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Warum nicht UMTS?


31.08.2008 09:24 - Gestartet von platon
Warum realisiert dann Vodafone nicht Breitband via UMTS für die entsprechenden Regionen? Die Technik ist sofort verfügbar, den potentiellen Kunden oft schon bekannt und es gibt inzwischen eine breite Palette an preiswerten Endgeräten dafür. Niemand hindert Vodafone doch daran...
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[1] marcometer antwortet auf platon
31.08.2008 12:27
genau das hab ich mir beim lesen von dem artikel auch gedacht.
Wo ist das problem nen großteil der ländlichen gebiete einfach mal mit hs(d/u)pas auszurüsten?
Mit 7mbit down und 2mbit up ist man doch schon ziemlich breitbandig unterwegs.
Statt immer nur zu reden wäre handeln mal angesagt.
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[2] vodafone live antwortet auf platon
31.08.2008 12:52
Umts müsste endlich bundesweit verfügbar sein am besten im 900 mhz frequenbereich und mit mindestens 2 mbit/sek und 100 prozentige indoorversorgung. noch ne alternative das man edge auf umts geschwindigkeit hochfährt.und anstatt in gsm zu investieren sollte man sich lieber gleich auf 3g konzentrieren
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[2.1] bartman321 antwortet auf vodafone live
31.08.2008 12:55
Benutzer vodafone live schrieb:
Umts müsste endlich bundesweit verfügbar sein am besten im 900 mhz frequenbereich und mit mindestens 2 mbit/sek und 100 prozentige indoorversorgung. noch ne alternative das man edge auf umts geschwindigkeit hochfährt.und anstatt in gsm zu investieren sollte man sich lieber gleich auf 3g konzentrieren

Träum weiter ... ;-)

Gruß
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[3] IMHO antwortet auf platon
31.08.2008 12:54
UMTS ist ein Verfahren, keine Frequenz. Herr Joussen hat keinerlei Hinweise gegeben, dass Vodafone für IP-über-(Ex-)TV-Frequenz UMTS verschmähen würde.

Gegenwärtig wird in Deutschland UMTS auf ~1930MHz und höher gesendet. Wenn es nun gelingt, irgendwo bei der halben Frequenz Sendelizenzen zu bekommen, genügt in dünn besiedelten Gebieten ein Mobilfunkmast anstelle von vier Masten, die sowieso nicht ausgelastet werden. Fernsehen wird auf Frequenzen unterhalb von 850MHz gesendet, da ist der Reichweitengewinn und die Infrastrukturersparnis sogar größer. Auch die Umwidmung der GSM900 Frequenzen war da schon im Gespräch. Ist alles aber eher ein politisches als ein technisches Problem. TV-Sender wollen altgediente Frequenzen nicht hergeben. E+ will mehr vom 900MHz-Kuchen, falls GSM-Frequenzen für UMTS umgewidmet werden.
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[3.1] vodafone live antwortet auf IMHO
31.08.2008 13:03
Durch die 2100 mhz emfange ich umts im Haus sehr schlecht und nutze edge wen vorhanden ist schon klar das die frequenzen verteilt sind. aber 2100 mhz sind einfach zu viel
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[3.2] platon antwortet auf IMHO
31.08.2008 13:19
Benutzer IMHO schrieb:
UMTS ist ein Verfahren, keine Frequenz. Herr Joussen hat keinerlei Hinweise gegeben, dass Vodafone für IP-über-(Ex-)TV-Frequenz UMTS verschmähen würde.
Es geht mir doch darum, das sie (VF/TM/e+/o2) jetzt einfach schon viele 'breitbandlose' Orte versorgen könnten. Und für die UMTS-Versorgungvon Dörfern und kleinen Städten brauche ich wohl kaum neue Frequenzen freigeben. Zudem wurden Frequenzen für WLL und WIMAX versteigert. Wozu also die Forderung nach immer neuen Frequenzen?
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[3.2.1] handytim antwortet auf platon
31.08.2008 13:42

einmal geändert am 31.08.2008 13:43
Benutzer platon schrieb:
Wozu also die Forderung nach immer neuen Frequenzen?

Weil die geringen UMTS-Kapazitäten auch mit HSDPA nicht ausreichen, um mehrere (Ex-DSL)-Nutzer pro Zelle/NodeB mit großer Bandbreite zu versorgen.
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[3.2.1.1] platon antwortet auf handytim
31.08.2008 14:26
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer platon schrieb:
Wozu also die Forderung nach immer neuen Frequenzen?

Weil die geringen UMTS-Kapazitäten auch mit HSDPA nicht ausreichen, um mehrere (Ex-DSL)-Nutzer pro Zelle/NodeB mit großer Bandbreite zu versorgen.
Es geht (zumindest nach Herrn Joussen ;-) ) um Gebiete ohne DSL/Breitbandversorgung. Wäre dir da eine ggf. beschränkte Mobilfunkversorgung nicht lieber als gar keine Versorgung? Sollen bei HSPA nicht pro Kanal 15 Nutzer möglich sein? Da sollte doch einiges an Kapazität vorhanden sein.
Und um auf dem Land endlich an Breitbandversorung zu kommen, dürfte die Leute auch kaum Probleme haben sich eine Außenantenne ans Haus zu montieren- im Zweifel wird sich da schon eine SAT-Schüssel/TV-Antenne finden.
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[3.2.2] IMHO antwortet auf platon
31.08.2008 13:50
Benutzer platon schrieb:
Es geht mir doch darum, das sie (VF/TM/e+/o2) jetzt einfach schon viele 'breitbandlose' Orte versorgen könnten.
"Könnten"! Können sie eben nicht wirtschaftlich. Gegenwärtig wird UMTS+HSDPA gerade Mal bis zum Stadtrand der Städte ausgebaut. Indoor funktioniert gelegentlich EDGE900 besser als UMTS1900. Und die gegenwärtig teuer gekauften UMTS-Masten müssen ihr Geld einspielen bevor sie veraltet sind.
Demnächst erfolgt die Umrüstung auf HSUPA. Und LTE steht bereits in den Startlöchern die nächste Kostenwelle zu eröffnen.
Da ist die Möglichkeit mit einem Viertel der Investitionskosten hinzukommen allemal einige Interviews wert.

Zudem wurden Frequenzen für WLL und WIMAX versteigert. Wozu also die Forderung nach immer neuen Frequenzen?
Wimax scheint nur bei Televersa zu funktionieren. Ansonsten hört man nichts oder nichts Gutes von dieser Technik. Also ich glaube diese Technik wird es nie schaffen, nach vorne zu kommen. Ist ja auch nur für Paketdaten konstruiert. Und ab und zu will man das Internet auch für Streaming störungsfrei benutzen (z.B. VoIP). Ich *GLAUBE* nicht das Wimax da jemals gut sein wird. Dann noch das Durcheinander mit den Standards fixedWIMAX und mobileWIMAX.
WLL war schon vor Jahren eine Totgeburt, ich habe nichts mehr davon gehört.
Mit UMTS2600 kann man kleine Zellen gestalten um Orte erhöhter Nachfrage besser zu versorgen. Mit UMTS850 könnte man dünnbesiedelte Landstriche ökonomisch versorgen.
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[3.2.2.1] vodafone live antwortet auf IMHO
31.08.2008 14:30
Mit edge hat man wenigstens auch guten emfang innerhalb von gebäuden zumindest bei t mobile.bei vodafone habe im wohnzimmer sehr oft edge nur hin und wider bucht sich mein handy in gprs. besser als nur selten umts dadurch das umts in der stube so schwach ist. geht der seitenaufbau bei edge etwas schneller voran.
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[3.2.2.2] platon antwortet auf IMHO
31.08.2008 14:41
Benutzer IMHO schrieb:
Benutzer platon schrieb:
Es geht mir doch darum, das sie (VF/TM/e+/o2) jetzt einfach schon viele 'breitbandlose' Orte versorgen könnten.
"Könnten"! Können sie eben nicht wirtschaftlich. Gegenwärtig wird UMTS+HSDPA gerade Mal bis zum Stadtrand der Städte ausgebaut.
Und? Die Frage ist doch warum? In der Stadt, wo die ganzen Leute schon DSL haben lohnt sich also ein engmaschiges UMTS-Netz- aber auf einem Dorf, wo die Einwohner scharf drauf sind endlich breitbandig ins Internet zukommen, lohnen sich ein paar Sender nicht?

Indoor funktioniert gelegentlich EDGE900 besser als UMTS1900. Und die gegenwärtig teuer gekauften UMTS-Masten müssen ihr Geld einspielen bevor sie veraltet sind. Demnächst erfolgt die Umrüstung auf HSUPA. Und LTE steht bereits in den Startlöchern die nächste Kostenwelle zu eröffnen.
Da ist die Möglichkeit mit einem Viertel der Investitionskosten hinzukommen allemal einige Interviews wert.
Sicher, daß es wirklich nur ein Viertel der Kosten sind? Und was spricht auf dem Land gegen Außenantennen bei den Nutzern- schließlich wollen sie endlich Breitbandinternet haben.
Oder geht es vielleicht den Mobilfunker gar nicht so sehr um die 'Breitbandlosen' Mensch auf dem Land, sondern ist das nur ein vorgeschobenes Argument? ;-)

Zudem wurden Frequenzen für WLL und WIMAX versteigert. Wozu also die Forderung nach immer neuen Frequenzen?
Wimax scheint nur bei Televersa zu funktionieren. Ansonsten hört man nichts oder nichts Gutes von dieser Technik. Also ich glaube diese Technik wird es nie schaffen, nach vorne zu kommen. Ist ja auch nur für Paketdaten konstruiert. Und ab und zu will man das Internet auch für Streaming störungsfrei benutzen (z.B. VoIP).
IP sind doch per se auch Paketdaten?
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[3.2.2.2.1] IMHO antwortet auf platon
31.08.2008 15:15
Benutzer platon schrieb:
Sicher, daß es wirklich nur ein Viertel der Kosten sind?
Nein, es ist nur die Vereinfachung Masten/Fläche. Die Backbonekosten bleiben natürlich gleichhoch. Und massive Hindernisse (Hügel, Gebäude) werden natürlich lokale Funklöcher reißen. Dadurch kommt man bestimmt nicht mit einem Viertel der Masten hin. Wobei es nicht zu unterschätzen ist. UMTS850 bedeutet defakto, dass sie bloß die alten GSM900 Standorte brauchen.

Und was spricht auf dem Land gegen Außenantennen bei den Nutzern- schließlich wollen sie endlich Breitbandinternet haben.
Nix, oderr?

Oder geht es vielleicht den Mobilfunker gar nicht so sehr um die 'Breitbandlosen' Mensch auf dem Land, sondern ist das nur ein vorgeschobenes Argument? ;-)
WAHRSCEINLICH JA. Warum sollten die Mobilfunkbetreiber sich mit einem Dorfbewohner rumärgern, weil er im Monat 20GB zieht,die Funkzelle ständig blockiert, sein Handy als DSL-Ersatzmodem nutzt und VoIP-over-UMTS-telefoniert bis der Arzt kommt, wenn in der Stadt vier Krawattenträger zusammen nur 10GB verbrauchen und deren Firmen insgesammt anstandslos viermal dieselbe Grundgebühr zahlen?

Also ist die lukrative Zielgruppe der Außendienstler der beim Hausbesuch auf'm Dorf noch irgendwas per VPN aus der Firmenzentrale nachlädt. Den werden sie nicht mit einer Stabantenne rumschicken wollen. War doch nix mit Außenantenne, oderr?

IP sind doch per se auch Paketdaten?
Ja klar. (Sorry mir gehen da die Fachbegriffe aus) Es ist halt auch so, dass z.B. die Zeit nach der innerhalb einer Funkzelle zum nächsten Nutzer gesprungen wird Einfluß hat auf die empfundene VoIP-Sprachqualität. (Ja das sind auch alles Paketdaten, sorry ich habe kein IT-Studium hinter mir) Man sollte z.B. nicht in seiner WLAN Funkzelle zwei WLAN-Handies gleichzeitig betreiben und sich dann über die überschaubare Qualität wundern. (nur mal als Analogie) Wenn Wimax so toll ist, warum muss dann in Berlin ein Techniker den Empfänger aufstellen. Warum hat Televersa keine WIMAX-Handies in Betrieb. Irgendeine zusätzliche Schwierigkeit gibt es da noch, sonst wäre das schon längst am Markt. Die WIMAX-Enthusiasten sprechen vom Zusammenwachsen von UMTS und Wimax, dabei sind sie längst überrundet. Und irgendwann werden die Wimax-Frequenzen mit LTE genutzt werden.
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[3.2.2.2.1.1] marcometer antwortet auf IMHO
31.08.2008 16:22
eine moeglichkeit schnell etwas zu tun waere bei t-mobile moeglich...
die haben ihr gesamtes gsm netz ja edge faehig gemacht (was auch demnaechst ein paar kbit schneller als bisher wird).
da waere es sehr einfach auf edge evolved zu wechseln - naemlich per software update.
dann stuenden ploetzlich fast ueberall in deutschland bis zu 1,2mbit zur verfuegung.
ob das backbone maessig dann natuerlich auch von jedem nutzer (immer) erreicht werden kann ist dann mal eine andere sache...
aber das waere schonmal ein schritt in die richtige richtung ohne groß neue basisstationen zu brauchen.
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[3.2.2.2.1.1.1] Academyhh antwortet auf marcometer
05.09.2008 20:16
Benutzer vodafone live schrieb:
Das wäre ne gute lösung für vodafone die jetzige egdge versorgung ist noch nicht zufrieden stellend.deshalb mus vodafone edge endlich mal bundesweit zur verfügung stellen so kan vodafone t mobile nicht das wasser reichen


Und was soll Vodafone mit EDGE? Es ist fast überall UMTS verfügbar, warum mit weniger zufrieden geben? Wegen ein paar Heinis mit gecracktem IFön 1?
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[3.2.2.2.1.1.1.1] vodafone live antwortet auf Academyhh
05.09.2008 22:34
von wegen umts ist fast überall verfügbar es gibt immer noch viele funklöcher.deshalb muss vodafone edge haben damit auch landbewohner eine halbwegs gute banbreite bekommen. diese aussage kan sich mein vorschreiber auch sparen.denn ihr gross städter habt eh keine ahnung wie die landversorgung ausieht ich bin froh das vodafone edge ausbaut
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[3.2.2.2.1.1.1.2] hartmoodx antwortet auf Academyhh
27.10.2008 11:17
Benutzer Academyhh schrieb:

Und was soll Vodafone mit EDGE? Es ist fast überall UMTS verfügbar, warum mit weniger zufrieden geben? Wegen ein paar Heinis mit gecracktem IFön 1?

Weil man z.B. im ICE mit EDGE noch arbeiten kann, mit GPRS aber nicht mehr. Ein Grund, warum ich T-Mobile vorziehe.
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[3.2.2.2.1.1.1.2.1] lucky2029 antwortet auf hartmoodx
27.10.2008 12:49
Benutzer hartmoodx schrieb:
Benutzer Academyhh schrieb:

Und was soll Vodafone mit EDGE? Es ist fast überall UMTS verfügbar, warum mit weniger zufrieden geben? Wegen ein paar Heinis mit gecracktem IFön 1?

Weil man z.B. im ICE mit EDGE noch arbeiten kann, mit GPRS aber nicht mehr. Ein Grund, warum ich T-Mobile vorziehe.

Du meinst sicher UMTS und nicht GPRS oder?
Das ist auch im ICE nur noch eine Frage der Zeit. Soweit ich weiß werden die Verstärker ausgetauscht und können dann auch UMTS im ICE nutzbar machen. Davon abgesehen gibt es auch bei Vodafone EDGE, also im ICE habe ich da nie Probleme gehabt.
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[3.2.2.2.1.1.1.2.1.1] hartmoodx antwortet auf lucky2029
27.10.2008 20:22
Benutzer lucky2029 schrieb:

Du meinst sicher UMTS und nicht GPRS oder? Das ist auch im ICE nur noch eine Frage der Zeit.

Nö, ich meine GPRS, denn darauf fällt VF zurück, wenn man kein UMTS Empfang, was bei getönten Scheiben immer der Fall ist.
>Soweit ich weiß

Na, dann beleg das mal bitte. Angekündigt ist es seit Jahren.

werden die Verstärker ausgetauscht und können dann auch UMTS im ICE nutzbar machen. Davon abgesehen gibt es auch bei Vodafone EDGE, also im ICE habe ich da nie Probleme gehabt.

Probleme hat man nicht. Es ist nur "arschlangsam" mit Vodafone. Nochmal: mit Edge kann man arbeiten im ICE, mit GPRS nur unter Schmerzen.

Viele Grüße
Hartmut
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[4] ejunky antwortet auf platon
31.08.2008 20:07
Das liegt daran daß die Konzerne eine Subventions/Versorgungsmentalität haben und erstmal gucken ob sie nicht Staatsknete für anfallende Investitionen abgreifen können.