Diskussionsforum
Menü

An alle Telekom-rum-hacker


23.05.2007 23:03 - Gestartet von tairon
Ich finde die neuen Tarife gut, und da stehe ich sicherlich nicht allein. Klar, 2 Jahre Laufzeit sind etwas unflexibel, aber das ist jedem vor Vertragsabschluß bekannt.
Dafür stimmt die Qualität und die Verfügbarkeit, da kann kein anderer Anbieter mithalten, ganz zu schweigen von Call by Call. Was Festnetztelefonie betrifft, ist die Telekom zudem meiner Meinung nach der beste Anbieter. Arcor und andere haben miserable kostenpflichtige Hotlines die kaum erreichbar sind, und wenn es mal eine Störung gibt, dauert die Entstörung lange, wie ich zumindest bei bekannten mitbekommen habe.
Bei Alice (Kein echter Telefonanschluß sondern VOIP-Lösung) hatte ich persönlich viel Ärger mit der Telefonie, Probleme, die nie richtig gelöst wurden konnten. Scheint mir kein Problem des Anbieters (stehts freundlich und bemüht) sondern viel mehr der VOIP-Technik zu sein. Keine Erreichbarkeit oder einseitige Verbindungen, echo, schlechte Sprachqualität etc. Irgendwann findet man sich mit dem Qualitätsverlust ab, solange die Störungen nur sporadisch sind und der Preis niedrig ist.
Bei der Telekom gab es bei mir hingegen nie Probleme, nicht ein mal!
Wo jetzt noch die Preise dem Wettbewerbsnivau angepasst wurden, steht bei mir wohl wieder ein Wechsel ins Haus. Das ist der Richtige Weg, den die Telekom geht. Ein anbieter muß nicht immer der billigste sein, die Qualität bzw. das Preis-Leistungsverhältnis muß einfach stimmen. Und das ist der Telekom mit den neuen Tarifen gelungen.
Menü
[1] Seyham antwortet auf tairon
24.05.2007 02:45
Schade nur das T-Home es wieder versäumt hat eine "echte" Telefonie Flatrate einzuführen. Solange sie dies nicht ändern bleibt der Konkurenz immer noch ein Argument gegen T-Home und gleichzeitig fängt sich T-Home eine Kundenbeschwerde nach der anderen ein, weil ahnungslose Kunden Stunden mit einem o2 Genion Kunden telefonieren und dann das Gespräch teilweise berrechnet wurde. Naja wenigstens weisst T-Home darauf im Kleingedruckten darauf hin.

Naja, vieleicht ändert sich das ja beim nächsten Wechsel des Vorstandsvorsitzenden ;)

sey
Menü
[2] ger1294 antwortet auf tairon
24.05.2007 09:45
2 jahre Laufzeit sehe ich nicht als Problem, sondern die automatische Verlängerung um 12 Monate danach.

ich muss mir dann 4 Monate vorher einen neuen Anbieter suchen, damit die Kündigung durch Portierungsauftrag (zum Erhalt der Rufnummern) rechtzeitig 3 Monate vorher bei T-Com vorliegt.
Menü
[2.1] Tingen antwortet auf ger1294
24.05.2007 22:56
Benutzer ger1294 schrieb:
2 jahre Laufzeit sehe ich nicht als Problem, sondern die automatische Verlängerung um 12 Monate danach.

ich muss mir dann 4 Monate vorher einen neuen Anbieter suchen, damit die Kündigung durch Portierungsauftrag (zum Erhalt der Rufnummern) rechtzeitig 3 Monate vorher bei T-Com vorliegt.

Hurra endlich behält die Telekom alle ihre Kunden und die anderen Anbieter gehen pleite !!!
Glaubst du die Regulierungsbehörde oder wie sie heißt läßt so was zu.
Träum weiter!!!!!
andere haben die gleichen Bedingungen.
Menü
[3] fruli antwortet auf tairon
24.05.2007 23:30
Hi,

Benutzer tairon schrieb:
Ich finde die neuen Tarife gut, und da stehe ich sicherlich nicht allein. Klar, 2 Jahre Laufzeit sind etwas unflexibel, aber das ist jedem vor Vertragsabschluß bekannt.

Korrekt - und deshalb freue ich mich über die Flexibilität von T-Net-Call-Plus, Consumer-T-DSL und Meome-Flat (sobald O2-HSDPA anstelle von O2-UMTS hier läuft -> T-Com goodbye forever (oder zumindest bis sie ADSL angemessen schaltet; mit dem verschleppten Bitstream-Access sollte sie dazu eigentlich gezwungen sein sofern der Regulierer sich nicht endlos auf der Nase herumtanzen lässt (oder gar als Komplize der DTAG bewusst mitwirkt)).

Dafür stimmt die Qualität und die Verfügbarkeit, da kann kein anderer Anbieter mithalten, ganz zu schweigen von Call by Call.

Soweit ok bzgl. klassischem Festnetz.


Was Festnetztelefonie betrifft, ist die Telekom zudem meiner Meinung nach der beste Anbieter. Arcor und andere haben miserable kostenpflichtige Hotlines die kaum erreichbar sind,

Das soll bei der T-Com nicht anders sein (Erreichbarkeit); Die Kostenpflichtigkeit bei Arcor hält sich in Grenzen (Warteschleife kostenlos, ab Mitarbeiter nur kostenpflichtig sofern Problem kundenseitig vorlag). Bei einer Störmeldung stellt die T-Com im übrigen auch z.T. Servicekosten in Rechnung falls sich herausstellt, dass das Problem auf Kundenseite bestand (hinter TAE bzw. NTBA/Splitter).



und wenn es mal eine Störung gibt, dauert die Entstörung lange, wie ich zumindest bei bekannten mitbekommen habe.

Hier hat die DTAG alle Trümpfe in der Hand als Eigentümerin der letzten Meile. Wie war doch neulich im DLF von T-Com-Technikern zu hören: die Kollokationsanbieter seien "alles Schmarotzer" und wie motiviert dann von solchen Mitarbeitern bei der Entstörung solcher Schmarotzer-Leitungen vorgegangen wird, kann man sich denken.


Bei Alice (Kein echter Telefonanschluß sondern VOIP-Lösung) hatte ich persönlich viel Ärger mit der Telefonie, Probleme, die nie richtig gelöst wurden konnten. Scheint mir kein Problem des Anbieters (stehts freundlich und bemüht) sondern viel mehr der VOIP-Technik zu sein. Keine Erreichbarkeit oder einseitige Verbindungen, echo, schlechte Sprachqualität etc.

Es gibt auch andere Technik (sowohl SIP-Server als auch IADs), bei denen die Probleme in geringereem Maß auftreten als bei der Alice-Lösung -> sehr wohl auch Anbieterproblem.


Bei der Telekom gab es bei mir hingegen nie Probleme, nicht ein mal!

Perfekt für dich - ich dagegen hab seit Jahren ein Problem mit der Telekom dank der langen Anschlussleitung und der weltweit beispiellosen Inkompetenz der DTAG bei der DSL-Schaltung an solchen Leitungen.


Wo jetzt noch die Preise dem Wettbewerbsnivau angepasst wurden, steht bei mir wohl wieder ein Wechsel ins Haus.

nur zu, wenn der Preis für dich zählt. Bei mir zählt DSL-Qualität - und dafür würde ich auch gerne das Doppelte an die T-Com zahlen als bisher, nur leider verlangt die T-Com für etwas mehr Qualität 150€ (SDSL 512; Wettbewerber in Nachbarortsnetzen (QSC, Alice, Versatel, Arcor mit Einschränkung) mit eigenen DSLAMs dagegen bieten dort an vergleichbaren Anschlussleitungen Qualität (2-3MBit effektiv anstelle 384/64 bei der T-Com) für 20-30€.

Das ist der richtige Weg, den die Telekom geht.

Davon fehlt leider noch weit und breit jede Spur. Etwa die Hälfte der DSL-Kunden (>18db rechernische Bürokraten-Dämpfung) hat nach wie vor allen Grund, der T-Com den Rücken zu kehren, sofern sie ihr Hauptaugenmerk nicht auf das Festnetz sondern auf DSL richten.

http://www.heise.de/ct/07/08/086/
http://de.wikipedia.org/ADSL#Aushandlung


Ein anbieter muß nicht immer der billigste sein, die Qualität bzw. das Preis-Leistungsverhältnis muß einfach stimmen. Und das ist der Telekom mit den neuen Tarifen gelungen.

Leider nach wie vor in keinster Weise im Hinblick auf die DSL-Schaltung bei mittleren und längeren Anschlussleitungen.

Fixed-Rate-ADSL1-Ultralight 384/64 aus purem unflexiblem Kontes-Orka-Bürokratie-Wahn zum gleichen Preis wie C&S-Comfort mit 6 MBit ohne technischen Grund (Leitungskapazitäten liegen regelmässig beim Mehrfachen, siehe Heise-Artikel)

So long.
fruli
Menü
[3.1] LOWI antwortet auf fruli
24.05.2007 23:55
Benutzer fruli schrieb:
Hi,

Benutzer tairon schrieb:

Was Festnetztelefonie betrifft, ist die Telekom zudem meiner Meinung nach der beste Anbieter. Arcor und andere haben miserable kostenpflichtige Hotlines die kaum erreichbar sind,

Das soll bei der T-Com nicht anders sein (Erreichbarkeit); Die Kostenpflichtigkeit bei Arcor hält sich in Grenzen (Warteschleife kostenlos, ab Mitarbeiter nur kostenpflichtig sofern Problem kundenseitig vorlag).

Das soll so sein. Jeder (auch die, die dort nie anrufen)weiß, dass es mindestens 20 oder 30 Minuten sind! Oft frage ich den Kunden nach der Wartezeit, von einer bis 30 Minuten war alles dabei, meistens aber 5 Minuten (die einen aber je nach Gemühtslage unterschiedlich lang erscheinen mag).
Den unsinnigen Sprachcomputer verteufeln nicht nur die Kunden, jeder HL-Mitarbeiter hat dafür ebensowenig übrig.

Bei einer Störmeldung
stellt die T-Com im übrigen auch z.T. Servicekosten in Rechnung falls sich herausstellt, dass das Problem auf Kundenseite bestand (hinter TAE bzw. NTBA/Splitter).

Ist das irgendwo anders?




und wenn es mal eine Störung gibt, dauert die Entstörung lange,
wie ich zumindest bei bekannten mitbekommen habe.

Nach dem Motto: Ich kenne jemenden, der kennt jemand, der gehört hat, dass ein Bekannter gehört hat,,, ;-)

Den Rest Deines Postings rechne ich mal nicht dem Hörensagen sondern Deiner fachlichen Kompetenz an. Aber meinst Du, dass das hier viele verstehen? Is eher was was fürs Heise- oder DSL-Forum... ;p


Menü
[3.1.1] fruli antwortet auf LOWI
25.05.2007 12:28
Hi,

Benutzer LOWI schrieb:

Das soll so sein. Jeder (auch die, die dort nie anrufen)weiß, dass es mindestens 20 oder 30 Minuten sind! Oft frage ich den Kunden nach der Wartezeit, von einer bis 30 Minuten war alles dabei, meistens aber 5 Minuten (die einen aber je nach Gemühtslage unterschiedlich lang erscheinen mag). Den unsinnigen Sprachcomputer verteufeln nicht nur die Kunden, jeder HL-Mitarbeiter hat dafür ebensowenig übrig.

Es fällt schon auf, dass die Kundenklagen über mangelhafte Hotline-Erreichbarkeit in den letzten Monaten im Vgl. zu früher deutlich zunehmen - früher gab es gerade bei der T-Com darüber im Vgl. zu den Wettbewerbern kaum Berichte in Foren oder in den Medien.

>> Bei einer Störmeldung
>> stellt die T-Com im übrigen auch z.T. Servicekosten in
>> Rechnung
>> falls sich herausstellt, dass das Problem auf Kundenseite
>> bestand (hinter TAE bzw. NTBA/Splitter).

Ist das irgendwo anders?

Das ist schon üblich, nur sind eben auch bei der T-Com nicht alle Hotline-Kontaktierungen trotz 0800 im Endeffekt kostenlos; bei technischen Anfragen wegen Computer-Konfiguration etc. bei T-Online ist das ja auch schon immer bekannt aufgrund der entsprechenden kostenpflichtigen Service-Rufnummern. 0800 suggeriert dem unbedarften Laien dagegen erstmal, dass sämtliche Service-Kontakte kostenlos sind, was im Endeffekt aber nicht so sein muss.

Aber meinst Du, dass das hier viele verstehen? Is eher was was fürs Heise- oder DSL-Forum...

Die genannten Details verstehen vielleicht nicht alle, aber das Problem an sich haben viele Teltarif-Leser erkannt und klagen darüber - siehe etwa Threads im aktuellen Teltarif-Forum zu "1 Jahr ADSL2+ bei der Telekom": https://www.teltarif.de/forum/s26049/
Die verlinkte c't-Artikel-Zusammenfassung ist IMHO auch für Laien gut verständlich.

So long.
fruli
Menü
[3.1.1.1] LOWI antwortet auf fruli
25.05.2007 23:37
Benutzer fruli schrieb:
Hi,

Benutzer LOWI schrieb:

Das soll so sein. Jeder (auch die, die dort nie anrufen)weiß,
dass es mindestens 20 oder 30 Minuten sind! Oft frage ich den Kunden nach der Wartezeit, von einer bis 30 Minuten war alles dabei, meistens aber 5 Minuten (die einen aber je nach Gemühtslage unterschiedlich lang erscheinen mag). Den unsinnigen Sprachcomputer verteufeln nicht nur die Kunden,
jeder HL-Mitarbeiter hat dafür ebensowenig übrig.

Es fällt schon auf, dass die Kundenklagen über mangelhafte Hotline-Erreichbarkeit in den letzten Monaten im Vgl. zu früher deutlich zunehmen - früher gab es gerade bei der T-Com darüber im Vgl. zu den Wettbewerbern kaum Berichte in Foren oder in den Medien.

Hab ich in einem anderem Posting auch geäußert. Selber an der HL arbeitend kann ich es gut einschätzen, dass es seit ca. 6 Monaten wesentlich schlechter wurde. Nicht gerade unschuldig daran ist der Sprachcomputer, dort erstmal durchgerungen ist man, wenn nicht vorher schon geladen, spätestens dann schlecht gelaunt. Und guter Service danach kann keinen schlechten, ersten Eindruck (der meistens am wichtigsten ist) ersetzen.
Warum es das Sprachportal noch gibt, wissen wohl nur einige wenige Herren...


>> Bei einer Störmeldung >> stellt die T-Com im übrigen auch z.T. Servicekosten in >> Rechnung
>> falls sich herausstellt, dass das Problem auf
Kundenseite
>> bestand (hinter TAE bzw. NTBA/Splitter).

Ist das irgendwo anders?

Das ist schon üblich, nur sind eben auch bei der T-Com nicht alle Hotline-Kontaktierungen trotz 0800 im Endeffekt kostenlos;

Ich versteh ja wenn mann sich über 01805-Hotlines aufregt, aber eine kostenfreie HL rechtfertigt doch nicht, dass man dort alles geschenkt bekommt

bei technischen Anfragen wegen Computer-Konfiguration etc. bei T-Online ist das ja auch schon immer bekannt aufgrund der entsprechenden kostenpflichtigen Service-Rufnummern. 0800 suggeriert dem unbedarften Laien dagegen erstmal, dass sämtliche Service-Kontakte kostenlos sind, was im Endeffekt aber nicht so sein muss.

Wie naiv muss man dann sein... Wenn ich bei irgendeiner Hotline eine Bestellung abgebe, weiß ich doch, dass es etwas kostet.
Ich traue den meisten Menschen schon zu, dass sie wissen, dass es etwas kosten kann, ja sie fragen sogar danach.
Wärend meiner Zeit bei der Serviceannahme, hab ich in solchen Fällen auch Kunden darauf hingewiesen, dass Kosten entstehen können. So sollte es auch heute noch sein...



Aber meinst Du, dass das hier viele verstehen? Is eher was was fürs Heise- oder DSL-Forum...

Die genannten Details verstehen vielleicht nicht alle, aber das Problem an sich haben viele Teltarif-Leser erkannt und klagen darüber - siehe etwa Threads im aktuellen Teltarif-Forum zu "1 Jahr ADSL2+ bei der Telekom":
https://www.teltarif.de/forum/s26049/
Die verlinkte c't-Artikel-Zusammenfassung ist IMHO auch für Laien gut verständlich.

So long.
fruli