Diskussionsforum
Menü

1&1-DSL und danach???


01.04.2005 07:28 - Gestartet von Kuhkai
Wenn ich jetzt bei 1&1 Einsteige muß ich mit meinem Anschluß zu denen umziehen; wie sieht es in einem Jahr aus wenn ich wieder wechseln sollte?
Muß ich dann wieder zur T-Com wechseln (Und Gebühren zahlen?)?
Menü
[1] Hari2004 antwortet auf Kuhkai
01.04.2005 09:09
Wenn du jetzt bei 1&1 einsteigst(DSL) und nach einem Jahr Vertragsbindung kündigst ist Dein DSL Anschluss auch weg,und Du musst in wieder neu beantragen bei der Telekom,und natürlich wieder einrichtungsgebühr bezahlen.Also ich werde nicht mit allen zu 1&1 wechseln,und ich rate immer das es besser ist mit seinem DSL Anschluss bei der Telekom zu bleiben,denn wenn man mal doch wieder wechseln will kommen nur wieder Stress lange wartezeiten und unnötige Kosten auf einen zu.Ich würde mir das sehr genau überlegen und wenn das Lockangebot auch noch so verlockend ist.
Menü
[1.1] Celeborn antwortet auf Hari2004
02.04.2005 19:55
Mir ist schleierhaft, wie man immer zu etwas raten kann, ohne hieb- und stichfeste Gründe für diesen Rat vorlegen zu können.

Wer sagt denn, dass in 12 Monaten überhaupt (noch) eine Einrichtungsgebühr für einen DSL-Anschluss zu entrichten sind?

Wer gegen einen Wechsel rät, soll nicht orakeln, sondern Tatsachen und Fakten dafür bringen.
Menü
[1.1.1] koelli antwortet auf Celeborn
03.04.2005 15:32
Benutzer Celeborn schrieb:
Wer sagt denn, dass in 12 Monaten überhaupt (noch) eine Einrichtungsgebühr für einen DSL-Anschluss zu entrichten sind?

Du glaubst doch wohl nicht, dass die Anschlußgebühr für DSL generell wegfallen wird? Beim Telefonanschluß ist sie ja auch immer noch da.
Es wird vielleicht so sein, dass die Gebühr immer mehr erlassen wird. Aber offiziell verschwinden wird sie wohl nicht. Guck dir zum Vergleich die Anschlußgebühr für Handyverträge an: Die wurde auch monatelang von allen Anbietern erlassen. Und nun ist sie wieder üblich!
Menü
[1.1.1.1] Celeborn antwortet auf koelli
03.04.2005 20:43
Der Kommunikationsmarkt ist schnelllebig, deshalb finde ich es nicht sinnvoll, Voraussagen für Situationen in 12 Monaten zu machen. Mir persönlich war es beispielsweise nicht ermöglicht, länger als 3 Monate die 1ct/Minute-Tarife div. Preselect-Anbieter nutzen zu können, weil die ihre Gebühren nach einiger Zeit anhoben.

Der aktuelle Stand ist ein erstaunlich günstiges Angebot von 1&1 und das ist nun mal mit einem DSL-Anschluss über diesen Anbieter verbunden. Ich wüsste nicht, welche Nachteile ich gegenüber dem DSL-Anschluss über die T-Com haben sollte.
Menü
[1.1.1.1.1] bs antwortet auf Celeborn
04.04.2005 00:53
Die Einrichtungsgebühr für Telefonanschlüsse hat sich mit den Jahren immer erhöht! Vor ca. 4 Jahren, lag eine normale Einrichtunggebühr von 50 DM (!!) vor wenn man umzieht z.B. , jetzt liegt sie bei ca. 60 euro (!!!) Die Telekom hatte ihre Haupteinanhmequelle in den Telefongesprächen, diese wurden mit den Jahren immer geringer. Also mußte sie die Einahmen woanders suchen. In den Grundgebühren ( und Einrichtungsgebühren !!). Also werden sie im Laufe der Jahre immer mehr steigen. Da es keine echte Konkurrenz zur Telekom gibt, d.h. die telekom immer noch ein Monopol in ihren (Kupfer/Lichtleiter usw. ) Leitungen hat, wird sie entsprechend ihre Preise weiter erhöhen können. Die Konkurrenten können da nichts tun, da sie die Leitungen von der Telekom mieten ( und werden entsprechend die Preise weitergeben müssen! ) Es sei denn, sie legen eigene Leitungen! Was immer noch recht niedrig ist und es dauert Jahrzehnte (!!) bis eine Firma mit eigenen Leitungen der Telekom wirklich Konkurrenz bieten können! Fazit, die Einrichtungsgebühr wird niemals sinken ( wie der Benzinpreis ) sondern stattdessen wird sie immer steigen! Sie ist nur deshalb kurzeitig gesunken bzw. erlassen worden, weil die Telekom eigene Produkte/Ideen/Märkte verbreiten=verkaufen kann, wenn die Leute über Breitbandige Verbindungen verfügen! Man siehe die Geschichte von ISDN, die anfangs weit übr 1000 DM lagen, aber weil es vielen einfach zu teuer war, wollte sie keiner und den richtigen Vorteil konnten die Kunden nicht so richtig erkennen.Folglich, der Einrichtungrpeis ging den Bach runter! Mit DSL ist es anders, die Vorteile überwiegen bzw. die User/Vebraucher sind sich der Vorteile bewußt ( gegenüber ISDN oder analog Leitungen ). Folglich steigt der Einrichtungspreis bzw. die Grundgebühr für DSL, denn die user/Verbraucher wollen nicht (mehr) darauf verzichten. Fazit, der Preis für DSL wird immer mehr steigen, statt zu sinken! Nicht die Internetgebühren werden steigen, aber die GG für DSL und Einrichtungsgebühr! Sie wird erst fallen, wenn eine Firma eine Technologie entwickelt, die die gleichen Leistungen wie Kabel gebundene Geräte bietet, aber via der Luft geht. Da es noch einige Jahre dauern wird bis diese entwickelt worden sind, wird die telekom soviel abschöpfen wie es geht! Also wie gesagt, alles deutet darauf hin, dass der Preis bzw. Preise nur nach oben gehen kann und das nicht gerade wenig.
Menü
[1.1.1.1.2] bs antwortet auf Celeborn
04.04.2005 01:00
Benutzer Celeborn schrieb:

Anbieter verbunden. Ich wüsste nicht, welche Nachteile ich gegenüber dem DSL-Anschluss über die T-Com haben sollte.

Der Unterschied gegenüber der Telekom ist die, dass Du im Falle eines ISP ( Internet service provider) Wechsels, den DSL Anschluß behalten kannst. Bei 1&1 geht das nun leider nicht mehr! :( Wenn Du 1&1 nicht mehr als ISP haben möchtest und der DSL Anschluß auch von 1&1 ist, dann verlierst Du beides und muss wieder eine Einrichtungsgebühr für DSL bezahlen! Guter Schachzug von 1&1 ! Letztes Jahr war es anders, jetzt haben die einfach die AGB geändert :(. Dadurch bindet 1&1 die Kunden noch stärker an sie!!! Denn wer möchte schon einfach mal so 99 euro nur für einen ISP Wechsel zahlen???
Menü
[1.1.1.1.2.1] Celeborn antwortet auf bs
04.04.2005 10:08
Das Argument ist in Ordnung, ich binde mich an 1&1 als Anbieter für Anschluss und Zugang. Das mag für einige nicht akzeptabel sein.

Damit habe ich selbst aber kein Problem, ich war schon vor längerer Zeit mal bei 1&1 und habe von dort lediglich eines günstigeren Zugangstarifs wegen zu GMX gewechselt. Von den Leistungen her war ich keinesfalls unzufrieden.

Ob es aber für alle Ewigkeiten bei 99 EUR Anschlussgebühr bleiben wird, das kann ich nicht beurteilen. Es sprechen Argumente dafür (s. vorherige Postings anderer Teilnehmer) und dagegen (u.a. andere Anbieter, zunehmende Verbreitung von UMTS usw.).

In 12 Monaten hätte ich die theoretisch notwendigen 99 EUR Anschlussgebühr bei einem Wechsel auch raus, denn ich habe in den nächsten Tagen für einen längeren Zeitraum Einsparungen in der Telefonie.

Und nochmal: Wer weiß schon wirklich, wie der Markt in 12 Monaten aussieht? Ich nicht.
Menü
[1.1.1.1.2.1.1] CHEFE antwortet auf Celeborn
04.04.2005 10:12
Und nochmal: Wer weiß schon wirklich, wie der Markt in 12 Monaten aussieht? Ich nicht.

Und das ist irgendwie ein Argument für und gegen alles.
Ich will mich momentan nicht für 12 Monate an einen Anbieter binden, weil der Markt momentan so in Bewegung ist, dass sich in 3 Monaten schon wieder was anderes, tolles ergeben könnte. Und da man ja komplett mit DSL zu einem Anbieter gewechselt hat, kann man dann noch nichtmal seinen Tarif in den Wind schiessen und nen anderen abschliessen...
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1] Celeborn antwortet auf CHEFE
04.04.2005 15:40
Ein Argument, sich nicht langfristig binden zu wollen. Das ist OK für mich. Das ist eine Entscheidung, die Hand und Fuß hat. Zumindest siehst Du den Markt ebenso in Bewegung, wie ich.

Ich sehe es nur nicht für sinnvoll an, ob einer anfallenden Anschlussgebühr in 12 Monaten (oder nicht) jetzt eine Entscheidung für oder wider einen Anbieter treffen zu wollen.

Im Übrigen ist es mit dem Warten im Kommunikationsmarkt nicht anders als im Hardwaremarkt: Man kan immer warten und läuft dadurch nicht in Gefahr, "veraltete" Hardware zu "überhöhten" Preisen zu kaufen.

Natürlich nimmt die 12-monatige Bindung die Möglichkeit, jederzeit wechseln zu können. Auf der anderern Seite sind Vertragslaufzeiten durchaus üblich, eigentlich in den meisten Fällen ;-) Miete, Leasing, Telefonanschluss, Handyvertrag, Arbeitsvertrag, Ehen...
Menü
[1.1.1.1.2.1.1.1.1] CHEFE antwortet auf Celeborn
04.04.2005 15:55
Natürlich nimmt die 12-monatige Bindung die Möglichkeit, jederzeit wechseln zu können. Auf der anderern Seite sind Vertragslaufzeiten durchaus üblich, eigentlich in den meisten Fällen ;-) Miete, Leasing, Telefonanschluss, Handyvertrag, Arbeitsvertrag, Ehen...

Hat alles ein für und wieder...
Allerdings läuft mein Vertrag mit meiner Frau unbefristet - und sollte ich den mal auflösen wollen, wirds richtig teuer... ;-))
Zurück zum Thema:
Wenn ich DSL Neukunde wäre, dann würd ich es ziemlich sicher machen - so allerdings hab ich die "Chance" mehrfach Geld in den Sand zu setzen - nämlich das was ich bereits einmal für DSL als Anschlußgebühr bezahlt habe (vor ein paar Jahren) + Fastpath Freischaltung und dann evtl. wieder nach 12 Monaten neues T-DSL + Fastpath wenn mir 1&1 nicht mehr zusagt.
Ich glaube nämlich nicht daran, dass die Anschlußgebühren dauerhaft wegfallen, bzw. erstattet werden. Aber das ist ja das Spannende - ob die eigene Entscheidung die richtige war, sieht man erst im nachhinein... ;-))
Menü
[1.2] Sunny01 antwortet auf Hari2004
04.04.2005 01:52
Benutzer Hari2004 schrieb:
Wenn du jetzt bei 1&1 einsteigst(DSL) und nach einem Jahr Vertragsbindung kündigst ist Dein DSL Anschluss auch weg,und Du musst in wieder neu beantragen bei der Telekom,und natürlich wieder einrichtungsgebühr bezahlen.Also ich werde nicht mit allen zu 1&1 wechseln,und ich rate immer das es besser ist mit seinem DSL Anschluss bei der Telekom zu bleiben,denn wenn man mal doch wieder wechseln will kommen nur wieder Stress lange wartezeiten und unnötige Kosten auf einen zu.Ich würde mir das sehr genau überlegen und wenn das Lockangebot auch noch so verlockend ist.

Die Aussage kann nur gelten, wenn Du schon T-DSL hast. Wenn Du eh noch keinen DSL Anschluß hast, dann kannst Du auch erstmal kostenlos bei 1&1 einsteigen.