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DSL Service


22.11.2008 19:38 - Gestartet von Orikalkos
Jedem der einen anderen Anbieter wählt als die Telekom sollte bewußt sein das die Meisten Anbieter den Backbone der Telekom nutzen da er in der Regel am meisten verfügbar ist. Abgsehen von M-Net und Netcolne und wenigen Ausnahmen. Deshalb sollte man sich bei Speed halten was die Telekom anbietet wird die Konkurrenz auch nicht mehr leisten können.

Die Telekom stellt meistens den Optimalen Wert ein die Konkurrenz meist eine Risiko schaltung was dazu führt das der Speed zwar höher ist aber eben bei Intensiven Nutzen nicht stabil rennt und dann im Prinzip nachjustiert wird. Und der Kunde meist nix davon hat und eher enttäuscht von den großen bis zu DSL 16000 versprechen.

Optimal wäre es so wie es zum Teil Alice macht die sagt ganz einfach bis 16000 und da kann alles drinne sein und wird einfach das geschaltet was stabil rennt oberhalb der Telekomgrenzen. Was im allgemeinen Schade ist, ist eben die Starren grenzen von 3, 6 und 16000 man sollte einfach das anbieten können was stabil läuft je Kunden und das einstellen dürfen denn bei DSL 6000 mit Max 3000 ist es häufig so das da auch 4000 gingen oder 5000 und zwar stabil aber man sagt eben 6000 reichts nicht und mehr wie 3 oder gibts dann eben nicht.

Und zur Quali kann man generell sagen das es da vom Service noch einiges zu tun, wenn man nicht nur Marktanteil haben will sondern auch ein Stammkundschaft die aus zufriedenheit auf Dauer bleibt
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[1] niknuk antwortet auf Orikalkos
22.11.2008 20:30
Benutzer Orikalkos schrieb:

Jedem der einen anderen Anbieter wählt als die Telekom sollte bewußt sein das die Meisten Anbieter den Backbone der Telekom nutzen

Das ist leider falsch. Inzwischen greifen eigentlich nur noch die Telekom selbst, ihre Tochter Congstar und einige wenige kleinere Reseller auf den Telekom-Backbone zurück. Die großen Anbieter wie 1&1 und Freenet und die Vollanschluss-Anbieter wie Versatel, Arcor oder Hansenet nutzen hauptsächlich ihre eigenen Backbones bzw. die von Telefonica oder QSC und greifen nur dort auf Telekom-Infrastruktur zurück, wo kein anderer Carrier verfügbar ist.

Davon abgesehen hat der Backbone nichts mit dem DSL-Anschluss zu tun. Viele Anbieter lassen sich zwar über T-DSL nutzen (die Anschlüsse laufen also gemäß Telekom-Spezifikation), die Verbindung läuft aber über einen anderen Backbone. Dazu gehören z. B. AC11 und Avego, die den Backbone von BT Ignite nutzen.

Abgsehen von M-Net und Netcolne und wenigen Ausnahmen.

Nein, die Anbieter, die den Telekom-Backbone nutzen, sind die Ausnahme (wenn man mal von der Telekom absieht).

Deshalb sollte man sich bei Speed halten was die Telekom anbietet wird die Konkurrenz auch nicht mehr leisten können.

Auch das ist Unsinn. Die Telekom schaltet bis T-DSL 6000 sogenannte fixed rate-Anschlüsse, wobei sehr große Reserven bei der Leitungsdämpfung einkalkuliert werden. Die meisten anderen Anbieter schalten dagegen rate adaptive DSL. Dabei wird bei jedem Verbindungsaufbau die Bandbreite entsprechend der Leitungsqualität neu ausgehandelt und nicht wie bei der Telekom von vorneherein auf einen festen Wert voreingestellt. Diese Anschlüsse kommen in der Regel auf bedeutend höhere (z. T. mehr als doppelt so hohe) Bandbreiten wie ein T-DSL-Anschluss an der gleichen Leitung.

Die Telekom stellt meistens den Optimalen Wert ein die Konkurrenz meist eine Risiko schaltung was dazu führt das der Speed zwar höher ist aber eben bei Intensiven Nutzen nicht stabil rennt

Die Stabilität ist nicht von der Nutzung abhängig.

Optimal wäre es so wie es zum Teil Alice macht die sagt ganz einfach bis 16000 und da kann alles drinne sein

Nein, da kann nicht "alles drinne sein". Lt. Leistungsbeschreibung gibt's bei Alice Privatkundenanschlüssen mindestens 4448 kbit/s, bei Geschäftskunden-Anschlüssen mindestens 7008 kbit/s. Sinkt die Bandbreite des Anschlusses (!) unter diese Werte, kann der Kunde sich beschweren. Er muss sich natürlich vorher vergewissern, dass der Anschluss die Bandbreite ausbremst und nicht etwa sein Rechner oder ein überlasteter Server.

Gruß

niknuk
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[1.1] Orikalkos antwortet auf niknuk
23.11.2008 14:56
Wenn das alles so ist wie Sie sagen, dann habe ich mal eine Frage

Viele DSL 16000 Nutzer haben DSL 16000 bestellt, zugesagt bekommen, habe diese auch geliefert bekommen für 2 - 3 Monate.

Ganz Plötzlich haben Sie mit ihrem Modem / Router entsprechende Sycronisierungsprobleme. Und DSL Ausfälle der Anruf bei der Hotline ergibt oft das Ergebnis das man mitgeteilt bekommt das sich urplötzlich die Dämpfungswerte Verschlechtet hat und man dann auf DSL 6000 oder DSL 3000 zurückgestuft wird. Häufig auf dem Land und in kleinen Gemeinden der Fall und davon gibts viele.

Bei Großstädten und Ballungsräumen würde ich dem Zustimmen.

Wenn dem so ist wie Sie es schreiben, dürfte dies nicht vorkommen denn die ganzen Leitungen ändern sich ja nicht ganz Plötzlich und zwar dann meistens Dauerhaft.

Wie ist das denn zu erklären ???
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[1.1.1] niknuk antwortet auf Orikalkos
23.11.2008 15:20
Benutzer Orikalkos schrieb:

Wenn das alles so ist wie Sie sagen, dann habe ich mal eine Frage

Viele DSL 16000 Nutzer haben DSL 16000 bestellt, zugesagt bekommen, habe diese auch geliefert bekommen für 2 - 3 Monate.

Korrekt wäre: sie haben einen Anschluss bestellt, der "DSL 16000" heißt und der zufällig 2-3 Monate lang tatsächlich auch 16000 kbit/s erreicht.

Ganz Plötzlich haben Sie mit ihrem Modem / Router entsprechende Sycronisierungsprobleme. Und DSL Ausfälle der Anruf bei der Hotline ergibt oft das Ergebnis das man mitgeteilt bekommt das sich urplötzlich die Dämpfungswerte Verschlechtet hat und man dann auf DSL 6000 oder DSL 3000 zurückgestuft wird.

Die Dämpfung kann sich im Normalfall nicht ändern, denn die ist nur von der Länge und vom Querschnitt der Leitung abhängig. Ausnahmen sind z. B. Leitungsunterbrechungen durch korrodierte Kontakte o. ä., was sich im Gegensatz zu einer zu langen oder zu dünnen Leitung natürlich beheben lässt. Was sich ändern kann, ist der Störabstand. Je mehr DSL-Anschlüsse geschaltet werden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich gegenseitig stören. Wahrscheinlich ist im betreffenden Fall genau das passiert: irgendwann waren es zu viele DSL-Anschlüsse auf einem Kabelstrang, so dass der einzelne Anschluss nicht mehr stabil läuft.

Der Provider kann dann nichts anderes machen als die Bandbreite zurückzufahren. Sofern die reduzierte Bandbreite aber noch gleich oder größer als die zugesagte Mindestbandbreite ist, kann der Kunde nichts machen außer den Anbieter zu wechseln (der sich aber genausowenig über physikalische Gesetze hinwegsetzen und demzufolge höchstwahrscheinlich auch keine höhere Bandbreite liefern kann, es sei denn, er setzt eine andere Technik ein, z. B. Breitbandkabel oder Mobilfunk). Hat der Kunde einen 2-Jahres-Knebelvertrag unterschrieben, ist auch ein Anbieterwechsel vorerst ausgeschlossen und er muss sich mit der reduzierten Bandbreite begnügen.

Wird dagegen beim Zurückstufen der Bandbreite die zugesagte Mindestbandbreite unterschritten, so kann der Kunde reklamieren und, falls der Anbieter die Bandbreite dann nicht wieder auf einen Wert oberhalb der vereinbarten Mindestbandbreite anhebt oder der Anschluss wegen dauernder Unterbrechungen unbrauchbar ist, wegen Nichterfüllung kündigen.

Wenn dem so ist wie Sie es schreiben, dürfte dies nicht vorkommen denn die ganzen Leitungen ändern sich ja nicht ganz Plötzlich und zwar dann meistens Dauerhaft.

Die Leitungen ändern sich in der Tat nicht. Was sich ändert, sind die Randbedingungen. Wenn man der einzige ist, der innerhalb eines Kabelstrangs DSL hat, dann rennt dieses vermutlich mit Maximalbandbreite. Kommen weitere DSL-Anschlüsse hinzu, stören sie sich gegenseitig und die Bandbreite bricht ein.

Gruß

niknuk
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[1.2] CGa antwortet auf niknuk
23.11.2008 15:19
Benutzer niknuk schrieb:
Benutzer Orikalkos schrieb:
Die Telekom schaltet bis T-DSL 6000
sogenannte fixed rate-Anschlüsse, wobei sehr große Reserven bei der Leitungsdämpfung einkalkuliert werden. Die meisten anderen Anbieter schalten dagegen rate adaptive DSL. Dabei wird bei jedem Verbindungsaufbau die Bandbreite entsprechend der Leitungsqualität neu ausgehandelt und nicht wie bei der Telekom von vorneherein auf einen festen Wert voreingestellt. Diese Anschlüsse kommen in der Regel auf bedeutend höhere (z. T. mehr als doppelt so hohe) Bandbreiten wie ein T-DSL-Anschluss an der gleichen Leitung.



Die Telekom wird ab 2009 auch unter 6000 den RAM-Mode schalten. Bestehnde AS sollen auch umgestellt werden. Mein T-Home AS ist schom auf Ram-Mode umgeschaltet da ich an dem Pilotprojekt teilnehme. Insofern fällt das Argument dann auch weg, dass man woanders viel mehr Speed hätte. Allerdings wird bei der Telekom nicht solche Probeme bzg. Risikoschaltungen geben. Hatte bis jetzt in dem über einem Jahr im Ram-Mode keine Probleme.

cu ChrisX