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Bei Privatkunden ist es noch verschmerzbar...


03.07.2009 09:49 - Gestartet von Artefakt
...doch als Geschäftskunde ist man hier aufgeschmissen. So ein Fehler wäre für mich ein Grund, diesen Anbieter so schnell wie möglich zu verlassen.

Und ihre 50 Frei-SMS sind ja wohl eine Frechheit, das kostet die intern gar nix.

Bei einer vierstelligen Zahl von Geschäftskunden sind das einige Tausende, die einen Haufen Arbeit vor sich haben, ihre Nummern wieder neu publik zu machen. Da hilft auch kein Ansageservice...sowas schreckt eher ab. Unterm Strich können sich diese Firmen auf ein saftiges Umsatz-Minus gefasst machen.

Gruss
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[1] ger1294 antwortet auf Artefakt
03.07.2009 10:10
Vor allem wenn man bedenkt, daß O2 das ganze nur macht, um einer Strafzahlung an die Bundesnetzagentur zu entgehen.

Was kann man als Kunde dafür ? Gar nichts. Also soll O2 gefälligst blechen.

Das ganze Gerede um "Rufnummernknappheit" ist sowieso hausgemacht. Früher hat man eben kurzstellige Nummern irgendwann geändert ,wenn ein Ortsnetz zu stark gewachsen ist. Heute setzt man auf Besitzstandswahrung, so dass auch in 100.000 Einwohner Städten immer noch 4-Stellige Rufnummern existieren dürfen.

Die Rufnummernknappheit wird weiterhin nach einem Bestand vom 1.4.1998 (also von vor über 10 Jahren) ermittelt, von dem nur die neu zugeteilten Bereiche abgezogen werden, wieder frei gewordene Rufnummern(-Bereiche) aber nicht hinzugerechnet werden. Man braucht kein Mathematiker zu sein, um zu erkennen, dass so zwangsläufig die freien Nummern immer weniger werden, da in Deutschland ja auch menschen sterben und umziehen !
Die Verantwortlichen der BNetzA telefonieren wohl nur noch per Telefonbuch oder CTI, und nicht mehr, wie ein Großteil der Bevölkerung, per manueller Wahl an einem TAstentelefon oder sogar Wählscheinebtelefon. Ansonsten hätten sie längst erkannt, wie unsinnig in vielen Fällen die immer weitere und oft nicht notwendige verlängerung von Rufnummern ist (7-Stellige Nummern in 1000 Einwohner Ort).
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[1.1] hscd antwortet auf ger1294
03.07.2009 13:11
Volle Zustimmung.

Absolut peinliche Show von o2 (und BNetzA).

Wundert mich echt, dass die armen Null-Zwo-Kunden
o2 und die BNetzA-Möchtegernkönige
nicht mit Klagen und Einstweiligen Verfügungen
überziehen!

Was würde es denn kosten, wenn o2 pro Kunde
die durch die eine Stelle zu kurze Nummer
"blockierten" theoretischen 9 weiteren Festnetznummern
kauft?
Das dürfte weit weniger als 1 Euro pro Festnetznummer sein,
was o2 an die BNetzA zu zahlen hätte...!
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[2] stefie-im-netz antwortet auf Artefakt
03.07.2009 13:19
Benutzer Artefakt schrieb:
...doch als Geschäftskunde ist man hier aufgeschmissen. So ein Fehler wäre für mich ein Grund, diesen Anbieter so schnell wie möglich zu verlassen.

Und ihre 50 Frei-SMS sind ja wohl eine Frechheit, das kostet die intern gar nix.

Bei einer vierstelligen Zahl von Geschäftskunden sind das einige Tausende, die einen Haufen Arbeit vor sich haben, ihre Nummern wieder neu publik zu machen. Da hilft auch kein Ansageservice...sowas schreckt eher ab. Unterm Strich können sich diese Firmen auf ein saftiges Umsatz-Minus gefasst machen.

Gruss

Ihr macht alle einen Wind. Artikel sollte man zuende lesen. Da steht ganz unten als letzter Satz:
"Nachweisbare materielle Nachteile, die durch den Wechsel der Festnetznummer entstehen, will der Netzbetreiber regulieren. "

Bedeutet für mich, wenn ich als Unternehmen (bin ich aber nicht) große Banner oder andere Sachen mit der Rufnummer drauf habe, dann werden die Änderungskosten von o2 übernommen.
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[2.1] Artefakt antwortet auf stefie-im-netz
03.07.2009 13:39
Ich lese _jeden_ Artikel zuende.

Glaubst Du denn wirklich, dass O2 Dir den Verlust eines Kunden bezahlt?
Mag sein, dass er etwas beigibt für Visitenkarten und Plakate usw...das wars aber dann auch schon.

Gruß
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[2.1.1] stefie-im-netz antwortet auf Artefakt
03.07.2009 13:58
Benutzer Artefakt schrieb:
Ich lese _jeden_ Artikel zuende.

Glaubst Du denn wirklich, dass O2 Dir den Verlust eines Kunden bezahlt?
Mag sein, dass er etwas beigibt für Visitenkarten und Plakate usw...das wars aber dann auch schon.

Gruß

Kann schon sein, dass da nicht alle Kosten mit abgedeckt werden.
Ein Teil der Kosten erstattet ist besser als garnicht.

Als die Telekom die Rufnummern in meiner Heimatstadt damals auf 6-stellig umgestellt hat, da bekam die Firma in der ich gearbeitet habe nicht einen Pfennig. Die sind auf allen Kosten sitzen geblieben.Die Telekom konnte es sich ja auch erlauben, waren ja die Einzigen, welche Telefonanschlüsse schalten konnten.
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[3] Maeusepitter antwortet auf Artefakt
03.07.2009 16:12
Nö, bei Privatpersonen ist es nicht verschmerzbar! Besonders dann nicht, wenn der Betroffene die Rufnummer seit 40 Jahren hat!
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[3.1] schlingel antwortet auf Maeusepitter
03.07.2009 16:33

einmal geändert am 03.07.2009 16:40
Benutzer Maeusepitter schrieb:
Nö, bei Privatpersonen ist es nicht verschmerzbar! Besonders dann nicht, wenn der Betroffene die Rufnummer seit 40 Jahren hat!

Wenn die Rufnummer seit 40 Jahren existiert, ist es eine portierte und nicht durch o2 zugewiesene Rufnummer. Laut Artikel http://www.teltarif.de/o2-genion-festnet... sind solche Rufnummern nicht betroffen!

Mfg,
Schlingel