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Zusammenhang Premiere und Telekom IPTV


20.04.2006 16:07 - Gestartet von daru
Hallo,

für alle die glauben das der Beitrag nur Schwachsinn war gebe ich folgendes zu bedenken.

Premiere ist in der Lage z.B. über ein Update der Set-top-boxen diese IPfähig zu machen. Und wenn es der Telekom vertraglich nicht vorgeschrieben ist über welche Wege IPTV verbreitet werden darf, könnte die Telekom die Rechte 'weiterverkaufen' und beide ein gutes Geschäft machen.


Ciao Daru
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[1] Micky34 antwortet auf daru
20.04.2006 18:30
Benutzer daru schrieb:

Premiere ist in der Lage z.B. über ein Update der Set-top-boxen diese IPfähig zu machen.

OK, aber dann müßte ich doch einen Internetanschluß bei meinem Kabelnetzbetreiber haben. Ich glaube nicht, daß die Kabelnetzbetreiber es erlauben, daß alle Kunden die keinen Internetanschuß bei ihnen haben, IP-Signale zu empfangen.

Micky
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[1.1] strunz77 antwortet auf Micky34
21.04.2006 01:07

einmal geändert am 21.04.2006 01:07
Nö, ein Internetanschluss ist nicht nötig. Lediglich die Daten werden im IP durch die Röhre gepustet. Ich weiß jetzt aber gerade nicht, ob dem Empfänger da vorher zwangsläufig eine IP-Adresse zugewiesen werden müsste.

Als Schwachsinn würde ich aber ansehen, dass Premiere alle STB IP-fähig machen kann durch ein SW-Update. Zumindes für die etwa 2-3 Mio. dboxen wird es nie wieder ein Update geben. Das Letzte gab es Ende 2001, Anfang 2002. Die Firma ist liquidiert. Bei den restlichen Boxen liegt es im Ermessen der Hesteller und nicht bei Premiere, ob da etwas passiert.
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[1.1.1] Pilsfreund antwortet auf strunz77
08.05.2006 13:32
Gerade bei den dBoxen koennen sie das vermutlich leicht realisieren. Die kann man jetzt schon, sofern Linux installiert ist, als Empfangsgeraet fuer Internet ueber Sat verwenden. Es funktioniert auch schon, einen MPEG-Datenstrom ueber den Ethernet-Anschluss an die dBox zu streamen und auf dem Fernseher auszugeben. Sollte also auch moeglich sein, diesen Stream ueber SAT zu uebertragen. Ist zwar rein technologisch totaler Schwachsinn, weil man die eigentlichen Nutzdaten mehrfach tunneln muss, aber technisch wohl schon machbar... Stellt sich natuerlich die Frage, ob Premiere zu Linux auf der dBox wechselt, das sie jahrelang bekaempft haben. Und bis zum Start der Bundesliga wird das auch bestimmt nix mehr...


Gruss,
Pilsfreund
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[1.1.1.1] michael ciesla antwortet auf Pilsfreund
19.05.2006 09:58

einmal geändert am 19.05.2006 10:01
Technisch ist das alles kein Problem.

Ich hoffe nur, daß Arena (und der DFL) hart bleiben.
Denn dem Ex-Konsortium von Helmut Kohl, Sunny Boy Sommer und Leo Kirch, die wider europäisches Recht dem deutschen Pay-TV Nutzer eine proprietäre Lösung aufgezwungen haben, anstatt wie vorgeschrieben eine nach allen Seiten offene CICAM-Receiver-Lösung (meinetwegen mit Beta-Smart-Card) einzusetzen, muß nunmehr endlich Einhalt gegeben werden.

Und es sieht derzeit gut aus!
Natürlich versuchen Sunny's Nachfolger Ricke und Leo's Parade Zögling Kofler ihre Pfründe zu retten. Zum Glück ist klein Angie aber nicht Duzfreund der beiden (so wie es zu Zeiten von Helmut, Ron und Leo war). Und das läßt hoffen.

Ich finde es durchaus gerecht, wenn Premiere jetzt endlich mal für ihre jahrelangen "Versäumnisse" büßen muß (leider gehen dabei wieder ein paar Jobs über den Jordan, aber die Leute hätten sich ja schon seit 2-3 Monaten intensiv bei Arena bewerben können, was natürlich nicht ein Einziger getan hat ...)