Diskussionsforum
Menü

Mark Levinson gibt sich offenbar für alles her.


08.12.2007 03:43 - Gestartet von niknuk
Er ist bekannt als Entwickler höchstwertiger HiFi-Anlagen, deren Klangqualität sich in Handys noch nicht einmal ansatzweise umsetzen und die sich in der lärmigen Umgebung, in der Handys üblicherweise benutzt werden, auch nicht genießen lässt. Wäre ich Mark Levinson, würde ich mich eher vor einen Zug schmeißen als für einen Popelelektronik-Hersteller zu arbeiten. Aber für Geld lässt sich offenbar auch ein Mark Levinson kaufen. Dabei kann auch er die Physik nicht überlisten. Schon bei der Dynamik hochwertiger Musikwiedergabe wird er kläglich scheitern: bei einem Umgebungsgeräuschpegel von >60 dB, wie er draußen im Straßenverkehr üblich ist, müsste die Spitzenlautstärke bei >140 dB liegen, um die 80 dB Dynamik einer einigermaßen brauchbaren Musikaufnahme auch nur annähernd zur Geltung zu bringen. Problem dabei: erstens schaffen weder Handy noch Kopfhörer eine derartige Lautstärke, und zweitens machen 140 dB in nullkommanix die Ohren kaputt.
Schuster, bleib bei deinen Leisten. Entwickle keine koreanische Billigelektronik, die verzweifelt gegen lärmverseuchte Umgebungen ankämpfen und diesen Kampf zwangsläufig verlieren muss, sondern edle High-End-Audiotechnik für geeignete Geräte und Räume. Dort bekommt man 80 dB Dynamik locker im Bereich zwischen 20 dB und und noch einigermaßen ohrenverträglichen 100 dB unter, und zwar nahezu verzerrungs- und störungsfrei. High-End-HiFi in der U-Bahn ist dagegen völliger Blödsinn. Eine für den üblichen Einsatzbereich von Musikhandys völlig ausreichende Musikwiedergabequalität stellt in durchaus brauchbarer Qualität auch jeder koreanische/chinesische Billigentwickler auf die Beine.

Gruß

niknuk