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VoIP Sprachqualität IST schlecht


21.02.2008 14:07 - Gestartet von tauon2
Wir haben Alice VoIP und bei uns bricht fast jedes Gespräch nach einiger Zeit ab oder hat Aussetzer und muss neu aufgebaut werden.
Bekannte haben Freenet-VoIP und kämpfen mit ähnlichen Problemen. Zudem haben Sie noch ein Faxgerät, was den Spassfaktor noch gewaltig erhöht.
Man muss schon Verschwörungstheoretiker sein, um alle Qualitätsprobleme mit VoIP der Telekom in die Schuhe zu schieben. Die haben uns vor dem Anbieterwechsel berechtigt auf mögliche Probleme mit dem Faxgerät hingewiesen und damit NICHT übertrieben.

LG

tauon2
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[1] Korrektur: Alice-VoIP-Sprachqualität ist bei einem Kunden schlecht
Martin Ramsch antwortet auf tauon2
21.02.2008 14:37
"tauon2" schrieb:
Wir haben Alice VoIP und bei uns bricht fast jedes Gespräch nach einiger Zeit ab oder hat Aussetzer und muss neu aufgebaut werden.

Ohje, das ist so natürlich unzumutbar.

Aber ich bitte Dich, diese Einzelerfahrung mit Alice nicht einfach zu verallgemeinern – denn dass VoIP allgemein und grundsätzlich schlecht wäre, kann ICH jetzt wiederum auch aus eigener Erfahrung widerlegen:
Meine 3er-WG telefoniert seit mehreren Jahren jetzt schon per VoIP (Hardware jeweils Modelle aus der FRITZ!Box-Reihe: FB WLAN, FB 7050, FB 7170) – ich meist mit Sipnetworks.de, die anderen mit GMX –, ebenso meine Mutter (1&1), ebenso eine Freundin (HostEurope), und in all diesen Fällen merken wir (und die Gesprächspartner auf der anderen Seite!) keinen Unterschied zum Festnetz!
Nur dass wir eben deutlich Geld sparen ...

Und VoIP ermöglicht mir zum Beispiel, kostenlos eine Mailänder Rufnummer zu haben (Anruf dort klingelt bei meiner Fritz!Box), so dass mich italienische Verwandtschaft mit italienischer Festnetzflatrate kostenlos hier in Deutschland anrufen kann. In diesem Fall sogar mit deutlich besserer Sprachqualität, als mit den allermeisten Call-by-Call-Vorwahlen!

Die Probleme Deines Bekannten mit Freenet-VoIP bezüglich Fax sind dagegen aber keine Enthüllung, sondern davon sollte jeder wissen, der sich informiert hat: die normale VoIP-Technik ist vom technischen Design her nicht gut für Faxübertragungen geeignet und ob Faxgeräte am VoIP-Anschluss funktionieren oder nicht, ist deshalb ein Glücksspiel. Es kann gehen, muss aber nicht; und manchmal geht's dann eben auch tatsächlich nicht!
Die für eine stabile Fax-Übertragung via VoIP nötige Technik "T.38" existiert aber schon und müsste nur noch von den VoIP Anbietern auch eingesetzt und ihren Kunden angeboten werden ...

Sollte ein VoIP-Anbieter problemlose Fax-Nutzung versprechen und das Versprechen nicht einlösen, dann ist das schlicht Kundenveräppelung – aber kein Problem von VoIP. Denn man sollte die Technik schon auch zweckgemäß einsetzen.

Kurzum: dass Fax per VoIP Probleme machen kann, widerspricht in keiner Weise der Tatsache, dass Sprache per VoIP (also die normale Internet-Telefonie) meistens einwandfrei funktioniert.

Ciao,
  Martin
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[1.1] namorico antwortet auf Martin Ramsch
21.02.2008 15:02
Ich nutze seit über 2 Jahren verschiedene ausländische VOIP-Anbieter. Die Gesprächsqualität ist sehr gut. Ich vermisse den herkömmlichen Telefonanschluss nicht. Bei der richtigen Bandbreite und mit dem richtigen Gerät (nutze Speedport V700W und Siemens 450 IP), merkt man keinen Unterschied.
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[1.2] Robert Beloe antwortet auf Martin Ramsch
15.05.2008 08:53

2x geändert, zuletzt am 15.05.2008 09:51
Ich telefoniere ebenfalls seit zwei Jahren mit VoIP. Zuerst mit Hilfe eines Resale-Anschlusses von 1&1, nun mit Voice over Cable/NGN bei KabelBW. Die Sprachqualität bei 1&1 hatte nicht immer HiFi-Qualität, war aber trotzdem immer absolut annehmbar. Besser klangen die Gespräche bei meinem früheren analogen Anschluss auch nicht unbedingt.

Bei KabelBW gibt es manchmal (zwei Mal innerhalb des letzten zwölf Monate) technische Probleme der Art, dass der Anschluss kurzzeitig ausfällt, aber die Sprachqualität ist wirklich sehr gut, und die Stabilität der Telefonie ist auch erheblich besser geworden in den letzten Monaten. Prinzipiell muss zumindest dieser Kabelanbieter da aber noch etwas tun. Doch ist das mE kein grundsätzliches Argument gegen IP-Telefonie, es handelt sich eher um ein lösbares Umsetzungsproblem bei einem TV-Kabelanbieter.

Ich finde es merkwürdig: Die Telekom lästert über VoIP und NGN und lobt den klassischen analogen Anschluss, plant aber selbst eine Komplett-Umstellung der Technik auf ein NG-Netz bis 2012. BT Germany bietet, wenn ich das richtig weiß, seinen internationalen Großkunden nur noch NGN an. Das kann mir doch keiner weismachen, dass die sich das andrehen ließen, wenn die Sprachqualität schlecht wäre und der Anschluss instabil. Beides zeigt mir, dass VoIP prinzipiell so schlecht nicht sein kann.
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[2] handy-andy antwortet auf tauon2
21.02.2008 15:00
Ich telefoniere seit 2 Jahren ausschließlich über VoIP (GMX) ins deutsche Festnetz. Es ist in der Sprachqualität kein Unterschied zum Festnetz (ISDN) festzustellen.

Wer Probleme mit VoIP-Telefonie hat, sollte sich evtl. einen besseren Anbieter suchen und/oder seine Hardware überprüfen.
Viele nutzen einfach nur ungeeignete Geräte (z.B. VoIP-Router o.ä.).

Zum Thema Fax: Es heißt nicht umsonst Voice over IP, das Versenden von Faxen mittels VoIP kann nicht richtig funktionieren. Im Gegensatz zur Sprache darf der Fax-Signalton nicht wie Sprache komprimiert werden. Außerdem können schon kleinste Verzögerungen oder Unterbrechungen bei der Datenpaket-Übertragung zum Abbruch der Verbindung führen.
Daher benötigt Fax over IP eine andere Technik.

Von daher sollte man sich erst einmal mit der Technik vertraut machen und vernünftige Geräte anschaffen, bevor man sich zu VoIP äußert.

Gruß, handy-andy

Benutzer tauon2 schrieb:
Wir haben Alice VoIP und bei uns bricht fast jedes Gespräch nach einiger Zeit ab oder hat Aussetzer und muss neu aufgebaut werden.
Bekannte haben Freenet-VoIP und kämpfen mit ähnlichen Problemen. Zudem haben Sie noch ein Faxgerät, was den Spassfaktor noch gewaltig erhöht.
Man muss schon Verschwörungstheoretiker sein, um alle Qualitätsprobleme mit VoIP der Telekom in die Schuhe zu schieben. Die haben uns vor dem Anbieterwechsel berechtigt auf mögliche Probleme mit dem Faxgerät hingewiesen und damit NICHT übertrieben.

LG

tauon2
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[2.1] rotella antwortet auf handy-andy
21.02.2008 15:48
Benutzer handy-andy schrieb:

Von daher sollte man sich erst einmal mit der Technik vertraut machen und vernünftige Geräte anschaffen, bevor man sich zu VoIP äußert.

Bei Alioce bekommst du die Hardware von denen gestellt. Du kannst sie auch nicht einfach durch eine Fritzbox ersetzen, jedenfalls nicht direkt ab TAE-Dose.
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[2.1.1] PitRum antwortet auf rotella
21.02.2008 16:04
Benutzer rotella schrieb:

Bei Alioce bekommst du die Hardware von denen gestellt. Du kannst sie auch nicht einfach durch eine Fritzbox ersetzen, jedenfalls nicht direkt ab TAE-Dose.

Solange du nicht das VOIP-Telefon von Alice nutzt, kannst du ohne weiteres einen VOIP-Router (z.B. FritzBox) an den Splitter anschliessen. Dann kannst du über fast jeden x-beliebigen VOIP-Anbieter telefonieren.

gruss
Pit
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[2.1.1.1] rotella antwortet auf PitRum
21.02.2008 23:13
Benutzer PitRum schrieb:

Solange du nicht das VOIP-Telefon von Alice nutzt, kannst du ohne weiteres einen VOIP-Router (z.B. FritzBox) an den Splitter anschliessen. Dann kannst du über fast jeden x-beliebigen VOIP-Anbieter telefonieren.

Ja, du hast recht. Das Urposting bezog sich aber direkt auch VoIP von Alice und das bekommst du nicht mit der Fritzbox hin.
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[2.1.2] namorico antwortet auf rotella
21.02.2008 16:19
Stimmt nicht.
Ich nutze keine Hardware von Alice. Das Modem steckt im Schrank. Ich habe bloß meinen Speedport angeschlossen und das war's.



Bei Alioce bekommst du die Hardware von denen gestellt. Du kannst sie auch nicht einfach durch eine Fritzbox ersetzen,
jedenfalls nicht direkt ab TAE-Dose.
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[2.1.2.1] rotella antwortet auf namorico
21.02.2008 23:11
Benutzer namorico schrieb:
Stimmt nicht. Ich nutze keine Hardware von Alice. Das Modem steckt im Schrank. Ich habe bloß meinen Speedport angeschlossen und das war's.

Dann telefonierst du aber nicht über Alice-VoIP, sondern einen anderen Anbieter. Es ging hier aber gerade um VoIP von Alice.
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[3] MarcoK antwortet auf tauon2
21.02.2008 17:16

Ich benutze seit vielen Jahren bereits Voice-over-IP und war noch weit vor dem "Hype" angesteckt worden, leider wurde ich fast durchgehend enttäuscht.

Ich denke um wirklich vernünftig VoIP nutzen zu können benötigt man eine wirklich sehr gute Bandbreite im 6000er Bereich. Ich selbst habe 3000 und damit ist mehr als unzureichend.

Aussetzer sind an der Tagesordnung (Sipgate, DUS, und 10 andere!) und die Sprachqualität lässt einfach zu wünschen übrig, aber ich möchte nicht behaupten dass es unbedingt an diesen Anbietern liegt, mag wie gesagt mit der o.g. Bandbreite etwas zu tun haben.

Für 1-2 Cent pro Minute bekommt man per Call By Call ohne weiteres ein erstklassiges (von der Qualität her besseres) Gespräch zu Stande, das gleiche zahlt man ja aber noch immer für VoIP. Wozu dann also VoIP wenn man einen Festnetzanschluss zu Hause hat? Ich denke das bringt absolut gar nichts. Für jemanden der keinen Anschluss zu Hause hat, ok, als Notlösung vielleicht. Obwohl da würde ich mir eher eine Mobilfunk-Festnetzflatrate zulegen für unter 15 Euro und kann diese dann auch von unterwegs nutzen.

Wirklich negativ finde ich bei VoIP die Auslandspreise. Rumänien als bestes Beispiel oder Schweden Mobilfunk. Da zahle ich durchschnittlich fast den doppelten Betrag pro Minute für minderwertigere Qualität. Davon abgesehen muss man bis zu 10x probieren dort anzurufen weil die Verbindung einfach nicht zu Stande kommt - trotzdem wird berechnet.

Für IP-to-IP mag VoIP erstklassig sein, aber sobald es raus aus dem Internet geht sinkt die Qualität doch sehr :(


Das sind zumindest meine Erfahrungen. Empfehlen würde ich es daher niemandem mehr ... es sei denn er oder sie sind nicht darauf angewiesen und können jederzeit weiterhin das Festnetz benutzen.
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[3.1] namorico antwortet auf MarcoK
21.02.2008 17:26

2x geändert, zuletzt am 21.02.2008 17:28
Wirklich negativ finde ich bei VoIP die Auslandspreise. Rumänien als bestes Beispiel oder Schweden Mobilfunk. Da zahle ich durchschnittlich fast den doppelten Betrag pro Minute für minderwertigere Qualität.

Rumänien mit internetcalls.com kostet 0,01 Euro/Min. Mit dem gleichen Anbieter sind die Anrufe ins schwedische Festnetz 3 Monate kostenlos, bei Aufladung von 10 Euro z.B. Das Guthaben kann man für kostenpflichtige Telefonate nutzen. Das heißt, du zahlt 10 Euro und bekommst:
- 3 Monate kostenlos u.a. ins schwedische und deutsche Festnetz;
- 1000 Minuten für Anrufe ins rumänische Festnetz.

Bei dem rumänischen VOIP-Anbieter smartcall.ro bekommt man kostenlos eine rumänische Rufnummer mit Ortsvorwahl für günstige Erreichbarkeit. Anrufe ins rum. Festnetz kosten 1,9 Cent/Min. und in alle rum. Handynetze 9 Cent/Min. Die Gesprächsqualität ist sehr gut.
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[3.1.1] MarcoK antwortet auf namorico
21.02.2008 17:44
Danke Dir, allerdings brauche ich vor allem beide *Mobilfunknetze*.

Smartcall.ro kenne ich nur zu gut, habe ich für jemanden mal bestellt und versucht zu benutzen. Von 10 Gesprächen landeten - wenn überhaupt - 2-3 nur überhaupt auf der Nummer. Ein paar Mal ist ja okay, aber wenn das durchgehend so ist, dann gehen mir irgendwann die Argumente aus und man muss unfreiwillig zugeben, dass einiges noch nicht wirklich so ausgereift ist.

Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren und probiere es gern nochmal aus... Danke jedenfalls!


Aber auch wenn es jetzt einwandfrei klappt, eine Kostenersparnis ist ja absolut nicht vorhanden. 7-8 Cent zahlt man nach Rumänien Mobilfunk durchschnittlich aus dem Festnetz, nach Schweden kostet es etwa das gleiche.

Eigentlich war VoIP ja auch dafür jedacht, dass die Preise gewaltig purzeln (da ja Einsparungen für die Anbieter vorhanden sind) und nicht dass sie gleich, bzw. meist sogar teurer sind :|

Ich meine dass ist ja alles auch gar kein Anreiz mehr für Neukunden bzw. auch Bestandskunden ihre Guthabenkonten aufzuladen. (es sei denn man hat keinen FN Anschluss)
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[3.1.1.1] namorico antwortet auf MarcoK
21.02.2008 19:08
Ich nutze smartcall seit 2 Jahren. Die Gesprächsqualität war immer perfekt, auch wenn ich früher nur DSL light hatte, mit 80 kBite im Upload. Nie Abbrüche gehabt. Die Bekannte, die smartcall nutzen, sind durchaus zufrieden.
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[3.2] musikbox antwortet auf MarcoK
21.02.2008 17:40
Benutzer MarcoK schrieb:
Ich denke um wirklich vernünftig VoIP nutzen zu können benötigt man eine wirklich sehr gute Bandbreite im 6000er Bereich. Ich selbst habe 3000 und damit ist mehr als unzureichend.

Aussetzer sind an der Tagesordnung (Sipgate, DUS, und 10 andere!) und die Sprachqualität lässt einfach zu wünschen übrig, aber ich möchte nicht behaupten dass es unbedingt an diesen Anbietern liegt, mag wie gesagt mit der o.g. Bandbreite etwas zu tun haben.

Deine Erfahrung kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Sipgate bietet durchweg eine sehr gute Sprachqualität an. Es steht und fällt mit der Hardware, die man nutzt. Ein vernünftiges Traffic-Shaping ist unumgänglich, wenn man VoIP nutzen möchte. Telefongespräche werden dann bevorzugt behandelt. So muss man beispielsweise in der FritzBox nur ein Häkchen setzen.

Außerdem sind weniger die Bandbreiten im Download ein Problem, sondern vielmehr kann der Upload zu klein sein. Eine gute Sprachqualität ist mit einem Upstream von 120 und 200 kbit/s möglich.

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[3.2.1] MarcoK antwortet auf musikbox
21.02.2008 17:52

Es steht und fällt mit der Hardware, die man nutzt. Ein vernünftiges Traffic-Shaping ist unumgänglich, wenn man VoIP nutzen möchte. Telefongespräche werden dann bevorzugt behandelt. So muss man beispielsweise in der FritzBox nur ein Häkchen setzen.

Traffic-Shaping bezieht sich doch eher auf einen gleichzeitigen Down- oder Upload? Oder werden dadurch die VoIP Pakete beim Netzanbieter / im Internet bevorzugt von fremden Servern weitergeleitet und fremde Datenpakete ausgebremst?

Wie auch immer, die Funktion war aktiviert bei mir.

Außerdem sind weniger die Bandbreiten im Download ein Problem, sondern vielmehr kann der Upload zu klein sein. Eine gute Sprachqualität ist mit einem Upstream von 120 und 200 kbit/s möglich.

Darauf wollte ich hinaus... um einen 120er oder gar 200er Upload zu haben, braucht man ja auf jeden Fall einen 6MBit ADSL Anschluss, bei einem 3 MBit Anschluss hat man ja entsprechend auch nur eine geringe Uploadbandbreite zur Verfügung.

Dennoch wundere ich mich warum ICH den anderen Teilnehmer nur immer mit Aussetzern höre (auch wenn die Pingzeiten manchmal hervorragend sind!), würde doch dann eher Sinn machen wenn er/sie MICH nicht richtig versteht?

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[3.2.1.1] musikbox antwortet auf MarcoK
21.02.2008 18:01
Benutzer MarcoK schrieb:

Traffic-Shaping bezieht sich doch eher auf einen gleichzeitigen Down- oder Upload? Oder werden dadurch die VoIP Pakete beim Netzanbieter / im Internet bevorzugt von fremden Servern weitergeleitet und fremde Datenpakete ausgebremst?

Wie auch immer, die Funktion war aktiviert bei mir.
Was Traffic-Shaping genau ist, kannst Du hier nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Traffic_Shaping

"Das Traffic-Shaping analysiert nun den anfallenden Datenverkehr in beide Richtungen und priorisiert die Datenpakete so, dass Uploads die DSL-Strecke nicht mehr verstopfen und Downloads sich nicht gegenseitig ausbremsen."

Und wenn mich nicht alles täuscht, dann werden VoIP Gespräche darüberhinaus mit diesem Traffic-Shaping in der FritzBox bevorzugt behandelt.

Darauf wollte ich hinaus... um einen 120er oder gar 200er Upload zu haben, braucht man ja auf jeden Fall einen 6MBit ADSL Anschluss, bei einem 3 MBit Anschluss hat man ja entsprechend auch nur eine geringe Uploadbandbreite zur Verfügung.
Selbst bei einem 2000er Anschluss erhälst Du knapp 200 kbit/s im Upload. Mit aktivierten Traffic-Shaping kann man das dann auch ganz normal ausnutzen.

Dennoch wundere ich mich warum ICH den anderen Teilnehmer nur immer mit Aussetzern höre (auch wenn die Pingzeiten manchmal hervorragend sind!), würde doch dann eher Sinn machen wenn er/sie MICH nicht richtig versteht?
Vielleicht waren bei Dir andere Endgeräte defekt? Ich habe mittlerweile schon verschiedene Anbieter ausprobiert und genutzt und bin von VoIP absolut überzeugt, zumal die Gesprächspreise in meinem Fall günstiger sind als bei CbC.
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[3.2.1.1.1] MarcoK antwortet auf musikbox
21.02.2008 18:42

wikipedia.org/wiki/Traffic_Shaping

Da kann ich nicht rauslesen, dass dort meine Voice-over-IP Datenpakete bei *anderen Servern* im Internet priorisiert werden.


"Das Traffic-Shaping analysiert nun den anfallenden Datenverkehr in beide Richtungen und priorisiert die Datenpakete so, dass Uploads die DSL-Strecke nicht mehr verstopfen und Downloads sich nicht gegenseitig ausbremsen."

Genau, also "lokal"... zumindest finde ich nichts weiteres wo explizit steht, dass bestimmte Pakete eine höhere Priorität haben (extern). Ich weiss das verschiedene Netzabetreiber spezielle Datenpakete priorisieren, aber das müsste ja dann von allen Servern unterstützt werden durch die meine Daten fliessen.. was ja eher unwahrscheinlich ist?!


Dennoch wundere ich mich warum ICH den anderen Teilnehmer nur immer mit Aussetzern höre (auch wenn die Pingzeiten manchmal hervorragend sind!), würde doch dann eher Sinn machen wenn er/sie MICH nicht richtig versteht?
Vielleicht waren bei Dir andere Endgeräte defekt? Ich habe mittlerweile schon verschiedene Anbieter ausprobiert und genutzt und bin von VoIP absolut überzeugt

Also einen Defekt kann ich sicher ausschliessen. Mit verschiedener Hardware habe ich es auch probiert habe. Kann also dann nur noch an der Auslastung der Anbieter und/oder an meiner Bandbreite liegen, die für VoIP nicht mehr ausreichend ist.

Kann mich aber grad noch wage erinnern, dass ich damals mit einem Analog-Modem keine Probleme hatte... :o Und selbstverständlich habe ich die verschiedensten Codecs durchprobiert ;)


Gesprächspreise in meinem Fall günstiger sind als bei CbC.

Ja kommt sicher auf jeden einzelnen an. Ich hab bereits eine Flatrate ins Telekom-Festnetz (unfrewillig), in andere Netze zahle ich zwar minimal pro Minute, aber die meisten, die ich kenne wechseln mittlerweile alle zurück zur Telekom...

Für Auslandsgespräche kann ich für 10 Euro Aufpreis dann auch gleich von Vodafone die Auslandsflatrate nehmen... da habe ich (bei meinem Anschluss) zumindest noch immer bessere Qualität als über VoIP...
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[3.2.1.1.1.1] musikbox antwortet auf MarcoK
21.02.2008 18:55
Benutzer MarcoK schrieb:

wikipedia.org/wiki/Traffic_Shaping

Da kann ich nicht rauslesen, dass dort meine Voice-over-IP Datenpakete bei *anderen Servern* im Internet priorisiert werden.
Es geht insbesondere um die Hardware und wie die Hardware mit dem Traffic-Shaping umgeht, bzw. bestimmte Datentransfers bevorzugt.

"Das Traffic-Shaping analysiert nun den anfallenden Datenverkehr in beide Richtungen und priorisiert die Datenpakete so, dass Uploads die DSL-Strecke nicht mehr verstopfen und Downloads sich nicht gegenseitig ausbremsen."

Genau, also "lokal"... zumindest finde ich nichts weiteres wo explizit steht, dass bestimmte Pakete eine höhere Priorität haben (extern).
Hier wurde Traffic-Shaping genauer definiert. "Schlaue" Hardware bevorzugt bestimmte Datentransfers.

Ich weiss das verschiedene Netzabetreiber spezielle Datenpakete priorisieren, aber das müsste ja dann von allen Servern unterstützt werden durch die meine Daten fliessen.. was ja eher unwahrscheinlich ist?!
Du denkst wahrscheinlich viel zu kompliziert... ;-)
Es funktioniert so ähnlich wie bei Bittorrent. Auch dort kannst Du mit dem Programm selber bestimmen, wieviel Bandbreite Du zulassen möchtest. Im Falle von VoIP übernimmt das die FritzBox automatisch in Verbindung mit dem Traffic Shaping. Experten dürfen mich gerne verbessern.

Vielleicht waren bei Dir andere Endgeräte defekt? Ich habe mittlerweile schon verschiedene Anbieter ausprobiert und genutzt und bin von VoIP absolut überzeugt

Also einen Defekt kann ich sicher ausschliessen.
Komisch, an irgendetwas muss es liegen...

Mit verschiedener Hardware habe ich es auch probiert habe. Kann also dann nur noch an der Auslastung der Anbieter und/oder an meiner Bandbreite liegen, die für VoIP nicht mehr ausreichend ist.
Wenn Dir nicht die versprochene Bandbreite zur Verfügung gestellt wird, dann solltest Du das mit dem Anbieter klären. Die vertraglich vereinbarte Leistung sollte auch eingehalten werden.

Kann mich aber grad noch wage erinnern, dass ich damals mit einem Analog-Modem keine Probleme hatte... :o Und selbstverständlich habe ich die verschiedensten Codecs durchprobiert ;)
Wann war denn "damals"? Mit einem Analog-Modem ist VoIP mit Sicherheit nicht oder kaum möglich, da die Bandbreiten zu gering sind. Mit den neueren Codecs wird es zukünftig dann sogar HD-Telefonie geben, die eine Gesprächsqualität in UKW-Qualität ermöglichen.

Gesprächspreise in meinem Fall günstiger sind als bei CbC.

Ja kommt sicher auf jeden einzelnen an. Ich hab bereits eine Flatrate ins Telekom-Festnetz (unfrewillig), in andere Netze zahle ich zwar minimal pro Minute, aber die meisten, die ich kenne wechseln mittlerweile alle zurück zur Telekom...
Ich beobachte einen gegenteiligen Trend, aber sowas lässt sich am besten immer bei den Bilanzen der verschiedenen Unternehmen feststellen.

Für Auslandsgespräche kann ich für 10 Euro Aufpreis dann auch gleich von Vodafone die Auslandsflatrate nehmen... da habe ich (bei meinem Anschluss) zumindest noch immer bessere Qualität als über VoIP...
Unterschiede sind heutzutage kaum noch feststellbar, wenn alles funktioniert. Mit einigen VoIP Anbietern erhält man nach meiner subjektiven Einschätzung sogar eine qualitativ höherwertige Verbindung als über das klassische Telefonnetz.
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[4] Alice hat kein VoIP !
IMHO antwortet auf tauon2
21.02.2008 21:25
Benutzer tauon2 schrieb:
Wir haben Alice VoIP ...

Schau mal bei Wikipedia nach:
VoIP (Voice-over-IP)
NGN (NextGenerationNetwork)
FoIP (Fax-over-IP)

DENN Alice hat manchmal 1. T-Com Resale 2. Anschlüsse mit klass. Telefon (kleiner Siemens-Splitter) 3. NGN-Anschlüsse (mit größerem Sphairon-Modem) ABER ALICE HAT KEIN VoIP. In keiner dieser Varianten. Also: erst lesen, dann Behauptungen aufstellen.
Theoretisch ist NGN besser als als VoIP. Tatsächlich ist die Sphairon-Technik erheblich in die Kritik gekommen. Mit einer Fritz-Box funktioniert übrigens auch an so einem Alice Anschluss VoIP in ausgezeichneter Qualität, während die Alice-NGN-Gespräche (via Sphairon) knacksen und rauschen.
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[4.1] thommy antwortet auf IMHO
24.02.2008 11:26
Ähhhm NGN hat sehr wohl VOIP, nur halt mit QOS und bei manchen in einem eigenen Pfad. Sagen wir mal so, NGN ist die bessere Form von VOIP.
Beides spart dem Anbieter viel Geld, leider oft zu lasten der Kunden, aber Geiz ist geil.
Meine Persönliche Erfahrung ist mit Sipgate, ohne QOS, es reicht, oder bessser gesagt, für den Preis OK. Das nutze ich aber nur für Auslandsgespräche, die klassische Telefonie ist über die herkömliche Technik (DSL / DSLM , Sprache / ONU) doch noch am besten.

LG
Thommy

Benutzer IMHO schrieb:
Benutzer tauon2 schrieb:
Wir haben Alice VoIP ...

Schau mal bei Wikipedia nach:
VoIP (Voice-over-IP)
NGN (NextGenerationNetwork)
FoIP (Fax-over-IP)

DENN Alice hat manchmal 1. T-Com Resale 2. Anschlüsse mit klass. Telefon (kleiner Siemens-Splitter) 3. NGN-Anschlüsse (mit größerem Sphairon-Modem) ABER ALICE HAT KEIN VoIP. In keiner dieser Varianten. Also: erst lesen, dann Behauptungen aufstellen.
Theoretisch ist NGN besser als als VoIP. Tatsächlich ist die Sphairon-Technik erheblich in die Kritik gekommen. Mit einer Fritz-Box funktioniert übrigens auch an so einem Alice Anschluss VoIP in ausgezeichneter Qualität, während die
Alice-NGN-Gespräche (via Sphairon) knacksen und rauschen.
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[4.1.1] IMHO antwortet auf thommy
24.02.2008 12:47
Benutzer thommy schrieb:
...Sagen wir mal so, NGN ist die bessere Form von VOIP...

Ne, ne, ganz energisches Widersprech! Lieber Thommy,

1, örtliche Bindung:
NGN garantiert dem Serviceanbieter eine Kopplung mit seinem Anschluss. Ich kann nicht mal eben meine Daten in ein X-Lite reinklopfen und unterwegs meine Flatrate am fremden Computer nutzen. Schon gar nicht wenn ich im Ausland bin. Alice/Hansenet machen aus den Innereien des Sphairon-IAD so ein Geheimnis, dass Du nur am heimatlichen Anschluss erreichbar bist! Das funktioniert nicht mal an einem Alice-Anschluss eines Bekannten.

2, Endgeräte Bindung:
Warum auch immer: Die Sphairon-Box tut sich sehr schwer im Telefonica-Backbone gute Sprachqualität zu erzeugen. Und weil Hansenet keine Daten rausgibt, kann man weder eine FritzBox noch einen anderen VoIP-Router stellvertretend nutzen, der eine bessere Sprachqualität zuläßt.

Mit NGN braucht der DSL-Anbieter, bei der Telekom nur die Datenstrom-Technik zu installieren, kann aber den Endkunden Telefon und Datenstrom anbieten. Und er hat die gleichen Monopole wie vor der DSL-Zeit. Telefonieren nur über Alice, weder CbC noch VoIP über andere Anbieter. Es sei denn Du schaltest hinter dem Datenausgang des Spairon-IAD einen VoIP-Router. (Im Vergleich: Bei Freenet/Mogelcom wird anbieterseitig eine FritzBox gestellt und wenn Dir 1,9ct/min zu teuer sind, brauchst Du Dir nur ein Dus.Net-Konto parallel schalten).

NGN ist dann eine Verbesserung, wenn Du nicht gezwungen wirst, es zu nutzen, sonder die Auswahl bekommst, ob Du VoIP und NGN gegenseitig ergänzend nutzen willst. Arcor hat mal geworben ~zu Hause tolles NGN, unterwegs VoIP~ . Ich weiß den Wortlaut nicht mehr exakt. Wenn da das NGN nicht funktioniert nimmst Du zu Hause eine FritzBox und die Techniker sind gezwungen ihrem Chef zu erklären warum das "bessere NGN" nicht genutzt wird. Oder sie bringen es auf eine technischen Stand dass die Nutzung Qualitätsvorteile bietet.

Zusammenfass:
Mit Alice-NGN begibst Du Dich in eine unnötige Abhängigkeit gegenüber dem Anbieter hinsichtlich verwendbarer Endgeräte und möglicher Nutzungsort(e). Diese Abhängigkeit kann eigentlich nur durch Kündigung und Rufnummernportierung gelöst werden.
Diese wettbewerbsbehindernden Nachteile hat VoIP NICHT.

Liebe Grüße
Markus (in his humble opinion)
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[4.1.1.1] musikbox antwortet auf IMHO
24.02.2008 14:12
Benutzer IMHO schrieb:

(...)
Und weil Hansenet keine Daten rausgibt, kann man weder eine FritzBox noch einen anderen VoIP-Router stellvertretend nutzen, der eine bessere Sprachqualität zuläßt.
(...)

Ich habe schon in anderen Foren gelesen, das man eine FritzBox auch direkt anschließen kann. Erhält man von Hansenet wirklich keine Zugangsdaten?


Zusammenfass: Mit Alice-NGN begibst Du Dich in eine unnötige Abhängigkeit gegenüber dem Anbieter hinsichtlich verwendbarer Endgeräte und möglicher Nutzungsort(e). Diese Abhängigkeit kann eigentlich nur durch Kündigung und Rufnummernportierung gelöst werden. Diese wettbewerbsbehindernden Nachteile hat VoIP NICHT.
Ich sehe das überhaupt nicht so dramatisch wie Du. Letztendlich wird auch von Hansenet ein stinknormaler DSL-Anschluss geschaltet. Und über diesen lässt sich auch ganz normal VoIP mit entsprechender Hardware nutzen (z.B. FritzBox). Von "wettbewerbsbehindernden Nachteilen" kann also keine Rede sein, weil der Nutzungsort eines DSL-Anschlusses immer ein fester Ort ist.
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[4.1.1.1.1] IMHO antwortet auf musikbox
24.02.2008 17:59
Benutzer musikbox schrieb:

Ich habe schon in anderen Foren gelesen, das man eine FritzBox auch direkt anschließen kann. Erhält man von Hansenet wirklich keine Zugangsdaten?

Du erhälst DSL-Zugangsdaten, kein Problem für die FritzBox um sie als Daten-Router zu nutzen. Aber die NGN-Daten für das Alice-Fon bleiben unter Verschluss.

Letztendlich wird auch von Hansenet ein stinknormaler DSL-Anschluss geschaltet. Und über diesen lässt sich auch ganz normal VoIP mit entsprechender Hardware nutzen (z.B. FB).

Das Produkt Alice-light ist o.k., keine Frage.

Von "wettbewerbsbehindernden Nachteilen" kann also keine Rede sein, weil der Nutzungsort eines DSL-Anschlusses immer ein fester Ort ist.

Was würdest Du dazu sagen, wenn Du Deine Emails nur noch zu Hause, vom eigenen Alice-Anschluss, abrufen könntest?
Mit meiner VoIP-Nummer bin ich zu Hause (via Alice-light), in meinem Wohnheim-Zweitwohnsitz (via Alice-light meiner Nachbarin) und am Wochenende bei meiner Freundin (via T-Online) erreichbar. Sowas ist mit Alice-NGN nicht einmal Ansatzweise möglich. Und ich habe die Auswahl ob ich Sipgate für 1,8ct/min nutze oder via dus.net für 1ct/min telefoniere. Und immer wird dieselbe (Sipgate-)VoIP-Nummer als Absender übertragen, unter der ich auch erreichbar bin.
Versuch doch mal einer Alice-Sphairon-Box das beizubringen! Und unterwegs (in einer anderen Wohnung bist Du trotzdem nicht unter Deiner NGN-Nummer erreichbar). Natürlich kann ich eine FritzBox hinter das Sphairon schalten, aber selbst Freenet kann das einfacher, indem sie nur VoIP nutzen.
Wie erwähnt, Arcor macht das besser, indem es VoIP und NGN anbietet.
Und mobile VoIP-Nutzung mit einem Nokia-WLAN Handy geht auch nicht via Alice-NGN.
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[4.1.1.1.1.1] musikbox antwortet auf IMHO
24.02.2008 22:54
Benutzer IMHO schrieb:
Was würdest Du dazu sagen, wenn Du Deine Emails nur noch zu Hause, vom eigenen Alice-Anschluss, abrufen könntest?
Du meinst also, meine GMX-E-Mail ist nicht mehr von einem Alice-Anschluss abrufbar?

Mit meiner VoIP-Nummer bin ich zu Hause (via Alice-light), in meinem Wohnheim-Zweitwohnsitz (via Alice-light meiner Nachbarin) und am Wochenende bei meiner Freundin (via T-Online) erreichbar. Sowas ist mit Alice-NGN nicht einmal Ansatzweise möglich.
Warum lässt sich bei Dir keine (z.B.) FritzBox anschließen? Ich dachte das geht?

Versuch doch mal einer Alice-Sphairon-Box das beizubringen!
Das ist doch total egal! Der Datenstrom kann doch ganz normal für VoIP Accounts und mit entsprechender Hardware genutzt werden.

Und unterwegs (in einer anderen Wohnung bist Du trotzdem nicht unter Deiner NGN-Nummer erreichbar).
Warum nutzt Du keine Rufumleitung? Sowas geht auch in der FritzBox! In der Regel sind die Gespräche innerhalb eines VoIP-Anbieters kostenlos.

Natürlich kann ich eine FritzBox hinter das Sphairon schalten, aber selbst Freenet kann das einfacher, indem sie nur VoIP nutzen.
Ich sehe überhaupt kein Problem...

Wie erwähnt, Arcor macht das besser, indem es VoIP und NGN anbietet.
Mit jedem DSL-Anschluss lässt sich normalerweise VoIP nutzen, wenn man das möchte. Sowas kann man dann vor Vertragsbeginn ganz einfach planen und organsieren.

Und mobile VoIP-Nutzung mit einem Nokia-WLAN Handy geht auch nicht via Alice-NGN.
Was ja total egal ist, wenn man doch ohnehin jeden VoIP-Anbieter nutzen kann.
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[4.1.1.1.1.2] niknuk antwortet auf IMHO
14.05.2008 21:39
Benutzer IMHO schrieb:

Du erhälst DSL-Zugangsdaten, kein Problem für die FritzBox um sie als Daten-Router zu nutzen. Aber die NGN-Daten für das Alice-Fon bleiben unter Verschluss.

Das war nicht immer so. Hansenet hat die Zugangsdaten für NGN zwar nie veröffentlicht, aber bis vor einiger Zeit war es noch möglich, sie aus dem Sphairon auszulesen und in eine Fritzbox zu übertragen. Und siehe da: die Qualität war drastisch besser als mit Sphairon. Das hat Hansenet wohl auch dazu bewogen, zukünftig auf AVM-Hardware zu setzen. Demnächst erhalten Alice-NGN-Kunden also kein Sphairon Turbolink IAD mehr, sondern eine speziell angepasste Fritzbox.

Vor einiger Zeit wurden die Zugangsdaten zur Konfiguration der Sphairons allerdings geändert, so dass es nun nicht mehr möglich ist, die Konfiguration auszulesen und auf andere Geräte zu übertragen. Rein technisch funktioniert aber alles wie vorher.

Übrigens ist eine Fritzbox bekanntlich eine SIP-Telefonanlage. Ein Betrieb mit Alice NGN wäre nicht möglich, wenn Alice NGN nicht ebenfalls das SIP-Protokoll nutzen würde. Damit läuft auch bei Alice NGN die Telefonie über IP-Pakete und man kann daher ganz klar von VoIP sprechen. VoIP bedeutet nämlich "Voice over IP" und nicht "die eigene Rufnummer überall dorthin mitnehmen, wo es Breitband-Internet gibt" oder "x-beliebige Endgeräte verwenden können". Diese beiden Merkmale sind nicht zwingender Bestandteil der VoIP-Telefonie. Ebensowenig ist VoIP auf ein bestimmtes Netz festgelegt, d. h. es ist egal ob die Pakete über eine normale Internetverbindung, über ein dediziertes Netz oder auch nur innerhalb eines LANs transportiert werden.

Was würdest Du dazu sagen, wenn Du Deine Emails nur noch zu Hause, vom eigenen Alice-Anschluss, abrufen könntest?

Bei T-Online ist es zwar nicht ganz so schlimm, aber man muss über einen T-Online-Zugang online sein, um ohne Verrenkungen an seine Mails zu kommen. Alice stellt sich da nicht so zickig an ;-)

Mit meiner VoIP-Nummer bin ich zu Hause (via Alice-light), in meinem Wohnheim-Zweitwohnsitz (via Alice-light meiner Nachbarin) und am Wochenende bei meiner Freundin (via T-Online) erreichbar. Sowas ist mit Alice-NGN nicht einmal Ansatzweise möglich.

Natürlich ist das möglich, und zwar über eine Rufumleitung. Näheres weiter unten.

Dafür ist es mit deiner VoIP-Nummer nicht einmal ansatzweise möglich, einen Alice-Mobilfunkanschluss kostenlos zu erreichen, genausowenig wie du deinen VoIP-Anschluss vom Handy aus kostenlos erreichst. Aber vielleicht brauchst du das ja nicht.

Im übrigen soll NGN ein Festnetzersatz sein, nicht mehr und nicht weniger. Und mit einem Festnetzanschluss kannst du nun mal nur an einem ganz bestimmten Ort telefonieren.

Und ich habe die Auswahl ob ich Sipgate für 1,8ct/min nutze oder via dus.net für 1ct/min telefoniere. Und immer wird dieselbe (Sipgate-)VoIP-Nummer als Absender übertragen, unter der ich auch erreichbar bin.

Es steht dir frei, diese Anbieter auch in Verbindung mit einem Alice-NGN-Anschluss zu nutzen. Handelt es sich dabei um einen Alice-Anschluss mit Festnetzflatrate, so kannst du Anrufe an die heimische Festnetznummer problemlos und kostenfrei (!) auf die Festnetznummern deiner VoIP-Accounts umleiten. Das funktioniert sogar dann, wenn es sich bei diesen Festnetznummern um 032er Nummern handelt, denn auch diese gelten bei Alice als normale Festnetznummern, für die die Flatrate gilt. Und schwuppdiwupp bist du unter deiner heimischen Alice-Festnetznummer weltweit erreichbar, ganz so als wäre diese Nummer eine VoIP-Nummer. Und das auch noch vollkommen kostenfrei.

Versuch doch mal einer Alice-Sphairon-Box das beizubringen!

Die beschriebene Konstellation funktioniert auch an Sphairon-Anschlüssen. Die Sphairon-Box ist dabei noch nicht einmal involviert, denn die Umleitung erfolgt in der Vermittlungsstelle.

Wie erwähnt, Arcor macht das besser, indem es VoIP und NGN anbietet.

Arcor schaltet ganz willkürlich mal NGN, mal konventionelles Festnetz. Diesen Katze-im-Sack-Handel würde ich nicht gerade als leuchtendes Vorbild heranziehen.

Und mobile VoIP-Nutzung mit einem Nokia-WLAN Handy geht auch nicht via Alice-NGN.

Einen Telekom- oder Versatel-Festnetzanschluss kannst du auch nicht von einem WLAN-Handy aus nutzen. Nochmal zum Mitmeißeln: NGN ist ein auf auf VoIP basierender Festnetz-Ersatz, der wie ein konventioneller Festnetzanschluss auch nur an einem ganz bestimmten Ort genutzt werden kann. Wer ortsunabhängiges VoIP braucht, muss eben einen Account bei sipgate & Co. buchen. Das müsste er aber auch als Inhaber eines normalen Festnetzanschlusses.

Gruß

niknuk
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[4.1.1.1.1.2.1] IMHO antwortet auf niknuk
14.05.2008 23:24
Benutzer niknuk schrieb:
...
Das war nicht immer so. Hansenet hat die Zugangsdaten für NGN zwar nie veröffentlicht, aber bis vor einiger Zeit war es noch möglich, sie aus dem Sphairon auszulesen und in eine Fritzbox zu übertragen. Und siehe da: die Qualität war drastisch besser als mit Sphairon. Das hat Hansenet wohl auch dazu bewogen, zukünftig auf AVM-Hardware zu setzen. Demnächst erhalten Alice-NGN-Kunden also kein Sphairon Turbolink IAD mehr, sondern eine speziell angepasste Fritzbox.
Hallo der Thread ist vom 21.2. des Jahres!
...
Übrigens ist eine Fritzbox bekanntlich eine SIP-Telefonanlage. Ein Betrieb mit Alice NGN wäre nicht möglich, wenn Alice NGN nicht ebenfalls das SIP-Protokoll nutzen würde.
Das beweist allenfalls, dass derselbe Codec benutzt wird. Und WAHRSCHEINLICH benutzt Hansenet ein verschlüsseltes SIP.
....Damit läuft auch bei Alice NGN die Telefonie über IP-Pakete und man kann daher ganz klar von VoIP sprechen. VoIP bedeutet nämlich "Voice over IP" und nicht "die eigene Rufnummer überall dorthin mitnehmen, wo es Breitband-Internet gibt" oder "x-beliebige Endgeräte verwenden können". Diese beiden Merkmale sind nicht zwingender Bestandteil der VoIP-Telefonie. ...
O.k. Aber wozu sonst sollte ich mir VoIP antun? Wenn nicht zwecks IP-weiter Portabiität?

...Natürlich ist das möglich, und zwar über eine Rufumleitung. ...
Dafür ist es mit deiner VoIP-Nummer nicht einmal ansatzweise möglich, einen Alice-Mobilfunkanschluss kostenlos zu erreichen,
Dafür nehme ich einen 13/3-Tarif und rufe vom Handy aus an.
Im übrigen soll NGN ein Festnetzersatz sein, nicht mehr und nicht weniger.
Dann schick' doch mal ein Fax via Alice-NGN, wenn NGN wirklich Festnetzersatz ist.

Es steht dir frei,...mit Festnetzflatrate,
Ich brauche maximal 5Stunden kostenpflichtige Festnetztelefonie im Monat. Meine Freundin hat ihr VoIP beim selben Anbieter so können wir miteinander berechnungsfrei telefonieren. und 300 Minuten reichen mir für alle anderen Festnetzverbindungen immer wieder dicke.
....... Und schwuppdiwupp bist du unter deiner heimischen Alice-Festnetznummer weltweit erreichbar, ganz so als wäre diese Nummer eine VoIP-Nummer. Und das auch noch vollkommen kostenfrei.
Kostet mich eine Festnetzflat, die ich sonst nicht brauche
Und Anrufen von unterwegs ins Festnetz? Auch nur möglich, wenn ich zu HAuse den Anruf mittels FritzBox wieder umleite. Macht nebenbei 12Euro Stromkosten/Jahr für den zweiten Router.

Die beschriebene Konstellation funktioniert auch an Sphairon-Anschlüssen. Die Sphairon-Box ist dabei noch nicht einmal involviert, denn die Umleitung erfolgt in der Vermittlungsstelle.
siehe oben, nur für ankommende Anrufe.

Arcor schaltet ganz willkürlich mal NGN, mal konventionelles Festnetz. Diesen Katze-im-Sack-Handel würde ich nicht gerade als leuchtendes Vorbild heranziehen.
Naja, bei Alice/Hansenet gibt es nur noch NGN, ist das besser?

....Wer ortsunabhängiges VoIP braucht, muss eben einen Account bei sipgate & Co. buchen. Das müsste er aber auch als Inhaber eines normalen Festnetzanschlusses.

Wenn ich ortsunabhängiges VoIP habe, brauche ich kein Festnetz und kein NGN-Festnetzersatz.

Dir gefällt Alice und O2.
Ich brauche D1 Funkversorgung und ortsunabhängiges Festnetz.
Viel Spaß noch
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[4.1.1.1.1.2.1.1] Fony antwortet auf IMHO
14.05.2008 23:46
Benutzer IMHO schrieb:

Arcor schaltet ganz willkürlich mal NGN, mal konventionelles Festnetz. Diesen Katze-im-Sack-Handel würde ich nicht gerade als leuchtendes Vorbild heranziehen.
Naja, bei Alice/Hansenet gibt es nur noch NGN, ist das besser?

So ein Quatsch! Informier dich erst mal! Alice schaltet der wohl auch ISDN/Analog!

....Wer ortsunabhängiges VoIP braucht, muss eben einen Account bei sipgate & Co. buchen. Das müsste er aber auch als Inhaber eines normalen Festnetzanschlusses.

Wenn ich ortsunabhängiges VoIP habe, brauche ich kein Festnetz und kein NGN-Festnetzersatz.

Festnetz=Festnetz
VoIP=IP Telefonie ohne QoS jenseits deines Routers
NGN=IP Telefone mit QoS

VoIP und NGN kann SIP und nomadisch sein, muss es aber nicht. Skype ist auch VoIP, aber kein SIP, dafür nomadisch. Arcor, Telefonica und HanseNet ist NGN, kein orignäres VoIP und nicht originär nomadisch!

Ich brauche D1 Funkversorgung und ortsunabhängiges Festnetz.

Ortsunabhängiges Festnetz. Aha. Was das?

Viel Spaß noch

Ebenso

Fony
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[4.1.1.1.1.2.1.2] niknuk antwortet auf IMHO
15.05.2008 00:01

einmal geändert am 15.05.2008 00:37
Benutzer IMHO schrieb:

Hallo der Thread ist vom 21.2. des Jahres!

Na und? Deine Aussagen waren damals so falsch wie heute.

Übrigens ist eine Fritzbox bekanntlich eine SIP-Telefonanlage. Ein Betrieb mit Alice NGN wäre nicht möglich, wenn Alice NGN nicht ebenfalls das SIP-Protokoll nutzen würde.

Das beweist allenfalls, dass derselbe Codec benutzt wird.

Nein. Es beweist vor allem, dass das Protokoll SIP benutzt wird. Der Codec ist irrelevant, zumal bei VoIP die unterschiedlichsten Codecs zum Einsatz kommen.

Und WAHRSCHEINLICH benutzt Hansenet ein verschlüsseltes SIP.

Nein, es wird nichts verschlüsselt. Auch das wurde durch die Verwendung von Fritzboxen an Alice NGN-Anschlüssen nachgewiesen. Die Fritzboxen können SIP-Verbindungen gar nicht verschlüsseln, sie würden also an Alice NGN-Anschlüssen gar nicht funktionieren, wenn diese eine Verschlüsselung einsetzen würden. Es wird für VoIP lediglich eine separate PPPoE-Verbindung genutzt, so dass die VoIP-Daten über eine andere Verbindung laufen als der Internetzugang. Separate Verbindungen sind auch abrechnungstechnisch unumgänglich, denn bei Tarifen ohne Internetflatrate (z. B. Alice light) will man ja nicht zusätzlich zu den Gesprächsgebühren auch noch Onlinekosten auflaufen lassen.

Aber wozu sonst sollte ich mir VoIP antun? Wenn nicht zwecks IP-weiter Portabiität?

Du musst dir VoIP nicht antun, wenn du nicht die VoIP-spezifischen Vorteile nutzen willst. In diesem Fall kannst du immer auch auf Anbieter von konventionellen Festnetzanschlüssen zurückgreifen. Zumindest Telekom-Anschlüsse sollten bundesweit verfügbar sein. Es kann natürlich sein, dass dir der Preis nicht behagt oder dass der ein oder andere NGN-Anbieter mit attraktiven Features aufwartet, die du sonst bei keinem anderen Anbieter findest. Dann musst du natürlich in den sauren Apfel beißen und VoIP in Form von NGN in Kauf nehmen.

Dann schick' doch mal ein Fax via Alice-NGN, wenn NGN wirklich Festnetzersatz ist.

Mit AVM-Hardware sollte das Faxen kein Problem mehr sein. Bei 1&1 klappt es ja auch.

Ich brauche maximal 5Stunden kostenpflichtige Festnetztelefonie im Monat.

5 Stunden sind 300 Minuten. Eine Minute kostet bei Alice mindestens 1,5 Cent, 300 Minuten demnach mindestens 4,50 Euro. Eine Festnetzflatrate gibt es bei Alice schon für 3 Euro.

Meine Freundin hat ihr VoIP beim selben Anbieter so können wir miteinander berechnungsfrei telefonieren.

Das könntet ihr auch ohne separates VoIP.

Kostet mich eine Festnetzflat, die ich sonst nicht brauche

Du brauchst sie. Seit deiner Rechnung mit den 5 Stunden weiß ich das.

Naja, bei Alice/Hansenet gibt es nur noch NGN,

Nein. Ich habe einen ganz konventionellen Alice ISDN-Anschluss, ohne jedes NGN oder VoIP. Übrigens hat die Mehrzahl aller Alice-Kunden einen konventionellen Anschluss, also weder NGN noch VoIP.

ist das besser?

Definitiv ja ;-)

Wenn ich ortsunabhängiges VoIP habe, brauche ich kein Festnetz und kein NGN-Festnetzersatz.

Also willst du nicht faxen.

Ich brauche D1 Funkversorgung

Warum? O2 ist auch ganz ok. Die Schwächen gegenüber D1 kompensiert es zumindest im Falle von Alice durch bemerkenswerte Vorteile, z. B. durch kostenlose alice-interne Gespräche.

und ortsunabhängiges Festnetz.

Das kann man auch bei Alice haben. Es hindert dich niemand daran, einen beliebigen VoIP-Anbieter wie Sipgate sowohl an einem Alice-Anschluss als auch an anderen Anschlüssen zu nutzen.

Gruß

niknuk
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[4.1.1.1.1.2.1.2.1] Alice hat festnetzartig ortsgebundenes VoIP
IMHO antwortet auf niknuk
15.05.2008 06:42
Benutzer niknuk schrieb:
5 Stunden sind 300 Minuten. Eine Minute kostet bei Alice mindestens 1,5 Cent, 300 Minuten demnach mindestens 4,50 Euro. Eine Festnetzflatrate gibt es bei Alice schon für 3 Euro.

4,50 Euro sind bei Alice die Anzahlung für ein kostenpflichtiges Hotlinegespräch.
Willst Du mit Alice 300 Minuten Telefonieren kostet es 14,90 (Alice Light) oder 24,90 (Alice Fun) pro Monat PLUS 2 Euro Alice_Telefonans­chluss_Aufschlag PLUS 300x1,5Cent.
Das macht dann rechnerisch 31,40Euro und dann winkt die Doppelflat mit 29,90, die ja "nur" 5 Euro teurer ist als Alice Fun.
Aber warum sind 300Minuten für 1 Cent/Minute (dus.net, lidl.carpo.de) ohne Grundgebühr plus Alice Fun (macht 28Euro) jetzt ein Grund dafür, dass ich eine Alice Flat bräuchte? Wo gibt es bei Alice eine Flat für 3 Euro? Für 3 Euro Aufschlag zu zwei Euro Telefion_Anschluss_Aufschlag ja, das weiß ich. Übrigens kostete Alice light plus Telefonflat auch 24,90 machte rechnerische 10Euro für die Telefonflat.(Ich weiß nicht, ob es das Angebot noch gibt).

Alice mag im Norden in seinem eigenen Netz PSTN-Telefone geschaltet haben. In der Innenstadt von Nürnberg schaltete Hansenet im Februar 2008! Definitiv NGN und verschickte das Sphairon. Meine Infos sind, das Alice in 2008 bei Neuanschlüssen überwiegend oder ausschließlich (an diese Blogquelle kann ich mich nicht mehr exakt erinnern und nachschauen) NGN schaltet. Wenn man vielleicht ab geschätzt Herbst 2008 mittels Hotlineanruf auch alte Sphairons ausgetauscht bekommen kann, wird Alice-NGN vielleicht ne runde Sache sein. Im Februar 2008 ist bei meinem Bekannten der Karren jedenfalls noch gegen die Wand gefahren. Und es rauscht so herrlich, wenn ich mit ihm telefoniere. Bei so einer übersichtlichen Qualität der Sprachverbindung ist es NGN kein Festnetzersatz. Und bei so einer tatsächlichen Qualität, wie soll da ein Fax fehlerfrei durch das Rauschen kommen? Ich weiß auch, dass man theoretisch durch ein reserviertes NG-Netz die Voicedaten schneller anstatt langsamer durchbringen MÜSSTE. Aber im konkret überprüfbaren Sphairon-Betrieb geht die Rechnung in der Realität nicht auf. Sollte es nur am Sphairon liegen, wird es besser werden. Liegt es daran, dass Alice nicht genügend Kapazität im NG-Net für seine Kunden reserviert oder daran, dass der NGN-Seperator in der Vermittlungsstelle (oder sonst wo, wo der NGN-Sprachstrom vom Daten-Strom seperiert wird) nicht die Qualität liefert, wird es eben auch mit einer kastrierten Alice-FritzBox nicht besser werden. Übrigens ist die Routingfunktion in der AliceBox auch wieder deaktiviert, wie im Sphairon. Man wird dann eventuell eine rote Fritzbox an eine weiße Fritzbox anhängen müssen, um die offenen VoIP-Betreiber nutzen zu können.
UND ich bitte um Verzeihung für die missverständliche Sprachwahl "verschlüsseltes SIP". Mir ist es im Zusammenhang hier egal, ob die SIP-Sprachdaten verschlüsselt übertragen werden, oder ob nur die SIP-Kennwörter "unter Verschluss" gehalten werden und die VoIP-Telefonie unverschlüsselt übertragen wird. Der Laie kann ALice-NGN nur an dem ihm gestellten IAD nutzen. Also keine ortsunabhängige Nutzung der Alice-Telefonflat. (Aber man kann natürlich eine Flat bezahlen, um die Weiterleitung an eine andere Telefonnummer zu bezahlen)
Welche anderen Vorteile hat denn Alice-NGN noch?
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[4.1.1.1.1.2.1.2.1.1] niknuk antwortet auf IMHO
15.05.2008 11:47
Benutzer IMHO schrieb:

Benutzer niknuk schrieb:

Eine Festnetzflatrate gibt es bei Alice schon für 3 Euro.

4,50 Euro sind bei Alice die Anzahlung für ein kostenpflichtiges Hotlinegespräch.

Für 4,50 kannst du mehr als eine halbe Stunde mit der Alice-Hotline telefonieren (sofern das überhaupt nötig ist). Wenn es um ein Telefonproblem geht, kostet das Hotlinegespräch sogar gar nichts. Mir ist daher nicht ganz klar, was du mit "Anzahlung" meinst. Ich habe übrigens noch nie ein kostenpflichtiges Hotlinegespräch führen müssen. Entweder habe ich eine kostenlose Nummer angerufen oder die Sache per E-Mail geregelt.

Willst Du mit Alice 300 Minuten Telefonieren kostet es 14,90 (Alice Light)

Mit Alice light kann man gar nicht telefonieren, es sei denn, man bestellt die Telefonoption. Die kostet 2 Euro extra, der Anschluss also insgesamt 16,90 Euro im Monat. Hinzu kommen die Gesprächsgebühren. Im Falle von 300 Minuten Festnetz sind das mindestens 4,50 Euro.

oder 24,90 (Alice Fun) pro Monat PLUS 2 Euro Alice_Telefonans­chluss_Aufschlag PLUS 300x1,5Cent.

Alice Fun enthält bereits einen Telefonanschluss samt Telefonflat. Es entfallen also der Aufschlag und die Gesprächsgebühren.

Das macht dann rechnerisch 31,40Euro

Wenn man richtig rechnet, macht es nur 24,90 Euro.

und dann winkt die Doppelflat mit 29,90, die ja "nur" 5 Euro teurer ist als Alice Fun.

Irrtum. Alice light mit Telefon und Internetflat kostet 26,90 Euro, Alice fun mit Doppelflat 29,90 Euro. Man bekommt also eine Telefonflat für - ja genau - 3 Euro im Monat.

Aber warum sind 300Minuten für 1 Cent/Minute (dus.net, lidl.carpo.de) ohne Grundgebühr plus Alice Fun (macht 28Euro) jetzt ein Grund dafür, dass ich eine Alice Flat bräuchte?

Du brauchst für dein Modell nicht Alice Fun, sondern Alice light mit Internetflatrate, aber ohne Telefonanschluss. Damit kommst du aber in der Tat auf 27,90 Euro insgesamt. Ok, das sind 2 Euro weniger als bei Alice Fun mit Doppelflat. Aber mir fallen schon noch Gründe ein, warum diese Lösung auch Nachteile hat ;-) (hast du z. B. die Anschaffungskosten der für VoIP benötigten Hardware einkalkuliert? Bei Carpo bzw. dus.net musst du diese auf eigene Rechnung beschaffen, bei Hansenet wird sie dir zur Verfügung gestellt).

Wo gibt es bei Alice eine Flat für 3 Euro?

Habe ich dir oben vorgerechnet.

Alice mag im Norden in seinem eigenen Netz PSTN-Telefone geschaltet haben.

Aha. Berlin, München, Frankfurt/M., Dresden, Magdeburg, Essen, Bochum, Stuttgart und viele andere Städte mehr sind also "der Norden". Interessantes Geografieverständnis ;-)

In der Innenstadt von Nürnberg schaltete Hansenet im Februar 2008! Definitiv NGN und verschickte das Sphairon.

Mag sein. In Hamburg, Berlin, München, Stuttgart, Dresden, Magdeburg etc. hat Hansenet aber mehr Kunden als in Nürnberg. Sphairon-Kunden sind mit einem Anteil von ca. 35% definitiv in der Minderheit, siehe auch die Umfrage auf http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?p=172072.

Meine Infos sind, das Alice in 2008 bei Neuanschlüssen überwiegend oder ausschließlich (an diese Blogquelle kann ich mich nicht mehr exakt erinnern und nachschauen) NGN schaltet.

Deine Infos sind falsch. Mach dich auf http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?t=16397 erstmal schlau.

Im Februar 2008 ist bei meinem Bekannten der Karren jedenfalls noch gegen die Wand gefahren.

Hat er sich etwa auf deine Infos verlassen? ;-)

Und es rauscht so herrlich, wenn ich mit ihm telefoniere. Bei so einer übersichtlichen Qualität der Sprachverbindung ist es NGN kein Festnetzersatz.

Da gebe ich dir recht. Es soll aber einer sein. Und es ist definitiv VoIP.

Und bei so einer tatsächlichen Qualität, wie soll da ein Fax fehlerfrei durch das Rauschen kommen?

Das Rauschen ist nicht das Problem, zumindest beim Faxen. Vielmehr werden Faxverbindungen durch die bei VoIP verwendeten Codecs und die auftretenden Latenzen gestört. Das ist bei Sipgate, 1&1 etc. nicht anders als bei Alice. Allerdings gibt es ein spezielles Protokoll zum Faxen über VoIP namens T.38. Das Faxen funktioniert, wenn sowohl die eingesetzte Hardware als auch der Anbieter dieses Protokoll unterstützen. Keine Ahnung, ob das bei Alice bzw. Sphairon der Fall ist. Fritzboxen unterstützen jedenfalls T.38.

Ich weiß auch, dass man theoretisch durch ein reserviertes NG-Netz die Voicedaten schneller anstatt langsamer durchbringen MÜSSTE. Aber im konkret überprüfbaren Sphairon-Betrieb geht die Rechnung in der Realität nicht auf. Sollte es nur am Sphairon liegen, wird es besser werden.

Es liegt am Sphairon. Das behaupten jedenfalls die, denen es gelungen ist, das Sphairon durch eine Fritzbox zu ersetzen. War wie gesagt früher mal möglich, jetzt leider nicht mehr. Dass Hansenet jetzt ebenfalls auf AVM-Hardware setzt, beweist ja auch, dass die Testergebnisse positiv waren.

Der Laie kann ALice-NGN nur an dem ihm gestellten IAD nutzen. Also keine ortsunabhängige Nutzung der Alice-Telefonflat.

Eine T-Home Telefonflat kannst du auch nicht ortsunabhängig nutzen. Eine Sipgate-Flat nur dort, wo dir ein Breitband-Internetzugang zur Verfügung steht, welcher u. U. zusätzliche Kosten verursacht (z. B. WLAN-Hotspot oder UMTS-Mobilfunk). Echte Ortsunabhängigkeit sieht in meinen Augen jedenfalls anders aus.

Welche anderen Vorteile hat denn Alice-NGN noch?

Gegenüber einem regulären Festnetzanschluss? Keine. Muss ja auch nicht. Der Kunde bestellt einen ortsfesten Anschluss, und er bekommt einen ortsfesten Anschluss. Braucht er einen ortsunabhängigen Anschluss, muss er einen VoIP-Account von einem Drittanbieter buchen oder besser einen Mobilfunkanschluss, denn nur der ist wirklich ortsunabhängig. Wie gut, dass bei Alice-Anschlüssen gleich 4 Mobilfunk-SIMs enthalten sind ;-) Da fällt mir übrigens doch ein Vorteil ein: Vom Alice Festnetz aus kann man kostenlos zum Alice Mobilfunk telefonieren. Mir ist kein VoIP-Anbieter bekannt, der etwas vergleichbares bietet.

Gruß

niknuk
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[4.1.1.1.1.2.1.2.1.1.1] hscd antwortet auf niknuk
15.05.2008 12:11

3x geändert, zuletzt am 15.05.2008 12:18
Benutzer niknuk schrieb:

Für 4,50 kannst du mehr als eine halbe Stunde mit der Alice-Hotline telefonieren (sofern das überhaupt nötig ist). Wenn es um ein Telefonproblem geht, kostet das Hotlinegespräch sogar gar nichts.

Da muß ich Dir zustimmen. Allerdings kommuniziert Alice die kostenlose Störungshotline 0800/5251378 kaum, d.h. man verschwendet i.d.R erst Zeit und Geld bei der 01805-Hotline und bekommt dann die 0800 genannt.

Die Alice-Hotliner/Techniker sind allerdings übrigens erstaunlich freundlich und meistens nicht inkompetent. Nach inzwischen mehren Stunden Alice-Störungshotline-Erfahrung kann ich da eine zuverlässige Aussage machen...
Viel besser als meine Telekom-Techniker-Erfahrungen...

Das ändert aber nichts daran, dass die 30%, 40% oder 60% Sphairon-geschädigten Alice-Kunden technisch gesehen leider den allerletzten Drecksanschluß bekommen.
Vielleicht 10x so oft kaputt wie bei der Telekom...? Normal bei Alice/HanseNet NGN...
Eine Woche Telefon-Totalausfall? Absolut normal bei Alice/HanseNet NGN...

Ebenso wie z.B. 12 Sekunden Rufaufbau statt 4 oder 5 Sekunden.
Einige Anrufe bekommt man gar nicht erst, weil der Normalanbieter gewohnte Anrufer schon vor dem ersten Alice-NGN-Klingeln auflegt...!!

Bei Alice kostet das Telefon ja angeblich rechnerisch 3 Euro Aufpreis zum reinen DSL und mehr als diese 3 Euro ist es definitiv auch nicht wert! :-(

Eigentlich sollte man nur einen Betrag für das "Festnetznummernparken" anrechnen, denn ein auch nur einigermaßen anspruchsvoller Kunde kann
wegen der elendigen Sprachqualität
MIT ALICE NGN N I C H T TELEFONIEREN. :-(

Zu mehr ist meiner Erfahrung nach Alice HanseNet NGN nicht zu gebrauchen, nur zum Rufnummernparken.
Und da gibt es billigere Lösungen...
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[4.1.1.1.1.2.1.2.1.1.1.1] niknuk antwortet auf hscd
15.05.2008 13:01
Benutzer hscd schrieb:

Bei Alice kostet das Telefon ja angeblich rechnerisch 3 Euro Aufpreis zum reinen DSL

(Analog-)Telefon kostet nur 2 Euro Aufpreis. Für weitere 3 Euro bekommt man noch eine Festnetzflatrate.

Eigentlich sollte man nur einen Betrag für das "Festnetznummernparken" anrechnen, denn ein auch nur einigermaßen anspruchsvoller Kunde kann
wegen der elendigen Sprachqualität MIT ALICE NGN N I C H T TELEFONIEREN. :-(

Nicht alle Alice NGN-Kunden sind unzufrieden, aber der Anteil der Unzufriedenen ist relativ hoch. Aus http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?p=172072 geht hervor, dass von 49 NGN-Kunden 21 unzufrieden sind. Das sind zumindest für mich zu viele, um es selbst riskieren zu wollen. Muss ich aber auch nicht: ich habe konventionelles Alice Festnetz ;-) Und das funktioniert zumindest in meinem Fall perfekt. Vielleicht wird ja auch Alice NGN besser, wenn jetzt die Sphairons durch AVM-Hardware ersetzt werden.

Gruß

niknuk
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[…1.1.1.1.2.1.2.1.1.1.1.1] hscd antwortet auf niknuk
15.05.2008 21:02

2x geändert, zuletzt am 15.05.2008 21:06
Benutzer niknuk schrieb:
Nicht alle Alice NGN-Kunden sind unzufrieden, aber der Anteil der Unzufriedenen ist relativ hoch. Aus http://www.hansenet-user-forum.de/viewtopic.php?p=172072 geht hervor, dass von 49 NGN-Kunden 21 unzufrieden sind. Das sind

Interessanter Link!!

Allerdings reicht die Teilnehmerzahl für repräsentative Aussagen nicht wirklich aus und die Antwortmöglichkeiten sind für meinen Geschmack nicht weit genug gespreizt bzw. IMHO nicht gut/neutral bzw. viel zu Hansenet-freundlich gewählt!!
Die mittlere von nur 3 Einschätzungen ist nicht neutral sondern positiv..., so eine Umfrage kann man m.E. echt nicht bzw. nur als Anbieter machen... ;-)

Ein möglicherweise sehr hoher Anteil der Alice-Nutzer dürfte dazu noch Probleme damit haben, sich korrekt einzuordnen.
Ist NGN mit dem "Sphairon-Sondermüll" nun
1) konventioneller Anschluß (unwahrscheinlich...)
2) QSC/Telefonica Anschluß oder
3) Telekom-Resale Anschluß?
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[…1.1.1.2.1.2.1.1.1.1.1.1] niknuk antwortet auf hscd
15.05.2008 23:12
Benutzer hscd schrieb:

Interessanter Link!!

Allerdings reicht die Teilnehmerzahl für repräsentative Aussagen nicht wirklich aus

Korrekt. Allerdings bekommt man einen groben Eindruck.

und die Antwortmöglichkeiten sind für meinen Geschmack nicht weit genug gespreizt bzw. IMHO nicht gut/neutral bzw. viel zu Hansenet-freundlich gewählt!! Die mittlere von nur 3 Einschätzungen ist nicht neutral sondern positiv..., so eine Umfrage kann man m.E. echt nicht bzw. nur als Anbieter machen... ;-)

Das Hansenet-Userforum hat jedenfalls nichts mit dem Anbieter Hansenet zu tun. Es ist kein offizielles Hansenet-/Alice-Forum (ein solches gibt es gar nicht). Es ist aber das älteste Forum von Hansenet-Kunden im Netz.

Ein möglicherweise sehr hoher Anteil der Alice-Nutzer dürfte dazu noch Probleme damit haben, sich korrekt einzuordnen.

Das glaube ich nicht.

Ist NGN mit dem "Sphairon-Sondermüll" nun 1) konventioneller Anschluß (unwahrscheinlich...)

Nicht nur unwahrscheinlich, sondern ausgeschlossen. Kunden mit konventionellem Anschluss bekommen kein Sphairon IAD. Ganz verschont von Sphairon bleiben sie allerdings nicht, ich z. B. habe bei konventionellem ISDN-Anschluss einen Sphairon-NTBA ;-) Der funktioniert aber völlig problemlos.

2) QSC/Telefonica Anschluß oder 3) Telekom-Resale Anschluß?

Diese beiden Anschlusstypen zu unterscheiden ist relativ leicht. Wer noch einen Telekom-Rechnung bekommt, hat Anschlusstyp 3 (T-Resale), wer nicht, hat Anschlusstyp 2 (QSC/Telefonica).

Gruß

niknuk
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[4.1.1.1.1.2.1.2.1.1.2] IMHO antwortet auf niknuk
16.05.2008 07:04
Benutzer niknuk schrieb:
Benutzer IMHO schrieb:
4,50 Euro sind bei Alice die Anzahlung für ein kostenpflichtiges Hotlinegespräch.

Für 4,50 kannst du mehr als eine halbe Stunde mit der Alice-Hotline telefonieren (sofern das überhaupt nötig ist). Wenn es um ein Telefonproblem geht, kostet das Hotlinegespräch sogar gar nichts. Mir ist daher nicht ganz klar, was du mit "Anzahlung" meinst. Ich habe übrigens noch nie ein kostenpflichtiges Hotlinegespräch führen müssen. Entweder habe ich eine kostenlose Nummer angerufen oder die Sache per E-Mail geregelt.
Als Hansenet Mist gebaut hat bei dem DSL-Wechsel von Tiscali (ist Geschichte) zu Alice, hatte ich kein DSL, ergo keine Email, und kein Festnetz. Was nützt eine 0800-Nummer, die für Handies gesperrt ist und eine 01805er-Nummer an der sich Mobilfunkbetreiber gesundstoßen wollen? Da hat das wutentbrannte Beschwerdegespräch inkl. Warteschleife 4-5Euro mehr als die gesparte Monatsgrundgebühr des DSL-Anschlusses gekostet. "gespart", weil es dann 3 Wochen gedauert hat bis Alice in die Hufe kam.
"Telefonhotline für Telefonstörungen, erreichbar für 14ct/Min von einem funktionierenden Festnetztelefon" ist ein Satz der irgendwie einen Pferdefuß hat.
Und bei 1und1 ist es gar eine 0900er-Nummer, wie viele VoIP-Anbieter haben so eine Nummer im Programm? Von den günstigen 60ct-irgendwas/min (aus dem Festnetz) ganz zu schweigen.
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[4.1.1.1.1.2.1.2.1.1.2.1] MarcoK antwortet auf IMHO
18.05.2008 23:52

Als Hansenet Mist gebaut hat bei dem DSL-Wechsel von Tiscali (ist Geschichte) zu Alice, hatte ich kein DSL, ergo keine Email, und kein Festnetz. Was nützt eine 0800-Nummer, die für Handies gesperrt ist und eine 01805er-Nummer an der sich Mobilfunkbetreiber gesundstoßen wollen?

Das ist halt der Nachteil der "Spottbilliganbieter". Aber wenn man an der Grundgebühr sparen möchte, muss man halt in den sauren Apfel beissen und halt entsprechend bei Hotlinegesprächen draufzahlen. Wobei eine 0180-5er Nummer mehr als fair in der heutigen Zeit noch ist. 0800er Nummer bietet Hansenet auch? :-o Na, ist doch noch besser. Einfach 10 Minuten zu Fuss zur nächsten Telefonzelle und gratis mit Hansenet telefonieren :-p

Ansonsten bietet jeder Anbieter eine kostenlose Alternative zur kostenpflichtigen Hotline: Elektronische Post ;-) Wenn nix zu Hause läuft: einfach in ein Internet Cafe oder zu Freunden oder Bekannten und eine E-Mail schreiben.


Da hat das wutentbrannte Beschwerdegespräch inkl. Warteschleife 4-5Euro mehr als die gesparte Monatsgrundgebühr des DSL-Anschlusses gekostet. "gespart", weil es dann 3 Wochen gedauert hat bis Alice in die Hufe kam.

Irgendwo muss der Anbieter ja versuchen Geld reinzubekommen,... wenn schon nicht an den reinen Grundgebühren, dann halt über die (optionale) Hotline...



Und bei 1und1 ist es gar eine 0900er-Nummer, wie viele VoIP-Anbieter haben so eine Nummer im Programm? Von den günstigen 60ct-irgendwas/min (aus dem Festnetz) ganz zu schweigen.

Finde ich auch gar nicht schlecht so. Man sollte sich vorher entscheiden was man möchte. Qualität und Service oder einfach nur billig. Telekom hat seine Vor- und Nachteile, aber ich kenne kein anderes Unternehmen was rund um die Uhr gratis von jedem Telefon aus erreichbar ist und E-Mails gar innerhalb von 24 Stunden beantwortet (in letzter Zeit teilweise innerhalb von 3 Stunden!).

1&1, Freenet, GMX, Hansenet, etc. mögen zwar 5-10 Euro billiger pro Monat sein, doch hilft das einem wirklich? Da spart man doch am falschen Ende finde ich.

Das ganze gilt natürlich für alle Discount-Anbieter...

Ich zahle knapp 40 Euro für eine 3MBit Leitung inkl. Telefonanschluss im Moment. Viele sind auf jeden Fall günstiger, aber den Stress gebe ich mir wirklich nicht. Da zahle ich lieber MEHR und bin auf der sicheren Seite...

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[…1.1.1.1.2.1.2.1.1.2.1.1] frank2 antwortet auf MarcoK
15.08.2014 00:31


-bisher hatte ich mit meinem Congstar-Komplett-(2000)-Anschluss seit ca. 7 Jahren keine Probleme,
allerdings habe ich heute mal meinen Festnetzanschluss angerufen,
die Gegenstelle klang merkwürdig dumpf, als würden die Mitten und Höhen fehlen, ähnlich wie beim AMR-narrow-Codec.. (ADSL 2000/200)

-ob das ein Einzelfall war ?

frank2