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Hat noch wer Schnurtelefone?


15.03.2006 12:11 - Gestartet von rotella
Ein schnurloses Telefon ist nicht die optimale Lösung für den privaten Haushalt, sagt Bernd Schwenke, Projektleiter bei der Stiftung Warentest in Berlin. "Zumindest würde ich es nicht als Erst-Telefon verwenden", sagt der Elektronikexperte. Zum einen sind die Basisstationen abhängig von der Netzspannung: Fällt der Strom aus, kann nicht telefoniert werden. Zum anderen können auch die Akkus der Telefone auch mal zu einem unpassenden Zeitpunkt leer sein.

Natürlich kann der Strom irgendwann mal ausfallen und auch ein Akuu kann kaputtgehen. Ich erinnere mich auch noch genau daran, wie vor einigen Jahren mal an einem Sonntagnachmittag der Strom für 2h weg war. Aber das passiert derart selten, dass man deswegen wohl kaum von Schnurlostelefonen abraten könnte. Ausserdem liegen immer noch 2-3 Handys griffbereit herum.

Ich muss mich beim Telefonieren bewegen können, jedenfalls wenn ein Gespräch länger als 10 sec. dauert. Jemals wieder mit einem Schnurtelefon wie in den 70ern zu telefonieren, wäre für mich undenkbar.

Aktuell habe ich ein Gigaset S455, gute Ausstattung und das beste Design, das ich je bei einem DECT-Gerät gesehen habe.
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[1] chrischi2 antwortet auf rotella
15.03.2006 12:34
Benutzer rotella schrieb:


Aktuell habe ich ein Gigaset S455, gute Ausstattung und das beste Design, das ich je bei einem DECT-Gerät gesehen habe.

Wenn Ausstattung und Design für dich das wichtigste sind hast du eine gute Wahl getroffen.

Meine Gründe für ein schnurgebundenes Telefon:

super Sprachqualität
keine DECT Strahlenbelastung im Büro wenn man 8 Stunden davor sitzt.
Tastaturbefehle lassen sich eingeben ohne den Hörer vom Ohr zu nehmen.
und die Tasten sind groß genug um sich nicht die Finger zu verbiegen.

wem fällt noch was ein?
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[1.1] tichy antwortet auf chrischi2
15.03.2006 13:42
Benutzer chrischi2 schrieb:
Benutzer rotella schrieb:

Meine Gründe für ein schnurgebundenes Telefon:

super Sprachqualität keine DECT Strahlenbelastung im Büro wenn man 8 Stunden davor sitzt.
Tastaturbefehle lassen sich eingeben ohne den Hörer vom Ohr zu nehmen.
und die Tasten sind groß genug um sich nicht die Finger zu verbiegen.

wem fällt noch was ein?

und wenn man eh direkt vor dem rechner sitzt und davon nicht weg muss, stoert die schnur nicht :) ich habe immer noch das gute (ganz) alte tiptel 190 isdn-fon. ist mir viel lieber, als ein DECT. zusaetzlich macht ein schnurloses aber dennoch sinn.

was ich nicht kapiere, wieso die telefone inzwischen statt billiger sogar noch teurer wurden. gibt es auch nur ein vernuenftiges ISDN-telefon, welches gut und guenstig und vom design auch nicht ganz so schlimm ist? isdn-telefone muessten inzwischen viel guenstiger herzustellen sein, als frueher normale fone.

tichy
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[1.1.1] rotella antwortet auf tichy
15.03.2006 15:00
Benutzer tichy schrieb:

was ich nicht kapiere, wieso die telefone inzwischen statt billiger sogar noch teurer wurden. gibt es auch nur ein vernuenftiges ISDN-telefon, welches gut und guenstig und vom design auch nicht ganz so schlimm ist? isdn-telefone muessten inzwischen viel guenstiger herzustellen sein, als frueher normale fone.

Das liegt wohl daran, dass es keinen Fokus der Gerätehersteller (mehr) auf ISDN-Geräten gibt. Sieh dir doch nur mal auf der Siemens-Site die Auswahl an ISDN- im Vergleich zu Analogtelefonen an.
Und Siemens ist oder war zumindest ein deutscher Hersteller und Deutschland hat weltweit die höchste ISDN-Durchdringung.

Such mal bei Philips oder Panasonic nach einem ISDN-Telefon!

Wenigstens hat Siemens - um auf mein erstes Posting zurückzukommen - angekündigt, dass es von dem S455 noch eine Version SX455 isdn geben wird.
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[1.1.1.1] klaussc antwortet auf rotella
15.03.2006 15:57
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer tichy schrieb:

was ich nicht kapiere, wieso die telefone inzwischen statt billiger sogar noch teurer wurden. gibt es auch nur ein vernuenftiges ISDN-telefon, welches gut und guenstig und vom design auch nicht ganz so schlimm ist? isdn-telefone muessten inzwischen viel guenstiger herzustellen sein, als frueher normale fone.

Das liegt wohl daran, dass es keinen Fokus der Gerätehersteller (mehr) auf ISDN-Geräten gibt. Sieh dir doch nur mal auf der Siemens-Site die Auswahl an ISDN- im Vergleich zu Analogtelefonen an.
Und Siemens ist oder war zumindest ein deutscher Hersteller und Deutschland hat weltweit die höchste ISDN-Durchdringung.

Such mal bei Philips oder Panasonic nach einem ISDN-Telefon!

Es werden einfach kaum noch schnurgebundene ISDN-Geräte nachgefragt.

Auf der einen Seite sind schnurlose Telefone meist bequemer und daher für den Privatkunden die erste Wahl.

Auf der anderen Seite sind Geschäftskunden die ein schnurgebundenes Gerät für den Schreibtisch bevorzugen. Da diese aber meist an einer TK-Anlage angeschlossen werden, sind Systemtelefone der Anlagenhersteller die erste Wahl.

Die paar schnurgebundenen ISDN-Geräte die nun noch benötigt werden, sind der Rede kaum wert und entsprechend teuer.

Ich habe auf der einen Seite das Systemtelefon stehen (da habe ich dann die Statusanzeige der Anlage) und nutze aber meist mein altes Gigaset 3000 mit Headset zum Telefonieren...

Gruß
Klaus
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[1.1.1.2] tichy antwortet auf rotella
16.03.2006 01:34
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer tichy schrieb:

was ich nicht kapiere, wieso die telefone inzwischen statt billiger sogar noch teurer wurden. gibt es auch nur ein vernuenftiges ISDN-telefon, welches gut und guenstig und vom design auch nicht ganz so schlimm ist? isdn-telefone muessten inzwischen viel guenstiger herzustellen sein, als frueher normale fone.

Das liegt wohl daran, dass es keinen Fokus der Gerätehersteller (mehr) auf ISDN-Geräten gibt.


ja, im prinzip war meine frage fast schon ne rhetorische. warum das so ist, ist mir eigentlich nicht unbekannt. vielmehr aergere ich mich, dass es halt so ist .) ISDN-telefone koennten auch billige abfallprodukte der systemtelefone sein... nunja.

tichy
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[1.1.1.2.1] helltwin antwortet auf tichy
16.03.2006 01:44
Benutzer tichy schrieb:
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer tichy schrieb:

was ich nicht kapiere, wieso die telefone inzwischen statt billiger sogar noch teurer wurden. gibt es auch nur ein vernuenftiges ISDN-telefon, welches gut und guenstig und vom design auch nicht ganz so schlimm ist? isdn-telefone muessten inzwischen viel guenstiger herzustellen sein, als frueher normale fone.

Das liegt wohl daran, dass es keinen Fokus der Gerätehersteller
(mehr) auf ISDN-Geräten gibt.


ja, im prinzip war meine frage fast schon ne rhetorische. warum das so ist, ist mir eigentlich nicht unbekannt. vielmehr aergere ich mich, dass es halt so ist .) ISDN-telefone koennten auch billige abfallprodukte der systemtelefone sein... nunja.

tichy

Wobei ich bis heute nicht verstanden habe, warum einem die Anlagenverkäufer immer Systemtelefone für alle Anschlüsse auf Auge drücken wollen - außer, weil man mehr dran verdienen kann. Für die meisten Anforderungen reicht die ISDN-Funktionalität völlig aus. Aber die ist ja anlagenunabhängig...

Gruß, Carsten
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[1.1.1.2.1.1] klaussc antwortet auf helltwin
16.03.2006 09:32
Benutzer helltwin schrieb:
Benutzer tichy schrieb:
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer tichy schrieb:

was ich nicht kapiere, wieso die telefone inzwischen statt billiger sogar noch teurer wurden. gibt es auch nur ein vernuenftiges ISDN-telefon, welches gut und guenstig und vom design auch nicht ganz so schlimm ist? isdn-telefone muessten inzwischen viel guenstiger herzustellen sein, als frueher normale fone.

Das liegt wohl daran, dass es keinen Fokus der Gerätehersteller
(mehr) auf ISDN-Geräten gibt.


ja, im prinzip war meine frage fast schon ne rhetorische.
warum das so ist, ist mir eigentlich nicht unbekannt. vielmehr aergere ich mich, dass es halt so ist .) ISDN-telefone koennten auch billige abfallprodukte der systemtelefone sein...
nunja.

tichy

Wobei ich bis heute nicht verstanden habe, warum einem die Anlagenverkäufer immer Systemtelefone für alle Anschlüsse auf Auge drücken wollen - außer, weil man mehr dran verdienen kann. Für die meisten Anforderungen reicht die ISDN-Funktionalität völlig aus. Aber die ist ja anlagenunabhängig...

Nein, Systemtelefone können einfach viel mehr (kommt natürlich auch auf die Hersteller und Modelle an)

Irgendwann macht es kaum noch Sinn, einen Hunderter am Endgerät zu sparen und sich dann viele Jahre damit "herumzuplagen"

Gruß
Klaus
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[1.1.1.2.2] klaussc antwortet auf tichy
16.03.2006 09:35
Benutzer tichy schrieb:
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer tichy schrieb:

was ich nicht kapiere, wieso die telefone inzwischen statt billiger sogar noch teurer wurden. gibt es auch nur ein vernuenftiges ISDN-telefon, welches gut und guenstig und vom design auch nicht ganz so schlimm ist? isdn-telefone muessten inzwischen viel guenstiger herzustellen sein, als frueher normale fone.

Das liegt wohl daran, dass es keinen Fokus der Gerätehersteller
(mehr) auf ISDN-Geräten gibt.


ja, im prinzip war meine frage fast schon ne rhetorische. warum das so ist, ist mir eigentlich nicht unbekannt. vielmehr aergere ich mich, dass es halt so ist .) ISDN-telefone koennten auch billige abfallprodukte der systemtelefone sein... nunja.

Nein, können sie nicht, je nach Hersteller werden viele Aufgaben der Geräte von der TK-Anlage übernommen, ich denke viel mehr als das Gehäuse wird da kaum verwendbar sein...

Gruß
Klaus
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[1.2] GKr antwortet auf chrischi2
15.03.2006 14:37

einmal geändert am 15.03.2006 14:38
Benutzer chrischi2 schrieb:
Benutzer rotella schrieb:


Aktuell habe ich ein Gigaset S455, gute Ausstattung und das beste Design, das ich je bei einem DECT-Gerät gesehen habe.

Wenn Ausstattung und Design für dich das wichtigste sind hast du eine gute Wahl getroffen.

Meine Gründe für ein schnurgebundenes Telefon:

super Sprachqualität keine DECT Strahlenbelastung im Büro wenn man 8 Stunden davor sitzt.
Tastaturbefehle lassen sich eingeben ohne den Hörer vom Ohr zu nehmen.
und die Tasten sind groß genug um sich nicht die Finger zu verbiegen.

wem fällt noch was ein?

Ich habe eine Kombination:

Ein Sinus 45 ISDN-Schnur-Telefon
Sehr übersichtlich, großer Display, wenige (für mich völlig ausreichende) wichtige Funktionen. Damit verwalte ich alle meine MSN und eingehende Telefonate auf unterschiedliche Rufnummern kann ich am Klingelton unterscheiden.

Daran angeschlossen habe ich ein Sinus 45 M - ein kleines Schnurlos-Telefon, weil ich viel im Haus unterwegs bin. Die Funktionen sind dort ebenfalls vorhanden. Sehr praktisch bei dem Ding: Die Tasten führen nicht sofort eine Funktion aus, sobald man das Ding mal in die hintere Hosentasche steckt und sich bewegt (ganz im Gegensatz zu unserem privaten Gigaset-Telefon).

An das Sinus 45 M kann ich auch ein Headset anschließen.
Das ist ungemein praktisch, wenn ich z.B. mal Hotline-Dienst mache und die Hände frei haben muß/sollte/will.

Am liebsten telefoniere ich mit mit dem Schnurtelefon. Das hat mit Abstand die beste Sprach- und Empfangs-Qualität. Der Hörer ist sehr leicht, läßt sich auch an die Schulter klemmen.

Im Gegensatz zu einem anderen Schreiber brauche ich keine Bewegung, wenn ich telefoniere. Ich stiere dann relativ katatonisch vor mich hin, sehe nichts links oder rechts, sondern konzentriere mich.

GKr
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[1.2.1] rotella antwortet auf GKr
15.03.2006 15:09
Benutzer GKr schrieb:

Im Gegensatz zu einem anderen Schreiber brauche ich keine Bewegung, wenn ich telefoniere. Ich stiere dann relativ katatonisch vor mich hin, sehe nichts links oder rechts, sondern konzentriere mich.

Bei richtig anstrengenden Gesprächen - z.B. alle nicht auf deutsch geführten Gespräche - brauche ich die Möglichkeit, ein paar Schritte auf- und abzugehen.
Um einen Kalt-Aquiser abzuschütteln, reicht mir der Schreibtischstuhl...
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[1.2.1.1] GKr antwortet auf rotella
15.03.2006 15:16
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer GKr schrieb:

Im Gegensatz zu einem anderen Schreiber brauche ich keine Bewegung, wenn ich telefoniere. Ich stiere dann relativ katatonisch vor mich hin, sehe nichts links oder rechts, sondern konzentriere mich.

Bei richtig anstrengenden Gesprächen - z.B. alle nicht auf deutsch geführten Gespräche - brauche ich die Möglichkeit, ein paar Schritte auf- und abzugehen.
Um einen Kalt-Aquiser abzuschütteln, reicht mir der Schreibtischstuhl...

Ja, jedem das seine.
Laß uns "Kalt-Akquiser" beim nächsten mal mit "Akqu.." schreiben, ja?

Natürlich führe ich auch viele lockere Telefonate und lege auch mal die Füße auf den Schreibtisch. Aber wenn ich berufliche Telefonate führe, bei denen ich mich konzentrieren muß, dann kann ich nichts um mich herum gebrauchen: keine Bewegung, kein Radio. Dann muß ich mich auf das Ergebnis konzentrieren und mir das holen.

Deshalb finde ich auch den größeren Schnur-Telefonhörer praktischer als das viel kleinere Schnurlos-Handy. Das Schnur-Ding kann ich fast auf meine Schulter legen und dabei am PC arbeiten. Selbst, wenn ich das Ding auf Lautsprecher lege, versteht mich jeder Anrufer gut.

Dazu kommt - nebenbei - Schnurlos-Telefone schmeiße ich schon mal irgendwo in die Ecke, wenn ich mich beim Telefonat geärgert habe. Das Schnurtelefon fliegt nicht so weit. :-)

GKr
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[1.2.2] koelli antwortet auf GKr
15.03.2006 18:50
Benutzer GKr schrieb:
Ich habe eine Kombination:

Ein Sinus 45 ISDN-Schnur-Telefon
>
Daran angeschlossen habe ich ein Sinus 45 M - ein kleines Schnurlos-Telefon, weil ich viel im Haus unterwegs bin.

Damit ist aus meiner Sicht der Vorteil eines Schnurtelefons am Schreibtisch dahin: Denn wenn in das Schnurmodell am Arbeitsplatz schon die Antenne fürs DECT-Teil integriert ist, sitze ich ja gleich an der Strahlungsquelle und bekomme mehr davon ab, als wenn ich mit dem Mobilteil weiter weg sitzen würde.
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[1.2.2.1] GKr antwortet auf koelli
15.03.2006 19:26
Benutzer koelli schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Ich habe eine Kombination:

Ein Sinus 45 ISDN-Schnur-Telefon
>
Daran angeschlossen habe ich ein Sinus 45 M - ein kleines Schnurlos-Telefon, weil ich viel im Haus unterwegs bin.

Damit ist aus meiner Sicht der Vorteil eines Schnurtelefons am Schreibtisch dahin: Denn wenn in das Schnurmodell am Arbeitsplatz schon die Antenne fürs DECT-Teil integriert ist, sitze ich ja gleich an der Strahlungsquelle und bekomme mehr davon ab, als wenn ich mit dem Mobilteil weiter weg sitzen würde.

"Damit ist aus meiner Sicht der Vorteil eines Schnurtelefons am
Schreibtisch in IN BEZUG AUF STRAHLNGSVERMINDERUNG dahin."

So wäre es wohl richtig gewesen?

Die Vorteile, die ich bei einem Schnurtelefon sehe, berücksichtigen den von Dir genannten Aspekt nicht. Dessen Vorteile sehe ich für mich ganz woanders.

Und das parallel geschaltete Schnurlos-Teil ermöglicht es mir halt, meinen Schreibtisch auch einmal zu verlassen. In der Kombination beider sehe ich halt für mich den größtmöglichen Vorteil.

Strahlung vermeide ich schon dadurch, daß ich überhaupt kein Handy habe. Und Du?

GKr


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[1.2.2.2] handytim antwortet auf koelli
15.03.2006 20:18
Benutzer koelli schrieb:
Damit ist aus meiner Sicht der Vorteil eines Schnurtelefons am Schreibtisch dahin: Denn wenn in das Schnurmodell am Arbeitsplatz schon die Antenne fürs DECT-Teil integriert ist, sitze ich ja gleich an der Strahlungsquelle und bekomme mehr davon ab, als wenn ich mit dem Mobilteil weiter weg sitzen würde.

Ein auf dem Tisch liegendes Handy im Idle-Mode dürfte über den Tag hinweg wesentlich weniger gesundheitsschädlich sein als eine DECT-Basis, die permanent sendet.

Aber gut, hauptsache kein "strahlendes" Handy.

Ciao
Tim
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[1.2.2.2.1] klaussc antwortet auf handytim
16.03.2006 09:48
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer koelli schrieb:
Damit ist aus meiner Sicht der Vorteil eines Schnurtelefons am Schreibtisch dahin: Denn wenn in das Schnurmodell am Arbeitsplatz schon die Antenne fürs DECT-Teil integriert ist,
sitze ich ja gleich an der Strahlungsquelle und bekomme mehr davon ab, als wenn ich mit dem Mobilteil weiter weg sitzen würde.

Ein auf dem Tisch liegendes Handy im Idle-Mode dürfte über den Tag hinweg wesentlich weniger gesundheitsschädlich sein als eine DECT-Basis, die permanent sendet.

Aber gut, hauptsache kein "strahlendes" Handy.

Das Problem, wenn man ganz ehrlich ist, dürfte wohl sein, dass man die "Strahlenbelastung" praktisch kaum abschätzen oder vergleichen kann. Klar auch ich habe versucht, den Sender meines DECT-Gerätes etwas weiter weg zu plazieren, daraus wurden dann zwei Meter, damit ich über USB-Kabel noch CTI wählen kann...

Die DECT-Sendeleistung (der Basis) ist vergleichsweise gering, wenige tausendstel Watt, dafür dauernd und gepulst. Handy pulst auch, mit bis zu 2Watt, aber seltener. Direkt am Ohr dauernd und volle Pulle (das dürfte wohl der StrahlenGAU sein ;-)

Dann Strahlen noch die Monitore, Prozessoren, WLAN u. co.

Auch die versch. Netzteile senden elektromagn. Wellen, aber sehr niederfrequent (außer es sind Schaltnetzteile) irgendwo stand mal, das niederfrequente Strahlung gefährlicher ist als HF...?

Und dann noch der Faktor: Entfernung! Die Sendeleistung nimmt ja im Quadart der Entfernung ab, wie werte ich nun die 2 Meter zu meiner DECT-Basis?

Ehrlich, ich kann es nicht abschätzen.

Gruß
Klaus