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Wo bleibt die Mobilfunkoption?


13.04.2008 12:55 - Gestartet von niknuk
So gut wie jeder Telefonanbieter, der etwas auf sich hält, bietet inzwischen Mobilfunk-SIMs zum Festnetzanschluss an. Manche Anbieter erlauben damit sogar Gratisgespräche zumindest vom eigenen Festnetz- zum eigenen Mobilfunkanschluss und umgekehrt sowie zwischen den eigenen Mobilfunkanschlüssen untereinander, oder es ist eine Flatrate vom Mobilfunk ins Festnetz enthalten. Die Telekom hat ein eigenes Mobilfunknetz, da wäre es ein Leichtes, so etwas auch anzubieten, nachdem das sogar Festnetzanbieter ohne eigenes Mobilfunknetz auf die Reihe bekommen. Aber nein, es muss mal wieder für jeden Furz die Hand aufgehalten werden. So gut kann die Qualität bei Telekom-Anschlüssen und beim Service gar nicht sein, dass es solche Preise rechtfertigt. Aber wenigstens erklärt das die langen Vertragslaufzeiten, denn der ein oder andere Kunde, der sich irgendwann ausgenommen wie eine Weihnachtsgans vorkommt, will vielleicht wechseln und kann dann nur noch durch einen Knebelvertrag daran gehindert werden. Dass man Kundenbindung auch durch attraktive Produkte erreichen kann, scheint zu den T-Verantwortlichen noch nicht durchgedrungen zu sein.

Gruß

niknuk
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[1] DJB antwortet auf niknuk
14.04.2008 07:40
Benutzer niknuk schrieb:
So gut wie jeder Telefonanbieter, der etwas auf sich hält, bietet inzwischen Mobilfunk-SIMs zum Festnetzanschluss an. Manche Anbieter erlauben damit sogar Gratisgespräche zumindest vom eigenen Festnetz- zum eigenen Mobilfunkanschluss und umgekehrt sowie zwischen den eigenen Mobilfunkanschlüssen untereinander, oder es ist eine Flatrate vom Mobilfunk ins Festnetz enthalten. Die Telekom hat ein eigenes Mobilfunknetz, da wäre es ein Leichtes, so etwas auch anzubieten, nachdem das sogar Festnetzanbieter ohne eigenes Mobilfunknetz auf die Reihe bekommen. Aber nein, es muss mal wieder für jeden Furz die Hand aufgehalten werden. So gut kann die Qualität bei Telekom-Anschlüssen und beim Service gar nicht sein, dass es solche Preise rechtfertigt. Aber wenigstens erklärt das die langen Vertragslaufzeiten, denn der ein oder andere Kunde, der sich irgendwann ausgenommen wie eine Weihnachtsgans vorkommt, will vielleicht wechseln und kann dann nur noch durch einen Knebelvertrag daran gehindert werden. Dass man Kundenbindung auch durch attraktive Produkte erreichen kann, scheint zu den T-Verantwortlichen noch nicht durchgedrungen zu sein.

Gruß

niknuk


Die Mobilfunkoption gab es schon mal separat und gibt es auch heute noch. Wie Du selber schreibst hat die Telekom ja mit T-Mobile einen eigenen Mobilfunkanbieter, der im übrigen Tarife anbietet, die man ja nehmen kann. Der Telekom Vorteil macht das ganze dann zur günstigen Option.

Es gab ja auch schon mal vor Jahren ISDN mobil, und T-One... hat ja in der Form anscheinend nicht genug Kunden gebracht, sonst gäbe es das Angebot noch....


Die "Knebelverträge" sind ja heutzutage marktüblich. Der Vorteil bei der Telekom ist immer noch die Netzqualität / Ausfallsicherheit und der Service....
Ich kenne da Geschichten von Alice und Co, die sind nicht mehr schön.... ;-)

DJB
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[1.1] niknuk antwortet auf DJB
14.04.2008 08:47
Benutzer DJB schrieb:

Die Mobilfunkoption gab es schon mal separat und gibt es auch heute noch.

Ein separat abzuschließender Mobilfunkvertrag, der obendrein trotz aller Sonderkonditionen noch teurer ist als eine x-beliebige Discounter-SIM, ist keine Mobilfunkoption. Eine "richtige" Mobilfunkoption kostet entweder gar nichts extra (Alice) oder sie enthält für einen mehr oder weniger symbolischen Preis attraktive Leistungen wie z. B. eine Festnetzflatrate (Arcor, 1&1 etc.). Beim rosa Riesen gibt es nichts derartiges. Tarife wie MyFaves & Co. sind nur teure Augenwischerei, haben aber mit einer echten Mobilfunkoption nichts zu tun. Das gleiche gilt für den Tarif, den man buchen muss, um sein Handy vom Festnetz aus kostenlos zu erreichen: über die monatlich 15 Euro, die das kostet, kann ich nur lachen, auch wenn es sich dabei um eine Flatrate ins gesamte D1-Netz handelt.

Die "Knebelverträge" sind ja heutzutage marktüblich.

Leider. Ich verstehe aber nicht, warum. Hansenet hat kurze Laufzeiten und legt trotzdem immer neue Erfolgsmeldungen vor.

Der Vorteil bei der Telekom ist immer noch die Netzqualität / Ausfallsicherheit und der Service....

Bei der Netzqualität und der Ausfallsicherheit hast du recht (wobei man für D1-Netzqualität nicht unbedingt T-Mobile-Preise bezahlen muss, Congstar existiert). Der Service dürfte aber inzwischen auf dem (Durchschnitts-)Level angekommen sein, wo er bei allen anderen Anbietern auch liegt. Natürlich kann man mit schnellen Bereitstellungs- und Entstörungszeiten protzen, wenn einem das gesamte Netz incl. letzter Meile selbst gehört und man gleichzeitig die Konkurrenz durch verschleppte TAL-Bereitstellungen und -entstörungen ausbremst.

Gruß

niknuk
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[1.1.1] blubbla antwortet auf niknuk
14.04.2008 09:32
Eine
"richtige" Mobilfunkoption kostet entweder gar nichts extra (Alice) oder sie enthält für einen mehr oder weniger symbolischen Preis attraktive Leistungen wie z. B. eine Festnetzflatrate (Arcor, 1&1 etc.).

das sind ja alles kooperationen mit vodafon usw.
diese mobilfunkanbieter wollen halt alle auf platz 1, wo immer noch t-mobile steht. solange die hinterherlaufen, was die kundenzahl angeht, werden die immer kostenfreie verträge anbieten. hat also nix mit kundenfreundlichkeit zu tun sondern einfach nur mit "wer hat den längeren schw..."

Leider. Ich verstehe aber nicht, warum. Hansenet hat kurze Laufzeiten und legt trotzdem immer neue Erfolgsmeldungen vor.

das selbe wie oben schon geschrieben. zumal hansenet ja "nur" eine tochter von telecom italia ist. schau dir die töchter der telekom im ausland an. dort sind die auch alle billiger als die dortigen alt monopolisten. die töchter werden halt mit geld unterstützt, sodass die preise gedrückt werden können.
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[1.2] BusinessPhone antwortet auf DJB
14.04.2008 09:28

Mit der 120 Euro Gutschrift bekomme ich das Call & Surf Comfort Paket für um die 35 Euro für die ersten 24 Monate.

Mit dem Telekomvorteil sind nochmal bis zu 6,25 Euro Ersparnis pro Monat drin.

Warum sollte man sich da eienn anderen Anbieter als die Telekom aussuchen?

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[1.2.1] niknuk antwortet auf BusinessPhone
14.04.2008 10:37
Benutzer BusinessPhone schrieb:

Mit der 120 Euro Gutschrift bekomme ich das Call & Surf Comfort Paket für um die 35 Euro für die ersten 24 Monate.

Mit dem Telekomvorteil sind nochmal bis zu 6,25 Euro Ersparnis pro Monat drin.

Warum sollte man sich da eienn anderen Anbieter als die Telekom aussuchen?

Weil man z. B. an einem oder mehreren Gratis-Mobilfunkanschlüssen interessiert ist, mit denen man anbieterintern für 0 Cent/Minute telefonieren kann? (siehe Titel dieses Threads).

Vielleicht möchte man ja auch rate adaptive DSL 16000 statt nur fixed rate DSL 6000.

All das bekommt man bei der T-Konkurrenz ganz ohne Kunstgriffe wie Gutschriften und "Telekom-Vorteil", und das ohne einen Cent mehr zahlen zu müssen (also dauerhaft für ca. 30 Euro und nicht nur in den ersten 24 Monaten).

Die Telekom ist doch sicher daran interessiert, den Kundenschwund bei Festnetzanschlüssen zu stoppen. Dass man das auch mit Inklusiv-Mobilfunkanschlüssen erreichen könnte, muss der rosa Riese aber erst noch lernen. Vielleicht hat er ja auch die Befürchtung, dass T-Mobile die (zahlenden) Kunden weglaufen, wenn es Mobilfunkanschlüsse zum Festnetz kostenlos dazu gibt. Sollte an dieser Befürchtung was dran sein, dann wäre das aber auch ein Indiz dafür, dass eine erhebliche Nachfrage nach Festnetzanschlüssen mit Mobilfunkoption besteht. Wer diese Nachfrage so wie die Telekom nicht befriedigen will, der muss damit rechnen, dass die Kundschaft abwandert. Entweder nur mit dem Mobilfunkanschluss zum Discounter (dort findet man noch am ehesten Tarife, die denen einer Mobilfunkoption ähneln), oder gleich mit dem ganzen Anschluss zur Konkurrenz, wo der Kunde alles bekommt, was er haben will, incl. Mobilfunkoption. Im letzteren Fall verliert der rosa Riese nicht nur die Mobilfunkeinnahmen, sondern auch die beim Festnetz. Und das alles nur deshalb, weil er sich geweigert hat, sich von der Konkurrenz eine Scheibe abzuschneiden.

Gruß

niknuk
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[1.2.1.1] BusinessPhone antwortet auf niknuk
14.04.2008 11:35
Weil man z. B. an einem oder mehreren Gratis-Mobilfunkanschlüssen interessiert ist, mit denen man anbieterintern für 0 Cent/Minute telefonieren kann? (siehe Titel dieses Threads).

Vielleicht möchte man ja auch rate adaptive DSL 16000 statt nur fixed rate DSL 6000.

All das bekommt man bei der T-Konkurrenz ganz ohne Kunstgriffe wie Gutschriften und "Telekom-Vorteil", und das ohne einen Cent mehr zahlen zu müssen (also dauerhaft für ca. 30 Euro und nicht nur in den ersten 24 Monaten).

Die Telekom ist doch sicher daran interessiert, den Kundenschwund bei Festnetzanschlüssen zu stoppen. Dass man das auch mit Inklusiv-Mobilfunkanschlüssen erreichen könnte, muss der rosa Riese aber erst noch lernen. Vielleicht hat er ja auch die Befürchtung, dass T-Mobile die (zahlenden) Kunden weglaufen, wenn es Mobilfunkanschlüsse zum Festnetz kostenlos dazu gibt. Sollte an dieser Befürchtung was dran sein, dann wäre das aber auch ein Indiz dafür, dass eine erhebliche Nachfrage nach Festnetzanschlüssen mit Mobilfunkoption besteht. Wer diese Nachfrage so wie die Telekom nicht befriedigen will, der muss damit rechnen, dass die Kundschaft abwandert. Entweder nur mit dem Mobilfunkanschluss zum Discounter (dort findet man noch am ehesten Tarife, die denen einer Mobilfunkoption ähneln), oder gleich mit dem ganzen Anschluss zur Konkurrenz, wo der Kunde alles bekommt, was er haben will, incl. Mobilfunkoption. Im letzteren Fall verliert der rosa Riese nicht nur die Mobilfunkeinnahmen, sondern auch die beim Festnetz. Und das alles nur deshalb, weil er sich geweigert hat, sich von der Konkurrenz eine Scheibe abzuschneiden.

Gruß

niknuk

Wenn man zu der Telekomkonkurrenz wechselt kann man sich aber eine Menge anderer Probleme ins Haus holen. Dies sollte man schon beachten. Ich glaube diese Probleme sind bekannt und ich muß diese nicht alle aufzählen.
Stelle ich jetzt leider bei Vodafone-DSL fest. Bei Freenet ist es nicht viel besser. Wenn man ein Problem hat ist es für den Kunden oft wesentlich schwieriger und oft auch teurer dieses Problem zu beseitigen.

Der Telekomvorteil wird auf der Handyrechnung gutgeschrieben. Ganz einfach.

Was in 24 Monaten ist weiß doch heute keiner. Erstmal bekommt der Kunde für fast den gleichen Preis einen vollwertigen Telefonanschluss und telefoniert nicht per VOIP. Also bekommt der Kunde auch deutlich mehr Qualität.

Das die PK-Tarife von T-Mobile dringend überholt werden müssen ist natürlich richtig. Gerade für Wenigtelefonierer. Aber da kommt ja etwas im Mai/Juni.
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[1.2.1.1.1] niknuk antwortet auf BusinessPhone
14.04.2008 12:04
Benutzer BusinessPhone schrieb:

Wenn man zu der Telekomkonkurrenz wechselt kann man sich aber eine Menge anderer Probleme ins Haus holen.

Ganz richtig, man *kann*. In der Regel laufen jedoch auch die Anschlüsse der Konkurrenz problemlos, denn sonst wären sämtliche T-Konkurrenten längst pleite. Und wenn es wirklich mal Probleme gibt, steckt nicht selten die Telekom dahinter, die auch gerne mal ihre Konkurrenz durch Verschleppung von Bereitstellungs- und Entstöraufträgen ausbremst.

Stelle ich jetzt leider bei Vodafone-DSL fest. Bei Freenet ist es nicht viel besser. Wenn man ein Problem hat ist es für den Kunden oft wesentlich schwieriger und oft auch teurer dieses Problem zu beseitigen.

Es gibt außer Vodafone und Freenet noch viele andere Anbieter. Da du echtes Festnetz bevorzugst (ich übrigens ebenso), kommen diese beiden Anbieter sowieso nicht in Betracht.

Der Telekomvorteil wird auf der Handyrechnung gutgeschrieben. Ganz einfach.

Der T-Konkurrenz-Vorteil besteht darin, dass erst gar kein überhöhter Preis berechnet wird, der dann wieder umständlich mittels Gutschrift schöngerechnet werden muss.

Was in 24 Monaten ist weiß doch heute keiner.

Genaugenommen weiß man noch nicht einmal, was in 2 Monaten ist. 24-Monats-Verträge sind daher sowieso nicht das Optimum, mal freundlich ausgedrückt.

Erstmal bekommt der Kunde für fast den gleichen Preis einen vollwertigen Telefonanschluss und telefoniert nicht per VOIP. Also bekommt der Kunde auch deutlich mehr Qualität.

Die bekommt er z. B. bei Versatel auch. *Mit* Mobilfunkoption. Die ist zwar bei Versatel nicht kostenlos, bietet aber gemessen an dem was sie kostet wesentlich mehr als T-Mobile fürs gleiche Geld. Auch Alice-Kunden bekommen vollwertiges Festnetz, wenn sie das Glück haben, im Hansenet-Ausbaugebiet zu wohnen. Selbstredend ebenfalls *mit* Mobilfunkoption, die hier sogar wirklich kostenlos ist. Du wirst jedenfalls kaum noch einen überregional vertretenen Telekom-Konkurrenten finden, der keine Mobilfunkoption anbietet.

Das die PK-Tarife von T-Mobile dringend überholt werden müssen ist natürlich richtig. Gerade für Wenigtelefonierer. Aber da kommt ja etwas im Mai/Juni.

Schaun mer mal.

Gruß

niknuk
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[1.2.1.1.1.1] kamischke antwortet auf niknuk
14.04.2008 15:42
Benutzer niknuk schrieb:

Ganz richtig, man *kann*. In der Regel laufen jedoch auch die Anschlüsse der Konkurrenz problemlos, denn sonst wären sämtliche T-Konkurrenten längst pleite. Und wenn es wirklich mal Probleme gibt, steckt nicht selten die Telekom dahinter, die auch gerne mal ihre Konkurrenz durch Verschleppung von Bereitstellungs- und Entstöraufträgen ausbremst.

Oder es steckt die eigene Unfähigkeit dahinter und man schiebt die Schuld nur auf die Telekom.
http://pressemitteilung.ws/node/124536

Genaugenommen weiß man noch nicht einmal, was in 2 Monaten ist.

Genau so ist es, denn auch bei Hansenet handelt es nur um einen begrenzten Aktionstarif - erneute Verlängerung ungewiß.
Was macht Dich so sicher, das Hansenet seinen Aktionstarif nicht einstellen wird und wie die Wettbewerber ebenfalls kostenpflichtig stellt?
Beispiele von Konkurrenten gab es zur Genüge:
https://www.teltarif.de/forum/a-1und1/1031-...

Wie ich gerade sehe erhöht nun auch Versatel seine Preise:
https://www.teltarif.de/arch/2008/kw16/...

24-Monats-Verträge sind daher sowieso nicht das Optimum, mal freundlich ausgedrückt.

Kurze Vertragslaufzeiten haben ihre Berechtigung für Kunden die stets flexibel auf Preise reagieren wollen.
Manchmal kann sich eine zu kurze Vertragslaufzeit aber auch zum Nachteil für den Kunden entwickeln, nämlich genau dann wenn der Anbieter seine Preisstruktur anpasst und selbst kündigt.
Aktuelle Beispiele von Debitel und Congstar dürften bekannt sein:
https://www.teltarif.de/arch/2008/kw10/...
https://www.teltarif.de/arch/2008/kw16/...


Die bekommt er z. B. bei Versatel auch. *Mit* Mobilfunkoption. Die ist zwar bei Versatel nicht kostenlos, bietet aber gemessen an dem was sie kostet wesentlich mehr als T-Mobile fürs gleiche Geld. Auch Alice-Kunden bekommen vollwertiges Festnetz, wenn sie das Glück haben, im Hansenet-Ausbaugebiet zu wohnen. Selbstredend ebenfalls *mit* Mobilfunkoption, die hier sogar wirklich kostenlos ist.

Nur noch bis 30.06.08 und danach?

Schaun mer mal.

Gruß

niknuk

Schaun mer mal.

Gruß Kamischke
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[1.2.1.1.1.1.1] niknuk antwortet auf kamischke
14.04.2008 16:19

einmal geändert am 14.04.2008 16:28
Benutzer kamischke schrieb:
Benutzer niknuk schrieb:

Ganz richtig, man *kann*. In der Regel laufen jedoch auch die Anschlüsse der Konkurrenz problemlos, denn sonst wären sämtliche T-Konkurrenten längst pleite. Und wenn es wirklich mal Probleme gibt, steckt nicht selten die Telekom dahinter, die auch gerne mal ihre Konkurrenz durch Verschleppung von Bereitstellungs- und Entstöraufträgen ausbremst.

Oder es steckt die eigene Unfähigkeit dahinter und man schiebt die Schuld nur auf die Telekom.
http://pressemitteilung.ws/node/124536

Das kann dir bei allen Anbietern passieren, sogar bei der Telekom, dort angeblich sogar gerade jetzt: http://www.n-tv.de/947943.html

Genaugenommen weiß man noch nicht einmal, was in 2 Monaten ist.

Genau so ist es, denn auch bei Hansenet handelt es nur um einen begrenzten Aktionstarif - erneute Verlängerung ungewiß.

Aber recht wahrscheinlich. Begründung: in der Vergangenheit wurden Aktionstarife immer wieder verlängert. Außerdem handelt es sich bei der Alice Mobiloption nicht um eine allgemeine, sondern nur um eine anbieterinterne Flatrate. Eine solche ist wesentlich besser kalkulierbar als eine Flatrate fürs gesamte Festnetz, weil der durchschnittliche Anteil kostenpflichtiger Gespräche höher ist. Deren Preis ist mit 15 Cent/Minute zwar relativ günstig, aber immer noch so hoch, dass von diesen Einnahmen die Gratisgespräche ins Alice-Netz zumindest zum Teil quersubventioniert werden können.

Was macht Dich so sicher, das Hansenet seinen Aktionstarif nicht einstellen wird und wie die Wettbewerber ebenfalls kostenpflichtig stellt?

S. o.

Beispiele von Konkurrenten gab es zur Genüge:
https://www.teltarif.de/forum/a-1und1/1031-...

Wie ich gerade sehe erhöht nun auch Versatel seine Preise:
https://www.teltarif.de/arch/2008/kw16/...

Alles nicht dasselbe. Zum einen bietet Hansenet bei den Privatkunden-Anschlüssen keine Mobilfunk-Flatrate in fremde Netze an (im Gegensatz zu 1&1, Arcor und Versatel) und kann daher auf die Einnahmen durch Gespräche in Fremdnetze zurückgreifen. Zum anderen gibt es Alice Mobilfunk (im Gegensatz zu Congstar und 01051) grundsätzlich nur in Verbindung mit Festnetzanschlüssen. Der Anbieter ist also nicht allein auf die Einnahmen durch Handygespräche angewiesen, sondern kann zusätzlich evtl. Überschüsse vom Festnetzanschluss mit evtl. Verlusten beim Mobilfunk verrechnen. Und nicht zuletzt sorgt schon die kurze Mindestlaufzeit dafür, dass es sich der Anbieter dreimal überlegen wird, bevor er seine Kunden verärgert. Sie könnten ja von heute auf morgen kündigen, wenn ihnen der Wegfall der anbieterinternen Gratisflat oder eine andere Verschlechterung ihres Tarifs nicht passt.

Beim Business-Produkt Alice Comfort kann man zwar eine Festnetz-Flatrate buchen, die ist aber mit 15 Euro/Monat vergleichsweise teuer und wird zusätzlich durch den um 10 Euro höheren Monatsgrundpreis des Festnetzanschlusses teilweise querfinanziert.

Anbieter seine Preisstruktur anpasst und selbst kündigt. Aktuelle Beispiele von Debitel und Congstar dürften bekannt sein:
https://www.teltarif.de/arch/2008/kw10/... https://www.teltarif.de/arch/2008/kw16/...

Auch hier sehe ich nur wenig Gemeinsamkeiten mit Alice.

Nur noch bis 30.06.08 und danach?

Schaun mer mal.

Eben ;-)

Übrigens hat sogar der träge Riese Telekom inzwischen aus Aktionspreisen dauerhafte Preise gemacht. Ich wüsste keinen Grund, warum Fräulein Alice das nicht auch hinkriegen sollte.

BTW: mit "Telekom-Konkurrenz" meinte ich eigentlich nicht nur Alice ;-)

Gruß

niknuk
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[1.2.1.1.1.1.1.1] kamischke antwortet auf niknuk
24.04.2008 11:49
Benutzer niknuk schrieb:
Benutzer kamischke schrieb:

Nur noch bis 30.06.08 und danach?
>[...] Übrigens hat sogar der träge Riese Telekom inzwischen aus Aktionspreisen dauerhafte Preise gemacht. Ich wüsste keinen Grund, warum Fräulein Alice das nicht auch hinkriegen sollte.

Ich wüßte da schon einen Grund:
https://www.teltarif.de/arch/2008/kw17/...

Gruß Kamischke
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[1.2.1.1.1.1.1.1.1] Mobilfunkoption verlängert bis 31.12.2008
kamischke antwortet auf kamischke
29.04.2008 23:14
Alice zu Alice (Fest/Mobil) - Verlängert bis 31.12.2008:

"Die HanseNet Pressstelle bestätigte uns außerdem, dass das kostenfreie Mobilfunkangebot (Für 0 Cent von Alice zu Alice telefonieren: Vom Handy zum Handy, vom Handy ins Festnetz und sogar vom Festnetz zum Handy) nicht am 30. Juni enden wird sondern am 31.12.2008. So steht es auch im „Kleingedruckten“ auf der Alice Homepage. Man bestätigte uns weiterhin, das dieses Enddatum „rein vertragliche Gründe“ gegenüber den Partnerfirmen (o2) habe und „dass einer Fortführung des Angebots 2009“ nichts im Wege stehe.
... " [www.dsl.de]


Quelle: http://tinyurl.com/5fugdy

Somit verlängert Hansenet das kostenfreie Telefonieren von Alice zu Alice um weitere 6 Monate mit Aussicht auf eine erneute Verlängerung.

Gruß Kamischke