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Sipgate unkooperativ


25.11.2007 12:47 - Gestartet von anc
Hallo,

ich habe sipgate bislang sehr gerne empfohlen - das hat sich aber grundlegend geändert, nachdem ich meinen Schwiegereltern die Rufnummernportierung von Arcor zu Sipgate ans Herz gelegt habe. Dies war ein Fehler, denn wen Sipgate einmal an Land gezogen hat, den lassen die so einfach nicht wieder los. Seitdem ist bei uns sipgate "unten durch".

Was war passiert?

Mit der Auszug der Tochter brauchten meine Schwiegereltern weder einen ISDN-, noch einen DSL-Anschluss. Natürlich wollten aber sowohl meine Schwiegereltern, als auch die Tochter Ihre MSN behalten.

Die ausgezogene Tochter hat in der ihrer neuen Wohnung einen Internetzugang über Kabelanschluss und wollte daher ihre MSN über sipgate nutzen.

Die Eltern wollten Ihre MSN dann von sipgate zu o2 portieren, um in deren Wohnung dann eine Homezone zu betreiben.

Also wurde bei 02 die Portierung der besagten Eltern-MSN beauftragt. Dann geschah erst einmal drei Wochen gar nichts, bis wir mal bei sipgate nach dem Stand der Dinge gefragt haben.

Jetzt kommts: sipgate teilte mit, man habe den Portierungsauftrag für eben diese MSN von o2 abgelehnt. Die Begründung: Der Vorname des Anschlussinhabers bei Sipgate (Schwiegervater - auf seinem Namen lief auch der Arcor-Anschluss) würde nicht mit den Anforderer bei o2 (Schwiegermutter übereinstimmen.

Warum fragt sipügate nicht mal bei seinem Kunden nach, ob die Portierung gewünscht ist. Dass bei einem Ehepaar durchaus Verträge auf verschiedenen Vornamen bestehen, ist bei sipgate wohl gänzlich unbekannt.

Sipgate hat dann geraten, doch einen weiteren o2-Vertrag abzuschliessen (dann auf den Namen des Schwiegervaters) und die Portierung dann nochmals zu versuchen.

Eine Namensänderung oder Bestätigung der Portierung lehnte man kategorisch ab.

Auch nach Erläuterung der familiären Situation (und das die Tochter doch sipgate weiternutzen wollte) änderte nichts. Ganz im Gegenteil: Man sagte sogar, dass alle im sipgate-Account noch bestehenden Rufnummern gelöscht würden, wenn auch nur eine Rufnummer wegportiert würde.

Die Bitte, dann doch die MSN der Tochter einfach in Sipgate-Account der Tochter zu verschieben wurde mit dem Satz "Das könnten wir schon machen, das wollen wir aber nicht" abgebügelt.

Sowas nennt man Kundenservice oder eine Frechheit oder einfach nur Erpressung.

Mein Fazit: Finger weg von Sipgate, zumal auch eine abgehende Portierung mit satten 25 Euro berechnet wird. Man vergleiche dies mal mit den Portierungskosten von T-Com order Arcor /ca. 7 Euro).

Gruß anc



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[1] maurice1332002 antwortet auf anc
25.11.2007 14:11
Da wirst du bei jedem Anbieter Probleme bekommen.

Es ist grundsätzlich problematisch und an enge Richtlinien geknüpft wenn 2 Personen ihre Rufnummern in einen Anschluß zusammenlegen wollen (z.B. Freund und Freundin ziehen zusammen).
Noch komplizierter und fast unmöglich ist es, die Rufnummern eines ISDN Anschlusses wieder auf mehrere Personen aufzuteilen. Das gilt im speziellen dann, wenn nur ein Anschlußinhaber besteht.

Das Ergebnis ist sicher sehr ärgerlich für euch, aber normal!
Mit viel Engagement wäre VIELLEICHT noch was gegangen, aber die günstigen Preise setzen auch ein stringentes Arbeiten nach Schema F vorraus!

Benutzer anc schrieb:
Hallo,

ich habe sipgate bislang sehr gerne empfohlen - das hat sich aber grundlegend geändert, nachdem ich meinen Schwiegereltern die Rufnummernportierung von Arcor zu Sipgate ans Herz gelegt habe. Dies war ein Fehler, denn wen Sipgate einmal an Land gezogen hat, den lassen die so einfach nicht wieder los.
Seitdem ist bei uns sipgate "unten durch".

Was war passiert?

Mit der Auszug der Tochter brauchten meine Schwiegereltern weder einen ISDN-, noch einen DSL-Anschluss. Natürlich wollten aber sowohl meine Schwiegereltern, als auch die Tochter Ihre MSN behalten.

Die ausgezogene Tochter hat in der ihrer neuen Wohnung einen Internetzugang über Kabelanschluss und wollte daher ihre MSN über sipgate nutzen.

Die Eltern wollten Ihre MSN dann von sipgate zu o2 portieren, um in deren Wohnung dann eine Homezone zu betreiben.

Also wurde bei 02 die Portierung der besagten Eltern-MSN beauftragt. Dann geschah erst einmal drei Wochen gar nichts, bis wir mal bei sipgate nach dem Stand der Dinge gefragt haben.

Jetzt kommts: sipgate teilte mit, man habe den Portierungsauftrag für eben diese MSN von o2 abgelehnt. Die Begründung: Der Vorname des Anschlussinhabers bei Sipgate (Schwiegervater - auf seinem Namen lief auch der Arcor-Anschluss) würde nicht mit den Anforderer bei o2 (Schwiegermutter übereinstimmen.

Warum fragt sipügate nicht mal bei seinem Kunden nach, ob die Portierung gewünscht ist. Dass bei einem Ehepaar durchaus Verträge auf verschiedenen Vornamen bestehen, ist bei sipgate wohl gänzlich unbekannt.

Sipgate hat dann geraten, doch einen weiteren o2-Vertrag abzuschliessen (dann auf den Namen des Schwiegervaters) und die Portierung dann nochmals zu versuchen.

Eine Namensänderung oder Bestätigung der Portierung lehnte man kategorisch ab.

Auch nach Erläuterung der familiären Situation (und das die Tochter doch sipgate weiternutzen wollte) änderte nichts. Ganz im Gegenteil: Man sagte sogar, dass alle im sipgate-Account noch bestehenden Rufnummern gelöscht würden, wenn auch nur eine Rufnummer wegportiert würde.

Die Bitte, dann doch die MSN der Tochter einfach in Sipgate-Account der Tochter zu verschieben wurde mit dem Satz "Das könnten wir schon machen, das wollen wir aber nicht" abgebügelt.

Sowas nennt man Kundenservice oder eine Frechheit oder einfach nur Erpressung.

Mein Fazit: Finger weg von Sipgate, zumal auch eine abgehende Portierung mit satten 25 Euro berechnet wird. Man vergleiche dies mal mit den Portierungskosten von T-Com order Arcor /ca. 7 Euro).

Gruß anc