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Studenten


30.03.2006 16:19 - Gestartet von arni1984
Die konditionen gibt es schon seit über 2 jahren ;-) (mit grundgebührerlassung sogar noch länger)
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[1] Altaso antwortet auf arni1984
30.03.2006 16:21
irgendwie muss ja wieder kostenlose werbung gemacht werden ;)
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[1.1] f3XX antwortet auf Altaso
30.03.2006 16:37
schlaue Studenten telefonieren ohne Grungebührkosten mit preiswerten Discountanbietern. Ich hab jedenfalls meinen Genion Duo gekündigt und bin zu simyo umgesattelt.
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[1.1.1] SL55 antwortet auf f3XX
30.03.2006 16:51
Und die schlausten Studenten wissen, dass jeder nach individuellen Ansprüchen sein Angebot wählen muss ---> bei entsprechendem Telefonverhalten sind Simyo Nutzer die dummen Studenten :o)
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[1.1.1.1] arni1984 antwortet auf SL55
30.03.2006 17:01
die 5€ im monat für das subventionierte handy und die homezonenummer zahl ich gerne - den rest vertelefonier ich eh - und von simyo telefonierst du aus der uni nicht für 3ct ins festnetz ;-)
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[1.1.1.1.1] GKr antwortet auf arni1984
30.03.2006 17:14
Benutzer arni1984 schrieb:
die 5€ im monat für das subventionierte handy und die homezonenummer zahl ich gerne - den rest vertelefonier ich eh - und von simyo telefonierst du aus der uni nicht für 3ct ins festnetz ;-)

Du sollst dort nicht telefonieren, sondern studieren.
Und Dir danach einen vernünftigen Job suchen, Geld verdienen und Steuern zahlen.

GKr
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[1.1.1.1.1.1] Altaso antwortet auf GKr
30.03.2006 17:21
lol...
das trifft den Nagel auf den Punkt *grins*
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[1.1.1.1.1.2] mungojerrie antwortet auf GKr
30.03.2006 17:29
Benutzer GKr schrieb:
Du sollst dort nicht telefonieren, sondern studieren.

Ist dir eigentlich bewusst, dass ein Telefon ein Studium massiv vereinfachen kann? Absprachen mit dem Prof funktionieren auf diese Art erheblich einfacher und sparen Zeit.

Und Dir danach einen vernünftigen Job suchen, Geld verdienen und Steuern zahlen.

Tja, Job suchen und Steuern zahlen. Wenn ich sehe, welche Angebote Akademiker in Deutschland erhalten und welche im Ausland, dann frage ich mich, wieso ich so dumm bin und ab Montag einen Job in Deutschland antreten werde...


GKr
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[1.1.1.1.1.2.1] GKr antwortet auf mungojerrie
30.03.2006 17:35
Benutzer mungojerrie schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Du sollst dort nicht telefonieren, sondern studieren.

Ist dir eigentlich bewusst, dass ein Telefon ein Studium massiv vereinfachen kann? Absprachen mit dem Prof funktionieren auf diese Art erheblich einfacher und sparen Zeit.


Ach so.
Entschuldigung. Ich hatte nicht gewußt, daß sich der Beitrag des Stundenten zuvor auf solche Telefonate bezieht. Tut mir leid.

Und Dir danach einen vernünftigen Job suchen, Geld verdienen und Steuern zahlen.

Tja, Job suchen und Steuern zahlen. Wenn ich sehe, welche Angebote Akademiker in Deutschland erhalten und welche im Ausland, dann frage ich mich, wieso ich so dumm bin und ab Montag einen Job in Deutschland antreten werde...


GKr

Gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, daß ein Student zunächst einmal ein paar Jahre im Land arbeitet, das ihm das Studium ermöglicht hat?

Als ich im Software Engineering bei Kodak anfing, waren sie bereit, mich zwei Jahren lang auszubilden. Dafür mußte ich mich verpflichten, danach noch einmal zwei Jahre zu bleiben. Fand ich in Ordnung so. Gibt es so was nicht auch für Studenten?

Warum Du Dir in Deutschland eine Arbeitsstelle gesucht hast und auf die vielen lukrativen Angebote aus dem Ausland verzichtet hast?

Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst? Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

GKr

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[1.1.1.1.1.2.1.1] SL55 antwortet auf GKr
30.03.2006 17:48
*Gäähhnn*

hatten wir das Thema nicht erst. Soviel ich weiss war dies bei der Studentenrabatt Aktion von Base.

Nochmal meine Meinung:
Wo ich telefoniere, wann, wie viel und wie lange ich studiere ist brav meine Sache. Solange ich es mir leisten kann :o).

Ach ja - was die Jobs im Ausland betrifft. Nicht durch den Zwang im Land zu arbeiten wird unsere Wirtschaft besser. Finanziert und ermöglicht wird das Studium bei den wenigsten alleine durch den Staat. Die Faktoren Fleiß und Elternhaus hat hier jemand heraus gelassen. Komisch - aber ich sehe nicht ein warum ich bis ans Lebensende in Deutchland bleiben soll. Um deine Worte zu verwenden: "Du bist Deutscher" - wieso lerne ich dann mehrere Fremdsprachen? Globalisierung.... von einem Menschen in Führungsposition wird Flexibilität und örtliche Ungebundenheit erwartet. "Wir sind Europa" ist da noch milde ausgedrückt.
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[1.1.1.1.1.2.1.1.1] GKr antwortet auf SL55
30.03.2006 18:02
Benutzer SL55 schrieb:
*Gäähhnn*

hatten wir das Thema nicht erst. Soviel ich weiss war dies bei der Studentenrabatt Aktion von Base.

Nochmal meine Meinung:
Wo ich telefoniere, wann, wie viel und wie lange ich studiere ist brav meine Sache. Solange ich es mir leisten kann :o).

Mal (meine) mehr scherzhaft gemeinte Provokation beiseite:
Solange ich es mir leisten kann :o).
Das finde ich völlig in Ordnung so.
Das gönne ich Dir von Herzen.


Ach ja - was die Jobs im Ausland betrifft. Nicht durch den Zwang im Land zu arbeiten wird unsere Wirtschaft besser. Finanziert und ermöglicht wird das Studium bei den wenigsten alleine durch den Staat.

Auch nicht zu einem Großteil?

Die Faktoren Fleiß und Elternhaus hat hier jemand heraus gelassen. Komisch - aber ich sehe nicht ein warum ich bis ans Lebensende in Deutchland bleiben soll.

Niemand verlangt das.

Um deine Worte zu verwenden: "Du bist Deutscher" - wieso lerne ich dann mehrere Fremdsprachen?

Naja, aber doch nicht, um auszuwandern?
Ich arbeite seit etwa 20 Jahre für oder mit internationale/n Konzerne/n. Früher als Angestellter, seit 14 Jahren als Selbständiger. Und war so oft auch für längere Zeiträume im Ausland, daß ich nicht mal eine Übersicht im Kopf habe, wie oft und wie lange. Aber auswandern? Das habe ich nie gewollt. Empfinde ich auch nicht als logische Folge einer Ausbildung.

Globalisierung.... von einem Menschen in Führungsposition wird Flexibilität und örtliche Ungebundenheit erwartet.

Nicht böse sein jetzt:
Bis jetzt sprachen wir nicht von einer Führungsposition, oder?
Wir sprachen nur von reiner Arbeit. Als normaler Gehaltsabhängiger. Was Du Dir da in den Tornister packst, ist ein Rüstzeug. Und ich wünsche Dir viel Erfolg beim richtigen Umgang damit. Aber Führungsposition, lieber Herr Student - darüber reden wir dann später mal. Vielleicht. Wenn Du Dein Studium mal beendet hast und in Deinem Job etwas geleistet hast.

"Wir sind Europa" ist da noch milde ausgedrückt.

Ich bin nicht Europa.
Du auch nicht.

GKr
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[1.1.1.1.1.2.1.2] mungojerrie antwortet auf GKr
30.03.2006 17:59
Benutzer GKr schrieb:
Ach so.
Entschuldigung. Ich hatte nicht gewußt, daß sich der Beitrag des Stundenten zuvor auf solche Telefonate bezieht. Tut mir leid.

Worauf sich der davorliegende Beitrag bezieht, ist für mich nicht so wichtig. Mir ging es um die pauschale Einteilung des Handys als überflüssig.



Gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, daß ein Student zunächst einmal ein paar Jahre im Land arbeitet, das ihm das Studium ermöglicht hat?

Nein, gibt es nicht. Da man im Saarland zumindest in Zukunft für ein Studium zahlen soll, würde auch eine Begründung hierfür (in Zukunft) fehlen. Was auch etwas fehlt ist das Feedback der Bevölkerung. Da gelten alle Wirtschaftler als unsozial - getreu dem Motto: jeder der Arbeit schafft ist ein Feind.


Als ich im Software Engineering bei Kodak anfing, waren sie bereit, mich zwei Jahren lang auszubilden. Dafür mußte ich mich verpflichten, danach noch einmal zwei Jahre zu bleiben. Fand ich in Ordnung so. Gibt es so was nicht auch für Studenten?

Es gibt Stipendienlösungen. Da finanzieren Firmen das Studium von bestimmten Studenten. Dafür haben sie die Rechte an der Diplomarbeit. Wie ich jetzt selber feststellen konnte, ist dies für die Firmen ein extrem gutes Geschäft. Gute Diplomarbeiten ersetzen oft Beratungsleistungen in durchaus auch sechstelliger Höhe.


Warum Du Dir in Deutschland eine Arbeitsstelle gesucht hast und auf die vielen lukrativen Angebote aus dem Ausland verzichtet hast?

Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst? Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Warum ich das gemacht habe, kann ich selber nicht beschreiben. Wirtschaftlich sinnvoll ist es mit Sicherheit nicht gewesen. Der Grund, dass ich hier leben will, scheidet wohl eher aus. Dazu ärgert mich dieses Land jeden Tag zusehr. Ich werde hier gezwungen, in eine ineffektive, gesetzliche Krankenversicherung einzuzahlen, bezahle Renten, ohne jemals eine Rente erhalten zu werden - weil die Politik eine Reform 20 Jahre lang verschlafen hat und immer noch verschläft.

Sind da andere Länder zwingend besser? Nein. Nur erstaunlich, dass von den 15 alt-EU Ländern genau 14 Länder ihre Sozialsysteme schon reformiert haben.

Ich denke der Grund ist folgender: die erste Zusage kam aus Deutschland. Von den Bewerbungen in der Schweiz und Österreich habe ich noch keine Rückläufer, die auf eine feste Einstellung hindeuten. Aber gut, das kann sich noch ändern. In einem halben Jahr werde ich planmäßig den Arbeitgeber wechseln. Ich nutze die Zeit bis dahin noch, um mich umzusehen.

Vielleicht setze ich mich auch in ein Starterzentrum und versuche ein paar Ideen umzusetzen. Mal schauen, im Saarland soll es ja nur einen Monat dauern, eine Firma zu gründen.

Mungojerrie
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[1.1.1.1.1.2.1.2.1] GKr antwortet auf mungojerrie
30.03.2006 18:11
Benutzer mungojerrie schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Ach so.
Entschuldigung. Ich hatte nicht gewußt, daß sich der Beitrag des Stundenten zuvor auf solche Telefonate bezieht. Tut mir leid.

Worauf sich der davorliegende Beitrag bezieht, ist für mich nicht so wichtig. Mir ging es um die pauschale Einteilung des Handys als überflüssig.

Diese These hatte ich aber, glaube ich, diesmal gar nicht aufgestellt. Aber ich glaube wirklich nicht, daß ein Handy grundsätzlich notwendig ist für ein Studium. Aber egal.


Gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, daß ein Student zunächst einmal ein paar Jahre im Land arbeitet, das ihm das Studium ermöglicht hat?

Nein, gibt es nicht. Da man im Saarland zumindest in Zukunft für ein Studium zahlen soll, würde auch eine Begründung hierfür (in Zukunft) fehlen. Was auch etwas fehlt ist das Feedback der Bevölkerung. Da gelten alle Wirtschaftler als unsozial - getreu dem Motto: jeder der Arbeit schafft ist ein Feind.

Das kann ich nicht beurteilen.
Ich habe eine solche grundsätzliche Meinung nie angetroffen.


Als ich im Software Engineering bei Kodak anfing, waren sie bereit, mich zwei Jahren lang auszubilden. Dafür mußte ich mich verpflichten, danach noch einmal zwei Jahre zu bleiben.
Fand ich in Ordnung so. Gibt es so was nicht auch für Studenten?

Es gibt Stipendienlösungen. Da finanzieren Firmen das Studium von bestimmten Studenten. Dafür haben sie die Rechte an der Diplomarbeit. Wie ich jetzt selber feststellen konnte, ist dies für die Firmen ein extrem gutes Geschäft. Gute Diplomarbeiten ersetzen oft Beratungsleistungen in durchaus auch sechstelliger Höhe.

Naja, aber mir scheint, für den Studenten ist es auch ein extrem gutes Geschäft? Er bekommt das Stipendium. Ich finde das besser als Bafög vom Staat und dann gehts gleich los mit einem Berg Schulden, wenn man fertig ist. Das werde ich z.B. bei meinen Kindern versuchen zu vermeiden.


Warum Du Dir in Deutschland eine Arbeitsstelle gesucht hast und auf die vielen lukrativen Angebote aus dem Ausland verzichtet
hast?

Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst? Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Warum ich das gemacht habe, kann ich selber nicht beschreiben. Wirtschaftlich sinnvoll ist es mit Sicherheit nicht gewesen. Der Grund, dass ich hier leben will, scheidet wohl eher aus. Dazu ärgert mich dieses Land jeden Tag zusehr. Ich werde hier gezwungen, in eine ineffektive, gesetzliche Krankenversicherung einzuzahlen, bezahle Renten, ohne jemals eine Rente erhalten zu werden - weil die Politik eine Reform 20 Jahre lang verschlafen hat und immer noch verschläft.

Ich, ich, ich.. Immer nur ich.
Euer Fehler ist, daß Ihr nicht denkt: Wir
Ich meine das wirklich so.

"Das Leben ist schlecht, jeder denkt nur an sich. Nur ich denk an mich."

Sind da andere Länder zwingend besser? Nein. Nur erstaunlich, dass von den 15 alt-EU Ländern genau 14 Länder ihre Sozialsysteme schon reformiert haben.

Ich denke der Grund ist folgender: die erste Zusage kam aus Deutschland. Von den Bewerbungen in der Schweiz und Österreich habe ich noch keine Rückläufer, die auf eine feste Einstellung hindeuten. Aber gut, das kann sich noch ändern. In einem halben Jahr werde ich planmäßig den Arbeitgeber wechseln. Ich nutze die Zeit bis dahin noch, um mich umzusehen.

Vielleicht setze ich mich auch in ein Starterzentrum und versuche ein paar Ideen umzusetzen. Mal schauen, im Saarland soll es ja nur einen Monat dauern, eine Firma zu gründen.

Mungojerrie

Ich rate derzeit jedem davon ab, sich selbständig zu machen.
In 5 Jahren vielleicht wieder, jetzt nicht.

Mal im ernst:
Ein paar Jahre im Ausland zu arbeiten, erweitert ungemein den eigenen geistigen Horizont. Kann ich nur empfehlen. Man geht unter oder man setzt sich durch. Und zumindest ich bin in dieser Zeit erwachsen geworden. (In meiner Auslandsphase war ich 28 bis knapp 35).

GKr
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[1.1.1.1.1.2.1.2.1.1] mungojerrie antwortet auf GKr
30.03.2006 18:29
Benutzer GKr schrieb:
Ich, ich, ich.. Immer nur ich.
Euer Fehler ist, daß Ihr nicht denkt: Wir Ich meine das wirklich so.

Gut, das kannst du nicht wissen. In der Schule war ich "das Mädchen für alles", weil ich mich ehrenamtlich engagiert habe. In der SV, in der Schulband und in der Schülerzeitung. Für letztere habe ich meine großen Ferien aufgegeben. Während meine Mitschüler in Ferien waren, habe ich versucht einen Etat durch Werbung und Spenden einzutreiben - einen Etat von Seiten der Schule gab es nicht.

Als Dank war ich dann auch der, der immer in der Schußlinie stand, wenn etwas nicht funktioniert hat. Ein "Danke" für meine ehrenamtlichen Tätigkeiten habe ich von Seiten der Schulleitung nie gehört. Die Schule hat Preise für die Schülerzeitung erhalten, die Band hat beim Minister gespielt. Das war alles selbstverständlich - eine Leistug der Dummen, die sich engagieren.

An der Uni habe ich mich dann umorientiert und habe den politischen Asta ausgelassen und habe stattdessen private Projekte vorangetrieben. Das Feedback war da bei weitem besser.


"Das Leben ist schlecht, jeder denkt nur an sich. Nur ich denk an mich."

Das Leben ist schlecht? Wusste ich gar nicht. In den sogenannten "kerneuropäischen" Ländern geht es uns gut. An der Uni habe ich Menschen kenngelernt, die zuhause kein fließenden Wasser hatten. Wenn es als egoistisch empfunden wird, wenn ich von einem Sozialsystem verlange, mit den Beiträgen der Einzahler sorgsam umzugehen, dann möge man mich als egoistisch bezeichnen.

Mungojerrie
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[1.1.1.1.1.2.1.2.1.1.1] GKr antwortet auf mungojerrie
30.03.2006 19:18
Benutzer mungojerrie schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Ich, ich, ich.. Immer nur ich.
Euer Fehler ist, daß Ihr nicht denkt: Wir Ich meine das wirklich so.

Gut, das kannst du nicht wissen. In der Schule war ich "das Mädchen für alles", weil ich mich ehrenamtlich engagiert habe. In der SV, in der Schulband und in der Schülerzeitung. Für letztere habe ich meine großen Ferien aufgegeben. Während meine Mitschüler in Ferien waren, habe ich versucht einen Etat durch Werbung und Spenden einzutreiben - einen Etat von Seiten der Schule gab es nicht.

Als Dank war ich dann auch der, der immer in der Schußlinie stand, wenn etwas nicht funktioniert hat. Ein "Danke" für meine ehrenamtlichen Tätigkeiten habe ich von Seiten der Schulleitung nie gehört. Die Schule hat Preise für die Schülerzeitung erhalten, die Band hat beim Minister gespielt.

Bis hierhin kann ich Dir folgen.

Das war alles
selbstverständlich - eine Leistug der Dummen, die sich engagieren.

Aber diese Reaktion kann ich nicht nachvollziehen.
Ich bewundere Leute, die sich ehrenamtlich engagieren, ohne finanzielle Gründe. Hier ist der falsche Platz dafür, aber ich ganz persönlich habe genau solchen Menschen viel zu verdanken. Und habe denen das nie vergessen. Dieses "Danke", das Du von der Schulleitung nicht erhalten hast, bekommst Du ganz sicher in den Herzen Deiner Mitschüler. Und das für alle Zeiten.


An der Uni habe ich mich dann umorientiert und habe den politischen Asta ausgelassen und habe stattdessen private Projekte vorangetrieben. Das Feedback war da bei weitem besser.

Schirrmacher schreibt dazu in seinem neuen Buch "Minimum":
Die Menschen verlieren auf dem Wege ihrer (Aus-)Bildung ihren Altruismus. Kennst Du das Buch?



"Das Leben ist schlecht, jeder denkt nur an sich. Nur ich denk an mich."

Das Leben ist schlecht? Wusste ich gar nicht.

War falsch zitiert. Ein altes Pfadfinder-Lied.
Ja, nicht lachen.. ich war in meiner Jugend lange Jahre St.-Georg-Pfadfinder. Es heißt, meine ich, "Die Menschen sind schlecht, nicht 'das Leben..'"

In den sogenannten "kerneuropäischen" Ländern geht es uns gut. An der Uni habe ich Menschen kenngelernt, die zuhause kein fließenden Wasser hatten. Wenn es als egoistisch empfunden wird, wenn ich von einem Sozialsystem verlange, mit den Beiträgen der Einzahler sorgsam umzugehen, dann möge man mich als egoistisch bezeichnen.

Mungojerrie

Nein, das ist nicht egoistisch.
Aber wer, wenn nicht Eure Generation, sollte etwas an den heutigen Mißständen ändern?

GKr
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[1.1.1.1.1.2.1.2.2] platon antwortet auf mungojerrie
30.03.2006 21:50
Benutzer mungojerrie schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, daß ein Student zunächst einmal ein paar Jahre im Land arbeitet, das ihm das Studium ermöglicht hat?

Nein, gibt es nicht. Da man im Saarland zumindest in Zukunft für ein Studium zahlen soll, würde auch eine Begründung hierfür (in Zukunft) fehlen.
Nach den bisherigen 500 bis 1000 € werden im Schnitt gerade mal etwa 10% der Studienkosten durch Gebühren abgedeckt werden.

Als ich im Software Engineering bei Kodak anfing, waren sie bereit, mich zwei Jahren lang auszubilden. Dafür mußte ich mich verpflichten, danach noch einmal zwei Jahre zu bleiben.
Fand ich in Ordnung so. Gibt es so was nicht auch für Studenten?

Es gibt Stipendienlösungen. Da finanzieren Firmen das Studium von bestimmten Studenten. Dafür haben sie die Rechte an der Diplomarbeit. Wie ich jetzt selber feststellen konnte, ist dies für die Firmen ein extrem gutes Geschäft. Gute Diplomarbeiten ersetzen oft Beratungsleistungen in durchaus auch sechstelliger Höhe.
Oh ja, das wird immer beliebter. Wenn man kein Geld oder Leute hat was zu erledigen, dann holt man sich einen Diplomanten oder Praktikanten. Besonders gut funktioniert das jetzt bei Bachelor/Master-Leuten, die nimmt man in der Masterzeit gleich permantent als billigen Teilzeitpraktikanten. Ich finde das langsam ziemlich übel... :(

Warum ich das gemacht habe, kann ich selber nicht beschreiben. Wirtschaftlich sinnvoll ist es mit Sicherheit nicht gewesen. Der Grund, dass ich hier leben will, scheidet wohl eher aus. Dazu ärgert mich dieses Land jeden Tag zusehr. Ich werde hier gezwungen, in eine ineffektive, gesetzliche Krankenversicherung einzuzahlen, bezahle Renten, ohne jemals eine Rente erhalten zu werden - weil die Politik eine Reform 20 Jahre lang verschlafen hat und immer noch verschläft.
20 Jahre? 50 Jahre ist die Adenauer-Rentenreform her!
Aber sieh es doch mal so: Wer hat denn die 'zu hohen' Renten bekommen und wird sie noch bekommen? Deine Großeltern und Eltern, so du nicht unglücklicherweise Waise bist. Da weißt du genau wo deine Rentenbeiträge bleiben (schließlich ist es ein Umlagesystem). Und eine gesetzliche Rente wirst du schon bekommen, nur ziemlich mickrig. Aber du hast eine Hochschul-Ausbildung für lau bekommen und hattest (hoffentlich) eine angenehme Jugend im auf Pump lebenden D.
Und bei der GKV sind die Probleme die fehlenden Einnahmen und die steigenden Ausgaben. Letzteres hast du in (fast) allen Industrieländern. Die Lösung ist auch (fast) überall gleich: Leistungen werden gestrichen oder rationiert (selbst in so sozialen Staaten wie Schweden oder Finnland). Und bei den Einnahmen tut sich halt nur bei mehr Leuten in Arbeit.
Und die meisten Studenten haben ja auch schon von den billigen Beiträgen in der GKV bzw. meist der kostenlosen Familienmitversicherung profitiert. (Oh, vergessen wir auch nicht das Kindergeld...)

Lange Rede kurzer Sinn: Du hast auch schon vom verprassen deinen Vorteil gezogen. Und die (Groß)elterngeneration hat dir das ermöglicht. Da würde ich sagen: Ok, dann ziehen wir jetzt halt die Karre aus dem Dreck und schnallen den Gürtel solange etwas enger.

Sind da andere Länder zwingend besser? Nein. Nur erstaunlich, dass von den 15 alt-EU Ländern genau 14 Länder ihre Sozialsysteme schon reformiert haben.
Und in etwa 14 der Länder klagen die Leute über die Reformen ;-)
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[1.1.1.1.1.2.1.2.2.1] GKr antwortet auf platon
30.03.2006 21:54
Benutzer platon schrieb:

Lange Rede kurzer Sinn: Du hast auch schon vom verprassen deinen Vorteil gezogen. Und die (Groß)elterngeneration hat dir das ermöglicht. Da würde ich sagen: Ok, dann ziehen wir jetzt halt die Karre aus dem Dreck und schnallen den Gürtel solange etwas enger.

Oh, Mann.
Dafür würde ich Dir jetzt am liebsten einen Orden für die zutreffendste Aussage eines Teltarif-Forum-Mitgliedes seit Monaten verleihen.

Das ist genau meine Meinung. Dankeschön.

GKr
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[1.1.1.1.1.2.1.3] Marvin Adams antwortet auf GKr
30.03.2006 18:24
Benutzer GKr schrieb:
...
Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst?

Nicht jeder Deutsche will (nach dem Studium) in Deutschland leben. Ich persönlich würde gerne einen Job im Ausland annehmen. Und wenn sich die Gelegenheit nach dem Studium bieten sollte, bin ich erstmal weg. Mal sehen, für wie lange.

Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Ach, das alles kann man nicht im Ausland? :P
Ich verstehe, dass du dich stark mit deinem Vaterland identifizierst. Ich wünschte, das könnte ich auch. Aber leider will es mir nicht recht gelingen. Und ich glaube, angesichts der Umstände, fällt es den jüngeren Generationen (also Studenten, Schülern und jüngeren) schwer, sich überhaupt mit Deutschland in Verbindung zu setzen. Und mal ganz ehrlich, aus rein persönlichen (vielleicht egoistischen) Motiven ist es sicher eine sehr weise Entscheidung, zu überdenken, ob man sich wirklich in Deutschland eine Existenz aufbauen soll.

Gruß
Marvin
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[1.1.1.1.1.2.1.3.1] GKr antwortet auf Marvin Adams
30.03.2006 19:10
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
...
Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst?

Nicht jeder Deutsche will (nach dem Studium) in Deutschland leben. Ich persönlich würde gerne einen Job im Ausland annehmen. Und wenn sich die Gelegenheit nach dem Studium bieten sollte, bin ich erstmal weg. Mal sehen, für wie lange.

Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Ach, das alles kann man nicht im Ausland? :P Ich verstehe, dass du dich stark mit deinem Vaterland identifizierst. Ich wünschte, das könnte ich auch. Aber leider will es mir nicht recht gelingen. Und ich glaube, angesichts der Umstände, fällt es den jüngeren Generationen (also Studenten, Schülern und jüngeren) schwer, sich überhaupt mit Deutschland in Verbindung zu setzen. Und mal ganz ehrlich, aus rein persönlichen (vielleicht egoistischen) Motiven ist es sicher eine sehr weise Entscheidung, zu überdenken, ob man sich wirklich in Deutschland eine Existenz aufbauen soll.

Gruß
Marvin

Nun ja. Das ist natürlich zu akzeptieren, was Du sagst.
Ich persönlich habe nie woanders dauerhaft leben wollen als in Deutschland. Hier ist meine (Groß-)Familie, hier sind meine Wurzeln.

GKr
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[1.1.1.1.1.2.1.3.1.1] Marvin Adams antwortet auf GKr
31.03.2006 22:35
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
...
Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst?

Nicht jeder Deutsche will (nach dem Studium) in Deutschland leben. Ich persönlich würde gerne einen Job im Ausland annehmen. Und wenn sich die Gelegenheit nach dem Studium bieten sollte, bin ich erstmal weg. Mal sehen, für wie lange.

Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Ach, das alles kann man nicht im Ausland? :P Ich verstehe, dass du dich stark mit deinem Vaterland identifizierst. Ich wünschte, das könnte ich auch. Aber leider will es mir nicht recht gelingen. Und ich glaube, angesichts der Umstände, fällt es den jüngeren Generationen (also Studenten, Schülern und jüngeren) schwer, sich überhaupt mit Deutschland in Verbindung zu setzen. Und mal ganz ehrlich, aus rein persönlichen (vielleicht egoistischen) Motiven ist es sicher eine sehr weise Entscheidung, zu überdenken, ob man sich wirklich in Deutschland eine Existenz aufbauen soll.

Gruß
Marvin

Nun ja. Das ist natürlich zu akzeptieren, was Du sagst. Ich persönlich habe nie woanders dauerhaft leben wollen als in Deutschland. Hier ist meine (Groß-)Familie, hier sind meine Wurzeln.

GKr

Schön, dass noch jemand eine "Großfamilie" hat :). Hoffen wir, dass dieses gesellschaftliche Muster in Zukunft nicht untergehen wird. Deutschland hat viel aufzuholen, aber mit etwas Hoffnung und Optimismus wirds schon gehen.

Gruß
Marvin
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[1.1.1.1.1.2.1.3.1.1.1] GKr antwortet auf Marvin Adams
31.03.2006 23:36
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
...
Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst?

Nicht jeder Deutsche will (nach dem Studium) in Deutschland leben. Ich persönlich würde gerne einen Job im Ausland annehmen. Und wenn sich die Gelegenheit nach dem Studium bieten sollte, bin ich erstmal weg. Mal sehen, für wie lange.

Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Ach, das alles kann man nicht im Ausland? :P Ich verstehe, dass du dich stark mit deinem Vaterland identifizierst. Ich wünschte, das könnte ich auch. Aber leider will es mir nicht recht gelingen. Und ich glaube, angesichts der Umstände, fällt es den jüngeren Generationen (also Studenten, Schülern und jüngeren) schwer, sich überhaupt mit Deutschland in Verbindung zu setzen. Und mal ganz ehrlich, aus rein persönlichen (vielleicht egoistischen) Motiven ist es sicher eine sehr weise Entscheidung, zu überdenken, ob man sich wirklich in Deutschland eine Existenz aufbauen soll.

Gruß
Marvin

Nun ja. Das ist natürlich zu akzeptieren, was Du sagst. Ich persönlich habe nie woanders dauerhaft leben wollen als in Deutschland. Hier ist meine (Groß-)Familie, hier sind meine Wurzeln.

GKr

Schön, dass noch jemand eine "Großfamilie" hat :). Hoffen wir, dass dieses gesellschaftliche Muster in Zukunft nicht untergehen wird. Deutschland hat viel aufzuholen, aber mit etwas Hoffnung und Optimismus wirds schon gehen.

Gruß
Marvin

Ja, die mit den "Großfamilien" sind die, die Dir Dein Single-Dasein finanzieren, einen Großteil Deines Studiums und, falls Du im Alter in Deutschland lebst, Deine Rente.

Lies mal das neue Buch von Schirrmacher.
Der kann das richtig gut darlegen.

GKr
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[1.1.1.1.1.2.1.3.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf GKr
01.04.2006 09:52
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
...
Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst?

Nicht jeder Deutsche will (nach dem Studium) in Deutschland leben. Ich persönlich würde gerne einen Job im Ausland annehmen. Und wenn sich die Gelegenheit nach dem Studium bieten sollte, bin ich erstmal weg. Mal sehen, für wie lange.

Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Ach, das alles kann man nicht im Ausland? :P Ich verstehe, dass du dich stark mit deinem Vaterland identifizierst. Ich wünschte, das könnte ich auch. Aber leider will es mir nicht recht gelingen. Und ich glaube, angesichts der Umstände, fällt es den jüngeren Generationen (also Studenten, Schülern und jüngeren) schwer, sich überhaupt mit Deutschland in Verbindung zu setzen. Und mal ganz ehrlich, aus rein persönlichen (vielleicht egoistischen) Motiven ist es sicher eine sehr weise Entscheidung, zu überdenken, ob man sich wirklich in Deutschland eine Existenz aufbauen soll.

Gruß
Marvin

Nun ja. Das ist natürlich zu akzeptieren, was Du sagst. Ich persönlich habe nie woanders dauerhaft leben wollen als in Deutschland. Hier ist meine (Groß-)Familie, hier sind meine Wurzeln.

GKr

Schön, dass noch jemand eine "Großfamilie" hat :). Hoffen wir,
dass dieses gesellschaftliche Muster in Zukunft nicht untergehen wird. Deutschland hat viel aufzuholen, aber mit etwas Hoffnung und Optimismus wirds schon gehen.

Gruß
Marvin

Ja, die mit den "Großfamilien" sind die, die Dir Dein Single-Dasein finanzieren, einen Großteil Deines Studiums und, falls Du im Alter in Deutschland lebst, Deine Rente.

Lies mal das neue Buch von Schirrmacher.
Der kann das richtig gut darlegen.

GKr

Das sind die Leute, die man ansonsten Trittbrettfahrer nennt. Das die Allgemeinheit diese Typen finanziert, wird gerne verdrängt.

Sie lernen für ihr Leben, auf meine Kosten.


peso
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[…1.1.1.1.2.1.3.1.1.1.1.1] GKr antwortet auf tcsmoers
01.04.2006 10:03
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
...
Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst?

Nicht jeder Deutsche will (nach dem Studium) in Deutschland leben. Ich persönlich würde gerne einen Job im Ausland annehmen. Und wenn sich die Gelegenheit nach dem Studium bieten sollte, bin ich erstmal weg. Mal sehen, für wie lange.

Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Ach, das alles kann man nicht im Ausland? :P Ich verstehe, dass du dich stark mit deinem Vaterland identifizierst. Ich wünschte, das könnte ich auch. Aber leider will es mir nicht recht gelingen. Und ich glaube, angesichts der Umstände, fällt es den jüngeren Generationen (also Studenten, Schülern und jüngeren) schwer, sich überhaupt mit Deutschland in Verbindung zu setzen. Und mal ganz ehrlich, aus rein persönlichen (vielleicht egoistischen) Motiven ist es sicher eine sehr weise Entscheidung, zu überdenken, ob man sich wirklich in Deutschland eine Existenz aufbauen soll.

Gruß
Marvin

Nun ja. Das ist natürlich zu akzeptieren, was Du sagst. Ich persönlich habe nie woanders dauerhaft leben wollen als in Deutschland. Hier ist meine (Groß-)Familie, hier sind meine Wurzeln.

GKr

Schön, dass noch jemand eine "Großfamilie" hat :). Hoffen wir,
dass dieses gesellschaftliche Muster in Zukunft nicht untergehen wird. Deutschland hat viel aufzuholen, aber mit etwas Hoffnung und Optimismus wirds schon gehen.

Gruß
Marvin

Ja, die mit den "Großfamilien" sind die, die Dir Dein Single-Dasein finanzieren, einen Großteil Deines Studiums und,
falls Du im Alter in Deutschland lebst, Deine Rente.

Lies mal das neue Buch von Schirrmacher.
Der kann das richtig gut darlegen.

GKr

Das sind die Leute, die man ansonsten Trittbrettfahrer nennt. Das die Allgemeinheit diese Typen finanziert, wird gerne verdrängt.

Sie lernen für ihr Leben, auf meine Kosten.


peso


Kurz für die, die das Buch (noch) nicht gelesen haben:

Schirrmacher stellt die These auf, daß für das Funktionieren einer Gemeinschaft ein gewisser Altruismus jedes Einzelnen notwendig ist - also ein uneigennütziges Sozialverhalten.

Er weist nach, daß dieser Altruismus in der soziologisch kleinsten Gemeinschaft - der Familie - am größten ist und daß Familien in Krisenzeiten gegenüber Einzelgängern die besseren Chancen haben, Krisen zu meistern.

Dieser Altruismus bleibt immer mehr auf der Strecke, je mehr Individuen sich aus diesem System verabschieden und ihrem Egoismus nachgehen (Singles, kinderlose Paare). Diese können dann zwar vordergründig weit leichter ein Leben ihrer Wahl führen, sind auch finanziell wesentlich besser gestellt. Erzeugen aber bei den Familien Unmut, weil ihre individuelle Lebensführung eindeutig zu deren Lasten geht. Nicht nur das, sondern sie werden auch im Alter, wenn sie pflegebedürftig werden, für die Nachfolge-Generation, also für die Kinder der Familien, eine riesige Kostenbelastung darstellen.

Und dann erreicht der Altruismus der Familien seine Grenze und wird, mit Glück, für die eigenen Familien-Mitglieder reichen.

Genau deshalb ist die Entscheidung, kinderlos zu leben, nicht nur egoistisch gegenüber der Gemeinschaft, sondern auch unklug in Bezug auf das eigene Schicksal.

So ist es. Joh.

GKr
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[…1.1.1.2.1.3.1.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf GKr
01.04.2006 10:09
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
...
Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst?

Nicht jeder Deutsche will (nach dem Studium) in Deutschland leben. Ich persönlich würde gerne einen Job im Ausland annehmen. Und wenn sich die Gelegenheit nach dem Studium bieten sollte, bin ich erstmal weg. Mal sehen, für wie lange.

Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei von vielen Gründen.

Ach, das alles kann man nicht im Ausland? :P Ich verstehe, dass du dich stark mit deinem Vaterland identifizierst. Ich wünschte, das könnte ich auch. Aber leider will es mir nicht recht gelingen. Und ich glaube, angesichts der Umstände, fällt es den jüngeren Generationen (also Studenten, Schülern und jüngeren) schwer, sich überhaupt mit Deutschland in Verbindung zu setzen. Und mal ganz ehrlich, aus rein persönlichen (vielleicht egoistischen) Motiven ist es sicher eine sehr weise Entscheidung, zu überdenken, ob man sich wirklich in Deutschland eine Existenz aufbauen soll.

Gruß
Marvin

Nun ja. Das ist natürlich zu akzeptieren, was Du sagst. Ich persönlich habe nie woanders dauerhaft leben wollen als in Deutschland. Hier ist meine (Groß-)Familie, hier sind meine Wurzeln.

GKr

Schön, dass noch jemand eine "Großfamilie" hat :). Hoffen wir,
dass dieses gesellschaftliche Muster in Zukunft nicht untergehen wird. Deutschland hat viel aufzuholen, aber mit etwas Hoffnung und Optimismus wirds schon gehen.

Gruß
Marvin

Ja, die mit den "Großfamilien" sind die, die Dir Dein Single-Dasein finanzieren, einen Großteil Deines Studiums und,
falls Du im Alter in Deutschland lebst, Deine Rente.

Lies mal das neue Buch von Schirrmacher.
Der kann das richtig gut darlegen.

GKr

Das sind die Leute, die man ansonsten Trittbrettfahrer nennt.
Das die Allgemeinheit diese Typen finanziert, wird gerne verdrängt.

Sie lernen für ihr Leben, auf meine Kosten.


peso


Kurz für die, die das Buch (noch) nicht gelesen haben:

Schirrmacher stellt die These auf, daß für das Funktionieren einer Gemeinschaft ein gewisser Altruismus jedes Einzelnen notwendig ist - also ein uneigennütziges Sozialverhalten.

Er weist nach, daß dieser Altruismus in der soziologisch kleinsten Gemeinschaft - der Familie - am größten ist und daß Familien in Krisenzeiten gegenüber Einzelgängern die besseren Chancen haben, Krisen zu meistern.

Dieser Altruismus bleibt immer mehr auf der Strecke, je mehr Individuen sich aus diesem System verabschieden und ihrem Egoismus nachgehen (Singles, kinderlose Paare). Diese können dann zwar vordergründig weit leichter ein Leben ihrer Wahl führen, sind auch finanziell wesentlich besser gestellt. Erzeugen aber bei den Familien Unmut, weil ihre individuelle Lebensführung eindeutig zu deren Lasten geht. Nicht nur das, sondern sie werden auch im Alter, wenn sie pflegebedürftig werden, für die Nachfolge-Generation, also für die Kinder der Familien, eine riesige Kostenbelastung darstellen.

Und dann erreicht der Altruismus der Familien seine Grenze und wird, mit Glück, für die eigenen Familien-Mitglieder reichen.

Genau deshalb ist die Entscheidung, kinderlos zu leben, nicht nur egoistisch gegenüber der Gemeinschaft, sondern auch unklug in Bezug auf das eigene Schicksal.

So ist es. Joh.

GKr

Grundsätzlich stimmt das für früher. Aufgrund der derzeitigen Arbeitsplatzentwicklung kann man aber dieser These nur bedingt zustimmen. Was nützen viele Kinder, wenn es keine Beitragszahler sind oder jemals werden.

Hier sollte gezielt eingegriffen werden. Es sollten z.B. nur noch die Migranten gefördert werden, die sich aktiv an der Migration beteiligen. Die Leute, die nach Deutschland kommen und sich hier in einer Paralellgesellschaft aufhalten wollen, gehören wieder zurückgeschickt.

peso
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[…1.1.2.1.3.1.1.1.1.1.1.1] GKr antwortet auf tcsmoers
01.04.2006 10:26
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer Marvin Adams schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
...
Vielleicht weil Du Deutscher bist und hier leben willst?

Nicht jeder Deutsche will (nach dem Studium) in Deutschland leben. Ich persönlich würde gerne einen Job im Ausland annehmen. Und wenn sich die Gelegenheit nach dem Studium bieten sollte, bin ich erstmal weg. Mal sehen, für wie lange.

Familie gründen? Existenz aufbauen? Aber das sind nur drei
von vielen Gründen.

Ach, das alles kann man nicht im Ausland? :P Ich verstehe, dass du dich stark mit deinem Vaterland identifizierst. Ich wünschte, das könnte ich auch. Aber leider will es mir nicht recht gelingen. Und ich glaube, angesichts der Umstände, fällt es den jüngeren Generationen (also Studenten, Schülern und jüngeren) schwer, sich überhaupt mit Deutschland in Verbindung zu setzen. Und mal ganz ehrlich, aus rein persönlichen (vielleicht egoistischen) Motiven ist es sicher eine sehr weise Entscheidung, zu überdenken, ob man sich wirklich in Deutschland eine Existenz aufbauen soll.

Gruß
Marvin

Nun ja. Das ist natürlich zu akzeptieren, was Du sagst. Ich persönlich habe nie woanders dauerhaft leben wollen als in Deutschland. Hier ist meine (Groß-)Familie, hier sind meine Wurzeln.

GKr

Schön, dass noch jemand eine "Großfamilie" hat :). Hoffen wir,
dass dieses gesellschaftliche Muster in Zukunft nicht untergehen wird. Deutschland hat viel aufzuholen, aber mit etwas Hoffnung und Optimismus wirds schon gehen.

Gruß
Marvin

Ja, die mit den "Großfamilien" sind die, die Dir Dein Single-Dasein finanzieren, einen Großteil Deines Studiums und,
falls Du im Alter in Deutschland lebst, Deine Rente.

Lies mal das neue Buch von Schirrmacher.
Der kann das richtig gut darlegen.

GKr

Das sind die Leute, die man ansonsten Trittbrettfahrer nennt.
Das die Allgemeinheit diese Typen finanziert, wird gerne verdrängt.

Sie lernen für ihr Leben, auf meine Kosten.


peso


Kurz für die, die das Buch (noch) nicht gelesen haben:

Schirrmacher stellt die These auf, daß für das Funktionieren einer Gemeinschaft ein gewisser Altruismus jedes Einzelnen notwendig ist - also ein uneigennütziges Sozialverhalten.

Er weist nach, daß dieser Altruismus in der soziologisch kleinsten Gemeinschaft - der Familie - am größten ist und daß
Familien in Krisenzeiten gegenüber Einzelgängern die besseren
Chancen haben, Krisen zu meistern.

Dieser Altruismus bleibt immer mehr auf der Strecke, je mehr Individuen sich aus diesem System verabschieden und ihrem Egoismus nachgehen (Singles, kinderlose Paare). Diese können dann zwar vordergründig weit leichter ein Leben ihrer Wahl führen, sind auch finanziell wesentlich besser gestellt. Erzeugen aber bei den Familien Unmut, weil ihre individuelle Lebensführung eindeutig zu deren Lasten geht. Nicht nur das,
sondern sie werden auch im Alter, wenn sie pflegebedürftig werden, für die Nachfolge-Generation, also für die Kinder der Familien, eine riesige Kostenbelastung darstellen.

Und dann erreicht der Altruismus der Familien seine Grenze und wird, mit Glück, für die eigenen Familien-Mitglieder reichen.

Genau deshalb ist die Entscheidung, kinderlos zu leben, nicht nur egoistisch gegenüber der Gemeinschaft, sondern auch unklug
in Bezug auf das eigene Schicksal.

So ist es. Joh.

GKr

Grundsätzlich stimmt das für früher. Aufgrund der derzeitigen Arbeitsplatzentwicklung kann man aber dieser These nur bedingt zustimmen. Was nützen viele Kinder, wenn es keine Beitragszahler sind oder jemals werden.

Hier sollte gezielt eingegriffen werden. Es sollten z.B. nur noch die Migranten gefördert werden, die sich aktiv an der Migration beteiligen. Die Leute, die nach Deutschland kommen und sich hier in einer Paralellgesellschaft aufhalten wollen, gehören wieder zurückgeschickt.

peso

Ja, das ist auch meine Meinung.
Wir brauchen allein scbon aufgrund des demographischen Faktors Migration. Und wer herkommt und sich zur Nation bekennt und aktiv an ihrem Werden mitwirkt, ist willkommen. So kann man dann gemeinsam Deutschland bauen.

Die Alternative besteht in der wagen Hoffnung auf eine Art Wohlfahrtssystem eines Sozialstaates EU, der den Wohlstand Europas gerecht verteilt. Wer daran glaubt..

GKr
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[…1.2.1.3.1.1.1.1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf GKr
01.04.2006 10:28
Benutzer GKr schrieb:

Die Alternative besteht in der wagen Hoffnung auf eine Art Wohlfahrtssystem eines Sozialstaates EU, der den Wohlstand Europas gerecht verteilt. Wer daran glaubt..

GKr

Das machen wir doch derzeit. Da wir die Newcomer nicht auf unser Niveau anheben können, senken wir unser Niveau. Dann sind endlich alle gleich und der Kommunismus ist wieder da.

peso


PS: Denkst Du an die Rückmeldung VF ?
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[…2.1.3.1.1.1.1.1.1.1.1.1] GKr antwortet auf tcsmoers
01.04.2006 10:41
Benutzer tcsmoers schrieb:
Benutzer GKr schrieb:

Die Alternative besteht in der wagen Hoffnung auf eine Art Wohlfahrtssystem eines Sozialstaates EU, der den Wohlstand Europas gerecht verteilt. Wer daran glaubt..

GKr

Das machen wir doch derzeit. Da wir die Newcomer nicht auf unser Niveau anheben können, senken wir unser Niveau. Dann sind endlich alle gleich und der Kommunismus ist wieder da.

peso

Au ja. Dann machen wir auf Staats-Kapitalismus wie Rot-China.


PS: Denkst Du an die Rückmeldung VF ?

Ja, gestern abend hatte ich einen "Jeans-Termin" bei mir zu Hause. War nett.

GKr
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[…1.1.1.1.2.1.3.1.1.1.1.2] qw antwortet auf tcsmoers
01.04.2006 10:45

Das sind die Leute, die man ansonsten Trittbrettfahrer nennt. Das die Allgemeinheit diese Typen finanziert, wird gerne verdrängt.

Sie lernen für ihr Leben, auf meine Kosten.


peso

Gib des Kaisers was des Kaisers ist...
Du hast die Poltiker gewählt und bestätigst damit die Gesetze (und die Lenkung die diese ausüben).
Ob Pensionsansprüche oder Verlustausgleich der Banken und Unternehmen.
Keine Angst: vor einem halben Jahr gingen vielleicht die meisten noch mit 58 in Rente und der Staat wird sich bei seinem Bedarf eh nur dort Geld holen können wo es was gibt. Ob der hochverschuldete arbeitslose Single nun mehr bezahlen müsste, kann dann dahinstehen, wenn er nie soviel Geld besitzen wird.
Deshalb sind die Ausprüche wie "wir bezahlen die Renten der heutigen Singles" sehr gewagt.
Ihr bezahlt jetzt die Renten derjenigen die im Schützengraben in Russland noch nicht gestorben waren.
Das Leben ist eben für alle nicht einfach....
auch nicht für die studierten Singles die nach ihren 2 Jahresvertrag mit mtl. 600 Euro keinen weiteren Job finden.
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[…1.1.1.2.1.3.1.1.1.1.2.1] GKr antwortet auf qw
01.04.2006 10:52
Benutzer qw schrieb:

Das sind die Leute, die man ansonsten Trittbrettfahrer nennt.
Das die Allgemeinheit diese Typen finanziert, wird gerne verdrängt.

Sie lernen für ihr Leben, auf meine Kosten.


peso

Gib des Kaisers was des Kaisers ist...
Du hast die Poltiker gewählt und bestätigst damit die Gesetze (und die Lenkung die diese ausüben).
Ob Pensionsansprüche oder Verlustausgleich der Banken und Unternehmen.
Keine Angst: vor einem halben Jahr gingen vielleicht die meisten noch mit 58 in Rente und der Staat wird sich bei seinem Bedarf eh nur dort Geld holen können wo es was gibt. Ob der hochverschuldete arbeitslose Single nun mehr bezahlen müsste, kann dann dahinstehen, wenn er nie soviel Geld besitzen wird. Deshalb sind die Ausprüche wie "wir bezahlen die Renten der heutigen Singles" sehr gewagt.
Ihr bezahlt jetzt die Renten derjenigen die im Schützengraben in Russland noch nicht gestorben waren.
Das Leben ist eben für alle nicht einfach....
auch nicht für die studierten Singles die nach ihren 2 Jahresvertrag mit mtl. 600 Euro keinen weiteren Job finden.

Falsch. Nicht wir bezahlen die Renten der heutigen Singles.
Unsere Kinder werden diese Renten bezahlen müssen.

Und ja: Du hast recht. Das Leben ist für keinen einfach, ob Single oder Familie. Um so wichtiger wäre es, sich zu solidarisieren. Und das ist nur logisch auf Grundlage der Nation.

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[…1.1.2.1.3.1.1.1.1.2.1.1] qw antwortet auf GKr
01.04.2006 10:56
Falsch. Nicht wir bezahlen die Renten der heutigen Singles. Unsere Kinder werden diese Renten bezahlen müssen.


Gehen sie dann auch mit 58 mit voller Rentenhöhe von 85% des Bruttolohnes von durchschnittlich 2400 Euro in Rente.
Nach all den Reformen die schon gemacht wurden und noch kommen, ist auch diese Aussage reine Spekulation und auch gar nicht haltbar. Vielleicht haben wir in 30 Jahren gar keine BRD mehr.
Alles dreht sich eben schneller an Reformen und Streiks, wenn das Geld knapper wird.
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[…1.2.1.3.1.1.1.1.2.1.1.1] GKr antwortet auf qw
01.04.2006 11:07
Benutzer qw schrieb:
Falsch. Nicht wir bezahlen die Renten der heutigen Singles. Unsere Kinder werden diese Renten bezahlen müssen.


Gehen sie dann auch mit 58 mit voller Rentenhöhe von 85% des Bruttolohnes von durchschnittlich 2400 Euro in Rente. Nach all den Reformen die schon gemacht wurden und noch kommen, ist auch diese Aussage reine Spekulation und auch gar nicht haltbar. Vielleicht haben wir in 30 Jahren gar keine BRD mehr. Alles dreht sich eben schneller an Reformen und Streiks, wenn das Geld knapper wird.

Ich kann nur wieder das Buch "Minimum" von Schirrmacher empfehlen..

Bei der Frage, wer die zukünftigen Alten versorgt, geht es nicht um gesetzliche Rentenversorgung bzw. -reformen. Es geht um ein gesellschafts-soziologisches Problem. Die Alten werden alt sein - ganz unabhängig davon, ob Deutschland als Nation noch besteht (was ich mir selbstverständlich wünsche) und wenn, dann in welcher Form. Und die Jungen - das sind unsere (auch meine) Kinder, werden alle diese Alten versorgen müssen. Ob sie sich dann "Deutsche", "Europäer" oder "Europäische Provinz der Chinesischen Volksrepublik" nennen.

Wir bekommen also Krisenzeiten. Das, was wir heute haben, ist noch nicht einmal ein richtiger Vorgeschmack darauf. Und in Krisenzeiten haben Familien (lt. Schirrmacher) die besten Überlebens-Chancen. Die Familien existieren aber nicht mehr. Also brauchen wir ein Pendant. Das ist die Nation. Die kann uns zumindest noch etwas länger Schutz gewähren.

GKr
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[1.1.1.1.1.2.2] rotella antwortet auf mungojerrie
30.03.2006 18:50
Benutzer mungojerrie schrieb:

Ist dir eigentlich bewusst, dass ein Telefon ein Studium massiv vereinfachen kann? Absprachen mit dem Prof funktionieren auf diese Art erheblich einfacher und sparen Zeit.

Hmm, meinst du wirklich? Wenn du deinen Prof wg besseren Noten bestechen willst, würde ich das doch lieber unter 4 Augen machen... *g*
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[1.1.1.1.1.2.2.1] mungojerrie antwortet auf rotella
30.03.2006 19:00
Benutzer rotella schrieb:
Hmm, meinst du wirklich? Wenn du deinen Prof wg besseren Noten bestechen willst, würde ich das doch lieber unter 4 Augen machen... *g*

Er hat zur Zeit einen Forschungsetat von 4000 Euro - für das gesamte Semester. Da könntest du mit wenig Geld zum Topsponsor des gesamten Lehrstuhls aufsteigen.
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[1.1.1.1.1.2.2.1.1] rotella antwortet auf mungojerrie
30.03.2006 23:34

2x geändert, zuletzt am 30.03.2006 23:35
Benutzer mungojerrie schrieb:

Er hat zur Zeit einen Forschungsetat von 4000 Euro - für das gesamte Semester. Da könntest du mit wenig Geld zum Topsponsor des gesamten Lehrstuhls aufsteigen.

Herrje, nur 4000,-? Welche Fachrichtung ist das denn? Selbst für Geisteswissenschaftler erscheint mir das arg wenig.

--- sponsored by rotella --- hm, das hätte schon was...
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[1.1.1.1.1.2.2.1.1.1] platon antwortet auf rotella
31.03.2006 08:14

einmal geändert am 31.03.2006 08:17
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer mungojerrie schrieb:

Er hat zur Zeit einen Forschungsetat von 4000 Euro - für das gesamte Semester. Da könntest du mit wenig Geld zum Topsponsor des gesamten Lehrstuhls aufsteigen.

Herrje, nur 4000,-? Welche Fachrichtung ist das denn? Selbst für Geisteswissenschaftler erscheint mir das arg wenig.

--- sponsored by rotella --- hm, das hätte schon was...
Für einen Geisteswissenschaftler ist das ziemlich viel! Aber auch bei technischen Fächern ist das meist der normale Etat der Erstmittel (direkt von der Hochschule), nur dort gibt es erfreulicherweise häufig sehr große Drittmittel (sei es aus der Wirtschaft oder aus öffentlicher Förderung).
Neben dem große Etat-Block der Personalkosten bleiben an den Unis leider nur noch im Vergleich lächerliche Größen für Büro, Bücher und Hiwis etc. übrig. Im gegensatz zum fest angestellten Personal konnte man dort die Einsparungen des letzten Jahrzehnts 'leicht' hernehmen :-(
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[1.1.1.1.1.2.2.1.1.2] mungojerrie antwortet auf rotella
31.03.2006 09:12
Benutzer rotella schrieb:
Herrje, nur 4000,-? Welche Fachrichtung ist das denn? Selbst für Geisteswissenschaftler erscheint mir das arg wenig.

--- sponsored by rotella --- hm, das hätte schon was...

Er ist im Bereich der Produktionswissenschaft/Logistik tätig. Leider ist Produktion zwar ein wichtiges, jedoch kein populäres Fach. Deswegen ist die Werbung dafür Null und es stehen nur die Erstmittel zur Verfügung. Die gibt's dann oft nur auf Antrag, für den man Vorarbeit leisten muss, und sind dann extrem gering.

Mungojerrie