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Schlechte Verlierer!


06.05.2008 18:54 - Gestartet von J.Malberg
o. w. W.
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[1] niknuk antwortet auf J.Malberg
06.05.2008 19:28
Benutzer J.Malberg schrieb:

Schlechte Verlierer.

Finde ich nicht. Herr Dommermuth hat ausnahmsweise recht: Mobilfunk-Provider sind überflüssig wie Kröpfe und eine aussterbende Spezies. So etwas bindet man sich nicht ans Bein, wenn man längerfristig überleben will, schon gar nicht, wenn man in Form von Mobilcom bereits eine solche Zeitbombe im Hause hat.

Eine ähnliche Meinung vertritt übrigens auch einer, der's wissen muss: https://www.teltarif.de/arch/2008/kw18/...

Ich würde auch mosern, wenn eine Firma, an der ich mit 25% beteiligt bin, derartigen Mist baut.

Gruß

niknuk
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[1.1] froschman88 antwortet auf niknuk
06.05.2008 20:24
schließe mich niknuks meinung voll an. wenn man in diesem hart umkämpften markt auch noch dafür geld ausgibt, auf ein sinkendes schiff mit drauf zu kommen, fehlt mir jedes unternehmerische verständnis. aber ausbaden müssen das eh wieder andere! (siehe aktuelles beispiel franjo pooth).

gruss froschman88
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[1.1.1] Monika Penthouse antwortet auf froschman88
06.05.2008 21:08
Benutzer froschman88 schrieb:
schließe mich niknuks meinung voll an. wenn man in diesem hart umkämpften markt auch noch dafür geld ausgibt, auf ein sinkendes schiff mit drauf zu kommen, fehlt mir jedes unternehmerische verständnis.

Bei Dommermuth und Spoerr geht es um verletzte Eitelkeiten.
Dommermuth wußte genau, mit wem er es zu tun hat und läßt sich eiskalt übertölpeln.


aber ausbaden müssen das eh wieder andere! (siehe aktuelles beispiel franjo pooth).

gruss froschman88

Franjo Pooth ist das typische Beispiel für Selbstüberschätzung und fehlendes Verantwortungsbewußtsein gepaart mit der Naivität eines Finanzhasardeurs.

Ich würde gerne eine Wette abschließen, in der es um den Zeitraum geht, in dem sich Verona noch als trautes Frauchen gibt.
Ich tippe auf ein halbes Jahr, bis sie sich von dieser Flasche trennt.

Monika
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[1.1.1.1] RE: Schlechte Verlierer?
grinsefrau antwortet auf Monika Penthouse
06.05.2008 22:24
das sehe ich genauso. Franz Josef Pooth hat auf Kosten anderer gelebt, wie es scheint. Er steht wohl mit 27 Millionen Euro in der Kreide, wenn man der Presse von heute glauben darf.

Aber Dieter Bohlen hat angeboten, daß er für Verona ehemals Feldbusch und Familie wohl immer eine warme Suppe übrig hat....



Benutzer Monika Penthouse schrieb:
Benutzer froschman88 schrieb:
schließe mich niknuks meinung voll an. wenn man in diesem hart umkämpften markt auch noch dafür geld ausgibt, auf ein sinkendes schiff mit drauf zu kommen, fehlt mir jedes unternehmerische verständnis.

Bei Dommermuth und Spoerr geht es um verletzte Eitelkeiten. Dommermuth wußte genau, mit wem er es zu tun hat und läßt sich eiskalt übertölpeln.


aber ausbaden müssen das eh wieder andere! (siehe aktuelles beispiel franjo pooth).

gruss froschman88

Franjo Pooth ist das typische Beispiel für Selbstüberschätzung und fehlendes Verantwortungsbewußtsein gepaart mit der Naivität eines Finanzhasardeurs.

Ich würde gerne eine Wette abschließen, in der es um den Zeitraum geht, in dem sich Verona noch als trautes Frauchen gibt.
Ich tippe auf ein halbes Jahr, bis sie sich von dieser Flasche trennt.

Monika
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[1.2] Flo1987 antwortet auf niknuk
06.05.2008 20:25
Naja, ein gutes hats ja:

Ob United Internet, zu der ja auch 1&1 gehört, oder debitel mit Freenet zusammengeht, kommt aufs gleiche bei raus.

Und mehr sag ich dazu nicht, ich denke, jeder weiß, was damit gemeint ist...
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[1.2.1] grinsefrau antwortet auf Flo1987
06.05.2008 22:29
Benutzer Flo1987 schrieb:
Naja, ein gutes hats ja:

Ob United Internet, zu der ja auch 1&1 gehört, oder debitel mit Freenet zusammengeht, kommt aufs gleiche bei raus.

Und mehr sag ich dazu nicht, ich denke, jeder weiß, was damit gemeint ist...


Das kommt nicht auf eins raus. Während Service-Provider kaum noch eine Chance auf dem Markt haben, sehe ich bei United Internet AG, daß sich der Gesamtkonzern hervorragend aufgestellt hat. Auch durch Zukäufe z.B...

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[1.3] J.Malberg antwortet auf niknuk
06.05.2008 20:29

Ich würde auch mosern, wenn eine Firma, an der ich mit 25% beteiligt bin, derartigen Mist baut.

Bei einer AG entscheidt aber die Mehrheit der Aktien. Solange 1&1 nicht 50% und 1 Aktie haben, sind die in der Minderheit.

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[1.3.1] CHEFE antwortet auf J.Malberg
06.05.2008 20:43
Benutzer J.Malberg schrieb:

Ich würde auch mosern, wenn eine Firma, an der ich mit 25% beteiligt bin, derartigen Mist baut.

Bei einer AG entscheidt aber die Mehrheit der Aktien. Solange 1&1 nicht 50% und 1 Aktie haben, sind die in der Minderheit.

Was so nicht zu verallgemeinern ist.
Stichwort Sperrminorität. Da reichen schon 25% + 1 Aktie um gewisse (Hauptversammlungs-)beschlüsse zu verhindern.
Ein Beispiel wäre eine Kapitalerhöhung oder Fusion...

Ausserdem könnte ich mir auch vorstellen, dass sich die restlichen 25% und den freien Aktionären auch noch finden liesen... ;-)
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[1.3.1.1] J.Malberg antwortet auf CHEFE
06.05.2008 22:05

Ausserdem könnte ich mir auch vorstellen, dass sich die restlichen 25% und den freien Aktionären auch noch finden liesen... ;-)

1&1 und Freenet sind (noch?) Konkurrenten. Deswegen dürften die Motive hin nicht nur hehr und lauter sein.


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[1.3.1.1.1] netwriter antwortet auf J.Malberg
07.05.2008 09:13

einmal geändert am 07.05.2008 09:15
Das ist doch nur ein vorgeschobenes Argument von Dommermuth.

Ich persönlich hätte ein Problem, wenn es wirklich zu einer kompletten Übernahme von Freenet durch die UI käme., Und zwar sehe ich es konkret im Domaingeschäft: Die Strato-Tochter nämlich geht dann "endlich" auch an 1&1, die damit definitiv nahezu konkurrenzlos im deutschen und europäischen Domaingeschäft dastehen würde. Fände ich schlimm, sehr schlimm. Eigentlich müsste auch hier dann das Kartellamt einschreiten, da sich dadurch m.E. im Domain-/Webhosting so langsam ein Monopol abzeichnet.

Aus dieser Sicht kann ich den debitel-Übernahme-Vorstoß von Spoerr nur befürworten. Was dann letztlich daraus wird...
Kann natürlich sein, dass die Zeit für Dommermuth arbeitet und er in etwa zwei Jahren die Freenet einfach "für'n Appel und'n Ei" übernehmen kann.
Denn wenn die Aussage, dass Serviceprovider zu "einer aussterbenden Spezies" gehören, so stimmen würde, müsste sich ja spätestens dann so in zwei Jahren etwas Entsprechendes abzeichnen...

Gruß vom
Netwriter
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[1.3.1.2] tullux antwortet auf CHEFE
23.05.2008 15:08
Benutzer CHEFE schrieb:

Bei einer AG entscheidt aber die Mehrheit der Aktien. Solange 1&1 nicht 50% und 1 Aktie haben, sind die in der Minderheit.

Was so nicht zu verallgemeinern ist.
Stichwort Sperrminorität. Da reichen schon 25% + 1 Aktie um gewisse (Hauptversammlungs-)beschlüsse zu verhindern. Ein Beispiel wäre eine Kapitalerhöhung oder Fusion...

Richtig.
Nur musst du wissen, dass sich der Herr Spoerr die Zustimmung zur Kapitalerhöhung bereits auf der letzten Hauptversammlung in 2007 vorsorglich hat absegnen lassen.
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[1.3.1.2.1] kamischke antwortet auf tullux
23.05.2008 16:00
Benutzer tullux schrieb:
Benutzer CHEFE schrieb:

Bei einer AG entscheidt aber die Mehrheit der Aktien. Solange 1&1 nicht 50% und 1 Aktie haben, sind die in der Minderheit.

Was so nicht zu verallgemeinern ist.
Stichwort Sperrminorität. Da reichen schon 25% + 1 Aktie um gewisse (Hauptversammlungs-)beschlüsse zu verhindern. Ein Beispiel wäre eine Kapitalerhöhung oder Fusion...

Richtig.
Nur musst du wissen, dass sich der Herr Spoerr die Zustimmung zur Kapitalerhöhung bereits auf der letzten Hauptversammlung in 2007 vorsorglich hat absegnen lassen.

Das ist trotzdem kein Grund die längst überfällige Hauptversammlung nicht einzuberufen.
Hier werden die Rechte der Aktionäre mit Füßen getreten, nur weil der Herr Spoerr sein eigenes Süppchen kochen will.
Die Dividende wurde gestrichen und durch die enorme Verwässerung der Anteile durch den neuen Großaktionär Permira hat man nun auch noch den Arsch voller Schulden - eine düstere Zukunft für Freenet-Aktionäre, denn Dividendenauszahlungen wird es bis auf weiteres so nicht mehr geben.
Eine letzte Hoffnung bleibt aber noch: Der Vollzug des Erwerbs steht noch immer unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Bundeskartellamt.

Gruß Kamischke