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Danke für die Erklärung


16.04.2008 19:19 - Gestartet von koelli
Danke an Teltarif für die genaue Erklärung des Unterschiedes von VoIP und NGN.

Aber eines verstehe ich nicht: Bei NGN setzt also der Anbieter selbst auch schon auf eine Qualitätssicherung der Telefonate. Wie kommt es dann, dass hier im Forum und im Internet doch einige über die schlechte Sprachqualität von NGN meckern?
Wie kann es also sein, dass eine prinzipiell bessere Technik somit schlechtere Resultate bringt, als das klassische VoIP (mit dem ich nie Probleme hab)?
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[1] Dragen antwortet auf koelli
16.04.2008 19:36

einmal geändert am 16.04.2008 19:37
Benutzer koelli schrieb:
Danke an Teltarif für die genaue Erklärung des Unterschiedes von VoIP und NGN.

Aber eines verstehe ich nicht: Bei NGN setzt also der Anbieter selbst auch schon auf eine Qualitätssicherung der Telefonate. Wie kommt es dann, dass hier im Forum und im Internet doch einige über die schlechte Sprachqualität von NGN meckern? Wie kann es also sein, dass eine prinzipiell bessere Technik somit schlechtere Resultate bringt, als das klassische VoIP (mit dem ich nie Probleme hab)?
Zitat"Seit vergangenem Jahr setzt Arcor bei Telefonanschlüssen nicht mehr auf ISDN, sondern auf eine spezielle Art von Internettelefonie, auch „NGN“- Anschluss genannt. Eigens für solche Anschlüsse wurde die Arcor Easy Box A800 entwickelt. Mit Erfolg: Am Arcor-Anschluss erreichte im Test eine „sehr gute“ Telefonqualität."
http://www.computerbild.de/artikel/cb-Tests-DSL-WLAN-Arcor-Easy-Box-A800-WLAN-Router-DSL-Modem_2409828.html

Auch ich verstehe nicht, dass so häufig NGN kritisiert wird.
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[1.1] AmEnoPhis antwortet auf Dragen
16.04.2008 19:49
Ich war vor kurzer Zeit noch bei o2 und die Qualität war gut.

Der größte Nachteil von NGN ist doch die fehlende Erreichbarkeit bei Unregelmäßigkeiten im DSL-Netz. Wann fällt schon mal das Analog/ISDN Netz aus ? Bei NGN sieht das schon wieder anders aus. Kleine Fehler im DSL-Netz und schon folgt eine erneute Synchronisierung und das Gespräch ist unterbrochen. So lange die Stabilität nicht annähernd an das Kupfer-/Glaskabel heranreicht, umgehe ich Anbieter, die ausschließlich NGN bieten können. Nicht zu vergessen, daß DSL1000/2000 auch nicht unbedingt ausreicht und in vielen Anschlussgebieten mehr nicht möglich ist. Wenn dann ein Anbieter die Grenzen bei den Dämpfungswerten weniger restriktiv ansetzt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, daß dies zu Lasten der Stabilität geht.
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[2] bholmer antwortet auf koelli
16.04.2008 22:42
Benutzer koelli schrieb:
Danke an Teltarif für die genaue Erklärung des Unterschiedes von VoIP und NGN.

Aber eines verstehe ich nicht: Bei NGN setzt also der Anbieter selbst auch schon auf eine Qualitätssicherung der Telefonate. Wie kommt es dann, dass hier im Forum und im Internet doch einige über die schlechte Sprachqualität von NGN meckern? Wie kann es also sein, dass eine prinzipiell bessere Technik somit schlechtere Resultate bringt, als das klassische VoIP (mit dem ich nie Probleme hab)?

Ich denke, dass es an der Implementierung durch den Anbieter liegt. Der muss natürlich das ganze durch sein IP-Netz leiten und wird sicher auch Kompromisse in der Bandbreite machen
aus Kostengründen. Genauso sieht es bei dubiösen CbC Anbietern aus, die Leitungen ins Ausland über instabile VoIP Verbindungen schalten und dementsprechende Sprachqualität haben.

Der eigentliche Haken ist, dass bei einer Analog- oder ISDN-Leitung beim Gespräch eine tatsächliche durchgehende Leitung (auf welchem Weg auch immer) geschaltet wird, die den Gesprächspartnern auch in jeder Millisekunde exklusiv zur Verfügung steht. Das ist natürlich teuer. Sobald das über das IP Netz geht (wolang auch immer), gibt es nur eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass ein Daten/Sprachpaket zu einem bestimmten Zeitpunkt beim Empfänger ankommt. Je größer die Reserven im Netz, desto weniger Unterschiede wird man feststellen können zur geschalteten Leitung...
Da nützt die beste Hardware beim User nix. Wenn irgendwo bei der Verbindung ein Flaschenhals ist oder ein Teil unterdimensioniert ist, kommt es unweigerlich zu Aussetzern.
Wenn man längere Wartezeit auf die Pakete einkalkuliert, wirds zwar glatter aber die Verzögerung wird unakzeptabel.
Ich erinnere mich noch an die frühen Anfänge von VoIP-Gesprächen mit dem israelischen Programm "IPhone". (Ja den Namen gabs schonmal!). Das war über eine Modemverbindung alles andere als lustig.

Bert
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[2.1] echter Anschluss und mehr als 4 (3) MSN?
TheLittle antwortet auf bholmer
17.04.2008 10:24
Moin zusammen!

Also diese, ich nenn sie jetzt mal DSL-Telefonie, wird bei uns in der Region (33824 bzw 05203) von FreenetKomplett und teilweise von Telefonica (1&1) ausgeübt.

Ich selbst bin jedoch bei BiTEL, einem regionalem Anbieter aus Bielefeld.
Hier haben wir einen kompletten ISDN-Anschluss, dieser echt ist und noch einen Splitter hat.
Wir haben auch noch 6 Rufnummern nach außen.
Was ich gern wissen möchte, ob ein Anbieter, welcher NGN nutzt, auch viele MSN schalten kann.
Weil die meisten nutzen ja die Fritz!BOX und diese hat ein Limit von 3 teilweise 4 Rufnummern.
Somit ist es für Familien oder WGs schonmal schlecht!

Wobei ich sagen muss, dass bei FreenetKomplett der komplette Freqenzbereich genutzt wird und nicht erst ab 160kHz (ADSL over ISDN).

Grüße
Little
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[2.1.1] Albi aus Kiel antwortet auf TheLittle
17.04.2008 11:02
Siehe mal bei

http://www.tng.de/private/de/pkboxdown/pk/formulare/tng_box_leistungsbeschreibung.pdf
nach, Anfang von Seite 3. Dort steht was von "sieben weitere Rufnummern". TNG benutzt NGN.

Gruß
Albi

Benutzer TheLittle schrieb:
Moin zusammen!

Was ich gern wissen möchte, ob ein Anbieter, welcher NGN nutzt, auch viele MSN schalten kann.
Weil die meisten nutzen ja die Fritz!BOX und diese hat ein Limit von 3 teilweise 4 Rufnummern.
Somit ist es für Familien oder WGs schonmal schlecht!

Grüße
Little
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[2.1.2] chrispiac antwortet auf TheLittle
17.04.2008 11:16
Benutzer TheLittle schrieb:

Wir haben auch noch 6 Rufnummern nach außen. Was ich gern wissen möchte, ob ein Anbieter, welcher NGN nutzt, auch viele MSN schalten kann.
Weil die meisten nutzen ja die Fritz!BOX und diese hat ein Limit von 3 teilweise 4 Rufnummern.

Das hängt vom Anbieter und der Version der FritzBox ab. MSN (Mutiple Subscriber Number(s)) sind zunächst virtuelle Leitungen. Geeinigt haben sich die Telefonanbieter mal auf ein maximum von 10 MSNummern an einen (privaten) ISDN-Anschluss, da virtuell können in Prinzip aber beliebig viele Nummern geschaltet werden (dann aber gegen Aufpreis). Virtuell heisst in diesen Zusammenhang, das zwar bis zu 10 Telefonnummern einen ISDN-Anschluss zugeordnet werden können, aber pro NTBA nur zwei gleichzeitig nutzbar sind (2 Sprachkanäle bei ISDN).

Bei VoIP oder/und NGN gilt diese Vereinbarung wohl nicht. Da Telefonnummern den Telefongesellschaften Geld kosten, versuchen sie diese auf die Kunden abzuwälzen und geben zur Zeit für VoIP in der Regel nur noch eine Nummer (weitere ggf. gegen Aufpreis).

Da einige FritzBoxen einen S0-Bus bieten, können bis zu 8 ISDN-Nummern zugeordnet und mit der FritzBox genutzt werden. Analog bieten sie 2 bis 4 Anschlüsse. Ergänzt werden können sie über VoiP-Adapter, die einen Netzwerkanschluss einer Telefonnummer zuordnen können und somit das VoIPen ohne Rechner ermöglichen.

Somit ist es für Familien oder WGs schonmal schlecht!

Wobei ich sagen muss, dass bei FreenetKomplett der komplette Freqenzbereich genutzt wird und nicht erst ab 160kHz (ADSL over ISDN).

Das ist ja der Vorteil der Komplett-Anschlüsse. Da das gesamte Band (und vor allem die tiefen Frequenzen) genutzt werden können, ist eine höhere Bandbreite möglich. Der Nachteil besteht bei Notrufen (112/110). Da bei NGN die Netzversorgung beim Kunden liegt, fällt bei Stromausfall der Anschluss aus. Zudem werden Notrufe möglicherweise nicht in dem Ortsnetz geschaltet, wo der Kunde ist, sondern wo die Vermittlungstechnik des Anbieters liegt. In einem Notfall vergeht somit mehr Zeit, wegen weiterer nötiger Rückfragen (sofern Notrufe überhaupt möglich sind). Man ist also ggf. noch zusätzlich auf ein Handy angewiesen oder muss für eine USV am NGN sorgen.
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[2.1.2.1] TheLittle antwortet auf chrispiac
17.04.2008 12:07
erstmal recht viele Dank für die ausführliche Antwort!

Aber was mich auch noch reizt ist die Kalkulation, die manche Anbieter an den Tag legen!

natürlich ist NGN etc. billiger als ein echter Anschluss.

bringt aber auch noch viele Nachteile mit sich!

und wie gesagt, ichi habe lieber eine stabile Leitung als iein gefummel!

natürlich kann man mittels FBox und internem S0 eine ISDN-Anlage ansteuern, aber warum?

Nun ja, schließen wir es an dieser Stelle!
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[2.1.2.1.1] bholmer antwortet auf TheLittle
18.04.2008 08:29
Benutzer TheLittle schrieb:
erstmal recht viele Dank für die ausführliche Antwort!

Aber was mich auch noch reizt ist die Kalkulation, die manche Anbieter an den Tag legen!

natürlich ist NGN etc. billiger als ein echter Anschluss.

bringt aber auch noch viele Nachteile mit sich!

und wie gesagt, ichi habe lieber eine stabile Leitung als iein gefummel!

natürlich kann man mittels FBox und internem S0 eine ISDN-Anlage ansteuern, aber warum?

Nun ja, schließen wir es an dieser Stelle!

Nö, noch nicht schließen!
Warum man mit der FBox und S0 eine ISDN-Anlage ansteuern kann?

Damit kann ich z.B. eine komplette VoIP Nummer völlig transparent auf eine MSN der Anlage legen. Diese kann z.B. bei einem ausländischen Anbieter geschaltet sein mit lokaler Präsenz ohne dass irgendwelche Auslandsgesprächskosten entstehen. Es ist dann völlig egal ob der eigentliche Telefonanschluss ISDN oder Analog ist oder die Box nur am Fernseh-Kabel hängt. Die ISDN-Anlage merkt das überhaupt nicht.
Ich habe z.B. einen Analog-Anschluss bei der Telekom, habe aber eine VoIP Nummer mit meiner Festnetznummer kostenlos bei GMX geschaltet, bin somit für alle 1&1 VoIP Kunden kostenlos erreichbar, auch wenn die keine Flat haben.

Das ist mit einem reinen ISDN-Anschluss alles nicht möglich.

Bert
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[3] NGN
fernweh antwortet auf koelli
18.04.2008 15:01
NGN ist meist nur ein über hardware erschwerter VoIP Anschluß über eine DSL Leitung, es werden VoIP Protokolle für die Sprachdienste verwendet, die ISDN Merkmale in der proprietären hardware des Anbeiters nachgebildet.
So kann man meisnt weder faxen nioch problemlos einen anderen VoIP Anbieter nutzen und es ist einfach nervig, diese (meist Spairon) proprietäre Hwardwäre nutzen zu müssen und dabei nicht auf eigene Hardware am Anschluß bauen zu können, d.h. zumindest zwei Geräte hinterinander zu betreiben. Ebeos sind echte ISDN-Diesnte (ja manche machen noch ISDN Filetranfer etc.) gar nicht möglich. Dann empfehe ich lieber einen reinsen Datenanschlu0 (z.B. QSC) und den VoIP Anteil bei einem unabhängigenn VoIP Anbieter (z.B. Nikotel, Sipgate etc.) die auch teilweise die Notruffunktiuon zm Ort bezogen herstllen können.
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[3.1] haeby antwortet auf fernweh
19.04.2008 11:49
Benutzer fernweh schrieb:
NGN ist meist nur ein über hardware erschwerter VoIP Anschluß über eine DSL Leitung, (...)
So kann man meisnt weder faxen nioch problemlos einen anderen VoIP Anbieter nutzen und es ist einfach nervig, diese (meist Spairon) proprietäre Hwardwäre nutzen zu müssen und dabei nicht auf eigene Hardware am Anschluß bauen zu können, d.h. zumindest zwei Geräte hinterinander zu betreiben.
(...)
Dann empfehe ich lieber einen reinsen Datenanschlu0 (z.B. QSC) und den VoIP Anteil bei einem unabhängigenn VoIP Anbieter (z.B. Nikotel, Sipgate etc.) die auch teilweise die Notruffunktiuon zm Ort bezogen herstllen können.

Einen unabhängigen VoIP-Anbieter kannst du doch auch an jedem NGN-Anschluss nutzen. NGN-Hardware im Karton lassen und stattdessen VoIP-Router (und ggf. Splitter) anschließen und fertig.
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[4] Vergleich NGN - VoIP
haeby antwortet auf koelli
19.04.2008 11:36
Benutzer koelli schrieb:
Aber eines verstehe ich nicht: Bei NGN setzt also der Anbieter selbst auch schon auf eine Qualitätssicherung der Telefonate. Wie kommt es dann, dass hier im Forum und im Internet doch einige über die schlechte Sprachqualität von NGN meckern? Wie kann es also sein, dass eine prinzipiell bessere Technik somit schlechtere Resultate bringt, als das klassische VoIP (mit dem ich nie Probleme hab)?

Hast du selbst denn Erfahrungen mit NGN?

Die meisten, die auf NGN schimpfen, hatten vorher Analog- oder ISDN-Anschluss und haben gar keinen Vergleich zu VoIP an DERSELBEN Leitung.
Wenn NGN nicht vernünftig funktioniert, wird mit allergrößter Sicherheit auch VoIP Probleme machen, weil ganz einfach die DSL-Leitung nicht stabil läuft.
Die Spairon-NGN-Geräte sind technisch sicher auf dem gleichen Stand wie die AVM-VoIP-Router. Und NGN ist an ein und derselben Leitung nunmal prinzipbedingt qualitativ besser als VoIP, weil die Sprachpakete nie durch's öffentliche Netz müssen.

Vorteil von VoIP sehe ich ausschließlich in der flexibleren Nutzung der Nummern.
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[4.1] spaghettimonster antwortet auf haeby
19.04.2008 16:53
Benutzer haeby schrieb:
Und NGN ist an ein und derselben Leitung nunmal prinzipbedingt qualitativ besser als VoIP, weil die Sprachpakete nie durch's öffentliche Netz müssen.

Ach was. In deiner Vermittlungsstelle landen die Daten genau wie VoIP im öffentlichen Internet, insgesamt also 99% der Strecke. Was meinst du, wieso NGN für die Anbieter billiger ist - mit Sicherheit nicht durch die Inbetriebnahme noch eines separaten Netzes.

Der einzige Vorteil von NGN ist meiner Ansicht nach das lokale Bandbreiten-Management, was aber praktisch jeder VoIP-Router kann, abgesehen vielleicht von der separaten PPPoE-Verbindung.

Diesem "Vorteil" stehen alle Nachteile eines proprietären Systems gegenüber, das man nicht kontrollieren, an einem anderen Anschluss testen, reparieren oder erweitern kann, siehe auch unten.

Vorteil von VoIP sehe ich ausschließlich in der flexibleren Nutzung der Nummern.

Bei VoIP kannst du den Anbieter unabhängig vom Internetanbieter wählen, dich bei mehreren anmelden, zwischen verschiedenen Rechnungs- und Zahlungsarten wählen, Verschlüsselung aktivieren und zwischen verschiedenen Codecs auswählen. Du kannst den VoIP-Anschluss und dessen Tarif, Rufnummer und Features weltweit an jedem Internetzugang nutzen (zB mit dem Laptop). Klar kann man auch für ein Vielfaches des Preises mobil roamen...
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[4.1.1] haeby antwortet auf spaghettimonster
19.04.2008 20:12
Benutzer spaghettimonster schrieb:
Ach was. In deiner Vermittlungsstelle landen die Daten genau wie VoIP im öffentlichen Internet, insgesamt also 99% der Strecke. Was meinst du, wieso NGN für die Anbieter billiger ist
- mit Sicherheit nicht durch die Inbetriebnahme noch eines separaten Netzes.

Was verstehst du unter dem "öffentlichen Netz". IP-Backbone oder PSTN? Ob und wo der Übergang zwischen den Netzen erfolgt, hängt nicht zuletzt von der Infrastruktur des Anbieters ab.

Diesem "Vorteil" stehen alle Nachteile eines proprietären Systems gegenüber, das man nicht kontrollieren, an einem anderen Anschluss testen, reparieren oder erweitern kann, siehe auch unten.

Was Vor- und was Nachteil ist, entscheiden auch die Nutzeranforderungen.
Ich z.B. möchte keinen Anschluss zum Testen, Reparieren und Erweitern. Ich möchte Telefonieren, Faxen, Surfen. Narrensicher, schnell, stabil, mit einwandfreier Sprachqualität und möglichst günstig. Mein Anbieter (Alice) realisiert das mit NGN und das System läuft so wie ich es vom ISDN-Anschluss vorher gewohnt war.

Bei VoIP kannst du den Anbieter unabhängig vom Internetanbieter wählen, dich bei mehreren anmelden, zwischen verschiedenen Rechnungs- und Zahlungsarten wählen, Verschlüsselung aktivieren und zwischen verschiedenen Codecs auswählen.
VoIP-Anschluss und dessen Tarif, Rufnummer und Features weltweit an jedem Internetzugang nutzen (zB mit dem Laptop). Klar kann man auch für ein Vielfaches des Preises mobil roamen...

Der NGN-Anschluss hindert doch niemanden daran, sich bei "mehreren" VoIP-Anbietern anzumelden und anstelle der Sphairon- eine Fritz-Box ranzuhängen.
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[4.1.1.1] spaghettimonster antwortet auf haeby
20.04.2008 00:46
Benutzer haeby schrieb:
Benutzer spaghettimonster schrieb:
Ach was. In deiner Vermittlungsstelle landen die Daten genau wie VoIP im öffentlichen Internet, insgesamt also 99% der Strecke. Was meinst du, wieso NGN für die Anbieter billiger ist
- mit Sicherheit nicht durch die Inbetriebnahme noch eines separaten Netzes.

Was verstehst du unter dem "öffentlichen Netz". IP-Backbone oder PSTN?

Dasselbe wie du. Du hattest den Begriff eingeführt. Ich meine IP.

Ob und wo der Übergang zwischen den Netzen erfolgt, hängt nicht zuletzt von der Infrastruktur des Anbieters ab.

Das meine ich auch nicht. Bei NGN erfolgt der Übergang der Sprachpakete ins öffentliche IP-Netz (Internet) meiner Ansicht nach bei allen Anbieter auf der Ebene der Vermittlungsstelle.

Was Vor- und was Nachteil ist, entscheiden auch die Nutzeranforderungen.

Genau. Ich brauche zB ab und an andere Codecs, weil ich an verschiedenen Internetanschlüssen verschiedene Bandbreiten zur Verfügung habe. Und ich möchte gern verschlüsseln. Beides geht bei NGN nicht. Oder verbreiteter: faxen. Da NGN letztlich VoIP ist und darüber faxen Glückssache ist, ist nicht gesagt, dass das so unproblematisch läuft.

Ich z.B. möchte keinen Anschluss zum Testen, Reparieren und Erweitern. Ich möchte Telefonieren, Faxen, Surfen.

Eben. Und wie schwierig das bisweilen ist, kannst du im Hansenet-User-Forum nachlesen. Dass es in deinem Einzelfall läuft, was erfreulich ist, und in wohl vielen anderen Fällen auch, ändert nichts daran, dass es in übermäßig vielen Fällen systembedingt zu Problemen kommt, für die die User nichts können. Da hat man beim geschlossenen Sphairon-System schon kaum Diagnosemöglichkeiten.

Narrensicher, schnell, stabil, mit einwandfreier Sprachqualität und möglichst günstig. Mein Anbieter (Alice) realisiert das mit NGN und das System läuft so wie ich es vom ISDN-Anschluss vorher gewohnt war.

Dann gratuliere ich dazu, warne aber davor das zu verallgemeinern.

Der NGN-Anschluss hindert doch niemanden daran, sich bei "mehreren" VoIP-Anbietern anzumelden und anstelle der Sphairon- eine Fritz-Box ranzuhängen.

Dann solltest du das gleich im betreffenden Forum bekanntgeben. Wie kommst du an die Alice-SIP-Zugangsdaten, die im Sphairon gespeichert sind und die dann in die Fritzbox übertragen werden müssten? Und an die DSL-Einwahldaten?

Selbst wenn es ginge, wäre das kein Argument für NGN, dass man ja auch VoIP benutzen kann.

Und: Für jene Alice-Anschlüsse, bei denen es sich um TDSL-Resale handelt (also überall dort, wo weder das Alice- noch das QSC- noch das Telefonica-Netz ausgebaut ist), ist das endgültig nur noch VoIP. Über TDSL kann nämlich nur ein PPPoE-Kanal aufgebaut werden. Das gilt auch für Resale-Anschlüsse. D.h., die Sprachpakete wandern *schon im Sphairon* ins öffentliche (IP-)Netz. Was da noch der Qualitätsvorteil im Vergleich zu VoIP mit der Fritzbox sein soll, möchte ich wissen.
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[4.1.1.1.1] myselfme antwortet auf spaghettimonster
20.04.2008 01:12
Möchte mich aus dieser Diskussion ja weitestgehend raus halten, aber eines muss ich dennoch kommentieren:

Ihr nervt mit diesem Thema Fax ! Faxen ist eine uralte Technik und nahezu weltweit bereits durch Mail u.Ä. abgelöst. Schneller, umfangreicher und - mit der richtigen Einstellung - auch sicherer.

Aber wir Deutschen sind ja schon sauer wenn der Gebrauchtwagenhändler uns eine Ente ohne Airbag andreht !

Während in Japan die Sonne schon die Häuser heizt versuchen wir kramphaft die Kosten für die Kollektoren gegen den aktuellen Heizölpreis aufzuwiegen. In 10 Jahre jammern wir dann warum Heizöl so teuer ist und warum die Japaner das Wort "Heizöl" nicht mal mehr kennen.

Ja, sich von Geliebtem zu trennen mag schwer sein. Mich vom Fax zu trennen allerdings fällt mir leicht seit ich meine EkSt-Erklärung online tickern kann - per Fax ging das nie.

Habe fertig !
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[4.1.1.1.1.1] AmEnoPhis antwortet auf myselfme
20.04.2008 03:41
EMails mögen bei privatem Quatsch und bei geschäftlichen + internationalen Konversationen niederer Priorität ausreichend sein, aber wenn jemand sich sicher sein möchte, ob sein(e) Dokument(e) wirklich den Empfänger erreichen, benutzt derjenige das Telefax. Nicht zu vergessen, daß in Deutschland in Bezug auf vertragliches/rechtliches das Telefax einen andere(n) Wert/Relevanz hat.

Ein Telefax-Fürsprecher
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[4.1.1.1.1.1.1] spaghettimonster antwortet auf AmEnoPhis
20.04.2008 03:49
Benutzer AmEnoPhis schrieb:
EMails mögen bei privatem Quatsch und bei geschäftlichen + internationalen Konversationen niederer Priorität ausreichend sein, aber wenn jemand sich sicher sein möchte, ob sein(e) Dokument(e) wirklich den Empfänger erreichen, benutzt derjenige das Telefax. Nicht zu vergessen, daß in Deutschland in Bezug auf vertragliches/rechtliches das Telefax einen andere(n) Wert/Relevanz hat.

So ist es. Alles, was der Schriftform bedarf, kann meist per Fax laufen, per Mail dagegen nicht.
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[4.1.1.1.1.2] spaghettimonster antwortet auf myselfme
20.04.2008 03:46
Benutzer myselfme schrieb:
Ihr nervt mit diesem Thema Fax! Faxen ist eine uralte Technik und nahezu weltweit bereits durch Mail u.Ä. abgelöst. Schneller, umfangreicher und - mit der richtigen Einstellung - auch sicherer.

Kannst ja mal versuchen bei Behörden einen Antrag per Mail einzureichen. Manchmal müssen auch Kündigungen wenigstens per Fax erfolgen, was schneller und billiger als Post ist. Das gilt auch für Telcos. Auch meine Bank nimmt Aufträge nicht per Mail entgegen. Das Finanzamt korrespondiert nicht per Mail, wohl aber per Fax. Meine Krankenversicherung korrespondiert aus Datenschutzgründen auch nicht per Mail, von allgemeinen Anfragen abgesehen. Gerade jetzt soll die Post schon wieder streiken. Da wird in den Foren wieder das Gejammere über verspätet eingegangene Kündigungen usw losgehen, bei mir nicht. Wenn ich eine Urlaubswohnung im Ausland kurzfristig verbindlich buchen will, wollen die das auch per Fax. Wenn ich da auf die Post warte, ist der Urlaub rum.

Wenn es um die Übermittlung von Dokumenten geht, bezweifle ich auch stark, dass es einfacher sein soll das erst mühselig einzuscannen, ggf zu bearbeiten und als Anhang zu mailen, der mit einiger Wahrscheinlichkeit im Firmenfilter hängenbleibt oder vom Empfänger sonst nicht geöffnet werden kann. Die Erfahrung zeigt auch, dass Faxe seltener übersehen werden als E-Mails. Wahrscheinlich, weil der Empfänger dann was auf dem Tisch liegen hat. Finde ich zwar blöd, ist aber so.

Klar: Liesl Müller, die nur ihre Mallorca-Fotos im Damenzirkel tauschen will, ist mit Mail besser bedient und braucht kein Fax. Aber sie möchte doch Verständnis dafür haben, dass andere auch wichtige und/oder dringende Sachen zu verschicken und zu empfangen haben und keine Zeit haben für 2 Euro monatliche Ersparnis ständig den Betatester zu machen.

Aber wir Deutschen sind ja schon sauer wenn der Gebrauchtwagenhändler uns eine Ente ohne Airbag andreht !

Gerade *weil* Fax eine so alte Technologie ist, ist es ein Witz, dass eine Technik akzeptiert wird, die selbst dafür zu blöd ist.

Während in Japan die Sonne schon die Häuser heizt versuchen wir kramphaft die Kosten für die Kollektoren gegen den aktuellen Heizölpreis aufzuwiegen.

Ist schon wieder Zeit fürs Wort zum Sonntag.
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[4.1.1.1.1.3] haeby antwortet auf myselfme
20.04.2008 09:57
Für allgemeine - nicht zum Thema beitragende - Rundumschläge empfehle ich das Kontaktformular auf www.bundeskanzlerin.de.

Benutzer myselfme schrieb:
Ihr nervt mit diesem Thema Fax ! Faxen ist eine uralte Technik und nahezu weltweit bereits durch Mail u.Ä. abgelöst. Schneller, umfangreicher und - mit der richtigen Einstellung - auch sicherer.
Aber wir Deutschen (...)

Wir Deutschen müssen mit dem leben, was uns zur Verfügung gestellt wird. Und das ist in vielen Fällen nunmal neben dem guten alten Postbrief das Fax. Wenn deine Geschäftspartner alle über eine signier- und verschlüsselbare Online-Kontaktmöglichkeit verfügen, dann bist du zu beneiden. In meinem Umfeld kann man diese Firmen an einer Hand abzählen.
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[4.1.1.1.1.4] Thotti22 antwortet auf myselfme
01.02.2009 01:02
Benutzer myselfme schrieb:

Ihr nervt mit diesem Thema Fax ! Faxen ist eine uralte Technik und nahezu weltweit bereits durch Mail u.Ä. abgelöst.

Uralt muss nicht schlecht sein... uralt kann auch ausgereift bedeuten.

Ein unterschriebenes Fax wird auch als Willensbekundung angesehen (Vertragsrecht), eine E-Mail wird in den meisten Fällen nicht anerkannt.

Ich sehe in VoIP und NGN mehr einen ökonomischen Vorteil für Anbieter, aber einen großen Rückschritt bei der Auswahl von Endgeräten und vor allem Stabilität.

Zahlreiche Dienste sind gar nicht oder nur mangelhaft realisierbar, da hilft auch kein QOS-Mermal. Ein "echter" Analog- oder ISDN-Anschluss funktioniert bei einem DSL-Ausfall und selbst bei einem Stromausfall wenn man ein notspeiseberechtigtes kabelgebundenes Endgerät anschließt. Herkömmliche Anschlusse sind lokalisierbar - manchmal ist es doch ganz hilfreich, wenn der Rettungsdienst in einem Notfall ankommt...

Und wo wir bei Notfall sind: Notrufdienste (Hausnotrufe usw.) sind über NGN auch kaum realisierbar - nur mit entsprechend teuerer Technik. Früher war ein Anschluss in der Wand, ggf. noch ein fergespeister NTBA dazwischen im Falle von ISDN... und es hat funktioniert. Heute hat man mehrere fehleranfällige Stromfresser im Haus, die bei einem Stromausfall gar nicht funktionieren. Telefon und DSL werde nur noch über eine "Leitung" realisiert... Ausfallsicherheit adé...


Und von Verbindungsabbrüchen, Echos, langem Verbindungsabbau und eingeschränkten Dienstmerkmalen und Servicerufnummern / CbC will ich gar nicht erst anfangen.

Die Preise locken zwar Kunden an... meist sind diese dann durch 2-Jahres-Knebelverträge und teuere Mobil- und Auslandstarife an einen NGN Anschluss gebunden. Qualität und Sicherheit war gestern. Und wehe man hat Probleme... entweder man kommt nicht durch oder darf Premiumrufnummern benutzen - sofern der NGN Anschluss funktioniert.
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[4.1.1.1.1.4.1] myselfme antwortet auf Thotti22
01.02.2009 01:27

einmal geändert am 01.02.2009 01:29
Schick mir mal ein Fax, oder irgenetwas mit Deiner Unterschrift. Ich schicke Dir dann gleich die von Dir unterschriebene und von Deiner Rufnummer versende Bestellkopie für einen 24-Monats-Knebelvetrag bei 1u1 oder dem Anbieter Deiner Wahl.
Ja, wenn man es wirklich wissen will, stellt man recht schnell fest, das eine elektronische Signatur zwar auch Schwächen hat, aber dennoch sicherer ist als dies hochgelobte Steinzeit-Fax !
Die Diskussion kommt mir zuweilen vor, wie der unbedingte Wunsch weiterhin eine Ente zu fahren - aber nur mit Airbag !
Und wer wirklich Probleme mit Fax über VoIP hat, kann ja mal versuchen:
die Fax-Geschwindigkeit von 14200 auf 9600 Baud zu drosseln eine Entstördrossel ans Kabel zu klemmen (Ferritkern wie beim USB-Kabel der DigiCam) ein FaxGerät zu erwerben, welches das T38-Protukoll definiiv unterstützt - auch wenn sich die Hersteller da noch recht bedeckt halten) mal nach Lösungen suchen. Z.B. mit nach FoIP googlen Seinen Router (ab DSL 2000) auf "Festnetzqualität" einzustellen und T38 dort zu aktivieren einfach mal ein Billig-Fax anzustöpslen. Die haben eine etwas "tolerantere" Fehlerkorrektur und packen daher oft schier Unmögliches.

Bisher liegt meine Qoute Fax an VoIP zum Laufen zu bringen recht hoch. Und bei Usern, die sich helfen lassen wollen und nicht nur nach Meckergründen suchen vielleicht sogar bei nahezu 90 % (weitere gefühlte 10 % sind MultiFunktionsGeräte von HP, die mögen aber manchmal auch nicht mal das digitale ISDN)
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[4.1.1.1.1.4.1.1] Thotti22 antwortet auf myselfme
01.02.2009 13:02
Benutzer myselfme schrieb:

Ja, wenn man es wirklich wissen will, stellt man recht schnell fest, das eine elektronische Signatur zwar auch Schwächen hat, aber dennoch sicherer ist als dies hochgelobte Steinzeit-Fax !

Aus gutem Grund werden E-Mails nicht als Willensbekundungen angesehen, noch sind sie als Belege bei Steuererklärungen zugelassen. Das klassische Fax bei einer Punkt zu Punkt Verbindung ist - auch mit Steinzeittechnik - einfach sicherer und funktioniert ohne großen Technikpark.

- die Fax-Geschwindigkeit von 14200 auf 9600 Baud zu drosseln
- eine Entstördrossel ans Kabel zu klemmen
- ein FaxGerät erwerben, welches das T38-Protukoll unterstützt
- mal nach Lösungen suchen. Z.B. mit nach FoIP googlen
- Seinen Router (ab DSL 2000) auf "Festnetzqualität" einzustellen und T38 dort zu aktivieren
- einfach mal ein Billig-Fax anzustöpslen.

Deine Tipps mögen ja hilfreich sein, aber ich möchte als Kunde weder auf meine Kosten ein neues Faxgerät anschafften oder Zubehör, noch ein Elektrotechnik- oder Informatikstudion absolvieren müssen, nur um ein simples "Steinzeit"-Faxgerät an einen "Telefonanschluss" anzuschließen.

Die Provider verkaufen teilweise Mogelpackungen. Sie sprechen von ISDN, meinen aber nachgebildetes ISDN dem alle Dienstmerkmale fehlen, sie Sprechen von Telefonanschluss (oder Sprachanschluss) und kein Endgerät was vorher funktionierte, geht mehr. Dem Kunden wird dann von der teueren Hotline gesagt - sofern der Kunde durch kommt - der Anschluss wäre in Ordnung, aber das Endgerät wäre defekt oder inkompatibel. Komisch nur, wenn das Endgerät jahrelang problemlos (sogar bei 19.200 Baud) funktionierte.

Die einzigen die von NGN Vorteile haben sind die Anbieter... der Kunde hat nur Nachteile.

Denn weder Arcor, noch Hansenet haben die Preise gesenkt, als von ISDN auf NGN geschwenkt wurde. Teilweise werden in nicht erschlossenen Gebieten sogar die 5 EUR für den Bitstream Anschluss an den Kunden weitergegeben. Wer auf dem Land wohnt, zahlt also noch mehr.

Da bleibe ich doch lieber bei der T-Com, zahle 5 EUR mehr für Call & Surf, aber habe einen "echten" funktionierenden Telefonanschluss (TAL) an dem alle Endgeräte weiterhin erwartungsgemäß funktionieren und ISDN noch ISDN ist.

Aus gutem Grund bekommen Geschäftskunden bei vielen Anbietern klassische Anschlüsse, weil die Anbieter wissen, dass VoIP/NG unausgereift ist.

weitere gefühlte 10 % sind MultiFunktionsGeräte von HP, die mögen aber manchmal auch nicht mal das digitale ISDN).

Welche Vorteile habe ich als Kunde bei NGN wirklich? Bezogen auf einen DSL-Anschluss mit seperatem ISDN-ANschluss bei der T-Com?

Stichworte Ausfallsicherheit, Netzausfall, Stromausfall, etc.
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[4.1.1.1.1.4.1.1.1] spunk_ antwortet auf Thotti22
01.02.2009 14:12
Benutzer Thotti22 schrieb:

Welche Vorteile habe ich als Kunde bei NGN wirklich? Bezogen auf einen DSL-Anschluss mit seperatem ISDN-ANschluss bei der T-Com?

ich zahle monaltich etwa die Hälfte und zumindest bei mir funktoniert auch Fax (allerdings ohne Faxgerät, sondern lediglich als Softwarelösung auf dem Rechner und der zugehörenden Funktion im DSL-Router)

zuvor (okay mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit)
16,xx Festnetz
20,xx DSL
5,xx Internetzugang



jetzt:
20,00 DSL+Internetzugang

Telefon geht seit Jahren mit lokaler Festnetznummer über alternative VoIP-Anbieter.
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[4.1.1.1.1.4.1.1.2] rotella antwortet auf Thotti22
01.02.2009 14:37
Benutzer Thotti22 schrieb:

Die einzigen die von NGN Vorteile haben sind die Anbieter... der Kunde hat nur Nachteile.

Korrekt. Es werden auf dem Rücken der Kunden Kosten gespart.

Denn weder Arcor, noch Hansenet haben die Preise gesenkt, als von ISDN auf NGN geschwenkt wurde. Teilweise werden in nicht erschlossenen Gebieten sogar die 5 EUR für den Bitstream Anschluss an den Kunden weitergegeben. Wer auf dem Land wohnt, zahlt also noch mehr.

Zumindest Arcor hat aber eingesehen, dass man nicht gegen den Kunden Produkte anbieten kann und bietet unter "Komfort Classic" wieder echte, klassische ISDN-Anschlüsse an, im Arcor-Ausbaugebiet.

Da bleibe ich doch lieber bei der T-Com, zahle 5 EUR mehr für Call & Surf, aber habe einen "echten" funktionierenden Telefonanschluss (TAL) an dem alle Endgeräte weiterhin erwartungsgemäß funktionieren und ISDN noch ISDN ist.

Und ich bleibe bei Arcor, auch mit echtem ISDN und zahle 5 EUR weniger ;-)

Aus gutem Grund bekommen Geschäftskunden bei vielen Anbietern klassische Anschlüsse, weil die Anbieter wissen, dass VoIP/NG unausgereift ist.

Korrekt. Was sind schon ein paar Euro weniger Grundgebühr, wenn ein Auftrag wegen Nichterrechbarkeit flöten geht, weil der DSL-Router sich mal wieder resetet hat?

Welche Vorteile habe ich als Kunde bei NGN wirklich?

Man muss sich zwangsläufig stärker mit der Technik auseinandersetzen. So eine ISDN-Anlage ist doch auch totlangweilig. Das Ding wird einmal programmiert und funktioniert dann einfach die nächsten 20 Jahre. Wer weiß denn überhaupt, wie die Anlage programmiert wurde?
Bei dem NGN-Router wird man dagegen zum IT-Experten. Regelmäßig neue Firmwares einspielen und jedesmal mit dem Stoßgebet, dass jetzt endlich die Telefonie reibungslos funktionieren würde, Fehlersuche, wenn mal wieder gar nichts geht, etc... Also man lernt so schon eine ganze Menge!
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[4.1.1.1.1.4.1.1.2.1] klaussc antwortet auf rotella
01.02.2009 15:36
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer Thotti22 schrieb:



Da bleibe ich doch lieber bei der T-Com, zahle 5 EUR mehr für Call & Surf, aber habe einen "echten" funktionierenden Telefonanschluss (TAL) an dem alle Endgeräte weiterhin erwartungsgemäß funktionieren und ISDN noch ISDN ist.

Und ich bleibe bei Arcor, auch mit echtem ISDN und zahle 5 EUR weniger ;-)

Die T-Com hat, insbesondere wenn es um schnelle Entstörung oder Auftragsbearbeitung geht, meines Erachtens eindeutig die Nase vorn. Weiterhin kann man einfach 010-Nummern wählen (braucht also kein Callthrough-Gehampel) Die mittlerweile nur noch 5 Eur Unterschied monatlich halte ich daher für gerechtfertigt.

Auch ich habe mir bereits ernsthaft überlegt, zurück zur T-Com zu wechseln, z.B. als man neulich bei Arcor über ein Jahr brauchte, mir eine zweite VoIP-Nummer zu schalten (und dabei ging dann natürlich auch noch die vorhandene verloren - ein Trauerspiel! Der Kundenservice bei Arcor verdient über weite Strecken diesen Namen nicht, auch im Geschäftskundenbereich - überfordert, ignorant, unfähig, scheinbar ohne jede "Conrolling". Wer nicht, wie ich, im schlimmsten Fall auch mal ohne Telefon auskommt sollte über Arcor noch einmal kurz nachdenken. Es wird eigentlich immer schlechter.

Technisch dagegen habe ich bei Arcor keinerlei Anlass zur Klage (Verfügbarkeit, Qualität, Geschwindigkeit, alles Super)

Ich möchte bitte nicht so verstanden werden, dass der Kundenservice der T-Com immer zufriedenstellend arbeitet, aber hier hat sich etwas getan.

Aber: Bei Arcor bekomme ich eine kostenlose (oder mehrere) VoIP-Nummern (inkl. D-Flat), bei T-Com kostet das 9,90mtl./je Nummer Aufpreis. Bei Arcor bekomme ich auch eine SIM mit Festnetzflat inkl. aller Gespräche zur SIM vom eigenen Anschluss aus für 5 Eur mtl..
Bei Arcor bekäme ich auch Flats in die Mobilfunknetze für 15Eur/mtl./je Netz...

Mittlerweile sind es diese Zusatzfeatures warum ich bleibe.

Gruß
Klaus
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[4.1.1.1.1.4.1.1.2.1.1] rotella antwortet auf klaussc
01.02.2009 16:38
Benutzer klaussc schrieb:

Die T-Com hat, insbesondere wenn es um schnelle Entstörung oder Auftragsbearbeitung geht, meines Erachtens eindeutig die Nase vorn. Weiterhin kann man einfach 010-Nummern wählen (braucht also kein Callthrough-Gehampel) Die mittlerweile nur noch 5 Eur Unterschied monatlich halte ich daher für gerechtfertigt.

Ja, Arcor müsste preislich mal wieder was machen. Da man die GG wohl nicht senken will, bliebe aber nur noch 16000 als Standardgeschwindigkeit anzubieten.
Wobei das ein Problem bei den Altkunden werden würde, weil doch viele/fast alle noch einen ADSL1-Port haben, also wäre ein Upgrade hier mit erheblichen Kosten verbunden.

Neben dem vor dir bereits gesagten schätze ich bei Arcor noch solche Goodies wie (de facto) kostenlose Konferenz, Fastpath inklusive, email an jedem Anschluss per POP3/IMAP abholbar
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[4.1.1.1.1.4.1.1.2.1.1.1] klaussc antwortet auf rotella
01.02.2009 17:06
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer klaussc schrieb:

Die T-Com hat, insbesondere wenn es um schnelle Entstörung oder Auftragsbearbeitung geht, meines Erachtens eindeutig die Nase vorn. Weiterhin kann man einfach 010-Nummern wählen (braucht also kein Callthrough-Gehampel) Die mittlerweile nur noch 5 Eur Unterschied monatlich halte ich daher für gerechtfertigt.

Ja, Arcor müsste preislich mal wieder was machen. Da man die GG wohl nicht senken will, bliebe aber nur noch 16000 als Standardgeschwindigkeit anzubieten.
Wobei das ein Problem bei den Altkunden werden würde, weil doch viele/fast alle noch einen ADSL1-Port haben, also wäre ein Upgrade hier mit erheblichen Kosten verbunden.

Man muss wohl davon ausgehen, dass die meisten Kunden (wie auch ich) kein DSL16000 erhalten können, da es die Leitung nicht mehr hergibt, ich komme gerade so auf 6000. Wobei durch Arcors rateadaptive Schaltung wenigstens auch 6000 raus kommen, bei T-Com wäre ich ziemlich sicher eine Fall für 3000.

Aber auch ich meine, dass VF/Arcor mal über eine "Zulage" nachdenken könnte, z.B. eine dauerhafte 0-Eur SIM, wie bei anderen Firmen bereits eingeführt (1und1, Alice)

Vor Allem sollte man irgend etwas am Kundenservice verbessern, Stichwort: Controlling. Aufträge müssen überwacht und ein Feedback der Kunden auf breiter Front ausgewertet werden. Eine "blöde" Ansage, dass Gespräche eventuell ausgewertet würden reicht einfach nicht. Ich habe mir schon oft gewünscht, dass bei meinen Gesprächen mit Arcor einfach mal jemand "normales" mithört - die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gruß
Klaus
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[…1.1.1.1.4.1.1.2.1.1.1.1] rotella antwortet auf klaussc
01.02.2009 17:39

einmal geändert am 01.02.2009 17:42
Benutzer klaussc schrieb:

Man muss wohl davon ausgehen, dass die meisten Kunden (wie auch ich) kein DSL16000 erhalten können, da es die Leitung nicht mehr hergibt, ich komme gerade so auf 6000. Wobei durch Arcors rateadaptive Schaltung wenigstens auch 6000 raus kommen, bei T-Com wäre ich ziemlich sicher eine Fall für 3000.

Offizielle Zahlen, wieviel Prozent der Arcorkunden im Ausbaugebiet <=17dB Dämpfung haben, gibt es wohl leider nicht. Ich könnte 16000 bestellen, mein Fritzbox zeigt mir allerdings 19dB an, also wären Stabilitätsprobleme wohl absehbar. Naja, je weniger tatsächlich 16000 geschaltet bekommen würden, deso billiger wäre es ja für Arcor, (bis zu) 16000 als Standard zu bewerben! ;-)

Aber auch ich meine, dass VF/Arcor mal über eine "Zulage" nachdenken könnte, z.B. eine dauerhafte 0-Eur SIM, wie bei anderen Firmen bereits eingeführt (1und1, Alice)

Meinst du wirklich? Ich habe schon soooo viele SIMs zuhause rumfliegen, noch ne SIM muss nicht sein, zumal die 19ct in andere Mobilfunknetze niemanden vom Hocker reißen werden.
Ich möchte eigentlich auch gar nicht meine Hauptmobilfunk-Rufnummer mit Arcor verknüpfen, schon falls ich mal wechseln sollte, gäbe das nur zusätzliche Schwierigkeiten.

Vor Allem sollte man irgend etwas am Kundenservice verbessern, Stichwort: Controlling. Aufträge müssen überwacht und ein Feedback der Kunden auf breiter Front ausgewertet werden. Eine

Immerhin haben sie mal bei mir ihre Brieflaufzeiten gemessen. Zur Hotline kann ich auch nicht viel sagen, ich habe bisher nur einmal dort angerufen um die VoIP-Rufnummer zu bestellen. Immerhin kam am nächsten Tag noch ein Rückruf auf mein Handy, dass alles in die Wege geleitet worden wäre und ich Post mit den Zugangsdaten zugeschickt bekommen würde.

würden reicht einfach nicht. Ich habe mir schon oft gewünscht, dass bei meinen Gesprächen mit Arcor einfach mal jemand "normales" mithört - die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich hoffe, du musst da nicht sooft wegen eigener Probleme anrufen?
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[…1.1.1.4.1.1.2.1.1.1.1.1] klaussc antwortet auf rotella
01.02.2009 20:29
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer klaussc schrieb:



Vor Allem sollte man irgend etwas am Kundenservice verbessern, Stichwort: Controlling. Aufträge müssen überwacht und ein Feedback der Kunden auf breiter Front ausgewertet werden. Eine

Immerhin haben sie mal bei mir ihre Brieflaufzeiten gemessen.
Werden die Briefe nicht von ext Dienstleistern versendet, früher war das mal die PIN-Group, aber das hat sich ja erledigt.


Ich hoffe, du musst da nicht sooft wegen eigener Probleme anrufen?

Nein, ich übernehme auch "die Kommunikation mit dem Netzbetreiber" für meine Kunden zu meinem Stundensatz, könnte mich also über deren Dämlichkeit freuen. Es gibt viele Menschen, die sich das einfach nicht (noch einmal) antun wollen.

Habe gerade eine Zusammenlegung von drei MGA, also Portierung von 6MSN auf den verbleibenden Anschluss, wobei auch noch ein Standort aufgelöst werden soll. Die Beauftragung erfolgte per Mail, Istzustand, dem eigentlichen Auftrag, und noch einmal dem gewünschten "Zustand" nach der Portierung, alles schön gegliedert, einfach, übersichtlich. 12 Tage Vorlauf (zugegeben knapp) aber der Kunde ist König. Plantermin (unser gewünschter) war der 28.01.09, bis dahin wusste Arcor nicht einmal wann der Auftrag überhaupt ausgeführt werden soll. Im System ist der natürlich, danach habe ich mich kurz nach Eingang des Auftrages bei Arcor erkundigt. Nun rufe ich regelmäßig dort an, schreibe die Namen unzähliger Mitarbeiter auf und vereinbare Rückrufe die Arcor nicht einhält, wie gesagt - Geschäftskunde.

Gruß
Klaus
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[…1.1.4.1.1.2.1.1.1.1.1.1] rotella antwortet auf klaussc
01.02.2009 20:40
Benutzer klaussc schrieb:

Immerhin haben sie mal bei mir ihre Brieflaufzeiten gemessen.
Werden die Briefe nicht von ext Dienstleistern versendet, früher war das mal die PIN-Group, aber das hat sich ja erledigt.

Heißen jetzt wieder CityPost. Deswegen wollte Arcor das wohl auch überprüfen, haben mir ein Din-A4 Brief geschickt mit der Bitte, Empfangsdatum einzutragen und zurückzuschicken.

Habe gerade eine Zusammenlegung von drei MGA, also Portierung von 6MSN auf den verbleibenden Anschluss, wobei auch noch ein Standort aufgelöst werden soll. Die Beauftragung erfolgte per Mail, Istzustand, dem eigentlichen Auftrag, und noch einmal dem gewünschten "Zustand" nach der Portierung, alles schön gegliedert, einfach, übersichtlich. 12 Tage Vorlauf (zugegeben knapp) aber der Kunde ist König.

Ich habe gerade sowas bei der Telekom durchgezogen. Analoganschluss meiner Mutter in Whg 2 gekündigt und Mitnahme der zu ihrem ISDN-Anschluss in Whg 1, beides bei der Telekom auf denselben Namen laufend. Schriftlich, knapp geschrieben, aber mit allen Zahlenkolonnen, die die Telekom dem Kunden verleiht.
Hat natürlich nicht geklappt, weil irgendein Kundenrückgewinnungsteam sie anrufen wollte und nicht erreicht hat. Die Telekom liest also Briefe auch nicht richtig oder verstehen kein Deutsch, ich weiß es nicht.
Ich musste auch mehrmals hinterhertelefonieren, bis es dann endlich geklappt hat. Da musste ich bei deinen anvisierten 12 Tagen schon schmunzeln...
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[…1.4.1.1.2.1.1.1.1.1.1.1] klaussc antwortet auf rotella
02.02.2009 08:33
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer klaussc schrieb:

Ich habe gerade sowas bei der Telekom durchgezogen. Analoganschluss meiner Mutter in Whg 2 gekündigt und Mitnahme der zu ihrem ISDN-Anschluss in Whg 1, beides bei der Telekom auf denselben Namen laufend. Schriftlich, knapp geschrieben, aber mit allen Zahlenkolonnen, die die Telekom dem Kunden verleiht.
Hat natürlich nicht geklappt, weil irgendein Kundenrückgewinnungsteam sie anrufen wollte und nicht erreicht hat. Die Telekom liest also Briefe auch nicht richtig oder verstehen kein Deutsch, ich weiß es nicht.
Ich musste auch mehrmals hinterhertelefonieren, bis es dann endlich geklappt hat.

Vor wenigen Tagen habe ich für einen T-Com GK eine Portierung mit nachfolgender Auflösung des C&S Comfort im Büro auf den ISDN BC300(bisher ohne DSL) Zuhause, mit gleichzeitiger Schaltung eines DSL6000 (als C&S Comfort) und Überführung des alten T-Online-Alias auf den Zuhause-Anschluss beauftragt. Vorlauf keine zwei Wochen. Der T-Online Alias war zwischenzeitlich mal nur via Webinterface erreichbar, sonst alles problemlos. Einen festen Ansprechpartner habe ich bei T-Com übrigens auch gefunden (der mir sogar auch schon mal bei PK helfen kann).

Bei dem Vorlauf kann ich nur leider nicht mehr für eine Provision vom Netzbetreiber arbeiten, das wird nix.

Bei Arcor habe ich irgendwie gar nichts, eine Stelle hierfür, eine dafür, keine richtige Durchwahl, und wenn der Kunde selbst "nicht ganz hoch aufgehängt ist" eben auch keinen Ansprechpartner.

Da musste ich bei deinen anvisierten 12 Tagen schon schmunzeln...

Leider gibt es bei Arcor eigentlich nur ein eventuell 4-6 Wochen, da mir keinerlei Bearbeitungszeiten bekannt sind. Im Moment dauern Anschaltungen (T-Com nach VF/Arcor) hier sogar nur ca. 2 Wochen, aber wer weiß das schon vorher, kann ja Morgen bereits anders sein.

Die 12 Tage habe ich nicht empfohlen, der Kunde kam einfach sehr spät mit seinem Anliegen. Allerdings sollte es bei einem bloßen "MSN-Schwenk" doch wohl möglich sein innerhalb weniger Tage wenigstens einen verbindlichen Termin zu nennen (die Änderungen werden doch "nur" in die eigenen Vermittlungsrechner eingetippt).

Gruß
Klaus
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[4.1.1.1.1.4.2] spunk_ antwortet auf Thotti22
01.02.2009 10:55
Benutzer Thotti22 schrieb:

"echter" Analog- oder ISDN-Anschluss funktioniert bei einem DSL-Ausfall und selbst bei einem Stromausfall wenn man

keineswegs. die Vermittlungsstelle braucht immer Strom. ohne Strom gibt es nichtmal Mobilfunk.

Herkömmliche Anschlusse sind lokalisierbar - manchmal ist es doch ganz hilfreich, wenn der Rettungsdienst in einem Notfall ankommt...

das ist der Grund weswegen die Rufnummern Ortsnetzbezogen sein müssen. die VoIP-Anbieter übermitteln dann den Bezug zum Wohnort. wenn die Nummern von fremden Orten genutzt werden liegt dies in der Verwantwortung des Nutzers.


Und wo wir bei Notfall sind: Notrufdienste (Hausnotrufe usw.) sind über NGN auch kaum realisierbar - nur mit entsprechend teuerer Technik. Früher war ein Anschluss in der Wand, ggf.

nun:
http://www.vitaris-gmbh.de/main.aspx?PageID=128
(aber zugegeben der Preis ist mir unbekannt)

2-Jahres-Knebelverträge und teuere Mobil- und Auslandstarife an einen NGN Anschluss gebunden. Qualität und Sicherheit war

2Jahres-verträge sind grundsätzlich igittt.
allerdings rechne ich persönloch inzwischen die Gesamtkosten für diese Zeit und stelle diese in bezug zu den Gesamtosten für Verträge mit monatl. Kündigungsfristen. wenn ich dann bereits nach einem Jahr bei den kurzläufern auf die Kosten f+ür die 2 Jahre bei langlaufernden komme ist (virtuell und theoretisch) dieses 2. Jahr kostenlos.
weil kurzlaufende Verträge lohnen sich nur wenn diese kurze Laufzeit auch aktiv genutzt wird und monatlich (oderviertelährlich)gewechselt wird zu einem neuen Anbieter mit besseren Angeboten.
(ich weiss das: hatte 3 oder mehr Jahre lang ein derartiges Gebilde mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit. aber gentutz habe ich das nie)



gestern. Und wehe man hat Probleme... entweder man kommt nicht durch oder darf Premiumrufnummern benutzen - sofern der NGN Anschluss funktioniert.

dieses Problem besteht ja bei jedem Anbieter.
entweder Service und teuer, oder kein Service und günstiger (ist wie beim Fachhandel-Discounter oder onlinebanking-filialbank oder oder oder)

kritisch ist nur die Kombination. kein Service und keine günstigen Preise
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[4.1.1.1.1.4.2.1] rotella antwortet auf spunk_
01.02.2009 11:20
Benutzer spunk_ schrieb:

keineswegs. die Vermittlungsstelle braucht immer Strom. ohne Strom gibt es nichtmal Mobilfunk.

Die aber dank Notstromaggregaten auch noch läuft, wenn ringsrum die Lichter ausgehen. Natürlich nicht tage- oder wochenlang, aber lange genug, um einen "üblichen" Stromausfall von einigen Stunden zu überbrücken.
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[4.1.1.1.1.4.2.1.1] spunk_ antwortet auf rotella
01.02.2009 14:07
Benutzer rotella schrieb:

Die aber dank Notstromaggregaten auch noch läuft, wenn ringsrum die Lichter ausgehen. Natürlich nicht tage- oder wochenlang, aber lange genug, um einen "üblichen" Stromausfall von einigen Stunden zu überbrücken.


korrekter Einwand.
vor allem: es gibt sogar Schaltungen um über diese Stromversorgung auch noch ohne eigene Kosten die heimischen Akkus zu laden.

aber andersum ist ein Ausfalle genauso möglich. es kam (über Telekom) in den vergangenen Jahren 2mal vor, dass der Festnetzanschluss übers Wochenende gestört war und nur eine Telefonverbindung über die noch vorhandene DSL-Verbbindung möglich war.
die Telekom erstattet zwar aus Kulanz hierbei einen Teil der Grundgebühr, aber der Ausfall von festnetz ist dennoch erstmal vorhanden und jeder Kunde sucht wohl zunähst mal den fehler bei sich)
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[4.1.1.1.1.4.2.1.1.1] rotella antwortet auf spunk_
01.02.2009 14:43
Benutzer spunk_ schrieb:

korrekter Einwand. vor allem: es gibt sogar Schaltungen um über diese Stromversorgung auch noch ohne eigene Kosten die heimischen Akkus zu laden.

Naja, mal kann es auch übertreiben mit der Sparsamkeit! ;-)

aber andersum ist ein Ausfalle genauso möglich. es kam (über Telekom) in den vergangenen Jahren 2mal vor, dass der Festnetzanschluss übers Wochenende gestört war und nur eine Telefonverbindung über die noch vorhandene DSL-Verbbindung möglich war.

Das ist eben der große Vorteil beim klassischen Telefonanschluss. Wenn DSL gestört ist, kannst du normal weitertelefonieren und notfalls über Modem/ISDN ins Internet.
Wenn die Telefonie gestört ist, kannst du normal weiter ins Internet und notfalls per VoIP telefonieren. Und wenn dir dein Anbieter zum klassischen Telefonanschluss auch noch eine VoIP-Rufnummer mitgibt, kannst du sogar mit deiner Telefonflat weitertelefonieren.
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[4.1.1.1.2] haeby antwortet auf spaghettimonster
20.04.2008 12:06
Benutzer spaghettimonster schrieb:
Benutzer haeby schrieb:
Ob und wo der Übergang zwischen den Netzen erfolgt, hängt nicht zuletzt von der Infrastruktur des Anbieters ab.

Das meine ich auch nicht. Bei NGN erfolgt der Übergang der Sprachpakete ins öffentliche IP-Netz (Internet) meiner Ansicht nach bei allen Anbieter auf der Ebene der Vermittlungsstelle.

Über das Fernnetz von Anbietern wie Arcor oder Telefonica läuft auch der ganz normale analoge oder ISDN-CallbyCall-Verkehr. Es würde mich wundern, wenn das mittlerweile komplett über das IP-Netz abgewickelt würde. Einige ultra-lowcost-CbC-Anbieter versuchen das ja immer mal wieder, aber eine "echte", delayfreie ISDN- oder Analog-Punkt-zu-Punkt-Verbindung lässt sich über ein paketebasiertes Verfahren nicht erreichen. Meines Wissen läuft die Sprachtelefonie bei allen Anbietern, die die letzte Meile als NGN, ISDN oder analog realisieren, von der Anrufer- zur Ziel-Vermittlungstelle über das PSTN und nicht über IP. Bei NGN ist also nur die letzte Meile IP-basiert.

Da NGN letztlich VoIP ist und darüber faxen Glückssache ist, ist nicht gesagt, dass das so unproblematisch läuft.

Du hast insofern Recht, als dass die Leitungsparameter (Dämpfung, Übersprechen) im DSL-Freqenzband viel kritischer sind als bei einem Analog- oder ISDN-Anschluss. Aber wir sprechen hier doch über den Vergleich NGN - VoIP. Und wie du ja selbst geschrieben hast, sind auf der letzten Meile beide Verfahren VoIP, also gleich. Wer mit dem Sphairon-Modem Faxprobleme hat, wird an derselben Leitung bei gleicher Link-Speed auch mit der Fritz-Box Schwierigkeiten haben.

(...) ändert nichts daran, dass es in übermäßig vielen Fällen systembedingt zu Problemen kommt, für die die User nichts können. Da hat man beim geschlossenen Sphairon-System schon kaum Diagnosemöglichkeiten.

Diagnose sehe ich nicht als Aufgabe des Nutzers. Und Hansenet hat diese Diagnosemöglichkeiten mit Sicherheit.

Ein Problem ist sicher auch die Geschäftsstrategie von Hansenet. Sie sieht vor, dem Kunden die größtmögliche Bandbreite an seinem Anschluss zur Verfügung zu stellen.
Bei mir z.B. hatte Arcor sich geweigert, die Bandbreite von 1000 auf 2000 zu erhöhen. Die T-Com hätte mir "vielleicht" (O-Ton der Hotline) 2000 schalten können, mehr wäre aufgrund der Leitungsparameter nicht drin. Ich habe daraufhin einfach mal Alice riskiert.
Die Sphairon-Box verbindet sich mit dem DSL-Port von Alice dynamisch (zwischen 3000 und 3800 MBps). Das ist Vor- und Nachteil des Systems. Den Schilderungen im Hansenet-Forum zufolge scheinen sich manche Sphairon-Modems etwas zu optimisch zu verbinden. Drosselt Hansenet den Port auf ein realistische Tempo, scheinen auch die Probleme weg zu sein. Warum es dafür - wie immer wieder zu lesen ist - mehrmalige Störungsmeldungen des Kunden bedarf, finde auch ich unverschämt. Aber der Service ist mittlerweile ja bei keinem Anbieter mehr so toll.

Der NGN-Anschluss hindert doch niemanden daran, sich bei "mehreren" VoIP-Anbietern anzumelden und anstelle der Sphairon- eine Fritz-Box ranzuhängen.

Dann solltest du das gleich im betreffenden Forum bekanntgeben. Wie kommst du an die Alice-SIP-Zugangsdaten, die im Sphairon gespeichert sind und die dann in die Fritzbox übertragen werden müssten? Und an die DSL-Einwahldaten?

Wir reden doch davon, sich bei VoIP-Anbietern anzumelden und diese zu nutzen. Dazu brauchst du die SIP-Daten dieser Anbieter und nicht die von Alice.

Die DSL-Zugangsdaten stehen im Willkommens-Brief von Alice.

Mein Sphairon kam ein paar Tage zu spät. Ich hatte in der Zwischenzeit meine alte Arcor-ISDN-Hardware (Starterbox als Splitter + Zyxel-WLAN-Modem) einfach drangelassen und die neuen Daten eingegeben. Läuft einwandfrei.

Und: Für jene Alice-Anschlüsse, bei denen es sich um TDSL-Resale handelt (also überall dort, wo weder das Alice- noch das QSC- noch das Telefonica-Netz ausgebaut ist), ist das endgültig nur noch VoIP.

Seit wann bietet Alice außerhalb des eigenen Netzes IP- bzw. NGN-basierte Anschlüsse an?
Habe gerade mal eine Verfügbarkeitsanfrage gemacht:

Antwort:
Aus technischen Gründen ist für die Bestellung und Nutzung Ihres gewünschten Alice Produkts ein bestehender T-Com Anschluss (zzt. ab 16,37 €/Monat) eine zwingende Voraussetzung. Hierfür schreiben wir Ihnen monatlich 10,00 € brutto auf Ihrer Alice Rechnung gut.
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[4.1.1.1.2.1] koelli antwortet auf haeby
20.04.2008 15:06
Benutzer haeby schrieb:
Benutzer spaghettimonster schrieb:
Wie kommst du an die Alice-SIP-Zugangsdaten, die im Sphairon gespeichert sind und die dann in die Fritzbox übertragen werden müssten? Und an die DSL-Einwahldaten?

Wir reden doch davon, sich bei VoIP-Anbietern anzumelden und diese zu nutzen. Dazu brauchst du die SIP-Daten dieser Anbieter und nicht die von Alice.

Ist aber doch extrem lästig und nicht gerade Strom sparend, an die Alice-Box noch eine FritzBox dranhängen zu müssen, nur um weitere VoIP-Anbieter nutzen zu können. Und die Alice-Box weglassen geht ja auch nicht, sonst würde man ja auf die Teleflat verzichten müsen.
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[4.1.1.1.2.1.1] haeby antwortet auf koelli
20.04.2008 15:41
Benutzer koelli schrieb:
Ist aber doch extrem lästig und nicht gerade Strom sparend, an die Alice-Box noch eine FritzBox dranhängen zu müssen, nur um weitere VoIP-Anbieter nutzen zu können. Und die Alice-Box weglassen geht ja auch nicht, sonst würde man ja auf die Teleflat verzichten müsen.

Wenn eh andere VoIP-Anbieter genutzt werden sollen, kann man die Alice-Teleflat auch weglassen. Spart 5 Euro. Und die Alice-Box kann im Original-Karton alt werden.
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[4.1.1.1.2.1.1.1] akaz25 antwortet auf haeby
25.07.2008 22:59
Ich wollte von der Deutschen Telekom zu einem Vollnetzanschlussanbieter - Arcor oder Alice - wechseln. Zur Zeit habe ich einen Analoganschluss und DSL1000 über freenet.
Das DSL1000 macht in unserer Gegend am Dorfausgang erhebliche Probleme. Übereinstimmend haben Techniker der DTAG und freenet gesagt, dass VoIP für mich nicht die richtige Sache ist. Der DTAG-Techniker meinte sogar, er sieht schon aus dem Lageplan, dass das bei mir nicht besser wird.
Der Artikel "NGN, ISDN oder VoIP: Wo liegen die Unterschiede?" ist zwar sehr ausführlich, streift aber die Problematik bei schlechter DSL-Qualität für mich nicht genug.
Jetzt bietet Arco und Alice nur NGN-Technik an. Muss ich dann damit rechnen, dass auch telefonieren Probleme macht? Sollte ich doch lieber bei der DTAG einen Call & Surf-Artikel nehmen? Kostet zwar rund 10 Euro mehr, scheint aber sicherer zu sein.
Ich hab immer noch ein Uralttelefon im Keller, das ich bei Stromausfall gegen das Schnurlostelefon austauschen kann.
Handy hab' ich nicht, was die Dame von der Servicestelle von freenet echt sprachlos gemacht hat.
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[4.1.1.1.2.1.1.1.1] myselfme antwortet auf akaz25
25.07.2008 23:42
Wenn Du eine stabile (!) 1000er Ltg hast, brauchst Du soviel Angst vor VoIP nicht haben. Zumindest ein Telefonat zur Zeit solltest Du problemlos in sehr guter Qualität führen können.
Wobei es auf die "1000" dabei garnicht ankommt.
Viel wichtiger ist der Upload. Ein Gespräch Internet zu Festnetz braucht etwa 90 kbit für den Upload und das gleiche down. Bei einer 1000er Ltg hast Du i.A. 128 kbit Upload, also null Problemo.
Bei komplett-Anschlüssen (freenet, 1und1) wird i.d.R. sogar versicht einen höheren Upload zu schalten um 2 Gespräche gleichzeitig führen zu können.
Ich würde erstmal einige Speedtests (wieistmeineip.de) machen und vorher die Verkabelung kontrollieren. Alle Verlängerungen entfernen, nur 1ste TAE benutzen und Firmware der Hardware aktuell halten.
Bekommst Du dann unter LAN und ohne Firewall mindestens 100 kbit UP und um die 800 down > Feuer frei.
NUR STABIL SOLLTE DIE LEITUNG SEIN.
Von NGN würde ich - trotz aller denkbarer Vorteile - dagegen eher Abstand nehmen. Dient leider meist nur dazu Fremdanbieter gnadenlos auszusperren.
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[4.1.1.1.2.1.1.1.1.1] akaz25 antwortet auf myselfme
26.07.2008 19:01

einmal geändert am 26.07.2008 19:10
@myselfme
Danke für den Hinweis auf www.wieistmeinip.de.
Meine DSL-Leitung ist eben nicht stabil. Mein Nachbar ist bei ALICE und telefoniert über VoIP. Mindestens jeden 2. Tag muss er das System stromlos machen , um wieder an die Telefonverbindung zu kommen.
Übrigens etwa 500 m weiter bekommen die Leute kein DSL, höchstens ISDN.
Resumee: NGN kann man in Randlagen vergessen. Bleibt also nur DTAG, denn bei vergleichbaren Systemen - echtes ISDN,angeblich nur noch für Bestandskunden, ist ARCOR sogar etwas teuerer. Aber ich gehe trotzdem mal in einen ARCOR-Shop, vorher rufe ich die kostenlosen 0800-Nummern an.
Hat noch jemand einen Tip? In den bekannten Foren habe ich schon Einiges erfahren.
Vielen Dank für die Mühen.

ps. wieistmeinip meldet nur 442 kBit/s. T-DSL-Speedmanager und Fritz!DSL Internet melden durch die Bank 600 - 740 kBit/s.
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[4.1.1.1.2.1.1.1.1.1.1] spaghettimonster antwortet auf akaz25
26.07.2008 20:02
Benutzer akaz25 schrieb:
Meine DSL-Leitung ist eben nicht stabil.

Hinsichtlich DSL könnte ein Wechsel zu Alice oder Arcor helfen, falls verfügbar. Dort wird nämlich ADSL2+ geschaltet (macht die Telekom glaube ich erst ab 16 MBit), was bei entsprechend höherwertigem Modem zu höheren Datenraten führt und etwas resistenter gegen schlechte/lange Leitungen macht.

Wenn DSL gar nichts für dich ist, könnte sich ein Blick auf diverse Kabel- und Sat-Angebote lohnen. Über Kabel sollte VoIP gehen. Ob es derzeit eine gute Idee ist, sich ausschließlich auf VoIP/NGN zu verlassen, sei dahingestellt. Andererseits, wenn man sonst nur den Amateuranschluss von Alice oder wieder NGN von Arcor hat, ist offenes VoIP auch nicht mehr viel schlimmer.

echtes ISDN, angeblich nur noch für Bestandskunden,

Das wäre mir neu. Wenn NGN nicht geht, wird wohl echtes ISDN geschaltet werden müssen, oder es geht halt nicht. Bei Hansenet wird primär auf echte Anschlüsse gesetzt, nur wo nicht verfügbar, wird NGN angeboten.