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Wie bitte?


12.02.2008 00:08 - Gestartet von sixtus
einmal geändert am 12.02.2008 00:09
Jetzt wird mir das erst klar.

Bisher dachte ich, ich darf an Femto selber ran, also meinen VoIP-Provider in die Kiste und meine eigene "Homezone" aufbauen.

Pustekusten: Die Provider übernehmen die Femto-Zelle, ich bezahl also nicht nur die überteuerten Tarife, nein, ich darf auch noch die Infrastruktur selber aufbauen.

Dann mach ich doch lieber ein schönes Mesh ala freifunk!
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[1] koelli antwortet auf sixtus
12.02.2008 10:04
Benutzer sixtus schrieb:
Pustekusten: Die Provider übernehmen die Femto-Zelle, ich bezahl also nicht nur die überteuerten Tarife, nein, ich darf auch noch die Infrastruktur selber aufbauen.

Bingo! Der Kandidat hat 100 Punkte...
Du stellst dir ohne Bezahlung deren Sendestation in die Wohnung. Genialer Schachzug der Netzbetreiber, nicht wahr...
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[1.1] Lukaskai antwortet auf koelli
10.07.2008 15:50
Und dann bin ich warscheinlich nach 6 Monaten durch die Strahlung verglüht und kann dann meine Rechnung nicht bezahlen ??!
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[1.1.1] MGrotegut antwortet auf Lukaskai
10.07.2008 20:35

einmal geändert am 10.07.2008 20:36
Benutzer Lukaskai schrieb:
Und dann bin ich warscheinlich nach 6 Monaten durch die Strahlung verglüht und kann dann meine Rechnung nicht bezahlen ??!

Betrifft ja erstmal nur Kölner. Manch einer lästert, die wären eh schon verstrahlt. ;-) So don't panic!

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[1.2] akaz25 antwortet auf koelli
10.07.2008 19:30
Ich hab' da mal eine Frage. Was ist an der Femtozelle denn femto? Die Strahlung, der Preis, der Stromverbrauch oder nur ein Werbegag? Femto ist für mich das Billiardstel einer Maßeinheit.
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[1.2.1] 'femto'
Kai Petzke antwortet auf akaz25
13.07.2008 14:15
Benutzer akaz25 schrieb:
Ich hab' da mal eine Frage. Was ist an der Femtozelle denn femto?

Das Marketing.

Anfangs gab es ein Mobilfunknetz und alle Zellen waren ungefähr gleich groß. Dann kamen für spezielle Einsatzzwecke die ersten "Minizellen", später dann die Mikrozellen, Picozellen und nun eben Femtozellen. Die Marketing-Leute wollen mit der Steigerung ins Kleine jeweils ausdrücken, dass die neue Generation der Mini-Basisstationen in Baugröße, Ressourcenverbrauch und Investitionskosten kleiner ist als die bisherige.

Dass Femto die Vorsilbe für 10^-15 ist, und eine Femtozelle somit keine vernünftige Größe mehr haben kann, egal wo groß die originale Zelle war, ist den Marketing-Abteilungen nicht so bewusst.


Kai
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[1.2.1.1] akaz25 antwortet auf Kai Petzke
14.07.2008 17:43
Danke Herr Petzke,
Sie bestätigen nur den in meinen Augen infantilen Werbegag. Vielleicht sollten wir den Werbefuzzis sagen, dass es noch kleinere Zellen gibt. Wie wäre es mit Atto,noch besser Yokto?
Da wären wir bei Längeneinheiten (10^-24) jenseits der Distanzen innerhalb der Bausteine eines Atoms.
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[2] MGrotegut antwortet auf sixtus
10.07.2008 20:47

Na komm, was ist schon UMTS im Haus (bei dem man pro Minute zahlt oder 'ne Flatrate hat) im Vergleich zu kostenlosem WLAN?

Das wirste Dir doch wohl noch leisten können, oder?
Was nichts kostest, hat auch keinen Wert, gelle?

Und man kann zusätzlich noch das Teewasser daneben stellen. Nach kurzer Zeit ist das schön heiss.

Nun stell Dich nicht so an, für DIE Vorteile kann man doch ruhig ein paar Euro bezahlen.

;-)

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[3] Mit UMTS ins eigene WLAN
cdrewing antwortet auf sixtus
11.07.2008 09:39

Genau, Du bezahlst schöne UMTS-Datentarife, damit Du mit bis zu 7,2 MBit/s Deinen EIGENEN 16 MBit/s DSL Anschluss nutzen darfst.

Und das machst Du mit Deinem Handy, das nebenbei noch einen WLAN-Chip hat.

Macht Sinn! Oder?
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[3.1] PsychoMantis antwortet auf cdrewing
11.07.2008 13:01
Also so krass wird es nicht sein.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder so ein Ding bei sich zu Hause ohne wenn und aber hinstellt.

So eine UMTS-Femtozelle wird ja von mehrere Kunden genutzt werden können, und daher würde ich vom Netzbetreiber schon irgendwelche Konditionen haben wollen (z.B. kostenlose Flat zu T-Mobile oder so was).
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[4] Hasi16 antwortet auf sixtus
13.07.2008 18:08
Benutzer sixtus schrieb:
Jetzt wird mir das erst klar.

Bisher dachte ich, ich darf an Femto selber ran, also meinen VoIP-Provider in die Kiste und meine eigene
"Homezone" aufbauen.

Pustekusten: Die Provider übernehmen die Femto-Zelle, ich bezahl also nicht nur die überteuerten Tarife, nein, ich darf auch noch die Infrastruktur selber aufbauen.

Dann mach ich doch lieber ein schönes Mesh ala freifunk!

Ich kenne einen produzierenden Betrieb, der eigentlich eine sehr gute Mobilfunkabdeckung hat. Das Betriebsleiterbüro liegt allerdings genau neben einer Brandschutzwand, die jegliche Mobilfunkkommunikation unterbindet. Da würde es wirklich Sinn machen!

Grüße
hasi16
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[4.1] pixelflicker antwortet auf Hasi16
13.07.2008 22:58
Bei uns ist die Mobilfunkversorgung sehr schlecht, aber wir haben einen Gastronomiebetrieb und unsere Gäste würden gerne mit ihren Handys telefonieren.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn ich solch eine Femtozelle bei uns aufstellen könnte, so wäre dieses Problem endlich gelöst.
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[4.1.1] Kai Petzke antwortet auf pixelflicker
14.07.2008 11:21
Benutzer pixelflicker schrieb:

Ich würde es sehr begrüßen, wenn ich solch eine Femtozelle bei uns aufstellen könnte, so wäre dieses Problem endlich gelöst.

Danke für das Posting - das entspricht auch meiner Einschätzung aus dem Editorial: Interesse bei Gewerbetreibenden, jedoch weniger bei Privatkunden.


Kai
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[4.1.1.1] pixelflicker antwortet auf Kai Petzke
14.07.2008 15:02
Ja, da gibt es sicher einige.
Ich warte schon lange auf so eine möglichkeit.
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[4.1.2] kunde-bei-teltarif antwortet auf pixelflicker
14.07.2008 11:51

einmal geändert am 14.07.2008 11:52
Benutzer pixelflicker schrieb:

haben einen Gastronomiebetrieb und unsere Gäste würden gerne mit ihren Handys telefonieren.


Ich möchte aber nicht, dass ständig und OHNE wichtigem Grund die Mobiltelefone der anderen Gäste klingeln. Ich möchte in Ruhe etwas leckeres verspeisen.:)
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[4.1.2.1] pixelflicker antwortet auf kunde-bei-teltarif
14.07.2008 14:59
Natürlich ist das, was du ansprichst auch ein Punkt, aber für uns keine Begründung, denn in so gut wie allen Restaurants gibt es Handyempfang und das ist für uns eindeutig ein Wettbewerbsnachteil.

So oft kommt es ja auch nicht vor, dass Handys klingeln wenn man im Restaurant sitzt, oder?
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[4.1.2.1.1] Moneysac antwortet auf pixelflicker
14.07.2008 15:26
ich will aich so ne femtozelle, am besten unterm bett =)
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[4.1.3] kel28 antwortet auf pixelflicker
15.07.2008 20:55
Benutzer pixelflicker schrieb:
Bei uns ist die Mobilfunkversorgung sehr schlecht, aber wir haben einen Gastronomiebetrieb und unsere Gäste würden gerne mit ihren Handys telefonieren.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn ich solch eine Femtozelle bei uns aufstellen könnte, so wäre dieses Problem endlich gelöst.

Problem gelöst? Mit nichten.
Nach BITKOM-Schätzungen soll es in Deutschland Ende 2008 rund 107 Millionen Handyanschlüsse geben, davon werden aber nur 16 Millionen UMTS-Anschlüsse sein.
Mit anderen Worten Du stellst Dir 4 Femtozellen (je eine von TM, VF, o2 und e+) hin, aber 85% der Gäste können trotzdem nicht telefonieren, weil sie nämlich nur GSM nutzen.

Ich gehöre zwar zu der 15%-Minderheit mit UMTS, habe aber in meinem Handy UMTS standardmäßig ausgeschaltet. Das erspart mir viele Gesprächsabbrüche und schont auch noch meinen Handyakku.

Aber wenn ich demnächst ein zu schwaches GSM-Netz auf dem Display sehe, dann frage ich: "Haben Sie eine Femtozelle?"
Über Antworten wie "Zelle? Wir sind ein Café und kein Gefängnis" oder "Nein, wir halten alle Hygienestandards ein" schmunzele ich schon jetzt.

Tom
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[4.1.3.1] pixelflicker antwortet auf kel28
15.07.2008 21:18
Bist du dir sicher, dass die Femtozelle kein GSM unterstützt?
Ich denke das muss sie fast, denn sonst macht sie ja gar keinen Sinn, oder sehe ich das falsch?
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[4.1.3.1.1] kel28 antwortet auf pixelflicker
17.07.2008 17:31
Benutzer pixelflicker schrieb:
Bist du dir sicher, dass die Femtozelle kein GSM unterstützt?

Die DVG834GH von Netgear hat definitiv nur UMTS mit HSDPA7.2, aber kein GSM.
http://www.netgear.com/Products/RoutersandGateways/3GFemtocells/DVG834GH.aspx?detail=Specifications

Aber da war doch noch was, nämlich hier:
http://www.ericsson.com/de/presse/news/archiv/2007/0209_femto.shtml
und hier:
http://www.unstrung.com/document.asp?doc_id=141224
Zusammengefasst: Ericsson hat eine 2G Femto, aber (noch) kein Netzbetreiber setzt sie ein.
Und bezügl. 3G Femtos kommt von denen derzeit auch nix mehr.

Ansonsten lese ich im Zusammenhang mit Femtozellen nur von 3G, UMTS und HSDPA, aber nichts von 2G/GSM.


Ich denke das muss sie fast, denn sonst macht sie ja gar keinen Sinn, oder sehe ich das falsch?

Du gehörst offensichtlich nicht zur Zielgruppe von Femtozellen. Klar machen reine 3G-Femtos Sinn, für den Netzbetreiber und den Nachbarn, aber seltener für den Aufsteller selbst.

Aber wenn es nur darum geht GSM-Telefonie zu ermöglichen ist eine Picozellen Lösung die passendere Variante. Vorteil: Die gibt es schon längst und funkt normalerweise auch mit reinen GSM Handys. Nachteil: Die sind mit Sicherheit teurer, da kein Massenprodukt.

Tom
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[4.1.3.1.1.1] pixelflicker antwortet auf kel28
17.07.2008 17:51
Benutzer kel28 schrieb:
Du gehörst offensichtlich nicht zur Zielgruppe von Femtozellen.

Gibt es dann überhaupt eine Zielgruppe?



Aber wenn es nur darum geht GSM-Telefonie zu ermöglichen ist eine Picozellen Lösung die passendere Variante. Vorteil: Die gibt es schon längst und funkt normalerweise auch mit reinen GSM Handys. Nachteil: Die sind mit Sicherheit teurer, da kein Massenprodukt.

Kannst du mir da etwas konkretes sagen? Vielleicht wäre das ja doch interessant für uns.
Gibt es nicht sowas wie GSM-Repeater? Sowas würde ich mir dann aufs Dach schnallen, outdoor geht nämlich bei uns einigermaßen.
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[4.1.3.1.1.1.1] kel28 antwortet auf pixelflicker
17.07.2008 23:19
Benutzer pixelflicker schrieb:

Gibt es dann überhaupt eine Zielgruppe?

Ja, der technikaffine Privatkunde der sich einen kostenlosen DSL-Anschlusses legen lässt und dafür eine HSDPA-Datenflat (ohne Drosselung nach soundsoviel GB) für maximal 5 Euro mtl. bekommt.
Aber ich befürchte dass es genug Dumme gibt, die für den DSL Anschluss den vollen Preis zahlen und sich dann aber eine Femtozelle dranklemmen. So wird es wohl (m)ein Wunschtraum bleiben.

Aber wenn es nur darum geht GSM-Telefonie zu ermöglichen ist eine Picozellen Lösung die passendere Variante. Vorteil: Die gibt es schon längst und funkt normalerweise auch mit reinen GSM Handys. Nachteil: Die sind mit Sicherheit teurer, da kein Massenprodukt.

Kannst du mir da etwas konkretes sagen? Vielleicht wäre das ja doch interessant für uns.

Nein, aber ich hätte an deiner Stelle schon längst mal bei der Hotline für Geschäftskunden angerufen.

Gibt es nicht sowas wie GSM-Repeater? Sowas würde ich mir dann aufs Dach schnallen, outdoor geht nämlich bei uns einigermaßen.

Auch die gibt es, die Googlesuche
http://www.google.de/search?q=repeater+gsm
liefert da doch einige brauchbare Ergebnisse.