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Wenn der Kunde nicht will...


08.04.2009 13:16 - Gestartet von fanlog
... dann zwingt man ihn.

Ich habe kein Verständnis, für die Ankündigung der ARD den UKW Betrieb einstellen zu wollen. Ein altes Produkt stellt man in der Regel dann ein, wenn eine zu geringe Nachfrage den Vertrieb nicht mehr rechtfertigt. Bei DAB ist es umgekehrt: Die Nachfrage nach DAB-Radios ist zu gering und daher will man den Kunden zwangsbeglücken.
Ich halte dieses Verhalten für eine Unverschämtheit. Wohl jeder hat mehrere UKW Radios in Betrieb. Der Nutzwert reicht für die Zielsetzung völlig aus. Das Abschalten ohne Marktdurchdringung von DAB käme m.E. einer Enteignung gleich. Wäre interessant, ob diese verfassungrechtlich zulässig wäre, gerade beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Nach der Erfahrung mit DSR, DAT, DAB(1) und voraussichtlich bald DVB-T bleibt nur eins: Boykotieren bis es die Dinger beim ALDI für 19,95 Euro gibt. Dann soll die Industrie aber nicht meckern!
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[1] tmbm antwortet auf fanlog
09.04.2009 16:10
Kein Beitrag
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[2] Gorgeus antwortet auf fanlog
05.05.2009 19:32

einmal geändert am 05.05.2009 19:34
Bei der Digitalisierung geht es nicht nur um bessere Dienste etc.

UKW ist unglaublich teuer in der Verbreitung. Nur durch die massenweise Verbreitung ist Privatfunk hier überhaupt möglich.

Wenn es sich um einen rein privaten Markt handeln würde ok. So aber werden öffentliche Gelder, hier Rundfunkgebühren verbraucht. Die kann man durch die digitale Dividende besser einsetzen.
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[3] Monika Penthouse antwortet auf fanlog
05.05.2009 19:44
Benutzer fanlog schrieb:
... dann zwingt man ihn.

Ich habe kein Verständnis, für die Ankündigung der ARD den UKW Betrieb einstellen zu wollen.

Nehmen wir einmal an, ich hätte keinen Computer und keinen Fernseher.
Das Autoradio habe ich nur, um CD zu hören, muß aber zur Zeit noch GEZ Gebühren für das empfangsbereite Gerät mitzahlen......
Eigentlich klingt das doch gar nicht so schlecht.

MW und LW...damit kommen die ÖR doch nie durch.

Monika