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Mein Schreiben an Arcor


22.08.2005 22:13 - Gestartet von BastiRichter
Hallo, das hab ich grad mal an alle E-Mail Adresse geschickt, welche unter http://www.arcor.de/jobs/kontakt/ap-region.jsp abzurufen waren.
Mal schauen, was so zurück kommt.

***
Hallo liebe Leute,


ich bin Kunde bei Euch. Nun steht in meinen AGB kostenlose Hotline und plötzlich kostet die bei Euch was.
Was machen wir denn jetzt?
So geht das ja nicht - sich einfach nicht an Verträge halten...oder doch?
Dann wird es im Umkehrschluss doch auch OK sein, wenn ich nächsten Monat die Rechnung bisschen kürze...oder?
Macht doch nichts, so unter Freunden...oder?

Oder sind es grad die Freunde welche sich an Versprechungen und Abreden halten?
Demnach kann ich Euch ja nicht zu meinen Kumpels zählen. Schade. Nicht sehr fein.

Meine Oma sagte immer, ein Mann ein Wort. Wie stehts um Arcor?
Zählen Worte nichts mehr? Obwohl wir Zwei die ja sogar bei Vetragsabschluss festgelegt haben - schriftlich. Jaja. So macht man das in der BRD.
Soll ich nun auch meine Einzugsermächtigung widerrufen?


Schlagt mir doch mal ne Lösung vor, meine Freunde......oder doch kein Kumpel mehr?


MfG

Basti Richter
***
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[1] mannesmann antwortet auf BastiRichter
22.08.2005 23:16
Benutzer BastiRichter schrieb:

ich bin Kunde bei Euch. Nun steht in meinen AGB kostenlose Hotline und plötzlich kostet die bei Euch was. Was machen wir denn jetzt?

Nix, das tangiert die leider nur peripher!

Da hilft nur eins: Einschreiben, eigenhändig, Rückschein an die private Adresse des Vorsitzenden der Vollhafter AG. Nebenbei: Was für ein Irrsinn: eine VOLLhaftende Gesellschaft mit BESCHRÄNKTER Haftung bzw. AG!

So geht das ja nicht - sich einfach nicht an Verträge halten...oder doch?

Doch, es geht, siehe kostenpflichtige Papierrechnung! Das geht, mir wurde die Papierrechnung einfach in der letzten Rechnung berechnet, GANZ EINFACH, praktisch Free & Easy!

Da hilft nur Klagen!

Aber wo ist eigentlich unsere allseits beliebte Verrbraucherschutzministerin?

Dann wird es im Umkehrschluss doch auch OK sein, wenn ich nächsten Monat die Rechnung bisschen kürze...oder? Macht doch nichts, so unter Freunden...oder?

Rechtlich kannst du das sogar machen, wenn die nicht widersprechen, dann haben sie zugestimmt, siehe HGB! Nur Arcor kann das mit den Kunden als Verbraucher natürlich nicht machen, Schweigen kann hier nicht als Zustimmung gewertet werden.

Meine Oma sagte immer, ein Mann ein Wort. Wie stehts um Arcor? Zählen Worte nichts mehr? Obwohl wir Zwei die ja sogar bei Vetragsabschluss festgelegt haben - schriftlich. Jaja. So macht man das in der BRD.
Soll ich nun auch meine Einzugsermächtigung widerrufen?

Nicht nur Einzugsermächtigung widerrufen, sondern nur noch mit Fremdwährungsscheck von einer südamerkanischen Bank zahlen, die Kosten dafür soll dann mal schön Arcor zahlen!

Schlagt mir doch mal ne Lösung vor, meine Freunde......oder doch kein Kumpel mehr?

s.o.

mfg
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[1.1] t.maihess antwortet auf mannesmann
23.08.2005 09:26
Benutzer mannesmann schrieb:

Nix, das tangiert die leider nur peripher!


So, wie das 'Schreiben' formuliert ist, tangiert die das überhaupt nicht. Ist auch richtig so -> sachliches Schreiben, sachliche Antwort. As easy as that.

Gruss,

Thorsten
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[1.1.1] BastiRichter antwortet auf t.maihess
23.08.2005 13:06
Mehrmals versucht. Jetzt hilf nur noch sowas :-)
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[1.1.1.1] BastiRichter antwortet auf BastiRichter
23.08.2005 13:07
Und hier die Antwort. Das ist echt der GAG.

***
Sehr geehrter Herr Richter,

da ich bin in der Personalabteilung von Arcor tätig bin kann Ihnen hier
leider nicht weiterhelfen.
Ich möchte Sie bitten sich an den Kundenservice unter der kostenlosen
Telefonnummer 0800-1071020 zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen
XXXXXX XXXXXX
==================­==========­==========­==========­===================
Arcor AG & Co. KG, Vahrenwalder Straße 4, 30165 Hannover
==================­==========­==========­==========­===================
XXXXX XXXXXXX, SRP-NW, Personalabteilung
E-Mail: XXXXXX XXXXXX
Telefon: XXXXXXXXXXXX, Fax: XXXXXXXXXXXX
==================­==========­==========­==========­===================
Weitere Informationen siehe: http://www.arcor.net
==================­==========­==========­==========­===================
***
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[1.1.1.1.1] BastiRichter antwortet auf BastiRichter
23.08.2005 13:08
Und daraufhin dann meine Antwort:

***
Hallo,


schade, dass Sie sich nicht die Zeit genommen haben meine Nachricht zu lesen.
Genau das ist ja das Problem: die Hotline ist nicht mehr kostenlos.

Hochachtungsvoll

Richter
***
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[1.1.1.1.2] valjean antwortet auf BastiRichter
24.08.2005 11:29
Wie geil, ich schmeiß mich weg!
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[2] peggy antwortet auf BastiRichter
23.08.2005 16:05
Hallo liebe Leute,


ich bin Kunde bei Euch. Nun steht in meinen AGB kostenlose Hotline und plötzlich kostet die bei Euch was.
Was machen wir denn jetzt?
So geht das ja nicht - sich einfach nicht an Verträge halten...oder doch?
Dann wird es im Umkehrschluss doch auch OK sein, wenn ich nächsten Monat die Rechnung bisschen kürze...oder?
Macht doch nichts, so unter Freunden...oder?

Oder sind es grad die Freunde welche sich an Versprechungen und Abreden halten?
Demnach kann ich Euch ja nicht zu meinen Kumpels zählen.
Schade. Nicht sehr fein.

Meine Oma sagte immer, ein Mann ein Wort. Wie stehts um Arcor? Zählen Worte nichts mehr? Obwohl wir Zwei die ja sogar bei Vetragsabschluss festgelegt haben - schriftlich. Jaja. So macht man das in der BRD.
Soll ich nun auch meine Einzugsermächtigung widerrufen?


Schlagt mir doch mal ne Lösung vor, meine Freunde......oder
doch kein Kumpel mehr?


MfG

Basti Richter ***

Man könnte ihnen auch die Pistole auf die Brust setzen und schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Änderung Ihrer Servicerufnummer verstoßen Sie gegen den zwischen uns schriftlich vereinbarten Vertrag und begehen Rechtsbruch. Aus diesem Grunde mache ich vorsorglich Schadensersatz, außerdem kündige ich meine Vertragsbeziehung insgesamt und vollumfännglich. Gelieferte Hardware geht unmittelbar in mein Eigentum über.

Die Kosten im Zusammenhang mit dem Providerwechsel - einschließlich der dafür aufgewendeten Zeit, gerechnet nach angebrochenen Stunden, die Kosten der Rechtswahrnehmung und alle Auslagen gehen zu Ihren Lasten. Bitte korrespondieren Sie in dieser Angelegenheit ausschließlich schriftlich mit meinem Rechtsanwalt, Herrn Dr. xyz.

Als Vorschuß überweisen Sie bitte innert fünf Werktagen 500 Euro auf mein Konto, anderenfalls ich meine Rechte mit einem Mahnbescheid und anschließendem Rechtsstreit verfolgen werde.

Mit freundlichen Grüßen
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[2.1] BastiRichter antwortet auf peggy
24.08.2005 08:33
Und? Haste abgeschickt?
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[2.1.1] peggy antwortet auf BastiRichter
24.08.2005 13:37
Benutzer BastiRichter schrieb:
Und? Haste abgeschickt?

Nein, bin ja nicht bei Arcor. Und ich weiß nicht, ob ich aus dem Hotline-Problem dann wirklich so ein Thema machen würde. Denn es gälte abzuwägen, was schwerer wöge: der Verlust des Anbieters mit allen seinen Leistungen oder ein paar Euro im Jahr für die Hotline. [Das wird sich das Management auch gedacht haben. An den immensen immateriellen Schaden haben sie jedenfalls nicht gedacht. Das ist so wie mit den Rettungshubschraubern/dem Ambulanzjet beim ADAC. Die fliegen auch nur Verluste ein, sind aber sehr prestigeträchtig. Die einfach abschaffen, und der ADAC würde sich wundern, wieso die Mitgliederzahl mittelfristig "irgendwie instabil" wird.]

Peggy
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[2.1.1.1] grafkrolock antwortet auf peggy
24.08.2005 16:15
Benutzer peggy schrieb:
An den immensen immateriellen Schaden haben sie jedenfalls nicht gedacht.
Blöde Frage: Wo steht eigentlich geschrieben, daß eine Hotline kostenlos sein muß?
Ihr wisst doch selber, wie viele Pfeifenköpfe wegen nichtigen Problemen mit ihrer Computeranlage gleich die Hotline anrufen und wissen wollen, warum "es" mit dem Internet nicht funktioniert, obwohl ein paar Handgriffe und ein wenig Nachdenken das Problem in den meisten Fällen schnell beheben würden.
Es fällt mir schwer es zu befürworten, daß dafür die Allgemeinheit (sprich: Alle Arcor-Kunden) aufkommen soll. Wer WIRKLICH ein Problem hat, der hat auch 1-2 Euro für fachkundige Hilfe übrig.
Insofern: Arcor hat recht! ;)
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[2.1.1.1.1] peggy antwortet auf grafkrolock
24.08.2005 18:49
Benutzer Rotzteufel schrieb:
Benutzer grafkrolock schrieb:
Benutzer peggy schrieb:
An den immensen immateriellen Schaden haben sie jedenfalls nicht gedacht.
Blöde Frage: Wo steht eigentlich geschrieben, daß eine Hotline kostenlos sein muß?

Nirgends. Es ist alles eine Frage der Perspektive. Man könnte die Hotline auch ruhig 8,- Euro die Minute kosten lassen, und dafür den Vertragskunden jeden Monat anstatt einer Rechnung eine Gutschrift zukommen lassen. Einzige Bedingung: man ruft jeden Monat mindestens 8 Minuten dort an. Und schon wird die Sache wieder uninteressant. :)

Peggy
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[2.1.1.1.1.1] grafkrolock antwortet auf peggy
24.08.2005 19:58
Benutzer peggy schrieb:
Nirgends. Es ist alles eine Frage der Perspektive. Man könnte die Hotline auch ruhig 8,- Euro die Minute kosten lassen, und dafür den Vertragskunden jeden Monat anstatt einer Rechnung eine Gutschrift zukommen lassen. Einzige Bedingung: man ruft jeden Monat mindestens 8 Minuten dort an. Und schon wird die Sache wieder uninteressant. :)
*gg* Sozusagen...
Insgesamt wäre ich für eine Lösung der folgenden Art: Nach einem Neuanschluß hat der Kunde eine Woche Zeit, die kostenlose Hotline in Anspruch zu nehmen, was reichen sollte, die Technik einzurichten. Danach wird's kostenpflichtig und über die Telefonrechnung abgerechnet.
Wenn einer mit seinem WLAN-Router von Aldi nicht ins Netz kommt und dafür die Arcor-Hotline belämmert, kann dafür auch gerne zur Kasse gebeten werden.
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[2.1.1.1.1.1.1] Mit dem Aldi-Router ins Netz - und Arcor anrufen
peggy antwortet auf grafkrolock
24.08.2005 21:10
Insgesamt wäre ich für eine Lösung der folgenden Art: Nach einem Neuanschluß hat der Kunde eine Woche Zeit, die kostenlose Hotline in Anspruch zu nehmen, was reichen sollte, die Technik einzurichten.

Keine so schlechte Idee. Bei Hansenet beispielsweise gibt es kostenlosen Support nur, wenn man die Originalhardware angeschlossen hat, ansonsten kostet es 5,99 EUR pro Gespräch.


Wenn einer mit seinem WLAN-Router von Aldi nicht ins Netz kommt und dafür die Arcor-Hotline belämmert, kann dafür auch gerne zur Kasse gebeten werden.

Ja, da ist was dran. Zumal der User sich dann in diesem Fall auch an die Medion-(Aldi-)-Hotline wenden könnte. Welchen Preis die dann für die Einrichtung verlangen, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sollte der User seine WLAN-Geräte einzeln anmelden und nicht das WLAN generell freischalten. Sonst buchen sich die lieben Nachbarn einfach mit ein - und das kann dann richtig böse teuer werden! :-)

Peggy
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[2.1.1.1.1.1.1.1] AnnaB antwortet auf peggy
24.08.2005 21:55
Benutzer peggy schrieb:
[...] Auf jeden Fall sollte der User seine WLAN-Geräte einzeln anmelden und nicht das WLAN generell freischalten. Sonst buchen sich die lieben Nachbarn einfach mit ein - und das kann dann richtig böse teuer werden! :-)

Den MAC-Address-Filter meinst Du hoffentlich nicht, der ist nämlich quasi wirkungslos. Besser ist, und ich denke (hoffe?) das meinst Du, jeder Station einen eigenen WPAx-Schlüsselsatz zu geben bzw. geben zu können oder für jede Station ein VWLAN.

Ciao
AnnaB
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[2.1.1.1.1.1.2] Stepbauer72 antwortet auf grafkrolock
24.08.2005 21:15
Viele router mit dsl modem die bei t-dsl gehen versagen bei anderen anbieter. Ich weiss war nicht was an welchen befehlen anders sein soll ist ja der UR2 standart.

deswegen mit fremd produkten vorsichtig sein


Draytek Router gehen zb an t-dsl aber nicht bei hansenet.
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[2.1.1.1.2] fernweh antwortet auf grafkrolock
25.08.2005 00:05
nun, aber das wäre genauso, als wenn der Kunde bei z.B. Karstadt Eintrtt zahlen muss, um einen defekten Artikel (Garantie) abzugeben und zu tauschen. Also, weg mit den Mehrwertdiensten 018, 0190, 0900 für Kundendienst, und meinetwegen dann auch weg mit den 0800 toll free, ich zahl normale Gebühr für solche Anfragen, nicht mehr.
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[2.1.1.1.3] BastiRichter antwortet auf grafkrolock
25.08.2005 09:09
Hallo,

erstmal steht es so in meinen Vetrag.
Zweitens gebe ich Dir recht, allerdings sollte man dann Hotline von der Stoerungsstelle trennen.
Drittens wäre das bei einer Wartezeit bis max. 2 Minuten OK,

sprich: sollte Arcor dadurch mehr Leute einstellen, damit man schneller dran kommt, waere das ja OK.

Aber das glaubst ja im Traume nicht!
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[2.2] lr antwortet auf peggy
24.08.2005 08:49
Benutzer peggy schrieb:

Man könnte ihnen auch die Pistole auf die Brust setzen und schreiben:

[...]

Das ist vermutlich die einzige Sprache, die dort verstanden wird. Andererseits ist die Rechtslage oftmals doch nicht so klar, wie der Laie es meint, und Du kannst Dir sicher sein, daß auf der Gegenseite eine ganze Batterie von Rechtsanwälten das Risiko schon vorher abgeschätzt hat. Zudem darfst Du Deinen Anwalt erst einmal selbst zahlen, während Anwaltskosten für den Feind nicht so sehr ins Gewicht fallen. Auch dies wurde mit Sicherheit ins Kalkül gezogen.
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[2.2.1] BastiRichter antwortet auf lr
24.08.2005 08:53
AdvoCard ist anwalts Liebling :-)
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[2.2.1.1] Dragen antwortet auf BastiRichter
24.08.2005 08:56
Benutzer BastiRichter schrieb:
AdvoCard ist anwalts Liebling :-)

Du bekommst aber auch nur dann eine Kostenzusage, wenn eine Aussicht auf Erfolg besteht.
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[2.2.1.1.1] BastiRichter antwortet auf Dragen
24.08.2005 09:01
Vetragsbruch hat meistens Aussicht auf Erfolg!
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[2.2.1.1.1.1] Dragen antwortet auf BastiRichter
24.08.2005 09:37
Benutzer BastiRichter schrieb:
Vetragsbruch hat meistens Aussicht auf Erfolg!
Es ist nicht relavant wie Du es siehst, sondern wie es die Vericherung sieht.
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[2.2.2] Zivilrecht und Strafrecht
peggy antwortet auf lr
24.08.2005 13:27
Benutzer lr schrieb:
Benutzer peggy schrieb:

Man könnte ihnen auch die Pistole auf die Brust setzen und schreiben:

[...]

Das ist vermutlich die einzige Sprache, die dort verstanden wird.

Ja, glaube ich auch. Wenn man von einem Unternehmen schlecht behandelt wird, kann es vom Kunden nicht das Gegenteil erwarten. Arcor ist also an den Reaktionen selbst schuld.

Andererseits ist die Rechtslage oftmals doch nicht so klar, wie der Laie es meint

Die Rechtslage ist fast immer unklar, selbst in den klarsten Situationen. Die Zahl der Rechtsanwälte hat sich seit den 90ern fast verdoppelt. Und die Zahl explodiert weiter. Kein Wunder, daß die Lage immer unüberschaubarer wird.


Und Du kannst Dir sicher sein, daß auf der Gegenseite eine ganze Batterie von Rechtsanwälten das Risiko schon vorher abgeschätzt hat.

Wenn man einem schäbigen Unternehmen gegenüber nur frech genug auftritt, bekommt es meistens schneller Angst als man denkt. Denn eine schäbige Unternehmens"kultur" lebt in beständiger Angst. Unternehmen, welche Angestellte und Kunden gut behandeln, brauchen sich nicht zu fürchten. Klar gibt es auch da mal einen Irrläufer, aber der wird einfach abgebügelt.


Zudem darfst Du Deinen Anwalt erst einmal selbst zahlen, während Anwaltskosten für den Feind nicht so sehr ins Gewicht fallen. Auch dies wurde mit Sicherheit ins Kalkül gezogen.

Na klar. Die wenigsten Menschen haben eine Rechtsschutzversicherung, die einfach gerne jeden Rechtsstreit erstmal verauslagt. Gottseidank ist das wenigstens im Strafrecht hierzulande nicht ganz so kraß; und wir haben hier ja momentan keine Todesstrafe. Das Strafrecht mit Todesstrafe ist da noch mal was ganz anderes als nur eine kostenpflichtige Hotline. Siehe (gruselig):

http://www.tdcj.state.tx.us/stat/deathrow.htm

Stop, jetzt wird's wieder off-toppic.

Gruß

Peggy
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[2.3] MTBler antwortet auf peggy
25.08.2005 10:20
Man könnte ihnen auch die Pistole auf die Brust setzen und schreiben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Änderung Ihrer Servicerufnummer verstoßen Sie gegen den zwischen uns schriftlich vereinbarten Vertrag und begehen Rechtsbruch. Aus diesem Grunde mache ich vorsorglich Schadensersatz, außerdem kündige ich meine Vertragsbeziehung insgesamt und vollumfännglich. Gelieferte Hardware geht unmittelbar in mein Eigentum über.

Die Kosten im Zusammenhang mit dem Providerwechsel - einschließlich der dafür aufgewendeten Zeit, gerechnet nach angebrochenen Stunden, die Kosten der Rechtswahrnehmung und alle Auslagen gehen zu Ihren Lasten. Bitte korrespondieren Sie in dieser Angelegenheit ausschließlich schriftlich mit meinem Rechtsanwalt, Herrn Dr. xyz.

Als Vorschuß überweisen Sie bitte innert fünf Werktagen 500 Euro auf mein Konto, anderenfalls ich meine Rechte mit einem Mahnbescheid und anschließendem Rechtsstreit verfolgen werde.

Mit freundlichen Grüßen


also ich würde die Formulierung einem Anwalt überlassen... :-)