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Kein schnelleres DSL mit der Telekom


17.02.2008 17:10 - Gestartet von mirdochegal
Ich stehe vor der Wahl eines neuen Internet Anschlusses. Bis jetzt habe ich DSL2000. Das war vor zwei Jahren das schnellste was in meiner Gegend zu haben war.
Wenn ich mich jetzt bei den Anbietern umsehe, gebe ich natürlich auch der guten alten Telekom eine Chance, mich zu überzeugen.

Dabei fiel mir nun auf, dass bei der Telekom auch jetzt noch 2 MBit das Maximum ist. Andere Anbieter (1&1, Arcor, Freenet, usw.) bieten hier auch 6MBit und mehr, weil die sich offenbar in die Glasfaser einer Fremdfirma eingemietet haben. Auch Kabel Deutschland ist verfügbar und bietet mehr Geschwindigkeit.

Nun ist also die Telekom nicht nur teurer und hat jetzt ebenfalls diese schreckliche 24 Monatsbindung, sondern bietet auch noch technisch weniger als die Mitbewerber.

Die Telekom ist ja ein ganz solider Verein und bei eventuellen Problemen immer noch kulanter als andere. Aber bei den Gegebenheiten kann ich mich trotz gewisser Sympatien nicht für die Bonner entscheiden.
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[1] Gustav Gnöttgen antwortet auf mirdochegal
17.02.2008 17:18
Benutzer mirdochegal schrieb:
Ich stehe vor der Wahl eines neuen Internet Anschlusses.

Falls Alice bei dir angeboten werden sollte, würde ich dir das empfehlen: monatliches Kündigungsrecht und standardmäßig bis zu 16.000 U/min beim DSL-Anschluss
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[2] Robe antwortet auf mirdochegal
17.02.2008 18:23
Benutzer mirdochegal schrieb:

Dabei fiel mir nun auf, dass bei der Telekom auch jetzt noch 2 MBit das Maximum ist. Andere Anbieter (1&1, Arcor, Freenet, usw.) bieten hier auch 6MBit und mehr, weil die sich offenbar in die Glasfaser einer Fremdfirma eingemietet haben. Auch Kabel Deutschland ist verfügbar und bietet mehr Geschwindigkeit.

Bei Internet übers TV-Kabel, sprich Kabel Deutschland hier, ist es definitiv möglich, dass wesentlich mehr Geschwindigkeit angeboten wird.
Bei anderen Anbietern, die letztendlich über die letzte Meile der Telekom ins Haus kommen, wäre ich hingegen vorsichtig. Einem Freund von mir wurden auch 16Mbit versprochen, als der Vertrag letztendlich zustande kommen sollte, ging jedoch auf einmal nur 2Mbit.
Wenn ratenadaptiv geschaltet wird, kann es zwar in der Tat möglich sein, dass mehr als nur 2Mbit rumkommen, allerdings habe ich auch schon erlebt, dass man dadurch enorme Stabilitätsprobleme bekommen kann.. Muss natürlich nicht so sein.. Es ist z.B. auf jeden Fall möglich, dass ratenadaptiv stabile 4Mbit herauskommen. 16Mbit werden jedoch ziemlich sicher nicht auf einer Leitung möglich sein, die die Telekom mit maximal 2Mbit anbietet. Da wird die Enfternung zum Hauptverteiler schon entsprechend groß sein..

Gruß,
Robert
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[2.1] chrschn antwortet auf Robe
17.02.2008 18:57
Wenn Du jetzt schon nur 2 MBit/s bei der Telekom bekommen kannst, dann werden es bei einem anderen DSL-basierten Anbieter auch nicht wesentlich mehr werden, maximal das Doppelte könnte drin sein...

Da bei Dir KabelDeutschland verfügbar ist, würd eich dazu raten. Es gibt nur 12 Monate Mindestlaufzeit, die Geschwindigkeit ist mit Sicherheit größer, als bei DSL-basiertem. Und die Presie sind um einiges günstiger, als bei den DSL-basierten Anbietern...
6 MBit/s reines Internet gibt es dort schon für knapp 20 Euro im Monat. wenn's auch noch Telefon von KDG sein soll, wird es etwas teurer, dafür dann aber auch mehr Geschwindigkeit: 20 Mbit/s für knapp 30 Euro.

Ich würde allerdings zur Kombination 6 MBit/s und einem o2-Genion S oder M raten...
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[2.2] mirdochegal antwortet auf Robe
17.02.2008 20:22
Benutzer Robe schrieb:
Wenn ratenadaptiv geschaltet wird, kann es zwar in der Tat möglich sein, dass mehr als nur 2Mbit rumkommen, allerdings habe ich auch schon erlebt, dass man dadurch enorme Stabilitätsprobleme bekommen kann.. Muss natürlich nicht so sein.. Es ist z.B. auf jeden Fall möglich, dass ratenadaptiv stabile 4Mbit herauskommen. 16Mbit werden jedoch ziemlich sicher nicht auf einer Leitung möglich sein, die die Telekom mit maximal 2Mbit anbietet.

Die Telekom nimmt (hier) durchweg Kupfer, die anderen ausser der letzten Meile Glasfaser (vermute ich, wurde von Teleos verlegt, vorher waren die Komplettpakete von 1&1 hier nicht im vollen Umfang verfügbar, jetzt schon).
Aber ich tendiere zu Kabel Deutschland auch wenn der Kundenservice bei denen eher grottig ist. Mit 30 Euro günstiges Angebot, keine Wartezeit durch den Wechsel weil anderer Übertragungsweg, immerhin nur 12 Monate Laufzeit - okay, Alice ist da noch besser. Die Meinungen über Alice sind allerdings oft nicht so positiv.
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[3] kamischke antwortet auf mirdochegal
17.02.2008 20:14
Benutzer mirdochegal schrieb:
Ich stehe vor der Wahl eines neuen Internet Anschlusses. Bis jetzt habe ich DSL2000. Das war vor zwei Jahren das schnellste was in meiner Gegend zu haben war.
Wenn ich mich jetzt bei den Anbietern umsehe, gebe ich natürlich auch der guten alten Telekom eine Chance, mich zu überzeugen.

Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten.
Evtl. wartest Du aber vielleicht auch erst mal die Ergebnisse des derzeit laufenden RAM-Pilot-Tests der Telekom ab, denn die ersten Ergebnisse sind bereits recht vielversprechend:
https://www.teltarif.de/forum/s27727/2-19.html
Zum Hintergrund des RAM-Pilot-Tests der Telekom:
https://www.teltarif.de/arch/2007/kw44/...

Dabei fiel mir nun auf, dass bei der Telekom auch jetzt noch 2 MBit das Maximum ist. Andere Anbieter (1&1, Arcor, Freenet, usw.) bieten hier auch 6MBit und mehr, weil die sich offenbar in die Glasfaser einer Fremdfirma eingemietet haben. Auch Kabel Deutschland ist verfügbar und bietet mehr Geschwindigkeit.

Auch andere DSL-Anbieter können die physikalischen Eigenschaften Deiner Leitung nicht einfach ändern.
Darum verwenden sie in ihren AGB`s auch stets den Begriff "bis zu".
Oft verbirgt sich am Ende viel weniger Leistung als ursprünglich gedacht.
Die Kabelnetzbetreiber verfügen zwar über eine bessere Leitung, aber im Servicefall offenbaren sich noch oft gravierende Mängel.
Weniger ist einigen Fällen darum manchmal auch mehr.
http://www.n-tv.de/820316.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,484218-2,00.html

Nun ist also die Telekom nicht nur teurer und hat jetzt ebenfalls diese schreckliche 24 Monatsbindung, sondern bietet auch noch technisch weniger als die Mitbewerber.

Die physikalischen Eigenschaften Deiner Leitung können auch andere Wettbewerber nicht außer Kraft setzen, da sie ja keine neue Leitung verlegen sondern lediglich ein anderes Schaltungsregime verwenden.
Mit dem zusätzlichen Maximalspeed sind aber nicht nur Vorteile verbunden, denn auch die Risiken einer instabilen Leitung solllten hier nicht unerwähnt bleiben (erhöhte Syncproblme und -abrüche sind die Folge):
http://www.connect.de/themen_spezial/im-Telefonkabel-wird_s-eng_61687.html

Die Telekom ist ja ein ganz solider Verein und bei eventuellen Problemen immer noch kulanter als andere. Aber bei den Gegebenheiten kann ich mich trotz gewisser Sympatien nicht für die Bonner entscheiden.

Dann kalkulier bei einem Wechsel aber sicherheitshalber auch schon mal eine gewisse Zeit ohne DSL ein, denn bis zur Schaltung der versprochenen Anschlüsse der Wettbewerber kann es schon mal ein wenig dauern.
Woran das liegt kannst Du hier nachlesen:
http://www.heise.de/ct/08/01/042/default.shtml

Gruß Kamischke
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[3.1] mirdochegal antwortet auf kamischke
17.02.2008 20:29
Benutzer kamischke schrieb:
Evtl. wartest Du aber vielleicht auch erst mal die Ergebnisse des derzeit laufenden RAM-Pilot-Tests der Telekom ab, denn die ersten Ergebnisse sind bereits recht vielversprechend:

Ich brauche es in drei Monaten. So schnell hat die Telekom ihre Test nicht abgeschlossen und schon garnicht ihre Angebote umgestellt.

Die physikalischen Eigenschaften Deiner Leitung können auch andere Wettbewerber nicht außer Kraft setzen, da sie ja keine neue Leitung verlegen

Naja, wie gesagt teils Glasfaser.

Dann kalkulier bei einem Wechsel aber sicherheitshalber auch schon mal eine gewisse Zeit ohne DSL ein, denn bis zur Schaltung der versprochenen Anschlüsse der Wettbewerber kann es schon mal ein wenig dauern.

In dieser Hinsicht bin ich schon verloren, denn der DSL Anschluss läuft jetzt schon nicht mehr über Big Magenta sondern GMX. :)
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[3.1.1] Robe antwortet auf mirdochegal
17.02.2008 21:12
Benutzer mirdochegal schrieb:
Benutzer kamischke schrieb:

Die physikalischen Eigenschaften Deiner Leitung können auch andere Wettbewerber nicht außer Kraft setzen, da sie ja keine neue Leitung verlegen

Naja, wie gesagt teils Glasfaser.

Hier muss ich nochmal einhaken.. Man korrigiere mich, wenn folgende Aussage nicht stimmt, aber ich sehe das so:
Die Telekom-Konkurrenz, die die letzte Meile mitnutzt, hat Zugang zu den Hauptverteilern. Die Strecke von deinem Hauptverteiler bis zu dir nach Hause scheint aber recht lang zu sein, deshalb will dir die Telekom nur DSL2000 schalten.
Deshalb aber wird aber auch der Mitbewerber dir nicht maßgeblich mehr schalten können, da die letzte zu überwindende Strecke ebenso lang bleibt. Wie gesagt, evtl. kommt ratenadaptiv etwas mehr raus, d.h. das Modem sychronisiert sich selber je nach Leitungsgüte mit unterschiedlicher Geschwindigkeit (im Gegensatz zur Telekom, die momentan - außer in diesem einen Feldversuch - DSL 2000 nur fest mit dieser Geschwindigkeit schaltet).

Mehr Geschwindigkeit könntest du bekommen, wenn die Glasfaser näher an dein Haus gebracht würde - so wie es die Telekom in einigen Städten gerade mit den Outdoor-DSLAMs macht für VDSL.
Ob es bei dir einen Anbieter gibt, der so etwas macht, kann ich natürlich nicht sagen.
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[3.1.1.1] six..pack antwortet auf Robe
17.02.2008 23:36
Meine Geschichte:

Ich habe jetzt DSL2000 bei 1&1.
Ich möchte gerne DSL6000 plus Telefonflat haben. Ist bei 1&1 nicht möglich, obwohl ich schon 7 Jahre dort Kunde bin.
Ich könne nur in einen DSL16000 Vertrag wechseln.
Warum?
Der erste würde ein paar Euro billiger werden und diese Richtung geht nicht.
(Was sie nicht sagen: geht wohl, mußt nur 6 Monate vorher kündigen, dann bist Du Neukunde >>> psssst, nicht verraten)
===================
So, ich zur Telekom ins Internet. Die derzeitigen Sonderangebote können wir Ihnen nicht anbieten, da der Vertragsbeginn ein paar Monate zu weit in der Zukunft liegt. Das jetzige Angebot gilt nur bis 31.3. >>> Basta.

Schade. 50 EUR Startgeld + 20 EUR für onlineAnmeldung.
====================
So, auch das will ich genau wissen.
Ab in den T-Punkt. Persönlich quatschen.

Was ich erst seitdem weiß: T-Punkt ist ein eigenständiges Unternehmen und hat mit den Telekomikern nix zu tun.
Daraus ergab sich folgendes:

Lassen Sie mal Ihre Adresse hier. Wenn wir für Sie ein Angebiot haben, werden wir uns in den nächsten Monaten melden.
Und was Startgeld usw. anbelangt: Hier kriegen Sie auch 50 EUR und sogar nochmal 50 EUR, weil wir mit denen nix zu tun haben.

Stutz!!!
Ach ja, und auf Ihrer Leitung sind 16.000 MBits/s möglich.
Was für ein DSL-Modem haben Sie?
Katalog auf. Das kann 16.000 verarbeiten.
Aber nehme Sie dann trotzdem das kostenlose Modem (WLAN mit Router) dazu, das können Sie dann ja bei ebay vescherbeln, wenn Sie das nicht brauchen.

Was soll ich sagen. 1&1 hat demnächst einen Kunden weniger und die vielen Mehl-Adressen umändern mache ich dann gerne.

DSL 6.000 plus Telefonflat 25% günstiger als jetzt sind im Jahr 300 EUR.
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[3.1.1.2] ger1294 antwortet auf Robe
19.02.2008 10:42
Hallo,

der Unterschied ist aber, dass die Telekom immer nur den THEORETISCHEN Maximalwert schaltet.

Wettbewerber schalten dagegen i.d.R. das, was PRAKTISCH auf der Leitung läuft und dazwischen liegen gewaltige Unterschiede.

Zudem setzt die T-Com bei langen Leitungen nur ihre alten ADSL1 Ports ein, während die alternativen Netzbetreiber meist ADSL2+ einsetzen.

Die Unterschiede sind beträchtlich:

Ein Kunde hätte von T-Com nur 1536 kbit/s bekommen, von M-Net hat er auf derselben TAL satte 3100 kbit/s bekommen. Die Aussage, dass die Wettbewerber nur unerheblich mehr anbieten können, ist also FALSCH.

Ein Bekannter von mir hätte von T-Com, da nur ADSL1 und nur starre Bandbreite geschaltet wird, maximal 3072 kbit/s bekommen. Mit ADSL 2+ von M-Net, einem regionalen Wettbewerber hat er nun 13700/1184 kbit/s stabilen Sync auf derselben Leitung.

Und da soll noch jemand sagen, zwischen 3072/384 und 13700/1024 soll kein Unterschied sein ???



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[3.1.1.2.1] Robe antwortet auf ger1294
19.02.2008 17:09

einmal geändert am 19.02.2008 17:13
Benutzer ger1294 schrieb:

Und da soll noch jemand sagen, zwischen 3072/384 und 13700/1024 soll kein Unterschied sein ???


Da stimme ich zu, das ist ein gewaltiger Unterschied. Wundere mich jedoch, dass das ganze wirklich stabil läuft.
Ich kenne nämlich einen Fall, in dem aus T-Com DSL 2000 je nach eingesetztem Modem auf dieser Leitung zwar teilweise 8Mbit auf ADSL2+-Basis herauskamen, das jedoch äußerst instabil. Stabil wurde das ganze erst langsam (!) nach Resyncs bei ca. 4Mbit. Wirklich dauerhaft stabil war die Verbindung dann aber auch erst bei 3 oder gar 2Mbit. Und dabei sollte ADSL2+ ja störfester sein..

Wie hier schon gesagt wurde, kein Betreiber kann die Physik überwinden. Bekannt ist, dass die T-Com teilweise die Möglichkeit einer DSL-Schaltung nach Leitungsdaten bemisst, die nicht ganz aktuell oder auch nicht unbedingt 100% verlässlich sind. Dementsprechend ist manchmal ein wenig mehr drin, manchmal halt auch anstatt 2 dann 4 Mbit.
Das obige Beispiel von der Leitung, die von 3 auf 13Mbit anwächst halte ich jedoch für einen der selteneren Fälle. Man widerspreche mir auch hier wieder, wenn es nicht so ist ;)

P.S. Bei M-Net kann die Steigerung auch aus der Tatsache bedingt sein, dass dieser Anbieter sein eigenes Netz betreibt und evtl. nicht über den Hauptverteiler der Telekom geht. Ist aber hier nur eine Vermutung, ich wohne nicht in der Nähe von München, vielleicht weiß jemand aus dem Bereich ja mehr ;)
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[3.1.1.2.1.1] ger1294 antwortet auf Robe
16.04.2008 11:12
Hallo,

M-Net geht auch über die TAL der Telekom, aber mit eigener Technik im HVT-Gebäude (so wie Arcor oder Alice).
Bei Neuanschaltungen werden nur noch ADSL 2+ Ports eingesetzt und die Bandbreite wird maximal geschaltet, da nicht anhand von Dämpfungswerten eine Vorauswahl stattfindet.

Bei Problemen werden dann betroffene Anschlüsse ggf. im Nachgang gedrosselt, aber in vielen Fällen bekommt der Kunde so mehr Bandbreite als bei der Telekom, die von Haus aus z.B. bei 24 dB nur noch 3000 schaltet.
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[3.1.1.2.2] maddin89 antwortet auf ger1294
19.02.2008 18:12
Benutzer ger1294 schrieb:
Hallo,

der Unterschied ist aber, dass die Telekom immer nur den THEORETISCHEN Maximalwert schaltet.

Wettbewerber schalten dagegen i.d.R. das, was PRAKTISCH auf der Leitung läuft und dazwischen liegen gewaltige Unterschiede.

Mit dem Wechsel von T-Com zu Alice ist bei mir so einiges schief gelaufen.

Aber nun zur hier angepsrochenen Internetgeschwindigkeit:

Vorher hatte ich etwa 15.500 im download und etwa 700 im upload.
Jetzt sind es nur noch um die 5.800 (Download) + 500 im upload.

Soviel zu mehr Speed bei den Wettbewerbern...
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[3.1.1.2.3] kamischke antwortet auf ger1294
19.02.2008 19:22

einmal geändert am 19.02.2008 19:26
Benutzer ger1294 schrieb:

Die Unterschiede sind beträchtlich:

Ein Kunde hätte von T-Com nur 1536 kbit/s bekommen, von M-Net hat er auf derselben TAL satte 3100 kbit/s bekommen. Die Aussage, dass die Wettbewerber nur unerheblich mehr anbieten können, ist also FALSCH.

Ein Bekannter von mir hätte von T-Com, da nur ADSL1 und nur starre Bandbreite geschaltet wird, maximal 3072 kbit/s bekommen. Mit ADSL 2+ von M-Net, einem regionalen Wettbewerber hat er nun 13700/1184 kbit/s stabilen Sync auf derselben Leitung.

Und da soll noch jemand sagen, zwischen 3072/384 und 13700/1024 soll kein Unterschied sein ???

Eine mehr als Vervierfachung der DSL-Bandbreite von 3072 auf 13700 kbit/s allein nur durch die Änderung des Schaltungsmodus auf ratenadaptiv ist mehr als nur unglaubwürdig.
Die bisherigen Erfahrungen des RAM-Pilottests zeigen eine in der Regel doppelt so hohe Bandbreite durch den ratenadaptiven Modus, aber die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Leitung aushebeln kann man dadurch auch nicht.

Ein Pilotkunde hat schon mal die Veränderung seines 768 Kbit-Anschlusses durch RAM gepostet:
http://666kb.com/i/avalwa5rjxvwqamv3.jpg

Es könnte sich demnach nur noch um den in der Praxis eher seltenen Fall handeln, das die Vermittlungstelle noch nicht mit ADSL2+ von der Telekom erschlossen wurde, aber vom regionalen Anbieter M-net bereits ausgebaut wurde.
Wenn dem so sein sollte,würde es zumindest das höhere Ergebnis erklären, dann sollte man das aber auch entsprechend kommunizieren.
Bei inzwischen ausgebauten 27 VDSL- und 750 ADSL2+-Städten(17 Mio. Kunden) in 2007 und geplanten 1000 Städten (20 Mio Kunden) bis Ende 2008 interessiert mich jetzt eigentlich nur noch der genaue Ort der Vermittlungsstelle.
Zur genaueren Verifizierung Deines geschilderten Sachverhaltes fehlen jetzt nur der Ort und die Straße des geschalteten DSL-Anschlusses.
Genau um diese Angaben würde ich Dich jetzt mal bitten!

Gruß Kamischke
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[3.1.1.2.3.1] anpa antwortet auf kamischke
19.02.2008 19:27
Also ich würde von der T-Com auch nur 768k bekommen. Meine derzeitige Alice-Leitung schafft einen Sync von 3700 - 4300, je nach "Laune". Aber unter 3700 geht der Sync nie, und stabil ist dieser auch sehr. Also doch eine deutliche verfielfachung der Geschwindigkeit ! Natürlich klappt dieses auch nur mit einem Vernünftigen Modem, bei mir ein Thomson Speedtouch 536i.
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[3.1.1.2.3.2] ger1294 antwortet auf kamischke
16.04.2008 11:09
Benutzer kamischke schrieb:
Benutzer ger1294 schrieb:

Die Unterschiede sind beträchtlich:

Ein Kunde hätte von T-Com nur 1536 kbit/s bekommen, von M-Net hat er auf derselben TAL satte 3100 kbit/s bekommen. Die Aussage, dass die Wettbewerber nur unerheblich mehr anbieten können, ist also FALSCH.

Ein Bekannter von mir hätte von T-Com, da nur ADSL1 und nur starre Bandbreite geschaltet wird, maximal 3072 kbit/s bekommen. Mit ADSL 2+ von M-Net, einem regionalen Wettbewerber hat er nun 13700/1184 kbit/s stabilen Sync auf derselben Leitung.

Und da soll noch jemand sagen, zwischen 3072/384 und 13700/1024 soll kein Unterschied sein ???

Eine mehr als Vervierfachung der DSL-Bandbreite von 3072 auf 13700 kbit/s allein nur durch die Änderung des Schaltungsmodus auf ratenadaptiv ist mehr als nur unglaubwürdig. Die bisherigen Erfahrungen des RAM-Pilottests zeigen eine in der Regel doppelt so hohe Bandbreite durch den ratenadaptiven Modus, aber die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Leitung aushebeln kann man dadurch auch nicht.

Ein Pilotkunde hat schon mal die Veränderung seines 768 Kbit-Anschlusses durch RAM gepostet:
http://666kb.com/i/avalwa5rjxvwqamv3.jpg

Es könnte sich demnach nur noch um den in der Praxis eher seltenen Fall handeln, das die Vermittlungstelle noch nicht mit ADSL2+ von der Telekom erschlossen wurde, aber vom regionalen Anbieter M-net bereits ausgebaut wurde.
Wenn dem so sein sollte,würde es zumindest das höhere Ergebnis erklären, dann sollte man das aber auch entsprechend kommunizieren.

ich habe bei dem betroffenen Anschluss eine Verfügbarkeitsanfrage bei T-Com gemacht, diese ergab: DSL 3072 schaltbar. Die T-Com setzt keine ADSL2+ Ports ein, wenn die Kunden bestimmte Dämpfungen überschreiten.

Bei inzwischen ausgebauten 27 VDSL- und 750 ADSL2+-Städten(17 Mio. Kunden) in 2007 und geplanten 1000 Städten (20 Mio Kunden) bis Ende 2008 interessiert mich jetzt eigentlich nur noch der genaue Ort der Vermittlungsstelle.
Zur genaueren Verifizierung Deines geschilderten Sachverhaltes fehlen jetzt nur der Ort und die Straße des geschalteten DSL-Anschlusses.
Genau um diese Angaben würde ich Dich jetzt mal bitten!
Bei M-Net hat der Kunde 18000/1000 bestellt und einen stabilen Sync mit 13700/1184, d.h. rund 13000 zu 1000 netto, was auch durch Speedtest und Downloads bestätigt wurde.

Die Adresse des Anschlusses: Wilhelm-Weitling-Straße 25 in 81377 München-Großhadern

Vermittlungsstelle: HVT 723, Emil-Geis-Straße 38, 81379 München

Leitungslänge: 34 Meter 0,6 mm², 1775 Meter 0,4 mm"
Dämpfung lt. Formel Arcor: 22,3 dB

Gruß Kamischke

Habe übrigens schon wieder einen neuen Fall. Anschluss in 85567 Bruck, Pullenhofen 12. T-Com schaltet dort maximal DSL 768/128

Bei M-net hat der Kunde auf derselben TAL nun DSL 2900/256 stabil am Laufen, auch bestätigt durch Download eines CD-Images und der Daten des Modems.

Vermittlungsstelle steht in 85567 Grafing b. München
Leitungslänge: 4691 Meter 0,6 mm², 34 Meter 0,5 mm² und 715 Meter 0,4 mm², Leitungslänge gesamt: 5440 Meter.
Dämpfung lt. Formel Arcor: 48,8 dB




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[3.1.1.2.3.2.1] kamischke antwortet auf ger1294
17.04.2008 19:19

einmal geändert am 18.04.2008 11:26
Benutzer ger1294 schrieb:
Benutzer ger1294 schrieb:
Benutzer kamischke schrieb:
ich habe bei dem betroffenen Anschluss eine Verfügbarkeitsanfrage bei T-Com gemacht, diese ergab: DSL 3072 schaltbar. Die T-Com setzt keine ADSL2+ Ports ein, wenn die Kunden bestimmte Dämpfungen überschreiten.

Bei inzwischen ausgebauten 27 VDSL- und 750 ADSL2+-Städten(17 Mio. Kunden) in 2007 und geplanten 1000 Städten (20 Mio Kunden) bis Ende 2008 interessiert mich jetzt eigentlich nur noch der genaue Ort der Vermittlungsstelle. Zur genaueren Verifizierung Deines geschilderten Sachverhaltes fehlen jetzt nur der Ort und die Straße des geschalteten DSL-Anschlusses.
Genau um diese Angaben würde ich Dich jetzt mal bitten!
Bei M-Net hat der Kunde 18000/1000 bestellt und einen stabilen Sync mit 13700/1184, d.h. rund 13000 zu 1000 netto, was auch durch Speedtest und Downloads bestätigt wurde.

Die Adresse des Anschlusses: Wilhelm-Weitling-Straße 25 in 81377 München-Großhadern

Vermittlungsstelle: HVT 723, Emil-Geis-Straße 38, 81379 München

Leitungslänge: 34 Meter 0,6 mm², 1775 Meter 0,4 mm"
Dämpfung lt. Formel Arcor: 22,3 dB

Ich hab den Test der von Dir angeführten Adresse (Wilhelm-Weitling-Straße) jetzt auch einmal gemacht,ich komme erstaunlicherweise aber zu einem anderen Ergebnis.
An der von Dir genannten Adresse in München ist das VDSL-Netz der Telekom bereits ausgebaut und verfügbar:

http://tinyurl.com/5nqkuo

Der Test erfolgte im Internet unter: http://www.t-home.de/entertain
Auch eine zweite telefonische Nachfrage kam noch einmal zum selben Ergebnis: VDSL verfügbar.

Über welches Tool hast Du Deine DSL-Abfrage gestartet, das Du auf ein Ergebnis ohne VDSL kommst?


Habe übrigens schon wieder einen neuen Fall. Anschluss in 85567 Bruck, Pullenhofen 12. T-Com schaltet dort maximal DSL 768/128

Bei M-net hat der Kunde auf derselben TAL nun DSL 2900/256 stabil am Laufen, auch bestätigt durch Download eines CD-Images und der Daten des Modems.

Vermittlungsstelle steht in 85567 Grafing b. München Leitungslänge: 4691 Meter 0,6 mm², 34 Meter 0,5 mm² und 715 Meter 0,4 mm², Leitungslänge gesamt: 5440 Meter.
Dämpfung lt. Formel Arcor: 48,8 dB

Hier stimmt das Ergebnis der Abfrage überein:
http://tinyurl.com/4kul2j

Bei den von Dir angegebenen Leitungslängen komme ich mit Hilfe des Dämpfungsrechners unter http://www.kein-dsl.de/daempfungsrechner/index.php

auf folgende Werte:

- bei T-DSL auf eine Dämpfung von 44,05 dB
http://tinyurl.com/464765

- bei Arcor auf 48,7 dB
http://tinyurl.com/4b6woj

Laut der Datenbank von Wikipedia beträgt die maximal mögliche Datenrate 4500 kbit/s bei echter ratenadaptiver Schaltung im technischen Grenzbereich:

http://old.mhilfe.de/Inhalt/all_PegelInfo.htm#A2D

2900 kbit/s sind aber dennoch recht ordentlich, solange es auch stabil läuft.
http://www.heise.de/ct/07/08/086/

Mit jeder weiteren DSL-Neuschaltung steigt aber auch das Risiko des Übersprechens und des Syncabruchs:
http://www.connect.de/themen_spezial/im-Telefonkabel-wird_s-eng_61687.html

Jetzt interessiert mich aber noch eins:
Woher stammen die genauen Leitungslängen mit den Querschnittsangaben?
Gibt's dazu ein spezielles Tool im Internet oder woher hast Du die Infos?

Gruß Kamischke
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[3.1.1.2.3.2.1.1] ger1294 antwortet auf kamischke
08.05.2008 20:24

Bei M-Net hat der Kunde 18000/1000 bestellt und einen stabilen Sync mit 13700/1184, d.h. rund 13000 zu 1000 netto, was auch durch Speedtest und Downloads bestätigt wurde.

Die Adresse des Anschlusses: Wilhelm-Weitling-Straße 25 in 81377 München-Großhadern

Vermittlungsstelle: HVT 723, Emil-Geis-Straße 38, 81379 München

Leitungslänge: 34 Meter 0,6 mm², 1775 Meter 0,4 mm"
Dämpfung lt. Formel Arcor: 22,3 dB

An der von Dir genannten Adresse in München ist das VDSL-Netz der Telekom bereits ausgebaut und verfügbar:
http://tinyurl.com/5nqkuo
Der Test erfolgte im Internet unter:
http://www.t-home.de/entertain
Auch eine zweite telefonische Nachfrage kam noch einmal zum selben Ergebnis: VDSL verfügbar.

Über welches Tool hast Du Deine DSL-Abfrage gestartet, das Du auf ein Ergebnis ohne VDSL kommst?

Hallo,

ich habe für den Anschluss lediglich eine Prüfung auf ADSL gemacht. Es ist richtig, dass in diesem Fall VDSL verfügbar ist, mit den entsprechenden Einschränkungen bei der Wahl der Hardware, die dafür überhaupt geeignet ist.
Der Anschluss sollte aber eigentlich als Beispiel für die unzähligen Anschlüsse gelten, auf denen die Telekom nur DSL 3000 schaltet, obwohl viel mehr möglich wäre. Nimm folgendes Beispiel, da ist garantiert kein VDSL verfügbar, geschweige denn ein Wettbewerber zur Telekom, und das ,obwohl es sogar im S-Bahn Bereich von München liegt.

Genauso: 82211 Herrsching, Kientalstr. 52, ONB 08152
Vermittlungsstelle: HVT 2, 82211 Herrsching, Ladestr. 16
Leitungslänge: 1,7 km
T-Com schaltet maximal DSL 3000

Habe übrigens schon wieder einen neuen Fall. Anschluss in 85567 Bruck, Pullenhofen 12. T-Com schaltet dort maximal DSL 768/128

Bei M-net hat der Kunde auf derselben TAL nun DSL 2900/256 stabil am Laufen, auch bestätigt durch Download eines CD-Images und der Daten des Modems.

Vermittlungsstelle steht in 85567 Grafing b. München Leitungslänge: 4691 Meter 0,6 mm², 34 Meter 0,5 mm² und 715 Meter 0,4 mm², Leitungslänge gesamt: 5440 Meter.
Dämpfung lt. Formel Arcor: 48,8 dB

Hier stimmt das Ergebnis der Abfrage überein:
http://tinyurl.com/4kul2j

Bei den von Dir angegebenen Leitungslängen komme ich mit Hilfe des Dämpfungsrechners unter http://www.kein-dsl.de/daempfungsrechner/index.php

auf folgende Werte:

- bei T-DSL auf eine Dämpfung von 44,05 dB
http://tinyurl.com/464765

- bei Arcor auf 48,7 dB
http://tinyurl.com/4b6woj

Laut der Datenbank von Wikipedia beträgt die maximal mögliche Datenrate 4500 kbit/s bei echter ratenadaptiver Schaltung im technischen Grenzbereich:

http://old.mhilfe.de/Inhalt/all_PegelInfo.htm#A2D

2900 kbit/s sind aber dennoch recht ordentlich, solange es auch stabil läuft.
http://www.heise.de/ct/07/08/086/

Mit jeder weiteren DSL-Neuschaltung steigt aber auch das Risiko des Übersprechens und des Syncabruchs:
http://www.connect.de/themen_spezial/im-Telefonkabel-wird_s-eng
_61687.html

Die Leitung steht seit 6 Wochen stabil. Eine Gefahr des Übersprechens ist hier gering, da es in dem Dorf nur 12 Häuser und schätzungsweise 15-20 Haushalte gibt, die an dem Kabel hängen, davon natürlich auch ein entsprechender "Rentneranteil" ohne DSL-Bedarf. Die meisten sind ohnehin noch bei T-Com und die überlastet mit DSL 768 die Leitung sicher nicht gerade. :-)

Jetzt interessiert mich aber noch eins: Woher stammen die genauen Leitungslängen mit den Querschnittsangaben?
Gibt's dazu ein spezielles Tool im Internet oder woher hast Du die Infos?

Die genauen Längen- und Querschnittsangaben stammen aus einem nichtöffentlichen Tool der T-Com, das T-Com Wettbewerbern (wie M-Net, ARCOR, etc.) zur Recherche der Leitungen zur Verfügung stellt. Die Leitungslängen darin entsprechen dem tatsächlichen Ausbau bis zum APL am/im Haus.
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[3.1.1.2.3.2.1.1.1] CGa antwortet auf ger1294
08.05.2008 22:00
Das Argument bzgl der T-Home das sie weniger schalten als geht, gehört auch bald der Vergangenheit an. Der DSL-Ram Test läuft und das auch noch gut. Obwohl die Dämpfungswerteregelungen der Telekom auf jeden Fall für eines Sorgen für eine stabile Leitung. Manche meinen aber das sie immer vollen Speed brauchen, und ihne was Fehlen würde ohne RAM das es diesbezüglich Probleme geben kann wenn ein Anbieter zu grenzwertig schaltet zeigen viele Forenberichte!

cu ChrisX
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[3.1.1.2.4] Florida Rolf antwortet auf ger1294
19.02.2008 19:31
Benutzer ger1294 schrieb:
Hallo,

der Unterschied ist aber, dass die Telekom immer nur den THEORETISCHEN Maximalwert schaltet.

Wettbewerber schalten dagegen i.d.R. das, was PRAKTISCH auf der Leitung läuft und dazwischen liegen gewaltige Unterschiede.



Du kennst den Unterschied zwischen der PS Norm und den amerikanischen Horse Powers?
Dann solltest Du sehr vorsichtig mit dieser Art von Werbung sein.