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Handyporto wird floppen


24.10.2009 20:17 - Gestartet von jos
Mit dem Handyporto ist es dasselbe wie mit Handytickets für die Straßenbahn: Entweder ist es erheblich teurer für den Kunden oder der Anbieter verzichtet auf einen Großteil seiner Einnahmen.
Der Grund ist einfach: Bei Kleinbeträgen gehen bei Mehrwert-SMS locker 50% an die Netzbetreiber und für die Technik drauf.
Dazu kommt, dass die bisherigen Systeme ja vollständig beibehalten werden müssen - Briefmarken- bzw. Fahrkartenautomaten - also auch an der bisherigen Infrastruktur mittelfristig nichts eingespart werden kann.

Solange sich an diesen Parametern nichts entscheidendes ändert, werden alle derartigen Vorstöße zum Scheitern verurteilt sein.

Wer bequem Briefmarken oder Fahrkarten kaufen will, ist mit der Geldkarte ganz gut bedient - da gibt's dann keine Probleme mit dem Wechselgeld.

Ansonsten hat wohl jeder, der mehr als drei Briefe im Jahr versendet, einfach Briefmarken in der Schublade liegen, die er in der Filiale auf Vorrat kauft, wenn er sowieso da ist (für Pakete o.ä.) oder portofrei bei der Post bestellt.

Wer es modern will, druckt e-porto - das kostet nicht mehr als Briefmarken und wird auch automatisch erkannt.
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[1] vince-k antwortet auf jos
27.10.2009 13:58
Selber ausdrucken ist gut und schön, genauso wie Handy Porto... aber manchmal ist es einfach praktischer auf die Post zu rennen und alles abzugeben...

Ich finde es wirklich bedenklich das alle Filialen eingestampft werden..