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Ob das noch was wird ?


27.10.2008 11:16 - Gestartet von trzuno
Ein drahtloses Breitbandnetz kann deutlich günstiger als klassische Mobilnetze aufgebaut werden, da die tiefen Frequenzen der UHF-Bänder IV und V (470 bis 862 MhZ) deutlich mehr Fläche abdecken und damit eine wesentlich größere Reichweite als UMTS-Frequenzen haben.

Die grössere Reichweite ist zwar ein Vorteil, aber gleichzeitig sind dadurch auch die Funkzellen entsprechend groß.
Somit eignet sich das wohl nur in dünnbesiedelten Gebieten, da sich ja im Prinzip alle Nutzer im Bereich der Funkzelle dann deren Bandbreite teilen müssen.

E-Plus-Chef Dirks geht jedoch davon aus, dass ein solches Netz vor 2012 nicht realisierbar sei.

Mal abwarten wie weit bis dahin die Versorgung mit DSL ist.
Eventuell kann dann ja diese Technik für das günstige Auffüllen der letzten kleinen Lücken genommen werden.

In Hinsicht auf den weiteren Ausbau des E-Plus-Netzes für mobile Datenverbindungen gibt sich Dirks weiter kritisch: "Wir befinden uns in einem Investitionsdilemma". Wer sein Netz mit großem Aufwand für das schnelle Internet ausrüste, laufe Gefahr, die Kosten nicht mehr einzuspielen.

Die anderen Anbieter sehen das halt anders und bauen aus.

"Die meisten Mobilfunknutzer benötigen gar keine schnelle Datenverbindung."

Noch nicht, aber das wird immer weiter zunehmen.

Mit der Einführung von LTE wird das in ein paar Jahren die nächte Stufe erreichen. Ob sich E-Plus dann noch weiterhin zurückhält ?

Mobiles Breitband sei kein Ersatz für DSL.

Da hat er allerdings Recht.

Denn unbegrenztes Breitband über Mobilfunk klappt technisch nicht, da die Technik nur eine begrenzte Bandbreite pro Funkzelle ermöglicht, die sich alle Kunden dort teilen müssen. (shared Medium)

Bei DSL kann der Backbone im Prinzip beliebig erweitert werden, während man bei Mobilfunk nur ein begrenztes Frequenzband nutzen kann.
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[1] chrschn antwortet auf trzuno
27.10.2008 11:40
Benutzer trzuno schrieb:
Ein drahtloses Breitbandnetz kann deutlich günstiger als klassische Mobilnetze aufgebaut werden, da die tiefen Frequenzen der UHF-Bänder IV und V (470 bis 862 MhZ) deutlich mehr Fläche abdecken und damit eine wesentlich größere Reichweite als UMTS-Frequenzen haben.

Die grössere Reichweite ist zwar ein Vorteil, aber gleichzeitig sind dadurch auch die Funkzellen entsprechend groß. Somit eignet sich das wohl nur in dünnbesiedelten Gebieten, da sich ja im Prinzip alle Nutzer im Bereich der Funkzelle dann deren Bandbreite teilen müssen.

Ja und nein.
Natprlich müssen sich dann alle - wie bei Internet über Kabel - eine gemeinsame maximalen Bandbreite teilen, jedoch wäre der zu nutzende Frequenzbereich ja auch viel größer, als bei UMTS. Immerhin sprechen wir hier von fast 400 MHz...
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[2] EECP antwortet auf trzuno
27.10.2008 14:07
Es gibt eigentlich schon eine Antwort auf das ganze Problem, eigentlich sind es sogar 2.
Die eine ist Astra2Connect sprich per Satelitenschüssel die zweite nennt Wimax.
Letzteres basiert sogar IEEE 802 Standard um genau zu sein 802.16 Standard sprich ist mit dem 802.11 Standard sehr verwand, auch bekannt als WLAN WIFI AIRPORT Wireless Lan.
Da braucht man eigentlich nichts zu entwickeln es sei denn einem sind 54 MBit nicht schnell genug.
eecp
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[2.1] maddin89 antwortet auf EECP
27.10.2008 15:01
So langsam wirds echt peinlich für E-Plus. Sie kommen dann wohl nie weg vom schlechtesten Netz Deutschlands..
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[2.1.1] namorico antwortet auf maddin89
27.10.2008 15:10

Es ist halt ein Discounter-Netz.
Ich bin auch bald weg von denen.

Benutzer maddin89 schrieb:
So langsam wirds echt peinlich für E-Plus. Sie kommen dann wohl
nie weg vom schlechtesten Netz Deutschlands..
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[2.1.2] ejunky antwortet auf maddin89
27.10.2008 19:03
Es ist schon dreist davon zu reden Breitband auf dem LAnde zu ermöglichen während die am Wenigsten dafür getan haben.
Jetzt wollen sie das auf Kosten anderer schaffen. Die werden noch sehr lange mit bald Niedrigstpreisen operieren müssen um Kunden zu halten