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SparVoip, VoipBuster, Sipdiscount usw. - Der Haken


29.01.2006 21:18 - Gestartet von cdmt
einmal geändert am 29.01.2006 21:23
Hier im Forum ist bereits auf die Website http://doulos.wordpress.com/technical-information/finarea/
hingewiesen worden, aus der entnommen werden kann, welcher Betreiber letztlich hinter diesen Services steckt. Der Haken bei den - jetzt durchaus funktionierenden - Diensten ist, dass der Betreiber, in den AGB wird dazu ziemlich versteckt eine deutsche KG in Köln genannt, die Absicht hat, die Dienste zu 5 oder 10 Euro nur 120 Tage zur Verfügung zu stellen, ohne das in den AGB (die zudem noch in Englisch formuliert sind) zu erwähnen. Der Nutzer soll, ähnlich wie bei einem prepaid Handy, offenbar innerhalb dieses Zeitraums noch einmal zahlen. Lediglich bei einigen Anbieterseiten findet sich der entsprechende Passus im FAQ. Damit dürfte der Betreiber vor keinem deutschen Gericht Erfolg haben, so dass Nutzer im Kölner Raum durchaus das Amtsgericht Köln bemühen sollten, falls ihr Voip-Anschluss abgeschaltet wird. Alle anderen sollten sich gegebenenfalls an die Verbraucherschutzverbände wenden.

Wie auch schon früher hier erwähnt, könnte man die 5 oder 10 Euro durchaus als Festnetz-Flatrate für 3 Monate betrachten. Nur müsste der Betreiber dann eindeutig bereits vor Entgegennahme der Zahlung auf eine 120-Tage-Frist hinweisen. In der jetzigen Form handelt es sich leider um eine Täuschung des Verbrauchers und einen unlauteren Wettbewerb gegenüber VOIP-Betreibern wie Nikotel, Sipgate oder Skype, falls die Ankündigung im FAQ wirklich in die Tat umgesetzt wird.