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Wer trägt die Kosten für das Einschreiben?


08.05.2006 18:02 - Gestartet von Hightower
Wahrscheinlich läßt sich der Aufwand, der durch solche unseriösen Praktiken entsteht nicht auf den Anbieter abwälzen, so daß man auf diesen Kosten sitzen bleibt.

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[1] Superkolbi antwortet auf Hightower
08.05.2006 18:20

einmal geändert am 08.05.2006 18:24
Benutzer Hightower schrieb:
Wahrscheinlich läßt sich der Aufwand, der durch solche unseriösen Praktiken entsteht nicht auf den Anbieter abwälzen, so daß man auf diesen Kosten sitzen bleibt.

Die Masche ist ja nun wohl wirklich alt, wird aber leider noch ständig praktiziert. Zu den kosten: Wer Durchhaltevermögen hat, kann sich die Kosten wiederholen, das wird sich aber wohl nur mit einem Anwalt durchsetzen lassen (den die gegnerische Partei dann aber auch bezahlen darf).

Noch ein Wort zum Rückschein: Bringt nichts (außer der Post viel Geld). Den Sendungsstatus kann man sich bequem per Internet befragen, oder wer keins hat per Telefon. Ist so oder so günstiger. Ich empfehle in diesem Fall das Einwurfeinschreiben: Da Unterschreibt der Postbote, das die Sendung beim Empfänger abgegeben wurde. Kostet "nur" 1,60€ Aufpreis.
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[1.1] ölöle antwortet auf Superkolbi
08.05.2006 23:02
Oder den Brief einfach UNFREI verschicken. Keine größere Firma verweigert die Annahme solcher Sendungen - verzeichnet sie aber penibel in den Post-Eingangs-Büchern.
Und eben diese Bücher müßten sich eigentlich jederzeit von Staatsanwaltschaften und dergleichen einsehen lassen.
Ist aber nur so eine Idee, die ich den Worten eines befreundeten Juristen entnommen habe.
Dennoch: Nicht alles was ge- oder beworben wird ist GEGEN den Kunden gerichtet. Und manchmal kann man mit einer telefonischen / persönlichen Beratung wirklich wesentlich weiter kommen als einem Tarif bei Mama Magenta !
Also merken: Ab 18 ist man in "D" für sich selbst verantwortlich. Und wer sich traut Fragen zu stellen wird entweder gut beraten oder eben aus der Leitung geschmissen.
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[1.1.1] Marvin Adams antwortet auf ölöle
09.05.2006 07:48
Dennoch: Nicht alles was ge- oder beworben wird ist GEGEN den Kunden gerichtet. Und manchmal kann man mit einer telefonischen / persönlichen Beratung wirklich wesentlich weiter kommen als einem Tarif bei Mama Magenta !

Wann immer der Kunde gedrängt wird (am Telefon, in der Fußgängerzone, wo auch immer), ein bestimmtes Produkt zu kaufen, handelt ein Unternehmen (und die praktizierenden Ausführenden) unmoralisch. Da geht es nicht um den Kunden, sondern um den Profit des Unternehmens. Letzters wäre kein Problem, würden sich die Unternehmen weiterhin an "passive" Werbung halten. Das heißt: Suggerieren darf man, umwerben darf man, beraten darf man, aber den letzten Schritt muss der Kunde machen - zwanglos und aus sich heraus. Und das heißt vor allem eines: Ungewollte Werbeanrufe sollten stärker geahndet werden.

Gruß
Marvin