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DSL static IP


29.10.2006 21:51 - Gestartet von guidod
Ich hab an irgendeinem Punkt die DynDNS Konfiguration satt gehabt, und wähle nur noch Webhoster und DSL-Anbieter mit Static-IP aus. Es gibt Software, die die IP-Adressen der Netzwerkkarten überwacht, und automatisch ein Update an den DynDNS-Server schickt, aber wenn man Pech hat, dauert es ein paar Stunden, bis es alle untergeordneten DNSd mitbekommen haben - in der Zeit ist der Rechner (ob untergestellt oder im Hause) scheinbar nicht erreichbar. Das ist wohl der Punkt, weswegen das in Verruf ist - bei einfachen Einwahlrechner ist das irrelevant (untergeordnete DNSd haben den DynDNS-Record aus dem Cache schon lange raus), bei längerzeitlich online eher schlecht.

Die im Artikel herausgestellten Kosten sind letztlich nicht hoch, wenn man bedenkt, was es an Administration ohne kostet - das debuggen eines Einzelproblems im VPN zwischen Dienststellen oberhalb von DynDNS frisst jede Aktivierungs- und Jahresgebühr locker auf. Demgegenüber und im Artikel nicht erwähnt, gibt es immer noch viele Netzanbieter, bei denen Static-IP Inklusive ist - Aktivierungsgebühr gibt es nicht, und in keinem Fall habe ich bisher erlebt, dass solche Anschlüsse mehr als 5 EUR teurer sind als die aktuelle Preisuntergrenze am Markt, da auch diese Anbieter den Gesetzen der Marktkonkurrenz unterworfen sind. Wer Zeit hat, kann auch auf eine Sonderaktion warten, die dann exakt auf Mindestniveau liegt und Static-IP inklusive hat.

Mein Hauptproblem ist eher, dass man in den Angebotslisten vieler Dienstanbieter die Inklusive/Kosten/Unmöglichkeit von Static-IP schwierig herauslesen kann, und es gibt immer wieder den Fall, dass verschiedene Tarife des gleichen Dienstanbieters hier verschiedenen Angebotsbedingungen aufweisen. Das ... nervt.
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[1] cassiel antwortet auf guidod
30.10.2006 00:17
Benutzer guidod schrieb:
Ich hab an irgendeinem Punkt die DynDNS Konfiguration satt gehabt, und wähle nur noch Webhoster und DSL-Anbieter mit Static-IP aus.

Ich habe mit dem DynDNS generell positive Erfahrungen gemacht.
Alle 24h wird sowieso getrennt und dann werden eben gleich die Domains aktualisiert. Per cronjob alles kein Problem.

Es gibt Software, die die IP-Adressen der Netzwerkkarten überwacht, und automatisch ein Update an den DynDNS-Server schickt, aber wenn man Pech hat, dauert es ein paar Stunden, bis es alle untergeordneten DNSd mitbekommen haben - in der Zeit ist der Rechner (ob untergestellt oder im Hause) scheinbar nicht erreichbar. Das ist wohl der Punkt, weswegen das in Verruf ist - bei einfachen Einwahlrechner ist das irrelevant (untergeordnete DNSd haben den DynDNS-Record aus dem Cache schon lange raus), bei längerzeitlich online eher schlecht.

Hm, bin mir jetzt nicht genau sicher wo da das Problem ist. Normalerweise kann man bei der Domain-Konfiguration die TTL so niedrig einstellen, dass die Umstellung innerhalb weniger Minuten netzweit erfolgt. Oder was meinst du speziell mit "untergeordneten DynDNSd"?

Die im Artikel herausgestellten Kosten sind letztlich nicht hoch, wenn man bedenkt, was es an Administration ohne kostet -

kommt drauf an. Dadurch dass ich DynDNS verwende kann ich einen günstigeren DSL-Provider auswählen und spare so doppelt. Und wenn das System einmal läuft (ein Daemon mehr) dann läuft es. Zumindest bei mir.

[...]
locker auf. Demgegenüber und im Artikel nicht erwähnt, gibt es immer noch viele Netzanbieter, bei denen Static-IP Inklusive ist - Aktivierungsgebühr gibt es nicht, und in keinem Fall habe ich bisher erlebt, dass solche Anschlüsse mehr als 5 EUR teurer sind als die aktuelle Preisuntergrenze am Markt, da auch diese

Da weisst du mehr als ich. Incl. StaticIP hätte ich mindestens immer mindestens 10 EUR mehr gezahlt. Das sind mindestens 120 EUR mehr pro Jahr.

Anbieter den Gesetzen der Marktkonkurrenz unterworfen sind. Wer Zeit hat, kann auch auf eine Sonderaktion warten, die dann exakt auf Mindestniveau liegt und Static-IP inklusive hat.

Also darauf warte ich noch bis heute. Ausserdem möchte ich zu einem Provider wechseln, der einen guten Ruf im Netz geniesst.
Billig ist eben manchmal nur billig und nicht gleichzeitig gut. Wenn man dann Ärger mit dem ISP bekommt wird's richtig teuer.

Mein Hauptproblem ist eher, dass man in den Angebotslisten vieler Dienstanbieter die Inklusive/Kosten/Unmöglichkeit von Static-IP schwierig herauslesen kann, und es gibt immer wieder den Fall, dass verschiedene Tarife des gleichen Dienstanbieters hier verschiedenen Angebotsbedingungen aufweisen. Das ...
nervt.

Das kommt noch dazu.
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[1.1] guidod antwortet auf cassiel
30.10.2006 01:20
Also....

- An den DNS-Einstellunge zu ändern kann auch den gegenteiligen Effekt haben, dass in manchen Teilnetzen keine Namensauflösung erfolgt. Wieso es teils Wartezeiten gab (bis max 20 Min), technischerseits gesehen, weiss ich nicht, bist du wohl fitter, ich rekapituliere da nur meine Erfahrung mit DynDSL an Anschlüssen wie 1&1, Arcor, etc mit dyndns.org in Auftrag für Kleinstbetrieb.

- Einige andere haben hier im Forum schon Beispiele gegeben, dass es günstige ISPs mit StaticIP gibt. Für meinen Mini-Privatserver als DTAG-ADSL-Reseller letztes Jahr vianetworks.de dieses Jahr dus.net Flatrate, jeweils StaticIP inklusive, die sollten auch weiter verfügbar sein. Bei manch billigeren ISPs habe ich komische Regelungen in den AGBs gefunden und davon Abstand genommen.

- Zustimmung auf jeden Fall - den Server umme Ecke zu haben ist gefühlt einfach super, und erspart einem die Frage, wie gut der Webhoster bei Problemen wohl reagieren wird. Mir scheint, viele Webprofis schwören nicht um sonst auf mir scheinbar recht hochpreisige Anbieter. Meine Negativ-Erfahrungen hatte ich auch, zum Glück vor vielen Jahren (hab damit nicht mehr zu tun).