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Schlecht für den Kunden


09.06.2000 17:19 - Gestartet von Spaceman
Wenn die Telekom weiter die Konkurenz mit allen Mitteln unterdrückt (z.B. Ausgabe der Kundendaten (laut AOL)), halte ich das für kein besonders guten Zug des OVG.
Mag sein das 1&1 ein zweites XXL Angebot gestartet hat,
doch wenn man sich die Verbindungen zwischen Telekom und 1&1 anschaut wird man schon eher kritischer. Die Telekom rückt hier zwar Daten raus, doch ist 1&1 quasi ein Telekom Reseller/Freund - was immer man dazu auch sagen will.

XXL prinzipiell ist gut. Doch sollte auch für alle gleiche Zugangsmöglichkeiten gelten. (So fordert es auch die RegTP
(welche wieder ein bisschen neutraler werden sollte!))

Mfg
Spaceman
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[1] nroediger antwortet auf Spaceman
09.06.2000 19:11
>>
XXL prinzipiell ist gut. Doch sollte auch für alle gleiche Zugangsmöglichkeiten gelten. (So fordert es auch die RegTP
(welche wieder ein bisschen neutraler werden sollte!))
<<

Ich weiß gar nicht so recht, wo genau das Problem liegt. IMO steht es jedem Provider frei, lokale Zugangsknoten zu schaffen - früher gab es ja nur diese. Auf Anfrage oder mit ein wenig Forschung bekommt man auch Nummern raus (so hat bspw. UU.Net sowohl eine 0800er-Nummer als auch Einwahlknoten in zahlreichen Städten).

Grüße, Nicolai
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[2] Clemens Becker antwortet auf Spaceman
09.06.2000 19:22
> XXL prinzipiell ist gut. Doch sollte auch für alle
> gleiche Zugangsmöglichkeiten gelten. (So fordert es auch
> die RegTP
> (welche wieder ein bisschen neutraler werden sollte!))


Hallo Spaceman,

wo ist denn das Problem?

Die Telekom bietet eine Flatrate an, damit kann am Sonntag JEDE normale Festnetznummer kostenlos angerufen werden.

T-Online bietet nun eine Nummer an, die ebenfalls kostenlos anrufbar ist, so daß die Kunden, die den größeren Tarif gewäht haben, nun Sonntags kostenlos surfen (zuvor wurden in diesem Tarif nur die Telefonkosten weiterberechnet, aber die fallen nun ja nicht an).

AOL steht es doch völlig frei, ebenfalls einen solchen Tarif einzuführen und auf die Weiterberechnung der Telefonkosten zu verzichten (da die ja, ja nach Nummerauswahl, nicht mehr anfallen).

Das Angebot von T-Online gab es auch vorher schon, viele Anbieter bieten ebenfalls eine normale Einwahlnummer und verlangen keine Online-Gebühren (z.B. Komtel in Hamburg). Damit läßt sich das Angebot ebenfalls nutzen.

Das Problem liegt doch nur an AOL, wenn sie keinen Pauschaltarif anbieten wollen, bei dem außer den Einwahlkosten keine Gebühren mehr anfallen.

Wo siehst Di die Chancengleichheit verletzt, wenn AOL einen solchen Tarif nicht anbieten MÖCHTE, obwohl viele andere das tun?

Viele Grüße

Clemens