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Wie mag das ausgehen


30.08.2006 13:53 - Gestartet von hrgajek
Hallo,

nun müssen alle Mobilfunknetzbetreiber ihre Kosten vorlegen und sich genehmigen lassen. Wird es ihnen gelingen, höhere Kosten als bisher geltend zu machen? Wird es den "Kleinen" gelingen, höhere Kosten als die "Großen" geltend zu machen?

Wo wird der Interconnect dann liegen?
6,7,8,9 Cent?

Wie werden sich die sinkenden Interconnect-Preise auf die Kunden-Preise auswirken?

Was kostet dann 1 Minute von T-Com zu Mobil?
Was kostet die Minute bei den CbC Anbietern?

Werden die Mobilfunker ihre Uralt-Tarife senken oder weiterhin drauf vertrauen, daß die Kunden von sich aus in die neuen Tarife wechseln, die möglicherweise gar nicht unbedingt immer billiger als die alten Tarife sein müssen?

Fragen über Fragen.

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[1] tcsmoers antwortet auf hrgajek
30.08.2006 14:17
Benutzer hrgajek schrieb:
Hallo,

nun müssen alle Mobilfunknetzbetreiber ihre Kosten vorlegen und sich genehmigen lassen. Wird es ihnen gelingen, höhere Kosten als bisher geltend zu machen? Wird es den "Kleinen" gelingen, höhere Kosten als die "Großen" geltend zu machen?

Wo wird der Interconnect dann liegen?
6,7,8,9 Cent?

Wie werden sich die sinkenden Interconnect-Preise auf die Kunden-Preise auswirken?

Was kostet dann 1 Minute von T-Com zu Mobil?
Was kostet die Minute bei den CbC Anbietern?

Werden die Mobilfunker ihre Uralt-Tarife senken oder weiterhin drauf vertrauen, daß die Kunden von sich aus in die neuen Tarife wechseln, die möglicherweise gar nicht unbedingt immer billiger als die alten Tarife sein müssen?

Fragen über Fragen.


Gar nichts wird sich ändern. Man wird jetzt neue Geldquellen erschliessen. Vielleicht fängt man jetzt erstmal mit der minutengenauen Taktung an.

Das die Lobby der TK-Unternehmer stärker als andere ist, sieht man an dem Strohfeuer "Roamingkosten".

peso
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[2] Hightower antwortet auf hrgajek
30.08.2006 14:19
Benutzer hrgajek schrieb:
Hallo,

nun müssen alle Mobilfunknetzbetreiber ihre Kosten vorlegen und sich genehmigen lassen. Wird es ihnen gelingen, höhere Kosten als bisher geltend zu machen? Wird es den "Kleinen" gelingen, höhere Kosten als die "Großen" geltend zu machen?

Die E-Netze bauen ja gerade ihr Netz mit 900er Frequenzen aus, dadurch könnte wirklich sein, daß sie höhrere Kosten nachweisen können.

Wo wird der Interconnect dann liegen? 6,7,8,9 Cent?

Meine Berechnungsformel wäre: (Günstigstes Netzinternes Gespräch) / 2. Durch die Mischkalkulationen bei den Minutenpaketen und den Flatrates allerdings ein schwieriges Unterfangen.

Da die Mobilfunker bei den Flatrates ihr eigenes Netz und Festnetz gleichsetzen, könnte auch der Regulierer dieses tun.

Nicht vergessen darf man natürlich auch, daß die Festnetzanbieter auch Flatrates anbieten wollen, dieses aber aufgrund der IC-Gebühren nur ins Festnetz gültig sind.


Wie werden sich die sinkenden Interconnect-Preise auf die Kunden-Preise auswirken?

Durch die Discounter mit geringen Margen, werden auch die Verbraucher davon profitieren. Ob bei den Netzbetreiben selbst bleibt abzuwarten. Aber Klarmobil, Simply etc. werden geringere Einkaufspreise bestimmt weitergeben.

Was kostet dann 1 Minute von T-Com zu Mobil? Was kostet die Minute bei den CbC Anbietern?

Da die Entscheidungen der BNetzA sind leider nicht immer verständlich, daher hier eine Aussage zu treffen ist schwerer als eine Sportwette auf den Europameister 2008.

Werden die Mobilfunker ihre Uralt-Tarife senken oder weiterhin drauf vertrauen, daß die Kunden von sich aus in die neuen Tarife wechseln, die möglicherweise gar nicht unbedingt immer billiger als die alten Tarife sein müssen?

Preissenkungen in Alttarifen? Niemals!!! Das haben sich die Netzbetreiber schon lange abgewöhnt.


Fragen über Fragen.

Meine Einschätzung der Lage.
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[2.1] rotella antwortet auf Hightower
30.08.2006 14:25
Benutzer Hightower schrieb:
>
Meine Berechnungsformel wäre: (Günstigstes Netzinternes Gespräch) / 2. Durch die Mischkalkulationen bei den Minutenpaketen und den Flatrates allerdings ein schwieriges Unterfangen.

OK, günstigster Tarif bei den normalen Endkundentarifen von D2 wären dann 5 ct im CallYa-Compact, also 2,5 ct Terminierungsentgeld. Das wäre fair.
Wenn man den 1 ct internen Tarif bei den smobil-Karten betrachtet, würde es richtig billig werden... ;)
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[2.1.1] tcsmoers antwortet auf rotella
30.08.2006 14:28
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer Hightower schrieb:
>
Meine Berechnungsformel wäre: (Günstigstes Netzinternes Gespräch) / 2. Durch die Mischkalkulationen bei den Minutenpaketen und den Flatrates allerdings ein schwieriges Unterfangen.

OK, günstigster Tarif bei den normalen Endkundentarifen von D2 wären dann 5 ct im CallYa-Compact, also 2,5 ct Terminierungsentgeld. Das wäre fair.
Wenn man den 1 ct internen Tarif bei den smobil-Karten betrachtet, würde es richtig billig werden... ;)

Fair, in Verbindung mit Telefonkosten, Strom- und Spritpreisen ist ein unbekanntes Wort.

Mit "fair" können die nicht diese Riesengewinne einfahren.

Fair wäre es, wenn man die Herstellerkosten offenlegen und mit dem allseits üblichen "Unternehmergewinn" aufrüsten würde.

peso
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[2.1.2] ALBERTROS antwortet auf rotella
30.08.2006 15:19
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer Hightower schrieb:
>
Meine Berechnungsformel wäre: (Günstigstes Netzinternes Gespräch) / 2. Durch die Mischkalkulationen bei den Minutenpaketen und den Flatrates allerdings ein schwieriges Unterfangen.

OK, günstigster Tarif bei den normalen Endkundentarifen von D2 wären dann 5 ct im CallYa-Compact, also 2,5 ct Terminierungsentgeld. Das wäre fair.
Wenn man den 1 ct internen Tarif bei den smobil-Karten betrachtet, würde es richtig billig werden... ;)

Also, erst ein mal brauchen die "Roten" einen neuen Trainer und dann sehen, was zum telefonieren noch übrig bleibt!
;-)
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[2.2] tcsmoers antwortet auf Hightower
30.08.2006 14:25
Benutzer Hightower schrieb:
Benutzer hrgajek schrieb:
Hallo,

nun müssen alle Mobilfunknetzbetreiber ihre Kosten vorlegen und sich genehmigen lassen. Wird es ihnen gelingen, höhere Kosten als bisher geltend zu machen? Wird es den "Kleinen" gelingen,
höhere Kosten als die "Großen" geltend zu machen?

Die E-Netze bauen ja gerade ihr Netz mit 900er Frequenzen aus, dadurch könnte wirklich sein, daß sie höhrere Kosten nachweisen können.

Die hatten sie schon immer. Und das ist auch der nachvollziehbar Grund für die Verhaltensweise von E+ !!


peso
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[3] spl antwortet auf hrgajek
30.08.2006 23:28
Benutzer hrgajek schrieb:
Wird es den "Kleinen" gelingen, höhere Kosten als die "Großen" geltend zu machen?

Lies doch das Gesetz (§ 31 TKG) statt ewig darüber zu orakeln, und schaue, wie es im Festnetz aussieht, dann kannst du dir's selbst beantworten.

Wo wird der Interconnect dann liegen? 6,7,8,9 Cent?

Ich tippe, es wird so laufen wie im Festnetz, dass der IC sukzessive sinkt. Erstens werden Hardware usw. günstiger, zweitens wird die BNetzA mit der Zeit darauf kommen, welche Preisbestandteile der Netzbetreiber nur aufgeblasen sind.

Wie werden sich die sinkenden Interconnect-Preise auf die Kunden-Preise auswirken?

Die werden wohl sinken. Beginnen dürften die Preissenkungen naturgemäß bei den Anbietern ohne Knebellaufzeiten, also vorwiegend den Discountern, dann ziehen die anderen nach.

Zum Wettbewerb wird beitragen, dass lt. BNetzA mit Regulierungsbeginn auch der erste MVNO, Vistream, starten will, und sei es nur auf E-Plus. Womöglich zieht T-Mobile nach.

Mit vernünftigen IC-Entgelten werden sich endlich auch Mobilfunk-Flatrates kalkulieren lassen. Möglicherweise werden, wenn auch Mobilfunknummern zu tendenziell vernünftigen Preisen angerufen werden können, sogar die @home-Produkte mit Festnetznummer in Preis oder Konditionen günstiger werden, da weniger nachgefragt, was wiederum Druck auf die Festnetzanbieter ausüben würde. Vielleicht geht das sogar so weit, dass die DTAG dem einen Riegel vorschiebt und T-Mobile wie schon T-Online einverleibt.

Was mich verblüfft: Ich kann im Verfügungsentwurf keine Beschränkung auf Sprachtelefonie finden. Sollten etwa endlich SMS- und Datenpreise auf ein vernünftiges Niveau gesenkt werden und ganz Deutschland sehen, wie es die ganze Zeit abgezogen wurde? :D

spl
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[3.1] DSLonly antwortet auf spl
31.08.2006 04:26
Benutzer spl schrieb:


Was mich verblüfft: Ich kann im Verfügungsentwurf keine Beschränkung auf Sprachtelefonie finden. Sollten etwa endlich SMS- und Datenpreise auf ein vernünftiges Niveau gesenkt werden und ganz Deutschland sehen, wie es die ganze Zeit abgezogen wurde? :D

spl
Schau dir mal die Netzbetreiber an, sie verkaufen zu 10€ 30 MB, welches du zu deinem Tarif hinzubuchen kannst, dieser Tarif und die anderen darüber haben eine 100 KB taktung, warum?
Ganz einfach rechne dir mal die 30 MB durch oder die 30000KBs(abgerundet ;-) ), eine email nur text ist keine ganze KB groß, damit könntest du halt 30000 emails abschicken, glaube mir damit wäre der Bedarf von jedem Nutzer gedeckt und man hat keine Begrenzung auf 160 Zeichen, aber nein, die Deutschen zahlen lieber 19 Cents für die 160 Zeichen, daher weht der Wind, Datentarife wären heutzutage bestimmt viel billiger, wenn es keine SMS gebe, wenn SMS kein Erfolg wäre, würden wir höchstwahrscheinlich heute emailen und hätten sogar noch genug Luft zum surfen und das mobil, lass dir das mal auf der Zunge zergehen, aber 30 MB für 10€, unglaublich sowas, dabei hat UMTS nur nachteile gegenüber DSL, schlechterer Ping, zu lahm usw., für 5€ bekommt man im DSLbereich eine Flatrate, daher kein Zweifel, dass mobiles surfen kein Massenprodukt wird(zum heutigen Zeitpunkt) und akuellen Lage.
Die Netzbetreiber versuchen uns einfach nur abzuzocken bei o2 kann man für einen 10er entweder 500 MB für die Homezone bekommen oder 30 MB für unterwegs, sprich die 500 wären drinne, aber machen sie nicht, hoffe dieser Bereich wird auch bald mitreguliert.
Die 50 Milliarden sind nicht unser Fehler, sollen sie drauf sitzen bleiben, selbst schuld.
Was für ein Fiasko? Für alle, einmal dem Kunden und einmal für den NB.
gruß dslonlyabervielle­ichtauchum­tsonlybei5­€fürumtsflatgerne
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[3.1.1] spl antwortet auf DSLonly
06.09.2006 00:08
Benutzer DSLonly schrieb:
Schau dir mal die Netzbetreiber an, sie verkaufen zu 10€ 30 MB, welches du zu deinem Tarif hinzubuchen kannst, dieser Tarif und die anderen darüber haben eine 100 KB taktung, warum? Ganz einfach rechne dir mal die 30 MB durch oder die 30000KBs(abgerundet ;-) ), eine email nur text ist keine ganze KB groß, damit könntest du halt 30000 emails abschicken,

Na ja, das ist auch so eine Mär der Netzbetreiber. Es werden ja nicht nur die reinen Nutzdaten zusammenhangslos übertragen.

Übrigens habe ich die Verfügung noch mal gelesen: Leider werden Datendienste wohl doch nicht erfasst. Die BNetzA ist der Ansicht, dass Datendienste ein anderer Markt seien. Es ist daher davon auszugehen, dass bei SMS und UMTS weiterhin kräftig abgezockt wird.

Ob die BNetzA dort auch erst wieder 8 Jahre lang die Unterlagen von der einen in die anderen Schreibtischecke schiebt, ehe sie merkt, dass ein funktionierender Wettbewerb im Datenbereich genauso wenig vorhanden ist wie im Sprachbereich?

spl
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[3.1.1.1] DSLonly antwortet auf spl
06.09.2006 00:54
Benutzer spl schrieb:
Übrigens habe ich die Verfügung noch mal gelesen: Leider werden Datendienste wohl doch nicht erfasst. Die BNetzA ist der Ansicht, dass Datendienste ein anderer Markt seien. Es ist daher davon auszugehen, dass bei SMS und UMTS weiterhin kräftig abgezockt wird.

Ob die BNetzA dort auch erst wieder 8 Jahre lang die Unterlagen von der einen in die anderen Schreibtischecke schiebt, ehe sie merkt, dass ein funktionierender Wettbewerb im Datenbereich genauso wenig vorhanden ist wie im Sprachbereich?

spl
Der IC von SMS liegt imho bei 6 Cents bei allen Anbietern, also SMS günstiger als 6 Cents geht nicht und ich weiss nicht, ob die 6 Cents netto oder brutto sind?
Die verdienen also pro SMS ca 6 Cents bei eingehender SMS, dann kannste dir auch denken, warum es niemals ein 30 MB Paket mit 1 KB Taktung geben kann, weil halt 30000 SMS a 6 Cents 1800€ ergeben, rofl:-DDD
Dem Ceo/manager der diesen Geldhahn sich kaputt macht, indem er eine faire 1 KB Taktung anbietet mit einem 30 MB Tarif für 10€, schneiden die aktionäre die eier ab und das ohne Narkose.
Das ist halt das Dilemma des Kunden, er will günstig und der Manager das maximale;-)
Aber in Japan klappt das doch scheinbar, eine imail per imode kostet 1 Cents und empfang imho kostenlos, daher ist imode da der Erfolg schlechthin, die Japaner konnten nicht verstehen, warum eplus mit Imode keinen erfolg hatte und die Antwort hätten sie mit den SMS ICs bekommen können.
Ich frage mich, wo dann die Japaner abkassieren, ist Sprachtelefonie dort so viel teurer dafür.
Und wenn Sprachtelefonie doch günstig ist, neigt der Japaner, da er technickverrückt ist dazu, die Sprachtelefonie links liegen zu lassen und das 6 fache für Videotelefonie zu zahlen:-)
Fragen auf die ich nie eine Antwort bekommen werde, da ich kein Japanisch kann und auch keinen kenne, der mir mal etwas über deren Markt erzählen könnte.
gruß dslonly mit alice light oder freenetkomplett oder vielleicht legt auch Arcor nach? Dann könnt ich direkt bei denen bleiben, wäre super:-)
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[3.1.1.1.1] toco antwortet auf DSLonly
06.09.2006 01:31
Benutzer gha schrieb:

Ob brutto oder nicht - es gibt nicht wenige die behaupten, daß der IC für SMS bei exakt null Cent liegt! (Überleg mal: eplus und o2, habe ich in meinem Vertrag, geben 150 SMS/Monat frei heraus - bei mindestens mir würden sie kräftig drauflegen! [Ich telefoniere nie mehr als das Gesprächsguthaben, nutze meine frei-SMS und telefoniere über die BWHZ.])

Das Problem ist, daß die Netzbetreiber sich den Eingang einer SMS bezahlen lassen.
Netzinterne SMS kosten den Netzbetreiber also so gut wie gar nichts; netzexterne allerdings einiges. Ob dieser hohe IC sittenwidrig ist, interessiert das Kartell aber nicht, da man sich die Millionen gegenseitig zuschiebt (und der free-SMS-Vertrag des einen Netzbetreiber gleicht den Free-SMS Vertrag des anderen dadurch wieder aus)
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[3.1.1.1.1.1] toco antwortet auf toco
06.09.2006 12:34
Benutzer gha schrieb:

Sorry, ich kenne mich mit der Wirtschaft nicht wirklich aus, aber - o2 gibt Guthaben/Monat, frei-SMS, die meist wohl in die Fremdnetze verwandt werden (netzintern würde ich ja eher anrufen) - sie haben einen hohen ARPU (haben einen hohen Datenverkehr via SMS, der ihnen aber wenig bringt wegen der frei-SMS) - müßten die nicht, bei meiner Milchmädchenrechnung, ordentlich draufzahlen und die gesamte Logik von gerade völlig falsch sein??

Sie würden ordentlich draufzahlen, wenn Du a) SMS nur in Fremdnetze verschickst und b) Dir niemand antwortet.

Diese Kombination ist aber wohl sehr selten.

Schickst Du viele SMS ins eigene Netz, kostet es o2 nichts - man verdient aber gleichzeitig mit der Antwort, die den SMS-Partner ja etwas kostet. Hat dieser auch einen Frei-SMS-Vertrag, dann verdient o2 zwar nichts daran, macht aber auch keinen Verlust.

Schickst Du viele SMS in Fremdnetze, dann kosten o2 diese SMS zwar denn Interconnect, aber genau der gleiche Interconnect kommt ja durch die Antwort wieder rein. Auch ein Nullsummenspiel.

Außer eben, Du bekommst nie Antworten. Aber das dürfte ein eher seltener Fall sein, gesellschaftlich existiert ja schon fast ein Zwang, auf SMS m.o.w. sofort zu antworten.
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[3.1.1.1.1.1.1] fruli antwortet auf toco
06.09.2006 14:58

einmal geändert am 06.09.2006 15:01
Hi,

Benutzer gha schrieb:
>> Außer eben, Du bekommst nie Antworten. Aber das dürfte ein
>> eher seltener Fall sein, gesellschaftlich existiert ja
>> schon fast ein Zwang, auf SMS m.o.w. sofort zu antworten.

Ist das so?? ;-) Ich scheine ein seltsamer Vogel zu sein und meine Leute ebenfalls. Ich smse eh nicht sooo viel, ok das ist relativ, aber ich bekomme eher Anrufe denn....

Egal, bei SMS-Antwort-Anrufen aus Fremdnetzen bekommt O2 dann normalerweise auch anständigen IC wenn man sich ausserhalb der Homezone aufhält (ok, bei BWHZ natürlich kaum, aber das macht ja nicht die Masse der Nutzer).

Die meisten Leute sind auch superbequem (oder kennen sich nicht aus mit den eigenen Tarifen oder Festnetz ist bei ihrem Tarif kaum günstiger als Fremdnetze) und verwenden einfach die Anruf-Funktion aus der SMS heraus - und dort erscheint als Absender bekanntlich die Mobilfunk-Nummer, bei der ordentlicher IC für O2 rausspringt.

Ich hab übrigens auch selbst Genion-Card-Online und bei mir verhält es sich ähnlich wie bei dir.

Was mich übrigens nach wie vor bei O2 hält - auch wenn die Telefontarife nicht optimal sind - ist das Surf&Email-Pack; für mich einfach genial. Ein für die Flat gepatchter Opera-Mini aufs Handy und fertig ist das unbegrenzte mobile Surfvergnügen.

http://tinyurl.com/s6ukn
http://tinyurl.com/pf7az

So long.
fruli
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[4] Ed antwortet auf hrgajek
31.08.2006 13:44
Benutzer hrgajek schrieb:
nun müssen alle Mobilfunknetzbetreiber ihre Kosten vorlegen und sich genehmigen lassen. Wird es ihnen gelingen, höhere Kosten als bisher geltend zu machen?

Glaube ich kaum.

Wird es den "Kleinen" gelingen, höhere Kosten als die "Großen" geltend zu machen?

Das wird mir ewig ein Rätsel bleiben warum der Anrufer zahlen soll weil die Kostenprobleme haben die die "großen" nihct haben. Sollen den Quatsch doch ihre Kunden zahlen, die Kunden die mit 3Ct Festnetz und Base geworben werden.

Wo wird der Interconnect dann liegen?
6,7,8,9 Cent?

Wie werden sich die sinkenden Interconnect-Preise auf die Kunden-Preise auswirken?

Ich glaube kaum, warum sollten sie bestehende Preise ändern. In Zukunft zahlt ein Anbieter zwar weniger wenn sein Kunde rausruft, dafür bekommt er aber auch weniger wenn sein Kunde angerufen wird.

Was kostet dann 1 Minute von T-Com zu Mobil? Was kostet die Minute bei den CbC Anbietern?

Wieviel soll es dann im EK billiger werden, mehr werden die Preise im VK nicht fallen.

Was kostet eigentlich eine SMS zwischen den Netzen im EK? Da wäre Regulierung angebracht, ich greife in letzter Zeit lieber wieder zum Hörer als 3 SMS wegen einer Kleinigkeit zu schreiben. Damit belege ich aber das Netz ud die Anbieter müssen für teuer Geld ausbauen... naja wenn sie das so wollen.

Werden die Mobilfunker ihre Uralt-Tarife senken oder weiterhin drauf vertrauen, daß die Kunden von sich aus in die neuen Tarife wechseln, die möglicherweise gar nicht unbedingt immer billiger als die alten Tarife sein müssen?

Die werden die alten nicht automatisch senken, o2 hat getsern bei mir agerufen und wollte den neuen Tarif vermarkten. Angeblicher Vorteil. Das WE fällt weg und damit brauch ich mir eine Zeit weniger zu merken, aber wieviel das billiger ist wollte/konnte er mir nicht sagen. Sonstige Nachteile gibt es natürlich nicht. Und die Flat kann man nur bei den neuen buchen. Zum Glück habe ich den Blödsinn nicht gemacht, nachher fiel mir ein da ich jetzt netzinterne SMS habe und 24€/Monat SMS Guthaben neu sind 100SMS/Monat.

Grüße

Ed