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Verbraucherzentrale zu O2


18.01.2007 10:32 - Gestartet von kanter2
Hallo!
Hat jemand schon mal mit der Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg gesprochen? Gut, wir wissen die finden das nicht korrekt von O2, man strebt evtl. eine Abmahnung an und trallala. Aber hatte schon mal jemand Kontakt mit einer Verbraucherzentrale gehabt und kann mir sagen inwiefern ich Hilfe von denen erwarten kann? Ich bin leider auf keinen Fall in der Lage irgendwelche Anwaltkosten etc zu tragen - mich ärgert aber, dass man aus existentiellen Ängsten heraus den Schwanz einziehen würde weil ein O2-Konzern sagt: ätsch mein Junge, dass zahlst du. Basta! Also, wat tun?
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[1] jimmythebob antwortet auf kanter2
18.01.2007 12:16
Wofür brauchst du einen Anwalt, wenn du eine außerordentliche Kündigung schreibst?
Wenn O2 meint diese wäre nichtig müssten sie schon dich verklagen, was sie aber auf Grund der Risiken nicht tun werden.
Falls doch gibt's noch Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe.
Kein Geld ist also kein Argument. ;-)
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[1.1] grafkrolock antwortet auf jimmythebob
18.01.2007 12:17
Benutzer jimmythebob schrieb:
Falls doch gibt's noch Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe.
Ach, gibt's die auch für Nicht-Hartz-IV-Empfänger?
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[1.2] jimmythebob antwortet auf jimmythebob
18.01.2007 13:31
Das kostet Pauschal 10€... Also wesentlich günstiger als den Rest der GG zu zahlen.
BH und PKH bekommt man unabhängig von Hartz 4, es kommt halt auf die finanziellen Möglichkeiten im Einzelfall an.

Einfach mal beim Gericht beraten lassen, das kostet nichts und bringt wesentlich mehr als irgendwo im Internet zu fragen ob jemand weiss, was die Verbraucherzentrale in BW wohl tun wird...
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[2] Jochen_O2 antwortet auf kanter2
18.01.2007 13:02
Also,
bevor jetzt wieder nur gejammert wird:
tut etwas!!!

Die einfachste, billigste und zugleich effektivste Möglichkeit ist, bei O2 Widerspruch gegen die Preiserhöhung einzulegen - und zwar schriftlich.
Die MÜSSEN sich dann damit befassen.
Es nutzt absolut gar nichts, wenn jeder seine Meinung hier ins Forum schreibt.

Ich werde morgen ein Fax hinschicken. Selbst wer kein Fax hat, der sollte 55 ct für einen Brief ausgeben können.

O2 Germany
Kundenbetreuung
90345 Nürnberg

oder eben per Fax 01805-571766

Also: wendet Euch jetzt erstmal an O2, und zwar schriftlich - und immer freundlich bleiben bzw. in korrektem, anständigen Hochdeutsch, das macht wesentlich mehr Eindruck als Beschimpfungen und böswillige Äußerungen. Legt Eure Argumente dar, so gut es geht. Im Grunde geht es darum, dass Ihr dieser Preiserhöhung nicht zugestimmt habt, nichtmal darüber informierte worden seid, und zudem Minutenpreise bei einem Handyvertrag nicht als "Nebenleistung" deklariert werden können.

O2 wird sich was einfallen lassen müssen, wenn viele Leute sich beschweren. Einige werden sicherlich auch eine Sonderkündigung durchboxen können. Ich nehme allerdings an, dass O2 einlenkt und die Preiserhöhung für Bestandskunden zurücknimmt. Ist zumindest ein Teilerfolg und O2 merkt, dass dies keine Vorgehensweise ist.
Die wollen sich doch ihre Kunden nicht vergraulen. Die sind als kleinster Netzbetreiber sicherlich ganz besonders bemüht, Ihre Kunden zufriedenzustellen. ;-)
(an gha: bitte verkneife Dir Deine Kommentare, sonst ufert diese Diskussion wieder in eine ganz andere Richtung aus)

Wie auch immer: meldet Euch bei O2, es wird sich bestimmt eine Regelung finden lassen.
Die wissen wahrscheinlich selbst, dass diese Erhöhung juristisch "auf wackeligen Beinen" steht!

;-)



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[2.1] deluks antwortet auf Jochen_O2
18.01.2007 13:37
Benutzer Jochen_O2 schrieb:
Also,
bevor jetzt wieder nur gejammert wird:
tut etwas!!!

Die einfachste, billigste und zugleich effektivste Möglichkeit ist, bei O2 Widerspruch gegen die Preiserhöhung einzulegen - und zwar schriftlich.
Die MÜSSEN sich dann damit befassen. Es nutzt absolut gar nichts, wenn jeder seine Meinung hier ins Forum schreibt.

Ich werde morgen ein Fax hinschicken. Selbst wer kein Fax hat, der sollte 55 ct für einen Brief ausgeben können.

O2 Germany
Kundenbetreuung
90345 Nürnberg

oder eben per Fax 01805-571766

Also: wendet Euch jetzt erstmal an O2, und zwar schriftlich - und immer freundlich bleiben bzw. in korrektem, anständigen Hochdeutsch, das macht wesentlich mehr Eindruck als Beschimpfungen und böswillige Äußerungen. Legt Eure Argumente dar, so gut es geht. Im Grunde geht es darum, dass Ihr dieser Preiserhöhung nicht zugestimmt habt, nichtmal darüber informierte worden seid, und zudem Minutenpreise bei einem Handyvertrag nicht als "Nebenleistung" deklariert werden können.

O2 wird sich was einfallen lassen müssen, wenn viele Leute sich beschweren. Einige werden sicherlich auch eine Sonderkündigung durchboxen können. Ich nehme allerdings an, dass O2 einlenkt und die Preiserhöhung für Bestandskunden zurücknimmt. Ist zumindest ein Teilerfolg und O2 merkt, dass dies keine Vorgehensweise ist.
Die wollen sich doch ihre Kunden nicht vergraulen. Die sind als kleinster Netzbetreiber sicherlich ganz besonders bemüht, Ihre Kunden zufriedenzustellen. ;-)
(an gha: bitte verkneife Dir Deine Kommentare, sonst ufert diese Diskussion wieder in eine ganz andere Richtung aus)

Wie auch immer: meldet Euch bei O2, es wird sich bestimmt eine Regelung finden lassen.
Die wissen wahrscheinlich selbst, dass diese Erhöhung juristisch "auf wackeligen Beinen" steht!

;-)




Ich habe bis heute nichts geschrieben, da ich einfach nicht weiß, wie ich es korrekt formulieren soll. Gibt es spezielle Floskeln, die rein müssen? Wie genau kann ich das begründen?
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[2.1.1] Jochen_O2 antwortet auf deluks
18.01.2007 13:53

Ich habe bis heute nichts geschrieben, da ich einfach nicht weiß, wie ich es korrekt formulieren soll. Gibt es spezielle Floskeln, die rein müssen? Wie genau kann ich das begründen?


Ich habe teilweise die teltarif-Artikel zitiert, insbesondere, was die Verbraucherzentrale BaWü gesagt hat. Und dazwischen immer meine eigene Meinung mit einfließen lassen.

Denen geht es auch nicht um die Formulierung.
Es sollte klar rüberkommen, warum Du außerordentlich kündigen willst.
Weil Du eben diese Preiserhöhung nicht hinnehmen willst,... (habe ich ja alles schonmal geschrieben). War vertraglich nicht vereinbart, bla bla bla, und Du hast nicht zugestimmt, bist nie informiert worden, vom Gesetzgeber steht Dir daher ein außergewöhnliches Kündigungsrecht zu. Also sollen sie einfach mal Stellung nehmen. Ein Hinweis wäre wichtig, dass Du nicht anerkennst, Minutenpreise als Nebenleistung zu deklarieren. Im Gegenteil, Minutenpreise sind HAUPTBESTANDTEIL des Handyvertrags!!!

Egal, wenn's nur ein paar Sätze sind, aber es sollten eigene Sätze sein und kein vorgefertigtes Formular, was einfach unterschrieben wird.

Vermutlich hat man so die besten Chancen, wenn von allen Seiten ein paar unterschiedliche Argumente kommen, wird sich schnell eine generelle Lösung finden (müssen).
;-)
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[2.1.1.1] Jochen_O2 antwortet auf Jochen_O2
18.01.2007 15:32
Kann man bei einer außerordentliche Kündigung seine Rufnummer mitnehmen?


Keine Ahnung, ich denke schon.
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[2.1.1.1.1] J.Malberg antwortet auf Jochen_O2
18.01.2007 15:48
Benutzer Jochen_O2 schrieb:
Kann man bei einer außerordentliche Kündigung seine Rufnummer mitnehmen?


Keine Ahnung, ich denke schon.

Ja kann man!