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Kundenservice


17.09.2009 12:47 - Gestartet von Max Baumann
Ich habe mich schon vor Jahren bewußt für T-Home DSL entschieden.
Auch wenn ich hier weniger Speed habe und mehr bezahle als bei anderen Anbietern.
Aber bei Problemen wird mir schnell und kompetent geholfen.
Letzter DSL Ausfall war im Januar abends.
Ich die Hotline angerufen und wurde weiterverbunden zur Technik.
Die Mitarbeiterin hat meinen Anschluß geprüft und versuchte diesen mittels Line-Reset wieder zum Leben zu erwecken.
Allerdings nur für wenige Sekunden.
Daraufhin wurde ein Techniker Einsatz beauftragt.
Am nächsten Tag gegen Mittag lief alles wieder, sogar einen persönlichen Rückruf des Servicetechnikers gab es.
Ich komme selber aus der Kundendienstbranche und mich ärgert es maßlos das die Leute nur noch auf den Preis schaun.
Aber im Gegenzug Rund-um-die-Uhr-Sofortservice zum Nulltarif erwarten.
Ich kann in solchen Fällen nur sagen:
Wer nur auf billig aus ist, darf sich über mangelnden Service nicht beschweren!!!

So und jetzt dürfen alle Geiz ist Geil Fanatiker auf mich einprügeln
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[1] taeve antwortet auf Max Baumann
17.09.2009 13:00

einmal geändert am 17.09.2009 13:05
mmh, ich habe seit 6 jahren einen vollanschluß bei arcor und hatte noch nie einen netzausfall oder sonst irgend einen grund auf den service von arcor zurückgreifen zu müssen. *toi toi oti*
allerdings bin ich auch deiner meinung, dass ich mit dem günstigsten angebot nicht unbedingt den besten service erwarten kann und darf.
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[2] spunk_ antwortet auf Max Baumann
17.09.2009 13:56
Benutzer Max Baumann schrieb:

Ich habe mich schon vor Jahren bewußt für T-Home DSL entschieden.

t-online (so war der Name damals) war der absolut schlimmste Sauhaufen dahingehend.
es gab mal einen Rechungsfehler (ja okay - Fehler kommen überall mal vor, verwunderlich eigentlich nur bei so einer automatischen Sache wie monatlich immer gleichbeleibenden kosten wie bei einer Flatrate)

aber die haben satt 6Monate dazu gebraucht - und dann wurde der fehlerhaft zuviel abgezogene betrag von vielen dutzend EUR nur aus Kulanz von der Konzernmutter Telekom erstattet.


da sind die berühmten Schlusslichter aus der UI-Gruppe fast kundenfreundlich dagegen.


Wer nur auf billig aus ist, darf sich über mangelnden Service nicht beschweren!!!

so sieht es aus.
ich erwarte ja absolut nie die Kundenbetreuung zu benötigen (es soll einfach so funktionieren wie bestelt) und deswegen verzichte ich eben auf den Aufpreis dafür.

telefonisch vermeide ich sowieso soweit es geht - da haber ich nichts schriftliches in der Hand (ja okay - gewöhnlich lässt man ja bei telefopnischer Kontaktaufnahme den Anrufbeantworter aufzeichn en um überhaupt einen Nachweis zu haben für den Zweifelsfall)

toll ist Kundenbetreuung per mail (oder meinerwegen auch Kontaktformular) und damit ein Bezug bei vielen Antworten auf beiden Seiten möglich wird eben mit einem sog. "Ticket" für den Problemfall.
Telefone abschalten und alles unkompliziert per mail/Formular/Fax durchführen wäre das Optimum.




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[2.1] garfield antwortet auf spunk_
17.09.2009 14:35
Benutzer spunk_ schrieb:
t-online (so war der Name damals) war der absolut schlimmste Sauhaufen dahingehend.
Ach, was habe ich damals auch auf die Telekom geschimpft. Noch gut in Erinnerung ist mir die Sendung "Wie!Bitte!" wo die beiden in ihren rosa Kappen bei nahezu jeder Sendung den Konzern berechtigt durch den Kakao zogen.

Die Marktöffnung in diesem Bereich ist das Beste, was der Telekom (aus Kundensicht) passieren konnte.
Anstatt die Chance zu nutzen, um dem rosa Riesen durch Service Kunden abzujagen, hat nur die Telekom im Großen und Ganzen dieses "Hervorstellungsmerkmal" verstanden und - oh Wunder - wurde zu dem Anbieter, wo sich der Service plötzlich merklich verbesserte.
Währenddessen schraubten die anderen ihre Vertragsfristen immer höher, um die Kunden vom Wechseln abzuhalten (ok, die Telekom sagt oft genug auch: "was die können, kann ich auch.").
Somit hängt jetzt der große Teil der Kunden in 2-Jahresverträgen fest und die Anbieter haben sich gegenseitig blockiert.
Da nützt kein Werbestand im Supermarkt, wenn man noch ein Jahr beim alten Anbieter abzudienen hat.
Und wenn der Zeitpunkt zufällig passt, läuft man in die nächste Falle, nur um zu lernen, dass es beim Neuen auch keinen Unterschied gibt. Nun hat man wieder zwei Jahre Zeit, darüber nachzudenken.
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[2.2] CGa antwortet auf spunk_
17.09.2009 14:40
Benutzer spunk_ schrieb:


telefonisch vermeide ich sowieso soweit es geht - da haber ich nichts schriftliches in der Hand (ja okay - gewöhnlich lässt man ja bei telefopnischer Kontaktaufnahme den Anrufbeantworter aufzeichn en um überhaupt einen Nachweis zu haben für den Zweifelsfall)

Ich hoffe du informierst dann aber deinen Gesprächpartner, alles andere ist von deiner Seite aus unseriös und später nicht als Beweis zu gebrauchen.

cu ChrisX

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[2.2.1] spunk_ antwortet auf CGa
17.09.2009 16:00
Benutzer CGa schrieb:

Ich hoffe du informierst dann aber deinen Gesprächpartner,

ich schrieb "ich vermeide telefonische...."


und mach dir mal die Gaudi und bringe den Satz "sie sind mit der Aufzeichnung des Gesprächs einverstanden" als Einwurf.


seltsamerweise werden die Anrufe spontan beendet.

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[3] niknuk antwortet auf Max Baumann
17.09.2009 15:15
Benutzer Max Baumann schrieb:

Aber bei Problemen wird mir schnell und kompetent geholfen.

T-Home-Anschlüsse machen Probleme? Was es nicht alles gibt... ;-)


Letzter DSL Ausfall war im Januar abends.

Wie oft brauchtest du den Service schon, seit du Telekom-Kunde bist? Und wie hoch waren die Mehrkosten deines Telefonanschlusses in dieser Zeit gegenüber einem vergleichbaren Anschluss der Konkurrenz? Und jetzt die Frage aller Fragen: waren es die (sicher nicht allzu häufigen) Servicefälle das zusätzliche Geld wert, das du dem rosa Riesen in der ganzen Zeit in den Rachen geschmissen hast?

Wer einen T-Home-Anschluss hat, bekommt zwar technisch und meinetwegen auch in punkto Service gute Qualität geliefert. Da T-Home jedoch deutlich teurer ist als die Konkurrenz, bezahlt man quasi eine "Service-Flatrate" mit. Eine Flatrate ist aber nur dann sinnvoll, wenn man die Leistung sehr häufig in Anspruch nimmt. Für nur gelegentlich genutzte Leistungen ist es in der Regel günstiger, pro Einzelfall zu bezahlen. Die Beseitigung von Problemen sollte jedenfalls nicht zu den häufig in Anspruch genommenen Leistungen gehören. Wäre es anders, hat man tatsächlich den falschen Anbieter gewählt.

Bezeichnend ist auch, dass zumindest unter den Telekom-Konkurrenten das Preisniveau mehr oder weniger ähnlich ist. Trotzdem gibt es gewaltige Unterschiede in der Servicequalität. Daraus kann man schließen, dass die Servicequalität nicht unbedingt eine Frage des Preises ist.

Gruß

niknuk