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Genau richtig so!


05.07.2007 15:39 - Gestartet von hrassa
Der Artikel ist schon richtig.
Es sind keine Mitarbeiter der Telekom, sondern Mitarbeiter von Call-Center, die im Auftrag der Telekom Arbeiten.

Die Telekom übt derzeit mächtig Druck auf die Call-Center z.B. VCS aus. Die Mitarfbeiter sollen alles und jeden Kunden in einen Laufzeitvertrag bringen. Da bekommt dann schon mal Erna, den XXL Fulltime, obwohl Sie in den vergangenen 30 Jahren nicht mal für 35 € telefoniert hat.

Die Sklaven, die im Auftrag der Telekom bei VCS über Zeitarbeitsfirmen angestellt sind, gehen natürlich den Weg des geringsten wiederstandes. Denn es muss eine gewisse Quote erreicht werden.

Also nix mit Provision. Schön wärs für diese armen "Schweine". Diese Sklaven sind für lausige 8 €uros angestellt. Deshalb ist es für mich auch völlig nachvollziehbar, das der "kleine" Sklave, der für 8 € Brutto im Namen der Telekom telefoniert und KEINE Provision erhält, sich dem Druck beugt und auf Teufel komm raus, die Tarife umstellt.

Die Telekom wollte doch besseren Service, will aber nix dafür bezahlen. Das bekommt der Kunde zu spühren und das ist das Ergebniss.

Die Telekom betreibt Outsourcing unterstes Niveau, also tun die Mitarbeiter genau das, wofür Sie bezahlt werden.

Immerhin kümmert sich jetzt einer um die Kunden;)
Das ist der neue Service der Telekom, ähm VCS, ähm Zeitarbeit.
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[1] LOWI antwortet auf hrassa
05.07.2007 22:36
Benutzer hrassa schrieb:


Die Sklaven, die im Auftrag der Telekom bei VCS über Zeitarbeitsfirmen angestellt sind, gehen natürlich den Weg des geringsten wiederstandes. Denn es muss eine gewisse Quote erreicht werden.

Falls Du die Inbound-Callcenter meinst, also die 0800-330-1000 bzw -1020, ist es mir nicht bekannt, dass die Tochtergesellschaft VCS noch für diese Callcenter arbeitet. Die wurden, nach und nach, seit Ende letzten Jahres verkauft.
Es muss , jedenfalls bei den Inbound-CC keine Quote erreicht werden. Wenn dieses nicht geschiet, dann passiert auch nichts.
Ich hab viele Kollegen/Kolleginnen die aus Zeitarbeitsfirmen angestellt sind, trotz des geringeren Gehalts können die auch noch eigenständig handeln, fühlen sich weder als Sklave noch unter Druck gesetzt.



Also nix mit Provision. Schön wärs für diese armen "Schweine". Diese Sklaven sind für lausige 8 €uros angestellt. Deshalb ist es für mich auch völlig nachvollziehbar, das der "kleine" Sklave, der für 8 € Brutto im Namen der Telekom telefoniert und KEINE Provision erhält, sich dem Druck beugt und auf Teufel komm raus, die Tarife umstellt.

Obwohl es bei uns im Inbound gewaltige Gehaltsunterschiede (zu den Leiharbeitern) gibt, sehe ich bei uns keine Unterschiede.
Keine Provision und weil man sich unter Druck gesetzt fühlt handelt man entgegen des Kundenwunsches, also mal ehrlich, jeder sollte wohl schon weniger labil sein um so zu handeln.

Natürlich sieht es im Outbound anders aus, aber da gibt es ja schließlich auch Provisionen.
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[1.1] hrassa antwortet auf LOWI
06.07.2007 15:05
Sorry, aber das ist ganz schön starker Tobak, den du hier den Leuten erzählst!

Die Standorte Frankfurt/Main und Frankfurt/Oder werden immernoch und im vollen Umfang von der VCS betrieben.
Von wegen eingestellt. Die bauen gerade richtig aus und es sollen noch viel mehr Sklaven angestellt werden.

Aber wenn man auch für die Telekom als Leiharbeiter Arbeitet, sieht die Welt immernoch ein ganz anders aus;) wie wenn du nochmal eine Etage drunter über diese Billig-VCS-Firma angestellt bist.

Ich kann dir nur sagen, bete zu wem auch immer das die dich nicht dorthin abschieben, denn da ist nicht lustig Kirschen essen. Da fallen am Tag des öfteren so Sätze wie, wenns dir nicht passt, kannste ja wieder Hartz IV betteln gehen usw.
Also da wird richtig mit dem Leben und Emotionen der Leute gespielt. Also mir brauchst du da nix erzählen, ich habe da meine QUELLEN und die Lügen nicht oder erzählen unwahrheiten;)
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[1.1.1] nikk^ antwortet auf hrassa
06.08.2007 16:56
Es ist doch für den Kunden völlig unerheblich, ob er nun von einem Leiharbeiter oder vom Konzernchef persönlich übers Ohr gehauen wird.
Der Witz an der Sache ist in meinen Augen, dass die Telekom ihren Vertrauensvorschuss, den Sie besonders bei älteren Kunden genießt, zumindest bei denen die noch den Durchblick haben, mit solchen Aktionen völlig verspielt.
Meine Elter und ich selber ebenfalls, haben auch einen solchen Anruf erhalten.
Es wurde in beiden Gesprächen mit keinem Wort darauf hingewiesen, dass man einen neuen Vetrag mit 24 monatiger Mindestvertragslaufzeit auf Auge gedrückt bekommt.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Telekom mit dieser miesen Aktion richtig auf die Nase fällt.