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Monopol - kein Preisverfall!


27.10.2005 13:11 - Gestartet von peter
von Preisverfall bei den Anschlussgebühren kann ja wohl keine Rede sein.

Hat bei Markteinführung einmal ein DSL-Anschluss ca. 15,- DM Grundgebühr im Monat gekostet, so sind es inzwischen mindestens 16,99 EURO!

Daran hat sich auch 2005 NICHTS geändert. Die Resale-Angebote liegen (oh Zufall) genau im selben Preisbereich oder noch höher; Die Angebote der wenigen Alternativ-Anbieter komischerweise ebenfalls.

Da drängt sich die Furch auf: Ersetzt bald die Preisabsprache das Monopol???

Sobald es einen DSL-Anschluss für monatlich weniger als 15 Euro gibt, bin ich dabei! Vorher nicht!

Der Verfall bei den Tarifen ist zugegeben vorhanden, aber den fetten Rahm schöpft dann immer noch die Telekom ab: 17 Euro Anschluss bei T-Com oder Reseller, 3 Euro Volumentarif bei GMX o.ä., macht läppische 85% der Einnahmen bei der Telekom, die angeblich ja kein Monopol mehr hat...
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[1] rotella antwortet auf peter
27.10.2005 13:31
Benutzer peter schrieb:
von Preisverfall bei den Anschlussgebühren kann ja wohl keine Rede sein.

Allerdings nicht. Die Preise sind im Gegenteil, wie du richtig schriebst, immer weiter gestiegen.

Daran hat sich auch 2005 NICHTS geändert. Die Resale-Angebote liegen (oh Zufall) genau im selben Preisbereich oder noch höher; Die Angebote der wenigen Alternativ-Anbieter komischerweise ebenfalls.

Das stimmt allerdings so nicht. Bei Arcor zahlst du z.B. für den DSL1000 incl. 1GB nur 10,- EUR.

Bei Alice gibt es DSL2000 komplett mit Analoganschluss für 22,- EUR. Allerdings zahlst du hier pro Onlineminute 1 ct.

Da drängt sich die Furch auf: Ersetzt bald die Preisabsprache das Monopol???

Preisabsprachen sind illegal. Deswegen gibt es hier auch keine Preisabsprachen. Genausowenig wie bei den Spritpreisen. Das ist alles nur Zufall ;)

Sobald es einen DSL-Anschluss für monatlich weniger als 15 Euro gibt, bin ich dabei! Vorher nicht!

s.o.

Der Verfall bei den Tarifen ist zugegeben vorhanden, aber den fetten Rahm schöpft dann immer noch die Telekom ab: 17 Euro Anschluss bei T-Com oder Reseller, 3 Euro Volumentarif bei GMX o.ä., macht läppische 85% der Einnahmen bei der Telekom, die angeblich ja kein Monopol mehr hat...

Dann ist es an der Zeit, zu einem anderen Anbieter zu wechseln!
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[1.1] peter antwortet auf rotella
27.10.2005 13:46
Benutzer rotella schrieb:
Daran hat sich auch 2005 NICHTS geändert. Die Resale-Angebote liegen (oh Zufall) genau im selben Preisbereich oder noch höher; Die Angebote der wenigen Alternativ-Anbieter komischerweise ebenfalls.

Das stimmt allerdings so nicht. Bei Arcor zahlst du z.B. für den DSL1000 incl. 1GB nur 10,- EUR.

Bei Alice gibt es DSL2000 komplett mit Analoganschluss für 22,- EUR. Allerdings zahlst du hier pro Onlineminute 1 ct.


Beide Angebote bekomme ich aber nur als Bundle mit einem Telefonanschluss und gekoppelt an die Telefontarife des Anbieters (da kein CbC möglich ist) Zumindest von Arcor weiß ich, dass mir deren Tarife nicht gefallen...

Ich suche einen DSL-Anschluss für unter 15,- Euro OHNE irgendeinen Pferdefuß (gekoppelt an Tel.-Anschluss, Verhinderung von CbC etc.)
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[1.1.1] rotella antwortet auf peter
27.10.2005 15:59
Benutzer peter schrieb:
Beide Angebote bekomme ich aber nur als Bundle mit einem Telefonanschluss und gekoppelt an die Telefontarife des Anbieters (da kein CbC möglich ist) Zumindest von Arcor weiß ich, dass mir deren Tarife nicht gefallen...

OK, man kann nicht alles auf einmal haben. Ist natürlich die Frage, wieviel du in welche Netze vertelefonierst. Wenn es nur wenige Euro sind, machen die dann teureren Telfonminuten den Kohl nicht fett. Ansonsten nimmst du eben z.B. bei Arcor die Telefonflatrate. Für Auslandsgespräche gibt es dann immer noch 0180 CbC oder CallingCards, wenn du wirklich so große Sprachumsätze machst, dass es sich zu sparen lohnt.

Ich dachte auch eher, dass du ein Wenigtelefonierer bist.
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[1.2] timo antwortet auf rotella
28.10.2005 21:23
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer peter schrieb:
[]
Da drängt sich die Furch auf: Ersetzt bald die Preisabsprache das Monopol???

Preisabsprachen sind illegal. Deswegen gibt es hier auch keine Preisabsprachen. Genausowenig wie bei den Spritpreisen. Das ist alles nur Zufall ;)

Hat mit Zufall nichts zu tun, sondern mit Marktwirtschaft. Die Unternehmen bieten ein Produkt zu einem Preis an, der ihren Gewinn maximiert. Solange das im gegenseitigen Wettbewerb geschieht, ist alles ok. Für eine Absprache braucht es einen Markt, in dem alle Anbieter bereit sind, auf ihr Recht der freien Preisgestaltung zu verzichten. Sowas ist im Breitbandmarkt undenkbar. Jeder kann Glasfaserkabel bis zum Endkunden legen, Funknetze aufbauen, Richtfunk einsetzen, das Fernsehkabel Rückkanalfähig machen, Satellitenkommunikation mit Rückkanal anbieten usw. Was sich zeigt ist ein Marktpreis, der von der Netzagentur beeinflusst und vom Markt bestimmt wird. Sollten diese 16 Euro zu teuer sein, werden wir halt morgen alle eine günstigere Alternative nutzen.
QSC verlangt mindestens 39 Euro pro Anschluss (ohne Telefonkopplung), wovon etwa 10 Euro an die Telekom gehen, für das Kupferkabel. Auch hier gilt, dass QSC nicht dazu gezwungen ist, das Kabel der Telekom zu mieten. Sie machen das freiwillig, weil selber verlegen teurer wäre. Trotz des ansehnlichen Preises im Vergleich zum DSL bei der Telekom macht QSC hohe Verluste (10 % vom Umsatz).
In allen Bereichen, wo das möglich ist, gibt es hunderte von Discountanbietern. Hier scheint der Marktpreis schon so tief zu sein, dass es keine bessere Alternative gibt (zumindest nicht bei deutschem Lohnniveau, Bauvorschriften, Nutzungsverhalten, Serviceanspruch, Qualitätsanspruch usw.).
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[1.2.1] PatrickSH79 antwortet auf timo
23.05.2007 13:57
Interessant ist hingegen (für Wenignutzer) natürlich auch so ein entbündelter Freenet-Komplett-Anschluß.

1000er DSL mit Minuten-Telefontarif und 1 GB Freivolumen für 19,95€ - ohne zusätzlichen Telekom-Anschluß!!!

Wird über QSC und/oder Telefonica abgewickelt.