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Wieso muss es immer DSL sein?


20.07.2007 18:20 - Gestartet von Mobilfunk-Experte
Breitband-Internet gibt es zum Beispiel bei Kabel Deutschland schon für knapp 20 Euro, und zwar auch "entbündelt".
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[1] rgla antwortet auf Mobilfunk-Experte
20.07.2007 18:31
Benutzer Mobilfunk-Experte schrieb:
Breitband-Internet gibt es zum Beispiel bei Kabel Deutschland schon für knapp 20 Euro, und zwar auch "entbündelt".

Sofern es vor Ort überhaupt ein "Kabel" gibt. In meinem Wohnort gibt es das nicht. Entbündeltes DSL und UMTS gibt es auch nicht.
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[2] rotella antwortet auf Mobilfunk-Experte
20.07.2007 18:50
Benutzer Mobilfunk-Experte schrieb:
Breitband-Internet gibt es zum Beispiel bei Kabel Deutschland schon für knapp 20 Euro, und zwar auch "entbündelt".

Sicher? Bisher musstest du immer einen Kabel-TV Vertrag haben, um Kabel Internet zu buchen. Und der verursacht zusätzliche Kosten!
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[2.1] rotella antwortet auf rotella
20.07.2007 18:56
Ich hab nochmal nachgesehen. Bei mir wäre die KMG Hannover zuständig und dort heisst es ganz klar, dass ein Kabel-TV Vertrag zwingend notwendig ist.
Als leider kein entbündeltes Internet per Kabel möglich...
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[2.1.1] rauhfaser antwortet auf rotella
20.07.2007 21:24

einmal geändert am 20.07.2007 21:26
muss auch was noch dazu schreiben....

bin gerade via umts (blau.de) im netz funktioniert wunderbar...wenn eplus noch hsdpa nutzen würde wäre es noch besser und ich würde die base internet flat machen.

ich muss nur mein handy (samsung u700) ans fenster legen, da die abstrahlantenne von eplus genau hier auf dem dach ist
base flaterate 25 euro
moobicent (vodafone) ca 40 euro.... ich denke ma das wird auch die zukunft....
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[2.1.1.1] bastians antwortet auf rauhfaser
24.07.2007 14:46
Moin,

Benutzer rauhfaser schrieb:
bin gerade via umts (blau.de) im netz funktioniert wunderbar...wenn eplus noch hsdpa nutzen würde wäre es noch besser und ich würde die base internet flat machen.

ich muss nur mein handy (samsung u700) ans fenster legen, da die abstrahlantenne von eplus genau hier auf dem dach ist base flaterate 25 euro moobicent (vodafone) ca 40 euro.... ich denke ma das wird auch die zukunft....

Aber nur wenn die Telefoniepreise im Mobilfunk auch drastisch sinken. VoIP via UMTS funktioniert i.A. nicht ...

ciao
Bastian
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[2.1.2] musikbox antwortet auf rotella
20.07.2007 22:38
Benutzer rotella schrieb:
Ich hab nochmal nachgesehen. Bei mir wäre die KMG Hannover zuständig und dort heisst es ganz klar, dass ein Kabel-TV Vertrag zwingend notwendig ist.
Als leider kein entbündeltes Internet per Kabel möglich...

In NRW/Hessen ist bei Unitymedia Internet und Telefon seit kurzem auch ohne Kabelfernsehen möglich.
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[2.1.2.1] statt DSL lieber Mobil
chickolino antwortet auf musikbox
22.07.2007 13:18

einmal geändert am 22.07.2007 13:22
Benutzer musikbox schrieb:
Benutzer rotella schrieb:
Ich hab nochmal nachgesehen. Bei mir wäre die KMG Hannover zuständig und dort heisst es ganz klar, dass ein Kabel-TV Vertrag zwingend notwendig ist.
Als leider kein entbündeltes Internet per Kabel möglich...

In NRW/Hessen ist bei Unitymedia Internet und Telefon seit kurzem auch ohne Kabelfernsehen möglich.

Tja, aber in vielen Mehrfamilienhäusern sind die Kabelverteileranlagen leider wohl nicht darauf ausgerichtet das einzelne Wohnungen im Haus ein Kabelinternet bekommen.

Außerdem würde es in meinem Fall (fast) keine Ersparnis bedeuten.

Ich habe derzeit einen T-Com Analog-Anschluss (habe also auch bei Telefonaten ins Ausland und zu Handys volle Call by Call Möglichkeiten) für knapp 17,- Euro - dazu DSL 1000 (die DSL-Anschlussgebühren überimmt mein DSL-ServiceProvider Calando bei dem ich eine Internetflat für knapp 5,- euro gebucht habe).

Wenn ich jetzt zu einem Kabelanschluss wechseln würde, würde das bedeuten, das ich neue Technik installieren muss, den alten Anschluss kündigen müßte, ggf. ein paar Tage kein Telefon/Internet hätte; dazu auf die CbC-Möglichkeiten verzichten - dazu noch viel Arbeitsaufwand für die Kündigung/ Neubeantragung; dann noch eine Mindestvertragslaufzeit und längere Kündigungsfristen als bei der T-Com.

Diesen Aufwand wegen knapp 2,- euro monatlich - DANKE !

Wo ich dagegen einen Wechsel in Betracht ziehen würde, das wäre wenn ich für den Preis von ca. 20,- Euro Mobiles-Internet (also wohl über Mobilfunk) und ggf. gegen entsprechenden Aufpreis eine günstige All-Inclusive-Flatrate mit eine Festnetznummer bekommen könnte.

Derzeit würde ein Wechsel also wohl eher auf folgende Lösung hinauslaufen:

BASE-Internetflatrate für 25,- Euro

Auto-Motor-Sport - All-Inclusive-Flatrate fürs Telefonieren (minimal 5,- Euro - maximal 67,- Euro monatlich).

http://www.auto-mobile-tarif.de/

Nur leider müßte man dann eben seine Festnetznummer über ein rückrufsystem à la Talk-to-gether realisieren (wo man aber die rufnummer des Anrufenden leider nicht sehen kann) - oder man blockt generell alle Anrufer mit Rufnummernübermittelung ab und ruft kostenfrei zurück - dafür hat man ja seine Flat.

http://www.talk2gether.org/downloads/mobilefestnetznummerhomebaseanleitung.pdf

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[2.1.2.1.1] musikbox antwortet auf chickolino
07.08.2007 22:42
Benutzer chickolino schrieb:
Benutzer musikbox schrieb:
In NRW/Hessen ist bei Unitymedia Internet und Telefon seit kurzem auch ohne Kabelfernsehen möglich.

Tja, aber in vielen Mehrfamilienhäusern sind die Kabelverteileranlagen leider wohl nicht darauf ausgerichtet das einzelne Wohnungen im Haus ein Kabelinternet bekommen.

Das wird dann ja ggf. kostenfrei ausgetauscht. In der Regel sind aber keine zusätzlichen Arbeiten notwendig.

Außerdem würde es in meinem Fall (fast) keine Ersparnis bedeuten.

Ich habe derzeit einen T-Com Analog-Anschluss (habe also auch bei Telefonaten ins Ausland und zu Handys volle Call by Call Möglichkeiten) für knapp 17,- Euro - dazu DSL 1000 (die DSL-Anschlussgebühren überimmt mein DSL-ServiceProvider Calando bei dem ich eine Internetflat für knapp 5,- euro gebucht habe).

Call-by-Call war für mich auch bisher immer der Grund, bei der Telekom zu bleiben, das ist jetzt aber dank VoIP nicht mehr notwendig.
Du zahlst 22 EUR Endpreis? Wie geht das denn?

Wenn ich jetzt zu einem Kabelanschluss wechseln würde, würde das bedeuten, das ich neue Technik installieren muss, den alten Anschluss kündigen müßte, ggf. ein paar Tage kein Telefon/Internet hätte; dazu auf die CbC-Möglichkeiten verzichten - dazu noch viel Arbeitsaufwand für die Kündigung/ Neubeantragung; dann noch eine Mindestvertragslaufzeit und längere Kündigungsfristen als bei der T-Com.

Hmmm? Da bist Du aber total falsch informiert. Also in NRW sind die Vertragslaufzeiten bei Unitymedia 12 Monate. Das ist echt okay. Die Kündigung übernimmt ebenfalls der Kabelnetzbetreiber; habe ich aber aufgrund meines "schwierigen" Vertragsverhältnisses mit der Telekom selber ausgeführt. Ich weiss wirklich nicht, was daran so viel "Arbeitsaufwand" sein soll, zumal der Techniker von Unitymedia die Technik daheim installiert (ca. eine Stunde). Mit einer gewissen Vorlaufzeit (4 Wochen) sollte dann auch eine Schaltung zum Wunschtermin möglich sein. Niemand muss Angst vor einer zu späten Schaltung haben.
Im übrigen haben sich die Vertragslaufzeiten bei der Telekom auf 24 Monate ausgedehnt, ich weiss allerdings nicht, ob sich das jetzt auf alle Produkte bezieht.
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[2.1.2.1.1.1] chickolino antwortet auf musikbox
08.08.2007 09:23

2x geändert, zuletzt am 08.08.2007 09:47
Benutzer musikbox schrieb:
Benutzer chickolino schrieb:
Benutzer musikbox schrieb:
In NRW/Hessen ist bei Unitymedia Internet und Telefon seit kurzem auch ohne Kabelfernsehen möglich.

Tja, aber in vielen Mehrfamilienhäusern sind die Kabelverteileranlagen leider wohl nicht darauf ausgerichtet das einzelne Wohnungen im Haus ein Kabelinternet bekommen.

Das wird dann ja ggf. kostenfrei ausgetauscht. In der Regel sind aber keine zusätzlichen Arbeiten notwendig.

Das mag so sein, wenn in einem Mehrfamilienhaus der Kabelnetzbetreiber die Installation selbst gemacht hat.

In dem Mehrfamilienhaus in dem ich wohne war es aber so das (damals noch die Post) das Kabelunternehmen nur den Hauptanschluss gelegt hat.

Die weitere Installation im Haus - zu den 20 Wohnungen - hat dann ein Elektrounternehmen realisiert. Dieses Elektro-Unternehmen hat dann die "Haupt-"Kabelfernsehleitung auf Jahre hinaus von dem Kabelunternehmen (also damals Post) "gepachtet" und an die Einzelnen Wohnungen (mit entsprechendem Aufschlag) "untervermietet".

Die Installation wurde somit für die Wohnungseigentümer (die eine solche Kabelverlegungsinvestion damals nicht auf Ihre Mieter hätten "abwälzen" können) damals nicht berechnet - und die Mieter der Wohnungen hatten (das damals Innovative) Kabelfernsehen eben zu einem etwas höheren Preis.

Das Elektrounternehmen hatte seine "Arbeitskraft" vorgeschossen - aber der Elektro-Unternehmer damit eine "Rente" für sich selbst geschaffen.

Alle waren damit glücklich - aber jetzt müßte der Elektromeister eben neu investieren und das will und kann (aufgrund seines wohlverdienten Alterruhesitzes und Firmenschliessung) er eben nicht.

Somit bleibt in dem Mehrfamilienhaus eben die Alternative über Kabel online gehen zu können nicht.

Ähnlich sieht es aus in vielen Genossenschaftswohnungen in Kassel - auch diese haben schon sehr früh auf Kabelfernsehen in Ihren Wohnungen gesetzt und Elektroinstallationsfirmen haben die "Unterverteilung" eben auf ähnlicher "Abzahlbasis" vorgenommen.


Außerdem würde es in meinem Fall (fast) keine Ersparnis bedeuten.

Ich habe derzeit einen T-Com Analog-Anschluss (habe also auch bei Telefonaten ins Ausland und zu Handys volle Call by Call Möglichkeiten) für knapp 17,- Euro - dazu DSL 1000 (die DSL-Anschlussgebühren überimmt mein DSL-ServiceProvider Calando bei dem ich eine Internetflat für knapp 5,- euro gebucht habe).

Call-by-Call war für mich auch bisher immer der Grund, bei der Telekom zu bleiben, das ist jetzt aber dank VoIP nicht mehr notwendig.
Du zahlst 22 EUR Endpreis? Wie geht das denn?

Leider funktioniert das nur mit einem Altvertrag von Callando der mittlerweile nicht mehr zu buchen ist.

Ich habe einen Analoganschluss von der T-Com (vor ca. 6 Wochen endlich von ISDN - was ich noch aus Zeiten vom Modemsurfen hatte down-ge-graded) - für etwas über 16,- Euro.

Telefonieren kann ich über www.peterzahlt.de - GRATIS ins Festnetz. Zu Handys nutze ich meinen Crash-5 von Debitel (was auch neue ist - aber früher hatte ich zumindest zu D1; D2; Klarmobil und Simyo ähnliche Konditionen).

Die DSL-Leitung wird im Rahmen meines Callando-Vertrages von Callando bezahlt - und an Callando zahle ich ganze 4,99 Euro für DSL-Leitung INCLUSIVE der Internetflatrate.

Allerdings auch nur DSL-1000. Mir persönlich reicht das dicke - ich bin nur selten in der Wohnung und da kommt es vor allem auf geringe Fixkosten an (selbst Analog-Modemgeschwindigkeit reicht mir aus - war aber aufgrund fehlender Analog-Modem-Flats früher einfach zu teuer geworden - so das ich ziemlich spät irgendwann auf den schon fahrenden DSL-Zug aufgesrpungen bin).

Da es diesen Callando Alttarif aber nicht mehr zu buchen gibt - würde bei mir eine Umstellung in einen schnelleren Tarif gleich ca. 15,- euro monatlich mehr bedeuten - und das ist für mich indiskutabel.


Wenn ich jetzt zu einem Kabelanschluss wechseln würde, würde das bedeuten, das ich neue Technik installieren muss, den alten Anschluss kündigen müßte, ggf. ein paar Tage kein Telefon/Internet hätte; dazu auf die CbC-Möglichkeiten verzichten - dazu noch viel Arbeitsaufwand für die Kündigung/ Neubeantragung; dann noch eine Mindestvertragslaufzeit und längere Kündigungsfristen als bei der T-Com.

Hmmm? Da bist Du aber total falsch informiert. Also in NRW sind die Vertragslaufzeiten bei Unitymedia 12 Monate. Das ist echt okay. Die Kündigung übernimmt ebenfalls der
Kabelnetzbetreiber;
habe ich aber aufgrund meines "schwierigen" Vertragsverhältnisses mit der Telekom selber ausgeführt. Ich weiss wirklich nicht, was daran so viel "Arbeitsaufwand" sein soll, zumal der Techniker von Unitymedia die Technik daheim installiert (ca. eine Stunde). Mit einer gewissen Vorlaufzeit (4 Wochen) sollte dann auch eine Schaltung zum Wunschtermin möglich sein. Niemand muss Angst vor einer zu späten Schaltung haben.
Im übrigen haben sich die Vertragslaufzeiten bei der Telekom auf 24 Monate ausgedehnt, ich weiss allerdings nicht, ob sich das jetzt auf alle Produkte bezieht.

Wie schon oben geschrieben - ich hatte mich vor ca. 1 Jahr mal dafür interessiert. Damals hiess es nur, das es bei mir im Haus nicht funktioniert, weil eben ein "Subunternehmer" die Komplette Leitung im Haus angemietet hat und diese Untervermietet.

Dieser müßte dazu das Hausinterne Kabelnetz komplett neu verlegen (in 20 Wohnungen) - was im Rahmen eines Neubaus sicherlich relativ leicht verlegt ist - bedeutet in einem Wohnhaus mit 20 Parteien das bewohnt ist, aber eine (fast) unlösbare Aufgabe die viel zu teuer kommt und in keinem Verhältnis zu evtl. Mehreinnahmen des Unternehmers stehen würde.

Hinzu kommt, das sich eine solche "Investition" ja auch wieder beim "Unternehmer" rechnen müßte - er müßte also (wie auch beim Kabelfernsehen) einen monatlichen "Aufschlag" für seine Investitionskosten und die Verzinsung verlangen.

Somit wird (beim jetzigen DSL-Preiskampf) der Markt der Kabelinternet-Interessenten (die ja vor allem auch auf den Preis schauen) nochmal kleiner.

DIE INVESTITION RECHNET SICH EINFACH NICHT

- UND MAN BEKOMMT AUCH DIE 20 EIGENTÜMER DER WOHNUNGEN IM HAUS NICHT UNTER EINEN HUT.

Manche Eigentümer Wohnen im Haus (da könnte es sich ja evtl. noch wegen Eigennutzung noch rechnen) - andere dagegen haben Ihre Eigentumswohnung vermietet (und können eine solche Investition nicht wirklich gut auf den Mieter "abwälzen" weil in KS der Wohnungsmarkt und damit die Mietpreise in den letzten Jahren stark unter Druck geraten sind.

DIE ZUKUNFT WIRD EH` IM "MOBILEN - SCHNELLEN - INTERNET" LIEGEN

- und meiner Einschätzung nach damit im UMTS-Netz und dessen Nachfolgern zu finden sein.

Ich denke mal das sieht der Elektrounternehmer der damals im Neubau die Kabelfernsehanschlüsse verlegt hat ähnlich - und deshalb investiert er eben auch nicht neu.

Ein paar wenige "Feste" DSL-Leitungen (vor allem von Firmen mit hohem Datentraffic und Uploadgeschwindigkeiten für Server; ein paar "mit den Benutzern gealterten DSL-Anschlüssen" oder auch einige die kostenmäßig extrem günstig sind (wie bei mir) - werden das wohl überleben - aber ich denke in 20
Jahren gibt es (genau wie bei den Handys - die derzeit viele Festnetzanschlüsse "ablösen") weit mehr mobile schnelle Internetzugänge als DSL-Anschlüsse.

- - -

Ich hatte mich dann noch mal vor 2-3 Monaten für das Einfamilienhaus meiner Eltern für Kabelinternet interessiert.

Das "Problem" dort war, das es nur wenige Meter von der Stadtgrenze Kassels entfernt in einem vorort liegt, wo (zumindest zu der Zeit als ich nachgefragt habe) noch kein Kabelinternet verfügbar gewesen war.

Außerdem ist bei meinen Eltern nicht der schnelle Internetzugang vorrangig (wie bei jüngeren Jahrgängen oftmals) sondern die Telefonkosten. Interntkosten (über Modem) von 1-3 euro monatlich sind "ertragbar" und die Telefonie läßt sich (ohne irgenwas umstellen zu müssen und meine Eltern die naturgemäß älter als ich sind neu "Anlernen" zu müssen) ja mittlerweile auch per ISDN-Flatrate in "begrenzte" Bahnen lenken.
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[2.1.2.1.1.1.1] ejunky antwortet auf chickolino
08.08.2007 20:57
Benutzer chickolino schrieb:
Benutzer musikbox schrieb:
Benutzer chickolino schrieb:
Benutzer musikbox schrieb:
In NRW/Hessen ist bei Unitymedia Internet und Telefon seit kurzem auch ohne Kabelfernsehen möglich.

Tja, aber in vielen Mehrfamilienhäusern sind die Kabelverteileranlagen leider wohl nicht darauf ausgerichtet das einzelne Wohnungen im Haus ein Kabelinternet bekommen.

Das wird dann ja ggf. kostenfrei ausgetauscht. In der Regel sind aber keine zusätzlichen Arbeiten notwendig.

Das mag so sein, wenn in einem Mehrfamilienhaus der Kabelnetzbetreiber die Installation selbst gemacht hat.

In dem Mehrfamilienhaus in dem ich wohne war es aber so das (damals noch die Post) das Kabelunternehmen nur den Hauptanschluss gelegt hat.

Die weitere Installation im Haus - zu den 20 Wohnungen - hat dann ein Elektrounternehmen realisiert. Dieses Elektro-Unternehmen hat dann die "Haupt-"Kabelfernsehleitung auf Jahre hinaus von dem Kabelunternehmen (also damals Post) "gepachtet" und an die Einzelnen Wohnungen (mit entsprechendem Aufschlag) "untervermietet".

Die Installation wurde somit für die Wohnungseigentümer (die eine solche Kabelverlegungsinvestion damals nicht auf Ihre Mieter hätten "abwälzen" können) damals nicht berechnet - und die Mieter der Wohnungen hatten (das damals Innovative) Kabelfernsehen eben zu einem etwas höheren Preis.

Das Elektrounternehmen hatte seine "Arbeitskraft" vorgeschossen
- aber der Elektro-Unternehmer damit eine "Rente" für sich selbst geschaffen.

Alle waren damit glücklich - aber jetzt müßte der Elektromeister eben neu investieren und das will und kann (aufgrund seines wohlverdienten Alterruhesitzes und Firmenschliessung) er eben nicht.

Somit bleibt in dem Mehrfamilienhaus eben die Alternative über Kabel online gehen zu können nicht.

Ähnlich sieht es aus in vielen Genossenschaftswohnungen in Kassel - auch diese haben schon sehr früh auf Kabelfernsehen in Ihren Wohnungen gesetzt und Elektroinstallationsfirmen haben die "Unterverteilung" eben auf ähnlicher "Abzahlbasis" vorgenommen.


Außerdem würde es in meinem Fall (fast) keine Ersparnis bedeuten.

Ich habe derzeit einen T-Com Analog-Anschluss (habe also auch bei Telefonaten ins Ausland und zu Handys volle Call by Call Möglichkeiten) für knapp 17,- Euro - dazu DSL 1000 (die DSL-Anschlussgebühren überimmt mein DSL-ServiceProvider Calando bei dem ich eine Internetflat für knapp 5,- euro gebucht habe).

Call-by-Call war für mich auch bisher immer der Grund, bei der Telekom zu bleiben, das ist jetzt aber dank VoIP nicht mehr notwendig.
Du zahlst 22 EUR Endpreis? Wie geht das denn?

Leider funktioniert das nur mit einem Altvertrag von Callando der mittlerweile nicht mehr zu buchen ist.

Ich habe einen Analoganschluss von der T-Com (vor ca. 6 Wochen endlich von ISDN - was ich noch aus Zeiten vom Modemsurfen hatte down-ge-graded) - für etwas über 16,- Euro.

Telefonieren kann ich über www.peterzahlt.de - GRATIS ins Festnetz. Zu Handys nutze ich meinen Crash-5 von Debitel (was auch neue ist - aber früher hatte ich zumindest zu D1; D2; Klarmobil und Simyo ähnliche Konditionen).

Die DSL-Leitung wird im Rahmen meines Callando-Vertrages von Callando bezahlt - und an Callando zahle ich ganze 4,99 Euro für DSL-Leitung INCLUSIVE der Internetflatrate.

Allerdings auch nur DSL-1000. Mir persönlich reicht das dicke - ich bin nur selten in der Wohnung und da kommt es vor allem auf geringe Fixkosten an (selbst Analog-Modemgeschwindigkeit reicht mir aus - war aber aufgrund fehlender Analog-Modem-Flats früher einfach zu teuer geworden - so das ich ziemlich spät irgendwann auf den schon fahrenden DSL-Zug aufgesrpungen bin).

Da es diesen Callando Alttarif aber nicht mehr zu buchen gibt - würde bei mir eine Umstellung in einen schnelleren Tarif gleich ca. 15,- euro monatlich mehr bedeuten - und das ist für mich indiskutabel.


Wenn ich jetzt zu einem Kabelanschluss wechseln würde, würde das bedeuten, das ich neue Technik installieren muss, den alten Anschluss kündigen müßte, ggf. ein paar Tage kein Telefon/Internet hätte; dazu auf die CbC-Möglichkeiten verzichten - dazu noch viel Arbeitsaufwand für die Kündigung/ Neubeantragung; dann noch eine Mindestvertragslaufzeit und längere Kündigungsfristen als bei der T-Com.

Hmmm? Da bist Du aber total falsch informiert. Also in NRW sind die Vertragslaufzeiten bei Unitymedia 12 Monate. Das ist echt okay. Die Kündigung übernimmt ebenfalls der Kabelnetzbetreiber; habe ich aber aufgrund meines "schwierigen" Vertragsverhältnisses mit der Telekom selber ausgeführt.
Ich weiss wirklich nicht, was daran so viel "Arbeitsaufwand" sein soll, zumal der Techniker von Unitymedia die Technik daheim installiert (ca. eine Stunde). Mit einer gewissen Vorlaufzeit (4 Wochen) sollte dann auch eine Schaltung zum Wunschtermin möglich sein. Niemand muss Angst vor einer zu späten Schaltung
haben.
Im übrigen haben sich die Vertragslaufzeiten bei der Telekom auf 24 Monate ausgedehnt, ich weiss allerdings nicht, ob sich das jetzt auf alle Produkte bezieht.

Wie schon oben geschrieben - ich hatte mich vor ca. 1 Jahr mal dafür interessiert. Damals hiess es nur, das es bei mir im Haus nicht funktioniert, weil eben ein "Subunternehmer" die Komplette Leitung im Haus angemietet hat und diese Untervermietet.

Dieser müßte dazu das Hausinterne Kabelnetz komplett neu verlegen (in 20 Wohnungen) - was im Rahmen eines Neubaus sicherlich relativ leicht verlegt ist - bedeutet in einem Wohnhaus mit 20 Parteien das bewohnt ist, aber eine (fast) unlösbare Aufgabe die viel zu teuer kommt und in keinem Verhältnis zu evtl. Mehreinnahmen des Unternehmers stehen würde.

Hinzu kommt, das sich eine solche "Investition" ja auch wieder beim "Unternehmer" rechnen müßte - er müßte also (wie auch beim Kabelfernsehen) einen monatlichen "Aufschlag" für seine Investitionskosten und die Verzinsung verlangen.

Somit wird (beim jetzigen DSL-Preiskampf) der Markt der Kabelinternet-Interessenten (die ja vor allem auch auf den Preis schauen) nochmal kleiner.

DIE INVESTITION RECHNET SICH EINFACH NICHT

- UND MAN BEKOMMT AUCH DIE 20 EIGENTÜMER DER WOHNUNGEN IM HAUS NICHT UNTER EINEN HUT.

Manche Eigentümer Wohnen im Haus (da könnte es sich ja evtl. noch wegen Eigennutzung noch rechnen) - andere dagegen haben Ihre Eigentumswohnung vermietet (und können eine solche Investition nicht wirklich gut auf den Mieter "abwälzen" weil in KS der Wohnungsmarkt und damit die Mietpreise in den letzten Jahren stark unter Druck geraten sind.

DIE ZUKUNFT WIRD EH` IM "MOBILEN - SCHNELLEN - INTERNET" LIEGEN

- und meiner Einschätzung nach damit im UMTS-Netz und dessen Nachfolgern zu finden sein.

Dieses Gefunke kann überhaupt nicht die Bandbreite wie Kabel oder DSL bieten - da mußt Du bald jedem seinen Funkmast bereit stellen und selbst dann kommen sich die noch ins Gehege - wenn nur mal ne Mikrowelle läuft, sackt auch schon die WLAN-Bandgreite ab. Frag mal die Base-Surfer nach Performance

Ich denke mal das sieht der Elektrounternehmer der damals im Neubau die Kabelfernsehanschlüsse verlegt hat ähnlich - und deshalb investiert er eben auch nicht neu.

Ein paar wenige "Feste" DSL-Leitungen (vor allem von Firmen mit hohem Datentraffic und Uploadgeschwindigkeiten für Server; ein paar "mit den Benutzern gealterten DSL-Anschlüssen" oder auch einige die kostenmäßig extrem günstig sind (wie bei mir) - werden das wohl überleben - aber ich denke in 20 Jahren gibt es (genau wie bei den Handys - die derzeit viele Festnetzanschlüsse "ablösen") weit mehr mobile schnelle Internetzugänge als DSL-Anschlüsse.

- - -

Ich hatte mich dann noch mal vor 2-3 Monaten für das Einfamilienhaus meiner Eltern für Kabelinternet interessiert.

Das "Problem" dort war, das es nur wenige Meter von der Stadtgrenze Kassels entfernt in einem vorort liegt, wo (zumindest zu der Zeit als ich nachgefragt habe) noch kein Kabelinternet verfügbar gewesen war.

Außerdem ist bei meinen Eltern nicht der schnelle Internetzugang vorrangig (wie bei jüngeren Jahrgängen oftmals) sondern die Telefonkosten. Interntkosten (über Modem) von 1-3 euro monatlich sind "ertragbar" und die Telefonie läßt sich (ohne irgenwas umstellen zu müssen und meine Eltern die naturgemäß älter als ich sind neu "Anlernen" zu müssen) ja mittlerweile auch per ISDN-Flatrate in "begrenzte" Bahnen lenken.
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[2.1.2.1.1.1.1.1] chickolino antwortet auf ejunky
09.08.2007 08:21

DIE ZUKUNFT WIRD EH` IM "MOBILEN - SCHNELLEN - INTERNET" LIEGEN

- und meiner Einschätzung nach damit im UMTS-Netz und dessen Nachfolgern zu finden sein.

Dieses Gefunke kann überhaupt nicht die Bandbreite wie Kabel oder DSL bieten - da mußt Du bald jedem seinen Funkmast bereit stellen und selbst dann kommen sich die noch ins Gehege - wenn nur mal ne Mikrowelle läuft, sackt auch schon die WLAN-Bandgreite ab. Frag mal die Base-Surfer nach Performance

Deine Meinung teile ich nicht (ganz):

1.) du sprichst von W-LAN-Bandbreiten die sich durch Mikrowellen stören lassen - ich von UMTS und seinen Nachfolgern

2.) ich sprach von einem Zeitraum in 15 - 25 jahren - du von der jetzigen Technik

3.) BASE bietet (nach jetziger Technik) zwar UMTS aber keinen UMTS-Beschleuniger HSDPA an - den die Konkurenz mittlerweile schon mit 3,6 KB laufen läßt (an ausgewählten Orten). Das das in 15 - 25 Jahren nochmal anders aussehen wird - ist wohl auch dir klar.

4.) Genau wie der Mobilfunk derzeit das herkömmliche Festnetz langsam nach und nach ablöst - so sage ich voraus wird es mit dem schnellen MOBILEN Internet und den derzeitigen DSL-Anschlüssen auch in eingen Jahren geschehen.

Der Vorteil liegt auf der Hand (oder besser darin) - man ist einfach dort erreichbar wo man gerade ist - und muss nicht seinen Standort verändern um online gehen zu können (die Werbung zeigt es ja schon jetzt mit "the world is in your Hand") !

Klar hat ein anderes System auch andere Nachteile. Das ist beim herkömmlichen Telefon zum Handy genauso wie es beim DSL zu mobilen Internet in einigen Jahren sein wird.

Das herkömmliche Telefon bietet z.B. mit ISDN 2 Leitungen und bis zu 10 Rufnummern mit Mobilfunk braucht man (derzeit) ein Dual-Sim Gerät um auf einem Gerät auf 2 Handynummern erreichbar zu sein (oder die gute alte netzinterne - hoffentlich auch in deinem Netz gratis- RUL).

Genauso hat das Mobile Internet konstruktionsbedingt immer auch Nachteile gegenüber dem Festen DSL- oder (Kabel-) Internet - z.B. die von dir beschriebenenen Störungen durch andere Funkwellen - aber auch da wird die Technik in 15 - 25 Jahren weiter sein und störungsunempfindlichere Funktechniken entwickeln.

Was ich einzig sage ist das:

Das MOBILE - SCHNELLE INTERNET wird in den nächsten ( 15 - 25 )Jahren (meiner Meinung nach) das DSL (fast vollständig - siehe auch meinen Einschränkungen in meinem letzten Posting) ablösen.

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[2.1.3] Mobilfunk-Experte antwortet auf rotella
20.07.2007 22:45
Benutzer rotella schrieb:

Ich hab nochmal nachgesehen. Bei mir wäre die KMG Hannover zuständig und dort heisst es ganz klar, dass ein Kabel-TV Vertrag zwingend notwendig ist.
Als leider kein entbündeltes Internet per Kabel möglich...

Bei dir vielleicht nicht. (Aber DSL gibt es ja auch nicht überall.) Kabel Deutschland bietet es jedenfalls - seit Kurzem - an, und der Preis kann mit den DSL-Angeboten gut mithalten.
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[2.1.3.1] rotella antwortet auf Mobilfunk-Experte
21.07.2007 16:06
Benutzer Mobilfunk-Experte schrieb:

Bei dir vielleicht nicht. (Aber DSL gibt es ja auch nicht überall.) Kabel Deutschland bietet es jedenfalls - seit Kurzem
- an, und der Preis kann mit den DSL-Angeboten gut mithalten.

Gut, dann besteht ja Hoffnung, dass die lokalen Vermarkter von kabel deutschland - bei mir KMG Hannover - noch nachziehen.
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[3] sushiverweigerer antwortet auf Mobilfunk-Experte
07.08.2007 12:58
Benutzer Mobilfunk-Experte schrieb:
Breitband-Internet gibt es zum Beispiel bei Kabel Deutschland schon für knapp 20 Euro, und zwar auch "entbündelt".

Nö nicht wirklich, denn das Kabel-TV muss man ja auch bezahlen.
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[3.1] Gnarfy antwortet auf sushiverweigerer
07.08.2007 13:15
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Benutzer Mobilfunk-Experte schrieb:
Breitband-Internet gibt es zum Beispiel bei Kabel Deutschland schon für knapp 20 Euro, und zwar auch "entbündelt".

Nö nicht wirklich, denn das Kabel-TV muss man ja auch bezahlen.

Bei Unity Media gibt's Internet auch ohne Kabel-TV für 20EUR.
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[3.1.1] sushiverweigerer antwortet auf Gnarfy
07.08.2007 13:21
Benutzer Gnarfy schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Benutzer Mobilfunk-Experte schrieb:
Breitband-Internet gibt es zum Beispiel bei Kabel Deutschland schon für knapp 20 Euro, und zwar auch "entbündelt".

Nö nicht wirklich, denn das Kabel-TV muss man ja auch bezahlen.

Bei Unity Media gibt's Internet auch ohne Kabel-TV für 20EUR.

Super. Und wie viele Leute können Unity Media nutzen? und welche Bandbreite bekommt man für 20 €?
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[3.1.1.1] Gnarfy antwortet auf sushiverweigerer
07.08.2007 13:23
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Bei Unity Media gibt's Internet auch ohne Kabel-TV für 20EUR.

Super.

Finde ich auch :-)

Und wie viele Leute können Unity Media nutzen?

Keine Ahnung, 'n paar Millionen halt. Ist mir auch egal, solange ich dabei bin.

und welche Bandbreite bekommt man für 20 €?

2MBit/s down, 256kbit/s up. Ping zum ersten Host 8ms.

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[3.1.1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf Gnarfy
07.08.2007 14:39
Benutzer Gnarfy schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Bei Unity Media gibt's Internet auch ohne Kabel-TV für 20EUR.

Super.

Finde ich auch :-)

Und wie viele Leute können Unity Media nutzen?

Keine Ahnung, 'n paar Millionen halt. Ist mir auch egal, solange ich dabei bin.

und welche Bandbreite bekommt man für 20 €?

2MBit/s down, 256kbit/s up. Ping zum ersten Host 8ms.


Ein paar Millionen sicherlich nicht, sonst hätte ich von dem Laden sicher auch schon mal gehört.
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[3.1.1.1.1.1] Gnarfy antwortet auf sushiverweigerer
07.08.2007 14:49
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Und wie viele Leute können Unity Media nutzen?

Keine Ahnung, 'n paar Millionen halt. Ist mir auch egal, solange ich dabei bin.

Ein paar Millionen sicherlich nicht, sonst hätte ich von dem Laden sicher auch schon mal gehört.

Laut eigener Aussage 5 Millionen. Hab grad keine Lust zu recherchieren, ob damit einzelne Personen oder Haushalte gemeint sind.
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[3.1.1.1.1.2] paeffgen antwortet auf sushiverweigerer
07.08.2007 14:55
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Benutzer Gnarfy schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Bei Unity Media gibt's Internet auch ohne Kabel-TV für 20EUR.

Super.

Finde ich auch :-)

Und wie viele Leute können Unity Media nutzen?

Keine Ahnung, 'n paar Millionen halt. Ist mir auch egal, solange ich dabei bin.

und welche Bandbreite bekommt man für 20 €?

2MBit/s down, 256kbit/s up. Ping zum ersten Host 8ms.


Ein paar Millionen sicherlich nicht, sonst hätte ich von dem Laden sicher auch schon mal gehört.

Der Laden ist erst vor kurzem als Zusammenschluß von ISH, IESY und noch einem Kabelnetzbetreiber entstanden. Vielleicht sagen dir ja diese Namen etwas.
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[3.1.1.1.1.2.1] Michelle-Janine antwortet auf paeffgen
07.08.2007 15:07
Benutzer paeffgen schrieb:
Der Laden ist erst vor kurzem als Zusammenschluß von ISH, IESY und noch einem Kabelnetzbetreiber entstanden. Vielleicht sagen dir ja diese Namen etwas.


Hallo paeffgen,

ja diese Namen sagen einem, daß Unitymedia, wie das Unternehmen nun heißt, zu 77% im Eigentum angloamerikanischer Investmentunternehmen und Hedge Fonds steht.

Armes Deutschland!


Gruß

Michelle
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[3.1.1.1.1.2.1.1] ejunky antwortet auf Michelle-Janine
07.08.2007 22:00
Benutzer Michelle-Janine schrieb:
Benutzer paeffgen schrieb:
Der Laden ist erst vor kurzem als Zusammenschluß von ISH, IESY und noch einem Kabelnetzbetreiber entstanden. Vielleicht sagen dir ja diese Namen etwas.


Hallo paeffgen,

ja diese Namen sagen einem, daß Unitymedia, wie das Unternehmen nun heißt, zu 77% im Eigentum angloamerikanischer Investmentunternehmen und Hedge Fonds steht.


Das ist nicht schön und so sieht es bald auch bei der Telekom aus dank der Ausverkaufspolitik hierzulande und dann haben wir die Wahl zwischen lauter Heuschrecken

Armes Deutschland!


Gruß

Michelle
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[3.1.1.1.1.2.2] Es sind 150.700 Breitbandkunden !
kamischke antwortet auf paeffgen
07.08.2007 15:28
Benutzer paeffgen schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Benutzer Gnarfy schrieb:
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Bei Unity Media gibt's Internet auch ohne Kabel-TV für 20EUR.

Super.

Finde ich auch :-)

Und wie viele Leute können Unity Media nutzen?

Keine Ahnung, 'n paar Millionen halt. Ist mir auch egal, solange ich dabei bin.

und welche Bandbreite bekommt man für 20 €?

2MBit/s down, 256kbit/s up. Ping zum ersten Host 8ms.


Ein paar Millionen sicherlich nicht, sonst hätte ich von dem Laden sicher auch schon mal gehört.

Der Laden ist erst vor kurzem als Zusammenschluß von ISH, IESY und noch einem Kabelnetzbetreiber entstanden. Vielleicht sagen dir ja diese Namen etwas.

"Zum 31. März 2007 meldete Unitymedia rund 5 Millionen Kunden mit Kabelanschluss, davon 491.600 Digital TV-Abonnenten, 150.700 Highspeed-Internet-Kunden und 78.900 Telefonkunden."

Beim Blick auf die Verfügbarkeitskarte werden die offensichtlichen Lücken dann aber doch sehr deutlich:

http://www.portel.de/fileadmin/pics/T-Z/Unitymedia-Verbreitung-07.jpg

Gruß Kamischke
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[3.2] Mobilfunk-Experte antwortet auf sushiverweigerer
11.08.2007 00:15
Benutzer sushiverweigerer schrieb:

Benutzer Mobilfunk-Experte schrieb:
>
Breitband-Internet gibt es zum Beispiel bei Kabel Deutschland schon für knapp 20 Euro, und zwar auch "entbündelt".

Nö nicht wirklich, denn das Kabel-TV muss man ja auch bezahlen.

Da irrst du dich. Es gibt tatsächlich den Internetzugang (Flatrate mit 6000/460 kbit/s) ohne "Fernsehkabel" für 19,90 Euro pro Monat.