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Lieber Henning Gajek


22.07.2005 19:01 - Gestartet von UdoAusBerlin
Natürlich ist das Internet quasi ein einziges offenes Forum, aus dem sich bedienen kann. Und natürlich kann man Gerüchte in anderen Foren auch in eigenen Artikeln verwenden. Nur finde ich, sollte man dann nicht so tun, als wäre die Erkenntnis das freedom-of-speech was mit eplus zu tun hat, eigener Recherche zu verdanken. Aber so kommen mir zumindest die ersten Absätze leider vor und das finde ich bedauerlich...
Sei's drum,
freundliche Grüße
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[1] handytim antwortet auf UdoAusBerlin
22.07.2005 19:20
Ich weiß nicht, ob Du Herrn Gajek kennst, aber er muss nichts recherchieren, ihm fliegen die Infos von alleine zu ;-)

Ciao
Tim
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[2] Martin Kissel antwortet auf UdoAusBerlin
22.07.2005 19:26
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Natürlich ist das Internet quasi ein einziges offenes Forum, aus dem sich bedienen kann. Und natürlich kann man Gerüchte in anderen Foren auch in eigenen Artikeln verwenden. Nur finde ich, sollte man dann nicht so tun, als wäre die Erkenntnis das freedom-of-speech was mit eplus zu tun hat, eigener Recherche zu verdanken. Aber so kommen mir zumindest die ersten Absätze leider vor und das finde ich bedauerlich...

Bloß weil du vorgestern einen Thread bei TT erstellt hast, muß Henning noch lange nicht davon abgeschrieben haben.

Es gibt schließlich noch andere Quellen. Und vor zwei Tagen wußte er garantiert schon so viel wie du, wenn nicht sogar mehr.
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[2.1] UdoAusBerlin antwortet auf Martin Kissel
22.07.2005 19:55
Ich sagte: Sei's drum...
Es ist nur sehr auffällig, daß die Darstellung der Zusammenhänge sehr analog zur Indizienkette im von Dir genannten Thread erfolgt.

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[2.1.1] hilden antwortet auf UdoAusBerlin
22.07.2005 20:07
Also ich kenne Udo aus dem TT Forum und wir sind mal aneinandergeraten, aber hier glaube ich auch, dass Herr Gajek sagen wir mal "sich mit fremden Federn" geschmückt hat und einzig und allein Udo die Lorbeeren gebührn. Zu auffällig war die zeitliche Abfolge...
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[2.1.2] dancer antwortet auf UdoAusBerlin
24.07.2005 21:20
Hallo!

Ob Henning nun abgeschrieben hat...keine Ahnung, ich lese nicht wirklich jedes Forum. Ich denke aber eher nicht.

Bei einem anderen Teltarif MA ist es jedoch erwiesen, dass er regelmäßig Informationen aus einem Mailboxverteiler bei E+ hier zu Geld macht, indem diese zu Artikeln verarbeitet.

Aber auch das ist natürlich die subjektive Beobachtung einiger LEute

LG Guido
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[2.1.2.1] GKr antwortet auf dancer
24.07.2005 22:32
Benutzer dancer schrieb:
Hallo!

Ob Henning nun abgeschrieben hat...keine Ahnung, ich lese nicht wirklich jedes Forum. Ich denke aber eher nicht.

Bei einem anderen Teltarif MA ist es jedoch erwiesen, dass er regelmäßig Informationen aus einem Mailboxverteiler bei E+ hier zu Geld macht, indem diese zu Artikeln verarbeitet.

Aber auch das ist natürlich die subjektive Beobachtung einiger LEute

LG Guido

Ich habe von 1984 bis 1994, also 9 Jahre lang, Redaktions-Systeme installiert. Und durfte auf diese Weise Redaktionen von der WAZ, Capital Magazin, dem Handelsblatt u.a. monatelang von innen erleben. Auch mit Wolfgang Clement habe ich zusammengearbeitet - als Chefredakteur der damaligen ZaS im Berliner Wahlkampf war er mir übrigens 10mal sympathischer als heute.

Keiner der Redakteure dort hat morgens zum lieben Gott gebetet, daß er ihm eine Erleuchtung gibt und ihm eine gute Story in den Schoß wirft. Alle diese Redakteure kamen am späten Vormittag in die Redaktion geschlurft (die Sport-Redakteure traditionsgemäß zuletzt), tranken ihren Kaffee und lasen Zeitungen und Zeitschriften. Informierten sich, was über Nacht über den Ticker reingekommen war und.. telefonierten. Mit Hinz und Kunz. Hallöchen hier, Na-wie-gehts dort. So richtig in die Gänge kamen viele erst ab ca. 15 Uhr - 2 Std. vor Andruck.

Was ich sagen will: Journaille besteht mindestens zur Hälfte aus kontakten und Informationen einholen. Die man manchmal sofort braucht, manchmal erst später. Natürlich gibt es heute zusätzliche Informationsquellen. Aber die Arbeit der Journaille ist genau dieselbe wie früher. Auch heute bekomme ich manchmal noch deren Arbeit mit. Aber heute sitze ich am anderen Ende der Telefonleitung und werde manchmal von Journalisten (auch von Teltarif) angerufen, die ein bisschen klönen wollen. Und hier eine Frage einfließen lassen und dort eine Bemerkung fallen lassen. Alles das gehört zum Spiel - und ich spiele natürlich in meiner heutigen Rolle gerne mit.

Und daß ein Journalist seine "Schreibe" zu Geld macht - das gehört zur Professionalität.

GKr
www.01088.com
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[2.1.2.1.1] handytim antwortet auf GKr
25.07.2005 00:27
Benutzer GKr schrieb:
Was ich sagen will: Journaille besteht mindestens zur Hälfte aus kontakten und Informationen einholen.

Genau das ist es. Und dann gibt es eben noch das Problem der Verschwiegenheit.

Angenommen man weiß von einem Angebot einer Firma. Es herrscht jedoch eine Art Schweigepflicht, weil man ja eine große Kampagne startet. Der Journalist möchte natürlich schreiben, würde dann aber mit Sicherheit nie wieder Infos von der Firma bekommen.

Was also tun? Warten, bis jemand anders zuerst damit rausrückt?

Ciao
Tim
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[2.1.2.1.2] lacrimosa antwortet auf GKr
25.07.2005 06:47
Ich habe von 1984 bis 1994, also 9 Jahre lang, Redaktions-Systeme installiert. Und durfte auf diese Weise Redaktionen von der WAZ, Capital Magazin, dem Handelsblatt u.a. monatelang von innen erleben. Auch mit Wolfgang Clement habe ich zusammengearbeitet - als Chefredakteur der damaligen ZaS im Berliner Wahlkampf war er mir übrigens 10mal sympathischer als heute.

Keiner der Redakteure dort hat morgens zum lieben Gott gebetet, daß er ihm eine Erleuchtung gibt und ihm eine gute Story in den Schoß wirft. Alle diese Redakteure kamen am späten Vormittag in die Redaktion geschlurft (die Sport-Redakteure traditionsgemäß zuletzt), tranken ihren Kaffee und lasen Zeitungen und Zeitschriften. Informierten sich, was über Nacht über den Ticker reingekommen war und.. telefonierten. Mit Hinz und Kunz. Hallöchen hier, Na-wie-gehts dort. So richtig in die Gänge kamen viele erst ab ca. 15 Uhr - 2 Std. vor Andruck.

Was ich sagen will: Journaille besteht mindestens zur Hälfte aus kontakten und Informationen einholen. Die man manchmal sofort braucht, manchmal erst später. Natürlich gibt es heute zusätzliche Informationsquellen. Aber die Arbeit der Journaille ist genau dieselbe wie früher. Auch heute bekomme ich manchmal noch deren Arbeit mit. Aber heute sitze ich am anderen Ende der Telefonleitung und werde manchmal von Journalisten (auch von Teltarif) angerufen, die ein bisschen klönen wollen. Und hier eine Frage einfließen lassen und dort eine Bemerkung fallen lassen. Alles das gehört zum Spiel - und ich spiele natürlich in meiner heutigen Rolle gerne mit.

Und daß ein Journalist seine "Schreibe" zu Geld macht - das gehört zur Professionalität.

GKr
www.01088.com

Thx für den Einblick. Was mich in dem Zusammenhang mal interessieren würde ist, inwieweit die Redaktionen bei Gewinnspielen von vornherein ihre "Kumpelz" mit einem "Gewinn" beglücken. Wenn ein Handyhersteller einer Redaktion ein Handy zukommen läßt, damit diese das dann an ihre Leser verlost, kann der Hersteller schwerlich bei jeder Aktion einen Mitarbeiter zur Kontrolle hinschicken. Muß man dann der Redaktion vertrauen oder kann man sich darauf verlassen, daß das Losverfahren seine Richtigkeit hat?

Gruß,
Lacri.
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[2.1.2.1.2.1] GKr antwortet auf lacrimosa
25.07.2005 08:18
Benutzer lacrimosa schrieb:
Ich habe von 1984 bis 1994, also 9 Jahre lang, Redaktions-Systeme installiert. Und durfte auf diese Weise Redaktionen von der WAZ, Capital Magazin, dem Handelsblatt u.a.
monatelang von innen erleben. Auch mit Wolfgang Clement habe ich zusammengearbeitet - als Chefredakteur der damaligen ZaS im Berliner Wahlkampf war er mir übrigens 10mal sympathischer als
heute.

Keiner der Redakteure dort hat morgens zum lieben Gott gebetet,
daß er ihm eine Erleuchtung gibt und ihm eine gute Story in den Schoß wirft. Alle diese Redakteure kamen am späten Vormittag in die Redaktion geschlurft (die Sport-Redakteure traditionsgemäß zuletzt), tranken ihren Kaffee und lasen Zeitungen und Zeitschriften. Informierten sich, was über Nacht über den Ticker reingekommen war und.. telefonierten. Mit Hinz und Kunz.
Hallöchen hier, Na-wie-gehts dort. So richtig in die Gänge kamen viele erst ab ca. 15 Uhr - 2 Std. vor Andruck.

Was ich sagen will: Journaille besteht mindestens zur Hälfte aus kontakten und Informationen einholen. Die man manchmal sofort braucht, manchmal erst später. Natürlich gibt es heute zusätzliche Informationsquellen. Aber die Arbeit der Journaille ist genau dieselbe wie früher. Auch heute bekomme ich manchmal noch deren Arbeit mit. Aber heute sitze ich am anderen Ende der Telefonleitung und werde manchmal von Journalisten (auch von Teltarif) angerufen, die ein bisschen klönen wollen. Und hier eine Frage einfließen lassen und dort eine Bemerkung fallen lassen. Alles das gehört zum Spiel - und ich spiele natürlich
in meiner heutigen Rolle gerne mit.

Und daß ein Journalist seine "Schreibe" zu Geld macht - das gehört zur Professionalität.

GKr
www.01088.com

Thx für den Einblick. Was mich in dem Zusammenhang mal interessieren würde ist, inwieweit die Redaktionen bei Gewinnspielen von vornherein ihre "Kumpelz" mit einem "Gewinn" beglücken. Wenn ein Handyhersteller einer Redaktion ein Handy zukommen läßt, damit diese das dann an ihre Leser verlost, kann der Hersteller schwerlich bei jeder Aktion einen Mitarbeiter zur Kontrolle hinschicken. Muß man dann der Redaktion vertrauen oder kann man sich darauf verlassen, daß das Losverfahren seine Richtigkeit hat?

Gruß,
Lacri.

Du beschreibst nicht wirklich eine Alternative, denn Du schreibst:
a) Muß man der Redaktion vertrauen?
b) Kann man sich darauf verlassen, daß das Losverfahren seine Richtigkeit hat?

Aber zum Sinn Deiner Frage:
Früher häufiger, heute aber auch noch bekommen Mitarbeiter von Redaktionen manchmal "Presse-Rabatte". Das sind Nettigkeiten, die der Geber sicher nicht ohne Hintergedanken gewährt.
- Da wird das neue Modell eines Lkw über einen Event am Fuße des Killimandscharo in Afrika vorgestellt und die Presse wird kostenlos eingeflogen und verpflegt.
- Oder, eine Nummer kleiner, wird eine Pressekonferenz mit großem Buffet im Londoner Hyatt organisiert. Inkl. "London by Night" für die Presseleute.

Was ist das dann? Bestechungsversuch? Ach was.. man schafft eine angenehme Atmosphäre, innerhalb der dann die Informationen besser fließen.

Und nun meine Meinung zu Deiner Fraqe:
Bei meinen Beispielen geht es um Kosten von mehreren 10.000 EUR.
Das ist eine ganz andere Liga als das, was Du meinst.
Aber wenn ein Anbieter im Rahmen einer Aktion im Radio, Zeitschrift oder Internet ein Handy zur Verfügung stellt..
Glaubst Du wirklich, daß ein Redakteur wegen eines Handys seinen guten Ruf und seinen Job riskiert?

GKr
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[2.2] peggy antwortet auf Martin Kissel
23.07.2005 00:12
Natürlich ist das Internet quasi ein einziges offenes Forum, aus dem sich bedienen kann. Und natürlich kann man Gerüchte in anderen Foren auch in eigenen Artikeln verwenden.

Woher kommt diese Gehässigkeit?


Bloß weil du vorgestern einen Thread bei TT erstellt hast, muß Henning noch lange nicht davon abgeschrieben haben.

Was ist das für eine Webseite? Kenne ich nicht.


Es gibt schließlich noch andere Quellen. Und vor zwei Tagen wußte er garantiert schon so viel wie du, wenn nicht sogar mehr.

Deutschland: wohl eine Gesellschaft der Neider.

Peggy
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[2.2.1] saintsimon antwortet auf peggy
23.07.2005 01:49
Benutzer peggy schrieb:

Bloß weil du vorgestern einen Thread bei TT erstellt hast, muß
Henning noch lange nicht davon abgeschrieben haben.

Was ist das für eine Webseite? Kenne ich nicht.

Peggy

http://www.telefon-treff.de/showthread.php?postid=1458951#post1458951
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[2.2.1.1] peggy antwortet auf saintsimon
23.07.2005 13:23
Benutzer saintsimon schrieb:
Benutzer peggy schrieb:

Bloß weil du vorgestern einen Thread bei TT erstellt hast, muß
Henning noch lange nicht davon abgeschrieben haben.

Was ist das für eine Webseite? Kenne ich nicht.

Peggy

http://www.telefon-treff.de/showthread.php?postid=1458951#post1
458951

Ich bin ja immer wieder verblüfft, daß ich bestimmte Webseiten einfach noch überhaupt nicht kenne. :-) Früher hatte ich da mal eine Internet-Anfänger-Zeitschrift bestellt, quasi so eine Art Menükarte, was es alles so im Netz gibt (nannte sich "Tomorrow", war so eine Art BILD für's Internet). War für den Anfang nicht verkehrt. Jetzt habe ich meine Linksammlung, die ich fast tägöich abgrase. Und das braucht Zeit! Ich bin quasi festgelegt auf mein tägliches Internetprogramm. Schon aus Zeitgründen wäre eine Erweiterung gar nicht einfach mal so machbar.

Natürlich wird mein Programm ab und zu abgeändert, oder bestimmte Seiten kommen neu dazu, und andere Seiten fallen weg.

Gruß

Peggy
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[2.2.2] UdoAusBerlin antwortet auf peggy
23.07.2005 03:21
Benutzer peggy schrieb:
Woher kommt diese Gehässigkeit?


Deutschland: wohl eine Gesellschaft der Neider.

Peggy

Kannst Du Deine statements mal ein bißchen erläutern... ich verstehe nämlich nicht, was Du sagen willst...
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[2.2.2.1] GKr antwortet auf UdoAusBerlin
23.07.2005 08:02
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Benutzer peggy schrieb:
Woher kommt diese Gehässigkeit?


Deutschland: wohl eine Gesellschaft der Neider.

Peggy

Kannst Du Deine statements mal ein bißchen erläutern... ich verstehe nämlich nicht, was Du sagen willst...

Sie hinterfragt die Motive für das Schreiben dieses Threads.
Insgesamt geht es darin doch nur daum, dem Redakteur des Artikels zu unterstellen, daß dieser den Gedanken eines anderen, zur Diskussion in einem öffentlichen TK-Forum, aufgenommen und erneut entwickelt hat.
Und daß dieser sich nun "mit fremden Federn" schmücke. Die Ehre des ersten Geistesblitzes jedoch eigentlich jemand anderem gebühre.

Um die Sache an sich, also um das Sachtheme, geht es in diesem Thread nicht. Hieraus liest Peggy nun einge gewisse Gehässigkeit. Und fragt, woher die kommt.

Mir steht keine eigene Meinung zu diesem Thema zu.
Aber logisch nachvollziehen kann ich Peggys Frage durchaus.

GKr
IPP (Interims Pressesprecher Peggy)
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[2.2.2.1.1] UdoAusBerlin antwortet auf GKr
23.07.2005 10:45
Benutzer GKr schrieb:
Um die Sache an sich, also um das Sachtheme, geht es in diesem Thread nicht. Hieraus liest Peggy nun einge gewisse Gehässigkeit. Und fragt, woher die kommt.

Aha, wenn es also nicht um ein Sachthema geht, sondern um eine m.E. schiefe Form in der Darstellung, dann ist es gleich Gehässigkeit???
Diesen Vorwurf in einem Forum zu hören, in dem es regelmäßig vor Gehässigkeit nur so trieft, finde ich schon reichlich merkwürdig.
Ich wollte nicht gehässig sein, schon gar nicht gegenüber Henning Gajak. Ich schätze seine in der Regel kenntnisreichen Beiträge und sein Engagement für Mobilfunkthema. Es ging mir hier nur die Informierung über die Chronologie, die mir nicht ganz unwichtig scheint, da ja einige - z.B. Peggy - das TT-Forum gar nicht kennen und somit den besagten Artikel als Rechercheleistung von teltarif wahrgenommen haben:
Anfang der Woche bzw. am Wochenende tauchten von Insidern Gerüchte bzgl. einer Sensation bei eplus am 1.8. Am Dienstag tauchten meiner Wahrnehmung nach die Plakate auf. In der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch entstand der besagte thread imm TT-Forum, am Mittwoch abend erscheint dieser Artikel bei teltarif.
Mag ja sein daß Hennig Gajek alles und viel mehr schon viel früher wußte, daß er dann am Mittwoch das schreibt, was in dem thread steht, steht wohl schon in Zusammenhang mit dem Thread, in jedem Fall in einem chronologischen. Deswegen hätte der Verweis auf die Diskussion in einem einschlägigen Forum an den Anfang gehört, meines Erachtens. Das einzig neue in dem Artikel war die Info, daß es am kommenden Do. eine Pressekonferenz gibt.
Es geht mir dabei nicht um MEINE Lorbeeren. Die Indiziensammlung in der Nacht zum Mittwoch war ein "Gemeinschaftswerk" einiger nachtaktiver TT-ler. Mag sein, daß diese Indiziensammlung von vielen vorgenommen wurde, von denen die Plakate wahrgenommen wurde. Es war letztlich kein allzu große Kunststück, schon gar nicht eins mit dem sich ein Experte wie Henning Gajak schmücken muß - um den Vorwurf mal umzudrehen
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[2.2.2.1.1.1] GKr antwortet auf UdoAusBerlin
23.07.2005 11:08
Benutzer UdoAusBerlin schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Um die Sache an sich, also um das Sachtheme, geht es in diesem Thread nicht. Hieraus liest Peggy nun einge gewisse Gehässigkeit. Und fragt, woher die kommt.

Aha, wenn es also nicht um ein Sachthema geht, sondern um eine m.E. schiefe Form in der Darstellung, dann ist es gleich Gehässigkeit???
Diesen Vorwurf in einem Forum zu hören, in dem es regelmäßig vor Gehässigkeit nur so trieft, finde ich schon reichlich merkwürdig.
Ich wollte nicht gehässig sein, schon gar nicht gegenüber Henning Gajak. Ich schätze seine in der Regel kenntnisreichen Beiträge und sein Engagement für Mobilfunkthema. Es ging mir hier nur die Informierung über die Chronologie, die mir nicht ganz unwichtig scheint, da ja einige - z.B. Peggy - das TT-Forum gar nicht kennen und somit den besagten Artikel als Rechercheleistung von teltarif wahrgenommen haben: Anfang der Woche bzw. am Wochenende tauchten von Insidern Gerüchte bzgl. einer Sensation bei eplus am 1.8. Am Dienstag tauchten meiner Wahrnehmung nach die Plakate auf. In der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch entstand der besagte thread imm TT-Forum, am Mittwoch abend erscheint dieser Artikel bei teltarif.
Mag ja sein daß Hennig Gajek alles und viel mehr schon viel früher wußte, daß er dann am Mittwoch das schreibt, was in dem thread steht, steht wohl schon in Zusammenhang mit dem Thread, in jedem Fall in einem chronologischen. Deswegen hätte der Verweis auf die Diskussion in einem einschlägigen Forum an den Anfang gehört, meines Erachtens. Das einzig neue in dem Artikel war die Info, daß es am kommenden Do. eine Pressekonferenz gibt. Es geht mir dabei nicht um MEINE Lorbeeren. Die Indiziensammlung in der Nacht zum Mittwoch war ein "Gemeinschaftswerk" einiger nachtaktiver TT-ler. Mag sein, daß diese Indiziensammlung von vielen vorgenommen wurde, von denen die Plakate wahrgenommen wurde. Es war letztlich kein allzu große Kunststück, schon gar nicht eins mit dem sich ein Experte wie Henning Gajak schmücken muß - um den Vorwurf mal umzudrehen

Ja.
Vielen Dank für die ausführliche Erwiderung.

PP
Peggys Pressebüro

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[2.2.2.1.1.2] Quellen und weiteres
peggy antwortet auf UdoAusBerlin
23.07.2005 13:36
Aha, wenn es also nicht um ein Sachthema geht, sondern um eine m.E. schiefe Form in der Darstellung, dann ist es gleich Gehässigkeit???
Diesen Vorwurf in einem Forum zu hören, in dem es regelmäßig vor Gehässigkeit nur so trieft, finde ich schon reichlich merkwürdig.

Stimmt, auch andere Beiträge könnten ohne weiteres als gehässig bezeichnet werden. Insofern hast Du mit Deinem Beitrag schlicht und einfach etwas Pech gehabt. Es ist so ähnlich wie bei einer Geschwindigkeitskontrolle. Da fahren zwar in der Stadt auch alle anderen Autofahrer um die 60 km/h, und den einen trifft's gelegentlich mit einem Knöllchen. Da hilft der Hinweis aber auch nicht, daß die anderen auch alle zu schnell unterwegs sind. Es heißt zahlen.


Ich wollte nicht gehässig sein, schon gar nicht gegenüber Henning Gajak. Ich schätze seine in der Regel kenntnisreichen Beiträge und sein Engagement für Mobilfunkthema. Es ging mir hier nur die Informierung über die Chronologie, die mir nicht ganz unwichtig scheint, da ja einige - z.B. Peggy - das TT-Forum gar nicht kennen und somit den besagten Artikel als Rechercheleistung von teltarif wahrgenommen haben: Anfang der Woche bzw. am Wochenende tauchten von Insidern Gerüchte bzgl. einer Sensation bei eplus am 1.8. Am Dienstag tauchten meiner Wahrnehmung nach die Plakate auf. In der Nacht vom Dienstag zu Mittwoch entstand der besagte thread imm TT-Forum, am Mittwoch abend erscheint dieser Artikel bei teltarif.

Wenn Du das so gemeint hast, dann stellt es sich von vornherein ganz anders dar. Danke für die Erklärung.


Mag ja sein daß Hennig Gajek alles und viel mehr schon viel früher wußte, daß er dann am Mittwoch das schreibt, was in dem thread steht, steht wohl schon in Zusammenhang mit dem Thread, in jedem Fall in einem chronologischen. Deswegen hätte der Verweis auf die Diskussion in einem einschlägigen Forum an den Anfang gehört, meines Erachtens. Das einzig neue in dem Artikel war die Info, daß es am kommenden Do. eine Pressekonferenz gibt. Es geht mir dabei nicht um MEINE Lorbeeren. Die Indiziensammlung in der Nacht zum Mittwoch war ein "Gemeinschaftswerk" einiger nachtaktiver TT-ler.

Aha! ;-) Es geht also um ein wahrgenommenes Gefühl einer möglichen Ungerechtigkeit, nämlich die womögliche Übernahme "fremder Gedanken" aus dem Internet. Anders gesagt: daß sozusagen Blogger(?) dahinterstehen könnten und es einigen Kommentaren nach somit deren Leistung sein könnte. Dies war für mich als Außenstehende nicht ohne weiteres erkennbar.


Mag sein, daß diese Indiziensammlung von vielen vorgenommen wurde, von denen die Plakate wahrgenommen wurde. Es war letztlich kein allzu große Kunststück, schon gar nicht eins mit dem sich ein Experte wie Henning Gajak schmücken muß - um den Vorwurf mal umzudrehen

Wobei sich die Frage stellt, inwieweit Inhalte in Foren eine Art schützenswertes Gedankengut darstellen. Mein Gefühl sagt mir, daß es da so ähnlich wie in der Hackerszene sein könnte. Einen (Rechts-)anspruch kann man keineswegs ableiten, aber moralische Ansprüche auf den "ersten Gedanken" bestehen sehr wohl.

Jetzt ist mir die Sache klarer. Danke für die Erläuterungen.

Gruß

Peggy
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[2.2.2.1.1.2.1] UdoAusBerlin antwortet auf peggy
23.07.2005 13:58
Benutzer peggy schrieb:
Jetzt ist mir die Sache klarer. Danke für die Erläuterungen.

Gruß

Peggy

Schön!
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[2.2.2.1.2] peggy antwortet auf GKr
23.07.2005 13:19
Kannst Du Deine statements mal ein bißchen erläutern... ich verstehe nämlich nicht, was Du sagen willst...

Sie hinterfragt die Motive für das Schreiben dieses Threads. Insgesamt geht es darin doch nur daum, dem Redakteur des Artikels zu unterstellen, daß dieser den Gedanken eines anderen, zur Diskussion in einem öffentlichen TK-Forum, aufgenommen und erneut entwickelt hat.
Und daß dieser sich nun "mit fremden Federn" schmücke. Die Ehre des ersten Geistesblitzes jedoch eigentlich jemand anderem gebühre.

Exakt das. So präzise hätte ich das gar nicht ausdrücken können. Bei mir war es bloß ein irgendwie mulmiges Gefühl.


Mir steht keine eigene Meinung zu diesem Thema zu. Aber logisch nachvollziehen kann ich Peggys Frage durchaus.

Mir steht da auch eher keine eigene Meinung zu, da ich mich zur "Beurteilung der Sachlage" tiefer in die Materie einlesen müßte.

Da gibt es einen schönen Ausspruch von Sarah Wiener (hat im "Gutshaus 1900" mitgespielt und besitzt in Berlin drei Restaurants). Sie wurde gefragt, was sie an der allgemeinen Diskussion störe. Da meinte sie, daß permanent Leute ihre Meinung zu Themen äußern, von denen sie eigentlich keine Ahnung haben - zum Beispiel so, wie wenn man sie fragte, was sie denn für eine Meinung zum Irak-Krieg habe (sie ist halt Köchin und Restaurant-Managerin, und das ist ihr eigentliches Thema). Und sie sich eben lieber zu "ihren Themen" äußern würde, zumindest öffentlich, und bei den anderen Themen eben lieber zuhören würde. Fand ich recht gut. Manche Streitereien entstehen ja bloß aus mangelndem Grundwissen heraus (wenn man zum Beispiel keinen wirkliche Ahnung hat von internationaler Politik, so wie ich zum Beispiel, dann bringt eine Diskussion nicht so viel - außer, daß ich zum Beispiel Krieg ablehne, auch wenn da andere Menschen anderer Meinung sind und "präventive Gewalt" befürworten. Ich habe keine Ahnung, wie solche Urteile zustandekommen, also halte ich mich weitgehand heraus und frage lieber, anstatt zu urteilen.)

Vielleicht erschließt sich mir ja so auch irgendwann die amerikanische Wirtschafts- oder Außenpolitik, keine Ahnung.

IPP (Interims Pressesprecher Peggy)

*ggg*

Gruß

Peggy
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[2.2.2.1.2.1] AnnaB antwortet auf peggy
24.07.2005 18:44
Benutzer peggy schrieb:
Mir steht da auch eher keine eigene Meinung zu, da ich mich zur "Beurteilung der Sachlage" tiefer in die Materie einlesen müßte.

Da gibt es einen schönen Ausspruch von Sarah Wiener (hat im "Gutshaus 1900" mitgespielt und besitzt in Berlin drei Restaurants). Sie wurde gefragt, was sie an der allgemeinen Diskussion störe. Da meinte sie, daß permanent Leute ihre Meinung zu Themen äußern, von denen sie eigentlich keine Ahnung haben
zum Beispiel die nächste Bundestagswahl? Gentechnik? Organspende? Krieg? Terror?
Nein, ich finde, man muss zu allem Stellung beziehen (können); man kann zwar sagen, ich hätte gerne mehr Informationen, aber im Zweifel muss man unbesehen entscheiden können, und zwar aus der Ferne auf Grundlage der persönlich-unvollständigen Informationslage; ansonsten könnte ich es nicht verantworten, wählen zu gehen. Irgendwann und irgendwo muss die Informationsbeschaffung ein Ende haben, ich muss mich nur guten Gewissens entscheiden können; das schliesst zukünftige plötzliche Meinungsänderungen aufgrund (persönlich) neuer Informationen aber nicht aus.
(Dieser Effekt scheint auch in Umfragen sehr beliebt zu sein, schliesslich scheint der Finanzier gerne eine gewisse Aussage herausgefragt bekommen zu wollen - ändert man eine kleinere Variable der Umfrage, so fällt diese oft im Ergebnis gänzlich anders aus.)
Oder glaubst Du ein Finanzminister ist gut beraten, wenn er den Zahlen und Einschätzungen seiner Untergebenen Glauben schenkt? Schliesslich waren auch schon mal andere Parteien an der Regierung und haben Leute eingestellt ;-). Diese könnten nun ein Interesse an falscher oder verfälschend-unvollständiger Darstellung gegenüber dem Minister haben, zu allem Überfluss sollte er auch auf parteiinterne Intrigen eingestellt sein, vor allem, wenn er nicht ganz auf der "Linie" ist.

- zum Beispiel so, wie wenn man sie fragte, was sie denn für eine Meinung zum Irak-Krieg habe (sie ist halt Köchin und Restaurant-Managerin, und das ist ihr eigentliches Thema). Und sie sich eben lieber zu "ihren Themen" äußern würde, zumindest öffentlich, und bei den anderen Themen eben lieber zuhören würde. Fand ich recht gut. Manche Streitereien entstehen ja bloß aus mangelndem Grundwissen heraus (wenn man zum Beispiel keinen wirkliche Ahnung hat von internationaler Politik, so wie ich zum Beispiel, dann bringt eine Diskussion nicht so viel - außer, daß ich zum Beispiel Krieg ablehne, auch wenn da andere Menschen anderer Meinung sind und "präventive Gewalt" befürworten. Ich habe keine Ahnung, wie solche Urteile zustandekommen, also halte ich mich weitgehand heraus und frage lieber, anstatt zu urteilen.) Vielleicht erschließt sich mir ja so auch irgendwann die amerikanische Wirtschafts- oder Außenpolitik, keine Ahnung.
Ja, Beweggründe des amerikanischen Präsidenten G.W. Bush mit Abstand von z.B. 30 Jahren für den Irak-Krieg aus dessen Munde hören zu dürfen, könnte sicherlich interessant sein, denn im Zeitablauf wird die politische Sprengkraft (heute noch) brisanter Informationen immer geringer.

Zum Thema: Mir ist es egal, ob Henning abgeschrieben oder nur gelinst oder eigenständig gearbeitet hat - wichtig ist, dass auf teltarif noch keine entsprechende Meldung war über eine evtl. bevorstehende Umwälzung des Postpaid-Mobilfunkmartes; da hier etwaig eine Sensation wie bei Simyo zu erwarten ist, ist eine Vorab-Meldung von besonderer Wichtigkeit und hat entsprechende Priorität, im vorauseilenden Vertrauen auf Eplus (mit Simyo hat Eplus die Cebit-Schande wieder ausgemerzt, schauen wir halt, was nun kommt...) sozusagen.

Ciao
AnnaB
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[2.2.2.1.2.1.1] GKr antwortet auf AnnaB
24.07.2005 20:04
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer peggy schrieb:
Mir steht da auch eher keine eigene Meinung zu, da ich mich zur "Beurteilung der Sachlage" tiefer in die Materie einlesen müßte.

Da gibt es einen schönen Ausspruch von Sarah Wiener (hat im "Gutshaus 1900" mitgespielt und besitzt in Berlin drei Restaurants). Sie wurde gefragt, was sie an der allgemeinen Diskussion störe. Da meinte sie, daß permanent Leute ihre Meinung zu Themen äußern, von denen sie eigentlich keine Ahnung
haben
zum Beispiel die nächste Bundestagswahl? Gentechnik? Organspende? Krieg? Terror? Nein, ich finde, man muss zu allem Stellung beziehen (können); man kann zwar sagen, ich hätte gerne mehr Informationen, aber im Zweifel muss man unbesehen entscheiden können, und zwar aus der Ferne auf Grundlage der persönlich-unvollständigen Informationslage; ansonsten könnte ich es nicht verantworten, wählen zu gehen. Irgendwann und irgendwo muss die Informationsbeschaffung ein Ende haben, ich muss mich nur guten Gewissens entscheiden können; das schliesst zukünftige plötzliche Meinungsänderungen aufgrund (persönlich) neuer Informationen aber nicht aus.
(Dieser Effekt scheint auch in Umfragen sehr beliebt zu sein, schliesslich scheint der Finanzier gerne eine gewisse Aussage herausgefragt bekommen zu wollen - ändert man eine kleinere Variable der Umfrage, so fällt diese oft im Ergebnis gänzlich anders aus.)
Oder glaubst Du ein Finanzminister ist gut beraten, wenn er den Zahlen und Einschätzungen seiner Untergebenen Glauben schenkt? Schliesslich waren auch schon mal andere Parteien an der Regierung und haben Leute eingestellt ;-). Diese könnten nun ein Interesse an falscher oder verfälschend-unvollständiger Darstellung gegenüber dem Minister haben, zu allem Überfluss sollte er auch auf parteiinterne Intrigen eingestellt sein, vor allem, wenn er nicht ganz auf der "Linie" ist.

Heutige Demokratien funktionieren doch letzendlich nur über einen schizophrenen Zustand. Nach außen wird das System der demokratischen Willensbildung gelehrt und scheinbar auch befolgt.
In Wirklichkeit jedoch funktionieren unseren Regierungen nach dem "Führungsanspruch der Eliten". Hochspezialisierte Fachleute, ohne die eine Sach-Entscheidung gar nicht mehr möglich wäre.
Die Ministerien funktionieren auch nach einem Austausch des Ministers an der Spitze inkl. dessen parteipolitischer Führungsmannschaft nach einer Wahl ohne Probleme reibungslos weiter. Das hat Otto Schily vor dem Untersuchungsausschuß zur Visa-Affäre sehr offen gesagt.
Es hat doch auch eine Logik: Nur, weil eine Partei die Wahl gewonnen hat und nun die Regierung bildet, also die Minister ernennt, heißt das doch nicht zwangsläufig, daß eben diese/r MinisterIn über eine große Sachkompetenz zum Thema ihres Ministeriums verfügt.
Das Wahlvolk ist überhaupt nicht in der Lage, die vielen Sachthemen ausreichend zu beurteilen, um sich eine wirklich fundierte Meinung zu bilden. Also wählen sie letztendlich nach Gefühl.

GKr


- zum Beispiel so, wie wenn man sie fragte, was sie denn für eine Meinung zum Irak-Krieg habe (sie ist halt Köchin und Restaurant-Managerin, und das ist ihr eigentliches Thema).
Und sie sich eben lieber zu "ihren Themen" äußern würde, zumindest öffentlich, und bei den anderen Themen eben lieber zuhören würde. Fand ich recht gut. Manche Streitereien entstehen ja bloß aus mangelndem Grundwissen heraus (wenn man zum Beispiel keinen wirkliche Ahnung hat von internationaler Politik, so wie ich zum Beispiel, dann bringt eine Diskussion nicht so viel -
außer, daß ich zum Beispiel Krieg ablehne, auch wenn da andere Menschen anderer Meinung sind und "präventive Gewalt" befürworten. Ich habe keine Ahnung, wie solche Urteile zustandekommen, also halte ich mich weitgehand heraus und frage
lieber, anstatt zu urteilen.) Vielleicht erschließt sich mir ja so auch irgendwann die amerikanische Wirtschafts- oder Außenpolitik, keine Ahnung.
Ja, Beweggründe des amerikanischen Präsidenten G.W. Bush mit Abstand von z.B. 30 Jahren für den Irak-Krieg aus dessen Munde hören zu dürfen, könnte sicherlich interessant sein, denn im Zeitablauf wird die politische Sprengkraft (heute noch) brisanter Informationen immer geringer.

Zum Thema: Mir ist es egal, ob Henning abgeschrieben oder nur gelinst oder eigenständig gearbeitet hat - wichtig ist, dass auf teltarif noch keine entsprechende Meldung war über eine evtl. bevorstehende Umwälzung des Postpaid-Mobilfunkmartes; da hier etwaig eine Sensation wie bei Simyo zu erwarten ist, ist eine Vorab-Meldung von besonderer Wichtigkeit und hat entsprechende Priorität, im vorauseilenden Vertrauen auf Eplus (mit Simyo hat Eplus die Cebit-Schande wieder ausgemerzt, schauen wir halt, was nun kommt...) sozusagen.

Ciao
AnnaB
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[2.2.2.1.2.1.1.1] Martin Kissel antwortet auf GKr
26.07.2005 18:37
Benutzer GKr schrieb:
Heutige Demokratien funktionieren doch letzendlich nur über einen schizophrenen Zustand. Nach außen wird das System der demokratischen Willensbildung gelehrt und scheinbar auch befolgt.
In Wirklichkeit jedoch funktionieren unseren Regierungen nach dem "Führungsanspruch der Eliten". Hochspezialisierte Fachleute, ohne die eine Sach-Entscheidung gar nicht mehr möglich wäre.

Demokratie ist Minderheitenunterdrückung.

Oder anders ausgedrückt:

»Die Verfassung, die wir haben (...) heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist.« (Thukydides, Geschichte des Peloponnesischen Krieges II,37; ursprünglich Bestandteil der Präambel des EU-Verfassungsentwurfs)


»Democracy is the worst form of government – except for all those other forms, that have been tried from time to time.« (Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – außer all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.)
(Winston Churchill in einer Rede im Unterhaus am 11. November 1947)


Zitate von http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie#Zitate kopiert.
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[3] Netzwuerm antwortet auf UdoAusBerlin
22.07.2005 21:12
Mir kommt der letzte Absatz auch sehr bekannt vor...

Aber die Quellen sind ja öffentlich.
Deswegen wollen wir mal kein
Drama draus machen.

Gruß
Netzwuerm