in der
    >
    Nachbarschaft ein Kabel beschädigt wird) oder was auch immer,
    >
    stehe ich mit ePost weitaus schlechter da (außerdem kann ich
    >
    bei Krankheit oder Urlaub keinen Nachbarn, Verwandten, Freund
    >
    oder Bekannten darum bitten, meinen Briefkasten zu leeren, weil
    >
    ich meine Zugangsdaten nicht weitergeben darf). Diesbezügliche
    >
    Bedenken sind also nachvollziehbar und gerechtfertigt.

    Deswegen meine Forderung nach einem "Ausschalter", damit ein "Nicht-in-den-Kasten-schauen" nicht alleine zum Schaden des Kunden ausgelegt werden kann.

    Ich sehe schon wo viele ein Problem haben: Bisher war Internet und e-mail für viele ein Hobby oder Vergnügen. Jetzt wo auf einmal die "böse" Realität per e-mail zu Hause ankommt (Mahnungen, Kündigungen andere "unangenehme" Mitteilungen) per e-mail ankommen könnten, jetzt wo man "gezwungen" wird (mehr oder weniger) seine e-mails abzurufen und zur Kenntnis zu nehmen, fühlt man sich einer Laubenkolonie ("Datsche") gestört.

    Verständlich, daß das vielen Leuten unheimlich ist.

    Verhindern werden wir es nicht können, wir können nur versuchen, es so angenehm und nützlich wie möglich mitzugestalten.
  • 30.07.2010 14:27
    Telly antwortet auf hrgajek
    > Verhindern werden wir es nicht können, wir können nur
    >
    versuchen, es so angenehm und nützlich wie möglich
    >
    mitzugestalten.

    Ich kann zum Glück (noch nicht) gezwungen werden, ein solches "Postfach" zu haben. Und solange man angeblich mit mir telefonisch irgendwelche Verträge gemacht haben will, ohne von mir wenigstens hinterher verpflichtend eine Unterschrift von mir zu verlangen, damit der Vertrag auch rechtlich wirksam ist, solange werde ich mich "solchen Sachen" sowieso gegenüber wehren.

    Am E-Postbrief gut finde ich allerdings, dass jeder der es will, mir solche Briefe mit "normaler Post" zustellen kann. Das ist schon eine praktische Sache.

    Telly
  • 31.07.2010 10:47
    einmal geändert am 31.07.2010 10:49
    m_maier antwortet auf hrgajek
    Benutzer hrgajek schrieb:
    > Verhindern werden wir es nicht können, wir können nur
    >
    versuchen, es so angenehm und nützlich wie möglich
    >
    mitzugestalten.

    Wir können es verhindern, wenn wir es nicht nutzen.

    Man denke an die Senioren, denen nicht auferlegt werden sollte, per E-Post / DE-Mail erreichbar sein zu müssen. Indem auch die "informationstechnische Normalbevölkerung" einen "Erreichbarkeitszwang" bei rechtsverbindlicher Email ablehnt, solidarisieren wir uns mit den Älteren.

    Vielleicht will die Post *selbst* verhindern, dass sich elektronische Post durchsetzt, um sich ihr Kerngeschäft nicht zu verderben ;-) Dazu ist es natürlich hilfreich, bewusst AGB zu entwerfen, die schonungslos aufdecken, was elektonische Post mit sich bringt.

    ... und in drei Jahren kann die Post das Angebot dann wieder einstellen, weil es keine Akzeptanz gefunden hat, und die Sache mit der elektronischen Post ist vom Tisch...


    Marcus
  • 31.07.2010 15:23
    hrgajek antwortet auf m_maier
    Hallo,

    Benutzer m_maier schrieb:

    > Man denke an die Senioren, denen nicht auferlegt werden
    >
    sollte,per E-Post / DE-Mail erreichbar sein zu müssen.

    Sind sie doch :-) Sie erhalten den Brief ausgedruckt. Abgesandt über die epost-Schnittstelle (derzeit nur im Web.)

    > Indem auch die
    >
    "informationstechnische Normalbevölkerung" einen
    >
    "Erreichbarkeitszwang" bei rechtsverbindlicher Email
    >
    ablehnt, solidarisieren wir uns mit den Älteren.

    Der "Gag" ist ja, daß es endlich eine verizifierte Brücke vom Internet in die anlaoge Welt gibt. Wenns jetzt noch für die Senioren einen "Rückweg" gäbe, daß sie die Papierpost einfach an klaus.mustermann@epost.de adressieren und die Post dann diesen Brief (unter Einhaltung von Datenschutzvorschriften) öffnet, einscannt und per eMail zustellt, dann ist beiden Welten geholfen.

    Übrig bleiben werden Hardware (Essen, Trinken, "Hardware" = Geräte aller Art, aber auch Kreditkarten und höchst offizielle Dokumente, die warum auch immer noch an Papierform gebunden sein sollen (Tendenz abnehmend)