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... und 1,25 Euro bei Onlineverträgen


03.03.2007 17:30 - Gestartet von schinge
Bei Zehnsation Web und Time&More Web kostet der Anruf zur Service-Hotline sogar 1,25 Euro pro Minute. Das ist ja doppelt so teuer wie bei O2-Online-Verträgen (0,62 Euro pro Minute).
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[1] Mc_Clure antwortet auf schinge
03.03.2007 17:48
Hallo,

kann auch nur empfehlen in ne Eplus Filiale zu gehen und über deren Handys dort anzurufen. Oder eben auf die Email Antwort zu warten.

mfg
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[2] Seelenwanderer antwortet auf schinge
03.03.2007 18:23
... rechnet man die Vergünstigungen durch die Frei - SMS bei den Online Tarifen dagegen, dann ist die Bepreisung der Hotline durchaus gerechtfertigt !

Zwei kleine Tipps am Rande : Auf der Internetseite steht für die Online Kunden ein Kontaktformular zur Verfügung bzw. ist ein Anruf der Hotline 0177 / 1000 aus dem deutschen Festnetz (evtl. noch mit einem günstigen Call by Call Anbieter als Vorwahl) entschieden günstiger !!
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[2.1] tcsmoers antwortet auf Seelenwanderer
03.03.2007 18:59
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
... rechnet man die Vergünstigungen durch die Frei - SMS bei den Online Tarifen dagegen, dann ist die Bepreisung der Hotline durchaus gerechtfertigt !

Die Bepreisung einer Hotline kann niemals gerechtfertigt sein.

Man wirft ein schlechtes Produkt auf den Markt und verdient an den Anrufen gelackmeierter Kunden ??



Zwei kleine Tipps am Rande : Auf der Internetseite steht für die Online Kunden ein Kontaktformular zur Verfügung bzw. ist ein Anruf der Hotline 0177 / 1000 aus dem deutschen Festnetz (evtl. noch mit einem günstigen Call by Call Anbieter als
Vorwahl) entschieden günstiger !!
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[2.1.1] Seelenwanderer antwortet auf tcsmoers
03.03.2007 20:22
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
... rechnet man die Vergünstigungen durch die Frei - SMS bei den Online Tarifen dagegen, dann ist die Bepreisung der Hotline durchaus gerechtfertigt !

Die Bepreisung einer Hotline kann niemals gerechtfertigt sein.

Man wirft ein schlechtes Produkt auf den Markt und verdient an den Anrufen gelackmeierter Kunden ??

Die Bepreisung von Hotlines ist in vielen Bereichen des Kunden - Anbieter - Kontaktes inzwischen die Regel und kann nicht als Ungerechtigkeit angesehen werden, weil ja bei eplus eine Gegenleistung in Form der Frei - SMS geboten wird (worauf nicht eingegangen wurde !), außerdem muss auch immer die Wirtschaftlichkeit betrachtet werden, denn an einer Hotline sitzen ja auch u.a. Mitarbeiter, die bezahlt werden müssen !

Schlechtes Produkt ? - es steht jedem frei sich vorab über ein Produkt und die Konditionen zu informieren !!

Die von eplus in den letzten Jahren auf dem Markt eingeführten Innovationen einfach nur zu kopieren, wie es teilweise die Mitbewerber tun, ist dann doch recht einfach --> hier bitte einfach mal die Einführungstermine einzelner Tarife/Optionen der letzten Jahre untereinander vergleichen.



Zwei kleine Tipps am Rande : Auf der Internetseite steht für
die Online Kunden ein Kontaktformular zur Verfügung bzw.
ist ein Anruf der Hotline 0177 / 1000 aus dem deutschen Festnetz (evtl. noch mit einem günstigen Call by Call Anbieter als
Vorwahl) entschieden günstiger !!
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[2.1.1.1] tcsmoers antwortet auf Seelenwanderer
03.03.2007 20:26
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
... rechnet man die Vergünstigungen durch die Frei - SMS bei den Online Tarifen dagegen, dann ist die Bepreisung der Hotline durchaus gerechtfertigt !

Die Bepreisung einer Hotline kann niemals gerechtfertigt sein.

Man wirft ein schlechtes Produkt auf den Markt und verdient an den Anrufen gelackmeierter Kunden ??

Die Bepreisung von Hotlines ist in vielen Bereichen des Kunden
- Anbieter - Kontaktes inzwischen die Regel und kann nicht als Ungerechtigkeit angesehen werden, weil ja bei eplus eine Gegenleistung in Form der Frei - SMS geboten wird (worauf nicht eingegangen wurde !), außerdem muss auch immer die Wirtschaftlichkeit betrachtet werden, denn an einer Hotline sitzen ja auch u.a. Mitarbeiter, die bezahlt werden müssen !

Schlechtes Produkt ? - es steht jedem frei sich vorab über ein Produkt und die Konditionen zu informieren !!

Die von eplus in den letzten Jahren auf dem Markt eingeführten Innovationen einfach nur zu kopieren, wie es teilweise die Mitbewerber tun, ist dann doch recht einfach --> hier bitte einfach mal die Einführungstermine einzelner Tarife/Optionen der letzten Jahre untereinander vergleichen.



Zwei kleine Tipps am Rande : Auf der Internetseite steht für
die Online Kunden ein Kontaktformular zur Verfügung bzw.
ist ein Anruf der Hotline 0177 / 1000 aus dem deutschen Festnetz (evtl. noch mit einem günstigen Call by Call Anbieter als Vorwahl) entschieden günstiger !!

das war eine grundsätzliche aussage.

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[2.1.1.1.1] tobi-nrw antwortet auf tcsmoers
04.03.2007 01:26
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
... rechnet man die Vergünstigungen durch die Frei - SMS bei den Online Tarifen dagegen, dann ist die Bepreisung der Hotline durchaus gerechtfertigt !

Die Bepreisung einer Hotline kann niemals gerechtfertigt sein.

Man wirft ein schlechtes Produkt auf den Markt und verdient an den Anrufen gelackmeierter Kunden ??

Die Bepreisung von Hotlines ist in vielen Bereichen des Kunden
- Anbieter - Kontaktes inzwischen die Regel und kann nicht als Ungerechtigkeit angesehen werden, weil ja bei eplus eine Gegenleistung in Form der Frei - SMS geboten wird (worauf nicht eingegangen wurde !), außerdem muss auch immer die Wirtschaftlichkeit betrachtet werden, denn an einer Hotline sitzen ja auch u.a. Mitarbeiter, die bezahlt werden müssen !

Schlechtes Produkt ? - es steht jedem frei sich vorab über ein Produkt und die Konditionen zu informieren !!

Die von eplus in den letzten Jahren auf dem Markt eingeführten Innovationen einfach nur zu kopieren, wie es teilweise die Mitbewerber tun, ist dann doch recht einfach --> hier bitte einfach mal die Einführungstermine einzelner Tarife/Optionen der letzten Jahre untereinander vergleichen.



Zwei kleine Tipps am Rande : Auf der Internetseite steht für
die Online Kunden ein Kontaktformular zur Verfügung bzw.
ist ein Anruf der Hotline 0177 / 1000 aus dem deutschen Festnetz (evtl. noch mit einem günstigen Call by Call Anbieter als Vorwahl) entschieden günstiger !!

das war eine grundsätzliche aussage.

ja und? schlag doch eine vernünftige alternative vor!! das die kosten, die durch den betrieb einer hotline entstehen, wieder erwirtschaftet werden müssen liegt auf der hand und lässt sich nicht wegwissen. aus meiner sicht gibt es dafür im im telekommunikationssektor zwei möglichkeiten (und eine mischung daraus): entweder die tarife so gestalten, dass die für die hotline nötigen kosten so mit reinkommen indem die minutenpreise entsprechend höher sind - oder die hotlinenutzung direkt in rechnung stellen. Ich finde den letzteren Weg den faireren - wenn ich die Hotline brauche (weil ich etwa nicht auf die Antwortzeit einer Email warten möchte) dann bezahl ich diese Leistung direkt - hab im Gegenzug dafür aber günstigere Minutenpreise in meinen Tarifen weil ich mit den daraus erzielten Gewinnen nicht die Hotline so umfänglich finanzieren muss.
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[2.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf tobi-nrw
04.03.2007 11:08
Benutzer tobi-nrw schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
... rechnet man die Vergünstigungen durch die Frei - SMS bei den Online Tarifen dagegen, dann ist die Bepreisung der Hotline durchaus gerechtfertigt !

Die Bepreisung einer Hotline kann niemals gerechtfertigt sein.

Man wirft ein schlechtes Produkt auf den Markt und verdient an den Anrufen gelackmeierter Kunden ??

Die Bepreisung von Hotlines ist in vielen Bereichen des Kunden
- Anbieter - Kontaktes inzwischen die Regel und kann nicht als Ungerechtigkeit angesehen werden, weil ja bei eplus eine Gegenleistung in Form der Frei - SMS geboten wird (worauf nicht eingegangen wurde !), außerdem muss auch immer die Wirtschaftlichkeit betrachtet werden, denn an einer Hotline sitzen ja auch u.a. Mitarbeiter, die bezahlt werden müssen !

Schlechtes Produkt ? - es steht jedem frei sich vorab über ein Produkt und die Konditionen zu informieren !!

Die von eplus in den letzten Jahren auf dem Markt eingeführten Innovationen einfach nur zu kopieren, wie es teilweise die Mitbewerber tun, ist dann doch recht einfach --> hier bitte einfach mal die Einführungstermine einzelner Tarife/Optionen der letzten Jahre untereinander vergleichen.



Zwei kleine Tipps am Rande : Auf der Internetseite steht für
die Online Kunden ein Kontaktformular zur Verfügung bzw.
ist ein Anruf der Hotline 0177 / 1000 aus dem deutschen Festnetz (evtl. noch mit einem günstigen Call by Call Anbieter als Vorwahl) entschieden günstiger !!

das war eine grundsätzliche aussage.

ja und? schlag doch eine vernünftige alternative vor!! das die kosten, die durch den betrieb einer hotline entstehen, wieder erwirtschaftet werden müssen liegt auf der hand und lässt sich nicht wegwissen. aus meiner sicht gibt es dafür im im telekommunikationssektor zwei möglichkeiten (und eine mischung daraus): entweder die tarife so gestalten, dass die für die hotline nötigen kosten so mit reinkommen indem die minutenpreise entsprechend höher sind - oder die hotlinenutzung direkt in rechnung stellen. Ich finde den letzteren Weg den faireren - wenn ich die Hotline brauche (weil ich etwa nicht auf die Antwortzeit einer Email warten möchte) dann bezahl ich diese Leistung direkt - hab im Gegenzug dafür aber günstigere Minutenpreise in meinen Tarifen weil ich mit den daraus erzielten Gewinnen nicht die Hotline so umfänglich finanzieren muss.


Ich sehe das anders. Nach Deiner Argumentation müsste dann jede Preisauskunft kostenpflichtig sein. Ich möchte Dein Gesicht sehen, wenn Du bei jeder Reparaturanbmeldung erstmal etwas bezahlen müsstest.

M.E. muss ein Produkt so gut sein, dass eine Hotline fast überflüssig ist.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn sich Neukunden erkundigen wollen ? Müssen die dann auch bezahlen ?

peso
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[2.1.1.1.1.1.1] sp33 antwortet auf tcsmoers
04.03.2007 11:57
Ich sehe das anders. Nach Deiner Argumentation müsste dann jede Preisauskunft kostenpflichtig sein. Ich möchte Dein Gesicht sehen, wenn Du bei jeder Reparaturanmeldung erstmal etwas bezahlen müsstest.

Das Problem der Hotlines ist doch, dass diese sich u.a. auch mit vielen Dingen zu beschäftigen haben, die von ihrem Anbieter nicht verschuldet sind und bei denen es sich um reine Unkenntnis oder Bedienungsfehler handelt. Den Kunden hier zu helfen ist keine gesetzliche Pflicht, sondern eine Dienstleistung, die es auch - in welcher Form auch immer - zu vergüten gilt. Wenn man sich z.B. ein neues Handy anschafft, und nun unter in Anspruchnahme der Hotline versucht, die MMS Einstellungen von E-Plus da reinzubekommen, dann ist das ein reines Kunden-Privatvergnügen.

Handelt es sich um echte Fehler, sieht das natürlich anders aus. Bei meiner defekten SIM hat - wie ein vorposter auch schonmal schrieb - sich E-Plus bei mir ohne weiteres zur Erstattung der Gesprächsgebühr überreden lassen.

M.E. muss ein Produkt so gut sein, dass eine Hotline fast überflüssig ist.

Ein Produkt ist immer nur so gut wie seine Kunden. Und da Mobilfunkprodukte in der Regel mindestens die Bedienung von einem hochtechnischen und komplizierten Gerät voraussetzt, wird eine Hotline nie überflüssig. Das soll keine Beleidigung der Kunden sein, lediglich die Feststellung, das Technik nunmal nicht jedermanns Sache ist.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn sich Neukunden erkundigen wollen ? Müssen die dann auch bezahlen ?

Neukunden sind nicht die Zielgruppe der Hotline. Denn zum einen planen die Anbieter für das Anwerben neuer Kunden ohnehin Beträge ein, die sich aufgrund der Höhe in den Tarifen wiederfinden müssen. Zum anderen ist eine telefonische Neukundenbetreuung nur ein ganz kleiner Teil im Vertrieb. Wichtiger sind da eher die Shops und das Internetportal.
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[2.1.1.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf sp33
04.03.2007 14:47
Benutzer sp33 schrieb:
Ich sehe das anders. Nach Deiner Argumentation müsste dann jede Preisauskunft kostenpflichtig sein. Ich möchte Dein Gesicht sehen, wenn Du bei jeder Reparaturanmeldung erstmal etwas bezahlen müsstest.

Das Problem der Hotlines ist doch, dass diese sich u.a. auch mit vielen Dingen zu beschäftigen haben, die von ihrem Anbieter nicht verschuldet sind und bei denen es sich um reine Unkenntnis oder Bedienungsfehler handelt. Den Kunden hier zu helfen ist keine gesetzliche Pflicht, sondern eine Dienstleistung, die es auch - in welcher Form auch immer - zu vergüten gilt. Wenn man sich z.B. ein neues Handy anschafft, und nun unter in Anspruchnahme der Hotline versucht, die MMS Einstellungen von E-Plus da reinzubekommen, dann ist das ein reines Kunden-Privatvergnügen.

Handelt es sich um echte Fehler, sieht das natürlich anders aus. Bei meiner defekten SIM hat - wie ein vorposter auch schonmal schrieb - sich E-Plus bei mir ohne weiteres zur Erstattung der Gesprächsgebühr überreden lassen.

M.E. muss ein Produkt so gut sein, dass eine Hotline fast überflüssig ist.

Ein Produkt ist immer nur so gut wie seine Kunden. Und da Mobilfunkprodukte in der Regel mindestens die Bedienung von einem hochtechnischen und komplizierten Gerät voraussetzt, wird eine Hotline nie überflüssig. Das soll keine Beleidigung der Kunden sein, lediglich die Feststellung, das Technik nunmal nicht jedermanns Sache ist.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn sich Neukunden erkundigen wollen ? Müssen die dann auch bezahlen ?

Neukunden sind nicht die Zielgruppe der Hotline. Denn zum einen planen die Anbieter für das Anwerben neuer Kunden ohnehin Beträge ein, die sich aufgrund der Höhe in den Tarifen wiederfinden müssen. Zum anderen ist eine telefonische Neukundenbetreuung nur ein ganz kleiner Teil im Vertrieb. Wichtiger sind da eher die Shops und das Internetportal.


Ich sehe das anders. Selbst wir, als ganz kleines Unternehmen, haben aus Servicegründen eine 0800 geschaltet. Unsere Kunden danken es uns.

Für mich hat Service kostenlos zu sein.

peso
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1] marbri antwortet auf tcsmoers
04.03.2007 15:02

einmal geändert am 04.03.2007 15:03
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer sp33 schrieb:
Ich sehe das anders. Nach Deiner Argumentation müsste dann jede Preisauskunft kostenpflichtig sein. Ich möchte Dein Gesicht sehen, wenn Du bei jeder Reparaturanmeldung erstmal etwas bezahlen müsstest.

Das Problem der Hotlines ist doch, dass diese sich u.a.
auch mit vielen Dingen zu beschäftigen haben, die von ihrem Anbieter nicht verschuldet sind und bei denen es sich um reine Unkenntnis oder Bedienungsfehler handelt. Den Kunden hier zu helfen ist keine gesetzliche Pflicht, sondern eine Dienstleistung, die es auch - in welcher Form auch immer - zu vergüten gilt. Wenn man sich z.B. ein neues Handy anschafft, und nun unter in Anspruchnahme der Hotline versucht, die MMS Einstellungen von E-Plus da reinzubekommen, dann ist das ein
reines Kunden-Privatvergnügen.

Handelt es sich um echte Fehler, sieht das natürlich anders aus. Bei meiner defekten SIM hat - wie ein vorposter auch schonmal schrieb - sich E-Plus bei mir ohne weiteres zur Erstattung der Gesprächsgebühr überreden lassen.

M.E. muss ein Produkt so gut sein, dass eine Hotline fast überflüssig ist.

Ein Produkt ist immer nur so gut wie seine Kunden. Und da Mobilfunkprodukte in der Regel mindestens die Bedienung von einem hochtechnischen und komplizierten Gerät voraussetzt, wird eine Hotline nie überflüssig. Das soll keine Beleidigung der Kunden sein, lediglich die Feststellung, das Technik nunmal nicht jedermanns Sache ist.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn sich Neukunden erkundigen wollen ? Müssen die dann auch bezahlen ?

Neukunden sind nicht die Zielgruppe der Hotline. Denn zum einen planen die Anbieter für das Anwerben neuer Kunden ohnehin Beträge ein, die sich aufgrund der Höhe in den Tarifen wiederfinden müssen. Zum anderen ist eine telefonische Neukundenbetreuung nur ein ganz kleiner Teil im Vertrieb. Wichtiger sind da eher die Shops und das Internetportal.


Ich sehe das anders. Selbst wir, als ganz kleines Unternehmen, haben aus Servicegründen eine 0800 geschaltet. Unsere Kunden danken es uns.

Für mich hat Service kostenlos zu sein.

peso

Ja, wenigstens hat Deine Firma noch ne gesunde Einstellung zum
Service, obwohl es ein kleines Unternehmen ist. Leider haben
große Unternehmen, wie z.B. Quelle oder Tchibo, die sich wohl eher noch als ein kleines Unternehmen ne kostenlose Hotline leisten könnten, eine kostenpflichte Einstellung zum Service,
ja sogar zur Garantie, die eigentlich lt. Gesetz ja kostenlos
zu sein hat. Sie verlangen sogar die Streichung aus den Alternativ-Verzeichnissen der 0180-er Rufnummern. So was lassen
nur die Deutschen mit sich machen. Übrigens ist Tchibo in der
Schweiz über ne normale Festnetznummer erreichbar, warum nicht
hier in Deutschland, als deutsches Unternehmen?

Gruß

Marbri
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf marbri
04.03.2007 15:09
Benutzer marbri schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer sp33 schrieb:
Ich sehe das anders. Nach Deiner Argumentation müsste dann jede Preisauskunft kostenpflichtig sein. Ich möchte Dein Gesicht sehen, wenn Du bei jeder Reparaturanmeldung erstmal etwas bezahlen müsstest.

Das Problem der Hotlines ist doch, dass diese sich u.a.
auch mit vielen Dingen zu beschäftigen haben, die von ihrem Anbieter nicht verschuldet sind und bei denen es sich um reine Unkenntnis oder Bedienungsfehler handelt. Den Kunden hier zu helfen ist keine gesetzliche Pflicht, sondern eine Dienstleistung, die es auch - in welcher Form auch immer - zu vergüten gilt. Wenn man sich z.B. ein neues Handy anschafft, und nun unter in Anspruchnahme der Hotline versucht, die MMS Einstellungen von E-Plus da reinzubekommen, dann ist das ein
reines Kunden-Privatvergnügen.

Handelt es sich um echte Fehler, sieht das natürlich anders aus. Bei meiner defekten SIM hat - wie ein vorposter auch schonmal schrieb - sich E-Plus bei mir ohne weiteres zur Erstattung der Gesprächsgebühr überreden lassen.

M.E. muss ein Produkt so gut sein, dass eine Hotline fast überflüssig ist.

Ein Produkt ist immer nur so gut wie seine Kunden. Und da Mobilfunkprodukte in der Regel mindestens die Bedienung von einem hochtechnischen und komplizierten Gerät voraussetzt, wird eine Hotline nie überflüssig. Das soll keine Beleidigung der Kunden sein, lediglich die Feststellung, das Technik nunmal nicht jedermanns Sache ist.

Wie sieht es eigentlich aus, wenn sich Neukunden erkundigen wollen ? Müssen die dann auch bezahlen ?

Neukunden sind nicht die Zielgruppe der Hotline. Denn zum einen planen die Anbieter für das Anwerben neuer Kunden ohnehin Beträge ein, die sich aufgrund der Höhe in den Tarifen wiederfinden müssen. Zum anderen ist eine telefonische Neukundenbetreuung nur ein ganz kleiner Teil im Vertrieb. Wichtiger sind da eher die Shops und das Internetportal.


Ich sehe das anders. Selbst wir, als ganz kleines Unternehmen, haben aus Servicegründen eine 0800 geschaltet. Unsere Kunden
danken es uns.

Für mich hat Service kostenlos zu sein.

peso

Ja, wenigstens hat Deine Firma noch ne gesunde Einstellung zum Service, obwohl es ein kleines Unternehmen ist. Leider haben große Unternehmen, wie z.B. Quelle oder Tchibo, die sich wohl eher noch als ein kleines Unternehmen ne kostenlose Hotline leisten könnten, eine kostenpflichte Einstellung zum Service, ja sogar zur Garantie, die eigentlich lt. Gesetz ja kostenlos zu sein hat. Sie verlangen sogar die Streichung aus den Alternativ-Verzeichnissen der 0180-er Rufnummern. So was lassen nur die Deutschen mit sich machen. Übrigens ist Tchibo in der Schweiz über ne normale Festnetznummer erreichbar, warum nicht hier in Deutschland, als deutsches Unternehmen?

Gruß

Marbri


Weil wir Deutschen einfach sehr leidensfähig und obrigkeitshörig sind.

Du musst nur man den Thread bei O 2 verfolgen. Da kommt die geballte Leidensfähigkeit zum Vorschein.

peso
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[2.1.1.1.1.1.1.1.1.2] sp33 antwortet auf marbri
04.03.2007 19:33



große Unternehmen, wie z.B. Quelle oder Tchibo, die sich wohl eher noch als ein kleines Unternehmen ne kostenlose Hotline leisten könnten, eine kostenpflichte Einstellung zum Service, ja sogar zur Garantie, die eigentlich lt. Gesetz ja kostenlos zu sein hat. Sie verlangen sogar die Streichung aus den

Warum sollte der "Service" für Tchibo billiger zu bekommen sein, als für den Laden um die Ecke? Personal ist Personal. Ok, Tchibo bekommt eine bessere Auslastung hin, muss aber auch eine bessere Infrastruktur schaffen. Wie auch immer.. Garantie ist eine rein freiwillige Leistung des Anbieters und muss daher nicht kostenlos sein. Im Gegenteil ist es durchaus üblich, Garantien zu verkaufen. Da lässt man sich sogar einen Service bezahlen, der nicht einmal erbracht ist und vielleicht nie erbracht werden muss.

Und wenn Du mit Garantie die gesetzliche Gewährleistung meinst, dann kann ich im Gesetz auch nicht finden, dass diese kostenlos zu erfolgen hat - tut sie im Übrigen auch nicht. Gewährleistung ist nichts anderes als der Versuch, den Kaufvertrag (endlich) zu erfüllen. Und die Erfüllung des Kaufvertrags HAT eine Gegenleistung, namentlich den Kaufpreis. Und damit schliesst sich der Kreis: Die Gewährleistung IST BEZAHLT, und zwar mit dem Kaufpreis. Und sie ist darin auch eingerechnet. Und soweit Dir durch die Mangelsache ein Schaden entsteht, z.B. die Kosten bei der Hotline, könntest Du dies - wenn auch eingeschränkt - zusätzlich als Schadensersatz geltend machen.

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[2.1.1.1.1.1.1.1.1.2.1] marbri antwortet auf sp33
05.03.2007 00:31
Benutzer sp33 schrieb:



große Unternehmen, wie z.B. Quelle oder Tchibo, die sich wohl eher noch als ein kleines Unternehmen ne kostenlose Hotline leisten könnten, eine kostenpflichte Einstellung zum Service,
ja sogar zur Garantie, die eigentlich lt. Gesetz ja kostenlos zu sein hat. Sie verlangen sogar die Streichung aus den

Warum sollte der "Service" für Tchibo billiger zu bekommen sein, als für den Laden um die Ecke? Personal ist Personal. Ok, Tchibo bekommt eine bessere Auslastung hin, muss aber auch eine bessere Infrastruktur schaffen. Wie auch immer.. Garantie ist eine rein freiwillige Leistung des Anbieters und muss daher nicht kostenlos sein. Im Gegenteil ist es durchaus üblich, Garantien zu verkaufen. Da lässt man sich sogar einen Service bezahlen, der nicht einmal erbracht ist und vielleicht nie erbracht werden muss.

Und wenn Du mit Garantie die gesetzliche Gewährleistung meinst, dann kann ich im Gesetz auch nicht finden, dass diese kostenlos zu erfolgen hat - tut sie im Übrigen auch nicht. Gewährleistung ist nichts anderes als der Versuch, den Kaufvertrag (endlich) zu erfüllen. Und die Erfüllung des Kaufvertrags HAT eine Gegenleistung, namentlich den Kaufpreis. Und damit schliesst sich der Kreis: Die Gewährleistung IST BEZAHLT, und zwar mit dem Kaufpreis. Und sie ist darin auch eingerechnet. Und soweit Dir durch die Mangelsache ein Schaden entsteht, z.B. die Kosten bei der Hotline, könntest Du dies - wenn auch eingeschränkt - zusätzlich als Schadensersatz geltend machen.

Das machen aber die wenigsten Kunden und so kommen durch diese
0180-er Nummern ganz hübsche Sümmchen zusammen. Die Masse machts
halt.

Gruß Marbri

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[2.1.1.1.1.1.1.1.2] sp33 antwortet auf tcsmoers
04.03.2007 19:24

Ich sehe das anders. Selbst wir, als ganz kleines Unternehmen, haben aus Servicegründen eine 0800 geschaltet. Unsere Kunden danken es uns.

Für mich hat Service kostenlos zu sein.


Service ist NIE kostenlos. Die Frage ist nur, WER ihn bezahlt und auf welchem Weg. Und letztlich zahlt immer der Kunde, sei es, über die Produktpreise oder über eine Hotlinegebühr. Und auch Euer Service kostet Geld, und irgendeiner wird es bezahlen..
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[2.1.1.1.1.1.1.1.2.1] tcsmoers antwortet auf sp33
04.03.2007 20:38
Benutzer sp33 schrieb:

Ich sehe das anders. Selbst wir, als ganz kleines Unternehmen, haben aus Servicegründen eine 0800 geschaltet. Unsere Kunden danken es uns.

Für mich hat Service kostenlos zu sein.


Service ist NIE kostenlos. Die Frage ist nur, WER ihn bezahlt und auf welchem Weg. Und letztlich zahlt immer der Kunde, sei es, über die Produktpreise oder über eine Hotlinegebühr. Und auch Euer Service kostet Geld, und irgendeiner wird es bezahlen..

Stimmt. Aber wenn man seine Dienstleistung vernünftig vermarktet, hat man wenige Rückfragen.

Auch werben unsere Kunden gerne mit unserer "Kompetenz und Servicefreundlichkeit".

peso
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[2.1.1.1.1.1.1.1.2.1.1] marbri antwortet auf tcsmoers
04.03.2007 21:02
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer sp33 schrieb:

Ich sehe das anders. Selbst wir, als ganz kleines Unternehmen, haben aus Servicegründen eine 0800 geschaltet. Unsere Kunden danken es uns.

Für mich hat Service kostenlos zu sein.


Service ist NIE kostenlos. Die Frage ist nur, WER ihn bezahlt und auf welchem Weg. Und letztlich zahlt immer der Kunde, sei es, über die Produktpreise oder über eine Hotlinegebühr.
Und auch Euer Service kostet Geld, und irgendeiner wird es bezahlen..

Stimmt. Aber wenn man seine Dienstleistung vernünftig vermarktet, hat man wenige Rückfragen.

Auch werben unsere Kunden gerne mit unserer "Kompetenz und Servicefreundlichkeit".

peso

Ja, und "Mundpropaganda" ist immer noch die beste Werbung und kostet kein Geld für teure Anzeigen, Fernsehwerbung, ect.
Das scheint sein bis zur Firma Quelle z.B. noch nicht herumgesprochen zu haben. Quelle ändert die Artikelnummern
von Ersatzteilen, in meinem Fall von Scherfolie von Elektrorasierern der Marke "Privileg", das Technik-Center findet
daraufhin den Artikel nicht mehr, der Kunde soll dann die
teuren 01805-er Hotlines anrufen. Ist doch nicht meine Schuld,
wenn die ihre Artikel-Nummern ändern und dann den Artikel nicht
mehr finden. Der nächste Elektrorasierer, den ich meinem Vater
schenken werde, heißt mit Sicherheit nicht mehr "Privileg",
sondern höchstwahrscheinlich "BRAUN". Deren Scherfolien kann
man überall im Elektrohandel ohne teure Hotlines mit Wartezeit und Portokosten kaufen. Dasselbe gilt für alle Elektrogeräte
dieses Konzerns. Sobald man den Kundendienst oder auch nur ein
Ersatzteil braucht, kommt man an einer 01805-er HL nicht mehr
dran vorbei. Zum Glück hatte ich in meinen Unterlagen noch
ne Festnetznummer von einem Perfectis-Kundendienst,die noch funktionierte, der mir bezgl. der Scherfolie dann tatsächlich helfen konnte. Die Firma Quelle hat wohl sämtliche Alternativ-
FN-Nr.`n aus dem 0180-er Telefonbuch bei Teltarif streichen lassen.:-((. Durch Kundenvergraule bekommt man natürlich kein
Gewinnplus. Da nutzt es dann auch nicht viel, wenn man dann
Call-Center beauftragt, die Sammelbesteller-Kunden anzurufen,
um Sonderangebote-und Rabatte feilzubieten. So langsam scheinen
sie wohl auch den Umsatz- und Gewinnrückgang zu merken. Nur,
das Call-Center, das diese Anrufe tätigt, kostet auch Geld.
Vielleicht wird das aus den Einnahmen von den 01805-er Nummern
bezahlt.


Gruß Marbri




Gruß Marbri

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[2.1.1.1.1.1.1.1.2.1.1.1] tcsmoers antwortet auf marbri
04.03.2007 21:11
Benutzer marbri schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer sp33 schrieb:

Ich sehe das anders. Selbst wir, als ganz kleines Unternehmen, haben aus Servicegründen eine 0800 geschaltet. Unsere Kunden danken es uns.

Für mich hat Service kostenlos zu sein.


Service ist NIE kostenlos. Die Frage ist nur, WER ihn bezahlt und auf welchem Weg. Und letztlich zahlt immer der Kunde, sei es, über die Produktpreise oder über eine Hotlinegebühr.
Und auch Euer Service kostet Geld, und irgendeiner wird es bezahlen..

Stimmt. Aber wenn man seine Dienstleistung vernünftig vermarktet, hat man wenige Rückfragen.

Auch werben unsere Kunden gerne mit unserer "Kompetenz und Servicefreundlichkeit".

peso

Ja, und "Mundpropaganda" ist immer noch die beste Werbung und kostet kein Geld für teure Anzeigen, Fernsehwerbung, ect. Das scheint sein bis zur Firma Quelle z.B. noch nicht herumgesprochen zu haben. Quelle ändert die Artikelnummern von Ersatzteilen, in meinem Fall von Scherfolie von Elektrorasierern der Marke "Privileg", das Technik-Center findet daraufhin den Artikel nicht mehr, der Kunde soll dann die teuren 01805-er Hotlines anrufen. Ist doch nicht meine Schuld, wenn die ihre Artikel-Nummern ändern und dann den Artikel nicht mehr finden. Der nächste Elektrorasierer, den ich meinem Vater schenken werde, heißt mit Sicherheit nicht mehr "Privileg", sondern höchstwahrscheinlich "BRAUN". Deren Scherfolien kann man überall im Elektrohandel ohne teure Hotlines mit Wartezeit und Portokosten kaufen. Dasselbe gilt für alle Elektrogeräte dieses Konzerns. Sobald man den Kundendienst oder auch nur ein Ersatzteil braucht, kommt man an einer 01805-er HL nicht mehr dran vorbei. Zum Glück hatte ich in meinen Unterlagen noch ne Festnetznummer von einem Perfectis-Kundendienst,die noch funktionierte, der mir bezgl. der Scherfolie dann tatsächlich helfen konnte. Die Firma Quelle hat wohl sämtliche Alternativ- FN-Nr.`n aus dem 0180-er Telefonbuch bei Teltarif streichen lassen.:-((. Durch Kundenvergraule bekommt man natürlich kein Gewinnplus. Da nutzt es dann auch nicht viel, wenn man dann Call-Center beauftragt, die Sammelbesteller-Kunden anzurufen, um Sonderangebote-und Rabatte feilzubieten. So langsam scheinen sie wohl auch den Umsatz- und Gewinnrückgang zu merken. Nur, das Call-Center, das diese Anrufe tätigt, kostet auch Geld. Vielleicht wird das aus den Einnahmen von den 01805-er Nummern bezahlt.



Das ist die übliche Kurzsichtigkeit der "Verantwortlichen". Die denken nur an Gewinnmaximierung.

Nehmen wir mal das Beispiel ÖPNV.

Wenn man wieder Schaffner hätte, würde der Vandalismus nachlassen, die Leute würden nicht mehr belästigt werden und z.B. ich würde wieder öfters mitfahren.

Wenn ich schon dieses ganze Tarifwirrwarr sehe, habe ich den Kaffee auf und laufe lieber.

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[2.1.1.1.1.1.1.1.2.1.2] sp33 antwortet auf tcsmoers
04.03.2007 21:41


Stimmt. Aber wenn man seine Dienstleistung vernünftig vermarktet, hat man wenige Rückfragen.

Auch werben unsere Kunden gerne mit unserer "Kompetenz und Servicefreundlichkeit".

Richtiger wäre: Wenn man seinen Service richtig vermarktet, hat man weniger Beschwerden. Servive heisst nicht nur Fehlerbeseitigung im Nachhinein, auch Beratung vorweg. Wenn Ihr vorab gute Beratung bietet, dann kostet die auch etwas. Und nur, weil dann weniger Nachfragen kommen, habt Ihr ja nicht weniger Service.

Ich will doch nur darauf hinaus, dass es letztlich egal ist. Service kostet immer Geld, der Kunde muss es immer bezahlen. Sei es Beratung, Fehlerbeseitigung im Rahmen der Gewährleistung oder durch die Garantie oder Unterstützung bei der Produktnutzung. Und die Bezahlung in Form eines Nutzungsentgelts für die Hotline ist nichts anderes, als sich den Service (ehrlich) gesondert auszuweisen und nach tatsächlichem Anfall zu berechnen.

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[2.1.1.1.1.1.1.1.2.1.2.1] tcsmoers antwortet auf sp33
04.03.2007 22:18
Benutzer sp33 schrieb:


Stimmt. Aber wenn man seine Dienstleistung vernünftig vermarktet, hat man wenige Rückfragen.

Auch werben unsere Kunden gerne mit unserer "Kompetenz und Servicefreundlichkeit".

Richtiger wäre: Wenn man seinen Service richtig vermarktet, hat man weniger Beschwerden. Servive heisst nicht nur Fehlerbeseitigung im Nachhinein, auch Beratung vorweg. Wenn Ihr vorab gute Beratung bietet, dann kostet die auch etwas. Und nur, weil dann weniger Nachfragen kommen, habt Ihr ja nicht weniger Service.

Ich will doch nur darauf hinaus, dass es letztlich egal ist. Service kostet immer Geld, der Kunde muss es immer bezahlen. Sei es Beratung, Fehlerbeseitigung im Rahmen der Gewährleistung oder durch die Garantie oder Unterstützung bei der Produktnutzung. Und die Bezahlung in Form eines Nutzungsentgelts für die Hotline ist nichts anderes, als sich den Service (ehrlich) gesondert auszuweisen und nach tatsächlichem Anfall zu berechnen.


Ich werde Dir nicht widersprechen.

Aus den USA habe ich gelernt, dass auf Dauer nur der serviceorientierte Anbieter eine positive Kundenentwicklung vorweisen wird.

Es ist doch seltsam, gerade in den USA, wo Gewinnmaximierung groß geschrieben wird, würde keiner eine gebührenpflichtige Hotline anbieten. Hier nimmt diese Perversität überhand.

Ich möchte mal ein Beispiel aus der Praxis bringen.

Wir haben gerade einen Kunden mit weit über 1000 Mobilfunkkarten portiert. Dabei geht immer was schief.

Als wir merkten, welche Probleme auftauchen, haben wir Folgendes gemacht:

1. Wir haben eine 0800er Hotline eingerichtet, die von 06.00h bis 24.00h besetzt war.

2. Da es eine Firma mit vielen ADM war, wurde jeder einzelne ADM angeschrieben. Ihm wurde die neue Karte mit einem Verhaltenshinweis zugesandt. Darin war auch die 0800er Nummer aufgeführt. Da die Karten teilweise um den halben Erdball versandt werden mussten, war - aufgrund der Zeitverschiebung - eine verlängerte Erreichbarkeit notwendig.

3. Und jetzt kommt das Interessante des geschmähten RosaRiesen. Die T-Mobile hat uns mehrere 100 freigeschaltete Karten (ohne Grundgebühr) treuhänderisch und ohne Auflagen zur Verfügung gestellt. In Fällen, bei denen nichts schiefgehen durfte, wurde neben der neuen Karte eine zweite freigeschaltete Poolkarte mitgesandt. Somit war eine Erreichbarkeit immer gewährleistet.

Nachdem das ganze Projekt abgeschlossen war, war unsere Abwicklung in mehreren Unternehmen bekannt und schon kam der nächste Großauftrag. Und hier sprechen wir nicht von einigen Karten.

Daran kann man sehen, wenn man guten Kundendienst leistet und die richtigen Partner und Kunden hat, steht einer positiven Geschäftsentwicklung nichts entgegen.


Ich kann aber auch ein Gegenbeispiel erzählen:

Wie jeder weiss, bietet z.B. der NDR einen sog. "Blitzerservice" an. Dieser war früher über eine normale Festnetznummer zu erreichen. Und dann hatte einer der NDR-Verantwortlichen die Idee !!

Man richtete, ausgerechnet bei einem Autofahrerservice" eine 01805-Nummer ein. Jetzt wundert man sich über die ausbleibenden Anrufe der Autofahrer und über den Hörerschwund.


peso

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[…1.1.1.1.1.1.1.2.1.2.1.1] sp33 antwortet auf tcsmoers
05.03.2007 09:25
Ich werde Dir nicht widersprechen.

Aus den USA habe ich gelernt, dass auf Dauer nur der serviceorientierte Anbieter eine positive Kundenentwicklung vorweisen wird.

Ja, dass müssen hier auch noch einige Lernen. Nur der Weg, den die USA geht, finde ich persönlich nicht vorbildlich. Dort bezahlt nämlich letztlich der Arbeitnehmer den Service.

Man richtete, ausgerechnet bei einem Autofahrerservice" eine 01805-Nummer ein. Jetzt wundert man sich über die ausbleibenden Anrufe der Autofahrer und über den Hörerschwund.

Das war natürlich erstmal dämlich. Ich weiss aber von einigen Radiostationen, dass die Hotline dauerangerufen wurde. Und eine ganze Stelle 24 Stunden am Tag nur mit der Entgegennahme von Blitzermeldungen zu beschäftigen, kann sich heute KEIN Sender mehr leisten. Via 01805 muss man den Dienst nicht einstellen, ein paar verrückte gibt es immer. Und die Arbeit ist geringer. Ich schätze, dass da pure Absicht hinter steckt - in voller Kenntnis der Folge. Das "wundern" ist dann nur gespielt..
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[2.1.1.2] schinge antwortet auf Seelenwanderer
03.03.2007 20:56
Benutzer Seelenwanderer schrieb:

Die Bepreisung von Hotlines ist in vielen Bereichen des Kunden
- Anbieter - Kontaktes inzwischen die Regel und kann nicht als Ungerechtigkeit angesehen werden, weil ja bei eplus eine Gegenleistung in Form der Frei - SMS geboten wird (worauf nicht eingegangen wurde !)

Ich finde einfach, daß ein Minutenpreis von 1,25 Euro doch etwas überzogen ist. Das hat nichts mit Ungerechtigkeit zu tun.
BTW Frei-SMS gibt es bei anderen Online-Verträgen auch - und dann meistens erheblich mehr als 50.
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[2.1.1.2.1] Seelenwanderer antwortet auf schinge
03.03.2007 21:18
Benutzer schinge schrieb:
Benutzer Seelenwanderer schrieb:

Die Bepreisung von Hotlines ist in vielen Bereichen des Kunden
- Anbieter - Kontaktes inzwischen die Regel und kann nicht als Ungerechtigkeit angesehen werden, weil ja bei eplus eine Gegenleistung in Form der Frei - SMS geboten wird (worauf nicht eingegangen wurde !)

Ich finde einfach, daß ein Minutenpreis von 1,25 Euro doch etwas überzogen ist. Das hat nichts mit Ungerechtigkeit zu tun. BTW Frei-SMS gibt es bei anderen Online-Verträgen auch - und dann meistens erheblich mehr als 50.

50 Frei - SMS beim Zehnsations-Tarif und 100 bei T&M 2007 in der Variante Online.
Man sollte dabei nicht vergessen, dass es sehr viele Kunden gibt, die 150 Frei-SMS jeden Monat erhalten !
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[2.1.2] tcsmoers antwortet auf tcsmoers
03.03.2007 20:24
Benutzer KoSo schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer Seelenwanderer schrieb:
... rechnet man die Vergünstigungen durch die Frei - SMS bei den Online Tarifen dagegen, dann ist die Bepreisung der Hotline durchaus gerechtfertigt !

Die Bepreisung einer Hotline kann niemals gerechtfertigt sein.

Man wirft ein schlechtes Produkt auf den Markt und verdient an den Anrufen gelackmeierter Kunden ??


Zu lange o2 gehabt? ;-)

das war eine grundsätzliche aussage.


Und da heißt es dann, wenn o2 einen Fehler machte und der Kunde die Hotline zu teuer findet: Wußtest Du doch vorher.






Zwei kleine Tipps am Rande : Auf der Internetseite steht für
die Online Kunden ein Kontaktformular zur Verfügung bzw.
ist ein Anruf der Hotline 0177 / 1000 aus dem deutschen Festnetz (evtl. noch mit einem günstigen Call by Call Anbieter als
Vorwahl) entschieden günstiger !!
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[3] Eplusler antwortet auf schinge
03.03.2007 23:37
Benutzer schinge schrieb:
Bei Zehnsation Web und Time&More Web kostet der Anruf zur Service-Hotline sogar 1,25 Euro pro Minute. Das ist ja doppelt so teuer wie bei O2-Online-Verträgen (0,62 Euro pro Minute).

Na ja,wie oft ruft man ne HL an?Ich "mußte"dieses in den letzten 4 Jahren EPlus einmal.Zweimal reichte ne Mail.
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[3.1] tcsmoers antwortet auf Eplusler
03.03.2007 23:48
Benutzer Eplusler schrieb:
Benutzer schinge schrieb:
Bei Zehnsation Web und Time&More Web kostet der Anruf zur Service-Hotline sogar 1,25 Euro pro Minute. Das ist ja doppelt so teuer wie bei O2-Online-Verträgen (0,62 Euro pro Minute).

Na ja,wie oft ruft man ne HL an?Ich "mußte"dieses in den letzten 4 Jahren EPlus einmal.Zweimal reichte ne Mail.

rechne das aber mal auf xx millionen hoch. da kommt ganz schön was zusammen.

man versucht einfach mit allem noch geld zu machen. und dafür bieten sich solche dinge einfach an.

hier denke ich z.b. auch an die unzulässige erhebung einer mahngebühr bei d 2.

peso
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[4] vincent07195 antwortet auf schinge
04.03.2007 16:40
Ja, aber nur wenn man so dumm ist und vom eigenen Handy anruft!

Mit Call-by-Call kannst du die Hotline für 10 cent erreichen, vielleicht sollte E-Plus mal über eine Nummer ohne Handyvorwahl nach denken ;)

Außerdem funktioniert der E-Mail Service eigentlich ganz gut, habe bis jetzt immer eine Antwort erhalten innerhalb von max. 4 Tagen!