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Alles Gute für die Comnet On Line GmbH


18.11.2007 10:16 - Gestartet von manuel-herrmann
Hallo,

vor genau 2 Monaten stellte die Comnet On Line GmbH die Server ab.
Gestern erhielt ich die Mail von Comnet, das Sie gar nicht wissen, ob und wie es mit der Comnet weiter geht. Jetzt nach 2 Monaten fällt denen ein, das gar kein Geld da ist. Was hat die Comnet in den 2 Monaten überhaupt getan? Eine Gesunde Firma sollte in den Jahren Rücklagen für solche fälle zurück gelegt haben.

Ich wünsche trotz allem,der Comnet On Line GmbH, und dem gesamten Personal für die Zukunft alles Gute, und ich hoffe, das es mit der Comnet auch in Zukunft weiter gehen wird.

Viele Grüsse
Manuel Herrmann, 40789 Monheim am Rhein
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[1] bernbayer antwortet auf manuel-herrmann
18.11.2007 19:42
Benutzer manuel-herrmann schrieb:
Hallo,

vor genau 2 Monaten stellte die Comnet On Line GmbH die Server ab.
Gestern erhielt ich die Mail von Comnet, das Sie gar nicht wissen, ob und wie es mit der Comnet weiter geht. Jetzt nach 2 Monaten fällt denen ein, das gar kein Geld da ist. Was hat die Comnet in den 2 Monaten überhaupt getan? Eine Gesunde Firma sollte in den Jahren Rücklagen für solche fälle zurück gelegt haben.

Ich wünsche trotz allem,der Comnet On Line GmbH, und dem gesamten Personal für die Zukunft alles Gute, und ich hoffe, das es mit der Comnet auch in Zukunft weiter gehen wird.

Viele Grüsse
Manuel Herrmann, 40789 Monheim am Rhein


Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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[1.1] mavobo antwortet auf bernbayer
19.11.2007 13:02

Tag auch,

ich habe da so meine Zweifel ob bei der Finanz-Decke der Comnet so alles gesund ist !
Leider habe ich dort auch noch ca. 8 Euro liegen, welche ich wohl höchstwahrscheinlich abhaken kann.
Wenn die Comnet vor ca. 2 Monaten die Server abschaltet, man auf E-Mails keine Reaktion erhält und telefonisch zu allen Uhrzeiten ständig die Leitungen besetzt sind, vermute ich persönlich, dass das Aus der Comnet schon vor längeren feststand.
Aber man lernt ja aus seinen Fehlern, war es vorher die Fa. ToCall, so ist es jetzt die Comnet wo man auf "Prepaid" Basis im Callthrough Verfahren günstiger z.B. vom Handy telefonieren konnte.
Also kann man für die Zukunft nur raten: Finger weg von Callthrough Anbietern, die auf Prepaid setzen. Glücklicherweise gibt es da auch andere, die einem nur tatsächliche Gespräche berechnen, z.B. Awantel .

Wie üblich trifft es aber mal wieder die falschen und zwar die Kunden der Comnet sowie die Angestellten dieser Firma.
Die sogenannten Top Manager haben doch mit Sicherheit wieder die goldenen Fallschirme ! Aber das kennt man ja, z.B. BenQ-Siemens und andere.

Schöne Grüße





Benutzer bernbayer schrieb:
Benutzer manuel-herrmann schrieb:
Hallo,

vor genau 2 Monaten stellte die Comnet On Line GmbH die Server
ab.
Gestern erhielt ich die Mail von Comnet, das Sie gar nicht wissen, ob und wie es mit der Comnet weiter geht. Jetzt nach 2 Monaten fällt denen ein, das gar kein Geld da ist. Was hat die Comnet in den 2 Monaten überhaupt getan? Eine Gesunde Firma sollte in den Jahren Rücklagen für solche fälle zurück gelegt
haben.

Ich wünsche trotz allem,der Comnet On Line GmbH, und dem gesamten Personal für die Zukunft alles Gute, und ich hoffe,
das es mit der Comnet auch in Zukunft weiter gehen wird.

Viele Grüsse
Manuel Herrmann, 40789 Monheim am Rhein


Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
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[1.1.1] bernbayer antwortet auf mavobo
19.11.2007 15:02
Die Fa. Tocall gibt es nach wie vor. Ist auch kein Pepaid sondern Postpaid. Die Fa. "Comnet" ist eine realtiv kleine Firma,die Geschäftsführerin, Frau Bunde, war immmer meist selbst am Telefon der Hotline. Top-Manager wird es da kaum gegeben haben. Nützt uns Betroffenenen , die noch Guthaben dort haben, natürlich nichts. Die Aussichten daß es nochmal weitergeht, sind nicht sehr gut. Soll sich am 22. November entscheiden.
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[1.1.1.1] Nova Telecom antwortet auf bernbayer
23.11.2007 12:43
Ich finde das Verhalten der Comnet sehr fragwürdig. Die Abschaltung der Server mit techn. Problemen oder Hardwaretausch zu begründen, dürfte jeden stutzig machen. In der Regel wird Saftware getauscht. Sollte dennoch einmal eine Erweiterung der Server oder gar der Austausch notwendig werden, so geschieht dies in der Regel parallel , wobei die alten Server noch am Netz bleiben. Auch ein Wiederanfahren der alten Server wäre durchaus möglich. Ich vermute hier eine arglistige Täuschung der Kunden, um einen Ausweg aus der bevorstehenden Insolvenz zu suchen. Dafür benötigt man Zeit. Ich habe den Verdacht, dass der Geschäftsinhaber seine Rechnungen nicht immer pünktlich an die Unternehmen (z.B. MCI World) bezahlt hat und ein Berg von Schulden vor sich hergeschoben hat. Irgendwann drohte die Abschaltung. Also suchte man sich einen neuen Partner (z.B. 3U). Da dieser selbst Schwierigkeiten hat (das Festnetzgeschäft ist nun mal rückläufig und alles andere als gewinnbringend) und die sekundengenaue Abrechnung nicht mehr anbietet und möglicherweise das Dilemma wie schon zuvor zwischen Comnet und Bsp.-Carrier beginnt, ist die Pleite fast schon vorprogrammiert. Dieses Problem ist bereits seit dem Konkurs der TeDaFax AG bekannt. Scheinbar hat der Geschäftsinhaber die Zeichen der Zeit nicht erkannt oder erkennen wollen. Lieber Herr Kraus, es handelt sich bei den vorstehenden Andeutungen um meine persönliche Meinung. Wachen Sie auf und tun Sie für Ihre Kunden das, mit dem man Sie bisher in Verbindung brachte: Service und Ehrlichkeit.

MfG

Andre Kaiser
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[1.1.1.1.1] Müller2 antwortet auf Nova Telecom
23.11.2007 15:28
Hallo,

wenn man irgendeine Leistung im Voraus bezahlt, geht man natürlich immer das Risiko ein, daß der Anbieter in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und die Leistung eventuell nicht mehr erbringen kann. Bei einem kleinen Callthrough-Anbieter wie Comnet ist dieses Risiko naturgemäß höher als etwa bei einer Prepaid-Karte von TM oder VF. Durch die rasanten Preissenkungen der Mobilfunk-Discounter wurde Callthrough zuletzt immer unattraktiver. Insofern denke ich, daß man hier überhaupt kein Mißmanagement oder gar unseriöses Geschäftsgebahren zu unterstellen braucht, um die Insolvenz von Comnet zu erklären. Vielmehr hat hier offenbar ein kleines Unternehmen durch die Veränderung der Marktbedingungen seine Nische verloren.
Sollte es tatsächlich dazu kommen, daß die Guthaben nicht ausgezahlt werden (obwohl die Teltarif-Meldung ja etwas anderes besagt), so ist das für die Betroffenen natürlich ärgerlich. Allerdings dürfte es sich dabei doch wohl meist um einstellige Beträge handeln, so daß auch in diesem Falle der Verlust überschaubar bliebe. Wer zu Zeiten als eine Gesprächsminute zur Hauptzeit noch 79 ct. oder mehr kostete kräftig Calltrough genutzt hat, dürfte aber auch unter Einbeziehung eines solchen Verlustes summa summarum kein schlechtes Geschäft gemacht haben. Insofern trifft die Insolvenz von Comnet den einzelnen Mitarbeiter wahrscheinlich härter als den einzelnen Kunden.

Gruß Müller2