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Wohnt man da nicht auch günstiger?


25.01.2008 10:53 - Gestartet von nicmar
SCNR
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[1] ElaHü antwortet auf nicmar
25.01.2008 10:55
Benutzer nicmar schrieb:
SCNR

Da muss man günstiger wohnen, weil die Arbeiter dort nur 300 Euro netto verdienen (die Deutschen natürlich auch, wenn sie dorthin gehen).
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[1.1] sushiverweigerer antwortet auf ElaHü
25.01.2008 14:00
Benutzer ElaHü schrieb:
Benutzer nicmar schrieb:
SCNR

Da muss man günstiger wohnen, weil die Arbeiter dort nur 300 Euro netto verdienen (die Deutschen natürlich auch, wenn sie dorthin gehen).

Ich habe gelesen, Spiegel glaube ich, dass Nokia in Rumänien unterdurchschnittlich zahlt, 50% von dem was die Rumänen in vergleichbaren Jobs verdienen.
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[1.1.1] Disagio antwortet auf sushiverweigerer
25.01.2008 19:15
Da kann man nur hoffen, daß Nokia dort keine Mitarbeiter findet.
Wie war das mit dem Facharbeitermangel ?

Die Lohnsteigerungsspirale dreht sich auch in Rumänien.
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[1.1.1.1] namorico antwortet auf Disagio
25.01.2008 19:21
Für 200 Euro im Monat wird NIEMAND bei Nokia arbeiten. Nokia wird MINDESTENS 500 Euro Netto zahlen müssen. Ich kenne die Verhältnisse in Rumänien. In Bukarest verdient man im Durchschnitt 500 Euro Netto und die meisten haben eine Eigentumswohnung. Man hat wohl ein falsches Bild über Rumänien.
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[1.1.1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf namorico
26.01.2008 16:04
Benutzer namorico schrieb:
Für 200 Euro im Monat wird NIEMAND bei Nokia arbeiten. Nokia wird MINDESTENS 500 Euro Netto zahlen müssen. Ich kenne die Verhältnisse in Rumänien. In Bukarest verdient man im Durchschnitt 500 Euro Netto und die meisten haben eine Eigentumswohnung. Man hat wohl ein falsches Bild über Rumänien.

Ich habe einen TV-Bericht gesehen, da hat ein Arbeiter ausgesagt, dessen Kumpel sich bei Nokia beworben hat, dass diesem ca. 50% weniger geboten wurde, als in Rumänien üblicherweise gezahlt wird, von 500 € war da übrigens nicht die Rede.
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[1.1.1.1.1.1] namorico antwortet auf sushiverweigerer
26.01.2008 17:24
Für 200 Euro wird NIEMAND da arbeiten. Vielleicht eine Putzfrau würde das Angebot in kauf nehmen.
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[1.1.1.1.1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf namorico
26.01.2008 19:58
Benutzer namorico schrieb:
Für 200 Euro wird NIEMAND da arbeiten. Vielleicht eine Putzfrau würde das Angebot in kauf nehmen.

Woher willst du das wissen? Wenn Nokia 160 zahlt, dann zahlen sie nur 160 €!
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[1.1.1.1.1.1.1.1] namorico antwortet auf sushiverweigerer
26.01.2008 20:01
Sie können gern 160 euro zahlen, aber werden niemanden finden.
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1] kamischke antwortet auf namorico
26.01.2008 20:09
Benutzer namorico schrieb:
Sie können gern 160 euro zahlen, aber werden niemanden finden.

Sehe ich genauso, denn man muß wissen:

"Derzeit liege der Netto-Durchschnittslohn in Rumänien bei 320 Euro. Die Gehälter bei Nokia in Jucu sollen vorerst laut Medienberichten zwischen 170 und 238 Euro betragen. Nokia ginge es ganz offensichtlich nur um Lohndrückerei und das soll mit einem solchen Angebot verschleiert werden." (http://de.internet.com)

"Nach amtlichen Angaben betrug der rumänische Durchschnittslohn im Sommer vorigen Jahres 433 Euro; die höchsten Löhne zahlten Finanzdienstleister (1157 Euro), die Luftfahrt (1040) und die Energieindustrie (676), die niedrigsten die chemische Industrie (245), das Gastgewerbe (263) und die Textilindustrie (283).
...
Für Unternehmensgewinne und Privateinkommen gilt jedoch nach wie vor ein Steuersatz von nur 16 Prozent. Zu den größten Problemen des Landes zählen Machtmissbrauch, Korruption, Missstände in Justiz und Verwaltung."
(http://www.faz.net)

Gruß Kamischke
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] namorico antwortet auf kamischke
26.01.2008 20:21
Diese Info finde ich richtig. In den großen Städten und insbesondere in Bukarest verdient man etwas mehr. In den letzten Jahren sind die Gehälter rasant gestiegen.
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] Wenn schon ein Portier 300 EUR verdient...
kamischke antwortet auf namorico
26.01.2008 20:30
mit extra Essengutscheinen dazu, dann fragt man sich natürlich automatisch was ein Facharbeiter am Nokia-Fliessband erst verdient - weniger als der Portier sicher nicht.

Gruß Kamischke

"Früher lebten die Menschen vom Gemüseanbau. Jetzt wollen selbst Rentner bei Nokia anheuern. In der Kneipe im Dorf sitzen drei Männer beisammen, nüchtern sind sie nicht mehr.
Ioan Dumitrescu ist desillusioniert. Er wollte sich bei Nokia als Portier bewerben, doch daraus ist nichts geworden.
Weniger als 300 Euro im Monat haben ihm die Finnen geboten, außerdem hätte es noch Essensgutscheine gegeben. "Das ist zu wenig", sagt Dumitrescu, "dafür kann ich gleich zuhause bleiben."

Richtige Vorstellungsgespräche hat Nokia ohnehin nicht geführt. Arbeit gibt es für Jucus Bürger noch keine. Im Gewerbepark "Nokia Village" steht teils nur der Rohbau. Überall wühlen Bagger im Boden. Ingenieure aus der Großstadt Cluj hat der Konzern schon eingestellt. Für ungelernte Arbeiter besteht bisher kein Bedarf."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529343,00.html
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] namorico antwortet auf kamischke
26.01.2008 20:35
Das habe ich auch gemeint. Ein Facharbeiter wird mindestens 500 Euro netto verlangen. In Rumänien sagt man beim Vorstellungsgespräch das Netto-Gehalt, das man bekommen möchte.
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.2] sushiverweigerer antwortet auf kamischke
26.01.2008 21:17
Benutzer kamischke schrieb:
mit extra Essengutscheinen dazu, dann fragt man sich natürlich automatisch was ein Facharbeiter am Nokia-Fliessband erst verdient - weniger als der Portier sicher nicht.

Gruß Kamischke

"Früher lebten die Menschen vom Gemüseanbau. Jetzt wollen selbst Rentner bei Nokia anheuern. In der Kneipe im Dorf sitzen
Für ungelernte Arbeiter besteht
bisher kein Bedarf."

Und wer montiert dann die Handys? Dipl-Ingenieure? die Damen in Bochum machten nicht gerade einen studierten Eindruck...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529343,00.html
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[1.2] MarcoK antwortet auf ElaHü
27.01.2008 17:19

Da muss man günstiger wohnen, weil die Arbeiter dort nur 300 Euro netto verdienen (die Deutschen natürlich auch, wenn sie dorthin gehen).

In der Hauptstadt zahlt man mehr für eine 1-Zimmer Wohnung als in der Münchener Innenstadt. Soviel dazu...

... in der Stadt wo Nokia derzeit baut kosten die winzigen Wohnungen (wenn man von einer Wohnung sprechen kann) knapp schon das was Nokia angeblich zahlt... das ganze "rechnet" sich für die Arbeiter auch nur weil jeder in der Familie arbeitet

Vergleiche mit Deutschland wären absolut lächerlich, da dort ganze andere Lebensbedingungen herrschen und Sachen die in Deutschland Standard sind dort ziemlich teuer sind.

Also trifft es schon die richtigen... und ob es in Deutschland nun 10 Millionen Arbeitslose gibt oder 10 Millionen und knapp 2000 noch dazu darauf kommts mittlerweile eh nicht mehr an, interessant ja leider keinen Politiker mehr. (es sei denn es ist Wahl)
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[1.2.1] namorico antwortet auf MarcoK
27.01.2008 17:24

einmal geändert am 27.01.2008 17:45
Du hast recht. Aber das, was man auch manchmal in einer Wohnung in Deutschland sieht - eine Matratze, ein Regal/Schrank, einen Tisch und einen Stuhl -, sind auch keine Wohnungen.