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Aber was macht T falsch?


29.12.2005 12:52 - Gestartet von klaussc
Wäre ich verantwortlich für -100000 Anschlüsse/monatlich würde ich mich fragen: warum wechseln diese Kunden?

Diese Schlüsselfrage vermisse ich auch im Bericht.

Eines dürfte klar sein, die "Superinnovationen", mit denen T dem Problem begegnet (oder dies plant) sind es nicht, denn die gibt es auch nicht bei Arcor oder Versatel.

Gruß
Klaus
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[1] Altaso antwortet auf klaussc
29.12.2005 13:08
Benutzer klaussc schrieb:
Wäre ich verantwortlich für -100000 Anschlüsse/monatlich würde ich mich fragen: warum wechseln diese Kunden?

Diese Schlüsselfrage vermisse ich auch im Bericht.

Eines dürfte klar sein, die "Superinnovationen", mit denen T dem Problem begegnet (oder dies plant) sind es nicht, denn die gibt es auch nicht bei Arcor oder Versatel.

Gruß
Klaus

Also ich muss dir ABSOLUT recht geben!
Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt.
Ja sogar der Service ist schlechter (wissen wir alle) als bei der guten alten T.

Ist es nur der Preis???

Na dann sollte sich die T mal gedanken machen evtl. den ISDN Anschluß auf 19,95 zu setzen und die DSL Anschlußpreise anzupassen. Lieber 2 EUR weniger vom Kunden aber dafür behalten anstatt ihn abwandern zu lassen und das Geld ist futsch!!!

Die sollen endlich anpassen... sonst sieht es düster aus!
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[1.1] Seyham antwortet auf Altaso
29.12.2005 16:06
Benutzer Altaso schrieb:
Ist es nur der Preis???
Nicht nur. Das T-Com Produktportfolio ist überholt und unfair. Warum sollen DSL 6000 Kunden dafür zahlen aber nur 3000 bekommen? Warum muss man für Fastpath monatlich blechen obwohl keine kosten nach der Schaltung anfallen? Die ganzen Einrichtungsgebühren schrecken natürlich Kunden ab zurück zu wechseln.

Doch der Hauptgrund für das Wechseln ist die Telefonflatrate, die übrigens von T-Com erst fast ein Jahr später eingeführt worden ist und das sture Schaltverhalten im DSL Bereich. Ausserdem verschläft die T-Com so einiges auf dem DSL Markt, RA-DSL, ADSL2+ usw.

Die anderen Anbieter haben einfach die besseren Angebote, nur im Service Bereich ist die T-Com noch besser. Ausserdem denke ich das ein großteil der Leute zu Arcor gewechselt sind, Alice hat noch zuwenig Abdeckung.

sey
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[2] Joern1412 antwortet auf klaussc
29.12.2005 13:46
Also zumindest für die Wechseler zu Hansenet (Alice) gibt es klare Argumente:

- Europa-Flatrate (bietet sonst keiner)
- Kostenlose Gespräche untereinander (bei Arcor nur für Neukunden)
- ADSL2+ überall wo Direktanschlüsse möglich sind (hat zzt. keiner)

Ich denke, dass ein signifikanter Anteil der 100.000 auf das Konto von Hansenet geht.

Jörn
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[2.1] klaussc antwortet auf Joern1412
29.12.2005 14:02
Benutzer Joern1412 schrieb:
Also zumindest für die Wechseler zu Hansenet (Alice) gibt es klare Argumente:

- Europa-Flatrate (bietet sonst keiner)
- Kostenlose Gespräche untereinander (bei Arcor nur für Neukunden)
- ADSL2+ überall wo Direktanschlüsse möglich sind (hat zzt.
keiner)

Ich denke, dass ein signifikanter Anteil der 100.000 auf das Konto von Hansenet geht.

Klar die Kunden werden sich irgenwie (bezogen auf die jeweilige Größe und Verfügbarkeit der alternativen Anbieter) aufteilen.

Richtig zur Sache (mit den T-Kundenverlusten) ging es meines Erachtens nach Einführung der Festnetzflat durch Arcor im Nov.2004.

Arcor hat mit diesem Angebot den Nerv der Kunden getroffen, einfach, pauschal, übersichtlich. Eine Festnetzflat für 20Eur monatlich, heute kostet sie ja nur noch 10Eur, ist gar nicht wirklich superbillig. Da muss man schon richtig telefonieren damit sich so etwas lohnt.

Aber sie ist ein Lichtblick im Angebotschaos.

Auch ich bin damals zu Arcor gegangen, rein rechnerich war das nicht viel günstiger, da ich eine aufwändige TK-Anlage besitze, kann ich die Gesprächsminuten in allen erdenklichen Variationen auswerten, es ist aber einfacher und komfortabler, keine LCR-Tabellen mehr pflegen, nicht mehr auf die Uhr sehen, jedes Kind ein Telefon mit Zugang zum gesamten Festnetz ohne Einschränkungen....

Vielleicht kann T daraus etwas lernen

Gruß
Klaus
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[2.1.1] CHEFE antwortet auf klaussc
29.12.2005 14:12
Auch ich bin damals zu Arcor gegangen, rein rechnerich war das nicht viel günstiger, da ich eine aufwändige TK-Anlage besitze, kann ich die Gesprächsminuten in allen erdenklichen Variationen auswerten, es ist aber einfacher und komfortabler, keine LCR-Tabellen mehr pflegen, nicht mehr auf die Uhr sehen, jedes Kind ein Telefon mit Zugang zum gesamten Festnetz ohne Einschränkungen....

Vielleicht kann T daraus etwas lernen

Es gibt auch die Sprach-Flatrate von der T-Com.
Allerdings für knapp 20 Euro im Monat und nicht 10.
Alles andere wäre aber vermutlich nicht durchzusetzen, da dann wieder das Geheule der Konkurrenz losginge - von wegen Vorleistungspreise etc.
Wundert mich eigentlich, dass es auch schon bei den 20 Euro verhältnismässig ruhig blieb.
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[2.1.1.1] klaussc antwortet auf CHEFE
29.12.2005 14:18
Benutzer CHEFE schrieb:
Auch ich bin damals zu Arcor gegangen, rein rechnerich war das nicht viel günstiger, da ich eine aufwändige TK-Anlage besitze,
kann ich die Gesprächsminuten in allen erdenklichen Variationen auswerten, es ist aber einfacher und komfortabler, keine LCR-Tabellen mehr pflegen, nicht mehr auf die Uhr sehen, jedes Kind ein Telefon mit Zugang zum gesamten Festnetz ohne Einschränkungen....

Vielleicht kann T daraus etwas lernen

Es gibt auch die Sprach-Flatrate von der T-Com. Allerdings für knapp 20 Euro im Monat und nicht 10. Alles andere wäre aber vermutlich nicht durchzusetzen, da dann wieder das Geheule der Konkurrenz losginge - von wegen Vorleistungspreise etc.
Wundert mich eigentlich, dass es auch schon bei den 20 Euro verhältnismässig ruhig blieb.

Die Telekomsprachflatrate ist keine, denn es gibt "Sondergebühren" z.B. 0,2 Cent/Minute für einige Carrier.

Sie ist auch nicht für Geschäftskunden erhältlich.

Sie ist heute überholt, der Preis war gestern gut, heute kostet die Flat überall 10 Eur.

Natürlich ging das durch die Regulierung, es muss eben nur etwas gerechnet werden....

Es ist einfach nur ein Armutszeugnis.

Gruß
Klaus
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[2.1.1.2] saylor antwortet auf CHEFE
29.12.2005 18:21
Es gibt auch die Sprach-Flatrate von der T-Com.

klar sprachflat.... aber nur gespräche zu kunden die noch bei der T-Com sind... und woher weis ich das????
also immer vorher die Hotline anrufen und fragen ob mein anzurufender im Netz der T-Com ist???

Viel Spass.... und wenn nicht zahl ich dann auch noch eine Strafgebühr....
Tele... Komm komm bitte bitte komm gib mir geld
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[2.1.1.2.1] elchifon antwortet auf saylor
30.12.2005 02:39
Benutzer saylor schrieb:
Es gibt auch die Sprach-Flatrate von der T-Com.

klar sprachflat.... aber nur gespräche zu kunden die noch bei der T-Com sind... und woher weis ich das????
Das ist doch Quatsch, die Sprachflat gilt auch zu andern Anbietern. ...und 0,2 Cent ...also ein Fünftel von einem Cent !!! werden für den Netzübergang berechnet, also die Reziprozität. Nun versteh ich warum so viele auch wechseln. Geiz ist doch geil und wenn ich dann pro Monat nen Euro bei nem anderen Anbieter sparen kann... Natürlich verrät mir meine Geiz-Geilheit nichts von ewig langen Vertragslaufzeiten dann beim anderen Anbieter, der auch wiederum eine Gebühr für den Netzübergang zur Telekom berechnet. Ja ich weiß, nicht jeder macht das...aber das wurde hier hinreichend diskutiert.
Letztendlich zählt bei vielen und auch bei mir der Service. das so auch andere Leute denken merk ich daran, dass auch einige Bekannte nun Hansenet den Rücken kehren.
also immer vorher die Hotline anrufen und fragen ob mein anzurufender im Netz der T-Com ist???

Viel Spass.... und wenn nicht zahl ich dann auch noch eine Strafgebühr....
Tele... Komm komm bitte bitte komm gib mir geld
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[2.1.1.2.1.1] klaussc antwortet auf elchifon
30.12.2005 09:04
Benutzer elchifon schrieb:
Benutzer saylor schrieb:
Es gibt auch die Sprach-Flatrate von der T-Com.

klar sprachflat.... aber nur gespräche zu kunden die noch bei der T-Com sind... und woher weis ich das????
Das ist doch Quatsch, die Sprachflat gilt auch zu andern Anbietern. ...und 0,2 Cent ...also ein Fünftel von einem Cent !!! werden für den Netzübergang berechnet, also die Reziprozität. Nun versteh ich warum so viele auch wechseln. Geiz ist doch geil und wenn ich dann pro Monat nen Euro bei nem
anderen Anbieter sparen kann...

Fragt sich doch wer hier geizig ist, wer eine Flat möchte, (und dafür 20Eur/mtl. zahlt) möchte oft auch einen einfachen Tarif, ohne Nachdenken, ohne Haken. Und nachdem es überall geht, kommt ausgerechnet T, die ja zweifelsohne die geringsten IC-Gebühren bei Festnetzflats abzuführen haben, und verlangt 0,2Cent Aufschlag, weil die RegTP in einem fairen Verfahren einigen Gesellschaften einen sochen Zuschlag zugestanden hat? Und mit so etwas wird dann der T-Kunde belastet, der ja schon die Premiumpreise an T zahlt?

Natürlich verrät mir meine Geiz-Geilheit nichts von ewig langen Vertragslaufzeiten dann beim anderen Anbieter,

Ein vorzeitiger Ausstieg bei Arcor würde mich 100Eur kosten, das ist weniger, als die T IMMER für den Anschluss berechnet, Arcor lässt sich also die "Anschlusspreiserstattung" erstatten, die Telekom nie hatte... alles klar?

Bei T kostet DSL bereits 100 Eur Anschlusspreis, mit Erstattung (über Congster) hast du dan wieder eine Vertragslaufzeit...

der auch wiederum eine Gebühr für den Netzübergang zur Telekom berechnet.

?????

Ja ich weiß, nicht jeder macht das...aber das wurde hier hinreichend diskutiert. Letztendlich zählt bei vielen und auch bei mir der Service.

Der Service ist etwas besser, aber trotzdem verliert die Telekom monatlich 100000 Kunden - warum?

Gruß
Klaus
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[2.1.2] spl antwortet auf klaussc
29.12.2005 14:29
Benutzer klaussc schrieb:
Auch ich bin damals zu Arcor gegangen, rein rechnerich war das nicht viel günstiger, da ich eine aufwändige TK-Anlage besitze, kann ich die Gesprächsminuten in allen erdenklichen Variationen auswerten, es ist aber einfacher und komfortabler, keine LCR-Tabellen mehr pflegen, nicht mehr auf die Uhr sehen, jedes Kind ein Telefon mit Zugang zum gesamten Festnetz ohne Einschränkungen....

Vielleicht kann T daraus etwas lernen

Jep. Ich werde mich auch in nächster Zeit zu Hansenet verabschieden. Grund sind die 100 Euro DSL-Aktivierungsgebühr, die zu zahlen ich nicht einsehe. Als ob sie mit der DSL-Anschlussgebühr -- für die sie ja noch nicht mal einen Internetzugang anbietet -- nicht schon genug verdient. Ich habe auch keine Lust auf Resale-DSL mit 12-monatiger Vertragslaufzeit.

Habe ich der Telekom auch geschrieben. Wenn ich weg bin, kann sie sich ja überlegen, ob sie jetzt mehr an mir verdient.

spl
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[2.1.3] saylor antwortet auf klaussc
29.12.2005 18:18
Festnetzflat für 20Eur
monatlich, heute kostet sie ja nur noch 10Eur, ist gar nicht wirklich superbillig. Da muss man schon richtig telefonieren damit sich so etwas lohnt.

und das was du dort einsparst, holt sich Arcor in den verbindungen zu Mobil 1 und Mobil 2 wieder zurück... wohl dem der nie zum Handy telefoniert....

es gibt da wesentlich günstige die auch eine sekundengenaue Abrechnung ohne Mindestvertragslaufzeit haben ... und das zu saugünstigen Preisen

saylor
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[2.1.3.1] klaussc antwortet auf saylor
29.12.2005 18:26
Benutzer saylor schrieb:
Festnetzflat für 20Eur
monatlich, heute kostet sie ja nur noch 10Eur, ist gar nicht wirklich superbillig. Da muss man schon richtig telefonieren
damit sich so etwas lohnt.

und das was du dort einsparst, holt sich Arcor in den verbindungen zu Mobil 1 und Mobil 2 wieder zurück... wohl dem der nie zum Handy telefoniert....

es gibt da wesentlich günstige die auch eine sekundengenaue Abrechnung ohne Mindestvertragslaufzeit haben ... und das zu saugünstigen Preisen

Arcor nimmt 18,9 Cent/Minute, das geht eigentlich, Für Sekundentakt kann man auf eine Callingcard setzen (bei Comnet kostet das ca. 23Cent), allerdings ist cbc günstiger.

Viele Kunden schauen gar nicht auf den letzten Cent, das Dilemma Telekom ist auch die unüberschaubarkeit des Angebotes.

Telefonierst du cbc, ist es billig aber nervig.
Telefonierst du T direkt, wirst du teilweise über´n Leisten gezogen, wenigstens gefühlsmäßig....

Gruß
Klaus
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[2.1.3.1.1] saylor antwortet auf klaussc
29.12.2005 18:40
Nein ich telefoniere nicht über die T-Com und auch nicht über Arcor ... Ich habe einen anderen anbieter und der liegt auch im Mobilbereich bei sekundengenauer abrechnung und das vorallem günstiger als arcor und nicht nur im D1/2 bereich...und das ohne Calling Card....

Wir haben unter 18,9 ct in beiden bereichen zu D1/2 und E+ und O2 und wir haben eine Europaflat...
Das heist zu England Irland usw. und zu Usa (ist nicht Europa ich weis...*lachen*)
und ich Telefonieren auch icht über cbc... Das wäre wirklich nervig... Ich telefoniere ganz normal Voip über mein normales tel...

Gruß Salor
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[2.1.3.1.1.1] klaussc antwortet auf saylor
29.12.2005 19:03
Benutzer saylor schrieb:
Nein ich telefoniere nicht über die T-Com und auch nicht über Arcor ... Ich habe einen anderen anbieter und der liegt auch im Mobilbereich bei sekundengenauer abrechnung und das vorallem günstiger als arcor und nicht nur im D1/2 bereich...und das ohne Calling Card....

Wir haben unter 18,9 ct in beiden bereichen zu D1/2 und E+ und
O2 und wir haben eine Europaflat...
Das heist zu England Irland usw. und zu Usa (ist nicht Europa ich weis...*lachen*)
und ich Telefonieren auch icht über cbc... Das wäre wirklich nervig... Ich telefoniere ganz normal Voip über mein normales tel...

VoIP habe ich ausprobiert, die Qualität sagt mir leider nicht zu (FRITZ Box Fon 7050, aktuelle Firm, ArcorDSL2000) GMX, Sipgate, Dusnet... alles noch online, spätestens wenn ich eine KFZ-FSE anrufe ist Schluss, Echo ohne Ende, da bezahle ich lieber ein paar Cent mehr fürs Festnetz.

Gruß
Klaus
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[2.1.3.1.1.1.1] Dragen antwortet auf klaussc
29.12.2005 19:08
Benutzer klaussc schrieb:
Benutzer saylor schrieb:
Nein ich telefoniere nicht über die T-Com und auch nicht über Arcor ... Ich habe einen anderen anbieter und der liegt auch im Mobilbereich bei sekundengenauer abrechnung und das vorallem günstiger als arcor und nicht nur im D1/2 bereich...und das
ohne Calling Card....

Wir haben unter 18,9 ct in beiden bereichen zu D1/2 und E+ und
O2 und wir haben eine Europaflat...
Das heist zu England Irland usw. und zu Usa (ist nicht Europa
ich weis...*lachen*)
und ich Telefonieren auch icht über cbc... Das wäre wirklich nervig... Ich telefoniere ganz normal Voip über mein normales tel...

VoIP habe ich ausprobiert, die Qualität sagt mir leider nicht zu (FRITZ Box Fon 7050, aktuelle Firm, ArcorDSL2000) GMX, Sipgate, Dusnet... alles noch online, spätestens wenn ich eine KFZ-FSE anrufe ist Schluss, Echo ohne Ende, da bezahle ich lieber ein paar Cent mehr fürs Festnetz.

Gruß
Klaus
Habe gleiche Erfahrungen gemacht. Lieber telefonieren in Festnetzqualität als Experimente mit VoIP!
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[2.1.3.1.1.1.1.1] Oetker antwortet auf Dragen
29.12.2005 20:00

Habe gleiche Erfahrungen gemacht. Lieber telefonieren in Festnetzqualität als Experimente mit VoIP!

--> falscher VoIP anbieter, oder Fehler in der Konfiguration.

Es kann akustisch nicht zwischen VoIP und Festnetz unterschieden werden, da der gleiche Codec benutzt wird. Meine Frau war auch erstaunt zu erfahren, dass sie bereits Monate über VoIP telefoniert...


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[2.1.3.1.1.1.1.1.1] Dragen antwortet auf Oetker
30.12.2005 00:17

einmal geändert am 30.12.2005 00:19
Benutzer Oetker schrieb:

Habe gleiche Erfahrungen gemacht. Lieber telefonieren in Festnetzqualität als Experimente mit VoIP!

--> falscher VoIP anbieter, oder Fehler in der Konfiguration.
Woher weiß ich vor dem Vertragsabschluß welcher der der richtige VoIP Anbieter ist?

Es kann akustisch nicht zwischen VoIP und Festnetz unterschieden werden, da der gleiche Codec benutzt wird.
Sorry, bin da Laie. Ist denn kein Unterschied zwischen ISDN Leitung und DSL? Ich bzw. meine Gesprächspartner merken den Unterschied aber in der Qualität wie die Gespräche rüber kommen.
Meine Frau war auch erstaunt zu erfahren, dass sie bereits Monate über VoIP telefoniert...


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[2.1.3.1.1.1.1.1.1.1] klaussc antwortet auf Dragen
30.12.2005 08:50
Benutzer Dragen schrieb:
Benutzer Oetker schrieb:

Habe gleiche Erfahrungen gemacht. Lieber telefonieren in Festnetzqualität als Experimente mit VoIP!

--> falscher VoIP anbieter, oder Fehler in der Konfiguration.
Woher weiß ich vor dem Vertragsabschluß welcher der der richtige VoIP Anbieter ist?

Es kann akustisch nicht zwischen VoIP und Festnetz unterschieden werden, da der gleiche Codec benutzt wird.

Da für VoIP meines Wissens mehrere Codecs (oder wenigstens Datenraten) verwendet werden, und VoIP-Adapter wie die FBF sich der Bandbreite anpassen können, halte ich dies für unzutreffend.

Zutreffend ist natürlich, dass man die Sprache über VoIP in vernünftiger Qualität übertragen kann, theoretisch sogar besser als ISDN, da ja, je nach Protokoll, sogar mehr Bandbreite verfügbar wäre (macht am aber nicht).

Das Problem ist die Signallaufzeit, übersteigt diese einen gewissen Wert, wird ein Gespräch unnatürlich da Antworten auf Fragen länger unterwegs sind. Solange man streng abwechselnd redet fällt es vielleicht nicht so sehr auf, kommt es jetzt noch zu einer akustischen oder elekrtrischen Rückkopplung haben wir auch noch ein Echo (das in Grenzen kompensiert wird).

Alles in Allem dauert es (zur Zeit) nun mal länger Sprache in Pakete zu zerlegen irgenwie durchs Internet zu schicken und wieder zusammenzusetzen als bei ISDN.

Sorry, bin da Laie. Ist denn kein Unterschied zwischen ISDN Leitung und DSL? Ich bzw. meine Gesprächspartner merken den Unterschied aber in der Qualität wie die Gespräche rüber kommen.
Meine Frau war auch erstaunt zu erfahren, dass sie bereits Monate über VoIP telefoniert...

Meine Frau hat sich sofort beschwert...

Gruß
Klaus
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[2.1.3.1.1.1.1.1.1.1.1] CHEFE antwortet auf klaussc
30.12.2005 09:18
Sorry, bin da Laie. Ist denn kein Unterschied zwischen ISDN Leitung und DSL? Ich bzw. meine Gesprächspartner merken den Unterschied aber in der Qualität wie die Gespräche rüber kommen.
Meine Frau war auch erstaunt zu erfahren, dass sie bereits Monate über VoIP telefoniert...

Meine Frau hat sich sofort beschwert...

Meine hat es anfangs auch nicht gemerkt...
Aber ich glaube es hat auch viel mit der Hardware zu tun, bzw. wie genau man "ich nutze VoIP" definiert. Ich habe z.B. ne AVM 7050.
Eingehende Gespräche kommen meist noch über Festnetz - die Leute kennen halt die Nummer - ausgehende ins Festnetz alle VoIP.
Ausgehend ist die Sprachqualität fast immer sehr gut - nur ab und an Probleme beim Verbindungsaufbau. Entweder geht garnichts, oder man hört den gegenüber nicht aber er hört einen. Wenn man auflegt und sofort nochmal anruft bekommt man ihn manchmal dann direkt, ohne dass er nochmal aufgelegt hat. Vermutlich ein spezifisches Problem von GMX.
Eingehend: Solange ich noch ISDN hatte war die Sprachqualität da auch noch sehr gut, allerdings seit ich nur noch analog habe (logische Konsequenz aus DSL+VoiP) muss ich sagen, dass die Qualität teilweise schon etwas zu wünschen übrig lässt. Noch kein Problem in der Verständigung aber tw. leichtes Rauschen und ganz kurzes Stocken in der Verbindung. Mit neuster Firmware besser geworden, aber immernoch nicht perfekt.
Mit den "neuen" Festnetznummern vom VoIP Anbieter hab ich es noch nicht ausprobiert. Will die Nummer niemandem mitteilen, da man ja flexibel bleiben will und notfalls wieder zu einem anderen Anbieter geht...
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[2.1.3.1.1.1.1.1.1.2] Oetker antwortet auf Dragen
30.12.2005 22:46
Benutzer Dragen schrieb:

Woher weiß ich vor dem Vertragsabschluß welcher der der richtige VoIP Anbieter ist?

Ein Vertragsabschluss ist bei vielen Anbietern gar nicht nötig. Man informiert sich zuerst im Internet darüber, welche Anbieter überhaupt in Frage kommen und testet diese dann einfach selbst nochmal. Eine gute Informationsquelle ist z.B. : http://www.ip-phone-forum.de

Es kann akustisch nicht zwischen VoIP und Festnetz unterschieden werden, da der gleiche Codec benutzt wird.
Sorry, bin da Laie. Ist denn kein Unterschied zwischen ISDN Leitung und DSL? Ich bzw. meine Gesprächspartner merken den Unterschied aber in der Qualität wie die Gespräche rüber > kommen.

In der Sprachtelefonie werden heutzutage nur noch digitale "Sprachdaten" hin- und hergeschoben. Die "Regel", nach der z.B. die Telekom diese Daten aus Deiner Spache berechnet, nennt man "Codec". Das bekannte "MP3" Format ist auch so ein Codec.

Bei einem Gespräch über die Telekom werden in "meiner" Vermittlungsstelle "Sprachdaten" aus meiner Sprache nach dem Codec G.711 erzeugt. Diese werden dann in kleinen Stückchen an die Vermittlungsstelle des Gespächspartners gesendet und dort wieder nach dem G.711 Codec decodiert.

Telefoniere ich über VoIP, erzeugt mein VoIP Endgerät diese G.711 Daten einfach selbst und sendet sie über das Internet an den VoIP Anbieter. Dieser sorgt dann dafür, dass sie die Vermittlungsstelle meines Gesprächspartners erreichen. Wenn das auch klappt und alle Datenpackete ohne Probleme ankommen, merkt der Gesprächspartner keinen Unterschied. Bei dem Anbieter "SipGate" gehen z.B. viele Datenpackete verloren, wenn man die DSL Leitung noch nebenbei für andere Zwecke nutzt. Im Gespräch ist dann mit "Knacksern" und "Aussetzern" zu rechnen. Bei anderen Anbietern geht auch bei voller Auslastung der DSL-Leitung kein Packet verloren.

Der G.711 Codec verbraucht ca.88 kByte Datenvolumen pro Sekunde und Richtung (hören und sprechen) . Ein Gespräch von einer Stunde erzeugt also dann schon über ein halbes Gigabyte an Datenvolumen. Wenn ich einen DSL-Tarif mit Volumenabrechnung hätte, würde ich vielleicht einen anderen Codec benutzen, der weniger Bandbreite verbraucht aber dafür nicht mehr die orginale "Festnetzqualität" bietet. Der z.B. bei Handys benutze Codes "GSM" benötigt nur 35 kByte pro Sekunde, dafür ist die Qualität bekanntermassen etwas schlechter.

Achso: den G.711 Codec unterstützen fast alle VoIP Endgeräte und Anbieter. Im Festnetz ist er ebenso Standart.
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[2.1.3.1.1.1.2] saylor antwortet auf klaussc
29.12.2005 19:46
dann muss das aber an Arcor, gmx oder sipgate liegen.... oder an der DSL leitung von Arcor....

alöso bei meinem Anbieter ist das nicht so und ich telefoniere schon meistens beruflich gerade auch viel zu handy.. egal ob KFZ Freisprech... oder normal im Stadtbereich.

Aber bei KFZ Freisprech liegt es eh meistens an dem hall der Freisprechanlage.. oder??
das konnte ich ja vorher als man noch das gute alte T-Netz hatten auch nicht umgehen

gruß saylor
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[2.1.4] Joern1412 antwortet auf klaussc
29.12.2005 21:46
Benutzer klaussc schrieb:


Richtig zur Sache (mit den T-Kundenverlusten) ging es meines Erachtens nach Einführung der Festnetzflat durch Arcor im Nov.2004.

Kleine Korrektur, weil es immer wieder falsch dargestellt wird.
Der erste deutsche Anbieter mit einer Festnetzflatrate war Hansenet im Oktober 2004. Arcor hat dann einen Monat später nachgezogen.

Aber ansonsten gebe ich dir recht.

Jörn
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[2.1.4.1] elchifon antwortet auf Joern1412
30.12.2005 02:27
Benutzer Joern1412 schrieb:
Benutzer klaussc schrieb:


Richtig zur Sache (mit den T-Kundenverlusten) ging es meines Erachtens nach Einführung der Festnetzflat durch Arcor im Nov.2004.

Kleine Korrektur, weil es immer wieder falsch dargestellt wird. Der erste deutsche Anbieter mit einer Festnetzflatrate war Hansenet im Oktober 2004. Arcor hat dann einen Monat später nachgezogen.

Aber ansonsten gebe ich dir recht.

Jörn

...und wer etwas spitzfindig ist, sagt dann dass Hansenet ja eigentlich kein deutscher Anbieter ist....eben "nur" eine Tochter der Telecom Italia .... ;-p
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[2.1.4.1.1] Joern1412 antwortet auf elchifon
30.12.2005 08:08
Benutzer elchifon schrieb:


...und wer etwas spitzfindig ist, sagt dann dass Hansenet ja eigentlich kein deutscher Anbieter ist....eben "nur" eine Tochter der Telecom Italia .... ;-p

Aber Arcor als Tochter von Vodaphone auch nicht...
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[2.1.4.2] klaussc antwortet auf Joern1412
30.12.2005 08:33
Benutzer Joern1412 schrieb:
Benutzer klaussc schrieb:


Richtig zur Sache (mit den T-Kundenverlusten) ging es meines Erachtens nach Einführung der Festnetzflat durch Arcor im Nov.2004.

Kleine Korrektur, weil es immer wieder falsch dargestellt wird. Der erste deutsche Anbieter mit einer Festnetzflatrate war Hansenet im Oktober 2004. Arcor hat dann einen Monat später nachgezogen.

Da habe ich ja wieder etwas dazu gelernt, ich war im festen Glauben die Idee kam von Arcor...

Aber wenn Arcor dann nach nur einem Monat nachgezogen hat, und auch die anderen Firmen Versatel und co waren ja nicht sehr viel langsamer (obwohl diese ja erst die Flat gar nicht anbieten wollten) zeigt das doch eigentlich nur wie schwerfällig die Telekom reagiert. Immerhin haben die sich ein Jahr Zeit gelassen so einen Tarif auf den Markt zu bringen, der nun auch schon wieder überholt ist... und das dann noch mit mehr als peinlichen Einschränkungen.

Gruß
Klaus

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[2.1.4.2.1] elchifon antwortet auf klaussc
30.12.2005 20:59

Aber wenn Arcor dann nach nur einem Monat nachgezogen hat, und auch die anderen Firmen Versatel und co waren ja nicht sehr viel langsamer (obwohl diese ja erst die Flat gar nicht anbieten wollten) zeigt das doch eigentlich nur wie schwerfällig die Telekom reagiert. Immerhin haben die sich ein Jahr Zeit gelassen so einen Tarif auf den Markt zu bringen

Naja, dass die Telekom bei allen innovativen Sachen nicht immer die erste ist weiß fast jeder. Hat ja auch meistens nen bestimmten Grund.
Aber ich erinnere mich, dass die Telekom vor langer langer Zeit mal den XXL auf den Markt gebracht hat und ein großer ander Anbieter hatte erst mal nix anderes zu tun, sich um ne einstweilige Verfügung zum Stop des Tarifs zu bemühen. Später hatte A.... den Tarif selber und mit ner flat ist der ja inzwischen selber überholt...
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[2.1.5] neutraler antwortet auf klaussc
30.12.2005 13:07
Kein Beitrag
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[2.2] vicky_colle antwortet auf Joern1412
29.12.2005 16:31
Benutzer Joern1412 schrieb:

- Europa-Flatrate (bietet sonst keiner)
stimmt so nicht.
bietet kein anderer deutscher anbieter z.Z.
us-anbieter kenne ich alleine schon drei die dies anbieten.

gruss
vicky
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[2.3] saylor antwortet auf Joern1412
29.12.2005 18:13
Glück wer hansenet hat aber pech für den der es nicht hat...


oder doch nicht???

es gibt einen der eine Europaflat hat....
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[3] BusinessPhone antwortet auf klaussc
29.12.2005 22:00
Benutzer klaussc schrieb:
Wäre ich verantwortlich für -100000 Anschlüsse/monatlich würde ich mich fragen: warum wechseln diese Kunden?

Diese Schlüsselfrage vermisse ich auch im Bericht.

Eines dürfte klar sein, die "Superinnovationen", mit denen T dem Problem begegnet (oder dies plant) sind es nicht, denn die gibt es auch nicht bei Arcor oder Versatel.

Gruß
Klaus

Warum wechseln die Kunden?

1. Weil es einfach ist. Gerade im Preselectionbereich.
Wenn ich dann mit meinem Anbieter nicht zufrieden bin, bin ich innerhalb von 3-4 Tagen wieder bei der Telekom. Ganz einfach und per Internet zurückgewechselt!!!
2. günstigere Tarife
3. Sekundentaktung
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[3.1] CHEFE antwortet auf BusinessPhone
30.12.2005 08:23
Warum wechseln die Kunden?

1. Weil es einfach ist. Gerade im Preselectionbereich. Wenn ich dann mit meinem Anbieter nicht zufrieden bin, bin ich innerhalb von 3-4 Tagen wieder bei der Telekom. Ganz einfach und per Internet zurückgewechselt!!!
2. günstigere Tarife
3. Sekundentaktung

Das stimmt zwar alles, aber so weit ich den Bericht verstanden habe, sind die 100000 Anschlüsse Komplettanschlüsse, d.h. Anschlußbetreiberwechsel.
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[3.1.1] klaussc antwortet auf CHEFE
30.12.2005 08:38
Benutzer CHEFE schrieb:
Warum wechseln die Kunden?

1. Weil es einfach ist. Gerade im Preselectionbereich. Wenn ich dann mit meinem Anbieter nicht zufrieden bin, bin ich innerhalb von 3-4 Tagen wieder bei der Telekom. Ganz einfach
und per Internet zurückgewechselt!!!
2. günstigere Tarife
3. Sekundentaktung

Das stimmt zwar alles, aber so weit ich den Bericht verstanden habe, sind die 100000 Anschlüsse Komplettanschlüsse, d.h. Anschlußbetreiberwechsel.

So habe ich das auch verstanden, bei einem PS verliert doch T keinen Kunden, der Gesprächstarif ist unter Umständen etwas günstiger, meist wickelt die T im Hintergrund nahezu alle Verbindungen weiter ab. Und der PS-Anbieter bekommt eine kleine Marge...

Gruß
Klaus
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[4] Maik447 antwortet auf klaussc
30.12.2005 09:50
Benutzer klaussc schrieb:
Wäre ich verantwortlich für -100000 Anschlüsse/monatlich würde ich mich fragen: warum wechseln diese Kunden?

Diese Schlüsselfrage vermisse ich auch im Bericht.

Es liegt im Interesse der Telekom ,damit viele Kunden zu anderen TK-Gesellschaften wechseln.Zur Zeit besitzt die Telekom noch eine Monopolstellung in Deutschland.Dies hat zur Folge ,daß alle Tarifänderungen von der Regulierungsbehörde genehmigt werden müssen.Wenn die Telekom es schafft ,daß genug Kunden der Telekom den Rücken kehren (es sollen noch 20% der Kunden abgebaut werden)dann kann sie mit den gleichen Methoden arbeiten ,wie ihre Wettbewerber.
Außerdem hat diese Kundenflucht auch den Vorteil ,daß die Telekom genug Personal abbauen kann ,mit der Begründung ,daß sie immer weniger Kunden haben.

Eines dürfte klar sein, die "Superinnovationen", mit denen T dem Problem begegnet (oder dies plant) sind es nicht, denn die gibt es auch nicht bei Arcor oder Versatel.

Gruß
Klaus
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[4.1] Dragon75 antwortet auf Maik447
30.12.2005 18:13
Na ja ich würde nicht sagen das es im Interesse der T-Com liegt, aber es ist nunmal scheinbar der schnellste Weg um mit der Konkurenz mithalten zu können.
Die T-Com baut das Netz auf und aus, übernimmt die Wartung und Instandsetzung und die Konkurenz darf zu Spottpreisen das Netz nutzen dank der Regulierungsbehörde.

Das was die Mitbewerber der T-Com vorwerfen übertragen sie 1 zu 1 auf sich und weinen dann bei der Behörde das die T-Com ja so böse ist.
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[4.1.1] Heike Frede antwortet auf Dragon75
30.12.2005 18:42
Die Telekom st so ziemlich diegrößte Betrugsfirma (nenne ich sie mal so) die ich kenne , die werben Kunden indem sie die
Abends anrufen und halten dann nicht was sie versprechen. Ich weiß wovon ich spreche , von wegen die Tarivumstellungen kosten keine Bereitstsllungsgebühr . Das ist erstunken und erlogen , ist man erst einmal darauf reingefallen, verpflichtet man sich
für Und die Bereitstellungsgebühr werden einem abgezogen und nicht wieder erstattet ein Jahr. Vonwegen die Bereitstellungsgebühren werden einem wieder gutgeschrieben .
So kann man auf Dauer keine Kunden halten. man muß sich schon auf Aussagen von geschultem Personal der Telekom verlassen können.Das ist aber nicht so . Auf einer Skala von 1-10 würde die Telekom von mir eine 10 Minus bekommen. Die werden sich kurz oder langfristig noch wundern.
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[4.1.1.1] elchifon antwortet auf Heike Frede
30.12.2005 21:34
Benutzer Heike Frede schrieb:
Die Telekom st so ziemlich diegrößte Betrugsfirma (nenne ich sie mal so) die ich kenne , die werben Kunden indem sie die Abends anrufen und halten dann nicht was sie versprechen. Ich weiß wovon ich spreche , von wegen die Tarivumstellungen kosten keine Bereitstsllungsgebühr . Das ist erstunken und erlogen ,
Ein Tarifwechsel ist definitiv kostenfrei, vielleicht hattetst Du einen Wechsel auf ein anderes Produkt...das könnte ja sein. Aber das kann man hier nicht nachlesen.
ist man erst einmal darauf reingefallen, verpflichtet man sich für Und die Bereitstellungsgebühr werden einem abgezogen und nicht wieder erstattet ein Jahr.
Bei der Telekom verpflichtest Du Dich nicht, ein Tarif ist jederzeit innerhalb einer Woche kündbar. Aber ich ahne mal, dass es sich um nen DSL bei T-Online handelt, da wäre die Laufzeit ggf. 1 Jahr und die Bereitstellungsgebühr erhältst Du dann auch nur von Deinem Provider - dann also T-Online Vonwegen die
Bereitstellungsgebühren werden einem wieder gutgeschrieben . Was Dir versprochen wurde und nicht gewährt wurde (kostenlose Bereitstellung?) wird man Dir bei einem richtigen Einwand (fristgerecht und an die richtige Stelle) auch wieder erstatten. Jeder seriöse TK-Anbieter und das ist auch die Telekom macht das So kann man auf Dauer keine Kunden halten. man muß sich schon auf Aussagen von geschultem Personal der Telekom verlassen können.
Leider ist nicht jeder 100% geschult, das ist war.
Das ist aber nicht so . Auf einer Skala von 1-10 würde
die Telekom von mir eine 10 Minus bekommen. Die werden sich
kurz oder langfristig noch wundern.
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[4.1.1.1.1] Lingen antwortet auf elchifon
01.01.2006 20:04
Hallo,

die Telekom ist kein seriöses Unternehmen. Ich habe da eine leidvolle Zeit mitgemacht. Erst haben die mir zuviel Geld von meinem Konto eingezogen.Den Betrag habe ich reklamiert. Den zuviel gezahlten Betrag haben die mir -nach mehreren Gesprächen (die nicht immer freundlich waren)- in mehreren Raten zurückgezahlt.

Ich bin jetzt zufriedener Kunde bei Arcor. Telefon- und Internetflat für 49,85 Euro.

Gruß

Lingen
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[4.1.1.1.2] rofada antwortet auf elchifon
01.01.2006 20:45
Benutzer elchifon schrieb:
Leider ist nicht jeder 100% geschult, das ist war.

Mich hat letzte Woche auch eine Mitarbeiterin der T-Com angerufen und wollte mich zur Tel.Flat überreden, da könne ich "in´s deutsche FN" inclusive telefonieren. Meine etwas bissige Bemerkung sie solle sich doch noch mal einer Schulung unterziehen, weil sie mir soeben Unsinn erzähle, konnte sie erst mal gar nicht verstehen. Das ich (als potentieller Kunde) ihr dann erklären mußte, das es eben nicht in´s deutsche FN, sondern nur in´s deutsche Netz der T-Com inclusive ist ist leider kein Ausnahmefall. Sowas verschweigen die nämlich sehr gerne, teils aus Berechnung, teils weil sie einfach nicht gut genug geschult werden (warum wohl..).
Telekom hat immer nur reagiert, nie agiert, hat uns Kunden über Jahre mit unfairen Taktungen (die 4 Min. Taktung ist noch gar nicht so lange her) besch....., kassiert unverschämtes Geld für Neuanschlüsse und Wechsel von Analog zu ISDN usw. usw...

Wenn endlich die Trennung von FN und DSL durchkommt, bin ich (und vermtl. Hundertausende Andere auch *g*)weg - BASE bietet mir die Flatrate für 25 Euro, bei der T-Com kostet allein schon die GG im "günstigsten" Falle ca. 17 Euro, also zum reinen Telefonieren braucht man diesen Laden nicht mehr.
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[4.1.1.1.2.1] elchifon antwortet auf rofada
01.01.2006 23:36
Das ich (als potentieller Kunde)
ihr dann erklären mußte, das es eben nicht in´s deutsche FN, sondern nur in´s deutsche Netz der T-Com inclusive ist ist leider kein Ausnahmefall.
Wieso nur ins Telekom-Festnetz???
Sowas verschweigen die nämlich sehr
gerne, teils aus Berechnung, teils weil sie einfach nicht gut genug geschult werden (warum wohl..).
Warum wohl???
Telekom hat immer nur reagiert, nie agiert,
oder wurde am agieren gehindert (Einführung des XXL-Tarifs)
hat uns Kunden über
Jahre mit unfairen Taktungen (die 4 Min. Taktung ist noch gar nicht so lange her) besch....., kassiert unverschämtes Geld für Neuanschlüsse und Wechsel von Analog zu ISDN usw. usw...
Wieso? Gibts die nur bei der Telekom, verlangen doch auch andere TK-Anbieter und komischerweise das gleiche Geld auf den Cent genau,
Wenn endlich die Trennung von FN und DSL durchkommt, bin ich (und vermtl. Hundertausende Andere auch *g*)weg - BASE bietet mir die Flatrate für 25 Euro, bei der T-Com kostet allein schon die GG im "günstigsten" Falle ca. 17 Euro, also zum reinen Telefonieren braucht man diesen Laden nicht mehr.
Ja leider ist die günstigste GG 15,95 aber ich denke mal da wird sich auch in Zukunft einiges ändern. Sicherlich ist BASE interessant, aber die Flat auch eingeschränkt. Sollten die Kosten in alle MobFu-Netze günstig sein, könnte ich mir das überlegen. Momentan liegt meine Telefonrechnung um 25,-€ da lohnt sich das nicht.
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[4.1.1.1.2.1.1] rofada antwortet auf elchifon
02.01.2006 13:52
Benutzer elchifon schrieb:
Das ich (als potentieller Kunde)
ihr dann erklären mußte, das es eben nicht in´s deutsche FN, sondern nur in´s deutsche Netz der T-Com inclusive ist leider kein Ausnahmefall.

Wieso nur ins Telekom-Festnetz???

Weil es so ist! Du kannst nur in´s deutsche Netz der T-Com inclusive telefonieren, Anrufe zu anderen FN Anschlüssen kosten extra!

Sicherlich ist BASE interessant, aber die Flat auch eingeschränkt.

Und weiter? Ist die Telekom "Flatrate" doch wohl auch (und das bei höheren Kosten!) - und noch weit mehr, da kosten Anrufe in alle Mobilfunknetze extra, bei BASE ist immerhin das E+ Netz inclusive, und Ausland/Sonderrufnr. usw. werden bei der Telekom als auch bei BASE berechnet. Einzig das Argument cbc zählt zu Gunsten der Telekom....

Kosten in alle MobFu-Netze günstig sein, könnte ich mir das überlegen. Momentan liegt meine Telefonrechnung um 25,-€ da lohnt sich das nicht.

In deinem Fall ist das wohl wahr.
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[4.1.1.1.2.1.1.1] elchifon antwortet auf rofada
02.01.2006 21:03
Benutzer rofada schrieb:
Benutzer elchifon schrieb:
Das ich (als potentieller Kunde)
ihr dann erklären mußte, das es eben nicht in´s deutsche FN, sondern nur in´s deutsche Netz der T-Com inclusive ist leider kein Ausnahmefall.

Wieso nur ins Telekom-Festnetz???

Weil es so ist! Du kannst nur in´s deutsche Netz der T-Com inclusive telefonieren, Anrufe zu anderen FN Anschlüssen kosten extra!
Naja sind dann nur die Zuschläge (IC-Gebühren)zu anderen Netzbetreibern (und auch nicht alle) mit 0,2 Cent/Minute. Diese wiederum werden ja auch von vielen anderen Betreibern erhoben - leider.

Sicherlich ist BASE interessant, aber die Flat auch eingeschränkt.

Und weiter? Ist die Telekom "Flatrate" doch wohl auch (und das bei höheren Kosten!) - und noch weit mehr, da kosten Anrufe in alle Mobilfunknetze extra, bei BASE ist immerhin das E+ Netz inclusive, und Ausland/Sonderrufnr. usw. werden bei der Telekom als auch bei BASE berechnet. Einzig das Argument cbc zählt zu Gunsten der Telekom....
Ja das zählt, aber mit der Option Festnetz zu Mobil bezahl ich nur noch 12,9 Cent in die D-Netze und zu O2 nur 14,9. Das lohnt sich für mich voll, bei Base würde ich drauf bezahlen. Aber wer nur innerhalb E+ telefoniert, dann stimmts mit Base.
Kenn mich eben zu wenig aus bei Base, aber da hat man doch keine Festnetz-Nummer und für den Anrufer ins Base-Netz kostet es dann doch wieder mehr...?!

Kosten in alle MobFu-Netze günstig sein, könnte ich mir das überlegen. Momentan liegt meine Telefonrechnung um 25,-€ da lohnt sich das nicht.

In deinem Fall ist das wohl wahr.
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[4.1.1.1.2.1.1.1.1] rofada antwortet auf elchifon
02.01.2006 22:36
Benutzer elchifon schrieb:
Benutzer rofada schrieb:
Benutzer elchifon schrieb:
> Das ich (als potentieller Kunde) > ihr dann erklären mußte, das es eben nicht in´s > > > > deutscheFN, sondern nur in´s deutsche Netz der T- > > > > Com inclusive ist.. Wieso nur ins Telekom-Festnetz???

Weil es so ist!
Naja sind dann nur die Zuschläge (IC-Gebühren)zu anderen Netzbetreibern (und auch nicht alle) mit 0,2 Cent/Minute. > Diese wiederum werden ja auch von vielen anderen Betreibern > erhoben - leider.

Es ging in meinem Beitrag darum das diese *Tatsache* verschwiegen wurde!

Und weiter? Ist die Telekom "Flatrate" doch wohl auch

Kenn mich eben zu wenig aus bei Base, aber da hat man doch keine Festnetz-Nummer und für den Anrufer ins Base-Netz kostet es dann doch wieder mehr...?!

Nein - er kann sich ja zurückrufen lassen und hat dann maximal die Kosten für 1 Einheit zu zahlen, ist doch wohl auch für den Anrufer unschlagbar günstig, oder?
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[4.1.2] rotella antwortet auf Dragon75
31.12.2005 00:27
Benutzer Dragon75 schrieb:

Die T-Com baut das Netz auf und aus, übernimmt die Wartung und Instandsetzung und die Konkurenz darf zu Spottpreisen das Netz nutzen dank der Regulierungsbehörde.

Spottpreise? Die Telekom hat das Netz von der Bundespost erhalten, DASS war der große Fehler bei der Privatisierung der Telefonie bei uns.
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[4.1.2.1] Dragon75 antwortet auf rotella
31.12.2005 15:34
Benutzer rotella schrieb:
>

Spottpreise? Die Telekom hat das Netz von der Bundespost erhalten, DASS war der große Fehler bei der Privatisierung der Telefonie bei uns.

Also wäre es dir lieber wenn der Bund noch die Netze komplett halten würde ?
Denk doch mal weiter als bis zum Tellerrand.
Was meinst du würde der Anschluss heute kosten und wie weit wäre das Netz (digital, DSL) ausgebaut in Zeiten knapper Kassen?
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[4.1.2.2] Lingen antwortet auf rotella
01.01.2006 20:06
Hallo Dragon,

Ihre Kalkulation möchte ich sehen.

Gruß

Lingen
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[4.1.3] rofada antwortet auf Dragon75
01.01.2006 21:01
Benutzer Dragon75 schrieb:
Die T-Com baut das Netz auf und aus, ..

Und weiter?
Bezahlt hat es der Steuerzahler und nicht die Telekom/T-Com, oder?

Verdient hat danach jahrelang völlig ungeniert und unverschämt der Monoplist, weil der Kunde sich nicht wehren (wechseln) konnte - jetzt ist endlich Wettbewerb (eingeschränkt wg. der unseeligen Koppelung von FN und DSL)möglich und schon hauen die Kunden reihenweise ab - also mein Mitleid mit diesem Verein hält sich in engen Grenzen ;-(

Ob T-Com/T-Mobile oder t-online - denen ist Eines gemeinsam:

Sie kochen die Kunde solange als irgendmöglich ab und gehen mit den Preisen erst dann runter wenn genügend Kunden gekündigt haben - dabei weis jeder Vertriebler, das nichts so schwierig ist, wie einmal gegangene (enttäuschte) Kunden zurück zu gewinnen....

Bsp:
War vor Jahren t-online Kunde, bin dann zum Mitbewerber und habe vor ca. 5 Monaten nur mal so interessenhalber gefragt wann es von t-online endlich ne Flat zu marktüblichen Preisen gäbe und nicht für die völlig überzogene 30 Euro - Antwort:
Das werde wir nicht machen, für 10 Euro gibt es bei uns keine Flatrate, wir sind ein Premiumanbieter und haben es nicht nätig uns auf solche Dumpingangebote ein zu lassen...
Und keine 4 Monate später kommt ein Anruf von t-online ob ich nicht an der Flat für 9,95 interessiert wäre *g*

*Das* ist typisch für alle oben genannten Bereiche der Telekom, hochmütig und arrogant - und dann wundern sie sich das die Kunden nicht zurück möchten *kopfschütel*
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[4.1.3.1] CHEFE antwortet auf rofada
01.01.2006 22:06
Benutzer rofada schrieb:
Benutzer Dragon75 schrieb:
Die T-Com baut das Netz auf und aus, ..

Und weiter?
Bezahlt hat es der Steuerzahler und nicht die Telekom/T-Com, oder?
NEIN!!!! Erstens hat man damals schon Gebühren bezahlt und wenn der Steuerzahler etwas bezahlt hat, dann hat er dafür den Privatisierungserlös bzw. Aktien der Telekom bekommen. Die Telekom hat NICHTS geschenkt bekommen.
Was die Telekom dafür noch bekommen hat, waren 1000ende von Beamten.

Verdient hat danach jahrelang völlig ungeniert und unverschämt der Monoplist, weil der Kunde sich nicht wehren (wechseln) konnte - jetzt ist endlich Wettbewerb (eingeschränkt wg. der unseeligen Koppelung von FN und DSL)möglich und schon hauen die Kunden reihenweise ab - also mein Mitleid mit diesem Verein hält sich in engen Grenzen ;-(
Ist schon gut, dass es Wettbewerb gibt. Aber ich muss auch eines sagen - als mein DSL Anschluss noch bei der Telekom war, war bei Problemen alles viel einfacher. Und ich hab mich innerlich schon mehrfach entschuldigt, dass ich über den Telekom Service gemeckert habe ;-)

Ob T-Com/T-Mobile oder t-online - denen ist Eines gemeinsam:

Sie kochen die Kunde solange als irgendmöglich ab und gehen mit den Preisen erst dann runter wenn genügend Kunden gekündigt haben - dabei weis jeder Vertriebler, das nichts so schwierig ist, wie einmal gegangene (enttäuschte) Kunden zurück zu gewinnen....

Bsp:
War vor Jahren t-online Kunde, bin dann zum Mitbewerber und habe vor ca. 5 Monaten nur mal so interessenhalber gefragt wann es von t-online endlich ne Flat zu marktüblichen Preisen gäbe und nicht für die völlig überzogene 30 Euro - Antwort: Das werde wir nicht machen, für 10 Euro gibt es bei uns keine Flatrate, wir sind ein Premiumanbieter und haben es nicht
Wenn Du 1&1 vor 2 Jahren gefragt hättest, wenn es die Flat für 10 Euro gibt, hättest sicher auch nur Gelächter gehört. (Falls Du jemals an der Hotline durchgekommen wärst...
Ich finde es schon richtig, wenn der Wettbewerb das Tempo vorgibt - das fördert immerhin den Wettbewerb.
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[4.1.3.1.1] rofada antwortet auf CHEFE
02.01.2006 13:46
Benutzer CHEFE schrieb:
Benutzer rofada schrieb:
Bezahlt hat es der Steuerzahler und nicht die Telekom/T-Com, oder?
NEIN!!!! Erstens hat man damals schon Gebühren bezahlt und > wenn der Steuerzahler etwas bezahlt hat, dann hat er dafür den Privatisierungserlös bzw. Aktien der Telekom bekommen.

Bitte? Also ich habe weder was vom Privatisierungserlös direkt erhalten, noch hat man mir Telekom Aktien geschenkt, dir etwa?

Verdient hat danach jahrelang völlig ungeniert und unverschämt der Monoplist,
Ist schon gut, dass es Wettbewerb gibt. Aber ich muss auch eines sagen - als mein DSL Anschluss noch bei der Telekom war, war bei Problemen alles viel einfacher. Und ich hab mich innerlich schon mehrfach entschuldigt, dass ich über den Telekom Service gemeckert habe ;-)

Der Service ist tats. in aller Regel gut!

Ob T-Com/T-Mobile oder t-online - denen ist Eines gemeinsam: Sie kochen die Kunde solange als irgendmöglich > > ab ..

Wenn Du 1&1 vor 2 Jahren gefragt hättest,..


Mag sein, aber gerade von einem Monopolisten erwarte ich einfach me´hr Seriosität, schließlich geht "Erna Müller" zur Telekom und nicht zur privaten Konkurenz, s.h. der Anteil der auf eine faire Beratung *angewiesenen* Kunden ist beim Monopolisten am größten - das zeugt auch eine gewisse Verantwortung, finde ich zumindest....
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[4.1.3.1.1.1] klaussc antwortet auf rofada
02.01.2006 13:56
Benutzer rofada schrieb:

NEIN!!!! Erstens hat man damals schon Gebühren bezahlt und und > wenn der Steuerzahler etwas bezahlt hat, dann hat er
dafür den
Privatisierungserlös bzw. Aktien der Telekom bekommen.

Bitte? Also ich habe weder was vom Privatisierungserlös direkt erhalten, noch hat man mir Telekom Aktien geschenkt, dir etwa?

Guckst du hier, was mit dem Geld passieren sollte, und was damit passiert ist:

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/30.12.2002/369758.asp

Dürfte für dich also kaum was übrig bleiben, haben wir, alles schon (zweimal) auf den Kopf gehauen...

Gruß
Klaus
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[4.1.3.1.1.1.1] rofada antwortet auf klaussc
02.01.2006 22:45
Benutzer klaussc schrieb:
Benutzer rofada schrieb:
Bitte? Also ich habe weder was vom Privatisierungserlös direkt erhalten, noch hat man mir Telekom Aktien geschenkt,

Dürfte für dich also kaum was übrig bleiben, haben wir, alles schon (zweimal) auf den Kopf gehauen...

*Wir* haben es auf den Kopf gehauen?

Klingt ähnlich gut wie "*Wir* haben den Euro doch gewollt" - obwohl damals (wenn es denn eine demokratische und faire Abstimmung gegeben hätte) ca. 70 % der wahlberechtgten Bevölkerung dagegen gestimmt hätten ;-(

Die Telekom (vormals Deutsche Post) wurde von uns (den Steuerzahlern) aufgebaut und finanziert, indirekt über Steuerabgaben und direkt über Gebühren. Die Erlöse der Privatisierung wurden vom Staat verpulvert, die negativen Salden (nicht gedeckte Pensionsansprüche) werden dann wieder wir Steuerzahler löhnen dürfen - toll! Das macht mir die Teöekom mit all ihren Anhängseln so richtig symphatisch ;-(
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[4.1.3.1.1.2] CHEFE antwortet auf rofada
02.01.2006 14:22
Benutzer rofada schrieb:
Benutzer CHEFE schrieb:
Benutzer rofada schrieb:
Bezahlt hat es der Steuerzahler und nicht die Telekom/T-Com, oder?
NEIN!!!! Erstens hat man damals schon Gebühren bezahlt und und > wenn der Steuerzahler etwas bezahlt hat, dann hat er
dafür den
Privatisierungserlös bzw. Aktien der Telekom bekommen.

Bitte? Also ich habe weder was vom Privatisierungserlös direkt erhalten, noch hat man mir Telekom Aktien geschenkt, dir etwa?

Genausowenig stand jemals auf Deinem Steuerbescheid "für Deutsche Bundespost". Du hast also auch nichts dafür bezahlt? Wie heisst der dämliche Slogan - "Du bist Deutschland"? Und alles was der Staat ausgibt oder einnimmt fällt irgendwie auf Dich zurück.

Verdient hat danach jahrelang völlig ungeniert und unverschämt der Monoplist,
Ist schon gut, dass es Wettbewerb gibt. Aber ich muss auch eines sagen - als mein DSL Anschluss noch bei der Telekom war,
war bei Problemen alles viel einfacher. Und ich hab mich innerlich schon mehrfach entschuldigt, dass ich über den Telekom Service gemeckert habe ;-)

Der Service ist tats. in aller Regel gut!

Mag sein, aber gerade von einem Monopolisten erwarte ich einfach me´hr Seriosität, schließlich geht "Erna Müller" zur Telekom und nicht zur privaten Konkurenz, s.h. der Anteil der auf eine faire Beratung *angewiesenen* Kunden ist beim Monopolisten am größten - das zeugt auch eine gewisse Verantwortung, finde ich zumindest....

Die Konkurrenz lässt irgendwie alle Firmen ihre guten Manieren vergessen. Auch bei meiner Autoversicherung musst ich jetzt im 3 Jahr in Folge die Umstellung in die neuen Tarife verlangen. Die Ersparnis von 160/60/50 Euro wollte man mir auch nicht einfach so gönnen.
Vor aluter Neukundenwerbung vergessen fast alle Firmen die Bestandskunden.

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[4.1.3.1.1.2.1] rofada antwortet auf CHEFE
02.01.2006 22:28
Benutzer CHEFE schrieb:
Vor aluter Neukundenwerbung vergessen fast alle Firmen die Bestandskunden.

Und genau das verstehe ich einfach nicht, wie kann man nur so kurzfristig denken, oder haben sie am Ende sogar Recht, wenn sie davon ausgehen das ein Großteil der Bestandskunden zu dämlich ist zu merken, wie sie hier benachteiligt werden?
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[5] michael ciesla antwortet auf klaussc
01.01.2006 23:00
Benutzer klaussc schrieb:
Wäre ich verantwortlich für -100000 Anschlüsse/monatlich würde ich mich fragen: warum wechseln diese Kunden?

Diese Schlüsselfrage vermisse ich auch im Bericht.

Eines dürfte klar sein, die "Superinnovationen", mit denen T dem Problem begegnet (oder dies plant) sind es nicht, denn die gibt es auch nicht bei Arcor oder Versatel.

Gruß
Klaus

Einerseits ist es ja politisch so gewollt ...

Die alternativen Anbieter dürfen theoretisch jedes Angebot an den Kunden machen, so wie sie es wollen.
Die Telekom darf es nicht, weil sie der Reguliereung unterliegt.
Irgendwo werden die Preise der Telekom "künstlich" hochgehalten. Wenn die Telekom dürfte, hätte sie schon längst den Analog-Anschluß für 9,99 EUR im Angebot (dann würden nämlich einige Kunden weniger wechseln; ob sie es sich wirtschaftlich leisten könnte und dürfte - ist eine ganz andere Frage).
Und den ISDN-er könnte man ja auch mal für 15 EUR anbieten .... Darf sie aber nicht!

Bestes Beispiel ist die Diskussion um die Entlassung der Telekom aus der Regulierung für die Auslandstarife.
Da die Telekom hier nicht mehr als marktbeherrschend gilt, wird sie also auch bald hier aus der Regulierung entlassen werden. Das wird den Auslandstarifen noch mal einen kleinen "Schub" nach unten geben. Viel Spielraum ist aber nicht da im Moment.


Andererseits ist die Regulierung auch gut so ...
Denn die Telekom könnte auf Grund ihrer Größe jedes Angebot jedes Mitwettbewerbers unterbieten (die wirtschafliche Frage wollen wir gar nicht diskutieren).
Und die Telekom nutzt die Quersubventionierung gnadenlos aus. Bestes Beispiel: VDSL, das sie allein anbieten will.
Aus "reiner VDSL-Sicht" völlig legitim. Da aber auch für VDSL die "letzte Meile" genutzt werden muß, die sich ja nur in "Verwaltungshoheit" der Telekom befindet (auch wenn diese diese letzte Meile als ihr Eigentum betrachtet), ist es nur folgerichtig, daß auch VDSL der Regulierung unterworfen wird.
Zum Glück haben wir hier noch eine EU-Kommission, die "bestochenen" deutschen Politikern (Merkel & Kurth = den quasi 100%-Eigentümern der Telekom) sagt, wo es lang zu gehen hat ...

Womit sich anderseits wieder einmal die völlig verkorkste Deregulierung des deutschen TK-Marktes zeigt (was wirkliche Kenner schon seit Jahren wissen uns aufzeigen).