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Geiz schlägt zurück....


07.06.2007 18:51 - Gestartet von stroh123
....ist ja eigentlich nichts Außergewöhnliches. Arcor ist da auch nicht viel anders. Und man erinnere sich mal an die 1&1 Aktionen die sich von solch Poweruser freikauften.
Und mal Hand auf's Herz - wer glaubt denn das irgend jemand was zu verschenken hat - die Anbieter wollen alle schließlich Geld verdienen.
Nun scheint aber die Hemmschwelle der Anbieter zu sinken. Mal sehen wann die ersten Base User gekündigt werden....
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[1] mungojerrie antwortet auf stroh123
07.06.2007 19:58
Ich verstehe jetzt nicht ganz, was das mit einer "Hemmschwelle" zu tun haben soll. Die 1&1 Aktion war sicherlich nicht sonderlich hilfreich für den ganzen ISP Bereich, aber wo ist hier das Problem?

Callando macht von seinem Kündigungsrecht gebrauch und kündigt einigen Kunden zum Vertragsende. Es findet also weder eine Freikaufaktion statt noch wird irgendeine "Nebenleistung" plötzlich auf dem Fußboden gefunden.

Bei BASE würde es ähnlich aussehen. Wenn BASE zum Vertragsende kündigen würde, wäre das ok. Man muss sich klar machen, dass kein Mensch der Welt das Recht hat, irgendwo Kunde zu sein.

Man stelle sich vor, es wäre anders und die Provider könnten eine reguläre Kündigung durch den Kunden ablehnen. Das Geschrei möchte ich hören.

Mungojerrie
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[1.1] stroh123 antwortet auf mungojerrie
07.06.2007 20:24
Benutzer mungojerrie schrieb:

Callando macht von seinem Kündigungsrecht gebrauch und kündigt einigen Kunden zum Vertragsende. Es findet also weder eine Freikaufaktion statt noch wird irgendeine "Nebenleistung" plötzlich auf dem Fußboden gefunden.

nun ja es geht ja mehr um den kündigungsgrund als die art und weise wie dies durchgeführt wird. es ist natürlich einfacher und kostengünstiger eine kündigung auszusprechen als mit dem kunden einen dialog zu beginnen. man hätten die hand voll kunden ja darauf hinweisen können das man nicht in das kundenschema passt und ggf bei unverändertem verhalten eine kündigung aussprechen wird.

Bei BASE würde es ähnlich aussehen. Wenn BASE zum Vertragsende kündigen würde, wäre das ok. Man muss sich klar machen, dass kein Mensch der Welt das Recht hat, irgendwo Kunde zu sein.

nein das natürlich nicht - nur die mode das der kunde sich sorgen um seine "flat" machen muß weil er sie nutzt. das ist im moment einfach ein problem was auf jedem zukommen kann. schließlich nutzt er nur die ihm vertraglich zugesicherten dinge. klar geregelt sind immer die pflichten des kunden - bei den rechten sieht es da immer eher bescheiden aus.
es wäre doch wünschenswert wenn man ein produkt flat nennt auch die konsequenzen als anbieter zieht und das nutzungsverhalten des kunden respektiert. schließlich erwartet der kunde ja auch eine gewisse planungssicherheit.
und ich als kunde erwarte wenn man mir eine flatrate anbietet - das auch ich diese auch ohne wenn und aber nutzen kann.
es kann ja nicht mein problem sein das sich der anbieter "verkalkuliert" und genau deswegen kündigt.
in solchen fällen sollten die anbieter dem kunden gegenüber so fair sein und sagen wir bieten eine "quasi" flat mit 20gb an.

Man stelle sich vor, es wäre anders und die Provider könnten eine reguläre Kündigung durch den Kunden ablehnen. Das Geschrei möchte ich hören.

sagen wir es mal so - der anbieter hat es oft einfacher zu "kündigen" als der kunde. und das oft zum nachteil des kunden. (sie sperren z.b. einfach den anschluß - und sich dagegen zu wehren ist eher blanke theorie)
wir gehen halt mal davon aus das sich der kunde natürlich regulär verhält. bei "unfairem oder fehlerhaftem" kundengebaren sieht das natürlich anders aus.

auch die mode das sich bündelanbieter aus einzelnen bereichen herauskündigen und dann auf weiterführung von einzelnen bestandteilen beharren ist ja auch ein unding. beispiel arcor die telefonflats einseitig und unbegründet kündigen und auf der weiterführung des restlichen vertrages bestehen. man sollte ja dann immer bedenken das das vertrauen kunde/anbeiter stark gestört ist und eigentlich eine zumutung darstellt den vertrag weiterzuführen.
hier sollte man doch für solche und ähliche fälle eine verbindliche schlichtungsstelle einführen die entgegen der deutschen gerichte auch entsprechend sachkundig ist - so etwas könnte durchaus nützlich sein.

nichtsdestotrotz ist es mittlerweile generell eine immer stärker aufkommende unart einfach schlecht mit kunden umzugegen. besonders im bereich telekommunikation setzt sich diese unart immer weiter fort. eigentlich traurig....
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[1.1.1] tcsmoers antwortet auf stroh123
07.06.2007 21:03
Benutzer stroh123 schrieb:
Benutzer mungojerrie schrieb:

Callando macht von seinem Kündigungsrecht gebrauch und kündigt einigen Kunden zum Vertragsende. Es findet also weder eine Freikaufaktion statt noch wird irgendeine "Nebenleistung" plötzlich auf dem Fußboden gefunden.

nun ja es geht ja mehr um den kündigungsgrund als die art und weise wie dies durchgeführt wird. es ist natürlich einfacher und kostengünstiger eine kündigung auszusprechen als mit dem kunden einen dialog zu beginnen. man hätten die hand voll kunden ja darauf hinweisen können das man nicht in das kundenschema passt und ggf bei unverändertem verhalten eine kündigung aussprechen wird.

Bei BASE würde es ähnlich aussehen. Wenn BASE zum Vertragsende kündigen würde, wäre das ok. Man muss sich klar machen, dass kein Mensch der Welt das Recht hat, irgendwo Kunde zu sein.

nein das natürlich nicht - nur die mode das der kunde sich sorgen um seine "flat" machen muß weil er sie nutzt. das ist im moment einfach ein problem was auf jedem zukommen kann. schließlich nutzt er nur die ihm vertraglich zugesicherten dinge. klar geregelt sind immer die pflichten des kunden - bei den rechten sieht es da immer eher bescheiden aus. es wäre doch wünschenswert wenn man ein produkt flat nennt auch die konsequenzen als anbieter zieht und das nutzungsverhalten des kunden respektiert. schließlich erwartet der kunde ja auch eine gewisse planungssicherheit.
und ich als kunde erwarte wenn man mir eine flatrate anbietet - das auch ich diese auch ohne wenn und aber nutzen kann. es kann ja nicht mein problem sein das sich der anbieter "verkalkuliert" und genau deswegen kündigt.
in solchen fällen sollten die anbieter dem kunden gegenüber so fair sein und sagen wir bieten eine "quasi" flat mit 20gb an.

Man stelle sich vor, es wäre anders und die Provider könnten eine reguläre Kündigung durch den Kunden ablehnen. Das Geschrei möchte ich hören.

sagen wir es mal so - der anbieter hat es oft einfacher zu "kündigen" als der kunde. und das oft zum nachteil des kunden. (sie sperren z.b. einfach den anschluß - und sich dagegen zu wehren ist eher blanke theorie) wir gehen halt mal davon aus das sich der kunde natürlich regulär verhält. bei "unfairem oder fehlerhaftem" kundengebaren sieht das natürlich anders aus.

auch die mode das sich bündelanbieter aus einzelnen bereichen herauskündigen und dann auf weiterführung von einzelnen bestandteilen beharren ist ja auch ein unding. beispiel arcor die telefonflats einseitig und unbegründet kündigen und auf der weiterführung des restlichen vertrages bestehen. man sollte ja dann immer bedenken das das vertrauen kunde/anbeiter stark gestört ist und eigentlich eine zumutung darstellt den vertrag weiterzuführen.
hier sollte man doch für solche und ähliche fälle eine verbindliche schlichtungsstelle einführen die entgegen der deutschen gerichte auch entsprechend sachkundig ist - so etwas könnte durchaus nützlich sein.

nichtsdestotrotz ist es mittlerweile generell eine immer stärker aufkommende unart einfach schlecht mit kunden umzugegen. besonders im bereich telekommunikation setzt sich diese unart immer weiter fort. eigentlich traurig....

so isses - und die leute, die sich wehren, werden hier von jubelpersern niedergemacht.

siehe doch die derzeitigen vertragsbrecher o2 und e-/base

peso
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[1.1.1.1] Nato antwortet auf tcsmoers
07.06.2007 21:15
Benutzer tcsmoers schrieb:

so isses - und die leute, die sich wehren, werden hier von jubelpersern niedergemacht.

siehe doch die derzeitigen vertragsbrecher o2 und e-/base

peso
Hallo !
Stimmt nicht ganz, würde ich sagen. Deine Gegner stehen dir deinen berechtigten Ärger mit Anbietern durchaus zu. Nur dein Ärger dauert manchmal wochenlang an.
Wenn dein Nachbar deine Frau anrührt, gehst du doch auch nur rüber, langst ihm eine und dann ist Ruhe, oder ?

Gruss Nato
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[1.1.1.1.1] tcsmoers antwortet auf Nato
07.06.2007 21:34
Benutzer Nato schrieb:
Benutzer tcsmoers schrieb:

so isses - und die leute, die sich wehren, werden hier von jubelpersern niedergemacht.

siehe doch die derzeitigen vertragsbrecher o2 und e-/base

peso
Hallo !
Stimmt nicht ganz, würde ich sagen. Deine Gegner stehen dir deinen berechtigten Ärger mit Anbietern durchaus zu. Nur dein Ärger dauert manchmal wochenlang an. Wenn dein Nachbar deine Frau anrührt, gehst du doch auch nur rüber, langst ihm eine und dann ist Ruhe, oder ?

Gruss Nato

solange, wie der meine frau anrührt bekommt er den täglichen ärger. entweder lässt er es oder es kommt zur scheidung. leider lassen es die anbieter nicht und eine einvernehmliche trennung wird auch abgelehnt.

wann begreift der letzte hier, dass es kein ärger, sondern fortlaufender vertragsbruch ist.
vom kunden wird vertragstreue erwartet und diese bande braucht verträge nicht zu beachten?

peso
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[1.1.1.2] mungojerrie antwortet auf tcsmoers
07.06.2007 21:47
siehe doch die derzeitigen vertragsbrecher o2 und e-/base

o2 ändert einen laufenden Vertrag. callando hat einen Vertrag zum Laufzeitende gekündigt und hält sich bis dahin an diesen.

Das ist schon ein bedeutender Unterschied.

Mungojerrie
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[1.1.1.2.1] tcsmoers antwortet auf mungojerrie
07.06.2007 21:53
Benutzer mungojerrie schrieb:
siehe doch die derzeitigen vertragsbrecher o2 und e-/base

o2 ändert einen laufenden Vertrag. callando hat einen Vertrag zum Laufzeitende gekündigt und hält sich bis dahin an diesen.

Das ist schon ein bedeutender Unterschied.

Mungojerrie

du hast was aus dem zusammenhang gerissen.

die bemerkung bezog sich auf das verhalten von tk-anbietern gegenüber kunden im allgemeinen.

peso
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[2] Nato antwortet auf stroh123
07.06.2007 21:08
Benutzer stroh123 schrieb:
....ist ja eigentlich nichts Außergewöhnliches. Arcor ist da auch nicht viel anders. Und man erinnere sich mal an die 1&1 Aktionen die sich von solch Poweruser freikauften. Und mal Hand auf's Herz - wer glaubt denn das irgend jemand was zu verschenken hat - die Anbieter wollen alle schließlich Geld verdienen.
Nun scheint aber die Hemmschwelle der Anbieter zu sinken. Mal sehen wann die ersten Base User gekündigt werden....
Hallo !
Wann würde das deiner Meinung nach sein ? Ich gehe mal von einem IC Entgelt von 0,5Ct/Min aus, was Base an die Festnetzbetreiber zahlt. Wäre bei 3000 Min/Monat ins Festnetz 15€. So viel wie Base 1 kostet. Tolleriert Base dann noch 6000Min ? Einen Monat lang, 2 oder 3 ?
Vielleicht haben wir ja hier User mit solch einem Aufkommen.

Gruss Nato
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[2.1] tcsmoers antwortet auf Nato
07.06.2007 21:38
Benutzer Nato schrieb:
Benutzer stroh123 schrieb:
....ist ja eigentlich nichts Außergewöhnliches. Arcor ist da auch nicht viel anders. Und man erinnere sich mal an die 1&1 Aktionen die sich von solch Poweruser freikauften. Und mal Hand auf's Herz - wer glaubt denn das irgend jemand was zu verschenken hat - die Anbieter wollen alle schließlich Geld
verdienen.
Nun scheint aber die Hemmschwelle der Anbieter zu sinken.
Mal sehen wann die ersten Base User gekündigt werden....
Hallo !
Wann würde das deiner Meinung nach sein ? Ich gehe mal von einem IC Entgelt von 0,5Ct/Min aus, was Base an die Festnetzbetreiber zahlt. Wäre bei 3000 Min/Monat ins Festnetz 15€. So viel wie Base 1 kostet. Tolleriert Base dann noch 6000Min ? Einen Monat lang, 2 oder 3 ?
Vielleicht haben wir ja hier User mit solch einem Aufkommen.

Gruss Nato

die frage ist, ob base während der laufzeit kündigt.
man könnte aber auch einfach den nicht flatrate erfassten teil ändern.

eine minute hätte dann nur 50 sekunden. oder man macht einen 5 minutentakt.

bestimmte jubelperser würden das auch noch tolerieren.

peso