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Sonderkündigungsrecht


03.07.2008 14:12 - Gestartet von joulbricht
Eventuell haben die Kunden ja ein Sonderkündigungsrecht und könnten in diesem Zusammenhang Ihre Rufnummer portieren lassen, oder?
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[1] stefanniehaus antwortet auf joulbricht
03.07.2008 14:15
Lies dir mal die anderen Beiträge dazu durch.
--> Weder noch.
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[2] Jochen_O2 antwortet auf joulbricht
03.07.2008 14:15

einmal geändert am 03.07.2008 14:19
Benutzer joulbricht schrieb:
Eventuell haben die Kunden ja ein Sonderkündigungsrecht und könnten in diesem Zusammenhang Ihre Rufnummer portieren lassen, oder?


Es gibt kein Sonderkündigungsrecht.
Eine "außerordentliche Kündigung" müsste einen Grund haben, und den gibt es nunmal nicht. O2 hat zwar einen Fehler gemacht, bringt Dir aber nach wie vor die gleichen Leistungen. Wieso sollte man hier vorzeitig kündigen können?, ich verstehe die Begründung nicht.

Möglicherweise hast Du ein Recht auf einen Schadensersatz, wenn Du 100.000 Visitenkarten oder Briefumschläge mit Deiner Homezone-Festnetznummer hast drucken lassen... Keine Ahnung, bin ja kein Anwalt.
Aber schließlich handelt es sich um einen Fehler von O2!
Die Vertragsbedingungen bleiben natürlich trotzdem so wie sie sind, da gibt es keinen Grund, das hier vorzeitig ein Vertragspartner "aussteigen" kann.

Außerdem soll es wohl auch zu Vertragslaufzeit möglich sein, die Festnetznummer rauszuportieren. Das wäre noch ne Möglichkeit, dass man evtl. die bisherige Nummer behalten kann (genauso gut möglich, dass Dir dann der neue Anbieter die Nummer nachträglich ändert, schließlich ist es laut Bundesnetzagentur eine Rufnummer, die nicht vergeben werden durfte!).



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[2.1] froschman88 antwortet auf Jochen_O2
03.07.2008 20:23
is mal wieder typisch o2!
gruss froschman88
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[2.1.1] stefanniehaus antwortet auf froschman88
03.07.2008 20:30
genauso typisch wie jeder andere Anbieter auch *tse*
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[2.1.1.1] froschman88 antwortet auf stefanniehaus
03.07.2008 20:33
Nööö!
gruss froschman88
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[2.1.1.2] spaghettimonster antwortet auf stefanniehaus
03.07.2008 23:07
Benutzer stefanniehaus schrieb:
genauso typisch wie jeder andere Anbieter auch *tse*

Welcher Anbieter hat es denn außer O2 noch verschlafen, die Anordnung der BNetzA rechtzeitig umzusetzen?
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[2.1.1.2.1] stefanniehaus antwortet auf spaghettimonster
04.07.2008 07:45
Nein bisher ist noch nichts bekannt; kann aber noch kommen.

Es ging auch nur um die Aussage, dass das typisch o2 sei. Solche Verallgemeinerungen sind halt vollkommener Schwachsinn. Das hätte jedem anderen Anbieter genauso passieren können.
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[2.1.1.2.1.1] monopol76 antwortet auf stefanniehaus
04.07.2008 08:04
Ich denke es wird kein Recht zur außerordentlichen Kündigung geben.

Den betroffenen Kunden ist kein Nachteil bzw. eine Verschlechterung in der Nutzung ihres Tarifs entstanden. Sicherlich ist es mit einem Aufwand (kein finanzieller)verbunden die neue Festnetznummer weiterzugeben, aber auch hier gibt O2 dem Kunden die Möglichkeit, mittels kostenfreier SMS, seine Leute zu informieren.

Und das Argument, man müsste sich neue Visitenkarten und Briefpapier drucken lassen, dürfte nur für Geschäftskunden gelten. In diesem fall wird O2 dem Kunden vermutlich andere kulante Lösungen des Problems anbieten.
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[2.1.1.2.1.1.1] spaghettimonster antwortet auf monopol76
04.07.2008 20:31
Benutzer monopol76 schrieb:
Ich denke es wird kein Recht zur außerordentlichen Kündigung geben.

Allerdings richtet sich das nicht danach, was Teltarif-Leser ungefähr mit der Treffsicherheit einer geworfenen Münze raten. Irgendwie ist es auch niemandem wichtig, sonst würde man sich ja mal sachkundig machen.

Den betroffenen Kunden ist kein Nachteil bzw. eine Verschlechterung in der Nutzung ihres Tarifs entstanden.

Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht, wenn nach Abwägung der beidseitigen berechtigten Interessen das Einhalten der ordentlichen Kündigungsfrist unzumutbar ist. Das hat mit Tarifänderungen nichts zu tun.

Weil die Interessenlage in jedem Einzelfall anders ist, ist hier vermutlich überhaupt jede pauschale Antwort "ja" oder "nein" falsch. Als gewerblicher Kunde, der auf einen funktionierenden Anschluss und eine gleich bleibende Rufnummer und damit auf einen regulatorische Anordnungen nicht verschlafenden Anbieter angewiesen ist, würde ich zB von einem Kündigungsrecht ausgehen. Als Privatkunde, dem außer dem Preis eh alles egal ist, würde ich es eher verneinen.

Und das Argument, man müsste sich neue Visitenkarten und Briefpapier drucken lassen, dürfte nur für Geschäftskunden gelten.

Das hat nichts damit zu tun. Schadensersatz (wichtiger als Visitenkarten könnten die Portierungs- und Einrichtungsgebühren sein, außerdem die Anwalts- und Prozesskosten, weil O2 in guter alter Tradition vermutlich wieder bockt) hängt von anderen Dingen ab als ein Kündigungsrecht. Keines ist Voraussetzung für das jeweils andere.
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[2.1.1.2.1.1.1.1] stefanniehaus antwortet auf spaghettimonster
04.07.2008 20:40
Benutzer spaghettimonster schrieb:
Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht, wenn nach Abwägung der beidseitigen berechtigten Interessen das Einhalten der ordentlichen Kündigungsfrist unzumutbar ist. Das hat mit Tarifänderungen nichts zu tun.


Korrekt. In diesem Fall wäre aber das einhalten der Kündigungsfrist durchaus zumutbar, da der Kunde auch durch Vertragsbeendigung seine Nummer nicht behalten könnte.
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[2.1.1.2.1.1.1.1.1] spaghettimonster antwortet auf stefanniehaus
04.07.2008 21:23
Benutzer stefanniehaus schrieb:
Korrekt.

Korrekt ist gut. Wenn ich gesagt hätte, das Kündigungsrecht hängt davon ab, ob die Bundesnetzagentur binnen 2 Wochen ihr Dienstgebäude grün anstreicht, hättest du mir auch beigepflichtet, oder? :)

In diesem Fall wäre aber das Einhalten der Kündigungsfrist durchaus zumutbar, da der Kunde auch durch Vertragsbeendigung seine Nummer nicht behalten könnte.

Das mag sein, trotzdem macht ein Nummernwechsel Scherereien bei Geschäftspartnern, und eine so kurzfristige Nummernänderung dürfte in der Regel mit Umsatzeinbußen einhergehen. Ein Vertrag begründet eine besondere Verpflichtung darauf zu achten den Vertragspartner nicht zu schädigen. O2 hat sich als unfähig erwiesen dies einzuhalten. Die nächste Posse von O2 dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Fällt als nächstes das Netz aus, weil O2 vergessen hat die Stromrechnung zu zahlen? Auf einen solchen Vertragspartner ist kein Verlass (siehe auch die letzten Bolzen, die sich O2 geleistet hat), er ist (außer für unverbesserliche Billigheimer) ungeeignet und das Vertrauensverhältnis ist zerstört.
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[2.1.1.2.1.1.1.1.1.1] stefanniehaus antwortet auf spaghettimonster
05.07.2008 05:01
Bitte?
Lies dir am Besten nochmal deinen Schwachsinn, den Artkel von teletarif etc. nochmal durch und denk nochmal drüber nach. Das hilft manchmal ungemein...
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[2.1.1.2.1.2] Jochen_O2 antwortet auf stefanniehaus
04.07.2008 10:10
Benutzer stefanniehaus schrieb:
Nein bisher ist noch nichts bekannt; kann aber noch kommen.

Mag sein.
Aber E-Plus vergibt keine Festnetznummern, und der T-Com - die schon über 50 Jahre solche Nummern verteilt - traue ich sowas nicht zu. Bliebe höchstens noch T-Mobile oder Vodafone, die sich evtl. sowas hätten leisten können.
Mal abwarten.

Es ging auch nur um die Aussage, dass das typisch o2 sei. Solche Verallgemeinerungen sind halt vollkommener Schwachsinn. Das hätte jedem anderen Anbieter genauso passieren können.

Offen gestanden sehe ich das nicht so.
Ich muss sagen, ich war lange Zeit Kunde bei O2 und auch lange Zeit sehr zufrieden, insbesondere was Preise und Konditionen für Studenten angeht.
Aber wenn man sich mal eine Liste macht, welche "Fehler" die einzelnen Unternehmen gemacht haben, und wenn man schaut, wie die Unternehmen im allgemeinen mit ihren Kunden umgehen, dann wird O2 mit Sicherheit die Listen anführen.
Von daher ist es nur verständlich, wenn man so eine Panne nur O2 zutraut. Das haben die aber selbst zu verantworten.
So einen Schwachsinn, was die sich alles schon geleistet haben in der Vergangenheit...
Das sollte man hier wirklich nicht unter den Tisch kehren.
Bestes Beispiel: falsche Euro-Umrechnung!!!
Keine Entschädigung für die Kunden, obwohl eindeutig feststand, dass die Kunden übers Ohr gehauen wurden.