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10% Management-Anteile


03.06.2005 19:14 - Gestartet von peggy
Da frage ich mich, wie die Manager sich diesen Einsteig leisten konnten. Entweder sie sind jetzt erstmal hoch verschuldet und müssen das über Jahrzehnte abstottern (so wie beim Hausbau üblich). Oder sie sind "Erben" und haben die Anteile cash erworben. Oder die Manager haben eine so gute Ausbildung vom Staat (also vom Steuerzahler!) finanziert bekommen, daß man ihnen auf's Blaue vertraut und ihnen die Anteile einfach geschenkt hat (hallo Finanzamt? da sollten die Schenkungssteuer-Glocken läuten).

Von E+ ist es ein geschickter Schachzug, das Unternehmen auf Trab zu halten. Denn lerne: wo 100% Eigenanteile im Spiel sind, und keine persönliche Verantwortlichkeit, regiert bald der Schlendrian (siehe Worldcom-Pleite, Deutsche Bank, Mannesmann-D2-Hochzeit usw.)

Neidische Grüße,

Peggy
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[1] GKr antwortet auf peggy
03.06.2005 19:47
Benutzer peggy schrieb:
Da frage ich mich, wie die Manager sich diesen Einsteig leisten konnten. Entweder sie sind jetzt erstmal hoch verschuldet und müssen das über Jahrzehnte abstottern (so wie beim Hausbau üblich). Oder sie sind "Erben" und haben die Anteile cash erworben. Oder die Manager haben eine so gute Ausbildung vom Staat (also vom Steuerzahler!) finanziert bekommen, daß man ihnen auf's Blaue vertraut und ihnen die Anteile einfach geschenkt hat (hallo Finanzamt? da sollten die Schenkungssteuer-Glocken läuten).

Von E+ ist es ein geschickter Schachzug, das Unternehmen auf Trab zu halten. Denn lerne: wo 100% Eigenanteile im Spiel sind, und keine persönliche Verantwortlichkeit, regiert bald der Schlendrian (siehe Worldcom-Pleite, Deutsche Bank, Mannesmann-D2-Hochzeit usw.)

Neidische Grüße,

Peggy

Du bist wirklich ein Extrem.
Manchmal schreibst Du richtig gute Sachen.
Aber manchmal, wie jetzt, reißt es einem fast den Kaffee vom Munde..

Es ist in Unternehmen überhaupt nichts ungewöhnliches, dass Leitende Angestellte Gesellschafter-Anteile am Unternehmen halten. Genau wie Du es sagst: Mit-Eigentum motiviert ungemein. Und die Mitarbeiter, die ein solches Angebot bekommen, verstehen dieses zumeist durchaus als große Chance. Es sind eben nicht zwangsläufig Erben, hoch Verschuldete oder Leute, die sonstwie zu Geld gekommen sind. Es sind hochmotivierte und engagierte Leute, die verstehen, daß sie vollen Einsatz bringen müssen, um ein sehr sehr spannendes Spiel um einen hohen Einsatz und eine noch höhere Gewinnchance zu spielen.

Wie Du von dieser richtigen Einschätzung dann aber die Brücke baust zu "hoch verschuldet", "Erben" und "Ausbildung auf Staatskosten" - ehrlich: Ich stehe fassungslos vor diesem Anti-Logik-Gedankengebäude und verstehe es nicht.

Dann noch ein paar Schlagworte mit untergerührt wie "Worldcom-Pleite, Deutsche Bank, Mannesmann-D2-Hochzeit"...

Sag' mir bitte, welche Tageszeitung Du liest.

GKr
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[1.1] KnuddelTim antwortet auf GKr
03.06.2005 19:59
;) Du warst schneller...

Benutzer GKr schrieb:
Benutzer peggy schrieb:
>> [...]
Du bist wirklich ein Extrem.
Manchmal schreibst Du richtig gute Sachen.
Aber manchmal, wie jetzt, reißt es einem fast den Kaffee vom Munde..

Genau das habe ich auch gedacht, aber nicht geschrieben... ;)
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[1.2] peggy antwortet auf GKr
03.06.2005 20:27
Du bist wirklich ein Extrem.
Manchmal schreibst Du richtig gute Sachen. Aber manchmal, wie jetzt, reißt es einem fast den Kaffee vom Munde..

Lieber eine begründete Meinung, die den Gesamtkontext nicht außen vor läßt, als eine Meinung, die einseitig betriebswirtschaftlich ausgerichtet ist.

Denn Zweiteres greift zu kurz.

Peggy
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[2] KnuddelTim antwortet auf peggy
03.06.2005 19:48
Zu Deinen Mutmaßungen: Ich denke weder noch.

Und wieso überhaupt hoch verschuldet? simyo ist eine GmbH. Erfoderliches Stammkapital: 25K €. 10% davon sind 2,5K €. Das Management besteht aus 4 + 1 Personen. Also sind das gerade mal 500€ pro Person. Ich denke die kann man sich noch so eben gerade leisten...

Evtl. hat simyo ja schon eine Kapitalerhöhung gemacht, und das Management hat ein wenig mehr Geld eingelegt, aber gegründet wurde simyo mit 25K €, da es eine Vorratsgesellschaft der DNotV ist. Näheres wird man dann im Amtsblatt lesen können...

Und wieso sollten Sie eine "gute" Ausbildung vom Staat bekommen haben? Immer diese Mutmaßungen. Mindestens drei der Manager haben an der EBS studiert, und die trägt sich komplett privat. Und dann haben diese Leute gearbeitet und Erfahrungen gesammelt, also wieso sollte ein Investor (hier ePlus, die ja die anderen 90% des Stammkapitals stellen) nicht mit Ihnen zusammenarbeiten wollen, wenn Sie schon erfolgreich Unternehmen geführt haben und einen schlüssigen Businessplan vorweisen können?

Und wieso "schenken"?

Ich glaube auch du verkennst die Lage: ePlus hatte nicht die simyo Idee, sondern das Management und die sind an ePlus rangetreten mit Ihrer Idee. Vielleicht waren Sie ja auch bei den anderen NBs und die wollten nicht. Wer weiss...

Neidische Grüße,

Peggy

Ja... Neid lese ich bei dir vielfach raus... Schade eigentlich... Warum muss der deutsche immer neidisch sein, statt anerkennend zu nicken und sich am Erfolg Anderer zu erfreuen?
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[2.1] peggy antwortet auf KnuddelTim
03.06.2005 20:40
Mindestens drei der Manager haben an der EBS studiert, und die trägt sich komplett privat.

Nachdem man Hochschullehrer von anderen Universitäten abgezogen hatte. Insofern bekommt die EBS zumindest ihr "Betriebsvermögen" vollgratis, denn deren "Anwerbe- und Betriebskosten" werden ja lediglich auf die Studenten umgelegt (einfacher Dreisatz). Es gibt gute Gründe für diese Betrachtungsweise.


Und wieso "schenken"?

Weil der GmbH-Vertrag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine angemessene Vergütung der persönlichen Teilhaber im Verhältnis der Stammeinlagen vorsieht.



Ich glaube auch du verkennst die Lage: ePlus hatte nicht die simyo Idee, sondern das Management und die sind an ePlus rangetreten mit Ihrer Idee. Vielleicht waren Sie ja auch bei den anderen NBs und die wollten nicht. Wer weiss...

Das ist ein Gedankengang, den ich bisher unterschlagen hatte. Du hast recht - das "Quintett" der fünf Manager hat die vier bestehenden Mobilfunk-Majors mit ihrer Geschäftsidee wahrscheinlich regelrecht erpreßt und gegeneinander ausgespielt. Da war E+ klug genug, als erster zuzugreifen. Denn andere solche "Firmen" werden folgen - dutzendweise.

Hast Du Dir schonmal darüber Gedanken gemacht, wieviele Arbeitsplätze diese Idee kosten wird? Auf Kosten dieser Arbeitsplätze werden hier max. 5 Manager bereichert, und zwar über den Trick einer "Geschäftsidee", ausgeführt mit dem bösen Werkzeug des "Businessplans".



Ja... Neid lese ich bei dir vielfach raus... Schade eigentlich... Warum muss der deutsche immer neidisch sein, statt anerkennend zu nicken und sich am Erfolg Anderer zu erfreuen?

Weil er sonst nicht meckern kann. Der Deutsche ist auf Untertänigkeit, Wehklagen und Neid programmiert. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Neidische Grüße deshalb, weil diese "Geschäftsidee" auf Kosten der Allgemeinheit schmarotzt. Mit "Allgemeinheit" meine ich jene Teilmenge aller Einwohner, die mittelbar von dieser Geschäftsgründung betroffen sind. Dies können freigesetzte Mitarbeiter anderer TK-Formen oder assoziierter Branchen sein ebenso wie Lohnkürzungen bei Neueinstellungen ("sozialer Raubbau").

Gruß

Peggy
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[2.1.1] handytim antwortet auf peggy
03.06.2005 20:51
Benutzer peggy schrieb:
Hast Du Dir schonmal darüber Gedanken gemacht, wieviele Arbeitsplätze diese Idee kosten wird? Auf Kosten dieser Arbeitsplätze werden hier max. 5 Manager bereichert, und zwar über den Trick einer "Geschäftsidee", ausgeführt mit dem bösen Werkzeug des "Businessplans".

Hast Du mal überlegt, dass Simyo 30 Mitarbeiter hat, also Arbeitsplätze geschaffen hat? Und Du sagtest, dass noch mehr solche Unternehmen entstehen werden, also noch mehr Arbeitsplätze...

Ciao
Tim
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[2.1.1.1] peggy antwortet auf handytim
03.06.2005 20:55
Hast Du mal überlegt, dass Simyo 30 Mitarbeiter hat, also Arbeitsplätze geschaffen hat? Und Du sagtest, dass noch mehr solche Unternehmen entstehen werden, also noch mehr Arbeitsplätze...

Den "Vernichtungskoeffizienten" eines auf diese Art neugeschaffenen Arbeitsplatzes schätze ich aus dem Bauch raus auf 5 bis 10. Deutsche Unternehmen erwirtschaften Milliardengewinne, setzen gleichzeitig aber ihr Humankapital frei:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,347987,00.html

Gruß

Peggy
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[2.1.1.2] zirconium antwortet auf handytim
04.06.2005 15:31
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer peggy schrieb:
Hast Du Dir schonmal darüber Gedanken gemacht, wieviele Arbeitsplätze diese Idee kosten wird? Auf Kosten dieser Arbeitsplätze werden hier max. 5 Manager bereichert, und zwar über den Trick einer "Geschäftsidee", ausgeführt mit dem bösen Werkzeug des "Businessplans".

Hast Du mal überlegt, dass Simyo 30 Mitarbeiter hat, also Arbeitsplätze geschaffen hat? Und Du sagtest, dass noch mehr solche Unternehmen entstehen werden, also noch mehr Arbeitsplätze...

Ciao
Tim

Überlegt doch mal:
Seit dem das Deutsche Post/Telekom-Monopol gefallen ist, gibt es zig-tausend weniger Menschen, die bei der Telekom in Lohn und Brot stehen, ja richtig.
Aber andererseits gibt es unzählige kleine und auch größere Telekommunikationsfirmen von ARCOR bis hin zu 01051 etc., die neue ARbeitsplätze geschaffen haben (abgesehen davon, das die Deutsche Post ein aufgeblähter Haufen war und teilweise noch ist). Sowohl einfache Jobs in Call-Centern als auch eben die Managerjobs in den höheren Etagen.
Daran hängen viele Jobs, die durch Netzauf- und ausbau, Marketing etc. entstanden sind. Und ganz nebenbei kann die Allgemeinheit von günstigerer Telekommunikation profitieren, sie somit gewinnbringender und/oder intensiver einsetzten.
Dito beim Internet.
Warum nicht beim Mobilfunk?
Günstigere Preise ergeben oftmals eine höhere Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen.
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[2.1.2] KnuddelTim antwortet auf peggy
04.06.2005 11:47
Benutzer peggy schrieb:
Mindestens drei der Manager haben an der EBS studiert, und die trägt sich komplett privat.

Nachdem man Hochschullehrer von anderen Universitäten abgezogen hatte. Insofern bekommt die EBS zumindest ihr "Betriebsvermögen" vollgratis, denn deren "Anwerbe- und Betriebskosten" werden ja lediglich auf die Studenten umgelegt (einfacher Dreisatz). Es gibt gute Gründe für diese Betrachtungsweise.

Oh Mann!!! Ein Hochschullehrer ist Beamter. Professor auf Lebenszeit. Die Dozenten an privaten Hochschulen kommen hauptsächlich direkt aus der Privatwirtschaft und sind oft gestandene Manager. Der Sinn dieser Schulen ist nämlich die Vermittlung von Praxiswissen und nicht von grauer Theorie.

Und was das jetzt mit Dreisatz zu tun hast, musst du mir mal genau erklären. http://de.wikipedia.org/wiki/Dreisatz

>> Und wieso "schenken"?

Weil der GmbH-Vertrag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine angemessene Vergütung der persönlichen Teilhaber im Verhältnis der Stammeinlagen vorsieht.

Durchaus normal, das die Gesellschafter Ausschüttung erhalten, oder? Das ist schliesslich der Lohn fürs "unternehmen".

Das ist ein Gedankengang, den ich bisher unterschlagen hatte. Du hast recht - das "Quintett" der fünf Manager hat die vier bestehenden Mobilfunk-Majors mit ihrer Geschäftsidee wahrscheinlich regelrecht erpreßt und gegeneinander ausgespielt. Da war E+ klug genug, als erster zuzugreifen. Denn andere solche "Firmen" werden folgen - dutzendweise.

Wieso erpresst? 5 Leute haben eine Idee. Für die Idee brauchen Sie einen NB. Also bieten Sie allen Netzbetreibern die Idee an. Vll. hat e+ auch zuerst ja gesagt?

Hast Du Dir schonmal darüber Gedanken gemacht, wieviele Arbeitsplätze diese Idee kosten wird? Auf Kosten dieser Arbeitsplätze werden hier max. 5 Manager bereichert, und zwar über den Trick einer "Geschäftsidee", ausgeführt mit dem bösen Werkzeug des "Businessplans".

Oh ja... wie schlimm. Die lieben Arbeitsplätze. Wird Zeit für mehr Unternehmer in Deutschland. Nicht immer dieses: Die anderen müssen Arbeitsplätze schaffen. Ich will ja kein Risiko eingehen...

Weil er sonst nicht meckern kann. Der Deutsche ist auf Untertänigkeit, Wehklagen und Neid programmiert. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Neidische Grüße deshalb, weil diese "Geschäftsidee" auf Kosten der Allgemeinheit schmarotzt. Mit "Allgemeinheit" meine ich jene Teilmenge aller Einwohner, die mittelbar von dieser Geschäftsgründung betroffen sind. Dies können freigesetzte Mitarbeiter anderer TK-Formen oder assoziierter Branchen sein ebenso wie Lohnkürzungen bei Neueinstellungen ("sozialer Raubbau").

Also entweder bist du ein Troll, oder du versuchst sarkastisch zu sein. Sollen sich die Betroffenen zusammenraufen und selber was aufziehen.
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[2.1.3] joachimrang antwortet auf peggy
04.06.2005 17:21
Hast Du Dir schonmal darüber Gedanken gemacht, wieviele Arbeitsplätze diese Idee kosten wird? Auf Kosten dieser Arbeitsplätze werden hier max. 5 Manager bereichert, und zwar über den Trick einer 'Geschäftsidee', ausgeführt mit dem bösen Werkzeug des 'Businessplans'.

>

Whua - jetzt platzt mir aber die Hutschnur! Ich finde man sollte doch Wirtschaft als Pflichtfach an Schulen einführen. Denn ich befürchte fast, dass Dir wohl fast die Hälfte der Deutschen zustimmen wird. Tatsache ist, das Simyo Arbeitsplätze schafft! Natürlich nicht die 20, 30 Sachbearbeiter, die die Karten verschicken, aber in allen Firmen, die Konsumgüter verkaufen, weil nun mehr Kaufkraft beim Konsumenten bleibt.

Besser eine umfassende volkswirtschaftliche Betrachtung, als eine eingeente Betriebswirtschaftliche bzw. eine verkürzte Milchmädchenbetrachtung.

Gruß tralala
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[2.1.4] ieee802.1q antwortet auf peggy
04.06.2005 20:47
Oh Mann! Ich kann nicht mehr ...

Erstmal muss ich glaube ich erklären , das ich links von der
Mitte stehe...

Aber der Mensch ist auf PROGRESSION ausgelegt! Auf Fortschritt
auf Innovation und Optimierung. Das ist auch der Grund , warum Gesselschaftformen , die auf stillstand und aufrechterhalten des Status Quo ausgerichtet sind , wie z.B. der real existiert habende Sozialismus, gescheitert.

Es ist immer so , dass eine technologie , eine Branche , zunächst
exklusiv ist und manuell (und damit Personalintensiv) . Danach , mit der Zeit, optimiert sich alles und es automatisiert sich. es wird günstiger und weniger Personalintensiv. Das überschüssige Personal wird freigesetzt. Und das muss auch so sein!!

Warum das so sein muss liegt einfach daran weil das Personal dann in der nächst folgenden Technologie / Branche benötigt wird , bis die auf wiederum optimiert wurde ... und so geht das normalerweise weiter

Dieses System fordert von beiden Seiten etwas (sowohl von den Unternehmen als auch von der Arbeiten Bevölkerung)

Von den Unternehmen fordert es , das sie innovativ sind und
Ware oder Dienstleistungen entwickeln und vermarkten , die das
Leben nachhaltig vereinfachen und bereichern (keine Nullnummern wie Handyklingeltöne oder Versuche den erfolg der SMS auf dem Reisbrett zu wiederholen (thema : MMS))

Auf der Anderen Seite fordert es von der arbeitenden Bevölkerung eine ständig Änderungsbereitschaft. Eine flexibilität, die gedanklichen Koffer zu packen und sich an eine neue Aufgabe zu machen wenn man in der Alten nicht mehr gebraucht wird.

Dazwischen sollte ein zurückhaltender Staat morderieren und nicht 50 % der Volkswirtschaftlichen Leistungen in Form von Steuern und Abgaben aus dem Kreislauf herausziehen um es selbst zu konsumieren.

Ich werde mich jetzt wohl ein wenig unbeliebt bei einigen machen , aber ich denke das eine Gruppierung einen exterm eisernen Besen verdient hat ; Und das ist der öffentliche Dienst , hier wird nämlich besonders stark am Status Quo festgehalten und verursacht dadurch imense Volkswirtschaftliche Kosten , und
da bei gleichbleibender und damit stagnierender Leistung.

So , jetzt könnt ihr mich zum Kanzler wählen ;-)
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[2.1.4.1] KnuddelTim antwortet auf ieee802.1q
05.06.2005 14:52
Meine Stimme hast du.
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[2.2] blondini antwortet auf KnuddelTim
03.06.2005 21:07
schaut mal auf die rechnung vom simyo. die sind gerade umfirmiert aus irgendeiner anderen gmbh.

genau wie bei quam.

die gründen erst irgendeine gmbh mit harmlos klingendem namen, um sie dann von heute auf morgen zu aktivieren.

d.h. der plan ist älter. simyo gab es vorher nicht. das personal wird wahrscheinlich zu 100% von e-plus kommen, um die notwendige geheimhaltung zu gewährleisten.

10% eigene anteile, na und???

viele grüße

blondini
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[2.2.1] GKr antwortet auf blondini
03.06.2005 21:35
Benutzer blondini schrieb:
schaut mal auf die rechnung vom simyo. die sind gerade umfirmiert aus irgendeiner anderen gmbh.

genau wie bei quam.

die gründen erst irgendeine gmbh mit harmlos klingendem namen, um sie dann von heute auf morgen zu aktivieren.

d.h. der plan ist älter. simyo gab es vorher nicht. das personal wird wahrscheinlich zu 100% von e-plus kommen, um die notwendige geheimhaltung zu gewährleisten.

10% eigene anteile, na und???

viele grüße

blondini

Nein, der Plan ist nicht älter.
Die GmbH wurde "auf Vorrat" gegründet. Das ist praktisch, weil man damit sehr viel Zeit spart, wenn man sie "zum Leben erweckt".
Schau Dir 01039 an - Telefonicá "parkt" diese CbC-Nummer. Man weiß ja nie, wozu es einmal gut sein kann. Macht die Tarife so uninteressant, daß niemand die Nummer nutzt. Also bindet sie auch keine Arbeitskraft. Aber irgendwann wird man sie mal neu einsetzen können - vielleicht.
Oder, eine Nummer kleiner: Schau Dir die Domain www.coco-card.de an. Diese Domain besitzen wir seit 2 Jahren. Wir haben sie gekauft, weil sie frei war. Aus keinem anderen Grund. Und sie ist gängig. Damals hatten wir keinen konkreten Plan, eine neue Calling Card-Serie auf die Schiene zu setzen.
Aber als wir diesen Plan vor einigen Monaten diskutierten, war es sehr praktisch, auf diese Domain zurückgreifen zu können.

Für diese Erstgründung der GmbH bedeutet das: Einmal jährlich eine 0-Meldung ans Finanzamt. Fertig. Und jetzt können sie sie aus dem Hut zaubern und einsetzen.

Für so etwas nimmt man dann ein paar Mitarbeiter, die die eigene Idee verinnerlicht haben und den neuen Job als Chance verstehen. Die Biss haben und Ehrgeiz. Und dann läßt man sie von der Leine.. Geht die Sache schief, fällts nicht auf die eigentliche Mutter zurück. Gehts gut, hat man einen Synergie-Effekt vom Feinsten :-)
Denn mit zwei Unternehmen in derselben Branche, aber einer unterschiedlichen Zielgruppe kann man wunderbar spielen.

GKr
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[2.2.1.1] blondini antwortet auf GKr
03.06.2005 23:51
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer blondini schrieb:
schaut mal auf die rechnung vom simyo. die sind gerade umfirmiert aus irgendeiner anderen gmbh.

genau wie bei quam.

die gründen erst irgendeine gmbh mit harmlos klingendem namen,
um sie dann von heute auf morgen zu aktivieren.

d.h. der plan ist älter. simyo gab es vorher nicht. das personal wird wahrscheinlich zu 100% von e-plus kommen, um die
notwendige geheimhaltung zu gewährleisten.

10% eigene anteile, na und???

viele grüße

blondini

Nein, der Plan ist nicht älter.
Die GmbH wurde "auf Vorrat" gegründet. Das ist praktisch, weil man damit sehr viel Zeit spart, wenn man sie "zum Leben erweckt".
Schau Dir 01039 an - Telefonicá "parkt" diese CbC-Nummer. Man weiß ja nie, wozu es einmal gut sein kann. Macht die Tarife so uninteressant, daß niemand die Nummer nutzt. Also bindet sie auch keine Arbeitskraft. Aber irgendwann wird man sie mal neu einsetzen können - vielleicht.
Oder, eine Nummer kleiner: Schau Dir die Domain www.coco-card.de an. Diese Domain besitzen wir seit 2 Jahren. Wir haben sie gekauft, weil sie frei war. Aus keinem anderen Grund. Und sie ist gängig. Damals hatten wir keinen konkreten Plan, eine neue Calling Card-Serie auf die Schiene zu setzen. Aber als wir diesen Plan vor einigen Monaten diskutierten, war es sehr praktisch, auf diese Domain zurückgreifen zu können.

Für diese Erstgründung der GmbH bedeutet das: Einmal jährlich eine 0-Meldung ans Finanzamt. Fertig. Und jetzt können sie sie aus dem Hut zaubern und einsetzen.

Für so etwas nimmt man dann ein paar Mitarbeiter, die die eigene Idee verinnerlicht haben und den neuen Job als Chance verstehen. Die Biss haben und Ehrgeiz. Und dann läßt man sie von der Leine.. Geht die Sache schief, fällts nicht auf die eigentliche Mutter zurück. Gehts gut, hat man einen Synergie-Effekt vom Feinsten :-)
Denn mit zwei Unternehmen in derselben Branche, aber einer unterschiedlichen Zielgruppe kann man wunderbar spielen.

GKr

hallo GKr

im prinzip widersprichst du mir nicht.

wie man die sache aufzieht, darin sind wir uns einig.

was ich vermute ist, dass e-plus von vorne bis hinten hinter simyo steckt.

ist ja nicht verboten. die wären ja blöd bei e-plus, wenn die sich das entgehen lassen würden. ich tippe darauf, dass bei e-plus intern mitarbeiter rekrutiert worden sind, die simyo aufziehen. wenn es nicht klappt, dürfen sie vielleicht zurück.

blondini
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[2.2.1.1.1] GKr antwortet auf blondini
04.06.2005 09:02
Benutzer blondini schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer blondini schrieb:
schaut mal auf die rechnung vom simyo. die sind gerade umfirmiert aus irgendeiner anderen gmbh.

genau wie bei quam.

die gründen erst irgendeine gmbh mit harmlos klingendem namen,
um sie dann von heute auf morgen zu aktivieren.

d.h. der plan ist älter. simyo gab es vorher nicht. das personal wird wahrscheinlich zu 100% von e-plus kommen, um die notwendige geheimhaltung zu gewährleisten.

10% eigene anteile, na und???

viele grüße

blondini

Nein, der Plan ist nicht älter.
Die GmbH wurde "auf Vorrat" gegründet. Das ist praktisch, weil man damit sehr viel Zeit spart, wenn man sie "zum Leben erweckt".
Schau Dir 01039 an - Telefonicá "parkt" diese CbC-Nummer.
Man weiß ja nie, wozu es einmal gut sein kann. Macht die Tarife so uninteressant, daß niemand die Nummer nutzt. Also bindet sie auch keine Arbeitskraft. Aber irgendwann wird man sie mal neu
einsetzen können - vielleicht.
Oder, eine Nummer kleiner: Schau Dir die Domain www.coco-card.de an. Diese Domain besitzen wir seit 2 Jahren.
Wir haben sie gekauft, weil sie frei war. Aus keinem anderen Grund. Und sie ist gängig. Damals hatten wir keinen konkreten Plan, eine neue Calling Card-Serie auf die Schiene zu setzen.
Aber als wir diesen Plan vor einigen Monaten diskutierten, war es sehr praktisch, auf diese Domain zurückgreifen zu können.

Für diese Erstgründung der GmbH bedeutet das: Einmal jährlich eine 0-Meldung ans Finanzamt. Fertig. Und jetzt können sie sie
aus dem Hut zaubern und einsetzen.

Für so etwas nimmt man dann ein paar Mitarbeiter, die die eigene Idee verinnerlicht haben und den neuen Job als Chance verstehen. Die Biss haben und Ehrgeiz. Und dann läßt man sie von der Leine.. Geht die Sache schief, fällts nicht auf die eigentliche Mutter zurück. Gehts gut, hat man einen Synergie-Effekt vom Feinsten :-)
Denn mit zwei Unternehmen in derselben Branche, aber einer unterschiedlichen Zielgruppe kann man wunderbar spielen.

GKr

hallo GKr

im prinzip widersprichst du mir nicht.

wie man die sache aufzieht, darin sind wir uns einig.

was ich vermute ist, dass e-plus von vorne bis hinten hinter simyo steckt.

ist ja nicht verboten. die wären ja blöd bei e-plus, wenn die sich das entgehen lassen würden. ich tippe darauf, dass bei e-plus intern mitarbeiter rekrutiert worden sind, die simyo aufziehen. wenn es nicht klappt, dürfen sie vielleicht zurück.

blondini

Guten Morgen,
entschuldige bitte meine Begriffsstutzigkeit in Bezug auf Deine Aussage. Ich in selbstverständlich davon ausgegangen, daß jedem klar ist, daß diese ganze Geschichte von Eplus initiiert ist.
Darüber braucht man doch überhaupt nicht zu diskutieren. Jedes Byte, das man dazu in einen Kommentar schreibt, ist überflüssig.

Allerdings sehe ich nichts, aber auch überhaupt nichts anrüchiges an einer solchen Strategie. Wir selbst haben das - natürlich in kleinerem Rahmen - mit der Comnet Communication & Networking GmbH ebenso gemacht. Nachdem sich im Jahr 2001 ein klarer Erfolgstrend beim Verkauf der damals noch als Reseller verriebenen Calling Cards abzeichnete, haben wir im Jahr 2002 die Comnet Calling Card GmbH gegründet. Wobei ein erfahrener Mitarbeiter der CCN Geschäftsführer und Gesellschafter wurde. Dann haben wir gemeinsam die CCC auf die Erfolgsschiene gebracht und nach 2 Jahren war die neue GmbH dann soweit etabliert, daß sie einen wirklichen Wert darstellte.
Das ist genau, was Eplus jetzt - natürlich in wesentlich größerem Maßstab - gemacht hat. Aber das Prinzip ist das gleiche: auf der einen Seite Risiko-Sharing, auf der anderen Seite eine Riesen-Chance, einem verkrusteten Markt zu neuen Impulsen zu verhelfen. So etwas kann in einer solchen Situation kaum schief gehen.

Dennoch kann ich nicht verstehen, was daran kritikwürdig ist.
Von diesem neuen Produkt hier profitieren doch auch die Endkunden.

GKr
www.01088.com
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[2.2.1.1.2] KnuddelTim antwortet auf blondini
04.06.2005 11:32
was ich vermute ist, dass e-plus von vorne bis hinten hinter simyo steckt.

da vermutest du falsch...
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[2.2.1.1.2.1] handytim antwortet auf KnuddelTim
04.06.2005 11:33
Benutzer KnuddelTim schrieb:
was ich vermute ist, dass e-plus von vorne bis hinten hinter simyo steckt.

da vermutest du falsch...

E-Plus ist mit 90% an Simyo beteiligt, also doch ziemlich tief mit drin...

Ciao
Tim
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[2.2.1.1.2.1.1] KnuddelTim antwortet auf handytim
04.06.2005 11:53
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer KnuddelTim schrieb:
was ich vermute ist, dass e-plus von vorne bis hinten hinter simyo steckt.

da vermutest du falsch...

E-Plus ist mit 90% an Simyo beteiligt, also doch ziemlich tief mit drin...

Es ging nicht um die Gesellschafterstruktur sondern um die Idee/den Plan.

E.On hält auch große Teile an der östereichischen ONE, ohne von vorne bis hinten dahinter zu stecken.
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[2.2.1.1.2.1.1.1] GKr antwortet auf KnuddelTim
04.06.2005 21:16
Benutzer KnuddelTim schrieb:
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer KnuddelTim schrieb:
was ich vermute ist, dass e-plus von vorne bis hinten hinter simyo steckt.

da vermutest du falsch...

E-Plus ist mit 90% an Simyo beteiligt, also doch ziemlich tief mit drin...

Es ging nicht um die Gesellschafterstruktur sondern um die Idee/den Plan.

E.On hält auch große Teile an der östereichischen ONE, ohne von vorne bis hinten dahinter zu stecken.

Aber es kommt bei solchen Sachen doch nur darauf an, wer eine solche Idee aufnimmt und das Geld für deren Realisierung gibt.
Gute Ideen haben SEHR viele Leute.
Du sagst es ja: Selbst die Österreicher haben nun die sinnvolle Nutzung des Stroms entdeckt.

GKr
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[2.2.1.2] KnuddelTim antwortet auf GKr
04.06.2005 11:50
Benutzer GKr schrieb:
[...] Oder, eine Nummer kleiner: Schau Dir die Domain www.coco-card.de an. Diese Domain besitzen wir seit 2 Jahren. Wir haben sie gekauft, weil sie frei war. Aus keinem anderen Grund. Und sie ist gängig. Damals hatten wir keinen konkreten Plan, eine neue Calling Card-Serie auf die Schiene zu setzen. Aber als wir diesen Plan vor einigen Monaten diskutierten, war es sehr praktisch, auf diese Domain zurückgreifen zu können.

Ihr habt aber nix mit Coco2Go und CocoSys zu tun, oder?

Für diese Erstgründung der GmbH bedeutet das: Einmal jährlich eine 0-Meldung ans Finanzamt. Fertig. Und jetzt können sie sie aus dem Hut zaubern und einsetzen.

Die GmbH wurde gekauft. Liest hier niemand richtig?

Für so etwas nimmt man dann ein paar Mitarbeiter, die die eigene Idee verinnerlicht haben und den neuen Job als Chance verstehen. Die Biss haben und Ehrgeiz. Und dann läßt man sie von der Leine.. Geht die Sache schief, fällts nicht auf die eigentliche Mutter zurück. Gehts gut, hat man einen Synergie-Effekt vom Feinsten :-)
Denn mit zwei Unternehmen in derselben Branche, aber einer unterschiedlichen Zielgruppe kann man wunderbar spielen.

Endlich jemand hier, der Ahnung hat.
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[2.2.1.2.1] GKr antwortet auf KnuddelTim
04.06.2005 16:06
Benutzer KnuddelTim schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
[...] Oder, eine Nummer kleiner: Schau Dir die Domain www.coco-card.de an. Diese Domain besitzen wir seit 2 Jahren.
Wir haben sie gekauft, weil sie frei war. Aus keinem anderen Grund. Und sie ist gängig. Damals hatten wir keinen konkreten Plan, eine neue Calling Card-Serie auf die Schiene zu setzen.
Aber als wir diesen Plan vor einigen Monaten diskutierten, war es sehr praktisch, auf diese Domain zurückgreifen zu können.

Ihr habt aber nix mit Coco2Go und CocoSys zu tun, oder?

Nein, mit der Coco Multimedia GmbH, die diese von Dir genannten Produkte vermarktet, die wir nicht näher kennen, haben wir nichts zu tun.


Für diese Erstgründung der GmbH bedeutet das: Einmal jährlich eine 0-Meldung ans Finanzamt. Fertig. Und jetzt können sie sie aus dem Hut zaubern und einsetzen.

Die GmbH wurde gekauft. Liest hier niemand richtig?

Da ist doch, bezogen auf die hier angesprochene Sache, kein Unterschied. Es geht doch nur darum, irgendwoher eine fertige GmbH aus dem Ärmel zu ziehen.


Für so etwas nimmt man dann ein paar Mitarbeiter, die die eigene Idee verinnerlicht haben und den neuen Job als Chance verstehen. Die Biss haben und Ehrgeiz. Und dann läßt man sie von der Leine.. Geht die Sache schief, fällts nicht auf die eigentliche Mutter zurück. Gehts gut, hat man einen Synergie-Effekt vom Feinsten :-)
Denn mit zwei Unternehmen in derselben Branche, aber einer unterschiedlichen Zielgruppe kann man wunderbar spielen.

Endlich jemand hier, der Ahnung hat.

Naja, ist schon so..

GKr
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[2.2.2] KnuddelTim antwortet auf blondini
04.06.2005 11:34
schaut mal auf die rechnung vom simyo. die sind gerade umfirmiert aus irgendeiner anderen gmbh.

genau wie bei quam.

Sagte ich bereits.

die gründen erst irgendeine gmbh mit harmlos klingendem namen, um sie dann von heute auf morgen zu aktivieren.

FALSCH. Die GmbH wurde kurzfristig von der VBR Vorratsgesellschaften GmbH gekauft.

d.h. der plan ist älter. simyo gab es vorher nicht. das personal wird wahrscheinlich zu 100% von e-plus kommen, um die notwendige geheimhaltung zu gewährleisten.

Der Plan ist wirklich älter.