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Typisch Telekom, nichts als Rosinenpicker!


10.06.2005 22:23 - Gestartet von J.Malberg
Typische Rosinenpickerei der Telekom! Nichtmal in der Lage sein flächendeckend Breitband-Internet anzubieten und auch keine Schmalbandflat weil da zuwenig Gewinn drin ist. Da baut man lieber ein weiteres DSL-Netz in Paris (Frankreich).

Aber die Konkurrenz zu schädigen wo es nur geht. Hier sollte mal wieder die RegTP eingreifen. IMHO wäre ein Preis von 1,50 Euro/Monat angemessen.

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[1] chbrown antwortet auf J.Malberg
11.06.2005 02:53
Klar! - Typisch Telekom! - Und die wollen ein besseres Image, obwohl sie dauernd solche Schlagzeilen produzieren? - Pfui!
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[2] CHEFE antwortet auf J.Malberg
11.06.2005 09:25
Benutzer J.Malberg schrieb:
Typische Rosinenpickerei der Telekom! Nichtmal in der Lage sein flächendeckend Breitband-Internet anzubieten und auch keine Schmalbandflat weil da zuwenig Gewinn drin ist. Da baut man lieber ein weiteres DSL-Netz in Paris (Frankreich).

Hatten wir den gleichen Thread mit dem gleichen Argument nicht schonmal?
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[3] saarland66 antwortet auf J.Malberg
08.07.2005 21:55
Benutzer J.Malberg schrieb:
Typische Rosinenpickerei der Telekom! Nichtmal in der Lage sein flächendeckend Breitband-Internet anzubieten und auch keine Schmalbandflat weil da zuwenig Gewinn drin ist. Da baut man lieber ein weiteres DSL-Netz in Paris (Frankreich).

Aber die Konkurrenz zu schädigen wo es nur geht. Hier sollte mal wieder die RegTP eingreifen. IMHO wäre ein Preis von 1,50 Euro/Monat angemessen.


Aha. Rosinenpickerei der Telekom! Wenn das so ist Frage ich mich warum die DTAG als einziges ein fast Flächendeckendes Netz hat während alle anderen Anbieter nur dort Investieren wo es sich Wirtschaftlich lohnt.

Klar. Ich habe noch nen besseren Vorschlag: Man sollte die Telekom zwingen ihre Vorleistung zu verschenken. Dann kann sich jeder Anbieter die Rosinenrauspicken (Ups Sorry. Da habe ich ja jetzt was verwechselt.)

Nichts für ungut. Aber vielleicht solltest Du Dich erst einmal informieren und dann mal lange darüber Nachdenken bevor Du so einen Bockmist schreibst.
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[3.1] J.Malberg antwortet auf saarland66
09.07.2005 08:41

Aha. Rosinenpickerei der Telekom! Wenn das so ist Frage ich mich warum die DTAG als einziges ein fast Flächendeckendes Netz hat während alle anderen Anbieter nur dort Investieren wo es sich Wirtschaftlich lohnt.

Weil die Telekom *jahrzehntelang* als Deutsche Bundespost ein Monopol hatte und die Preise für Telefon und Datendienste völlig überhöhte Monopolpreise waren und die Deutsche Bundespost genug Geld hatte das Netz bundesweit auszubauen.

Die Gewinne die die Deutsche Bundespost aus den Monopolgewinnen im Fermeldedienst abgeführt hat lag regelmäßige bei 2,5 Mrd Euro. Das ist eine Rendite die nur möglich ist, wenn man Monopolist in einen Bereich ist.

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[3.1.1] erland antwortet auf J.Malberg
22.07.2005 13:28
Genau und deshalb hat die Telekom auch 50 Millarden EURO Schulden. Jedes Jahr Monstergewinne ...

Super Argument!

Wenn dein Vater plötzlich arbeitslos wird, heultst du rum, wenn die Telekom die Preise nicht senkt auch ...

Was willst du eigentlich?

erland

Benutzer J.Malberg schrieb:

Aha. Rosinenpickerei der Telekom! Wenn das so ist Frage ich mich warum die DTAG als einziges ein fast Flächendeckendes Netz hat während alle anderen Anbieter nur dort Investieren wo es
sich Wirtschaftlich lohnt.

Weil die Telekom *jahrzehntelang* als Deutsche Bundespost ein Monopol hatte und die Preise für Telefon und Datendienste völlig überhöhte Monopolpreise waren und die Deutsche Bundespost genug Geld hatte das Netz bundesweit auszubauen.

Die Gewinne die die Deutsche Bundespost aus den Monopolgewinnen im Fermeldedienst abgeführt hat lag regelmäßige bei 2,5 Mrd Euro. Das ist eine Rendite die nur möglich ist, wenn man Monopolist in einen Bereich ist.

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[3.1.1.1] J.Malberg antwortet auf erland
22.07.2005 14:53

Was willst du eigentlich?

Einen *funktionierenden* Wettbewerb im TK-Markt!

Mfg.
Jürgen

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[3.1.1.2] fruli antwortet auf erland
23.07.2005 01:44
Hi,
Benutzer erland schrieb:
Genau und deshalb hat die Telekom auch 50 Millarden EURO Schulden. Jedes Jahr Monstergewinne ...

mit dem Festnetz-Geschäft verdient die DTAG nach wie vor beständig die Milliarden, mit dene sie ihre übrigen Abenteuer/Investitionen (insbesondere Voicestream allein 20-30 Mrd Euro: http://www.golem.de/0207/20891.html http://www.golem.de/0104/13660.html, One2One (UK), GlobalOne, max.mobil (AUT), die rekordträchtigen UMTS-Lizenzkosten in Deutschland und Grossbritannien, etc) gegenfinanziert - es ist die sogenannte cash cow (und die ISDN-Zwangs-Schmalband-Zeitticker-Vielsurfer sind die Melkkühe der T-Com)

Würde dieses Geld in Milliardenhöhe nicht andauernd in andere Unternehmensbereiche verschoben, hätten wir längst eine zufriedenstellende DSL-Versorgung in Deutschland.

So aber hinken wir masslos hinterher. Die offiziellen 91%-Zahlen sind ohnehin geschönt, weil die vielen Leitungslängen-/Dämpfungsopfer dabei nicht berücksichtigt sind, die die T-Com bewusst mit ihrem ISDN-Wahn produziert (kein Annex-A-ADSL wie sonst bei Analoganschlüssen, keine Rate-Adaptive-Schaltung, extrem konservative und rigerose Schaltgrenzen)

Einfach mal in Google nach 'cash-cow' 'telekom' und 'festnetz' suchen, dort findet ihr unzählige Artikel aus dem Wirtschafts-Ressort darüber, auch RegTP-Kurth u.ä. lassen sich genau darüber aus, dass die Festnetz-Sparte in Deutschland der zuverlässige Gewinnbringer der DTAG ist, aus dem die Gewinne seit Anbeginn an zuverlässig sprudeln, mit denen die Auslandsinvestments und die dadurch notwendige Schuldentilgung finanziert werden.


Wenn dein Vater plötzlich arbeitslos wird, heultst du rum, wenn die Telekom die Preise nicht senkt auch ...

Was willst du eigentlich?

Um den Vergleich mal korrekt weiter zu spinnen:

Wenn der Vater ein grosszügiges Einfamilienhaus hat, in dem die Familie zufrieden leben kann und der Vater dann eine Grossmannsucht bekommt und überall in der Strasse Häuser aufkauft, dabei alles Geld aus dem Einfamilienhaus abzieht, die Kinder hungern müssen und die Frau zum Anschaffen schickt, nur damit der grössenwahnsinnige Vater seine übrigen Häuser behalten kann, dann ist das ja wohl der übelste Rabenvater.

Und genau so ein Rabenvater ist die DTAG gegenüber ihren deutschen Festnetzkunden, denen sie als einziger Ex-Monopolist in einer bedeutenden EU-Volkswirtschaft Zeitticker-loses Schmalband-Surfen genauso verwehrt wie eine zufriedenstellende Breitband-Verfügbarkeit. Das Geld wird ins Ausland gesteckt - dort wird sogar selbst eine Schmalband-Grosshandelsflat beim Ex-Monopolisten Telefonica eingeklagt (ya.com), etc. 1 Mrd Euro Breitband-Investitionen gehen dieses und nächstes Jahr nach Spanien und Frankreich, während in Deutschland lächerliche 200 Mio Euro investiert werden.

Ja, die deutschen ISDN-Zeitticker-Opfer zahlen ja so zuverlässig ihre Monopol-Wucher-Beitrag und die T-Com braucht in diesen Gebieten keinen einzigen Cent ins Netz stecken.

So long.
fruli
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[3.1.1.2.1] saarland66 antwortet auf fruli
03.08.2005 20:53
Benutzer fruli schrieb:

Würde dieses Geld in Milliardenhöhe nicht andauernd in andere Unternehmensbereiche verschoben, hätten wir längst eine zufriedenstellende DSL-Versorgung in Deutschland. So aber hinken wir masslos hinterher. Die offiziellen 91%-Zahlen sind ohnehin geschönt, weil die vielen Leitungslängen-/Dämpfungsopfer dabei nicht berücksichtigt sind, die die T-Com bewusst mit ihrem ISDN-Wahn produziert (kein Annex-A-ADSL wie sonst bei Analoganschlüssen, keine Rate-Adaptive-Schaltung, extrem konservative und rigerose Schaltgrenzen)

Mal wieder so eine Forumtypisch einer ist der Böse Betrachungsweise. Wer hindert die anderen Anbieter
den selber zu investieren? Keiner. Aber es ist ja
leichter und Risikoloser sich auf den Vorleistungen
eines anderen (der T-Com) auszuruhen. Die soll ja auch
in Bereiche investieren die selber niemals Gewinne erbringen
soll. Dann geht man als Anbieter hin und steigt nach dem
Ausbau auf den Zug auf. Das ist ja sehr viel einfacher. Wie
sieht es denn mit den wenigen Anbietern aus die selber in eine
Infrastruktur investieren. Nur in Großstädten in denen man
gut abzukassieren kann und sich die Investitionen auch lohnen.
Und jetzt komm mir keiner mit der Aussage: Aber die Telekom hat das Netz ja als Hochzeitsgeschenk vom Staat mitbekommen. Pustekuchen. Milliarden musste das Unternehmen dafür zahlen.Aber das wird ja hier immer gerne unter den Tisch fallen lassen oder verneint wobei die Tatsache ja überorüfbar ist.
Du solltest mal von Deiner 'Die Telekom ist ein Schei..verein' Mentalität runterkommen und ein wenig Neutraler schauen. Ansonsten könnte man meinen es gehe Dir nur darum auf die Telekom einzuhauen ohne Sinn und Verstand.

Wie kommst Du darauf das extrem konservative und rigerose
Schaltgrenzen gesetzt sind? Haste Dir schon mal die Realisierungsdaten von DSL aus Frankreich, England, Schweden usw. angeschaut? Das sind extrem konservative und rigerose
Schaltgrenzen. Da wird in Deutschland weit darüber hinausgegangen. im Vergleich zu Frankreich um 15%, in England und Schweden sogar um 18%. Es ist so das einige DSLAMS sogar über den von den Herstellern vempfohlenen Spezifikationen laufen.

Und genau so ein Rabenvater ist die DTAG gegenüber ihren deutschen Festnetzkunden, denen sie als einziger Ex-Monopolist in einer bedeutenden EU-Volkswirtschaft Zeitticker-loses Schmalband-Surfen genauso verwehrt wie eine zufriedenstellende Breitband-Verfügbarkeit. Das Geld wird ins Ausland gesteckt - dort wird sogar selbst eine Schmalband-Grosshandelsflat beim Ex-Monopolisten Telefonica eingeklagt (ya.com), etc. 1 Mrd Euro Breitband-Investitionen gehen dieses und nächstes Jahr nach Spanien und Frankreich, während in Deutschland lächerliche 200 Mio Euro investiert werden.

So etwas nennt sich Marktwirtschaft. Als Unternehmen investiere ich dort wo ich am Gefahrlosesten fahre und vor allem wo ich durch eigene investitionen nicht die Mitwettbewerber stärke. Das ist ein Grundgesetz jeder Marktwirtschaft.
Zumal die Angabe der Investitionen von 200 Millionen Euro die in Deutschland nur investiert werden vollkommen falsch ist. Die 200 Millionen Euro sind nur der Betrag welcher die Verfügbarkeit von DSL durch Reichweitenerhöhung sicherstellen soll. Kommen noch weitere 870 Millionen dazu für die Erweiterung bestehender DSL-Netze und weitere 750 Millionen für die anlaufende Versorgung von DSL über Opal. Desweiteren ein leider unbekannter Betrag für die Realisierung von ADSL 2 und VDSL. Die Zahlen kannste übrigens nachlesen direkt bei der T-Com.
Wohlverstanden. Das sind Milliardeninvestitionen die gemacht werden auf denen sich dann die Resaler ohne eigenes Risiko stützen können.

Und jetzt erzähl mir nichts von Schmalbandflat und warum gibt es die nicht mehr. Wie war es denn als sie angeboten wurde? Die wurde so intensiv genutzt das in vielen Ortsnetzen ein Telefonieren abends nicht mehr möglich war da alle VST Einrichtungen belegt waren durch Internetnutzer. Dadurch wär4en investitionen von mehreren Milliarden Euro auf die Telekom zugekommen um diesen Zustand zu ändern. Und aus Wirtschaftlicher Sicht ist es nicht Sinnvoll rieseninvestitionen zu machen in eine Sterbendes Pferd. Nämlich der Zugang ins Internet über ISDN/T-Net. Oder erwartest Du von der Autoindustrie ein Auto auf den Markt zu bringen (welches mit großen Investitionen entwickelt wurde) das sich niemals rechnet aber das halt auch wenige Leute kaufen werden die ein größeres Auto nie bekommen könnten?

Ja, die deutschen ISDN-Zeitticker-Opfer zahlen ja so zuverlässig ihre Monopol-Wucher-Beitrag und die T-Com braucht in diesen Gebieten keinen einzigen Cent ins Netz stecken.

Auch hier wieder. Wieso soll die T-Com einfach investieren wenn sie das in der Abrechnung nicht lohnt und die einzigen die davon Profitieren die Mitbewerber sind.

Wach mal auf. Die Telekom ist kein Sozialinstitut das sich leisten kann einfach alles zu machen das sich jeder Mensch wohlfühlt. Genausowenig die alle anderen Unternehmen. Die Telekom ist eine AG die Gewinne erwirtschaften muss. So läuft das in der Marktwirtschaft und nichts anderes.

Aber in Deutschland ist es ja Modern auf die Telekom einzuhauen. Ne anderer Sichtweise gerade hier auch im Forum ist ja verpönnt.
Es wird immer gerne ein Funktionierender TK-Wettbewerbsmarkt verlangt aber immer nur zu Lasten eines Anbieters.

Aber was solls. Die Antwort hier ist sowieso unnötig da sie nichts an Deiner (und auch die einiger anderer Leute) Einseitigen Sichtweise ändern wird. Der Mensch braucht eben einen Sündenbock. Und da wird die Telekom ja nur zu gerne dafür genommen. Es gibt ja genug 'Ich hasse die Telekom-Parolen' die man einfach so nachschreien kann ohne selber mal darüber nachzudenken.