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Das 'Flachland-Problem'


14.07.2005 09:28 - Gestartet von peggy
Ich hätte da mal eine Frage. Und zwar: wieso bietet man den Kunden auf dem flachen Land nicht eigentlich allen DSL an, selbst wenn die Fehlerrate sehr hoch ist und man in der Praxis dann eben bloß ISDN-Geschwindigkeit erreicht? *Irgendetwas* an Daten muß doch selbst durch die längste Leitung durchkommen.

Ich könnte mir vorstellen, daß viele Kunden mit einer solchen Lösung immer noch zufriedener wären als mit der ISDN-Einwahl pro Minute.

Peggy
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[1] flachlaender antwortet auf peggy
14.07.2005 09:58
wir kaempfen seit Monaten um einen DSL Anschluss zu bekommen. Davon betroffen sind in drei nahe bei einander liegenden Gemeinden rund 8 000 Einwohner. Erst die Drohung mit Umfragen und viel Öffentlicharbeit hat die Telekom bewogen, sich dahingehende zu äußern dass es ja durchaus technische Lösungen gäbe, diese aber kaufmännisch kalkuliert werden müssten.

Man darf gespannt sein wieviel Zeit der Kalkulationsvorgang beanspruchen wird.

Flachländer
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[1.1] peggy antwortet auf flachlaender
14.07.2005 10:27
Man darf gespannt sein wieviel Zeit der Kalkulationsvorgang beanspruchen wird.

Wie ich gehört habe, ist die Dauer des Kalkulationsvorganges direkt proportional zum öffentlichen Druck auf die Deutsche Telekom. Besonders geeignet zur Meinungsmache sind Massenmedien, aber auch Lokalanzeiger und Demonstrationen können viel bewirken.

Außerdem kann man versuchen, die Konkurrenz (WiMax, Kabel BW etc.) anzulocken, indem man eine Bürgerinitiative gründet. Dort verpflichtet sich ein bestimmter geschlossener Personenkreis vorab vertraglich zur Abnahme von Datentransferleistungen. Könnte Erfolg haben.

http://www.kein-dsl.de

Peggy
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[2] horst72 antwortet auf peggy
14.07.2005 15:09
Benutzer peggy schrieb:
Ich hätte da mal eine Frage. Und zwar: wieso bietet man den Kunden auf dem flachen Land nicht eigentlich allen DSL an, selbst wenn die Fehlerrate sehr hoch ist und man in der Praxis dann eben bloß ISDN-Geschwindigkeit erreicht? *Irgendetwas* an Daten muß doch selbst durch die längste Leitung durchkommen.

Ich könnte mir vorstellen, daß viele Kunden mit einer solchen Lösung immer noch zufriedener wären als mit der ISDN-Einwahl pro Minute.

Peggy

Das Problem ist, das das die Telekom nicht will. Da überall ISDN geht, geht auch überall mindestens 144kBit. Dies geschieht aber im "Sprachfrequenzband". Daher will es die T-Com nicht anbieten, da sie dieses dann auch den Mitbewerbern zur Verfügung stellen muss.