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Nicht eplus Schuld dran


08.04.2008 10:48 - Gestartet von mokuso
2x geändert, zuletzt am 08.04.2008 10:51
Hallo,

nicht die Telcos (hier eplus, 1&1 kam ja in Vergangenheit auch in die Schalgzeilen wegen Kündigungen) sind Schuld daran, dass eine Flatrate eigentlich immer eine Mischkalkulation ist, sondern die Netzbetreiber eine Ebene höher (seien hier mal COLT, AT&T, BT, T-Systems genannt um nur einige aufzuzählen).

Ich rede hier von den Peerings und den "Backbones". Die Netze müssen in den Rechenzentren zusammengeschaltet werden. Es gibt lange Glasfaserleitungen mit 1- 100 GBit/sec, große Unterseekabel, Satellitenverbindungen und vieles mehr. Der Aufbau und Betrieb kostet Geld, ok sehe ich ein. Jedoch laufen Netzzusammenschaltungen ja meist auf beiden Seiten:

bsp: Rechenzentrum A baut eine Backbone zu Rechenzentrum B, Rechenzentrum B wiederum zu A. Hier nun sich gegenseitig den Traffic zu berechnen, wenn beide Anbieter die gleichen Leistungen sich gegenseitig erbringen, finde ich steinzeitmäßig. Es sollten Pauschalen geben solange die Switches und Leitungen nicht platzen, sollte es zu Engpässen kommen wird halt die Infrastruktur zum monatl. Fixpreis ausgebaut.

Und wenn ich ehrlich bin, glaube ich, dass dies schon lange so gehandhabt wird. Trafficberechnung ist nur reine Abzoke am Verbraucher. Die Telcos wollen Netzspitzen vermeiden um nicht neu investieren zu müssen.

Gruß Chris