Diskussionsforum
Menü

Kosmetik


07.02.2008 15:40 - Gestartet von Monika Penthouse
In Wirklichkeit haben doch sowieso die meisten Verkäufer, die sich nun angeblich Sorgen machen, zwei Accounts.
Einen als Verkäufer und einen als Käufer.
Ebay hätte vielmehr diese leidigen Doppelaccounts verhindern müssen und zusätzlich beim Nachweis unerlaubter Gebote auf den eigenen Artikel, den sofortigen und nachaltigen Ausschluß des Verkäufers bewirken müssen.
Hier wird nur Kosmetik betrieben, um das überteuerte System noch ein wenig vor dem Einsturz zu bewahren.


Monika

Menü
[1] grinsefrau antwortet auf Monika Penthouse
07.02.2008 18:36
...ich hab mal nem Verkäufer über seinen "Zweitaccount" eine Nachricht geschrieben...er hat das nicht bemerkt und mir geantwortet...das war der Beweis, daß er bei sich mitgeboten hat !!!!
Menü
[1.1] Monika Penthouse antwortet auf grinsefrau
07.02.2008 18:44
Benutzer grinsefrau schrieb:
...ich hab mal nem Verkäufer über seinen "Zweitaccount" eine Nachricht geschrieben...er hat das nicht bemerkt und mir geantwortet...das war der Beweis, daß er bei sich mitgeboten hat !!!!

Ich habe vor ein paar Tagen die "Auktion" einer 20.000,00 Euro Uhr von Breitling beobachtet. Der Verkäufer mit Firmensitz Usedom hat über einen Zweitaccount den Preis in astronomische Höhen getrieben.
Der "Mitbieter" hatte dummerweise in anderen Auktionen die selbe Homepage wie der Verkäufer angegeben.
Ebay freut sich über die satte Provision und der Breitling Betrüger findet eben immer wieder Dumme!
Wie gesagt:
Alle wissen es und jeder tut so, als ob keiner etwas weiß.


Monika
Menü
[2] Blauvogel antwortet auf Monika Penthouse
08.02.2008 17:12
Benutzer Monika Penthouse schrieb:
In Wirklichkeit haben doch sowieso die meisten Verkäufer, die sich nun angeblich Sorgen machen, zwei Accounts.
Richtig, wird von eBay auch so empfohlen und macht auch Sinn.

... beim Nachweis unerlaubter Gebote auf den eigenen Artikel, den sofortigen und nachaltigen Ausschluß des Verkäufers bewirken müssen.
Im Prinzip richtig, so sehen es auch die AGB von eBay vor. Aber nun kommt das eigentliche Ziel der eBay-Plattform ins Spiel: Gewinn. Und den würde man schmälern, wenn man seine eigenen Kunden von der Plattform ausschließen würde. Also wägt man ab, welches Risiko größer ist, unzufriedene Kunden oder weniger Kunden. Wie man an den jährlichen Gewinnzahlen von eBay sehen kann, haben sie immer die richtige Entscheidung getroffen.
Menü
[2.1] Monika Penthouse antwortet auf Blauvogel
08.02.2008 19:52
Benutzer Blauvogel schrieb:
Im Prinzip richtig, so sehen es auch die AGB von eBay vor. >Aber nun kommt das eigentliche Ziel der eBay-Plattform ins Spiel: Gewinn. Und den würde man schmälern, wenn man seine eigenen Kunden von der Plattform ausschließen würde. Also wägt man ab, welches Risiko größer ist, unzufriedene Kunden oder weniger Kunden. Wie man an den jährlichen Gewinnzahlen von eBay sehen kann, haben sie immer die richtige Entscheidung getroffen.

Meg Whitman hatte bisher immer den richtigen Riecher. Trotzdem ist die Phantasie raus aus dieser Aktie.
CEO Whitman plant ihren Rücktritt und möchte in die Politik.
Das heißt, daß hier nichts mehr zu holen ist.
Wenn das Schule macht, dann werden wir demnächst von den Gebrüdern Samwer und Schmidtlein noch Großes hören.
;-)))

Monika
Menü
[2.1.1] wurschtelsepp antwortet auf Monika Penthouse
10.02.2008 23:03
Benutzer Monika Penthouse schrieb:

Meg Whitman hatte bisher immer den richtigen Riecher. Trotzdem ist die Phantasie raus aus dieser Aktie.
CEO Whitman plant ihren Rücktritt und möchte in die Politik.
Das heißt, daß hier nichts mehr zu holen ist.
Wenn das Schule macht, dann werden wir demnächst von den Gebrüdern Samwer und Schmidtlein noch Großes hören.
;-)))

Monika

Eben, das neue System ist nicht von Meg Whitman, der Riecher könnte weg sein. Und was bringen die Kunden ohne Verkäufer?

Oder umgekehrt: was bringen von Konkurrenten angezettelte Bewertungsschlachten? Gerade die seriösen Verkäufer könnten von den unseriösen über "Beziehungen" und Scheinkäufer massiv geschädigt werden.