Diskussionsforum
Menü

HanseNet beschwert sich über die Telekom


07.03.2008 12:16 - Gestartet von blubbla
Gegenüber dem Tagesspiegel erklärte Rösch, HanseNet habe bei der Bundesnetzagentur Beschwerde gegen die Mindestvertragslaufzeiten bei den Produkten der Telekom eingelegt. Dabei geht es vor allem um die Call&Surf-Pakete, die eine Laufzeit von zwei Jahren haben. Die langen Laufzeiten erschwerten den Kunden den Wechsel und behinderten den Wettbewerb.

lol. selten so gut gelacht. die telekom hat sich lediglich dem markt angepasst. angefangen mit den langen vertragslaufzeiten haben die wettbewerber vor längerer zeit. alle fordern sie, dass sich die telekom dem markt anpassen soll. kaum macht sie das, ist das auch wieder falsch.

versteht mich nicht falsch, dass man an hansenet weiterhin nur 4 wochen gebunden ist, finde ich gut. wäre mir lieber, alle anbieter würden das so machen. aber das anbieter den kunden mit langen vertragslaufzeiten binden wollen, kann ich auch gut nachvollziehen.
Menü
[1] Saruman antwortet auf blubbla
07.03.2008 12:39
2007 erfolgreichstes Jahr für HanseNet. Kein Wunder, wenn 1,3 Mio. AOL Kunden durch die Übernahme übernommen werden können.

Vodafone, auch kein Riese im DSL Geschäft hat aus dem Stand im letzten Quartal 2007 114.000 Neukunden gewonnen. Da sieht man, wie klein HanseNet gegenüber der Konkurrenz Telekom, Arcor, 1&1 doch ist!
Menü
[2] tobomir antwortet auf blubbla
07.03.2008 13:47
Benutzer blubbla schrieb:
Gegenüber dem Tagesspiegel erklärte Rösch, HanseNet habe bei der Bundesnetzagentur Beschwerde gegen die Mindestvertragslaufzeiten bei den Produkten der Telekom eingelegt. Dabei geht es vor allem um die Call&Surf-Pakete, die eine Laufzeit von zwei Jahren haben. Die langen Laufzeiten erschwerten den Kunden den Wechsel und behinderten

Ich verstehe den Herrn Rösch nicht. Klar ist, dass die Telekom, genauso wie Arcor oder o2, die Kunden über zwei Jahre bindet und dies natürlich den Wettbewerb beeinflusst.

Dummerweise unterschreiben Kunden, geködert durch einen eierlegenden Wollmilchsau-Router aus dem Hause AVM, immer noch solche Verträge.

Allerdings ist die nur 4-wöchige Vertragslaufzeit DAS "Alleinstellungsmerkmal" von DSL- Anbieter Alice (oder Congstar)! Und das bei einem sehr günstigen Preis. Genau dadurch positioniert sich doch Alice auf dem DSL-Markt. Wenn das jetzt alle machen würden...

Für mich war die 4-wöchige Kündigungsfrist das Kriterium zu Alice zu gehen (nur DSL).
Und ich bin sogar der Meinung, dass die kurze Kündigungsfrist ein gutes Instrument zur Kundenbindung darstellt.
Menü
[2.1] CGa antwortet auf tobomir
07.03.2008 18:08
Benutzer tobomir schrieb:
Benutzer blubbla schrieb:

Allerdings ist die nur 4-wöchige Vertragslaufzeit DAS "Alleinstellungsmerkmal" von DSL- Anbieter Alice (oder Congstar)! Und das bei einem sehr günstigen Preis. Genau dadurch positioniert sich doch Alice auf dem DSL-Markt. Wenn das jetzt alle machen würden...

Für mich war die 4-wöchige Kündigungsfrist das Kriterium zu Alice zu gehen (nur DSL).
Und ich bin sogar der Meinung, dass die kurze Kündigungsfrist ein gutes Instrument zur Kundenbindung darstellt.

Ich finde es eher lächerlich (bitte nicht angegriffen fühlen) wenn das für manche das einzige Argument darstellt, da die Alternativen zu Alice fast alle Laufzeit haben! Und Spharion kommt mir nicht ins Haus!

cu ChrisX
Menü
[2.1.1] tobomir antwortet auf CGa
09.03.2008 19:52
Benutzer CGa schrieb:
Benutzer tobomir schrieb:
Benutzer blubbla schrieb:

Allerdings ist die nur 4-wöchige Vertragslaufzeit DAS "Alleinstellungsmerkmal" von DSL- Anbieter Alice (oder Congstar)! Und das bei einem sehr günstigen Preis. Genau dadurch positioniert sich doch Alice auf dem DSL-Markt. Wenn das jetzt alle machen würden...

Für mich war die 4-wöchige Kündigungsfrist das Kriterium zu Alice zu gehen (nur DSL).
Und ich bin sogar der Meinung, dass die kurze Kündigungsfrist ein gutes Instrument zur Kundenbindung darstellt.

Ich finde es eher lächerlich (bitte nicht angegriffen fühlen) wenn das für manche das einzige Argument darstellt, da die Alternativen zu Alice fast alle Laufzeit haben! Und Spharion kommt mir nicht ins Haus!

cu ChrisX

Habe doch in meinem Posting geschrieben, dass ich nur DSL und kein Voip über Alice habe. Von Spharion keine Spur, das würde ich auch nicht geschenkt haben wollen.

Aber jetzt werde einmal konkret: Was ist daran eher lächerlich, wenn das das Hauptkriterium ist?

Du bekommst einen 16.000 Kbit-DSL-Anschluss flat für 25,90 € und kannst ihn mit vierwöchiger Frist kündigen. Das Angebot ist nicht schlecht!

tobo
Menü
[2.1.2] spaghettimonster antwortet auf CGa
22.06.2008 22:35
Benutzer CGa schrieb:
Benutzer tobomir schrieb:
Und ich bin sogar der Meinung, dass die kurze Kündigungsfrist ein gutes Instrument zur Kundenbindung darstellt.

Ich finde es eher lächerlich (bitte nicht angegriffen fühlen) wenn das für manche das einzige Argument darstellt, da die Alternativen zu Alice fast alle Laufzeit haben!

Allein die abstrakte Wechselmöglichkeit ist schon ein gutes präventives Mittel, so dass Alice jdf. nicht ganz so rotzfrech zu Bestandskunden ist wie einige andere Anbieter. ZB können Bestandskunden ohne Neubeginn der Laufzeit oder Zusatzzahlung von Tarifsenkungen profitieren.

Im Gegenteil muss Alice ja befürchten, dass der Kunde sich notgedrungen auch längerfristig an einen Konkurrenten bindet. Das ist ja noch schlechter für Alice als wenn er vielleicht nach einer Zeit zurückkommt, weil er merkt, dass Arcor auch nicht das Gelbe vom Ei ist.
Menü
[2.2] dancer antwortet auf tobomir
22.06.2008 21:41
Hi!

Und ich bin sogar der Meinung, dass die kurze Kündigungsfrist ein gutes Instrument zur Kundenbindung darstellt.

Leider nicht. Bei uns war Alice über 2 Jahre nicht willens oder fähig eine stabile DSL Leitung zu schalten. DSL brach teilweise mehrfach im Monat zusammen, so dass es nur (damals) kostenpflichter Hotline zu resetten war. Auch 2-5 pro Tag, manchmal aber auch 200 DSL Neusynchronisierungen waren normal.

Ich hatte nie den Eindruck, dass Alice sich wirklich bewusst ist, dass man als Kunde schnell weg ist...sonst hätte man geholfen und nicht jedesmal einen neuen Trottel vorgeschickt, der behauptet, ER hätte jetzt den Fehler gefunden und nun würde alles besser.

Guido
Menü
[2.2.1] Robert Beloe antwortet auf dancer
23.06.2008 00:02
Ich hatte nie den Eindruck, dass Alice sich wirklich bewusst ist, dass man als Kunde schnell weg ist...

Die monatliche Kündigungsfrist finde ich an sich schon sehr fair, vor allem dann, wenn zB zwei ständige Wohnsitze unterhalten muss (etwa wegen einer Fernbeziehung). Und ich glaube noch nicht einmal, dass man als Anbieter ein wirklich sehr großes Risiko mit dieser kurzfristigen Kündigungsmöglichkeit eingeht. Ich glaube nicht, dass bei Preisen, die generell bei etwa 30 Euro für ein Komplettpaket liegen, viele Verbraucher sich den Stress des mehrfachen Anbieterwechsels auf sich nehmen würden - solange der Anschluss zumindest in akzeptabler Weise funktioniert.
Menü
[2.3] Maik447 antwortet auf tobomir
28.02.2009 12:14
Benutzer tobomir schrieb:

Allerdings ist die nur 4-wöchige Vertragslaufzeit DAS "Alleinstellungsmerkmal" von DSL- Anbieter Alice (oder Congstar)! Und das bei einem sehr günstigen Preis. Genau dadurch positioniert sich doch Alice auf dem DSL-Markt. Wenn das jetzt alle machen würden...

Für mich war die 4-wöchige Kündigungsfrist das Kriterium zu Alice zu gehen (nur DSL).
Und ich bin sogar der Meinung, dass die kurze Kündigungsfrist ein gutes Instrument zur Kundenbindung darstellt.

Das habe ich mir damals auch gedacht.War auch immer von Alice überzeugt und zufrieden. ABER nun habe ich festgestellt , daß es trotzdem nicht so einfach ist von Alice wegzukommen trotz der 4-wöchigen Vertragslaufzeit.
Es werden hier von Alice nicht seriöse Mittel angewendet, um den Kunden am Wechsel zu hindern.Solche miesen Tricks habe ich bisher bei anderen Anbietern noch nicht erlebt.

Gruß Maik.
Menü
[2.3.1] rotella antwortet auf Maik447
28.02.2009 12:58
Benutzer Maik447 schrieb:

überzeugt und zufrieden. ABER nun habe ich festgestellt , daß es trotzdem nicht so einfach ist von Alice wegzukommen trotz der 4-wöchigen Vertragslaufzeit.
Es werden hier von Alice nicht seriöse Mittel angewendet, um den Kunden am Wechsel zu hindern.Solche miesen Tricks habe ich bisher bei anderen Anbietern noch nicht erlebt.

Dann werde doch mal konkreter und schreib, was dir genau passiert ist!
Menü
[2.3.1.1] Maik447 antwortet auf rotella
28.02.2009 13:57
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer Maik447 schrieb:

überzeugt und zufrieden. ABER nun habe ich festgestellt , daß es trotzdem nicht so einfach ist von Alice wegzukommen trotz der 4-wöchigen Vertragslaufzeit.
Es werden hier von Alice nicht seriöse Mittel angewendet, um den Kunden am Wechsel zu hindern.Solche miesen Tricks habe ich bisher bei anderen Anbietern noch nicht erlebt.

Dann werde doch mal konkreter und schreib, was dir genau passiert ist!


Bin seit ca. 4 Jahren Alice Kunde. War bisher immer zufrieden.
Seit ca. 6 Monaten ist die Qualität beim telefonieren nicht mehr so gut. Es rauscht in den Hauptzeiten extrem ,das man den Gesprächsteilnehmer manchmal nicht mehr versteht. Außerdem gibt es manchmal kurze Totalausfälle beim DSL-Anschluß.
Habe mich aus diesem Grund für einen anderen Wettbewerber entschieden und hier einen Vertrag abgeschlossen ,da ich dachte ,das ist mit 4-wöchiger Kündigungsfrist kein Problem.
Nun sind es schon 3 Monate seit meinem Vertragsabschluß beim neuen Anbieter und ich bin immer noch bei Alice und warte auf meine Portierung.Alice behauptet gegenüber dem Wettbewerber ,daß ich eine Willenerklärung abgegeben hätte ,daß ich bei Alice bleiben wolle.Das habe ich aber nicht getan.
Ich vermute ,daß eine e-mail von Alice ,die ich erhielt und die als Kundenbefragung erschien , dann als neue Willenserklärung ausgelegt wurde ,da ich den Link in der e-mail nutze ,um meinen Grund des Wechsels zu begründen.
Ein Anruf bei der Alice-Hotline war dann der Horror. Die Dame bei der Hotline sagte ,daß sie mich weiterleite . Da waren dann zwei Mitarbeiter die einen versucht haben einzuschüchtern bis zum geht nicht mehr...Ich habe angeblich einen Tarifwechsel beauftragt und mich damit weiter an Alice gebunden. Auf meinen Hinweis ,daß ich dies nicht tat ,kam sofort die Antwort ,daß Alice dann die Polizei einschalten müsse ,weil hier ein Mißbrauch von Kundendaten vorliegt. Nach einiger Diskussion bot man mir dann an , auf meine bisherige Rufnummer zu verzichten und ich könne gehen. Nachdem ich auch das ablehnte ,sagte man mir , das ich jetzt erst einmal den Tarifwechsel(20 Euro) zahlen müsse und dann könne ich den Anbieter wechseln. Der angeblich neue Tarif hat zwar auch nur eine 4-wöchige Kündigungsfrist und ist außer des Namens identisch mit dem alten Tarif.
Aber ich bin mal gespannt ob ich nun wechseln kann , denn ich will jetzt unbedingt weg von einer Gesellschaft ,wo ich so mies behandelt wurde.
Übrigens der Wechsel zu einer anderen Gesellschaft mit Mitnahme der Rufnummer kostet bei Alice dann auch noch mal um die 20 Euro.
Menü
[3] CGa antwortet auf blubbla
07.03.2008 18:11
Benutzer blubbla schrieb:

versteht mich nicht falsch, dass man an hansenet weiterhin nur 4 wochen gebunden ist, finde ich gut. wäre mir lieber, alle anbieter würden das so machen. aber das anbieter den kunden mit langen vertragslaufzeiten binden wollen, kann ich auch gut nachvollziehen.

Nur wenn plötzlich alle nur vier Wochen MVLZ hätte und andauernd hin und her wechslen könnten, was viele dann auch tun würden! (Ich kenn das da hat einer ein Problem/Störung bei Anbieter A will er zu B) dann wäre der Markt kaputt und die Telekom würde wirklich nicht mehr nachkommen! Das wäre dann auch der falsche Weg! Bedenkt das mal!

cu ChrisX
Menü
[3.1] tatort antwortet auf CGa
07.03.2008 18:26
Benutzer CGa schrieb:
Benutzer blubbla schrieb:

versteht mich nicht falsch, dass man an hansenet weiterhin nur 4 wochen gebunden ist, finde ich gut. wäre mir lieber, alle anbieter würden das so machen. aber das anbieter den kunden mit langen vertragslaufzeiten binden wollen, kann ich auch gut nachvollziehen.

Nur wenn plötzlich alle nur vier Wochen MVLZ hätte und andauernd hin und her wechslen könnten, was viele dann auch tun würden! (Ich kenn das da hat einer ein Problem/Störung bei Anbieter A will er zu B) dann wäre der Markt kaputt und die Telekom würde wirklich nicht mehr nachkommen! Das wäre dann auch der falsche Weg! Bedenkt das mal!

cu ChrisX

Dagegen würde eine Anschlussgebühr helfen.
Ich wohne in einer Großstadt und werde - sobald mein DSL-Resale-Vertrag - abgelaufen ist, zu Alice wechseln. Allein durch die kurze Kündigungsfrist ist gewährleistet, dass man nicht auf Dauer zuviel bezahlt.
Menü
[3.2] NicoFMuc antwortet auf CGa
07.03.2008 19:51

einmal geändert am 07.03.2008 19:57
Benutzer CGa schrieb:


Nur wenn plötzlich alle nur vier Wochen MVLZ hätte und andauernd hin und her wechslen könnten, was viele dann auch tun würden! (Ich kenn das da hat einer ein Problem/Störung bei Anbieter A will er zu B) dann wäre der Markt kaputt und die Telekom würde wirklich nicht mehr nachkommen! Das wäre dann auch der falsche Weg! Bedenkt das mal!

Ich würde es eher umgedreht sehen:
Wenn die Mindestlaufzeiten wegfallen würden, dann wären die Anbieter endlich mal gefordert ordentliche Serviceleistungen über die gesamte Vertragslaufzeit zu erbringen. Man müsste nicht den Neukunden alles in den *hüstel* schieben, sondern würde mal die Bestandskunden "Pfleglicher" behandeln wenn sie ein Problem haben. Dann dürften viele Probleme schneller gelöst sein.
Am Anfang wäre das gewechsle vielleicht etwas mehr, das würde sich aber wieder im gleichen Rahmen einpendeln denk ich mal.

Ich finde, dass ALICE in der Hinsicht einen besseren Weg als die Telekom geht. Unteranderem deswegen bin ich bei ALICE. Und das schon über ein Jahr, ohne geknebele.

Gruß
Nico
Menü
[3.2.1] Spam.General antwortet auf NicoFMuc
08.03.2008 09:04
Ich habe Alice nur DSL. Ich bin glücklich. Super!
Menü
[3.2.1.1] DJB antwortet auf Spam.General
11.03.2008 03:27
Benutzer Spam.General schrieb:
Ich habe Alice nur DSL. Ich bin glücklich. Super!

Bei der Gesamtdiskussion muss man bedenken, dass hier wieder mal Äpfel mit Birnen verglichen werden. Die Beschwerde von HanseNet / Alice hat den Hintergrund, dass hier versucht wird einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen.

Hintergrund:
Die Telekom bekommt die Preise nur in Verbindung mit der MVLZ von 24 Monaten so "niedrig" genehmigt. Niedrig im Bezug auf die tatsächlichen Kosten. Würde die Laufzeit gekippt, würde der Preis steigen, weil die Preise sonst kostenunterdeckend wären und somit von der BNetzA nicht genehmigt werden würden.
Die MVLZ ist mittlerweile marktüblich.

Alice nutzt hier den Vorteil keiner Regulierung zu unterliegen und kann daher freier in der Preisgestaltung sein.