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physikalisch ungenau - Artikel nachbessern !


09.02.2006 09:54 - Gestartet von ezc
Erinnere ich mich recht oder spielt mir da der Alzheimer einen Streich, dass die maximale Sendeleistung der Mobiltelefone bei GSM 900 auf 2 Watt, bei GSM 1800 aber auf 1 Watt begrenzt ist?
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[1] ezc antwortet auf ezc
10.02.2006 11:18
Benutzer wesserbisser schrieb:
Benutzer ezc schrieb:
Erinnere ich mich recht oder spielt mir da der Alzheimer einen Streich, dass die maximale Sendeleistung der Mobiltelefone bei GSM 900 auf 2 Watt, bei GSM 1800 aber auf 1 Watt begrenzt ist?

Das stimmt für Handys zumindest, ändert an der Reichweite bei geradliniger Verbindung jedoch so gut wie nichts. Die Formel Sendeleistung = Reichweite ist ein Trugschluss. Vielmehr spielen hier die Güte der Antenne (Gewinn, Stehwellenverhältnis...) und die Empfangseigenschaften des Receivers eine Rolle. Und wenn, dann müßte man eh die wirkliche Strahlungsleistung (ERP) zum Vergleich nehmen und nicht die Verlustleistung, die zum großen Teil ja nur in Wärme umgesetzt wird.

Das ist ja durchaus einleuchtend, aber ich bin zunächst mal nicht davon ausgegangen, dass die anderen Einflussgrößen (z.B. der Antennengewinn) sich zwischen GSM 900 und GSM 1800 so dramatisch unterscheiden, dass der Faktor 2 wieder ausgeglichen wird.
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[1.1] netwriter antwortet auf ezc
10.02.2006 17:44
Ich denke, diese thread kann man leicht klären, indem man mal davon ausgeht, dass im Artikel mit "Ausdehung" eher Verbreitung gemeint war.

"Denn die Ausbreitung/Verbeitung (Erreichbarkeit unter den...) der 900er-Frequenzen ist in der Fläche besser als die der 1800er."

O.k., das war das.

Allerdings mal laienhaft gefragt: Das bedeutet jetzt nicht, dass ich eine o2-Karte künftig in mein D-Netz-KFZ-Einbau-mobile stecken und damit telefonieren kann?

Grüße vom Netwriter
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[] Das ist ja auch pauschaler Quatsch...
Condor antwortet auf
13.02.2006 15:43
Das ist ja auch pauschaler Quatsch:

"Richtig ist, dass niedrigere Frequenzen sich besser beugen lassen und feste Materie besser durchdringen. "

Kommt immer auf das Material an das durchdrungen wird und welche Wechselwirkungen auftreten (z.B. Resonanzfrequenzen, siehe Wasserresonanz bei der Mikrowelle).

Für Deine "Theorie" habe schon einmal ein Gegenbeweis -> die Röntgenstrahlung hat eine viel höhere Frequenz und trotzdem beste Materialdurchdingung zumindest bei weichem Gewebe.
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[1] nic69 antwortet auf Condor
13.02.2006 16:21
Benutzer Condor schrieb:
Das ist ja auch pauschaler Quatsch:

"Richtig ist, dass niedrigere Frequenzen sich besser beugen lassen und feste Materie besser durchdringen. "

Kommt immer auf das Material an das durchdrungen wird und welche Wechselwirkungen auftreten (z.B. Resonanzfrequenzen, siehe Wasserresonanz bei der Mikrowelle).

Für Deine "Theorie" habe schon einmal ein Gegenbeweis -> die Röntgenstrahlung hat eine viel höhere Frequenz und trotzdem beste Materialdurchdingung zumindest bei weichem Gewebe.


Du bist "gemein": Jetzt, wo wir langsam begriffen haben, wie edas mit E- und D-Frquenzen so ist, wo wir jetzt wissen, daß die E-Netze auch D-Frequenzen nutzen und aufbauen können und dürfen, schon da wird alles komplizierter. Jetzt fängst DU an zu differenzieren und machst alles NOCH komplizierter. Bald kommt die Richtfunktechnik, das vereinfacht auch nicht unbedingt. ;-)

Ich finde, wir führen einfach einen tollen Anbieter ein, nennen ihn A oder U oder sonstwie, sagen, man braucht dafür ein tolles Handy und bekommt den Vertrag, der uns empfohlen wird. Es könnte alles so einfach sein. ;-))