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Wartezeit - mittlerweile zwei Monate


07.02.2008 16:34 - Gestartet von telwatch
Ich wollte auch einen Anschluß von einem anderen Anbieter als Telekom, weil ich bereits meine Portion schlechter Erfahrungen mit der Telekom hatte.
Es passiert, wie es passieren sollte. Es liegt wieder an der Telekom, dass ich seit zwei Monaten auf Portierung durch dieses nettes Unternehmen warte, dabei bedient es eigene Kunden in Nu!
Was ist das, als nicht absichtliche Schädigung der Konkurrenten!
Ich wünsche diesem Unternehmen für all das Gute, was es dem Fortschritt der Telekommunikation in diesem Land angetan hat, pleite zu gehen. Es hat im Grunde nichts in all den Jahre als Privatunternehmen über Marktwirtschaft gelernt und verbleibt immer noch im Glauben, zumindest im Servicebereich staatliches Unternehmen zu sein.
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[1] Monika Penthouse antwortet auf telwatch
07.02.2008 16:44
Benutzer telwatch schrieb:
>Es hat im Grunde nichts in all den Jahre als
Privatunternehmen über Marktwirtschaft gelernt

Da stimme ich dir in keinster Weise zu.
Gerade der Fall T-Online hat doch genau das Gegenteil gezeigt.
Erst eine Ware überteuert an Gutgläubige zu bringen und dann das Selbe wieder für einen Spottpreis den Käufern aufgezwungenerweise wieder abzuluchsen.
Das gleiche Spiel wollten die auch mit T-Mobile abziehen, haben aber dann doch erkannt, was bei zweimaligen "Betrügereien" eventuell für Konsequenzen lauern.
Das ist Marktwirtschaft in Vollendung.

Monika
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[1.1] telwatch antwortet auf Monika Penthouse
07.02.2008 16:52

einmal geändert am 07.02.2008 16:59
Da hast du Recht, aber das ist eine selbstzerstörerische Art Wirtschaft zu betreiben, denn die Kunden sind nicht blöd. Bisher konnte die Telekom die Situation mit der Monopolstellung und *das Festhalten der letzten Meile in der Hand* ausgenutzt. Würde die Telekom diese Vorzüge gegenüber den Anderen nicht besitzen (und natürlich auch nicht die Tatsache, dass der Fiskus die meisten Aktien besitzt), wäre dieses Unternehmen schon längst dort, wo es hingehört.
Und was die überteuerte Ware an die Kunden bringen angeht, da wird der Kunde doch gezwungen es zu kaufen, weil die anderen Anbieter sich ebenfalls an den Telekompreisen messen müssen und nicht weniger abkassiren wollen.
Für die selbe Telefonleitung doppelt - als veraltete analgone Telefonleitung und DSL-Leitung abzukassieren - auf die Idee muss man kommen! Das ist doch reinster Wucher und hat mit gesundem wirtschaftlichen Denken auf Dauer nur wenig gemeinsam. Denn es geht zwar lange aber nicht ewig so weiter.
Das war übrigens der Grund, wieso ich die Telekom vor drei Jahrn gekündigt habe. Ich wollte es einfach nicht mitfinanzieren.
Mir ist aber bewusst, dass es sich nicht alle aus rein beruflichen oder familieren Gründen nicht leisten können.
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[1.1.1] doppelt ? wo ?
trzuno antwortet auf telwatch
09.05.2008 13:04
Benutzer telwatch schrieb:
Für die selbe Telefonleitung doppelt - als veraltete analgone Telefonleitung und DSL-Leitung abzukassieren - auf die Idee muss man kommen!

Doppelt ?

Im Grundpreis des Telefonanschlusses sind ca. 11 Euro für die Leitung (TAL) enthalten.
Im Grundpreis für T-DSL sind genau 0,00 Euro für eine TAL enthalten.

Also wo wird für die Leitung doppelt kassiert ?

Da man die TAL auf jedenfall zahlen muss ist daher das Einsparungspotential für einen entbündelten DSL Anschluss auch genau:
Grundgebühr analoger Telefonanschluss - TAL Kosten = ca. 5 Euro
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[1.1.1.1] Entbündelter Anschluß 24,76 € (netto)
kamischke antwortet auf trzuno
09.05.2008 13:35
DSL ohne Telekom-Anschluss 24,76 Euro (netto) pro Monat:

https://www.teltarif.de/arch/2008/kw10/...

Bis zum 13.Mai will die Netzagentur endgültig entscheiden, welche Preise die Telekom für die Nutzung verlangen darf.
Allzu großer Spielraum zu einer Absenkung der beantragten Leitungskosten bleibt allerdings nicht, denn ein Gutachten im Auftrag von Telekom-Wettbewerbern hat einen Preis von 23 Euro pro Monat für den Bitstrom-Zugang ergeben.

Quelle: http://tinyurl.com/4ztl53

Gruß Kamischke
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[1.1.2] klausg antwortet auf telwatch
10.05.2008 08:19
Benutzer telwatch schrieb:
Da hast du Recht, aber das ist eine selbstzerstörerische Art Wirtschaft zu betreiben, denn die Kunden sind nicht blöd. Bisher konnte die Telekom die Situation mit der Monopolstellung und *das Festhalten der letzten Meile in der Hand* ausgenutzt. Würde die Telekom diese Vorzüge gegenüber den Anderen nicht besitzen (und natürlich auch nicht die Tatsache, dass der Fiskus die meisten Aktien besitzt), wäre dieses Unternehmen schon längst dort, wo es hingehört.
Und was die überteuerte Ware an die Kunden bringen angeht, da wird der Kunde doch gezwungen es zu kaufen, weil die anderen Anbieter sich ebenfalls an den Telekompreisen messen müssen und nicht weniger abkassiren wollen.
Für die selbe Telefonleitung doppelt - als veraltete analgone Telefonleitung und DSL-Leitung abzukassieren - auf die Idee muss man kommen! Das ist doch reinster Wucher und hat mit gesundem wirtschaftlichen Denken auf Dauer nur wenig gemeinsam.

Hallo,

wo bist du denn hingewechselt, zu den Egoisten (die nur wirtschaftlich denken), die sich nur die Rosinen aus dem Telefon-und DSL-Markt raussuchen ?

Es können nun mal nicht alle in den Ballungsgebieten und Grosstädte wohnen - nur damit man eine günstige Telekommunikation hat.

Die Rosinenpicker wollen nichts auf dem Land investieren - und gerade dort ist eine gute Telekommunikation wichtig !!

Mfg
Klaus