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DAB+... und ab mit den gerade erst gekauften Radios in den Müll!!!


26.08.2007 13:58 - Gestartet von rolf_berg
einmal geändert am 26.08.2007 14:00
Also wenn sie wirklich DAB+ einführen, werde ich mir kein DAB-Radio mehr kaufen, was über 50 Euro kostet. Habe mir vor einem Jahr erst ein DAB-Radio gekauft und dieses soll dank der immer neuen Codecs zukünftig nur noch für den Mülleimer taugen?

Wenn man einen Technologiesprung als Massenanwendung etablieren will, sind Maßnahmen zum Wertlosmachen von gerade erst erworbenen teuren Geräten pures Gift. Man erinnere sich an Video2000, DSR-Digitalradio, DCC digitale Audiokassette, MiniDisk...
Wer heute ein Digitalradio kauft sollte wissen, dass er es wahrscheinlich in ein paar Jahren nicht mehr verwenden kann. Enteignung nenne ich das. Analoges UKW hingegen ist seit 55 Jahren kompatibel.

Nochmal zurück zum Artikel:
"Hier soll dem Messebesucher offenbar signalisiert werden, dass
mit DAB+ auch bei geringen Datenraten eine ähnliche technische Qualität erzielt werden kann wie beim bisherigen DAB-Verfahren."

Vermutlich soll eher bewiesen werden, daß AAC+ bei halber Datenrate deutlich besseren Klang bietet als MPEG2-Layer 1 (DAB). Aber das weiß doch jeder, das muß man nicht beweisen. Ein DAB-Radioprogramm mit 128 kbit/s klingt völlig inakzeptabel. Unter 384 kbis/s ist bei DAB an CD-Qualität nicht im Leisesten zu denken!
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[1] Fanta antwortet auf rolf_berg
26.08.2007 15:06
Benutzer rolf_berg schrieb:
Also wenn sie wirklich DAB+ einführen, werde ich mir kein DAB-Radio mehr kaufen, was über 50 Euro kostet. Habe mir vor einem Jahr erst ein DAB-Radio gekauft und dieses soll dank der immer neuen Codecs zukünftig nur noch für den Mülleimer taugen?

Wenn man einen Technologiesprung als Massenanwendung etablieren will, sind Maßnahmen zum Wertlosmachen von gerade erst erworbenen teuren Geräten pures Gift. Man erinnere sich an Video2000, DSR-Digitalradio, DCC digitale Audiokassette, MiniDisk...
Wer heute ein Digitalradio kauft sollte wissen, dass er es wahrscheinlich in ein paar Jahren nicht mehr verwenden kann. Enteignung nenne ich das. Analoges UKW hingegen ist seit 55 Jahren kompatibel.

Mein Onkyo T9990 (UKW-Tuner) gehört noch lange nicht zum alten Eisen.
Nachdem man DSR-Digitalradio abgeschaltet hat und somit aus meinem damals 1000 DM teuren Empfangsgerät nach nur einem Jahr Elektronikschrott wurde bin ich mir als Versuchskarnickel zu schade.

Fanta


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"Hier soll dem Messebesucher offenbar signalisiert werden, dass mit DAB+ auch bei geringen Datenraten eine ähnliche technische Qualität erzielt werden kann wie beim bisherigen DAB-Verfahren."

Vermutlich soll eher bewiesen werden, daß AAC+ bei halber Datenrate deutlich besseren Klang bietet als MPEG2-Layer 1 (DAB). Aber das weiß doch jeder, das muß man nicht beweisen. Ein DAB-Radioprogramm mit 128 kbit/s klingt völlig inakzeptabel. Unter 384 kbis/s ist bei DAB an CD-Qualität nicht
im Leisesten zu denken!
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[1.1] bholmer antwortet auf Fanta
26.08.2007 16:19
Benutzer Fanta schrieb:
Benutzer rolf_berg schrieb:
Also wenn sie wirklich DAB+ einführen, werde ich mir kein DAB-Radio mehr kaufen, was über 50 Euro kostet. Habe mir vor einem Jahr erst ein DAB-Radio gekauft und dieses soll dank der immer neuen Codecs zukünftig nur noch für den Mülleimer taugen?

Wenn man einen Technologiesprung als Massenanwendung etablieren will, sind Maßnahmen zum Wertlosmachen von gerade erst erworbenen teuren Geräten pures Gift. Man erinnere sich an Video2000, DSR-Digitalradio, DCC digitale Audiokassette, MiniDisk...
Wer heute ein Digitalradio kauft sollte wissen, dass er es wahrscheinlich in ein paar Jahren nicht mehr verwenden kann.
Enteignung nenne ich das. Analoges UKW hingegen ist seit 55 Jahren kompatibel.

Mein Onkyo T9990 (UKW-Tuner) gehört noch lange nicht zum alten Eisen.
Nachdem man DSR-Digitalradio abgeschaltet hat und somit aus meinem damals 1000 DM teuren Empfangsgerät nach nur einem Jahr Elektronikschrott wurde bin ich mir als Versuchskarnickel zu schade.

Fanta


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"Hier soll dem Messebesucher offenbar signalisiert werden, dass
mit DAB+ auch bei geringen Datenraten eine ähnliche technische Qualität erzielt werden kann wie beim bisherigen DAB-Verfahren."

Vermutlich soll eher bewiesen werden, daß AAC+ bei halber Datenrate deutlich besseren Klang bietet als MPEG2-Layer 1 (DAB). Aber das weiß doch jeder, das muß man nicht
beweisen.
Ein DAB-Radioprogramm mit 128 kbit/s klingt völlig inakzeptabel. Unter 384 kbis/s ist bei DAB an CD-Qualität nicht im Leisesten zu denken!

Sehe ich genauso,
an meinem Wohnort ist auf Grund der geringen Sendeleistung das normale DAB noch nichtmal zu empfangen ohne Dachantenne.
Ich werde meine Minimalinvestition DAB Taschenempfänger behalten und nix weiteres kaufen bis DAB 5+++ mindestens 10 Jahre auf dem Markt bleibt.
Mein Technisat DSR ist auch irgendwann auf den Elektroschrott gegangen. Ich hatte aber nur 200 DM bezahlt, als schon klar war, dass das nicht mehr eweig angeboten wird. Aber auch die 200 DM waren mir eigentlich zu Schade für den Müll. Daher habe ich Astra Digitalradio verweigert.
BErt
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[1.1.1] 08-15Funkloch antwortet auf bholmer
26.08.2007 17:00
Sehe ich genauso, an meinem Wohnort ist auf Grund der geringen Sendeleistung das normale DAB noch nichtmal zu empfangen ohne Dachantenne.
Im Gebäuden ist der Empfang auch in Sendernähe nicht gegeben! Ich wohne keine 15km vom Sender Wesel entfernt wo DAB ausgesendet wird. Empfang im Gebäude nur in Fensternähe oder mit sehr guter Antenne.

Außerdem vergleiche mal die Sender die man mit UKW und Dachantenne und DAB mit Dachantenne bekommt, bei mir liefert UKW 4 mal mehr Sender...
Siehe meinen Beitrag hier:
https://www.teltarif.de/forum/s23679/5-1.html

Mein Technisat DSR ist auch irgendwann auf den Elektroschrott gegangen. Ich hatte aber nur 200 DM bezahlt, als schon klar war, dass das nicht mehr eweig angeboten wird. Aber auch die 200 DM waren mir eigentlich zu Schade für den Müll.
Aktuell wird man bei einem DAB Radio diesen Preis auch los wenn man was einfaches will. Andere Geräte kosten im Laden immer noch 150-200 Euro. Wofür, damit man sie wegwirft bzw nur den UKW Teil nutzen kann? Da kaufe ich mir lieber gleich ein UKW Radio.

Daher habe ich Astra Digitalradio verweigert.
Mit DVB-S fährt man aktuell recht gut, der Reciver kam damals 60 Euro und es läuft noch heute und es kommen immer mehr Radiosender hinzu. Im August 2006 kamen ja alle ARD Sender hinzu.

Trotzdem höre ich SWR3 lieber auf UKW und dass im nordwesten des Ruhrgebietes, mit DAB undenkbar.
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[1.1.1.1] Sven 22 antwortet auf 08-15Funkloch
17.10.2007 17:59
In meinem ort geht kein dab.Aber über ukw Radio zu hören ist auch nicht so der bringer ich kann einige sender nur sehr schwach emfangen. Z.B n joy und auch deutschlandfunk. Einge sender senden zwar. Aber nur mit durchschnitlicher qualität. der nähchst liegende Funkturm steht 55 von meinem ort entfernt.
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[1.1.1.1.1] fruli antwortet auf Sven 22
18.10.2007 00:07
Hi,

dann wird es Zeit für ein Radio mit hochwertigem UKW-Empfangsteil wie z.B. Sangean WR1/WR2 - oder stell dir ein hochwertiges Autoradio in die Wohnung - deren Empfangsteile sind auch oft wesentlich besser.

Da Privatsender im allgemeinen so gut wie nicht über DAB senden und auch ausländische Sender nicht reinkommen, ist DAB so wie es derzeit etabliert ist, nicht überzeugend.

Ich hab hier z.B. über UKW mit einem guten Radio und ganz normaler integrierter Teleskopantenne die Auswahl zwischen 10 deutschen Ö-R-Sendern (DLF, SWR1/2/3, BR1/2/3/4/5, HR3, SR1), etwa sechs deutschen Privatradios (z.T. mit deutlichem Regional- und Lokalbezug) aus BaWü und Bayern sowie Schweiz DRS 1/2/3, italienische Schweiz, französische Schweiz, Österreich 1/2/3+FM4, etc - das meiste in guter Qualität.

DAB ist hier zwar ausgebaut aber bietet mir nur das SWR-Bouqet mit 5 Sendern sowie DLR. SWR Contra (Ersatz BR5) und Das Ding sind für mich überflüssig - einzig DLR wäre interessant - aber dafür gibt es nicht einmal DLF, das weiter nur über UKW reinkommt.

DVB-T hat da einen ganz anderen Nutzen, da es im allgemeinen gegenüber dem vormaligen terrestrischen TV-Angebot -selbst wenn man nur ÖR-Bouquets reinbekommt (= minimal 12 Programme), weil man in Gebieten mit spätem DVB-T-Launch wohnt, wo aufgrund der erfolgreichen Klagen der Kabelnetzbetreiber gegen die DVB-T-Kofinanzierung durch die Landesmedienanstalten keine privaten Bouqets verfügbar sind.

So long.
fruli