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Konkurenz aufbauen lassen?


07.12.2006 12:54 - Gestartet von zoelac
Wer glaubt, dass die Netzbetreiber diese Geräte vermarkten werden, der glaubt auch den Osterhasen.
Die Telekom hat es als Netzbetreiber schon bewiesen: Gab oder gibt es bei der T-Com eine Telefonanlage mit LCR (Low-Cost-Routing)? Welchen Stellenwert hatte VoIP bei der T-COM?

Wenn nun ein Netzbetreiber diese Geräte vermarktet, dann fehlen doch die Einnahmequellen für die "Fremdnetze"! Und dann vielleicht auch noch Gespräche per VoIP führen? Ja wo führt denn das nur hin?!?

Diese Geräte werden nur im freien Handel und wahrscheinlich auch nur auf Nachfrage zu haben sein. Der einzige Trost: da nun mittlerweile immer mehr die Geräte gekauft werden müssen und nicht mehr für 'n Appel und'n Ei zu haben sind, werden die Preise auch akzeptiert. Und: Der Gebührentschungel wird durchsichtiger.

zoelac
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[1] chb antwortet auf zoelac
13.12.2006 22:59
Benutzer zoelac schrieb:
Wer glaubt, dass die Netzbetreiber diese Geräte vermarkten werden, der glaubt auch den Osterhasen.

Da die Subventionen absehbar sinken wird der freie Handel immer mehr Bedeutung gewinnen. Nicht in 2 Wochen, nicht in 2 Monaten, aber wie es in 2 Jahren aussieht das schauen wir uns dann mal an.

Die Telekom hat es als Netzbetreiber schon bewiesen: Gab oder gibt es bei der T-Com eine Telefonanlage mit LCR (Low-Cost-Routing)?

Ja, im professionellen Segment wäre sie sonst schon lange weg vom Fenster gewesen, weil Router dort schon vor Einführung der fallweisen Netzauswahl durch den Benutzer Standard waren: für Mietleitungen, Vernetzungen etc.. Die "Octopus"-Anlagen, die natürlich wie alle Telekom-Anlagen immer Auftragsentwicklungen oder Zukäufe der gängigen Hersteller sind und waren, haben natürlich Router. Nur im Heimsegment gibt es das nicht, aber da liegt es ja an den Kunden, ob sie die kastrierten Eumex und T-Concept nutzen wollen oder die entsprechenden Originalanlagen von Agfeo, Auerswald & Co., indem sie den Anschluß über einen Fachhändler beauftragen (und trotzdem die Subvention dafür bekommen) - der mündige Kunde entscheidet... ;)

Wenn nun ein Netzbetreiber diese Geräte vermarktet, dann fehlen doch die Einnahmequellen für die "Fremdnetze"!

Deswegen wird es solche Geräte auch nur im freien Handel geben. Je nach Preis werden sie sich trotzdem durchsetzen, davon bin ich überzeugt, jedenfalls wenn sie europäischen Ansprüchen hinsichtlich Qualität, Design und Funktionaliät genügen.

Benni
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[1.1] marbri antwortet auf chb
01.01.2007 20:50
Benutzer chb schrieb:
Benutzer zoelac schrieb:
Wer glaubt, dass die Netzbetreiber diese Geräte vermarkten werden, der glaubt auch den Osterhasen.

Da die Subventionen absehbar sinken wird der freie Handel immer mehr Bedeutung gewinnen. Nicht in 2 Wochen, nicht in 2 Monaten, aber wie es in 2 Jahren aussieht das schauen wir uns dann mal an.

Die Telekom hat es als Netzbetreiber schon bewiesen: Gab oder gibt es bei der T-Com eine Telefonanlage mit LCR (Low-Cost-Routing)?

Ja, im professionellen Segment wäre sie sonst schon lange weg vom Fenster gewesen, weil Router dort schon vor Einführung der fallweisen Netzauswahl durch den Benutzer Standard waren: für Mietleitungen, Vernetzungen etc.. Die "Octopus"-Anlagen, die natürlich wie alle Telekom-Anlagen immer Auftragsentwicklungen oder Zukäufe der gängigen Hersteller sind und waren, haben natürlich Router. Nur im Heimsegment gibt es das nicht, aber da liegt es ja an den Kunden, ob sie die kastrierten Eumex und T-Concept nutzen wollen oder die entsprechenden Originalanlagen von Agfeo, Auerswald & Co., indem sie den Anschluß über einen Fachhändler beauftragen (und trotzdem die Subvention dafür bekommen) - der mündige Kunde entscheidet... ;)

Wenn nun ein Netzbetreiber diese Geräte vermarktet, dann fehlen doch die Einnahmequellen für die "Fremdnetze"!

Deswegen wird es solche Geräte auch nur im freien Handel geben. Je nach Preis werden sie sich trotzdem durchsetzen, davon bin ich überzeugt, jedenfalls wenn sie europäischen Ansprüchen hinsichtlich Qualität, Design und Funktionaliät genügen.

Benni

Ich jedenfalls würde mir ein Dual-SIM-Handy, mit dem man auf
beiden SIM`s gleichzeitig im Netz eingebucht sein kann, auch
zur Not selbst kaufen. Langfristig spart man nämlich die Anschaffungskosten durch niedrigere Gesprächsgebühren wieder ein. Je mehr man telefoniert, umso schneller kommt man in die
Gewinnzone, das Handy macht sich sozusagen von selbst bezahlt.

Gruß

Marbri